Macht das Geld nicht glücklich?
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![]() Mitglied seit 07.04.2009 |
das Leben ist ungerecht Das traurige Schweinchen |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Hallo,
warum muss es denn unbedingt ein eigenes Häuschen sein? Kannst du keines mieten? Oder einen Schrebergarten pachten? Ich bin ja seit etlichen Jahren glückliche Hausbesitzerin, aber als ich vor vier Wochen einen schicken Neuwagen im Hof verbuddeln durfte, habe ich mich schon gefragt, ob es das eigentlich wert ist. Liebe Grüße Salvy "Wer nichts weiß, muss alles glauben" (Marie von Ebner-Eschenbach) |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Salvy, man vergräbt doch keine Autos im Hof, das ist Umweltverschmutzung!!
Nee, mal ernsthaft: ich frage mich schon seit geraumer Zeit wie sich früher (60er Jahre) Hinz und Kunz einen Hauskauf/-bau leisten konnten... Irgendwas muss doch an unserer Gesellschaft falsch sein, dass wir uns mit einem Manager- und einem Beamtengehalt "eigentlich" keins leisten können (wenn wir sonst noch leben wollen...). Gut, unsere Ansprüche sind enorm, aber die darf man mit abgeschlossenem Studium auch haben. Ich versteh Dich, arme Sau |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Hallo
Ein eigenes Haus ist doch kein Menschenrecht Oder habe ich da bis jetzt etwas falsch verstanden? Gruzz - Zinemin |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Hä? Where stands that??
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Es gibt hier Leute, die beklagen sich, weil sie keine Vergünstigungen für einen Hauskauf erhalten und dies als ungerecht empfinden... Gruzz - Zinemin |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Vielleicht sollte man in ein kommunistisches Land ziehen, da gibts Häuser und Land für alle!
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![]() Mitglied seit 02.03.2002 |
Klar:
Wenn man sich nach dem sehnt, was man sich nicht leisten kann, kann man u.U. schon schnell unglücklich werden. Zufrieden leben geht anders! |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Hallo,
mmh kommt wohl auf die Wohngegend an... ich find Häuser hier bei uns in Norddeutschland nicht übermäßig teuer. Wir haben auch vor 5 Jahren gekauft, da waren wir beide 22 und 23 Jahre alt. Klar kostet sanieren Geld.. aber dann geht halt nicht alles aufeinmal sondern nach und nach. Es kommt halt immer darauf an was man sich im Monat an Abtrag leisten kann und auf die gegend Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Jaha, Daina, da hab ich letztens auch was bei Mieten, Kaufen, Wohnen gesehen. Ein ganzes Gehöft mit Stallungen und massig Land und Luxusausstattung kostet im Norden so viel wie bei uns ein gut ausgestattetes neueres EFH!! Der Wahnsinn...
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Sorry Zinemin, äh, so hatte ich es nicht verstanden.
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Mondschaf,
Das ist ganz einfach gewesen für uns in den 70er Jahren. Sehr,sher viel Eigenleistung und bedingt dadurch sehr wenig Freizeit, jahrelang auf das Auto und auf Urlaub verzichten, so klappte es das Eigenheim zu finanzieren und drei Kinder groß zu bekommen. Nur..das will heute keiner mehr lg katir |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Wow - mit 22/23? Also in dem Alter hat bei uns (Schweiz) wohl NIEMAND Wohneigentum!
Gruzz - Zinemin |
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![]() Mitglied seit 02.03.2002 |
zinemin,
das ist auch in Deutschland nicht der Regelfall! |
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![]() Mitglied seit 06.05.2009 |
Hallo,
wir haben uns auch Anfang der 80er ein Haus gekauft....und genau, wie katir es beschrieben hat ....nur ein Auto mußte sein, denn sonst ist man hier doch ziemlich aufgeschmissen. Liebe Grüße Anneliese |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Erben wohl ausgeschlossen!
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Richtig Katir........ am besten ins fertige Haus kein Handschlag eigenleistung und zudem 2mal im Jahr in den Urlaub fahren.
Man muss halt überlegen: -was will man -was kann man -wo ist man bereit abstriche zu machen Nunja Zinemin, ich steh halt auf dem Standpunkt und wurde auch so erzogen, wozu soll ich jeden Monat einen Fremden Geld in den Rachen werfen, wenn ich genauso gut das Geld zum abzahlen eines Hauses nutzen kann. Aber natürlich so, ohne sich komplett blank zu schmeißen Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Nein wie Brigitte schon sagt, das ist nicht der Regelfall...
Wir habens gewagt, es hätte auch schief gehen können, dann wäre es pech gewesen und vielleicht sogar teures Lehrgeld Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
ee, mal ernsthaft: ich frage mich schon seit geraumer Zeit wie sich früher (60er Jahre) Hinz und Kunz einen Hauskauf/-bau leisten konnten
wenn du diesen Eindruck hast, dann bist zu aussergewöhnlich prvilegiert aufgewachsen, Mondschaf - es war noch NIE üblich, sich als Kleinverdiener "einfach so" ein Häuschen leisten zu können...entweder man machte sich krumm dafür - oder man hat was geerbt - dass es heute mehr Menschen gibt, die Prioritäten anders setzen (zB nicht mehr auf ALLES verzichten) - finde ich sogar sehr vernünftig...dieses Krummlegen, nur für die eigenen vier Wände - dass meine Eltern das nicht getan haben, ich habs ihnen nie übel genommen, ganz im Gegenteil... |
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![]() Mitglied seit 08.06.2004 |
Hallo,
die Häuslebauer in den 60ern und auch noch Anfang der 70er haben halt deutlich kleinere Häuser gebaut als sie heute üblich sind. Die Grundstückspreise und auch die Baupreise waren noch nicht ganz so explodiert. Da waren 120 m² Wohnfläche für ne 5-6 köpfige Familie normal, wenn man mal wieder etwas Geld hatte, wurde noch was drangebaut oder teils in Eigenleistung Keller und Dachgeschoss ausgebaut. Seht Euch die Durchschnittshäuser aus den 60ern an, kaum Isolation, keine hochwertigste Badausstattung (wie auch in einem 6 m² Bad?), keine 70.000 Euro Einbauküche mit Granitarbeitsplatte und hochwertigestem Parkett. Und am allerwichtigsten war den Leuten das Haus, da war kein Geld mehr über für große Urlaube, für Schnickschnack, Ausgehen, Zweit- und Drittwagen, teure aber unnütze Kinderbespassung jeden Nachmittag etc. Das Haus wurde teilweise 35 Jahre lang abgezahlt mit Bausparer und Eigenheimförderung, nebenbei hat man was für die ersten größeren Reparaturen angespart und war froh, wenn die später kamen als man selbst gerechnet hatte. Und ich glaube, wenn man nicht grade zu den wirklichen Großverdienern gehört, dann müssen wohl die meisten Bauherren und -herrinnen auch heute auf einige Annehmlichkeiten und Gewohnheiten längerfristig verzichten, um sich den Traum vom Haus zu erfüllen. So ein Haus hat aber auch einen ganz großen Nachteil, man wird unheimlich unflexibel, weil man eben nicht mehr einfach mal schnell so umziehen kann, wenn sich neue Chancen und Richtungen im Leben ergeben, denn so eine Immobilie verkauft man halt nicht einfach mal schnell so zu dem Preis und Zeitpunkt, der einem genehm ist, vor allem, wenn man in weniger gefragten Regionen gebaut hat. Grüße Angelika |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Ja Katir, das kann natürlich sein.
Ach, wie man es macht ist es falsch. @ TE: vielleicht versucht Ihr es erst mal mit einer Eigentumswohnung. So habe ich auch angefangen. |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Daina
ganz genau. Daher hatten wir auch mit 23 ein eigenes Haus...wenn es auch lange der Bausparkasse gehörte Anneliese..Auto wäre einfach in den ersten Jahren finanziell nicht möglich gewesen mit den Kindern . Aber es war schon schwer. Gelohnt hat es sich aber. Der Traum vom Haus mit Baumbestand und Hühner findet ist nett Und Urlaub wenn man Tiere hat...geht auch nicht so ohne weiteres. katir |
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![]() Mitglied seit 08.06.2004 |
Jetzt hab ich einfach zu lange gebraucht....
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Grisou, ich bin mit Sicherheit nicht privilegiert aufgewachsen, ganz im Gegenteil, aber ich sehe, da wir gerade ein Haus suchen, wie voll die Siedlungen mit 60er-Jahre-Häusern sind und wie voll der Immo-Markt davon ist. Daher entstand mein Eindruck.
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
@Daina: Da spielt wohl auch noch der kulturelle Unterschied eine Rolle - die Schweizer sind traditionell ein Volk von Mietern, anscheinend ist bei uns der Anteil von Wohneigentumsbesitzern einer der tiefsten in Europa, er liegt irgendwie so bei rund 35%.
Meine Eltern besitzen eine Wohnung, meine Schwester mit ihrem Mann auch. Aber ansonsten kenne ich (fast) niemanden mit eigener Wohnung/Haus in meinem Freundes- oder Kollegenkreis, und die sinnd alle so +/- um die 30. (Und die meisten wollen das auch überhaupt nicht (ich inklusive) - durch eine Immobilie ist man doch einfach nur viel zu fest gebunden). Ob sich Wohneigentum finanziell lohnt, ist eine andere Geschichte - da müssen auch Opportunitätskosten, Amortisation und Zinsausfälle gerechnet werden, nicht nur die "gesparte" Miete und den monatlichen Abzahlbetrag vergleichen.... Muss aber sehr individuell angeschaut werden - Pauschalaussagen sind dazu nicht möglich. Gruzz - Zinemin |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
der Immo-Markt ist voll davon, weil die Erbengeneration verhökert...
ich sehe bei jedem Besuch zu Hause wachsene Neubauviertel - es wird also immer noch fleissig gebaut... zu denken, dass es früher erschwinglicher war - ist ein Denkfehler, die Leute waren fürs Eigenheim noch opferbereiter...ich kenne genug, die weder Auto noch Telefon hatten, und das noch in den 70ern, weil die monatliche Belastung bis zum Anschlag ging... |
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![]() Mitglied seit 07.04.2009 |
Jetzt werde ich besteinigt. Schade.
Wir haben nur ein älteres Auto, auf das ich beruflich angewiesen bin, wir gehen kaum aus, machen einmal jährlich (wenn überhaupt) einen 10-tagigen 3-Sterne-all-inclusiv-Urlaub in der Türkei, kaufen uns keine Designer-Klamotten. Wir haben keine Großeltern, die aufs Kind aufpassen können. Ich finde, das ist kein Luxus-Leben. Aber scheinbar nicht bescheiden genug. Das traurige Schweinchen |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Hier steinigt dich doch keiner.
Hier wird allgemein über Häuserkauf und Häuserbau gesprochen Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Tja, trauriges Schweinchen, ich sage es gerne noch einmal: Ein eigenes Haus ist kein Menschenrecht!
Was denkst du denn, wie viele Familien in Deutschland und im Rest der Welt hätten auch gerne ein eigenes Häuschen....? Wer soll das denn bezahlen? All diejenigen, welche schon ein Haus besitzen, weil diese ja alle soooo reich sind? Da hilft nur eines: Auf ein Ziel hin arbeiten! Gruzz - Zinemin |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Wenn Du hier besteinigt wirst, hört sich das anders an
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Du hast hier schon soviele Häuslekauf-Threads eingestellt... aber nie war die sprache von der Summe die ausgegeben werden kann. Guter Rat ist da schlecht
Könnt ihr euch "nur" 100.000 EUR leisten... dann wirds in bayern zum Besispiel sehr eng Könnt ihr euch 120.000 leisten, dann wäre es in Ostfriesland auf dem platten Land z.b. kein Problem Wollt ihr 120 m² und 1000m² Grund oder wollt ihr 500m² und 10.000m² Grund Beim hauskauf kann man nicht verallgmeinern. Das liegt an der Wohngegend, Größe etc Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Doch, Geld macht glücklich, weil es beruhigt. Ganz einfach. Und ein Häuschen sollte man sich nach seinen finanziellen Möglichkeiten suchen. Und überlegen, wieviel Miete ich jetzt bezahle, und ob das Geld nicht besser in Eigentum eingesetzt wird. Aber dabei auch bedenken, daß man meist 30 Jahre dafür bezahlt. Ich finde Haus- und Grundbesitz so wichtig wie nie zuvor. Deshalb mein Rat: Weiter suchen, ob sich nicht ein Objekt findet, welches euren Ansprüchen genügt. Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
schweinchen (tschuldigung, du hast dir den Nick ausgesucht) - es mag ungerecht erscheinen, aber du bist wirklich keine Ausnahme...
