Hormone,Hormone – Ungleichgewicht durch Umweltbelastung?
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![]() Mitglied seit 31.12.2004 |
Hallo, Ausgelöst durch eigene Betroffenheit ( bin in den Wechseljahren)habe ich mich intensiv mit dem Thema Hormone beschäftigt und bin auf so interessante Zusammenhänge gestoßen, dass ich sie Euch nicht vorenthalten möchte. Vielleicht seid Ihr auch davon betroffen und auf der Suche nach Hilfe. Mir fällt auf, dass viele Frauen hier von Störungen berichten, die auf eine Hormonstörung hinweisen, sei es das PMSsyndrom oder Hautunreinheiten, Unfruchtbarkeit, Haarausfall, Osteoporose oder Wechseljahrsbeschwerden. Könnte es sein, dass Umweltverschmutzung mit östrogenähnlichen Stoffen aus Weichmachern, synthetischen Duftstoffen und petrochemischer Industrie in unseren Körper gelangen und diese Störungen auslösen? Diese synthetischen Substanzen verhalten sich im Körper wie Östrogene und führen zur Östrogendominanz. Eine Störung im Tierreich wurde vor kurzem diskutiert, irgendwelche Reptilien sterben aus, weil der Nachwuchs androgyn ist. Östrogene aus der Antibabypille und Hormonersatztherapie gelangen ins Trinkwasser und werden von der Gesamtbevölkerung wieder aufgenommen. Ich will hier keine Verschwörungstheorie aufstellen, aber befinden wir uns nicht in einem Teufelskreis, in dem z.B. die Produkte der Kosmetik- und Waschmittelindustrie Störungen verursachen, die wiederum mit den synthetischen Segnungen der Pharmaindustrie behoben werden sollen, woraufhin die Reste der Medikamente die Krankheitsbilder wieder verstärken? Die Gewinner sind die großen Konzerne, die Milliardengewinne machen. Die Verlierer sind wir, es sei denn wir klären uns gegenseitig auf und suchen nach natürlichen Alternativen. Ich habe ein Buch zu diesem Thema gelesen, dass ich Euch empfehlen kann: Natürliches Progesteron von Anna Rushton im Goldmannverlag für 6,45 Euro. Im Internet ist ein interessanter Vortrag von Dr. Lee einem Hormonexperten zu finden ,wenn Ihr bei www.medizinkritik.de unter Vorträge nachschaut. Ich persönlich habe meine Hormonersatztherapie beendet und nehme mit Erfolg eine Creme mit Yamswurzel und Mönchspfeffer. In dem Buch sind weitere hilfreiche Empfehlungen. Wie geht es Euch mit diesem Thema? Seid Ihr vielleicht selbst betroffen? LG Melisse |
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![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
Hallo Melisse
da könnte schon was dran sein, daß wir uns selbst vernichten. Man sollte sich schon überlegen ob man jede kleine Störung zum Segen der Pharmaindustrie mit Hormonen behandeln soll. Zumal die Hormontabletten für Wechseljahresstörungen ja auch als Krebsauslöser gelten. Ich bin nicht sicher was Du damit meinst, daß Frauen von Störungen berichten. Sind es denn wirklich behandlungswürdige Störungen? Insgesamt muß die Menschheit nach meiner Ansicht aufwachen um nicht zugrunde zu gehen. Aber so oder so: die Menschheit vernichtet sich selbst. Wenn nicht auf die eine Art, dann doch auf die andere. Bevor wir aber durch die Hormone oder das Ozonloch umkommen bringt uns die Pharmaindustrie und unsere eigenen Ärzte als Handlanger der Pharmaindustrie um. Diese Weisheit, die mich aber auch total schockiert hat habe ich aus dem Buch von Vernon Coleman mit dem Titel \"Wie Sie Ihren Arzt abhalten, Sie umzubringen\". Ein heißes Eisen hast Du angefaßt - Aplaus! Igel-123 |
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![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
Traut sich keiner ran an das Thema?
Igel-123 |
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![]() Mitglied seit 31.12.2004 |
hallo igel,
dieses Thema ist ja nun auch nicht gerade leichte Kost. Mir ging es so,daß ich durch diese Aufklärung vor der Entscheidung stand mein Verhalten zu ändern. ich habe dazu lange gebraucht,denn die Abhängigkeit von Gewohnheiten und der Meinung des Arztes ist stark. mir ging es ja ganz gut mit den synthetischen Hormonen und ich hatte Angst davor ,daß die alten Beschwerden wieder kommen ,wenn ich aussteige. Aus Bequemlichkeit habe ich auch 20 Jahre lang die Pille genommen ohne mir gedanken zu machen,was da eigentlich in meinem Körper geschieht. gestern habe ich zu diesem Thema noch mal im Internet gesurft..dort ist alles Wissen verfügbar! Mir wurde auch klar,daß die synthetischen Hormone ein Milliardengeschäft sind und die Pharmariesen alles dran setzen werden um ihren Profit zu verteidigen. Naturstoffe wie das natürliche Progesteron sind nämlich nichht patentierbar und somit nicht zum Geschäftemachen geeignet. ich kann nur raten ..informiert Euch. in unserem Kommunikationszeitalter ist wirklich alles Wissen verfügbar. LG Melisse |
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![]() Mitglied seit 19.12.2003 |
Hallo,
was ist der Unterschied zwischen synthetischen und natürlichen Hormonen? LG Rose |
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![]() Mitglied seit 23.02.2005 |
Hi Rose,
sofern die Strukturformeln gleich sind gibt es keinen Unterschied zwischen künstlichen und natürlichen Hormonen...ausser dem Herstellungsprozess. Liebe Grüsse bunnx |
