Aufräumen
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![]() Mitglied seit 14.01.2009 |
jetzt habe ich eben erst vor zwei Wochen entrümpelt und nun liegt schon wieder überall 'was rum. Das nervt mich total! Ich weiß gar nicht wie ich das abstellen könnte. Sobald irgendwo eine Fläche freigeräumt wird liegt dort wieder etwas. Auf dem Klavier liegt Post und Schreibkram von meinem Mann. Die Kinder schleppen Spielzeug nach unten, aber nie nach oben. Ausgelesene Zeitungen wandern nur durch mich in den Müll. Die Waschbecken sind mit Zahnpasta verklebt und verspritzt (mir hat man früher immer erklärt, dass man das nach Gebrauch selbst wegmacht). Die Treppe steht voller Zeug, das der nächste nach oben tragen und einräumen sollte (das bin aber immer nur ich)...undundund Ich weiß auch nicht - es gelingt mir nie vollständig, dass es bei mir so gut ausschaut, dass man bedenkenlos jemandem unerwartet die Tür öffnen könnte ohne mit einem Adrenalinstoß erst drei Klappboxen mit Zeugs ins "allesreintuzimmer" stellen zu müssen. Nochwas: Meine Tochter macht neuerdings ihre Hausaufgaben im Esszimmer, weil auf ihrem Schreibtisch alles vollgestellt ist mit Bastelkram, Figürchen etc.... Ich hätte echt Lust auf den großen Müllbeutel und dann bin ich wieder die Böse... Maria |
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![]() Mitglied seit 19.05.2010 |
![]() Hallo
Maria - hier mal eine Geschichte die gefällt mir immer wieder! Die Wahrheit die jede Mama kennt... ... eines späten Nachmittags kommt ein Mann von der Arbeit nach Hause und findet das totale Chaos vor. Die Kinder sind noch im Schlafanzug und spielen im Vorgarten im Matsch. Überall im Gras verstreut liegen leere Packungen und Papier von Süßigkeiten. Die Türen am Auto seiner Frau stehen weit offen, auch die Haustür ist sperrangelweit auf und der Hund ist nirgen...dwo zu sehen. Als der Mann in den Flur tritt sieht er dass eine Lampe umgefallen ist und der Läufer zusammengeknüllt an der Wand liegt. Im Wohnzimmer plärrt das Fernsehen laut und im Esszimmer liegen überall Spielzeug und Klamotten verstreut. In der Küche stapelt sich das Geschirr in der Spüle, die Reste vom Frühstück stehen noch auf dem Tisch, Hundefutter liegt auf dem Boden, ein zerbrochenes Glas unter dem Tisch und an der Terrassentür liegt ein Haufen Sand. Schnell läuft er die Treppe hoch, um seine Frau zu finden und muss dabei über Spielzeug und weitere Klamottenhaufen steigen. Als er am Bad vorbeigeht, läuft ihm Wasser entgegen. Als er ins Bad geht, sieht er einen Haufen nasse Handtücher, Seife und Spielzeug auf dem Boden. Vor der Toilette liegt abgerolltes Toilettenpapier und Zahnpasta ist über den Spiegel und über einen Teil der Wand verschmiert. Er rast ins Schlafzimmer und findet seine Frau im Schlafzimmer, im Bett liegend ein Buch lesend. Sie sieht ihn lächelnd an und fragt, wie sein Tag gewesen ist. Er sieht sie verwirrt an und fragt: "Was ist denn heute hier passiert?" Sie lächelt wieder und antwortet: "Jeden Tag, wenn Du nach Hause kommst, fragst Du doch, was ich um Himmels Willen den ganzen Tag gemacht habe." "Ja und?" sagt er entsetzt. Sie antwortet: "..heute habe ich mal nichts gemacht . Liebe Grüße Regina ![]() |
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![]() Mitglied seit 02.11.2003 |
Gruß Sawa |
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![]() Mitglied seit 03.04.2007 |
Moin,
hast Du es auch Deinen Kindern erklärt? dann akzeptiere es doch einfach nicht und schicke sie nach oben. Sicher ist es ein immerwährender Kampf mit der Ordnung der Kinder. Aber letztendlich musst Du Deine Regeln auch mit Konsequenz durchsetzen wenn sie Dir wichtig sind und Deinen Kindern nicht hinterherräumen. LG Ciperine |
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![]() Mitglied seit 18.02.2005 |
Hallo,
ich schliesse mich da einfach mal an. Hier ist auch einfach keine Ordnung reinzukriegen, die länger als 5 Minuten hält. LG Coselinchen |
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![]() Mitglied seit 07.03.2008 |
@regina
suuuuuper-Geschichte... hab ich mir gleich kopiert! @maria genau das kenn ich auch, ich bin deswegen mal mehr, mal weniger frustriert. LG rosi-teufel |
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![]() Mitglied seit 21.02.2006 |
Hallo,
ich habe meinen Kinder angedroht, dass ich mit der Mistforke aufraeume, un d ich habe das einmal durchgezogen, alles in den Muellsack zu den Kuechenabfaellen, und dann sofort in die Muelltonne. Musste ich nur einmal machen. Beim Ehemann ist es schwieriger, aber auch machbar. Versuch mal gegen die taegliche Unordung folgendes: da stellst du einfach in jeden Raum eine Box und schmeisst alles rein was nicht in den Raum gehoert. Dann die Boxen im Flur stapeln, mag sich reder raussuchen, was ihm gehoert. LG Youtas _____________________ Anatidaephobia ist die Angst von einer Ente beobachtet zu werden. |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Hallo,