wer nicht dsas Glück hat Eltern zu haben, die finanziell sponsern und wer ein durchschnittliches Einkommen hat - kann nicht (und konnte noch nie) "einfach so" kaufen... entweder man spart erst mal an, oder man kauft erst mal sehr klein - oder man hat ein Handwerkerhändchen und kauft etwas, das noch fertiggebaut oder umgebaut werden muss - und tut das in Eigenleistung... Letzteres geht oft auf Kosten der Gesundheit - also gut überlegen, was wirklich wichtig ist - ich habe keinen grossen Garten und ne sehr kleine Hütte - und bin heute froh darüber - das lässt mir meine Freiheit & Flexibilität, und sollte ich irgendwann verkaufen müssen: die Grösse und Preislage geht bei uns weg wie warme Semmeln...Riesenhütten mit Riesenanlage (entsprechend teurer) liegen dagegen wie Blei...die will zwar Jeder - aber finanzieren könnens nur Wenige... |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Ich finde Haus- und Grundbesitz so wichtig wie nie zuvor
warum das, emmy-ly ? so eindeutig sieht die Rechnung für mich keineswegs aus... |
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Grisou, für mich schon. Es ist ganz wichtig für die Altersvorsorge. Und hat nur Sinn, wenn man frühzeitig damit beginnt, sodaß man im Alter mietfrei wohnen kann. Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Ja, Emmy-Ly, das warum würde mich auch sehr interessieren. Und: Stammst du aus der Kriegs-/Nachkriegsgeneration? Oder woher kommt diese Überzeugung? (Sorry, ich meine das tatsächlich ernst!) |
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![]() Mitglied seit 29.01.2010 |
Hallo,
es ist natürlich ein gutes Gefühl, Wohneigentum zu haben. Es gibt gefühlte Sicherheit fürs Alter. Aber unterm Strich kommt Miete meist günstiger als die Hauskosten über ein Leben hinweg. Allein wenn ich daran denke, wieviel wir die nächsten 20 Jahre allein an Zinsen zahlen.... Dann noch die ganzen Dinge wie Versicherungen, Grundsteuer, Reparaturen, Anliegerkosten bei Straßenausbau. Nein, günstig ist ein eigenes Haus wahrlich nicht. Schweinchen: Wenn es finanziell einfach nicht klappt, dann überleg mal, ob nicht evtl doch eine Wohnung in Kombination mit einem Schrebergarten das richtige wär. Oder Haus zur Miete. Wenn du das Haus irgendwann nicht mehr zahlen kannst, weil auf einmal die Heizung kaputt geht, ist auch nichts gewonnen. Sei nicht traurig, sondern such passende Alternativen für dich. LG |
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
@ Zinnemin, die meisten user sind ja Nachkriegsgeneration, oder? Immerhin ist es schon ein paar Jahre her. Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Logisch - ich meinte damit aber eigentlich jemanden, der die entbehrliche Nachkriegszeit (bewusst!) erlebt hat und dadurch in seinem Denken geprägt wurde. Dies sind dann nicht mehr sooooo viele Generationen hier! |
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Nein Zinnemin, das haben meine Eltern mir vorgelebt. Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo klein_schweinchen ,
dich meckert keiner an Wollte dir nur verdeutlichen das man als OttoNormalverbraucher wirklich Abstriche machen musste/muss. Vor allen Dingen..wie bei uns ..mit mehreren Kindern. Aber es wäre schon interesant zu wissen was du dir vorstellst. Ein haus ..wie groß? Garten..wie groß? Wo..Stadt oder Land? Mir fällt dazu noch etwas ein das ich erwähnen möchte. Hier wurden in den letzten Jahren oft Häuser verkauft. Gebaut mit viel Elan, großer Wohnfläche und größeren Gärten. Scheinbar aber haben sich die Besitzer zuviel zugemutet, geldmässig und auch die Arbeit unterschätzt die das alles macht. Oft kommt noch eine Trennung der Eheleute dazu. Die Häuser werden oft unter Wert verkauft..und den Besitzer bleiben auch noch Schulden von diesem "Abenteuer". Emmy-Ly, Das ist eine denkbar schlechte Überlegung für ein Haus. Gerade im Alter macht ein Haus Probleme. Weil man vieles nicht mehr selber machen kann braucht man oft teure Hilfe.Ältere Häuser sind dann abbezahlt, aber dann fangen die Reparaturen an. Zusätzlich sind sie in den allerwenigsten Fällen alters- und behindertengerecht. Die Nebenkosten sind deutlich höher wie in Mietwohnungen. Kann man das von der Rentew zahlen? lg katir |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
zu Zeiten unserer Eltern galten noch andere Parameter - zB zog man nicht so schnell beruflich um...die Wertsteigerung der Immobilien waren noch überschaubarer -
ansonsten teile ich Katirs Überlegungen - im Alter kann ein Haus zur grossen Belastung werden - man muss seine Ansprüche an den Realitäten ausrichten - weder ein Studium noch ein Beamtenstatus begründen in irgendeiner Form einen Anspruch darauf, hohe Ansprüche haben zu können...siehe Mondschafs Satz: "irgendwas muss doch an unserer Gesellschaft falsch sein, dass wir uns mit einem Manager- und einem Beamtengehalt "eigentlich" keins leisten können " nein, da läuft gar nix falsch - hohe Ansprüche kann man sich nur erlauben, wenn man sie finanzieren kann - und das war wahrscheinlich schon immer so...(von einigen krummen Wegen jetzt mal abgesehen... von dem was ich unter "Managergehalt" verstehe kann man sich auf jeden Fall irgendwann mittelfristig eine Immobilie leisten - auch heute noch - |
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![]() Mitglied seit 20.02.2009 |
Hallo,
für mich persönlich hat das Leben im eigenen Haus eine viel höhere Lebensqualität. Egal, was ich hier reinstecke, auf was ich verzichten muss, es ist alles mit dem guten Gefühl "alles meins" verbunden. Für mich investiere ich ganz anders als ich es für einen Vermieter tun würde (denn warum soll ich einem Fremden seine Hütte vergolden, da hab ich es mir zwar auch nett gemacht, aber jede grössere Investition mehr als einmal überlegt). Ich habe für mich selber festgestellt, daß ich mich ganz anders , viel positiver, über meine Anschaffungen, und sei es nur eine Topfpflanze freuen kann. Lieber klein und fein als gross und von anderen. DAS ist mein Hauptargument für Wohneigentum Abgesehen davon, daß ich eine andere Autonomie habe, als wenn mir ein Vermieter vor der Nase sitzt. Auch ich habe den Traum vom Bauernhof begraben (müssen), weil es , nicht unbedingt in der Anschaffung, aber auf jeden Fall in der Renovierung und im Unterhalt einfach zu teuer und letztlich arbeitsmässig zu viel geworden wäre. Es gibt überall in Deutschland nette, bezahlbare Häuser. Man (und frau auch) muss halt manchmal auch Kompromisse machen zwischen Traum und finanzierbarer Realität. LG Tough |
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![]() Mitglied seit 08.04.2006 |
Hallo,
im Grunde ist es doch so, wo alle wohenen wollen ist es auch teuer, warum nicht dahin ziehen wo man als Bewohner geachtet ist. Die Kommune zeigt dir doch das sie dich nicht möchte, obwohl du ein treuer Zahler sein könntest, man geht eher auch Risiko damit die banken auch überleben. Der Filz lebt auch hier in Deutschland. Gruss Thomas |
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![]() Mitglied seit 11.07.2008 |
Hallo,
mein erstes Haus hatte ich mit 25, nun wohne ich im dritten Haus. Ob man sich das leisten kann, hängt auch ganz gewaltig von der Gegend ab (mal unabhängig vom Gehalt), wie Daina schon erwähnte. Natürlich ist es schön, sich den Traum vom eigenen Heim zu erfüllen, aber auf eine "Ermäßigung" zu pochen, finde ich schon empörend. Es gehört zum Leben dazu, dass man sich nicht alles leisten kann, wenn man das Geld nicht dafür aufbringen kann. Meine Häuser habe ich mir auch selbst erarbeitet und nicht geschenkt bekommen. Und das finde ich auch gut so und macht mich stolz. Da weiss ich auch, wofür ich studiert habe und und mir so manche Nächte für die Firma um die Ohren schlage.... Andererseits kann ich gut damit leben, dass der Nachbar einen Ferrari fährt und ich wohl nie zu diesem erlauchten Kreis gehören werde... LG Mariluna |
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![]() Mitglied seit 08.06.2004 |
Ich glaube, dass die Schweizer - wie Zinnemin so schön schreibt - eher mieten, weil sie genau rechnen, was sie günstiger kommt. Da liegen die Finanzen halt sozusagen in der Luft
Denn ob ich 30 Jahre Miete zahle oder 30 Jahre Zinsen und Tilgung mit meist höherem Betrag an die Bank, wenn man die Rechnung ehrlich aufstellt, ist man als Mieter günstiger weggekommen und kann trotzdem was für die Altersvorsorge tun, indem man von der Differenz zwischen Miete und der wesentlich höheren Belastung für ein Haus genügent anspart. Das rechnen sich nämlich die wenigsten aus, was die Hütte tatsächlich gekostet hat. Viele sehen nur den Kaufpreis und nicht all die Zinsen, die nämlich schnell doppelt so viel ausmachen können wie der Preis. Ich sehe es gerade bei meinen Eltern (79 und 81 Jahre), die eben genau wie viele in den 60ern Haus gekauft haben und Kinder großgezogen haben. Sich wenig bis nix gegönnt haben, damit die Hütte bezahlt ist und die Kinder was lernen. Ende vom Lied, wenn dann das erledigt ist, kann man halt nicht mehr so, wie man gerne wollte. Und jetzt wo man wacklig und zittrig ist und schon die größeren Altersprobleme da sind, ist das Haus Baujahr 65 eher eine Belastung. Weil es eben nicht altersgerecht ist und jetzt nur schwierig wirklich umzugestalten ist. Weil man sich darum in den Jahren als man noch fit genug war nicht gekümmert hat und es ja auch lange gut gegangen ist. Unser Elternhaus würde auch im Erbfall auf den Markt geworfen werden, weil es letztlich keiner brauchen kann, weil eben eigenes Haus oder weit weg. Und wir werden froh sein können, wenn wir ein Siebtel oder Achtel dessen bekommen, was unsere Eltern all die Jahre dafür bezahlt haben. Solch ein Einfamilienhaus ist keine Geldanlage, auch wenn das die Bausparvertragsverkäufer bei der Hausbank uns gerne so erzählen. Das war und ist nämlich ein richtig einträgliches Geschäft! Notfalls wird halt das selbe Haus zwei und drei Mal finanziert und verkauft... Und eine Altersvorsorge ists auch nicht, weil die Hütte nach 45 Jahren wenig wert ist und so lange einer drin wohnt ohnehin nix. Wenn man also Geld bräuchte, dann hat man auch kein Dach mehr überm Kopf. Mir wäre es schon früher lieber gewesen, wenn meine Eltern was von Ihrer Arbeit gehabt hätten, als sich früher nix zu gönnen und das jetzt zu bereuen und vieles eben nicht erlebt zu haben. |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo aholl ,
so wie deinen Eltern geht es vielen. Aber , naja gegönnt haben wir uns schon etwas. Aber eben nicht in der ersten 10-15 Jahren. Auch wenn es schwer war, es war vor allem für die Kinder eine wundervolle Zeit. Jeder hate ein eigenes Zimmer, konnte Freunde mitbringen , Lärm machen , Tiere halten alles ohne Probleme mit Vermietern oder anderen Mietern zu bekommen. Die Freunde meiner Kinder schwärmen noch heute von den Spiele- oder Grillabenden und vielem mehr bei uns Mariluna, trauere dem Ferrari nicht hinterher katir |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Schweinchen, wißt Ihr denn, wie hoch Euer Budget für ein Haus ist? Und wenn Ihr auf der Basis des berechneten Budgets suchen geht, findet Ihr wirklich nichts? Auch kein olles Häuschen, bei dem man halt kräftig (in Eigenleistung) renovieren muß?
Viele Grüße, Jana |
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![]() Mitglied seit 08.06.2004 |
Ja Katir,
ich weiß, dass es vielen so geht, die auch gedacht haben, dass ein eigenes Haus das größte Glück sein muss. Ich wollte halt verdeutlichen, dass es das nicht unbedingt ist und Besitz auch belasten kann. Natürlich hatten wir Kinder dadurch etwas mehr Freiheiten als in einer Wohnung, aber man kann Häuser auch mieten. Ich glaube auch, dass Glück nicht von Besitz abhängig ist, schon gar nicht vom Besitz eines Hauses. Das ist vielmehr davon abhängig, wie zufrieden man mit dem ist, was man hat und wie es einem geht. Das große himmelhochjauchzende Glück als andauerndes Gefühl gibts in meinen Augen ohnehin nicht, in keinem Bereich des menschlichen Lebens, dafür ist dieses Gefühl auch nicht da. Aber ein warmes, sich wohlig ausbreitendes Empfinden von Zufriedenheit und Ausgeglichenheit, das können Menschen erreichen, wenn sie sich selbst die Chance dazu geben. Angelika |
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![]() Mitglied seit 26.03.2004 |
Hallo!
Ich habe 20 Jahre meines Lebens mit meinen Eltern in deren eigener Doppelhaushälfte gelebt, die letzten 8 Jahre dann allein oder mit Freund zur Miete. Was soll ich sagen - ich persönlich bin in Miete zufriedener als wenn ich die Verantwortung für Wohneigentum hätte. Wenn etwas kaputt ist, rufe ich den Vermieter an und der kümmert sich darum. Ich habe keinen großen Garten, um den ich mich kümmern muss, dass er auch Garten bleibt und nicht Wald wird. Sollte ich mir ein Haus kaufen (Wohnungen gibt es hier aufm Land fast überhaupt nicht zu kaufen), müsste ich vorneweg das dreifache monatlich zahlen, und dann sind da noch keine Rücklagen für Renovierungen und Reparaturen etc. mitgerechnet. Die Leute mit Eigenheim die ich kenne, haben allesamt etwas altes gekauft und dann mühsam Zimmer für Zimmer neu gemacht. Das kenne ich auch aus meiner Kindheit - ein Zimmer war imm Baustelle. Und wenn man durch war, war das zuerst renovierte Zimmer wieder dran. Sei nicht traurig, wenn du das passende nicht findest. Irgendwann wird schon was passen. Habt ihr in eurer Region zu wenig Angebote, oder sind die Häuser zu teuer, oder warum findet ihr nichts? Gruß Johanna |
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![]() Mitglied seit 26.10.2009 |
Zufrieden leben geht anders! genau so sieht es aus! oder anders gesagt: wer sein lebensglueck abhaengig macht von materiellen besitzguetern, der wird niemals gluecklich werden, weil er mit erreichen eines ziels automatisch mehr haben will. |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo,
ich kann dir nur den Rat geben: zieh nach München, bei Quadratmeterpreisen von 1500 Euro aufwärts, stellt sich die Frage nach einem Haus mit großem Grundstück für die wenigstens. Selbst mit relativ gutem Gehalt, oder sogar zwei guten Gehältern, reicht es maximal für eine ETW oder Reihenhaus oder als höchstes der Gefühle eine Doppelhaushälfte mit winzigem Garten LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 15.03.2010 |
Hallöchen
habe jetzt in Ruhe diesen Fred gelesen und muß sagen, ich kann jede einzelne Meinung nachvollziehen. Auch wir haben lange Zeit überlegt, ob wir uns überhaupt eine Eigenimmobilie mit einem "normalen" Gehalt leisten können. Wir haben 2 Kinder und ich habe damals einen GeringverdienerJob gehabt. Wir leben in Bayern. Nachdem ich über Monate hinweg, den Immobilienmarkt verfolgt habe, Mietwohnungen und -Häuser, sowie Eigentumswohnungen und Häuser, haben wir den Schritt gewagt und uns ein älteres renoviertes Einfamilienhaus gekauft. Es gibt hier nur einen Nachteil: Hanglage, alles andere war super: - auf dem Land, aber nicht zu weit vom Schuß - jeweils 20 km in die nächste Stadt ( max. 70 km bis zur nächsten Großstadt) - Kindergarten, Schule am Ort - Hausarzt, Apotheke, Discounter quasi vor der Haustüre - 2 Metzger, 1 Bäcker, 1 Bioladen Eigenleistung reinstecken mußten wir natürlich schon, aber bis auf neue Zimmertüren nix anderes als in Wände und Böden. Durch das "Eigene" durfte das natürlich etwas "exklusiver" ausfallen, Echtholzböden, Korkböden in den Kinderzimmern, Rauputz an allen Wänden. Das war vor 14 Jahren. Seither sind dazugekommen: neue Haus- und Nebeneingangstür, Wärmeisolierter Außenputz, Kaminofen samt Kaminrohr und eine komplett neue Küche. Was wir hier besonders schätzen ist die Ruhe und keine meckernden Nachbarn mehr, daß z.B. die Kinder zu laut sind, etc. Ich kann baden und Wäschewaschen wann ich will und die Kinder können auch mal lautere Musik hören und Freunde zu Besuch haben Gehts bei uns auf die Rente zu, gehts zurück in die Stadt - ebenerdig und das Haus bekommt eines der Kinder habt nen schönen Abend strickliesl |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
weder ein Studium noch ein Beamtenstatus begründen in irgendeiner Form einen Anspruch darauf, hohe Ansprüche haben zu können...
