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Mineralwasser und Säure-Basen-Haushalt

Vom 23.04.2011 14:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Antje_A Smutje


Mitglied seit 03.09.2007
241 Beiträge (ø0,14/Tag)
Hallo,

kennt sich jemand aus, inwieweit die Zusammensetzung eines Mineralwasser Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt hat?

Meine Tochter hat viel Allergien und Unverträglichkeiten zusätzlich zu ihrer Neurodermitis. Wir müssen den Calciumbedarf durch Mineralwasser decken. Wir haben jetzt den Eindruck, dass vielleicht auch ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt bei ihr Ausschlag/Juckreiz verursacht.

Sie verträgt keine Kohlensäure (bei der ich gelesen habe dass sie einen negativen Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt hat) und unser neuester Verdacht ist, dass sie auch sulfathaltiges Mineralwasser nicht verträgt, und Sulfathaltiges Mineralwasser beeinflusst auch den Säure-Basen-Haushalt, wie ich jetzt irgendwo gelesen habe.

Gelesen habe ich auch dass ein hoher Hydrocarbonat-Anteil im Mineralwasser den Säure-Basen-Haushalt positiv beeinflusst.

Wenn ich jetzt bei einem Mineralwasser einen ungefähr gleich hohen Gehalt an Sulfat und Hydrogencarbonat habe, gleicht sich das dann aus oder wie ist das? Oder wenn ich einen Tag ein Sulfatreicheres habe und einen Tag ein Hydrogencarbonatreicheres? Immer im Wechsel?

Es gibt nämlich leider kein Calciumreiches aber sulfatarmes stilles Mineralwasser.

Danke euch.

LG Antje
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Vom 23.04.2011 15:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Anne-Isabell  Chefkoch


Mitglied seit 03.06.2007
9.812 Beiträge (ø5,39/Tag)
Hallo,

den Säure-Base-Haushalt der Zellen und des Blutes kann man nicht durch die Nahrungsaufnahme beeinflussen.
Dazu gibt es heute auch einen netten Artikel in der SZ-Wochenendausgabe.

Wenn der Körper wirklich übersäuert, wie dies bei Diabetes der Fall sein kann oder auch bei längerem Fasten, wie auch eine Verschiebung hin zum basischen sind ernsthafte, lebensbedrohliche Erkrankungen.


Es ist auch absolut unverständlich, warum Mineralwasser mit Kohlensäure säurebildend sein soll, aber Hydrogencarbonat basisch, denn Kohlendioxid gelöst in Wasser ergibt Hydrogencarbonat.

Wie sind denn die Allergien und Unverträglichkeiten bei deiner Tochter nachgewiesen worden?
Könnte der Jukreiz evtl auf Mangelernährung basieren, z.B. zu wenig Calcium?

LG Anne

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane
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Vom 23.04.2011 17:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sabse2607 Kartoffelschäler


Mitglied seit 20.11.2009
3.529 Beiträge (ø3,84/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

ja Anne-Isabell hat Recht. Kohlensäure, Hydrogencarbonat und Kohlendioxid...das ist alles das gleiche, wenn es im Wasser gelöst wird bzw. steht mit einander in Gleichgewicht. In der Magensäure wird Hydrogencarbonat auch zu Kohlensäure protoniert, diese zerfällt in Wasser und Kohlendioxid und entweicht praktisch sofort wieder...bei manchen Menschen mit einem kleinen Bäuerchen.

Und was heißt "wir haben den Eindruck". Ist sie nicht bei einem Arzt in Behandlung? Der könnte doch ganz einfach mögliche Mängel feststellen und sollte es der Säure-Base-Haushalt des BLUTES sein, wird ein seriöser Arzt sicher wissen, dass das nichts mit "sauren" oder "basischen" Lebensmitteln zu tun hat, weil diese das Pippi saurer oder basischer machen oder what ever na dann.... Totaler Humbug.

