Suche Meinungen/Infos zum Thema Homöopathie.

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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 21.12.2003
771 Beiträge (ø0,15/Tag)

Hallo liebe CKler,

wie steht Ihr zu dem Thema Homöopathie?
Wart ihr schon mal bei einem Homöopathen und/oder geht Ihr regelmäßig?
Wann würdet ihr einen HP einem Allgemeinmediziner vorziehen?
Und: woran erkenne ich einen \"guten/erfahrenen/qualifizierten\" HP?


Ich weiss, ich werde 1000 verschiedene Meinungen bekommen. Meine Meinung muss ich mir selbst bilden, aber ein Stimmungsbild kann ich mir auch hier mal einholen. Ihr würdet mir sehr helfen!

Liebe Grüße

Paula
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Mitglied seit 28.01.2006
672 Beiträge (ø0,16/Tag)

Hi Paula,
es gibt auch Allgemeinärzte mit HP-Wissen bzw. Können.
Dort hast du den Vorteil, dass zunächst mit homöopathischen Mitteln versucht wird zu helfen und dann ggf. auf sonstige zurückgegriffen wird. Ausserdem wird von diesen Ärzten (wenn sie bei den Krankenkassen zugelassen sind) auch mehr verschrieben - du mußt also nicht so viel selbst zahlen.
Wie du einen guten HP erkennst, kann man vorher echt nicht sagen. Du mußt mit einem reden können, er muss zuhören können und auch nachfragen, bevor er irgendwas verschreibt.
Zusätzlich solltest du dich evtl. vorher über Bücher informieren, damit dir Zusammenhänge leichter Begreifbar werden.
Frag einfach mal deine Freunde und Bekannt in der näheren Umgebung. Vllt. können die dir einen empfehlen.
Ich persönlich habe schon sehr viele positive Erfahrungen gemacht.(Auch mit meinen Kids) Die meisten Sachen helfen echt gut - wenn der Arzt richtig erkannt hat, was dir fehlt bzw. wie dir geholfen werden kann.

Also viel Erfolg.

lg eilenna Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
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Mitglied seit 15.10.2006
1.583 Beiträge (ø0,39/Tag)

Hallo Paula!

Also ich bin der Meinung, an Homöopathie muß man in erster
Linie glauben! Sonst hilft sie nichts!
Es ist wie wenn Du eine kleine Menge eines Wirkstoffes nimmst,in einen
Ozean kippst, und dann diesen ganzen Ozean mit dieser winzigen
Menge Wirkstoff in Flaschen füllst! Ich denke nicht, das sowas gegen
irgendetwas helfen kann!
Aber Glaube soll ja bekanntlich Berge versetzen!

LG
Katzenmama2
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Mitglied seit 02.11.2002
6.865 Beiträge (ø1,26/Tag)

Katzenmama2, das mit dem Glaube ist meiner Meinung nach Quatsch. Homöopathie funktioniert auch wunderbar bei Tieren und die sind sicher frei von Glaube oder Zweifel Na!

Ich habe in den letzten Jahren mit Homöopathie sehr gute Erfahrungen gemacht. Allerdings gibts gute und schlechte Homöopathen...Pfeifen gibts halt in jedem Job.

Einen guten findet man häufig mittels Mundpropaganda.

Wichtig finde ich, daß eine ausführliche Anamnese gemacht wird, das kann je nach Fall auch schon mal zwei Stunden in Anspruch nehmen.

Vorsichtig wäre ich, wenn geschäftstüchtig allerhand Mittelchen (z.B. Nahrungsergänzung) angeboten werden Na wenn das mal stimmt!?

Ganz schnell wieder draußen bin ich, wenn man mir mit Pendel, Karten und sowas kommt (ja, das gibts auch bei Heilpraktikern). Mit Homöopathie hat das nichts mehr zu tun.

Und ein verantwortungsvoller Homöopath muß auch sagen können: \"Wenn Sie XY haben, müssen Sie zum Arzt, das kann ich nicht behandeln\", bevor er ewig lang auf deine Kosten rumdoktert.