Die hohen Ansprüche bezogen sich nicht auf den Beamtenstatus, sondern auf das abgeschlossene Studium meines Partners. Und wenn man sich in einem Fachbereich so sehr spezialisiert und wirklich gut ist, dann möchte man auch zuhause etwas haben, das diese Bemühungen widerspiegelt bzw. belohnt. Und dabei kommt noch das Wort "repräsentativ" ins Spiel. Ich glaube die wenigsten rackern sich ab oder gehen studieren, weil sich irgendwann KEIN Haus leisten können wollen. |
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![]() Mitglied seit 08.06.2004 |
Mondschaf,
ich weiß nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass für alle Studierenden oder sonstige im Beruf engagierte Menschen die hauptsächliche Motivation das repräsentative Haus ist. Und leider ist die Welt nun manchmal so ungerecht, dass auch die intelligentesten und best ausgebildeten, engagiertesten Berufstätigen, die sich über das geforderte Mass hinaus abrackern, nicht das bekommen, was sie oder ihr Umfeld für angemessen und statusgerecht empfinden. Die Bemühungen eines Studiums oder einer Spezialisierung alleine bekommt man heute schon gar nicht mehr belohnt, da zählen noch ganz andere Faktoren rein, meist wenig objektive und leider häufig auch eher schaumschlägerische und an keiner Bildungsinstitution erlernbare "Softskills". |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
ich sehe da keinerlei Zusammenhang, Mondschaf...
was hat mein abgeschlossenes Studium mit dem Immobilienmarkt zu tun ? das Studium garantiert noch nicht mal eine bestimmte Gehaltsgruppe, es erhöht lediglich die Chancen, dieselbige mal zu erreichen... dass man als Gschdudierter automatisch ein repräsentatives Haus erwartet und braucht - der Gedanke ist mir bisher noch nie gekommen - |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Also, ich habe den Eindruck, daß gerade viele Akademiker kein Eigenheim haben wollen oder eher eine Eigentumswohnung, die man im Bedarfsfall weiter vermieten kann.
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
WIR stellen eben hohe Ansprüche -sowohl an unser Berufsleben wie auch an unser Privatleben. Es tut mir leid! Und wenn man schon immer einen Traum hatte, dann hat man den eben, wie die TE. Und wenn wir deshalb Materialisten geschimpft werden, dann sind wir das gerne
Ob DIR, Grisou, der Gedanke schon mal kam, äh, ist DEINE Sache. Aber sicher keine Grundlage für Pauschalisierungen wie die von mir um 21:49 zitierte. Gute Nacht. |
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![]() Mitglied seit 07.04.2009 |
Mein Mann und ich sind beide Akademiker, aber eher ländlich zugeneigt. Kein Traum von einem repräsentativen Haus - soll einfach sein, ohne Designerzeug, große, helle Zimmer, viel Grün und Blumen ums Haus, Ruhe... Ob es zu viel ist?
Das immer noch trauriges Schweinchen, das gerade eine ganze Tafel Schokolade als Anti-Frust-Therapie verputzt hat... |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Mondschaf - Träume darf man immer haben, du hast das aber in deinem Post als Anspruch an, die Gesellschaft gestellt:
"irgendwas muss doch an unserer Gesellschaft falsch sein, dass wir uns mit einem Manager- und einem Beamtengehalt "eigentlich" keins leisten können (wenn wir sonst noch leben wollen...). Gut, unsere Ansprüche sind enorm, aber die darf man mit abgeschlossenem Studium auch haben. " welche Ansprüche er hat und was er sich erträumt, das ist die Privatsache jedes Einelnen - aber allein aus einem Studienabschluss abzuleiten, dass man "enorme" Ansprüche haben darf - das ist der falsche Dampfer... ich habe nicht pauschalisiert - den Zusammenhang von Beamtenstand, Studium und dem, was man sich leisten kann, hast du selbst hergestellt... |
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![]() Mitglied seit 22.10.2007 |
Hallo!
Also die Rechnung mit "Miete ist in Summe billiger" finde ich etwas seltsam. Schließlich hat man ja den Gegenwert, sprich im "Alter" ein im Normalfall bezahltes Häuschen. Wenn man dann keine Lust mehr auf Reperaturen, anfallende Arbeiten und den damit verbundenen Kosten hat, kann man das Haus ja schlicht und einfach verkaufen. Den Erlös des Hauses hat man dann zusätzlich zur Rente. Ok, die Zinsen kassiert die Bank und die Steuern das Land aber das entspricht doch niemals dem, was man monatlich an Miete für ein ähnliches Objekt bezahlen würde. Wir sind auch von der Sorte: Altbau gekauft und seit 3Jahren am renovieren und nicht im Urlaub gewesen. Macht aber nichts, wir haben jetzt einen Garten in dem wir im Urlaub Grillen können... und da die Kosten inzwischen absehbar sind, fahren wir dieser Jahr wieder in den Urlaub... LG Sue |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Schweinchen, ich würde trotzdem weiter suchen! Wir haben zu Beginn unserer Haussuche den Fehler gemacht, uns für viel zu teure Häuser zu interessieren, das hat ein enormes Frustpotential. Irgendwann sind wir auf den Trichter gekommen, nur noch nach Immobilien zu schauen, die für uns problemlos finanzierbar sind, es hat ein wenig gedauert, aber wir sind fündig geworden. Und haben im Grunde genommen genau das gefunden, was Du Dir vorstellst. Wir haben nur tüchtig schuften müssen, bis das Haus unseren Ansprüchen genügte, es war halt alt und renovierungsbedürftig, aber so verwächst man irgendwie auch mehr mit dem Haus, als wenn man in etwas fix und fertiges zieht.
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Jana..
kluges Mädchen Genau so sollte man es machen. katir |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
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![]() Mitglied seit 22.10.2007 |
Genau! Wir haben uns auch sehr, sehr viele Häuser angeschaut um abzuchecken, was wir fürs Geld bekommen können. Dann macht man halt Abstriche, nicht gerade bei der Lage aber z.B. bei der Größe des Gartens oder der Anzahl der Stellplätze etc.
Naja, Holzdecken hochnageln und Parkett/Laminatböden verlegen lernt man schnell... |
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![]() Mitglied seit 08.06.2004 |
Bist Du da wirklich sicher Suesue?
Wenn man das genau ansieht und echt ausrechnet, dann kann je nach Objekt und Gegend das als Mieter eingesparte Geld sogar zu Rentenbeginn eine bessere Immobilie ohne jede Kreditaufnahme bezahlen UND es bleibt noch was über! Dazu gibts mehrere Beispielrechnungen, in die man sogar seine eigenen natürlich individuellen Voraussetzungen eingeben kann. |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Grisou, Deine Wortklauberei geht mir auf den Keks. In jedem Thread das gleiche.
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![]() Mitglied seit 11.06.2008 |
Ooch Schweinchen,
ich kann Dich zwar nicht trösten, aber ich verstehe Dich. Uns geht es ähnlich. Studium nutzt leider gar nix.Und ich bin dazu auch noch Handwerkerin und könnte vieles selber machen. Auch wir würden es gerne eher ländlich haben mit Garten. Aber es ist einfach alles zu teuer. Nun haben wir es ja momentan nicht gerade schlecht , aber manchmal möchte man schon mehr, vor allem wenn man hart arbeitet. Aber ein Haus zu haben macht auch nicht immer glücklich, bei meiner Schwägerin sind von 20 Reihenhauspartein 18 geschieden und die Häuser wieder mehrmals weiterverkauft. Und die Meisten hatten ihr Haus da mit Mitte 20 stehn. Natürlich bringt ein Haus auch viel Arbeit und Kosten, wie hier desöfteren eingewendet wurde, aber es ist etwas , wovon man sagen kann, das ist meins, ich hab daran gearbeitet und das ist mein Heim und das wird einem eine Mietwohnung nie vermitteln. Auch in einer Eigentumswohnug hat man selten soviel Freiheit. Vielleicht wird es ja irgendwann bei Dir klappen, ich drück Dir die Daumen. LG, Nico |
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![]() Mitglied seit 22.10.2007 |
@aholl
Nein, sicher bin ich mir nicht. Kann sein, daß es in manchen Konstellationen tatsächlich so ist. Ich kann ja nur von unserer Gegend reden und da sind gut sanierte Albauhäuschen schnell verkauft. Was wir also gerade investieren dient ja auch zur Wertsteigerung des Hauses und ist nicht einfach weg, wie Miete. Natürlich darf man keinen Stundenlohn für Eigenleistung reinrechnen, ist ja klar. Naja, wenn ich von Wohneigentum träume, will ich dieses doch nicht erst im Rentenalter. Aber klar, kann jeder anders sehen. |
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![]() Mitglied seit 15.11.2005 |
Noscha - manchmal hilft es sehr, wenn man sich möglichst präzise ausdrückt.
Wortklauberei kann man dieses Bemühen natürlich auch nennen. |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Sorry, aber ein abgeschlossenes Studium ist doch nicht gleichzeitig die Freifahrtkarte, dass man sich alle Wünsche und Ansprüche erfüllen kann. Auch hier müssen sich die entsprechenden Gehälter erstmal erarbeitet werden. Nur aus meinem Status als Beamter oder Akademiker kann ich noch keinerlei Anspruch ableiten. Da muss ich Grisou uneingeschränkt zustimmen. LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 14.12.2010 |
@schweinchen: ich finde es ueberhaupt erstaunlich, das es gemeinden gibt, die gruendstuecke mit ermaessigung rausruecken (mal abgesehen von gemeinden, die dies zum zwecke der anwerbung junger familien tun, z.b. in manchen ostgemeinden). wo muss ich mich denn da melden? da kann ja jeder kommen, der wenig geld hat, sich so ein grundstueck unter den nagel reissen und dann mit profit zum normalen preis weiterverkaufen ...
ich habe studiert, mein partner auch, und wir haben auch kein haus. man kann eben nicht alles haben. aber mal ehrlich, wenn ein fehlendes eigenes haus dein groesstes problem ist, dann gehts dir doch supergut. was man da zu heulen hat, versteh ich absolut nicht. sparrt einfach noch 10-15 jahre und kauft euch dann was (so machen wir das auch). manchmal gehts eben nicht von jetzt auf gleich mit dem hauskauf. |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo,
Nein das kann man natürlich nicht. Das haben die Gemeinden in speziellen Verträgen geregelt und wenn man verkauft innerhalb 10 Jahren käme die Spekulationssteuer noch dazu. In der Eifel gibt es Gemeinden die das anbieten. katir l |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Wenn "ich" mir 50 Stunden in der Woche den Arsch aufreiße, dann kann ich daraus sehr wohl einen Anspruch ableiten! -EGAL mit welchem Status ich das tue, das gilt genauso für einen Handwerker. Aber ich habe oben über UNS geschrieben.
Und es IST ein gesellschaftliches Problem, dass sich nicht mehr jeder ein Haus leisten kann. Füher war es "normal", dass man eben nach der Hochzeit gebaut hat. Heute ist das nahezu utopisch und das kann es nicht sein! |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Kommt halt darauf an, WELCHEN Anspruch du daraus ableitest! Das ist dein ganz persönliches und privates Problem. Und du bist nicht die einzige mit 50 Stunden pro Woche, darüber lächeln einige nur. Wie heißt es so schön in den entsprechenden Arbeitsverträgen: "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten" LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Mondschaft,
wie kommst du darauf das "früher" nach der Hochzeit immer gebaut wurde? Das war auch da die Ausnahme. Im 19. Jahrhundert hatte sehr wenige Menschen ein Eigenheim. Und prozentuall im 20. Jahrhundert um die 30-35 % ( wenn ich das richtig behalten habe aus der Baussparzeitung). Insgesamt gibt es in Deutschland nur 15 Millionen private Eigentümer. katir |
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![]() Mitglied seit 22.06.2006 |
Hallo,
also wir haben auch eine Familienförderung bekommen, hier ist diese bei städtischen Grundstücken sogar völlig einkommensunabhängig... Das waren bei uns mit zwei Kindern für das größte Grundstück im Neubaugebiet (allerdings gerade mal 500qm, wirklich große Grundstücke gibt es hier gar nicht mehr...) gerade mal ca. 1500€. Das fand ich natürlich nett, aber nicht notwendig. Ganz ehrlich, die Finanzierung eines Hauses darf nicht an 1500€ hängen, die sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ich finde, das spiegelt eher die Bereitschaft der Stadt wieder, Familien zu fördern. Die Bauplätze werden auch bewusst an Familien gegeben, es gibt ein kompliziertes System und je mehr Kinder und Ehrenamt, um so größere Chancen auf diese begehrten Plätze. Billig sind sie dennoch nicht. Wenn ich sehe, dass unsere Geschwister in Norddeutschland für die Hälfte des Geldes deutlich größere Häuser und Grundstücke haben... Aber was soll es, wir haben uns entschieden hier zu leben - also müssen wir mit den Konsequenzen leben. Spekulieren können wir aber mit der Familienförderung auch nicht, wenn wir verkaufen müssten (innhalb der ersten Jahre) hat die Stadt ein Vorkaufsrecht zum damaligen Verkaufpreis... Ob das Haus wirklich günstiger kommt als Miete bezweifle ich außerdem auch... Zum einen gebe ich für Eigentum eher mein Geld aus - also wird einiges in der Ausstattung hochwertiger als bei einem Mietobjekt - und damit auch teurer. Zum anderen weiß keiner wie der Markt sich entwickelt. Allerdings möchte ich im Alter gar nicht mehr in diesem Haus leben. Wenn die Kinder aus dem Haus sind und wir älter werden, dann möchte ich gerne wieder eine kleinere Wohnung bewohnen, weniger putzen und heizen... Wie die Preise dann aussehen, ob der Verkauf des Hauses dann eine ETW finanziert oder es wieder Miete wird, darüber denke ich in 30 - 40 Jahren nach LG, Sanamone |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Meine Großeltern haben "früher" gebaut. Eins von den erwähnten 60er-Jahre-Häuschen. Wie meine Oma damals mit dem Geld gehaushaltet hat, das mag man sich gar nicht vorstellen! Da wurde jeder Pfennig 10 mal umgedreht. Nichts mit teuren Fleischstücken. Nichts mit feiern gehen. Urlaub? Ja, viele Jahre später dann wieder, an die Ostsee, weil man Vater, damals noch Kind, Probleme mit den Atemwegen hatte und der Arzt es empfohlen hat. Im wahrsten Sinne des Wortes vom Munde abgespart! Zusätzlich gab es damals noch nicht so viele selbstverständliche Luxusprodukte wie heute. Wieviele Familien gibt es denn noch ohne PC, Digicam, Spielekonsole, mindestens einem PC, HiFi-Anlage und so weiter? Damals gab es eventuell mal einen Fernseher, auf den ebenfalls sehr lang gespart wurde. Damals wurden zur Hochzeit noch Haushaltsgegenstände geschenkt. Warum? Weil man keine hatte! Also kein teures Service von Villeroy&Boch, sondern wirklich eine Basisausstattung, wie man sie heute mal nebenbei bei Ikea holt... Meine Großeltern haben sich wirklich krumm gelegt, auf eine Art und Weise, die in der heutigen Konsumgesellschaft undenkbar ist und fast schon als "menschenunwürdig" abgetan werden würde! Ach ja, mein Opa war Beamter im höheren Dienst, hat viel gearbeitet und ist die Karriereleiter durchaus hochgeklettert. Entsprechend war sein Einkommen wirklich nicht schlecht, besonders nicht zur damaligen Zeit... Meine Eltern haben ebenfalls gebaut, in den 80ern. War schon nett für uns Kinder, so im eigenen Häuschen mit Garten, keine Frage. Aber nachdem wir umgezogen sind, das Haus verkauft wurde und wir am neuen Wohnort ein Haus zur Miete bezogen, konnten wir Kinder keinen Unterschied feststellen. Auch in einem gemieteten Haus konnten wir wunderbar toben, Krach machen, uns ausbreiten und den Garten unsicher machen. Nur für unsere Eltern war das Mietmodell erheblich leichter, weil kein Schuldenberg mehr ständig für schlaflose Nächte gesorgt hat... Ich mag kein eigenes Haus haben (außer wenn ich irgendwie zu so viel Geld spontan kommen würde, dass ich das Haus sofort vollständig bezahlen könnte UND noch was auf der hohen Kante für Reparaturen und so übrig hätte...). GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 21.01.2005 |
Ach wie süß - schon wieder abgerutscht zu einer Neiddebatte!