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![]() Mitglied seit 19.12.2003 |
Hallo Bunnx,
das habe ich mir auch gedacht. Die Frage richtet sich eigentlich an die bisherigen Posterinnen, die z.B. von künstlichen auf natürliche Hormone umgestiegen sind, oder bemängeln, daß die Industrie auf natürliche Hormone keine Patente bekommt und mit den künstlichen ein Milliardengeschäft macht. Daher habe ich vermutet, daß sie Informationen darüber gefunden haben, daß beide unterschiedlich wirken - was ich mir allerdings nicht recht vorstellen kann. Vielen Dank für Deine Antwort; vielleicht erhalten wir ja noch anderslautende Antworten, die o.g. Gefahren mit Leben füllen. LG Rose |
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![]() Mitglied seit 31.12.2004 |
hallo,
ein natürliches Hormon ist vollkommen bioidentisch,z. B. wird das natürliche Progesteron aus wilder Yamswurzel synthetisiert. es dockt genau an den Progesteronrezeptoren der Zelle an und hat die gleiche Wirkung wie das in den Eierstöcken hergestellte Progesteron. Hier ein Zitat aus der Homepage ,die sich mit natürlichem Progesteron beschäftigt: www.npis.info/German/germanhome.htm Damit die in den Steroidhormonen liegende Information die Gewebezellen erreichen kann, müssen sich die Hormone mit spezifischen, einzigartigen Zellrezeptoren verbinden. Die Verbindung eines Hormons mit seinem Rezeptor wird durch seine molekulare Konfiguration festgelegt – genauso wie zu jedem Schloss ein bestimmter Schlüssel gehört. Synthetische Hormonmoleküle unterscheiden sich in ihrer molekularen Gestalt von endogenen (körpereigenen) Hormonen. Aus den Studien über petrochemische Xeno-Hormone haben wir gelernt, dass sich synthetische Ersatzhormone in ihrer Aktivität auf der Rezeptorenebene unterscheiden. In einigen Fällen aktivieren sie den Rezeptor ähnlich wie ein natürliches Hormon, aber in anderen Fällen bewirkt das synthetische Hormon gar nichts oder es blockiert den Rezeptor sogar völlig. Auf jeden Fall bietet keines der synthetischen Hormone dieselbe übergreifende physiologische Aktivität wie das natürliche Hormon, das es ersetzen soll. Daher besitzen alle synthetischen Hormone unerwünschte Nebenwirkungen, die bei einem menschlichen Hormon nicht auftreten. So ist z. B. menschliches Insulin dem aus Schweinen hergestelltem Insulin vorzuziehen. Mit menschlichen (bio-identischen) Hormonen identische Sexualhormone sind seit über 50 Jahren erhältlich. Das ist jetzt natürlich sehr naturwissenschaftlich. Aber mir sagt schon mein gesunder Menschenverstand das künstlich nie so gut sein kann wie natürlich. LG Melisse |
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![]() Mitglied seit 09.09.2003 |
Hallo Melisse,
oft ist künstlich sogar noch besser als natürlich. Bei manchen Medikamenten ist z.B. gerade die blockierende Wirkung eines Schlüssels, der nicht genau ins Schloss passt, erwünscht. Koffein verdankt seine anregende Wirkung genau diesem Prinzip. (Koffein ist zwar eine natürliche Substanz, kommt aber von Natur aus nicht im menschlichen Körper vor.) Viele Medizinwirkstoffe leiten sich von natürlichen Substanzen ab, deren Molekülstruktur leicht modifiziert wurde. Auch speziell bei Hormonen kann künstlich besser sein als natürlich. Hormone haben meist mehrere Wirkungen. Bei einer Hormontherapie wünscht man sich aber unter Umständen, dass eine dieser Wirkungen auftritt, eine andere aber nicht. Dann werden auch Wirkstoffe gebraucht, die dem menschlichen Hormon ähneln, aber nicht gleichen. Du siehst also, dass man \"natürlich\" nicht mit \"gut\" und \"künstlich\" nicht mit \"weniger gut bis richtig schlecht\" gleichsetzen darf. Eines ist aber sicher richtig: Unkontrollierte hormonelle Wirkungen wie durch die erwähnten Weichmacher sind immer riskant. Ob Deine Beschwerden nun daher kommen, kann Dir sicher nur Dein Arzt sagen. Was die Patente angeht: Patentiert werden kann ja nicht nur eine Substanz, sondern auch das Verfahren zu ihrer Herstellung oder Gewinnung. Ein Pharmaunternehmen kann also auch mit natürlichen bzw. naturidentischen Wirkstoffen Geld verdienen. Viele Grüße Marc |
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![]() Mitglied seit 31.12.2004 |
hallo Marc,
danke für die genauere Aufklärung. Verallgemeinerungen sind immer unscharf. Ich glaube auch nicht, dass synthetische Hormone immer schlecht sind,nur diese Massenverschreibung die wir im Moment haben ohne auf natürliche Alternativen hinzuweisen,macht mich skeptisch,ob es nicht einfach nur um Profit geht. Zu tief kann ich mich auch nicht in eine medizinische Diskussion hineinbegeben,da ich als Sozialpädagogin einfach zu wenig Fachkenntnis habe. Nur aus eigenem Erleben kann ich sagen,daß mir meine natürliche Hormoncreme guttut. Da ist auch nicht das fertige Progesteron drin ,sondern das pflanzliche Diosgenin aus dem sich der Körper das benötigte Progesteron selbst herstellt also quasi Hilfe zur Selbsthilfe oder Entwicklungshilfe. Deshalb kann auch nichts falsch dosiert werden und es hat keine Nebenwirkungen. LG melisse |
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