Leider ist meine Homöopathin, auf die ich seit Jahren schwöre, durch Umzug nun über 500 km weit weg Welt zusammengebrochen

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Mitglied seit 25.02.2006
2.939 Beiträge (ø0,69/Tag)

hallo

wir hatten das glück das unser normalo hausarzt
zur gleichen zeit wie wir kleine kinder hatte.
dadurch hat er Homoöpathie dazu gelernt.
unsere kinder waren seine versuche und wir sind seit 20 jahren dabei.
wir haben noch einen 2 homoöpathischen arzt damit wir auch am
wochenende gut versorgt werden.
wir haben das noch keine minute bereut, und haben uns eingelassen.
unsere kinder können mittlerweile selbst sagen und lesen was sie brauchen.
das gibt mir ein gefühl der innereren ruhe.
wenn sie etwas nicht verstehen rufen sie den arzt an.
dieser kennt sie und es kommt wie aus der pistole geschossen, nimm das.
und unser hausarzt hat sich bis dato nur 1 mal geirrt.

gruß lene184
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Mitglied seit 12.12.2005
808 Beiträge (ø0,19/Tag)

Hallo Paula

infolge einer Stirnhöhlenvereiterung, die, da schlecht ausgeheilt, chronisch wurde, sollte ein operativer Eingriff gemacht werden. Weil sich der Termin für den Eingriff infolge Ferienabwesenheit des Arztes verzögerte, bin ich zu einer Homöopathin.
Nach Schilderung meines Problemes bekam ich ein Mittel, davon nahm eine Woche lang 3X täglich 11 Tropfen, danach täglich 1X 11Tropfen. Schon nach Tagen begann sich das, was sich in den Stirnhöhlen angesammelt hatte, zu lösen.
Als der Arzt nach 3 Wochen eine Kontrolle machte, war die rechte Seite schon komplett frei, bei der linken dauerte es eine Woche länger. Danach war ein klinischer Eingriff nicht mehr nötig, das war mir persönlich nicht unangenehm.

Fazit: Wenn ich irgendein gesundheitliches Problem habe, versuche ich es erst auf diese Art und Weise zu kurieren. Wenn nach einer gewissen Zeit keine Besserung eintritt, werde ich von meiner Homöopathin auch zum Hausarzt verwiesen.

Glaube spielt da keine Rolle

Lg Primula
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Mitglied seit 22.08.2006
2.928 Beiträge (ø0,72/Tag)


Was meinst du denn konkret mit Homöopathie?

Ich für mich mag sie nicht so, weil ich damit nicht mit Pflanzen und Kräutern ergänzen kann. Das fände ich zu schade, weil die Natur voll von HeilMitteln ist. Meine Wahl ist die antrophosophische Medizin- und eben all die Hausmittel.

Zu der Frage woran ich einen guten Heilkundigen (ich nenns mal so) erkenne? Wenn er mir einen guten Facharzt empfehlen kann,- für die Fälle, wo es eben sein muss. Eine Herzinnenhautentzündung würde ich dann doch lieber von einem Cardiologen anschauen lassen. Und ein guter Heilkundiger hat ein kleines Netzwerk aufgebaut...

...meine Erfahrung.

Dorys.

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Mitglied seit 02.11.2002
6.865 Beiträge (ø1,26/Tag)

Dorys, Homöopathie ist Homöopathie, das ist klar definiert und da kann man nicht mal das und mal jenes meinen Na!

Die homöopathischen Mittel kommen übrigens auch alle aus der Natur und viele Wirkstoffe stammen aus Pflanzen und Kräutern Na!

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Mitglied seit 15.09.2004
6.681 Beiträge (ø1,4/Tag)

Hallo Katzenmama und alle andere Zweiflern,

hier hab ich meine Geschichte geschrieben - soviel zum Thema \"Glaube\"

Der Erfolg war MESSBAR !!

Ich persönlich halte von Homöopathen nichts, die die ganze klassische Medizin verpönen und jeden Antibiotikaeinsatz verteufeln (hatte so einen mal in einen Kurs über Einsatz von Homöopathie und Schüsslersalze bei Tieren).

Ach ja Homöopathie schließt den Einsatz von Hausmitteln nicht aus - nur eben stark ätherische Mittel sollten nicht gleichzeitig zu Globuli genommen werden.

LG

Radkon
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Mitglied seit 13.11.2005
12.545 Beiträge (ø2,88/Tag)

Also meine Warzen gingen nach mehrjähriger Leidenszeit nach: Warzenpflaster, W-Tinktur, Schnecken bei Vollmond, Termin beim Hausarzt wg. Operation mit stinknormalen Thuja D-hab ich vergessen komplett weg.
Und kamen nicht wieder.

Dito beim Kleinkind einer Bekannten, für das Kind waren die Kügelchen normale Arznei wie auch die Lösetinktur. Es hat also sicher nicht an die spezielle Wirkung geglaubt.