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![]() Mitglied seit 22.10.2007 |
Ich noch mal...
Wo wohnt ihr denn alle, daß es da keine erschwinglichen Häuser gibt? Ich wohne in der Nähe von Freiburg, was nun wirklich nicht die günstigste Gegend ist, es war aber nicht soooooooo schwierig etwas zu finden, wenn man einige Kompromisse eingeht und eben an anderen Enden (wie Urlaub, zweites Auto etc.) spart. wollt ihr alle Häuser in der Innenstadt von München oder weshalb reichen zwei Akademikergehälter nicht aus? |
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![]() Mitglied seit 14.12.2010 |
nun ja, haste mal geschaut was "akademiker", die weder beamte noch manager noch physiker sind verdienen? da kriegste zum teil mehr wenn du burger wendest in den einschlaegigen filialen .... |
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![]() Mitglied seit 22.10.2007 |
Ja, ich weiß schon was du meinst. Aber es hört sich hier so an, als wären da teilweise super bezahlte Doppelverdiener, die sich kein Haus leisten können weil der Immobilienmarkt so viel fieser geworden ist....
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![]() Mitglied seit 22.10.2007 |
Naja und im Gegensatz dazu, konnte sich vor 20 Jahren der Maurer mit Hausfrau und 4 Kindern eine Villa leisten...
Ist jetzt übertrieben, sorry, aber vom sparen mußte man schon immer für ein eigenes Haus. |
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![]() Mitglied seit 11.06.2008 |
hallo
Akademiker heißt ja nicht immer Bombengehalt und man fängt ja auch noch später an. Heute hast du es in einigen Fachbereichen extrem schwer einen Job zu finden, egal wie gut Dein Abschluss ist. Sehe ich gerade bei meinem Bruder und seiner Freundin, beide wohnen aus finanziellen Gründen bei den Eltern, weil sie sich nicht trennen wollen, andererseits nicht von den Eltern verlangen wollen , das die ihnen die Wohnung bezahlen. Mein Neffe dagegen Harz 4 , er und seine Frau , 1 Kind haben eine größere Wohnung wie wir, beide haben noch nie gearbeitet, waren aber gerade wieder schwanger, was aber nix wurde und haben einen Hund. Dann möchte man auch in der nähern Umgebung wohnen, mein Mann fuhr für jeden tag 75 km hin und 75 km zurück , andere studierte Kollegen kamen jeden Morgen mit Ice aus Frankfurt. Ihr seht, es gibt alles. Aber auch als einfacher Arbeitnehmer ist es heutzutage nicht einfach, immer mehr Firmen setzten auf befristete Arbeitsverträge, da überlegen sich die Banken alles mehrmals. Bei uns Umgebung Düsseldorf ist es auch nicht so billig. Und wenn billig , dann soweit weg vom Schuß oder soviel zu machen, das es sich wieder nicht lohnt. Trotzdem sind wir glücklich, aber man darf doch mal vom Eigenheim träumen. Vor allem wenn man hart arbeitet. LG, Nico |
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![]() Mitglied seit 22.06.2006 |
Ich glaube auch, das Problem ist, dass wir alle alles sofort haben wollen - immer und in der besten Ausführung... (Ja, ich übertreibe und verallgemeinere
Also, ich bin zufrieden, lG, Sanamone (deren Eigenheim aber auch z.T. von einem Physikergehalt finanziert wird, da muss ich ja zufrieden sein |
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![]() Mitglied seit 22.10.2007 |
Dürfen Arbeitgeber denn inzwischen, dem selben Angestellten, mehrere befristete Arbeitsverträge geben? Ist etwas OT, aber ich meine mehr als zwei befristete Verträge beim selben Arbeiter geht gar nicht, danach muß ein unbefristeter Vertrag folgen. Jedesmal neue Arbeiter anzulernen ist ja nicht sinnvoll...
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![]() Mitglied seit 21.01.2005 |
@sanamone
Deinen Kommentar sollte man hier an eine Pinwand tackern! Damit ist alles gesagt! Toll! lg zucchino |
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![]() Mitglied seit 22.10.2007 |
Ja, guter Beitrag
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![]() Mitglied seit 22.06.2006 |
Danke
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![]() Mitglied seit 14.12.2010 |
genau wär mein freund physiker könnten wir uns auch ein haus leisten, aber ich glaub den mann krieg ich nicht mehr dazu nochmal umzuschulen |
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![]() Mitglied seit 23.05.2006 |
Hallo
hier bei mir in der Gegend ist es Gang und Gebe ein Häuschen zu bauen. Dafür wird gespart, geknapst und gemacht. Allerdings ist es auch so von den Eltern vorgelebt. Und natürlich sind hier die Grundstückspreise erschwinglich. Hier liegen die Grundstückspreise Teilerschlossen bzw. erschlossen je nach Ort zwischen 50 und 250 Euro. Also durchaus erschwinglich.
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Wenn man seine Ansprüche un d Erwartungen zurückschraubt dann kann man sich auch als einfacher Mittelstand ein Haus leisten, sofern man in der richtigen gegend wohnt.
Leider macht kleines schweinchen keine konkreten Angaben, daher kann man nichts raten. Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Diese Angaben liegen nunmal im Auge des Betrachters und sind Auslegungssache.... leider viel zu seher Verallgemeinert. Ich frage nochmal... wie hoch ist denn das ungefähre Budget... musste ja nicht auf Heller und Pfenning genau sagen und vorallem in welcher Gegend wohnst du? Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 26.10.2004 |
Moin,
wir haben mit unseren Eltern bis ich 16 war in einer Mietwohnung gelebt. 2 ganze und 2 halbe Zimmer. Wir waren 3 Kinder und mein Opa wohnte noch bei uns. Meine Eltern schliefen im Wohnzimmer. Sie haben 100 mal den Schritt versucht ein Haus zu kaufen oder zu bauen. Aber immer wieder kalte Füße gekriegt weil sie gedacht haben, das wird doch zu teuer und wenn die 3 Kinder Klassenfahrt haben und wegen dem Haus nicht mitkönnen - das geht nicht. Und sie wollten auch wenigstens 1 x im Jahr einen Urlaub machen. Und so zogen wir erst als ich 16 war in ein kleines Reihenhaus. Enorm viel Förderung mit 3 Kindern, aber eben nix besonderes. Heute ist das Haus fast abbezahlt, meine Eltern konnten wegen der niedrigen Raten immer wieder etwas mehr zur Seite legen. Auch wir haben erst mit Anfang 40 rum gekauft und uns viele Gedanken gemacht. Wir wollten natürlich auch gerne sowas wie Schweinchen. Aber nachdem wir das rechnen angefangen hatten wussten wir das wird nix. Dann daran gedacht ein altes Haus zu kaufen und zu renovieren. gerechnet - abgehakt. Noch etwas gewartet und dann ein Endreihenhaus gekauft, erst 10 Jahre alt, für Hamburger Umland-Verhältnisse günstig zu haben - und so gut wie nix zu renovieren. Da haben wir zugeschlagen. Wir wollen nämlich auch in Urlaub fahren, mal Essen gehen können und unsere Kinder auf Klassenfahrt schicken können. Ich kann mich im Haus entfalten und das anbauen und bohren und malen was ich will, dafür ist halt mein Grundstück etwas kleiner. Aber damit kann ich leben. Ich weiß, wenn ich Rentner bin dann zahl ich noch etwas, aber auch das kann ich überleben. Wenn ich dann möchte, dann kann ich doch die Bude immer noch verkloppen. Aber der Gedanke, warum konnten früher so viele bauen ist schon ein Aspekt. In HH wurden die Grundstücke (heute TOP-Lage) teilweise für 5 Mark pro qm vertickt, damit die Leute bauen. Das bauen selbst war sicher nicht viel billiger, aber die Grundstücke. Und man hatte eben auch vielleicht mehr Freizeit um was selbst zu machen. keni |
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![]() Mitglied seit 15.03.2010 |
Guten Morgen
@ Keni ... uns seien wir doch ehrlich, früher wurde auch noch viel selbstverständlicher hingelangt und vieles selber gemacht, wenn ich nur vergleiche, was mein Opa alles für Fertigkeiten hatte und diese an seine Söhne weitergegeben hat und heute mich und meine Kinder anschau, dann sind wir doch noch nicht mal Lehrlinge im 1. Ausbildungsjahr - vieles wurde verlernt und/oder war nicht mehr notwendig, da "Fortschritt" - wobei dieser für mich mittlerweile zum Rückschritt wird Ich unterschreibe auch diesen tollen Satz von "sanamone" - der ist wirklich Klasse und eine absolute Punktlandung habt nen schönen Tag strickliesl |
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![]() Mitglied seit 26.10.2004 |
Liesl, das stimmt. Selbst bei dem Haus das meine Eltern gekauft haben, da wurde soviel selbst gemacht. Wir hatten damals in der Verwandtschaft GsD genügend Leute die auch mitgeholfen haben. Inzwischen sind unsere Eltern über 70 - wir haben/hätten (fast) alles selbst machen müssen. Beim Umzug konnte keiner der Eltern mehr einen schweren Karton schleppen. Und ein Unternehmen kann man sich natürlich auch nicht immer leisten.
Mein Papa hat zwar im WoZi das Laminat gelegt, aber es hat lang gedauert wegen der vielen Erholungspausen und irgendwie war er auch immer am meckern - weil es halt nicht mehr so einfach ging wie früher. Heute arbeiten die meisten Leute wie blöd, und ich persönlich möchte bei den heutigen zeitlichen Belastungen die viele Familien haben, keinen fragen, ob er nicht für einige Wochenenden mal bei uns auf dem Bau malochen kann. Ich selbst könnte es nämlich auch nicht. Lg keni |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
obwohl die Leute früher mehr Wohenstunden gearbeitet haben, keni...
ich denke wirklich, dass die Opferbereitschaft früher höher war - wenn man gebaut hatte fuhr man nie in Urlaub, hatte nur ein altes Auto (wenn überhaupt), Kleider mussten lange halten...und das ganze Familienleben drehte sich erst mal nur um "den Bau"...ob das immer erstrebenswert und familiengesund war ??? meine Eltern haben nicht gebaut und ich weiss noch, dass wir als Kinder nie neidisch waren - wir hatten im Vergleich zu den Freunden, bei denen gerade gebaut wurde, nen echten Lenz, mussten an den Wochenende keinen Beton rühren... man baute kleiner und viel einfacher: Badezimmer & Küche sind so Posten, für die man heute doch gerne grosszügig budgetiert, und Dinge wie Türen, Fussbodenbeläge - wer baut denn heute noch selbst, um sich dann billigen Kunstoffteppich auf den Estrich zu pappen ? habe ich in einfachen Häusern der 60er noch viel gesehen... |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
mmh ich bezweifel das die Leute früher mehr Wochenstunden (im Job) gearbeitet haben
Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
wie bitte, Daina ?
die durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit betrug Ende der 50er noch 47 Stunden (für Männer), sie fing erst dann an, langsam zu sinken (in den 70ern lag sie noch über 40 Stunden), es dauerte bis Anfang der 80er, bis die 40-Stunden Marke erreicht war - mit "früher" meine ich übrigens nicht die glorreichen 80er, als die Arbeitszeit im IG-Metallbereich gegen 35 Wochenstunden fiel - das war eh nur ein kurzes Zeitfenster... |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Grisou ich orientiere mich nicht nach irgendwelchen Tarifverträgen, sondern an dem was ich vor Augen habe.
