suche für einen bekannten in österreich einen borreliose spezialisten! suche auch allgemeine tips zur erlangung einer spätdiagnose!
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![]() Mitglied seit 08.10.2008 |
bitte, alle die diagnostiker und behandler in österreich oder in grenznähe wissen, oder sonst tips für die erlangung einer spätdiagnose (wenn die ansteckung schon länger her ist) geben können, bitte ich um ihr hilfreiches wissen. ist die erkrankung und behandlung für mann und frau im verlauf gleich? kennt jemand empfehlenswerte foren und selbsthilfegruppen im deutschsprachigen bereich? rat und erfahrungsberichte per pn sind ebenso gerne willkommen. herzlichen dank im voraus! grumbirn |
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Ich denke, auch in Österrreich können Mediziner damit umgehen. Und es ist kein Problem, eine spätere Diagnose zu stellen. Auch eine erfolgreiche Behandlung ist durchaus möglich. Warum wendest Du Dich nicht an Deine Krankenkasse? Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Sicher bin ich nicht aber ich meine, dass die Borreliose nicht immer im Blut nachweisbar ist.
Ich meine, dass man da manchmal nur über ne Lumbalpunktion drankommt. Aber wie gesagt: Besser mal bei der KK nachfragen oder eine Selbsthilfegruppe suchen. LG Blue |
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![]() Mitglied seit 08.10.2008 |
hallo!
@emmy-lee danke für deinen hinweis!in deutschland kann man sich bei den krankenkassen nach spezialisten erkundigen.österreich hinkt mit dem service noch nach. @blueberrykiss danke auch dir für dein hinweis, ich lese mich über die lumbalpunktion ein. lg gb |
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![]() Mitglied seit 06.07.2001 |
Hallo,
die Lumbalpunktion hätte bei unserem Sohn die Diagnose Neuro-Borreliose sicher belegt ... die Borreliose wurde über die Blutuntersuchung nachgewiesen . Da die Symptome für die Neuro-Borreliose aber eindeutig waren, wurde bei dem damals 8-jährigen auf die Lumbalpunktion verzichtet. Von daher denke ich nicht, dass sie für einen Borreliosenachweis (ohne Neuro-) notwendig ist. Ein Hinweis unserer Borreliose-Spezialistin war, dass sich die Viren u.U. in nicht/wenig durchbluteten Zonen "verstecken" können und dann deutlich später z.B. Rheuma auslösen. @gumbirn Der Verlauf bzw. die Symptome können sehr unterschiedlich sein, egal ob Männlein oder Weiblein ... ich weiß definitiv von Doppelsichtigkeit, Probleme, mit den Händen nicht einmal mehr eine Tasse anheben zu können bis hin zur Gesichtslähmung und Rheuma. Gruß Sia |
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![]() Mitglied seit 17.02.2010 |
Mein Schwiegervater hatte auch eine "Spät-Diagnose" bei Borreliose, ihm wurde in Linz im Wagner-Jauregg-Krankenhaus (Nervenkrankenhaus) geholfen.
Soweit ich weiss wurde ein Bluttest gemacht. |
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![]() Mitglied seit 20.10.2005 |
Borreliose ist immer durch einen Bluttest nachweisbar.
Ich hatte vor 10 Jahren Borreliose (auch Spätdiagnose) und es ist heute noch im Blut zu erkennen das ich das hatte, weil die Werte immer grenzwertig sind. Liebe Grüße Michèle
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Borreliose ist nicht immer im Bluttest nachweisbar, meistens ja, aber eben nicht immer.
Es gibt auch seronegative Borreliosen, wenn sich die Erreger so verstecken, z.b. im Rückenmark, dass sie für das Immunsystem nicht zugänglich sind, entsprechend werden dann keine Antikörper gebildet. Bei der Spätdiagnose werden in der Regel Antikörper gegen den Erreger, nicht der Erreger selbst nachgewiesen. Hier kann man dies ganz gut nachlesen: .shg-bergstrasse.de/html/Borreliose/Borreliosetests.html mit www davor kommt man auf die entsprechende Seite. LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 08.10.2008 |
hallo froschfell!
ein herzliches danke dir, für die information! hallo stern! du hast anscheinend glück, dass das noch zu sehen ist.mir schrieben einige, die erreger versteckten sich, erst die antibiotika brachten linderung. hallo anne-isabell! dein fachwissen gibt dir sicherlich die möglichkeit, die causa, die mir verwirrend ist, sehr gut zu verstehen, nämlich, welcher test sinnvoll, und welcher weniger aussagekräftig ist, und warum es bei manchen zu keinem nachweis kommt. weiterhin bin ich für jeden hinweis dankbar, sei es von betroffenen oder angehörigen oder von behandlern. lg gb |
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![]() Mitglied seit 05.10.2010 |
Ich hatte ebenfalls Borreliose im fortgeschrittenen Stadium. Ich hatte über viele Wochen anfallsartige furchtbare Schmerzen im Hinterkopf, die mich an den Rand der Verzweiflung brachten. Im Krankenhaus wurde mir damals gesagt, man mache sämtliche Blutuntersuchungen, man schob mich in den Computertomographen, man gab mir Spritzen, worauf die Schmerzen angeblich in kürzester Zeit weg wären. Es half alles nichts. Der Arzt schickte mich dann mit Tabletten nach Hause mit dem Hinweis sie zu nehmen, wenn ich wieder einen Anfall hatte. Diese Anfälle hatte ich ja zig-Mal am Tag. Ich nahm Tabletten, sie halfen nichts. Normalerweise lese ich immer den Beipacktext, damals war ich so fix und fertig, dass ich es unterließ. Ich komme später dazu, was ich von diesem Arzt bekam.