Ich habe meinen immerhin beigebracht, dass man die Klodeckel schließt. Darauf bin ich heute noch stolz. Ansonsten trauen wir uns nicht, uns beim Thema Ordnung gegenseitig Vorwürfe zu machen mfg Salvy Gelatine - Maschine - Standard - Pubertät - die Speise - eklig - riesig - Haken - gar nicht ... |
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![]() Mitglied seit 04.10.2011 |
aber da fällt der ganze Kleinkram doch zwischen den Zinken durch Gruß, Alexander |
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![]() Mitglied seit 03.04.2007 |
Ich habe, als die Kinder noch kleiner waren auch, nach vorheriger Androhung natürlich, alles Nichtaufgeräumte in einen großen müllsack getan und auf den dachboden verfrachtet.
Wenn Reden nichts bringt, helfen solche radikalen Methoden meist zuverlässig |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Maria,
Das kannst du doch einfach abstellen...alles was unten ist kommt in einen blauen Müllsack und wandert mal für einige Zeit in den Keller. Das deine Tochter ihre Hausaufgaben unten macht würde ich auch abstellen. Dafür ist ihr Schreibtisch da. Es liegt alleine an dir klare Regel auf zu stellen. katir |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Auf dem Klavier liegt Post und Schreibkram von meinem Mann.
Die Kinder schleppen Spielzeug nach unten, aber nie nach oben. Ausgelesene Zeitungen wandern nur durch mich in den Müll. Die Waschbecken sind mit Zahnpasta verklebt und verspritzt (mir hat man früher immer erklärt, dass man das nach Gebrauch selbst wegmacht). Die Treppe steht voller Zeug, das der nächste nach oben tragen und einräumen sollte (das bin aber immer nur ich)... Meine Tochter macht neuerdings ihre Hausaufgaben im Esszimmer, weil auf ihrem Schreibtisch alles vollgestellt ist mit Bastelkram, Figürchen etc.... Also an den meisten Sachen bist meiner Meinung nach du alleine Schuld... du scheinst ja immer alles wegzuräumen... warum sollten es dann andere machen? Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 10.08.2009 |
Hallo,
so wie Ciperine hab ich das auch öfter mal gemacht. Allerdings waren meine Kids nicht sonderlich beeindruckt davon. Die haben nie wieder nach den Sachen gefragt . Deshalb ist vieles nach einer Weile dann wirklich in den Müll gewandert. Eindeutiger Fall von zu viel Spielzeug. Heute würd ich da so Manches anders machen. Gruß Syto |
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![]() Mitglied seit 21.02.2006 |
Maria,
zieh es mal durch, dass du konsequent den Verursacher dazu anhaelst, selbst aufzuraeumen, sonst hast du bald gar nichts mehr zu sagen....bist dann zum Haussklaven geworden. Und wenn du dann die Boese bist? Na und, sie werden dich doch nicht verstossen, sondern nach einiger Zeit beruhigen sich alle wieder. LG Youtas _____________________ Anatidaephobia ist die Angst von einer Ente beobachtet zu werden. |
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![]() Mitglied seit 31.08.2006 |
Hallo Maria,
wie Du hier siehst, ist das Schwierigste die Konsequenz in der Durchführung. Mal etwas erwähnen und darauf hoffen, dass es ab sofort reibungslos klappt. ist illusorisch. Ich habe das auch durchgezogen - mit dem Staubsauger aufgeräumt usw. Dramatisch wurde es dann, als die Beiden ins richtige Alter kamen. MAMA wo ist mein ...T-Shirt??? Mama: Keine Ahnung, hast Du es in die Schmutzwäsche getan??? Brummel, brummel - such - such..., lag unter dem Bett Eiserne Regel war, was im Wäschekorb ist, wird gewaschen und kommt gewaschen und gebügelt ins Zimmer zurück. Ins Zimmer Und was Schatzi angeht, auch er musste lernen, dass es für bestimmte Dinge bestimmte Plätze gibt. Und ich mir den Satz "Wo hast Du denn wieder mein ??? hingetan, schlicht verbeten habe. Ich bin bestimmt kein Ordnungsfanatiker, aber ich muss schon einigermaßen reinen GEwissens die Haustür öffnen können, ohne aus Gerümpel hervorzugucken Außer in der Küche - da werde ich fuchsteufelswild, wenn nicht jeder Löffel genau da ist, wo er hingehört. Und wo er hingehört, bestimme ich! LG Singerl Was ich nicht weiß, das muss man mir erst mal beweisen. |
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![]() Mitglied seit 03.04.2007 |
da geht es mir ähnlich. Und Daina gebe ich vollkommen recht. |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Singerl,
genau das war/ist der richtige Weg..so ähnlich habe ich es auch gemacht In der Küche bekomme ich auch heute noch einen Wutanfall wenn der Kram nicht da ist wo er hingehört. katir |
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![]() Mitglied seit 09.02.2010 |
Das kommt mir alles sooo bekannt vor...