Und da ist es nunmal das die meisten deutliche mehr als 47 Std. die Woche arbeiten... ist leider war. Und zudem auch wenn mein Opa in den 50ern eventuell 47 Std. im Durchschnitt gearbeitet hat, Oma war zu Hause. Im Fall meiner anderen 3 Omas + Opas auch. Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
war = wahr
Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 09.11.2005 |
Moin ...und ich überleg grad,wie eine (Groß)Stadt in der Praxis aussähe wenn alle Hochhäuser/Mehrfamilienhäuser verschwunden wären weil "man" ja grundsätzlich das natürlich verbriefte "Recht hat" in einem Einfamilien/-ReihenHaus zu wohnen Vielelicht bin ich ja zu blond,aber kann mir mal jemand/die TE erklären WIE das in der Praxis funktioneiren soll????? Gruß mamirah |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
an was soll man sich denn orientierten wenn njicht an demù, was so der Dutchschnitt der Menschen getan hat, Daina ?
ich kann doch nicht mein Weltbild danach aufbauen, wie meine Grosseltern (und nur die) gearbeitet haben... Tarifarbeitszeit hiess schon früher: Mindestarbeitszeit, Überstunden gabs schon früher... früher gabs aber auch kein Internet, in dem die Leute tagsüber ihre Zeit verdaddelten... |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Ich orientiere mich nicht an früher, das bist du.
Du behauptes die Menschen haben früher mehr gearbeitet... und ich halte dagegen. Und selbst wenn die Mensche lt. Tarifvertrag heute weniger arbeiten, arbeiten sie im Endeffekt als Familie gesehen deutlich mehr. Da die meistens Frauen ebenfalls arbeiten gehen, was FRÜHER nicht gang und gebe war. Und ich habe das Bespiel Großeltern nur gebracht weil du von den 50igern gesprochen hast. Was meine Großeltern damals getan haben ist mir sowas von wumpe. Ich orentiere mich am Jetzt und Heute und meinem Umfeld und da ist es nunmal Fakt das drei Personen aus meinem Nahen Umfeld wöchentlich 55-60 Std. arbeiten!!! und der Rest liegt bei ca. 45 Std. Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 14.12.2010 |
naja, Daina das ist aber ein Milchmaedchenrechnung .... Frauen haben frueher auch gearbeitet, denn "damals" war hausarbeit noch echte arbeit und das man der pflegedienst fuer die alte verwandtschaft war, war auch normal. ach ja, beton geruehrt, sand geschippt, das acker umgegebraben usw war auch alles frauenarbeit. heute gibts ne WaMa, nen supermarkt, H&M, lieferdienste, altenheime, ein acker hat auch niemand mehr ...
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Daina - ich bin lediglich auf deinen Satz eingegangen, in dem du bezweifelst, dass früher mehr Wochenarbeitsstuynden gearbeitet wurden...
Auch wenn man mir dafür jetzt wieder Erbsenzählerei unterstellt - ich nehme es halt ernst, was die Leute hier so schreiben... wer meint, dass heute viel mehr gearbeitet wird und die Leute früher weniger gearbeitet haben und sich dafür sogar noch mehr (zB Häuser) leisten konnten - mags halt weiter glauben...irgendwann wurde jedes Argument schon mal genannt und es bringt nix mehr, gegen festgefahrene Überzeugungen anrureden... |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Das war nicht meine Behauptung. Es ging alleine darum das die Leute damals nach der Arbeit noch wie blöd auf dem Bau malocht haben obwohl sie einen Hauptjob haben und heutzutage dazu kaum noch jemand bereit ist. So und wenn keiner mehr dazu bereit ist auch außerhalb seiner Regelarbeitszeit am Eigenheim ein Finger krumm zu machen, dann müssen sich manche nicht wundern das sie sich nunmal kein Egenheim leisten können. Mir ist es jetzt auch egal wie und wo Aussagen verdreht und in den falschen Zusammenhang gebracht werden. Mein Tenor ist, wenn man etwas haben will muss man was dafür tun und da kann man sich nicht auf den Bauträger und Staat ausruhen, nein da muss man selbst Hand anlegen und manche vielleicht mehr als die anderen. Man muss wie ich geschrieben haben, sich vor augen halten, was will man, was kann man, wo ist man bereit abstriche zu machen und wenn nur ein kleines Häuschen mit 100m² geht, dann geht halt nur das, entweder man findet sich damit ab oder findet Mittel und Wege sich etwas größeres zu schaffen mit Eigenleistung, Sparen, Disziplin und Opferbereitschaft. So und nu würde ich kleines schweinchen ja gerne helfen, wie jeder hier... aber dafür brauchen wir ein bischen mehr input und keine Larifari-aussagen wie Haus im Grünen, mit hellen Räumen und Baumbestand. Wo wohnst du, was könnt ihr? Hach im Netz ist es immer so schwer sich so auszudrücken das wirklich rüberkommt was gemeint ist... die Gestik und Mimik fehlt einfach... und das direkte Gespräch ohne das Sätze dazwischen fliegen Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 03.11.2009 |
hallo,
nun ja, es kommt drauf an welchen Job man hat. Der "gemeine freilaufende" Arbeitnehmer hat max 40 Std pro Woche. In den div Chefetagen oder gehobenen Bereichen schauts natürlich anders aus und ein Selbstständiger, wenn er seine Arbeit ernst nimmt, arbeitet auch wesentlich mehr. Es muss sich halt jeder nach seiner Decke strecken und darf halt die Ziele nicht unrealistisch festlegen. Man kann im Leben nicht alles haben. lG Gaggerla |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
es ist leicht, darüber zu philosophieren, wie schnell man an ein kleines freistehendes Häuschen kommen kann, wen man in der Pampa wohnt. In Ballungsgebieten und Großstädten sind leider die Grundstückspreise höher als das, was man auf dem Land für ein komplettes Haus bezahlt.
Wenn ich dann noch lese, dass früher (was ist früher) fast jeder ein Häuschen hatte, bzw. bestrebt war eines mit Eigenleistung zu bauen..... Früher (in den 50er und 60er Jahren) habe ich in einer Bergarbeitersiedlung gewohnt. Die Bergleute und auch Stahlarbeiter wussten nicht mal annähernd, was eine 40 Stundenwoche ist und der Samstagf war Regelarbeitstag. Wenn die nach 10 oder 12 Stunden von Schicht kamen, gingen die maximal noch in den Garten, um Gemüse zur Versorgung anzubauen. Für Arbeiten auf einem Bau hatten die zu wenig Geld und waren zu platt, um da noch groß was zu reißen. Gruß Heinz Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klar kommen! |
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![]() Mitglied seit 29.09.2009 |
Huhu,
meine Omas haben beide gearbeitet und die zwei Ur-Omas, an die ich mich noch erinnere, auch. LG Elderberry |
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![]() Mitglied seit 26.10.2004 |
Ich erinnere mich daran - als wir das erste Mal an ein Haus dachten - da kam auch ein "MitbauHaus" in die engere Wahl. Bis wir einen Fernsehbericht von einem jungen Päärchen gesehen haben, die jeden Tag, von Morgens bis Abends und Nachts an so einem Haus maloocht haben, und noch in Klamotten schlafend aufs Bett fielen, und dann noch von Schrauben und Hausbau träumten.
Obwohl Herr keni damals noch im Studium war und etwas mehr Zeit zur Verfügung hatte kam das direkt nicht mehr in Frage. Eine andere Möglichkeit ist (verbessert mich falls es das nicht mehr gibt) Erbpacht. Das war damals eine der günstigeren Möglichkeiten um an ein Grundstück zu kommen. Lg keni |
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![]() Mitglied seit 09.11.2005 |
Ich würde gerne noch einmal auf meine Frage von 9:59 zurückkommen!!! [ |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Keiner behauptet hier das Gegenteil. Ich z.b. hab bereits zweimal gesagt das es auf die Lage ankommt. Aber da das kleine traurige schweinchen nicht damit rüber kommt wo sie überhaupt lebt, können wir hier weiter ohne Ergebnis weiter philosophieren. Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 11.03.2010 |
Hi,
also ich versuche jetzt mal von dieser Diskussion um Zeit und Arbeit wegzukommen. Für meinen Freund und mich (beide gehen wir auf Mitte 20 zu) war es von Anfang an klar das wir ein eigenes Haus möchten. Bei meinem Freund weil er nur das Leben in einer Mietwohnung kennt und ihm das überhaupt nicht gefallen hat. Mir widerrum, weil ich beides kenne. Ich habe nur ein Jahr lang mit meinen Eltern bewusst (vom Alter her) in einer Mietwohnung gelebt und das gefiel mir gar nicht. Zudem haben mir meine Eltern immer vorgelebt ein Eigenheim zu besitzen. Uns beiden ist zB klar das ein Eigenheim Arbeit macht. Ob man sich nun ein renovierungsbedürftiges Haus sucht, oder auch ein Neues baut/kauft, ein Haus macht immer Arbeit. Aber den Luxus ein eigenes Haus zu besitzen, die Freiheit zu haben (im Prinzip) alles machne zu können was man will, Mitmenschen nicht auf den Schlips tritt wenn man am Sonntag die Kinder draußen spielen lässt, die Hunde auf dem Hof frei laufen und auch mal bellen dürfen, und und und. Das ist es uns wert. Zudem kommt natürlich noch Gefühl dazu "das gehört mir", "das habe ich erreicht", "darauf kann ich stolz sein". Mein Freund und ich schauen nun auch schon eine Weile, ursprünglich wollten wir ein Haus von meinen Eltern kaufen und es sarnieren, aber das musste erst mal aufgeschoben werden. Also haben wir uns weiter schlau gemacht. Wir haben die Alternativen abgewägt. Ein anderes Haus renovieren/sarnieren(das uns vielleicht mehr zusagt als das meiner Eltern), oder ein renoviertes Haus kaufen? Oder doch lieber bauen? Wir haben auch überlegt bei Zwangsversteigerungen zu schauen, da kann man wirklich Schnäppchen machen. Aber die Rechnerei hat ergeben das wir am Günstigsten wegkommen wenn wir das Haus meiner Eltern kaufen und komplett sarnieren. Dafür müssten wir auch einen Kredit aufnehmen, aber eben nur halb so hoch, wie wenn wir ein anderes Haus kaufen würden. Wenn wir das Haus meiner Eltern nehmen müssten/müssen wir natürlich auch Abstriche machen. Nicht nur aus finanzieller Sicht (wir würden die Raten dann so anpassen das die Laufzeit möglichst gering ist), sondern auch "Traumhaus-Technisch". Wir hatten uns zwar was anderes vorgestellt, gerade vom Grundriss her und vielleicht doch ein paar Meter von den Eltern entfernt, das Grundstück etwas größer...aber dafür müssten wir auch mindestens doppelt so viel zahlen. Also Schweinchen, vielleicht habt ihr ja die Möglichkeit, wenn es bei euch in der Region zu teuer ist, beruflich versetzt zu werden? In vielen Regionen Deutschlands ist es günstiger als in anderen. Das ihr keine Subventionen bekommt ist natürlich ärgerlich für euch als Antragssteller, aber manchmal muss man Gedlud walten lassen. Wartet lieber noch ein paar Monate, dann wird unter Umständen ja eure Traumimmobilie zu einem erschwinglichen Preis frei? Ich lebe zumindest nach dem Prinzip: Alles Schlechte ist zu was Gutem da. Das hat sich bisher immer bewahrheitet. Also nicht mehr ärgern weil es nicht geklappt hat mit der Vergünstigung So, was nun die Debatte über "Haus ja", "Haus nein" angeht und den "Anspruch" als solches. Ich denke wenn es zu jemandes Traum und Vorstellung von der Zukunft gehört und er sich dafür abrackert, dann sollte man es schon als Anspruch für sich betrachten dürfen. Das heißt nicht das es jeder andere auch muss, ganz im Gegenteil. Doch wenn ein Arbeitnehmer alles dafür tut befördert zu werden und es sein persönliches Ziel ist in seinem Beruf Karriere zu machen, dann wird er irgendwann für seine Arbeit die Beförderung als Lohn ansehen, als Anspruch den er geltend machen kann. Ist das nicht das selbe? Beides gibt ein gutes Gefühl, mehr Freiheiten, Zufriedenheit, Stolz etc. Es gibt aber auch genügend Leute die bewusst zur Miete wohnen, weil sie eben in Bereichen wie Verantwortung, fehlende Eigenarbeit und Flexibilität ihre Wünsche erfüllt sehen. Das soll jedem freigestellt sein. Natürlich sollte man seine Zufriedenheit nicht davon abhängig machen ob man alle persönlichen Ziele erreicht. Denn man kann nicht immer alles in seinem Leben erreichen. Und manche Wünsche dauern halt und lassen sich erst nach vielen Jahren erfüllen. Man sollte das, was man bereits erreicht hat erkennen und schätzen udn darauf sein Glück verstehen. Gut, genug geschrieben, war wieder viel zu viel LG kleines_kaeuzchen |
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![]() Mitglied seit 08.06.2004 |
Mamirah,
ich glaube dass die Grossstadt nicht völlig verschwinden wird, weil nun mal nicht jeder den Traum vom Eigenheim in ruhiger idyllischer Lage hat. Und ich denke, das Neubausiedlungsphänomen ist ein eher deutsches Problem, das sich durch den Unwillen limitiert, mehr als eine bestimmte Zeit zum Arbeitsplatz zu pendeln. Da sind etlichen Leuten ja schon 20 oder 30 Minuten zu viel. Dass man in den 50er und 60 er Jahren den Eigenheimbau so gefördert hat, ist ja auch viel der Tatsache geschuldet, dass es einfach zu wenig Wohnraum gab, um die stark wachsende Bevölkerung unterzubringen. Vielleicht verhindert ja auch das zunehmende Umweltbewusstsein die weitere Zersiedelung und Versiegelung der Landschaft. Oder sollte es damit nicht so weit her sein |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Geht's beim Thema "Freiheit des Eigenheims" eigentlich nur um Hütten irgendwo im Wald, weit weg vom nächsten Nachbarn? In den klassischen Eigenheimsiedlungen hat man nämlich auch wieder meist links und rechts von sich jemanden wohnen, der vielleicht gar nicht so glücklich darüber ist, wenn der Hund im Garten unterwegs ist und bellt... Nachbarschaftsstreitigkeiten kommen doch nicht nur in Mietshäusern vor. GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 11.03.2010 |
In der Großstadt ein Haus zu haben ist sicherlich ein Unterschied als wenn ich in einer Kleinstadt, wo es nicht Tür an Tür geht, oder auf dem Land lebe, das ist schon klar. Aber es waren auch nur Beispiele. Auch die Freiheit das Eigenheim gestalten zu können wie man will, ohne das man den Vermieter fragen muss. Man kann sich alles so gestalten, umbauen und werkeln wie man selber es schön findet. Und wenn die Fassade eben aussieht als wäre ein Regenbogen drübergerutscht
LG kleines_kaeuzchen |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Die Großstädte werden nicht verschwinden, im Gegenteil, wenn ich das richtig sehe, ist es für wesentlich mehr Leute attraktiv, in der Großstadt zu leben, als draußen auf dem Land. Anders kann ich mir auch den Run auf die Wohnungen, die mein Ehemann vermietet (alle mitten in der Stadt gelegen), nicht erklären.