Gruß
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Vom 23.04.2011 18:29 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Anne-Isabell  Chefkoch


Mitglied seit 03.06.2007
9.812 Beiträge (ø5,39/Tag)
Pfeil nach rechts weil diese das Pippi saurer oder basischer machen Pfeil nach links

genauso ist es, der Urin verändert seinen pH-Wert in Abhängigkeit von den verstoffwechselten Lebensmitteln.
Erst wenn Leber und Niere dies nicht mehr schaffen, dann kommt es u.U zu einer Azidose oder zu einer Verschiebung in den basischen Bereich, ganz knapp gesagt.
Aber dann wird es aller, allerhöchste Zeit für die Notaufnahme der Klinik.


LG Anne

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane
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Vom 23.04.2011 21:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

clubtigerente Suppenkoch


Mitglied seit 16.01.2006
1.182 Beiträge (ø0,51/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo Antje,

darf man denn fragen, was deine Tochter für Allergien und Unverträglichkeiten hat und, wie diese nachgewiesen worden sind?

Ich habe selbst Neurodermitis (zum Glück nur noch im Winter und auch nur dann sehr leicht) und eine ellenlange Liste an Allergien. Einerseits ist es erstmal wichtig, alles gut testen (Bluttest auf Antikörper (IgE)) zu lassen und sich dann natürlich entsprechend zu ernähren. Ernährung ist aber nur ein Faktor der Neurodermitis - Pflege und Kleidung ein weiterer. Ich fahre am besten mit Feuchtigkeitspflege. Jahrelang habe ich Fett gecremt und gecremt und es wurde immer schlimmer. Unter der Fettschicht habe ich geschwitzt und am Ende hat es noch mehr gejuckt. Mal abgesehen von den Qualen, als Kind eingeschmiert wie eine Mumie durch die Gegend zu laufen. Mit leichten, feuchtigkeitsspendenden Cremes fahre ich nun seid Jahren super. Da muss man vielleicht mal nachcremen, aber es fühlt sich besser an und der Juckreiz ist weniger geworden. Leichte, lockere Baumwollkleidung, eher zu kühl als zu warm ist auch sehr angenehm. Ein dritter, super wichtiger Faktor, ist bei mir aber die Psyche. Sorgen, Ärger, Stress -> Haut schlecht. Deswegen finde ich, dass es wichtig ist, dass dein Kind auch abgelenkt wird, ihr nicht schwermütig seid wegen der Allergien oder der schlechten Haut, sondern bei allem versucht, es locker zu nehmen, normal zu sein etc.

Bei mir selbst habe ich nie auf "sauer/basisch" geachtet und ich schließe mich diesbezüglich auch meinen Vorrednern an. Ich halte so etwas für ziemlichen Schwachsinn. Bevor ich meine Beschwerden auf das Wasser schieben würde, würde ich eher an das Wetter, die Pollenbelastung, den Schweiß, die Kleidung, das Essen etc. denken. Ich bin auch der Meinung, dass "unsereiner" mit einem gewissen Juckreiz teilweise klarkommen muss.

Ich weiß ja nun nicht, wogegen deine Tochter allergisch ist, aber ich sage es mal so: Direkten Einfluss auf meinen Hautzustand hat bei mir der Verzehr von Tomaten, Ananas, Kiwi und Zitrusfrüchten. Dazu auch der Verzehr von Essig. Sprich, saure Lebensmittel. Ich esse sie nur in Maßen...

Liebe Grüße
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Vom 08.05.2011 22:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Antje_A Smutje


Mitglied seit 03.09.2007
241 Beiträge (ø0,14/Tag)
Hallo,

@ Anne-Isabell
Hast du von dem Artikel aus der SZ mal nen Link? Würde mich interresseren
Viele Bücher sagen nämlich was ganz anderes. Hab aus der Bibliothek jetzt mal Bücher über Säure/Basen-Haushalt ausgeliehen.
LAut denen hat die Ernährung nen Einflus daraugf, Zwar nur geringfügig aber sie hat.
Die Allergien wurden per Bluttest nachgewiesen, die Unverträglichkeiten per Provokation. (Und da haben wir viel schlimmes erlebt)
Das sind ja nicht nur so ein paar kleine Reaktionen die sie hat. Es können richtig lebensbedrohliche Anaphylaktische Reaktionen auftreten, denn sie reagiert ja schon richtig heftig auf kleinste Spuren beim Hautkontakt mit Butter, Hühnerei, Kiwi, Erbsen.....
Juckreiz aufgrund von Mangelernährung denke kann ich ausschließen. Sie bekommt einige Nahrungsergänzungen (Zink, Selen B-Komplex je 1-2x/Woche, säurefreies vitamin C und Neocate medizinisches Milchersatzpulver auf Aminosäurenbasis täglich) Und wir hatten ja auch Ernährungsberatung. Letzter Bluttest war Dezember 2009, der war OK.