Platz (also Quadratmeter Wohnraum) haben wir eigentlich mehr als genug - aber Wohnraum heißt nicht gleichzeitig Stauraum. Daran mangelt es etwas. "Jedes Ding hat seinen Platz". Ist das bei euch so? Hier kollidiert auch öfter mal mein Bedürfnis nach aufgeräumten, klar strukturierten Räumen mit dem Pragmatismus meines Mannes ("Ich brauch´s ja eh morgen/übermorgen/nächste Woche wieder, also kann´s auch solange da liegenbleiben") mit dem kreativen Ausbreitungsdrang meiner Vierjährigen. Also hab ich zugesehen, daß wir 1. genug Stauraum haben 2. für die tägliche Post einen festen Platz eingerichtet (wenn der Stapel zu groß wird, verfrachte ich alles nach oben in sein Arbeitszimmer 3. GG hat ein Arbeitszimmer, das mich überhaupt nicht interessiert. Ich räume da nicht auf, putze dort nicht. Seine im Haus verteilten Sachen, werfe ich dort rein. Wenn er was braucht, weiß er, wo er es findet. Tür zu und gut ist 4. die Kleine hat eine Spielecke im Wohnzimmer bekommen. Kleiner Tisch, zwei Stühlchen und einer unserer Wohnzimmerschränke ist für ihren Kram. Abends wird zusammen aufgeräumt Die Idee mit der Kiste in jedem Raum finde ich noch am praktikabelsten. Muß ja kein häßlicher Pappkarton sein, es gibt heute so schöne Kisten, Hauptsache sie hat einen Deckel! Das spart Dir einfach Wege und Nerven. Ansonsten hilft nur: Entweder klare Regeln setzen und dann auch durchziehen (allerdings bin ich weder die Erzieherin meines Mannes, noch hab ich Nerv, immer die gleichen Predigten anzustimmen) oder eben Augen zu und durch und selbst Lösungen finden (s.o.) oder eben aufhören zu jammern und selbst wegräumen, was einen stört. Natürlich ist auch eine Kombination möglich LG, Kochchaotin |
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![]() Mitglied seit 22.10.2010 |
Hallo,
ruf deine Mannschaft doch erst mal zu einer " Familientagung " zusammen. Erklär ihnen genau, was dir auf der Seele brennt und verkünde deine neuen (altersgerechten) "Spielregeln". Und nicht so nebenbei beim Essen oder so, sondern richtig offiziell! Nach meiner Erfahrung wird das dann ganz anders wahrgenommen. Ich hab z.B. ab da die Zimmer meiner Tochter (damals ca 14) nicht mehr aufgeräumt, kein Bett mehr gemacht und nach einiger Zeit auch nicht mehr bezogen oder die Zimmer geputzt. Was dennoch im Haus rumlag: Tür auf - reinschmeißen - Tür zu. Mit der Wäsche: wie bei Singerl. Du brauchst starke Nerven, mußt das konsequent durchhalten. Nur bei Essensresten in ihren Zimmern hab ich mich eingemischt und erklärt, keine Untermieter zu wollen. Und ich hab ihr erklärt, die Substanz des Hauses muß gepflegt werden, also z.B. sind auch Fenster putzen. Bei uns war das schon mal ein Anfang. Am Rest mußt du in kleinen Schritten arbeiten. Aber es lohnt sich! LG Ingrid |
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![]() Mitglied seit 31.08.2006 |
Ach und noch eins. In der KAtastrophen-Pubertätszeit hatte ich eine ganz tolle Zugehfrau. Wir haben sie alle geliebt - sie uns auch.