Und, @Heinz: Wir wohnen nicht irgendwo in der Pampa, im Gegenteil, die Immobilienpreise sind in der Region Köln/Bonn stattlich. Trotzdem gibt es ein breit gefächertes Angebot an Immobilien für jeden Geldbeutel. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es irgendwo in Deutschland wesentlich anders ist. |
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![]() Mitglied seit 09.11.2005 |
......Auch die Freiheit das Eigenheim gestalten zu können wie man will, ohne das man den Vermieter fragen muss. Man kann sich alles so gestalten, umbauen und werkeln wie man selber es schön findet DAS geht aber z.B. nur bei einem frei stehenden Einfamilienhaus und DIE sind teilweise sogar für "DoppelAkademiker" |
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![]() Mitglied seit 03.11.2009 |
also, ich gehöre ja auch der Generation "früher" an und da hatten die sog einfachen Leute nicht mal den Gedanken an ein eigenes Haus.
Da musste man ca 60% des Einkommens für Nahrung ausgeben und man gab sich mit Wohnungen zufrieden, in die heute nicht mal mehr die allerärmsten einziehen würden. Man hatte einen Schrebergarten und das war die kleine Freiheit. Urlaub? Den hatten die "Bonzen" und der normale Arbeiter beschränkte sich auf Tagesausflüge im Umkreis von max 20 Km als "Reiseziel". Man wusste einfach wo man herkommt und was man sich leisten konnte. Das Problem ist, dass die Leute immer alles jetzt und sofort wollen und wenn sie ihre z.T. übersteigerten Ansprüche nicht erfüllen können oder erfüllt bekommen, dann werden sie unzufrieden. Mein Traum war auch immer ein Haus in dem ausreichend Platz ist und wo ich quasi machen kann was ich will (natrürlich im Rahmen ohne den anderen zu nahe zu treten). Vor 30 Jahren ne alte Hütte gekauft (allerdings in der Stadt). 8 Monate abends nach der Arbeit und Sonn- und Feiertage umgebaut und dann jahrelang abbezahlt. Mir würde ein Atriumbungalow mit Pool auch gefallen und n Grundstück in Fussballfeldgrösse aber da war mir der Strick zu kurz und im Prinzip bin ich zufrieden mit dem was ich habe. lG Gaggerla |
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![]() Mitglied seit 03.11.2009 |
und was die Städte angeht, da gabs immer wieder bestimmte Phasen. Einmal wars die Stadtflucht und dann kam wieder die Landflucht.
Jetzt ist eher wieder der Trend zurück in die Städte. |
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![]() Mitglied seit 10.09.2010 |
Hi,
was ich nicht verstehen kann bei Immobilienkäufern, ist, dass sie sozusagen immer gleich ganz noch oben wollen: sprich freistehendes EFH mit Garten drum herum. Warum nicht erstmal kleiner anfangen mit einer Eigentumswohnung oder einem Reihenhaus? Das zahlt man dann erstmal 10-15 Jahre ab, kann nebenbei noch etwas zurücklegen und dann schaut man mal: Hat sich die Zukunft so entwickelt, wie man sich das vorgestellt hat? Existiert die Ehe noch, hat man Karriere gemacht? Dann könnte man doch sagen: Okay, wir wagen sozusagen ein "Upgrade". In seinem Beruf startet man doch auch nicht gleich als CEO von Siemens oder Lufthansa (die meisten werden es nie, schon klar Fee |
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![]() Mitglied seit 10.09.2010 |
@mamirah:
Fahr mal nach Tokyo, dann siehst du, wie das aussieht. Natürlich gibt es zwischendurch auch Hochhäuser und Mehrfamilienhäuser, aber hautsächlich riesige Stadtteile, die nur aus EFH oder DH bestehen. Wenn du da mit dem Zug fährst, sagen wir mal eine Strecke von 100-150km: Da siehst du zwischendurch keine freie Fläche, alles komplett zugebaut ... Fee |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
DAS geht aber z.B. nur bei einem frei stehenden Einfamilienhaus und DIE sind teilweise sogar für "DoppelAkademiker" unerschwinglich In Städten wie München ist dies definitiv so! Da muss man auch als "DoppelAkademiker" mit wirklich gutem Einkommen wenigstens noch ein gutes Erbe zusätzlich vorweisen können, sonst kann man sich den Traum ganz schnell abschminken. (Soll ich mich jetzt über die Ungerechtigkeit beklagen, dass wir keine Erbtante oder Erbonkel vorweisen können, am Anspruch würde es ja nicht scheitern, aber eben an Erbtante/Erbonkel???) LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 11.03.2010 |
Schön das das in München so ist, aber wer nicht flexibel genug ist/sein will/sein kann, tja dann ist es eben Pech. Hier im Norden bekommt man auch als Otto-Normal-Verbraucher ein 150m² Haus finanziert. Da zahlt man zwar etwa 25 Jahre, aber gut, das wird anderswo auch nicht besser sein
Ach ja, was eine Doppelhaushälfte, Eigentumswohnung oder Reihenhaus angeht...das würde zB für mich nicht in Frage kommen, da kann ich auhc ich 'ne Mietwohnung ziehen. Zumindest ist das meine Meinung. LG kleines_kaeuzchen |
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![]() Mitglied seit 11.06.2006 |
>>Das ist ganz einfach gewesen für uns in den 70er Jahren.
Sehr,sher viel Eigenleistung und bedingt dadurch sehr wenig Freizeit, jahrelang auf das Auto und auf Urlaub verzichten, so klappte es das Eigenheim zu finanzieren und drei Kinder groß zu bekommen. << genauso, wie Katir es beschreibt, haben wir es auch gemacht, allerdings in den 90er Jahren, mit nur 2 Kindern .... und wir haben nicht gebaut, sondern ein schwer sanierungsbedürftiges Fachwerkhaus mit rieeeesigem, traumhaften Grundstück für einen Appel und ein Ei gekauft ... .... aber für das, was wir dann reingesteckt haben an Geld, Arbeit, Blut, Schweiß und Tränen (und ''Ja'', ich meine das wörtlich) hätten wir zweimal neu bauen können ... Wir hatten Jahrelang keinen Urlaub, wir haben uralte klapprige Autos gefahren, jeder Cent den wir hatten, floss ins Haus ... Was habe ich manchmal, wenn ich bis zu den Knien in Lehm stand, geflucht ... oder wenn mir fünf Blasen pro Hand gleichzeitig aufgegangen sind, nachdem wir den ganzen Tag Steine geschleppt hatten, und ich die Finger nicht mehr krümmen konnte Heute schaue ich mich um und denke mir: ''Du würdest es jederzeit wieder so machen!'' ... gehen tut das also alles (und wir hatten damals sogar nur ein Gehalt ... Herr Jienniasy hat nämlich noch studiert) ... aber man muss halt bereit sein, sich extrem einzuschränken ... Lieben Gruß
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![]() Mitglied seit 28.01.2002 |
Huhu,
Das ergibt doch aber so auch keinen Sinn. In München verdient man ja auch ein paar Euro mehr und hat ein ganz anderes Jobangebot. "Im Norden" wo anscheinend alles so günstig ist, da sind die Gehälter auch entsprechend niedriger. Wenn Grund und Boden teuer ist, dann hat das einen Grund. Oftmals (nicht immer) wollen da eben viele Menschen wohnen, weil es dort entweder besonders schön ist, weil die Arbeitsmöglichkeiten besser sind als woanders, weil man in der Gegend besser verdient - oder alles zusammen. Wir haben auch grade ein Haus gekauft, und für mehr als ein Reihenhaus reicht es nun mal nicht - wir freuen uns trotzdem wahnsinnig und sind auch stolz darauf. Beruflich gesehen muss (zumindest ich) blöderweise in der Nähe einer Großstadt wohnen... auf dem Flachen Land kann ich mit meinen Qualifikationen aber mal grade null und nix anfangen. Da nützt mir auch ein Grundstück für 70 Euro pro m² nix - noch nicht mal das könnte ich mir "im Norden" leisten, weil ich dann keinen Job hätte. Man muss halt in seinem Rahmen bleiben... und wenn es nicht reicht, dann muss man vielleicht noch ein paar Jahre ansparen. LG Kalimera |
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![]() Mitglied seit 25.01.2011 |
Hallo,
wir haben damals auch ein Haus gekauft (10 J. alt), weil ein Neubau mit 160 qm etwas schwierig geworden wäre, wenn man (wegen des Studiums) kaum Eigenkapital hat. Wir wollten auch nicht auf Urlaube etc. verzichten müssen, dann hätten wir es gelassen. Wichtig war uns auch, daß die Finanzierung mit einem Gehalt klappen muß. Wir hatten damals auch Glück, ein Haus angesehen, alles super, gekauft. Wir haben es nie bereut. Irgendwann wird es verkauft und fertig. Ich möchte auch noch mal etwas anderes. Dann ohne Kinder. Ein Haus zu haben ist schön, aber sooo wichtig dann auch nicht. LG |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
damit stehst du nicht alleine, Kalimera - wenn man nicht Riesenstrecken täglich zur Arbeit pendeln will bringt der Beruf eben manchmal Gegenden mit teureren Grundstückspreisen mit sich...
in der Regel ist die Gegend, in der man sucht vorgegeben, durch Beruf, durch einen Partner - ich ziehe doch nicht in eine Gegend, in die mich nichts zieht...ausser günstigen Grundstückspreisen... |
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![]() Mitglied seit 25.01.2011 |
Das stimmt, wir wohnen hier in dieser Stadt auch aus berufl. Gründen. Hatten halt Glück, war noch zu bezahlen. Ich wäre auch nicht nur wegen des Preises irgendwohin gezogen.
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![]() Mitglied seit 03.11.2009 |
ich konnte beruflich auch nicht auf die grüne Wiese und hab halt ein Haus Bj 1936 gekauft und entsprechend investiert. Und da meine ich nicht nur Geld.
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Hallo,
also für mich ist ein Eigenheim auch sehr sehr wichtig. Es gehört mir und ich kann es so gestalten wie ich möchte. Die Ansprüche, die ich an Bad und Küche habe, werde ich in einer Mietwohnung wohl kaum erfüllt bekommen. Damit ich mir den Traum erfüllen kann, fahre ich eigentlich nie in den Urlaub (möchte ich auch gar nicht, ein Wochenende Nord- oder Ostsee oder alle zwei Jahre ein Tag in London reichen mir) und ich gehe weder in die Disco, noch in irgendwelche Bars. Es werden niemals Alkohol (Ausnahme: Amaretto zum Backen) oder Zigaretten gekauft. Diese Dinge sind aus meiner Sicht absolut entbehrlich. Und wenn man nicht jährlich in den Urlaub fährt, hat man bei zwei Personen pro Jahr mindestens 1.000.- Euro gespart, die man für ein Haus beiseite schaffen kann. Das ist natürlich nicht allzuviel, aber wenn man ansonsten noch fleißig spart, klappt das irgendwann. Tja und die Kinderplanung muss halt auch noch etwas warten, denn Kindern kosten nunmal viel Geld und wir brauchen noch für eine gewisse Zeit zwei volle Gehälter. Aber dafür habe ich ja noch sehr viel Zeit. Hauptsache das Geld reicht irgendwann für ein hübsches kleines Häuschen. Noch einen schönen Abend, Schokomäuschen |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Ach ja, was eine Doppelhaushälfte, Eigentumswohnung oder Reihenhaus angeht...das würde zB für mich nicht in Frage kommen, da kann ich auhc ich 'ne Mietwohnung ziehen. Zumindest ist das meine Meinung. Da habe ich genau die umgekehrten Prioritäten: Was nützt uns eine Gegend, in der wir zwar günstig an Häuser komme, aber nicht an gute Arbeitstellen für uns beide, . Ich komme übrigens aus Norddeutschland, vom Lande. Und nichts, vor allem nicht die billigen Baulandpreise oder die günstigen Häuser würden mich wieder dorthin bringen, denn München ist eine der wenigen Städte, die uns beiden, meinem Mann und mir adäquate Arbeitsstellen bietet. Dies ist in kaum einer anderen Stadt Deutschlands für uns möglich. Außerdem legen wir keinen großen Wert auf lange Wege zu unseren Arbeitsstellen. Die Zeit nutzen wir gerne anders. Als es darum ging, ob wir als junge Familie uns nach eienr größeren Wohnugn und evtl Eigentum umsehen, war für mich ganz klar: lieber kleiner, dafür aber in der Stadt bleiben, kurze Wege, damit auch ich mit Familie und Kindern arbeiten kann. Kein Dorf und kein Dorfklatsch, wenn möglich keine Neubausiedlung, lieber ein schon gewachsenes Wohnviertel. Dafür lieber ein Haus/Wohnung eine Nummer kleiner und/oder mit Renovierungen. Jetzt leben wir am Rande der Großstadt, in einer Straße mit vielen Reihenhäusern, 30 - 40 Jahre alt, fast alle Häuser in dieser Gegend sind aus dieser Zeit oder früher, mit einer Verkehrsanbindung, die einfach nur traumhaft ist (Bus und U-Bahn alle 5 Minuten). Die Nachbarn sind bis auf wenige Ausnahmen sehr tolerant, die anderen kann man einfach ignorieren. Dafür ist aber der Wald direkt vor der Tür, zieht sich als Forst etliche Kilometer hin, also kein kleines Wäldchen. Ich muss mir keine Sorgen machen, wenn meine fast erwachsenen Söhne am Wochenende unterwegs sind, denn ein Auto ist nicht nötig, morgens um vier fährt ja die erste U-Bahn wieder oder es gibt die Nachtlinien. Niemals würde ich diese Annehmlichkeiten für ein freistehendes Haus und ein paar Quadratmeter mehr auf dem Lande eintauschen, egal wo. Als Umkehrschluß kann ich von mir sagen: lieber die Mietwohnung in der Stadt als ein Haus in einem kleinen Dorf mit schlechter Verkehrsanbindung oder in einer Gegend, in der es für uns keine Arbeitsstellen gibt! LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 03.11.2009 |
was ich noch zu bedenken gebe, ist die Tatsache, dass man auch mal älter und alt wird und u.U. alleine ist.