@ Sabse:
Dass die Kohlensäure den Körper doch nicht säuert hab ich jetzt in dem einen Buch auch gelesen. dann weiß ich auch nicht, warum sie die nicht verträgt.
Beim allergologischen Kinderarzt sind wir natürlich in Behandlung, aber die macht nur äußerst selten Blutkontrollen. Darf sie nicht häufiger meint sie.

@ euch beide:
Ich meine ja auch nicht so eine behandlungsbedüftige schwere Azidose sondern nur eine leichte Übersäuerung des Körpers, die halt auch schon kleinere Beschwerden machen kann. Hat die Ernährugnsberaterin bestätigt aber dazu später.

@ Clubtigerente:
Wie ich oben schrieb: Das sind massen an Unverträglichkeiten die wir durch Provokation rausgefunden haben (unter anderem Histaminhaltige Sachen wie Hefe, Banane und so) alle Sorten Obst und noch vieles mehr. Und dann noch viele durch Bluttest diagnostizierte Allergien (Milch, Casein, Ei , Erdnuss, Haselnuss, Kiwi, Hausstaubmilbe, Aspergillus)
Wegen der richtigen Hautpflege und auch wegen den Tests waren wir in einer dermatologischen Spezialklinik, die war echt super. Hab dort viel gelernt und wir nutzen auch nach 2 Jahren noch alle Salben von der Klinikapotheke und ernähren nach den Richtlinen, die ich dort bekommen habe. Baumwollkleidung haben wir natürlich auch, und was die Psyche angeht, sie ist ja erst 4, bisher konnten wir nicht viel machen. Wir versucendas auch locker zu sehen, wir haben ja noch ein weiteres Kind, demzufolge dreht sich nciht alles um sie und um die Neurodermitis und dieAllergien. Aber es schränkt das Leben für die ganze der Familie schon ein. Sie ist auch nicht für umsonst als Schwerbehindert anerkannt deswegen. Einfach mal spontan irgendwo essen gehen geht nicht, überhaut Restaurants oder so sind unmöglich. Urlaub in Hotels auch, Ferienwohnung ist das einzigste was geht. Verwandtenbesuche sind immer totale Organisiererei, weil essen mitgenommen werden muss. Weil alle in der Familie überfordert sind, oder meinen, ein Kind muss Milch trinken und Schokolade essen. Man muss sich anpassen. Das wir schon mehrmals fast den Notarzt gebraucht hätten, scheint keinen zu beeindrucken. Sie haben es ja nie selber erlebt sondern nur erzählt bekommen. Außer dem integrativen Kindergartenplatz den unsere Tochter hat, können wir sie gar nicht Fremdbetreuen lassen. Wir aber kommen damit klar, haben uns gut organisiert und viele leckere rezepte zum selber kochen gefunden. Unser Leben dreht sich viel um andere Sachen, Geschwister, Hausbau, Arbeit etc.
Und was die Nervosität und Zappeligkeit von Miriam angeht, die bei starkem Juckreiz natürlich schlimmer ist: Wir haben Entspannungs CDs probiert, die uns die Klinik empfohlen hat (Arndt Stein), aber damit kann sie nicht viel anfangen, ist noch zu klein für. Wir haben jetzt aber trotzdem mal bei ner KinderPsychologin angerufen, die hat uns auf die Warteliste gesetzt. jetzt muss ich alle 4 Wochen anrufen, damit ich irgendwann mal hin darf. Grund hierfür ist, dass sie sich immer häufiger richtig heftig verletzt beim Kratzen. Mit den Fingern kratzen tut sie ja schon immer, druch tägliches Feilen und die Kratzschutzhandschuhe kann sie sich aber nicht viel verletzen. Schon seit längerem, bestimmt 2 Jahre, nimmt sie auch Spielzeuge oder reibt ihre Haut auf dem Teppichboden oder an Schrank- oder Tischkanten, oder an Reißverschlüssen. Die Teppischböden konnten wir ihr abgewöhnen, den Rest noch nicht. Neu ist jetzt noch, dass sie sich auch in die Arme beißt oder aber beim essen ihr Besteck zum kratzen nimmt.
Und mit 4 Jahren kann ne Kinderpsychologin vielleicht was machen, früehr wurde uns immer abgeraten weil sie noch so klein war.