Nun, meine wahnsinnigen Schmerzen gingen weiter, niemand wußte, was mit mir los war, ich bekam dann schon morphinhältige Tabletten. Juchhu, da gings mir gut. Aber nach 5 Tagen ist man süchtig, der Stoffwechsel kommt komplett zum erliegen und ich habe gekämpft, um davon wieder loszukommen. Nachdem sich dann an anderer Stelle neue Schmerzen dazugesellten ging ich voller Verzweiflung zu meiner Hausärztin und die gute Frau nahm mir Blut ab. Nach der Auswertung rief sie mich an um mir mitzuteilen, dass ich Borreliose hab. Ich bekam Antibiotika und nach 2 Tagen war der Spuk vorbei. Der feine Herr Oberarzt im Krankenhaus, der angeblich alle Blutuntersuchungen gemacht hatte, gab mir damals übrigens Tabletten gegen Hysterie mit. Dazusagen möchte ich noch, dass man in fortgeschrittenem Stadium von einer Stunde auf die andere gelähmt sein kann. Und ich hatte weder eine Zecke an mir gefunden noch einen roten Ring. Nur in 40% der Fälle gibt es einen roten Ring, der rote Ring ist aber ein deutlicher Hinweis. Und nicht jede Zecke bleibt hängen, mache lassen sich wieder fallen. |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo Grumbirn,
wenn die Infektion akut vorhanden ist, der Erreger sich noch in der Blutbahn befindet, dann kann man mit Hilfe der PCR den Erreger nachweisen Es wird hier direkt das Erbgut, beziehungsweise ein bestimmtes charakteristisches Stück nachgewiesen. Wenn jetzt der Erreger schon länger vorhanden ist, dann befindet er sich nicht mehr in der Blutbahn, sondern versteckt sich irgendwo im Körper, ganz beliebt das Rückenmark. Wenn der Erreger lange genug an Stellen war, die auch dem Immunsystem zugänglich sind (Blut, Gelenke, Lymphknoten), dann kann das Immunsystem Antikörper bilden. Diese Antikörper speziell für oder besser gegen Borrelien kann man im Serum finden. Das ist ein indirekter Nachweis, dass der betreffende eine Borrelineinfketion durchgemacht hat und eventuell noch durchmacht. Aus der Subklasse der Antikörper kann man sogar ein wenig aus dem Zeitraum seit der Infektion schließen (IgM noch vorhanden: die Infektion ist noch nicht lange vorbei. Ist nur IgG nachweisbar, dann liegt die Infektion eventuell schon einige Wochen oder noch länger zurück.) Aber: wenn die Borrelien sich nur ganz kurz in der Blutbahn aufhalten und sehr schnell z.b. ins Rückenmark verschwinden, dann sind sie für das Immunsystem nicht zugänglich, bzw nicht lang genug zugänglich (die Bildung von Antikörpern braucht eine gewissen Zeit und Kontakt mit dem Erreger) . Gehirn, Rückenmark (und noch so ein paar andere Organe, die sehr empfindlich sind wie Auge und Innenohr) sind "immunpreviligiert", d.h. hier hat das Immunsystem keinen Zugang. Also kann auch keine Immunantwort, keine Antikörper gebildet werden. Ergo Infektion, aber weder direkter Nachweis des Eregers aus dem Blut noch indirekt über Antikörper nachweisbar. Hier müsste eine Lumbalpunktion gemacht werden, um den Erreger mittels PCR direkt im Rückenmark nachweisen zu können. Häufig sind auch die "normalen" Antikbiotika nicht in der Lage, das Rückenmark bzw andere Nervenstrukturen zu erreichen. Da hilft dann nur die Gabe bestimmter Antibiotika direkt i.v. LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 06.07.2001 |
Hallo,
uns wurde damals gesagt, es gäbe nur 1 (oder 2?) Antibiotika, die bei der Neuro-Borreliose in Frage kommen, also bis ins Gehirn vordringen können. Unser Nachteil ... es ist 20 Jahre her und die Krankheit war damals fast noch unbekannt. Zum Glück wurde bestmöglichst behandelt. Sohnemann hat 3 Wochen Antibiotikum i.V. bekommen und anschließend noch 6 Monate in Tablettenform. Gruß Sia |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
meinst Du mit Neuro- Borreliose die Encephalitis?
also die durch Zecken ausgelöste Hirnhautentzündung? gruß mo |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo,
ich glaube kaum, dass Sia mit der Neuroborreliose die durch Viren ausgelöste FSME meint. Aber die Borreliose kann sich in verschiedenen Organen manifestieren. Sind peripheres und zentrales Nervensystem betroffen, so spricht man von einer Neuroborreliose. Borrellien sind Bakterien und keine Viren, deshalb auch mit Antibiotika zu behandeln, Antibiotika wirken nicht gegen Viren. Weiter oben wurde schon mal von Viren und Borreliose gesprochen, aber Borreliose ist durch Borellia Burgdorfi, ein Bakterium verursacht, FSME durch ein Virus. Beides unabhängige durch unterschiedliche Erreger hervorgerufene Erkrankungen. LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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