Was tu ich mutterseelenalleine auf nem Kuhdorf? Zumal wenn man seine Wurzeln in der Stadt hat, muss man das überdenken. Hier kann ich per Pedes alles erreichen was ich zum tägl. Leben brauch und der Rest lässt sich mittels öffentlicher Verkehrsmittel erreichen. Es kann ja mal sein, dass die Zeit kommt, wo man besser nicht mehr mitm Auto fährt. Es is obendrein rel schwierig in eine Dorfgemeinschaft als "Neigschmeckter" überhaupt integriert oder akzeptiert zu werden. Und im Winter wenn alles grau und trostlos ist, dann ist die Idylle in der Natur auch nicht soooo gross. Gaggerla |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Oder wenn die Zufahrtsstraße zum Kuhdorf nicht gerade höchste Priorität bei den Winterdiensten hat ;). Ganz abgesehen davon muss man doch auch realistisch einkalkulieren, dass man mit einer weiteren Strecke zur Arbeit auch höhere Transportkosten hat. Benzin wird nicht billiger und auch Tickets für die Deutsche Bahn sind nicht gerade ein Schnäppchen. Ganz abgesehen davon, dass Kinder eventuell auch mal größer werden und sich nicht auf die Hobbys beschränken wollen, die direkt im Dorf ohne elterlichen "Fahrdienst" stattfinden. GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 26.10.2004 |
Hallo nochmal,
ich "bewundere" Schokomäuschen. Ich könnte und möchte nicht auf so vieles verzichten, nur damit ich irgendwann ein Haus hab. Und schon gar nicht hätte ich auf Kinder verzichtet deswegen. Und ich hätte auch nicht gewartet bis ich meine Bude, meinen Garten usw. hab um dann festzustellen, jetzt bin ich vielleicht reif für ein Kind und es klappt nicht. Die Vorstellung find - ich persönlich - nicht so schön. Und wenn man ein Haus hat, egal welcher Art, dann findet man immer etwas, was man noch verändern/verbesern oder umändern kann. Von da her gesehen findet man mit Eigentum "nie" ein Ende. Wir haben übrigens auch in München gewohnt und sind - GsD - kurz vor dem Ruin wieder nach Norddeutschland gekommen. Es war dort sehr schön - aber wirklich sehr sehr teuer. Und wir haben damals beide nicht mehr verdient als nach unserer Rückkehr (und das lag nicht daran, dass wir nicht qualifiziert genug waren). LG keni |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Naja, man muss in München auch mit niedrigerem Einkommen nicht gleich untergehen bzw. "in den Ruin gehen". Ich habe einige Semester in München als Student und Praktikant ge- und überlebt. Der Erwerb der Immobilie fiel in eine Zeit, als nur ein Einkommen für 4 Personen zur Verfügung stand und es nicht sicher war, ob und wann ich wieder in meinen Beruf einsteigen kann. LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Hallo,
naja, sooo reich muss man jetzt nicht sein, um ein eigenes Haus finanzieren zu können. Wir leben in Norddeutschland und gehören der sogenannten Mittelschicht an. Natürlich geht nicht alles auf einmal, wir wohnen seit fünf Jahren im Eigenheim und sind noch immer nicht mit allen Kleinigkeiten fertig. Im Garten muss noch viel getan werden. Im Urlaub waren wir seit sechs Jahren nicht mehr. Erst nächsten Monat fahren wir endllich mal wieder. Es gab viele Monate, wo ziemlich gespart werden musste, manchmal gab es überwiegend Nudeln Aber es geht alles, es muss einem nur klar sein, dass andere Ansprüche erstmal nicht verwirklicht werden können. Jedenfalls nicht bei Otto Normalverbraucher. Es gibt immer Leute, die erben oder einen Batzen Geld von den Eltern geschenkt bekommen, sich noch ein neues Auto kaufen und in die Karibik fliegen obendrein. Aber das ist die Ausnahme. Wir finanzieren alles selbst, auch wenn es die ersten zweieinhalb Jahre echt hart war. Aber wir schaffen alles alleine, darauf sind wir stolz. Und es geht immer weiter bergauf Immer nur zur Miete zu leben, wäre für mich rausgeschmissenes Geld. LG, Strubbelchen |
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Und natürlich nicht die Eigenleistung zu vergessen! Wir haben uns nur den geschlossenen Rohbau hinstellen lassen, für den Rest haben wir selber gesorgt. Das waren viele viele Stunden Arbeit nach der eigentlichen Arbeit. Die Tage waren immer zu kurz für so viel Arbeit. Aber wir haben es so gewollt und viel Geld dabei gespart.
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
@ Strubbelchen, genau so ist es! Wer etwas will, der kann es schaffen. Und Anreiz fürs eigene Häuschen sollte sein, mal die Miete für 20 Jahre aufzurechnen, die man einem Vermieter zukommen läßt. Ein Häuschen ist der beste Spartopf. Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo,
das kommt immer auf die individuellen Gegebenheiten an. Wenn man sich ausrechnet, was man in 20 Jahren an die Bank gezahlt hat, dann ist dies manchmal auch erschreckend. Mit wenig Eigenkapital geht diese Rechnung manchmal nicht auf! Und manchmal entpuppt isch das Häuschen nicht als Spartopf sondern als sehr löchriger Strumpf mit Tendenz zur Kapitalvernichtung! Solch einen Schritt und diese langfristige Bindung muss man wirklich gut überlegen! LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 26.03.2004 |
Also wenn ich meine Miete für die nächsten 20 Jahre aufrechne, und mal Mieterhöhungen außer Acht lasse, dann habe ich noch nichtmal ein halbes Haus
Vielleicht eine 2-Zimmer-Wohnung, was mir mit Kind natürlich nichts bringt. Aber ich bin auch allein, wenn ich einen Partner mit gleichen Einkommen hätte, dann würde es schon für ein Haus reichen. |
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Naja, aber die Miete ist "weg", wenn ich abzahle, tu ich es für mich und irgendwann gehört das Haus mir. Auch wenn die Summe unverschämt hoch ist, die die Bank bekommt
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![]() Mitglied seit 20.02.2009 |
Huhu,
man möge mich jetzt steinigen, aber alleine wenn ich so ein Trallala lese, wie hier das Gehampel um die Reperatur einer Dusche , dann ist alleine sowas für mich schon ein Grund, Eigentum zu erwerben. Dann kann ich nämlich wirklich selbst entscheiden, ob und wann ich einen Handwerker beauftrage oder auch nicht. LG Tough |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
und darfst es dann auch gerne selbst bezahlen....
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
@ grisou wenns ein Rohrbruch ist (Sifon ausgeschlossen) dann ist das versichert, sofern man eine Gebäudeversicherung hat die dieses einschließt
Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Aber.. du hast schon recht, solche kosten kann man ansonsten niemanden überwälzen die bleiben beim hauseiegntümer
Da ist Miete schon besser, sofern man nen vernünftigen Vermieter hat Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
es ging mir da jetzt ganz konkret um die im verlinkten Fred aufgeworfene Frage: beauftrage ich nen Notdienst am Wochenende ?, Daina...
und nach meiner ganz bescheidenen Erfahrung ist man als Eigentümer immer sehr viel zurückhaltender, eh man bei Reparaturen nen Wochenend-Nordienst ruft... konkretes Beispiel: fällt meine Heizung im Winter am Samstag Abend aus warte ich bis Montag, da mein Servicevertrag Wochenendnotdienste erst ab ner gewissen (sehr niedrigen) Aussentemperatur beinhaltet - ich arrangiere mich dann halt für den einen Tag... als Mieter überlegt man da nur: habe ich ein Recht drauf oder nicht - weil: bezahlen muss es, wenn ich das Recht drauf habe, eh der Vermieter, was juckts mich... als Eigentümer knieste dich auch eher rein und reparierst Vieles Selbst, wofür Mieter sich nicht die Hände schmutzig machen müssen... findest du in deiner Mietwohnung Schimmelstellen kannste notfalls umziehen, als Eigentümer wirste uU nicht mehr froh mit dem Haus... ein Haus zu besitzen kann, muss aber nicht, ne Wertanlage sein - in sehr vielen Fällen ist es keine, es ist vorwiegend ne emotionale Sache: es ist MEINS...ich muss Keinen fragen, wenn ich die Wände lilapinkgrün streichen will, und ich kann soviele Miezen und Hunde halten wies der Tierschutz zulässt...das ist für Viele eben unbezahlbar... nur das Argument, dass ein Haus IMMER ne gute Anlage ist - stimmt eben so gar nicht...wenn man wirklich rechnet und die emotionale Seite aussen vor lässt.. |
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![]() Mitglied seit 15.12.2004 |
Hi!
Mich macht der Anfangstreat etwas wütend. Da kommen junge Menschen, die erst am Anfang ihres Lebens stehen und wollen gleich alles und wenn es geht schon ermäßigt. Wenn ihr Akademiker seid dann verdiehnt doch erstmal... Mann stelle sich vor, da gibt es vielleicht Familien mit mehren Kindern und Männern die keinen hochbezahlten Job haben können. Die bekommen etwas ermäßigt. Frechheit! Kann die Frau dann nicht arbeiten, warum müssen die bauen....??? Wir haben unser Haus mit ca 30 Jahren gebaut, da hatte ich dann 2 Kinder und mein Mann hat Vollzeit gearbeitet, wir zahlen heute noch ab und können uns nicht viel Leisten. Aber wir haben ein Haus! Dieses auch ohne Sonderbezahlung vom Staat, obwohl 2 kl. Kinder da waren und nur einer Verdiehnen konnte. Wir mussten erstmal richtig arbeiten und erst mit richtig viel Eigenleistung konnten wir uns das Häuschen leisten. Das ist jetzt über 10 Jahre her und wir waren mit den Kindern erst 1 Mal für eine Woche im Urlaub und unsere Autos sind alt, die Möbel teilweise gebraucht. Auch wenn ich manchmal geträumt habe oder über die Ungerechtigkeit der Welt jammerte, habe ich trotz einer guten Ausbildung meine Hände oft schmutzig machen müssen um das zu haben was ich wollte. Vielleicht ist heute dieses: "schaffe, schaffe Häusle baue", durch: " raffe, raffe Zuschüsse bekomme.." ersetzt worden... Nachdenkliche Grüße siribu |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Ich habs etwas falsch verstanden
Aber das deckt sich mit meiner Aussage im anderen fred, wenn man selbst zahlen muss vermeidet man Notdiensteinsätze. Mietern ist sowas immer ziemlich schnurzegal Immer ist ein haus keine gute Anlage, gebe ich dir vollkommen recht, man kann damit auch gehörig in die Sch**** greifen Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 09.05.2004 |
Hallo Klein-Schweinchen
ich habe das Gefühl, du meinst auf Gedeih und Verderb, Dir würde etwas zustehen - in diesem Fall ein Haus. Wenn man Deine älteren Beiträge liest, warst Du bei dem einen Haus der Ansicht, der Verkäufer dürfte keinen "Bieterpoker" machen, dann wägst Du ab "Stadt oder Land" und dann beklagst Du Dich, daß Eure Gemeinde Euch kein verbilligtes Grundstück überläßt. Es ist doch so: Werdet Euch doch erstmal klar, was Ihr genau wollt. Seid Ihr Euch denn inzwischen überhaupt einig: ländlicher oder städtischer? Habt Ihr inzwischen ein Gefühl für das Preisniveau bei Euch bekommen (ich weiß nicht, in welcher Region Deutschlands ihr sucht - bei uns darf man für einen 1 qm Grund in städtischer Lage leider 500 - 700 E bezahlen.... Habt ihr die Nachbargemeinden mal besucht? Habt Ihr geklärt, was die für Voraussetzungen für Bauland haben? Viele Gemeinden haben Bauland bzw. bauen selbst und die Käufer müssen "nur" junge Familien sein - ohne Einkommensbeschränkung. Manchmal gibt es Bedingungen bezüglich der Eigenkapitalquote - hier baute eine Randgemeinde - die Häuser durften nur Familien kaufen, es mußte mind. 20 % Eigenkapital angespart sein und die Häuser durften erst nach einer bestimmten Zeit verkauft werden (um Spekulationen vorzubeugen). Solche Projekte gibt es viele - unter den verschiedensten Namen. Wie weit seid Ihr bereits, "auswärts" zu wohnen? Wieviel Eigenkapital habt Ihr angespart? Statt sich in Enttäuschungen zu suhlen, sollte man besser überlegen "was läuft nicht rund". Millionen Menschen kaufen etwas. Habt ihr bis jetzt genug für Eure Wünsche gespart? Was für einen möglichen Kaufpreis mit Nebenkosten habt Ihr Euch als Budget gesetzt? Man muß sich einschränken - wenn ihr es nicht geschafft habt, bis jetzt 25 - 30 % anzusparen, würde ich mir überlegen, ob ihr mit den Einschränkungen eines Kaufs zurecht kommen würdet. "Nur" ein All Inkl. Urlaub im 3-Sterne Hotel war für meine Eltern im Vorfeld und Jahre nach dem Bauen nicht drin....Ist vielleicht Eure Erwartungshaltung zu hoch, was alles gehen soll? Bauen, Auto, Urlaub... Wäre evtl. eine Wohnung nicht eine Alternativ und zusätzlich ein Schrebergarten für "das Grüne"? Viele Grüße Wendy |
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![]() Mitglied seit 10.09.2010 |
ein Haus zu besitzen kann, muss aber nicht, ne Wertanlage sein - in sehr vielen Fällen ist es keine, es ist vorwiegend ne emotionale Sache: es ist MEINS...ich muss Keinen fragen, wenn ich die Wände lilapinkgrün streichen will, und ich kann soviele Miezen und Hunde halten wies der Tierschutz zulässt...das ist für Viele eben unbezahlbar... Meine letzten Mieter haben mich schon so Wenn du "Haus" durch "Immobilie" ersetzt, würde ich das auch unterschreiben. Auch in einer Eigentumswohnung kann man die Wände "lilapinkgrün streichen" ... Dass ein Haus aber automatisch auch eine Wertanlage ist, die Zeiten sind leider vorbei. Wer jetzt in der Krise ein Haus verkaufen muss, kann mit bis zu 30% Abschlag rechnen. Auch wenn ein Haus nach 30,40 oder 50 Jahren verkauft wird, kommt inflationsbereinigt oft nicht viel heraus, weil das Haus jetzt vielleicht altmodisch ist, nie viel investiert wurde oder ähnliche Gründe... Fee |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Jetzt stell dir aber mal vor, die würden selbst Hand anlegen und die Tür unten abschleifen. Wenn sie nicht handwerklich begabt sind, ist die Tür danach unten krumm, schief und mehrere Centimeter kürzer. Was würdest du dann bei der Wohnungsübergabe dazu sagen? Würdest du sie einfach ziehen lassen, weil sie dir damals ja den Handwerker erspart haben? Oder würdest du die Tür bezahlt haben wollen? Als vernünftiger Mieter möchte man die gemietete, also quasi geliehene, Wohnung nicht kaputt machen. Entsprechend überlegt man drei mal, ob man über das nötige Wissen und Können verfügt, um Reparaturarbeiten selbst auszuführen. Wenn nicht, dann ist es gleichermaßen im Interesse von Mieter und Vermieter, wenn Profis engagiert werden. Und mit der Kaltmiete zahlt man auf gewisse Weise ja auch für Instandhaltungs- und Reparaturmaßnahmen, die durch die normale, vernünftige, schonende Benutzung der Wohnung entstehen. GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 19.10.2002 |
Hallo klein_schweinchen,
wir können uns auch kein Grundstück oder ein Haus leisten. Es war früher immer mein Traum, aber es soll halt nicht sein. Seit ich aber bei meinen Schwiegereltern sehe, wie es laufen KANN mit Wohneigentum (als Mieter ist für die allermeisten Dinge der Vermieter zuständig, bin ich der Eigentümer, muss ich selber ran Wir haben ne super schöne Wohnung, einen schnuckeligen Kleingarten (der uns zwar vorhin nen Wasserrohrbruch bei nem neuen (!!) Rohr beschert hat, aber gut....ist nicht viel Wasser die Pegnitz runtergeflossen), 2 Katzen, ein gesundes Kind und uns! Ich bin froh darüber, dass ich trotz einiger Erkrankungen relativ normal leben kann. Mit nem Haus hätte ich vielleicht das Problem, dass ich in ein paar Jährchen nicht mehr in die oberen Stockwerke kommen könnte. Wir sind zufrieden, mit dem, was wir haben! Wir gehören nicht zu den Hausbesitzern, na und? Ich wünsche Dir, dass auch Du Deine Zufriedenheit findest. Wenn es ein Haus ist, dann wünsche ich Dir, dass ihr bald ein bezahlbares Häuschen nach euren Wünschen findet!!! ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Liebe Grüße von Patzi
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![]() Mitglied seit 19.10.2002 |
PS: Auch in unserer Mietwohnung ist ein Zimmer mit lilapinkfarbenen Wänden versehen (man sollte nienienie ein Zimmer streichen, wenn man schwanger ist - da hat man sehr seltsame Geschmäcker...) - solange es beim Auszug wieder weiß ist, hat unser Vermieter damit kein Problem....und DAS sollte doch wohl die Regel sein, oder nicht?