Die Pollen beobachten wir, ich selber habe Pollenallergie (gegen alles was so fliegt), also müsste sich ihre Haut parallel zu meinen Beschwerden bessern oder verschlechtern. Ist aber nicht der Fall. Die letzten Tage ist viel geflogen und ich hatte Schnupfen udn Luftprobleme ohne Ende, Miraim ist aber deutlich besser geworden.
Schwitzen, klar macht das was, Kindersportguppe und so. Duschen hinterher hilft aber immer.

Die Lebensmittel die du so aufzählst (Essig, Tomate, Ananas und so) die sind alle Histaminhaltig. darauf hatte mich die Fachklinik aufmerksam gemacht. Vielleicht reagierst du ja auch auf histraminhaltige Sachen? Wie siehts denn aus mit Hefe, Banane, Weintrauben, Pflaume, Schweinefleisch, lang gereifter Käse, Spinat, Sauerkraut und all sowas? Alles histaminhaltige Sachen.


@ all
jetzt noch mal zu dem Thema Säure/Basen Haushalt und Mineralwasser:

Ich hab beim Einkaufen zufällig unsere frühere Ernährungsberaterin getroffen und gleich mal auf das Problem des Mineralwassers angesprochen. Sie meinte, dass Miriams Körper vielleicht ein wenig übersäuert sein könnte, denn das Sulfat würde wohl den Körper leicht säuern, und bei der Ernährung die Miriam hat könnte das sein. Sie verträgt ja kein Obst, Gemüse essen Kinder bekanntlich ja auch nicht Kiloweise, 5x die Woche Fleisch 1x Fisch (um genügnd Eiweiß zuzuführen, denn Hülsenfrücht verträgt sie auch nicht) bringt auch viel Säure, das Vollkornbrot (Rogen) auch....

hab mich jetzt mal in das Thema eingelesen und muss sagen sie könnte recht haben
Sie hat gesagt ich soll mal eine Urintest machen (Urin PH, und das nicht nur 1x täglich sondern mehrmals, weil der Urin PH natürlicherweise von sauer zu Basisch schwankt) , der hat auch angezeigt dass sie leicht übersäuert ist.
Ich soll ihr jetzt grünen Hafertee und Brennnesseltee zum trinken geben (im Wechsel) das würde den Körper Basischer machen. Schaden tuts ihr auf jeden Fall nicht, also hab ichs einfach mal probiert. Die Haut ist jetzt deulich besser. Hätte ich auch nciht gedacht, aber die ist deutlich besser. Zwar noch sehr rauh und trocken, wie sandpapier, aber nicht mehr rot, entzündet, pustelig.
Den Tee hab ich bisher mit Leitungswasser gekocht. Seit gestern gebe ich ihr jetzt ein anderes Mineralwasser, Gänsefurther naturell (ich koche den Tee damit) das hat recht wenig Sulfat.
Wenn das gut geht probiere ich ein anderes neues Wasser, Förstina naturell, das hat mehr Sulfat aber auch mehr Calcium. Ich werd dann wohl beide Wässer kombinieren, 0,5l von dem einen 0,5 von dem anderen. damit der calciumbedarf richtig gedeckt ist.
In beiden Wässern ist auch recht viel Hydrogencarbonat, das würde wohl die Säure auch ganz gut abpuffern. Das war im Contrex nur sehr niedrig.
1 Msp Natronpulver könnte ich ihr auch noch geben, das ist Natriumhydrogencarbonat und entsäuert auch, meinte die Beraterin.

Ich werd das mal weiter beobachten. Hab mir jetzt in der Apotheke ph-Wert Tests gekauft. Man sollte ja mehrmals täglich kontrollieren, weil deutliche Schwankungen normal sind.