Sie war ungeheuer sorgfältig und ist schier verzweifelt an der Regel: In den Kinderzimmern wird nur geputzt, wenn aufgeräumt ist Wir haben es dann geregelt: Zweimal im Jahr durfte die Gute eine Grundreinigung machen mit Fensterputzen, Vorhänge runter, gründlich sauber machen. Den Rest haben sie selbst gemacht - ganz nach egenen Regeln! Und es sind ganz ordentliche Menschen geworden, die ihr Leben und ihr Chaos LG Singerl Was ich nicht weiß, das muss man mir erst mal beweisen. |
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![]() Mitglied seit 21.02.2006 |
Hallo,
ich hab meine Kinder schon frueh dran gewoehnt, dass sie fuer ihre Waesche selbst verantwortlich sind, konnte mich wirklich als Alleinerziehende und voll berufstaetig nicht mit T Shirt suchen rumplagen. Also: selbst waschen,aufhaengen, wegraeumen, und wer was gebuegelt haben will, muss es selbst machen. Ab 13 Jahre mussten sie da selbst ran. Mein Sohn hat wochenlang auf Waesche waschen verzichtet, die erste Maschine verfaerbt. Ich bin hart geblieben, und dann klappte es ploetzlich. War ne schwere Zeit fuer mich, aber es hat sich gelohnt. Tochter hat es ohne Probleme gelernt! Und sehr schnell, innerhalb von einer Woche. LG Youtas _____________________ Anatidaephobia ist die Angst von einer Ente beobachtet zu werden. |
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![]() Mitglied seit 14.01.2009 |
Ihr seid so super!
Habe euch eben ausführlich geschrieben und dann ist der PC abgestürzt...uääähhh...schreibe später nochmal |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Hallo!
Wie sieht's eigentlich so generell mit einem Ordnungssystem bei euch aus? Wenn auf dem Klavier Post und Schreibkram liegen, liegt das vielleicht daran, dass nirgendwo ein Elternschreibtisch mit Ablagesystem für Post und wichtige Unterlagen vorhanden ist? Da man nicht immer alles sofort abheftet, ist es da zum Beispiel sehr sinnvoll, wenn man ein Ablagefach oder eine simple Kiste für die zu bearbeitende und abzuheftende Post hat. Wie sieht's in den Kinderzimmern aus? Hat jedes Spielzeug einen Platz im Regal oder in einer Spielzeugkiste? Wenn kein Platz zum Wegräumen ist, kann man ja schlecht von den Kindern verlangen, dass sie Ordnung halten, geht dann ja einfach nicht. Wenn es zu viele Spielsachen sind, räumt einen Teil in den Keller oder auf den Dachboden. Für jedes Teil, was dort rausgeholt wird, muss dann ein anderes weggeräumt werden. Übrigens, wir durften nur dann zum Spielen auf andere Zimmer früher ausweichen, wenn die Kinderzimmer ordentlich waren. Im Wohnzimmer spielen, weil im Kinderzimmer Chaos herrschte, das war schlichtweg nicht drin ;). Schreibtische sollten meiner Ansicht nach auch wirklich reine Arbeitstische sein. Sprich, nicht Bastel- und Schulsachen mischen. Die eine Variante wäre, dass nach dem Basteln sofort der Bastelkram aufgeräumt wird, also spätestens abends vor dem Schlafengehen. Die andere wäre, dass Basteln am Küchen- oder Wohnzimmertisch stattfinden darf, dafür aber auf und um den Schreibtisch herum wirklich nur Schulsachen sein dürfen. Natürlich ebenfalls mit Wegräumen, sobald man fertig ist oder keine Lust mehr hat (bei größeren Projekten kann man solche Regeln ja mal ein bisschen aufweichen, wenn es sinnvoll erscheint). Viele Familien haben übrigens einen bunten Lappen auf dem Waschbecken liegen. Dieser ist so eine Art Erinnerungszettel, dass jeder nach dem Zähneputzen mal kurz über das Becken wischt und seine Reste wegmacht. Je bunter, desto mehr fällt er dabei in's Auge ;). Aber ich denke, dass man bei vier Personen in einem Bad ohnehin das Waschbecken alle 2-3 Tage putzen muss, einfach wegen der Menge Mensch, die es benutzt. Das musst allerdings auch nicht immer du machen, da können alle mal ran ;). Dauert ja auch nicht ewig, wenn man wirklich nur das Becken putzt und nicht das komplette Bad. Ansonsten, scheu bloß nicht die Konflikte, die dieses Thema aufwirft, besonders nicht mit deinen Kindern. Klar testen Kinder da gern mal aus, wie weit sie die Regeln dehnen können. Aber letztendlich tun sie das ja auch genau deshalb, weil sie klare Grenzen gesetzt bekommen wollen. Also setze sie ;). GLG, Elphi |
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