Und das Pferd einer Freundin hatte auch was, ich glaube tränende Augen oder was mit Ausfluß aus der NAse, ich weiß nicht so genau, bin kein Pferdefreund. Das wurde teuer vom Tierarzt behandelt, Beschwerden kamen immer wieder. Nach Verabreichung von irgendwelchen Tropfen im Trinkwasser war\'s dann weg.

Lg, Marie
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Mitglied seit 22.08.2006
2.928 Beiträge (ø0,72/Tag)


Hallo Duroschka,

im Eingangsthread fragte sie nach einem Homöpathen, im nächsten Satz nach unsrer Meinung eines HP (Heilpraktiker). Ich wollte wissen, was sie meint. Ein Heilpraktiker kann verschiedenst arbeiten- Homöopathie ist nur EINE Möglichkeit.

Zum Anderen schrieb ich von der Konkurenz zwischen Homöopathie und der Pflanzenheilkunde, von der wohl jeder Homöopathe weiß. Damit habe ich nicht gesagt, dass in den Kügelchen diese nicht zu finden sind.

Einen schönen Abend will ich dir wünschen

hechel...

Dorys.
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Mitglied seit 22.08.2006
2.928 Beiträge (ø0,72/Tag)


@ Radkon

Ich sprach nicht von den Hausmitteln im Allgemeinen, sondern ausschließlich von der Phytotherapie. das mit den Hausmittelchen war deine Schlussfolgerung.

hechel...

Dorys.
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Mitglied seit 17.01.2002
22.688 Beiträge (ø3,94/Tag)

Ich schließe mich Katzenmama2s Meinung vollinhaltlich an.

LG von Utee
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 03.10.2006
982 Beiträge (ø0,24/Tag)

Hallo Dorys,

Was glaubst du denn, woraus die hom. Mittel gemacht sind?
Belladonna - Toolkirsche - pflanzlich
Hammamelis - zaubernuss - dito
Hypericum - Johannuskraut - dito
Haoscyamus - Bilsenkraut - dito
Gelsemium - Falscher Jasmin - Eines der wichtigsten Mittel bei Grippe, da steh ich seit neuestem drauf, weil das Zeug mir noch bei einem anderen gesundheitlichen Problem geholfen hat.
Drosera - Sonnentau
Euphrasia - Augentrost

wie viele Beispiele willst du noch wissen?

Um die Eingangsfrage zu beantworten:

- Ja, ich halte viel davon.
- Ja, ich gehe erst zu einem Heilpraktiker, der sich unter anderem auf Homöopathie versteht, auch wenn ich ihn aus eigener Tasche bezahlen muss.
- Nein, ich gehe nicht regelmäßig, wieso auch, wenn mir nichts fehlt. Ich schreibe mir in mein kleines Büchlein, wann ich welche Wehwehchen hatte und welches Mittel mir (evtl. nach vorheriger Konsultation meines HP) geholfen hat. Dann brauche ich das zweite Mal nicht wieder hin und ich kriege es selbst in den Griff. Das spart Praxisgebühren beim Arzt, ich muss das Honorar für den HP nicht bezahlen, brauche womöglich keine Massagen oder medikamente - und die Globui halten ewig.
Einen guten HP erkenne ich daran, dass er sich Zeit nimmt um mich kennen zu lernen. Zwei Stunden in etwa für die Erstanamnese, niemals in weniger als einer Stunde. Da klingelt kein Telefon im Behandlungszimmer, und da warten nicht draußen zig Leute wie beim Arzt. D.h., er hat sich Zeit für mich genommen.
Im Übrigen merkst du eine spürbare Verbesserung deiner Beschwerden (wobei eine Erstverschlechterung nach anfänglicher Einnahme der Globuli ein Zeichen dafür ist, dass das Mittel wirkt.)
Außerdem wird ein guter HP Behandlungsmethoden kombinieren, er kennt sich also auf mehreren Gebieten aus, nicht nur Homöopathie, sondern noch TCM oder Quantentherapie.
Und ein guter HP schickt mich auch zum Arzt, wenns sein muss.

LG Luca
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Mitglied seit 22.08.2006
2.928 Beiträge (ø0,72/Tag)


Liebe Luca,

ich glaube, dass du mich missverstanden hast.

Nocheinmal: Ich WEIß!!! dass man in der Homöopathie Wirkstoffe der Pflanzen nutzt. Meine Aussage ist nur: Nimmst du homöopathische Mittel, wird sich jeder seriöse Homöopathe dagegen aussprechen, dass du dich zusätzlich mit der Pflanzenheilkunde therapierst.

Lieben MorgenGruß;

Dorys.
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