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Liebe Grüße von Patzi
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![]() Mitglied seit 10.09.2010 |
@elphi:
Es empfiehlt sich, Beiträge komplett zu lesen, es ging bei meiner Tür nicht Kaputt gemacht haben diese Mieter mir übrigens eine ganze Menge! Übergeben habe ich eine frisch tapezierte Altbauwohnung, zurück bekam ich eine verwohnte, verschimmelte Bruchbude... die ganze Renovierung (und deren Kosten selbstverständlich) blieb an mir hängen... Fee |
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![]() Mitglied seit 13.11.2005 |
Hallo,
als Tochter von "Hinz- und Kunz"-Eltern, die 1956 gebaut haben: in eine Siedlergemeinschaft eingetreten, den Wald auf dem Grundstück per Hand gerodet, den Keller mit dem Spaten ausgegraben, zusammen mit dem Schwager und dem Opa das Haus selbst gemauert (und gleiches für den Schwager dann auch getan). 1970 die Sickergrube durch ein Kanalrohr ersetzt, 1982 den Dachboden gedämmt, vorher lagen nur Ziegel auf den Sparren, 1992 das Haus seitdem erstmalig außen gestrichen und Zentralheizung eingebaut. Der Garten war für Kartoffeln, Erbsen, Bohnen, Rüben, kein Ziergarten Mutter fuhr mit dem Bus zur Arbeit (hinwärts ging es, heimwärts musste sie laufen, incl. Einkäufen) Urlaub gab es nur zur Verwandtschaft. Und neue Fenster und Dämmung habe ich erst 1995 anbringen lassen, als ich das Haus übernommen habe. So konnte es sich Hinz und Kunz leisten. Lg, Marie |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Patzi - Betonung liegt auf: wenns hinterher wieder weiss ist - es gibt Farben, da bleibt dir als Mieter nur noch beim Auszug: neu tapezieren...
aber du hast Recht - es ist so gar nicht schlimm, zur Miete zu wohnen - habe ich jahrelang getan, obwohl ich rein theoretisch auch ne Eigentumswohnung hätte abbezahlen können - aber ich zog damals so im 4-Jahres-Rhythmus um, beruflich bedingt, da ist Eigentum eher hinderlich... selbst mit Kindern wohnte ich noch einige Jahre zur Miete, auch das ist so gar nicht schlimm, ich hatte nette Nachbarn...gekauft habe ich erst als ich wusste: HIER werd ich jetzt erst mal ne ganze Weile bleiben... auch in den eigenen vier Wänden haben wir Rücksicht auf Nachbarn genommen, nicht weniger als wir es als Mieter getan haben, sofern man nicht sehr weit weg vom nächsten Haus wohnt kommt man darum auch als Eigentümer nicht rum... |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Und es empfiehlt sich, Beiträge auch richtig zu verstehen *g*. Ich hab nicht gesagt, dass mehrere Centimeter weg müssen. Aber sie könnten am Schluss weg sein, wenn jemand ohne Ahnung und Plan da fröhlich mit schwerem Gerät dran rum macht. Dann ist die Tür halt echt kaputt. Und schwupps, schon entstehen ganz üble (Rechts-)Streitigkeiten beim Auszug, weil der Vermieter natürlich keine kaputte Tür akzeptieren will, der Mieter aber ja auch nicht eigenmächtig drauf los gemacht hat, sondern quasi im Auftrag des Vermieters rumprobierte, nur eben leider ohne professionellen Erfolg. Tja, wer ist da nun moralisch und juristisch im Recht? Dass es mit den Mietern ansonsten nicht gut lief, ist natürlich echt blöd für dich. Nur gehe ich ja dabei von anständigen Mietern aus, die brav ihre Miete pünktlich, vollständig und regelmäßig zahlen, keinen Unfug mit der Wohnung anstellen, beim Auszug alles anständig streichen und wo es nur zu ganz normalen Abnutzungserscheinungen kommt (bei Altbauten und Holztüren kann sich ja auch mal einfach so was verziehen mit der Zeit, so bezogen auf die schleifende Tür, ganz ohne dass die Mieter sich benehmen wie die Hottentotten). GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 10.05.2005 |
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, weil ich mich des Eindruckes nicht erwehren kann, dass mancher meint, es gäbe ein Recht auf Eigentum- Da kann ich Grisou nur zustimmen Zitat zu denken, dass es früher erschwinglicher war - ist ein Denkfehler, die Leute waren fürs Eigenheim noch opferbereiter...ich kenne genug, die weder Auto noch Telefon hatten, und das noch in den 70ern, weil die monatliche Belastung bis zum Anschlag ging... Zitatende Man war noch opferbereiter. Wenn ich mich heute unter meinen jungen Bekannten umsehe: sie wollen alles haben, und auf nix verzichten. Haus, Auto und toller Urlaub, die neuesten Klamotten. Das geht nicht. Wir haben damals unser altes Haus saniert und hätten dafür glatt ein neues bekommen. Aber wir hatten jahrelang keinen Urlaub und die Kleidung wurde aufgetragen. Kino, Theater, Essengehen- Luxus. Aber die eigenen 4 Wände waren es uns wert und heute nach über 30 Jahren bin ich noch dankbar dafür. Wenn auch die Bausparkasse und die Bank noch Miteigentümer waren...aber durch unseren VErzicht auf vieles ist es uns lieb und wert geworden wir wußten es zu schätzen. Wenn einem die Sachen in den Schoß fallen...kennt man den Wert auch nicht. Rücken krumm machen und verzichten...das möchte heute keiner mehr. Aber alles haben geht auch nicht. Und ein Recht auf Gut und Geld...das hätten wir auch gern gehabt. Aber zum Glück gibt es das nicht. Lieber Gruß aus Nordhessen Ursula1
Heiterkeit ist eine Form von geistiger Gesundheit |
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![]() Mitglied seit 10.09.2010 |
Gerade das erste würde ich keinem potentiellem Immobilienbesitzer raten, einfach weil es Wahnsinn ist. Vielleicht waren die Arbeitsplätze vor 40 Jahren noch etwas sicherer als heute, so dass solche "Finanzierungsmodelle" meistens gut gingen. Aber heute gibt es so viele Unwägbarkeiten, auf die man einfach keinen Einfluss hat. Ich hätte jedenfalls keine ruhige Nacht mehr, wenn ich wüsste, dass meine Immobilie nur bezahlbar ist, solange beide Verdiener Vollzeit arbeiten und nichts, aber wirklich NICHTS dazwischen kommen darf. Die Banken, die vorher so freundlich waren, nach dem Motto "Dürfen es vielleicht noch 50.000 Euro Hypothek mehr sein?", sind aber ganz schnell, sobald man mal mit einer Hypothekenrate in Verzug kommt ... Im Idealfall kann das Wohneigentum auch noch von nur einem Gehalt abbezahlt werden, die Traumimmobilie bekommt man dafür aber meistens nicht ... Und was macht man, wenn man in Zeiten niedriger Hypothekenzinsen sein Limit voll ausgeschöpft hat, weil Hypotheken ja "so billig" sind, aber bei der Refinanzierung zahlt man statt 4,6% auf einmal 8%? Das ist dann der Zeitpunkt, wo viele "auf Naht genähte" Finanzierungen den Bach heruntergehen ... Eine gewisse "Opferbereitschaft" ist wohl von Nöten, denn zumindest in den ersten 10 Jahren ist das, was man für die Hypothek zahlt, immer höher als die Miete für ein vergleichbares Objekt. Ich kann aber gut verstehen, wenn jemand heutzutage nicht mehr auf alles verzichten will, nur um ein Haus zu haben ... Fee |
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![]() Mitglied seit 18.04.2008 |
Schweinchen, falls dich das tröstet und ermutigt, hier mal mein"Fall" incl. Zahlen: ich (weiblich,42, alleinstehend, mit Sohn) habe mir 2009 ein Häuslein auf dem Lande gekauft. Dafür haben mir meine Eltern (deren Rente zusammen weniger beträgt, als mein Lohn un denen ich heut noch auf Knieen danke)) mir 10.000 Euronen geliehen. Das Haus kostete 9000 und der restliche Tausender war für die Notarin ect.
Das Haus war einfach aber in bewohnbarem Zustand. Es hat 95 qm Wohnfläche und steht auf insgesamt 406 qm großen Grundstück mitten im Dorfe (Miete könnte ich für eine Wohnung in dieser Größe gar nicht zahlen) Und welches Kind hat heute noch die Chance, ein Plumpsklo kennenzulernen?! Das soll sich natürlich ändern aber es zeigt meinem Sohn, dass das Leben auch unter einfachen Bedingungen zu schaffen ist und dass es keinen "natürlichen Anspruch" auf Wohlstand gibt. Finde ich gar nicht so schlecht. Er sieht, wie ich überlegen und planen muss, muss manches Nein ertragen und lernt nebenbei zu verzichten.(aber muss meist nicht verzichten, sondern nur warten) Was ich auch nicht schlecht finde! Jedenfalls habe ich aufgrund meines Einkommens einen kleinen Kredit von 30.000 € bekommen, Dach, Fenster und die Haustür erneuern lassen, meinen Eltern einen Teil zurückgezahlt und noch eine Weiterbildung finanziert. Das Zimmer meines Kindes ist komplett renoviert und mein Schlafzimmer auch. So. In diesem Jahr soll noch die biolog. Kleinkläranlage gebaut werden. Die will aber mein Liebster finanzieren, sozusagen als "Miete". Ab Mai habe ich einen besser bezahlten Job, dann fahre ich mit meinem Liebsten ein paar Tage nach Prag (zahle ich, ist sein Geburtstagsgeschenk) und im September geht es für 5 Tage an die Ostsee incl. R.Mey-Konzert. Also ist auch Urlaub drin. Zwar bescheiden aber immerhin. Und ich spar mich auch nicht tot fürs Häusl. Was in diesem Jahr nicht zu schaffen ist, kommt halt nächstes Jahr oder später dran! Die Arbeit ist ja kein Frosch, sie springt nicht davon... Ich will auch am Leben teilnehmen können, wenn es Geld kostet. Ich habe ALLES, was ich mir je wünschte! Klar, könnte das Grundstück größer sein, herzlich gerne sogar und es könnte am Dorfrand liegen, damit ich nicht von den wahnsinnigen Rasenmäherbenutzern so umzingelt bin aber es ist meins. Meins.Meins. MEINS!!! Ich bin der Ansicht, dass man den Dingen auch Zeit lassen muss. Mein Sohn ist auch in insgesamt 4 Mietwohnungen aufgewachsen, ehe wir hier ankamen und es hat ihm nicht geschadet. Meine Schwester ist in ihrem Fertigteilhaus ziemlich unglücklich, obwohl es "repräsentativ" ist (ihr Mann fand das wichtig). Auch das kann also passieren, obwohl keiner damit rechnet. Meine Eltern haben in den 70ern gebaut und sich selbst wenig gegönnt. Ich fand es als Kind traurig, so "arm" zu sein, dass es für Urlaub nur aller 3-4- Jahre reichte. Den Wert eines Hauses konnte ich ja noch gar nicht ermessen. Heute lehrt mich die Erfahrung, dass ich mich an jeden einzelnen dieser wunderbaren Urlaube erinnern kann! Welches Kind kann das schon, wenn es heutzutage möglichst jedes Jahr möglichst weit weg reisen muss. ... (Das soll natürlich keine Kritik sein! Niemals!) Mein Vater würde sich übrigens nur mit den Füßen zuerst aus SEINEM Haus tragen lassen...! Schweinchen, ich rate dir folgendes: genieße das Leben, welches du jetzt hast, sieh, womit du zufrieden bist und womit nicht und halte die Augen offen, damit dir DEIN Haus auch begegnen kann. Es wird zum richtigen Zeitpunkt kommen; du musst nur fest dran glauben. Und ein bissl sparen, wenn du kannst. Es gibt unendlich viele Wege zu seinem Ziel zu gelangen! (Von meiner liebsten Freundin, die vor Jahren in ein Haus ohne fließend Wasser und Strom zog Liebe Grüße und bleib optimistisch! Landritterin PS Eigentlich wollte ich dir nur sagen, dass es sogar ganz alleine zu schaffen ist, so für die ERmutigung, weißte? |
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Henglein
Rama Cremefine







