LG Antje
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Vom 08.05.2011 22:59 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

peter-k  Chefkoch


Mitglied seit 01.11.2005
4.810 Beiträge (ø2,01/Tag)
Hallo Antje,

ich hätte da eine Frage: warum trinkt Deine Tochter nicht einfach normales Leitungswasser?

Gruß
Peter
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Vom 08.05.2011 23:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Noraia Kartoffelschäler


Mitglied seit 16.10.2005
390 Beiträge (ø0,16/Tag)
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Hallo Antje,
du schreibst: Pfeil nach rechts Die Allergien wurden per Bluttest nachgewiesen Pfeil nach links
Welcher Bluttest? IgG oder IgE?
Liebe Grüße,
Nora
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Vom 09.05.2011 09:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Anne-Isabell  Chefkoch


Mitglied seit 03.06.2007
9.812 Beiträge (ø5,39/Tag)
Hallo,

ich schließ m ich Noraia an:

Ganz wichtig: welcher Bluttest ist gemacht worden?
IgG oder IgE???

Nochmal: wenn dein Kind durch Fleisch und Fisch seinen Eiweißbedarf decken soll, dann wird der Köroer mi dieser Menge nicht "übersäuert".
Eiweiß, egal woher, ob tierisch oder pflanzlich, wird verstoffwechselt in der Leber, alle Bestandteile, die nicht vom Körper gebraucht werden, werden in der Leber in eine nierengängige Form gebracht und über den Urin ausgeschieden. Je nach Menge des sich bildenden Urin ist der dann mehr oder weniger sauer. Morgens sollte er sauer sein, da es ein viel konzentrierter Urin ist als der Tag über.
Das bisschen Sulfat in der Wasser ist kein Problem, denn alle Zellen und Gewebe unsere sKörpers sind gut abgepuffert, überschüssiges, wie z.b. das Sulfat im Wasser wird einfach über die Niere abgegeben, ergo, der Urin wird etwas saurer.(Geanuso soll es sein, denn dann ist es nicht im Körper und mach da irgednetwas sauer!)
Das reguleirt der Körper schon selber, ohne dass man von außen eingreifen muss.
Du musst nämlich bedenken, dass z.b. Brennesseltee harnteibend ist und die Menge an Wasser erhöht, die ausgeschieden wird.
Aber es wird ja nicht nur reines Wasser ausgeschieden, sondern auch Ionen, denn es muss ja eine gewissen Osmolarität gewährleistet sein. Und mit deinen Sulfat-Ionen, die das ganze sauer machen, werden dann auch Calcium, Natrium, Magnesium, Zink, usw, usf ausgeschieden, die du dann als Nahrugnsergänzungsmittel u.U. wieder zusetzt.
Und je mehr du den Urin verdünnst und basische machst, um so mehr werden evtl genau die Ionen, die den Urin basisch machen mit ausgeschieden und mit ihnen eben auch die Mineralien.

Du bewegst dich u. U. in einem Teufelskreis, bzw besser deine Tochter.

LG Anne

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane
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Vom 09.05.2011 10:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kiwibirt  Suppenkoch


Mitglied seit 20.11.2006
1.731 Beiträge (ø0,86/Tag)
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Hallo!

Ich stimme Anne zu- diese "Säure-Basen-Geschichte" beruht nicht auf wissenschaftlichem Hintergrund! Der pH des Urins verändert sich natürlich, das ist aber normal und unglaublich wichtig. Irgendwelche Ausagen lassen sich daraus nicht ableiten! Eine echte "Übersäuerung" z.B. bei Diabetes muss im Krankenhaus behandelt werden.

Ohne deine Bekannte angreifen zu wollen- "Ernährungsberatung" kann jeder machen, dieser Begriff ist rechtlich nicht geschützt. Manchmal nennen sich Leute nach einem 6-Wochen-Kurs "Ernährungsberaterin", obwohl sie eigentlich keine Ahnung davon haben. Ein Studium der Ernährungswissenschaften dauert 4,5 Jahre!
Sicherheit über die Ausbildung gibt nur der Titel Diplom Oecotrophologe oder eine Zertifizierung z.B. von der DGE.

Dennoch kann ich vertstehen, dass man als Mutter eines polyallergischen Kindes jeden Stohhalm greift...

\"\"~~~ Liebe Grüße, Kiwibirt ~~~\"\"
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