Kauf einer ETW - Tipps
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![]() Mitglied seit 08.10.2007 |
mein Partner und ich möchten uns gerne Eigentum kaufen. Eigentlich hätten wir lieber ein Haus mit Garten, aber da die geplante Wohngegend sehr teuer ist, wird es wohl auf eine ETW hinauslaufen. Wir haben uns letzte Woche eine Wohnung angesehen, die uns sehr zusagt, Mängel konnten wir keine feststellen. Allerdings habe ich danach erst von Checklisten für Besichtigungen erfahren. Also haben wir nicht auf alles geachtet. Ein Manko ist natürlich, daß der Garten fehlt, dafür gibt es einen Balkon, der allerdings recht klein ist. Die Wohnung liegt in einem ruhigen Wohngebiet in einer Sackgasse (Spielsraße), Baujahr 1993, es ist eine Maisonettewohnung mit 102 qm Wohnfläche. Die Wohnung liegt im 1. OG und DG einer DHH. Die Wohnung im EG ist vermietet. Die Wohnung steht seit mehr als 2 Jahren zum Verkauf. Während der Besichtigung fragte ich die Maklerin einige Sachen. z.B. wollte ich wissen, wie groß die Grundfläche ist. Das konnte sie mir nicht beantworten. Wie kann man die Grundfäche berechnen (unter den Dachschrägen)? Die darf ja nicht voll berechnet werden?! Weiterhin fragte ich nach den NK, konnte sie mir vor Ort auch nicht beantworten (sie rief mich später an und teilte mir die NK telefonisch mit). Soll ich mich auf die Aussage verlassen oder lieber die Abrechnungen einsehen? Eine weitere Frage war bezgl. dem Hausgeld. Konnte sie mir auch nicht sagen. (Telefonisch teilte sie später mit, daß keines anfallen würde. Was müssen wir noch beachten? Danke schon mal für eue Tipps, Olli |
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![]() Mitglied seit 13.11.2005 |
HAllo Olli,
also OHNE Hausgeld geht es nicht, denn es müssen Rücklagen für Reparaturen etc. geschaffen werden. Für die Flächenberechnung kannst du bei Google die Worte Flächenberechnung Wohnung Schräge eingeben, da kommen dann genügend links. Lg, MArie |
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![]() Mitglied seit 13.11.2005 |
Hier ist es konkret:
www.bmvbs.de/Anlage/original_18672/Wohnflaechenverord-nung-und-Betriebs-kostenverordnung.pdf Lg, MArie |
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![]() Mitglied seit 13.11.2005 |
Tschuldigung, mir fällt'S heut nur stückchenweise ein:
Für jede ET-Wohnanlage gibt es einen Wirtschaftsplan und das Hausgeld ist monatlich zu zahlen für Müllgebühren, REinigung oder Gemeinstrom usw. Also ohne Hausgeld würde mich schon wundern. Lg, MArie |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
Das kommt mir doch alles ein wenig suspekt vor. Der Eigentümer der Wohnung muß alle Unterlagen haben, was den Grundriss, die qm, angeht. Auch wie das ganze Haus s aufgeteilt wird. Und Hausgeld fällt definitiv an, nicht nur die obligatorischen Nebenkosten. Es sind Verwaltergbühren, dann wird auch in einem Reparaturfond eingezahlt, eventuell Hausmeister, Putzfrau für's Treppenhaus, und, und, und.... Laß Dir alle Abrechnungen der letzten Jahre zeigen, auch die Protokolle von den Eigentümerversammlungen der letzten Jahre, was so an Reparaturen gemacht worden ist, oder noch zu machen ist, Was wichtig ist, ist auch, wie hoch die Einlagen im Reparaturfond sind. Ist nichts oder wenig drin, und es fällt eine große Reparatur an, werden alle Eigentümer zur Kasse gebeten, und das kann unter Umständen mehrer tausend Euro sein. Wenn sie sich quer stellt, lasst lieber die Finger davon. LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 15.11.2003 |
Hallo Olli,
genau wie Marie schon sagt, OHNE Hausgeld geht es nicht. Es fallen ja auch gemeinschaftliche Kosten für Strom und Wasser, evtl. Gartenpflege, Treppenhausreinigung und Schneeräumung an. Hinzu kommen noch definitiv solche Sachen wie eine Gebäudeversicherung, Verwalterkosten. Fraglich ist es auch wie werden die Müllgebühren abgerechnet ? Jede Wohnung für sich oder als Gemeinschaft ? Also irgendwie scheint die MAklerin da nicht so ganz den Durchblick zu haben oder sie hat dich falsch verstanden. Ich würde davorsichtshalber noch mal nachfragen. Im übrigen würde ich mal nachfragen, wie hoch der Stand der Rücklage ist und mir die letzten Protokolle der Eigentümergemeinschaft vorlegen lassen. Denn daraus kannst du ersehen, was an Maßnahmen geplant ist und wie die Gemeinschaft evtl. Wünschen der einzelnen Eigentümer gegenübersteht. |
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![]() Mitglied seit 08.10.2007 |
@ Marie
vielen Dank für die Info`s und den Link. @ all weitere Info`s und Tipps nehme ich gerne entgegen! LG, Olli |
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![]() Mitglied seit 08.10.2007 |
@ Barbie und First Lady
euch natürlich auch vielen Dank. Ich denke, die Maklerin hat sich mit der Wohnung nicht befasst, da gab es nichts misszuverstehen! Wir fragten vor Ort auch, ob bei dem Preis noch etwas zu machen wäre. Sie sagte: "Eigentlich nicht, wir haben Festpreise. Aber schlagen Sie mir doch mal einen Preis vor!" Wir nannen dann: "125.00€" (Die Wohnung soll 139.000€ kosten) Nach unserem Preisvorschlag entgegnete sie: "Das wird natürlich nichts. Ich werde das mal mit meinem Chef besprechen!" Im späteren Telefonat erklärte sie, daß der jetzige Eigentümer (eine Firma) bereit wäre, den Preis zu senken. Sie wollte aber nicht mitteilen, auf wieviel. Das würde man uns erst bei konkretem Interesse mitteilen. Diese Aussage finde ich unmöglich, schließlich trägt der Preis auch zu Entscheidung bei. Wir entscheiden ja nicht erst und versuchen dann zu handeln. Wißt ihr, wieviel Preisnachlass so üblich bzw angemessen wäre? LG |
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![]() Mitglied seit 13.11.2005 |
Hi Olli,
gerne doch. Und aus eigener ERfahrung: Besichtigt die Wohnung nochmals bei BESTEM Licht (vielleicht Taschenlampe mitnehmen??), geh' mit den Fingerspitzen in die Waschbecken (wg. Abplatzungen und Kalkrückständen - (ich kaufte eine NEUE ETW)) und in die BAdewanne (wg. Kratzern (waren da, obwohl Neubau und unbenutzt). Schaut euch die Böden bei "schrägem" Licht an (unser Parkettboden war nicht überall versiegelt) Wie sehen die Rollos von innen aus? Also runterlassen und Licht an (Haben ein nicht zu öffnendes, fest stehendes Balkonfenster, der zugehörige Rollo kann also nie von innen geputzt werden - und der ist von Anfang an dreckig gewesen. Leider nicht bei Wohnungsabnahme gesehen, da noch keine Lampen drin waren...) LG, Marie |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Hallo Olli!
Bin gerade auch dabei eine ETW zu kaufen, habe diese Woche mündlich zugesagt. Ich kann Dir nur sagen: knallhart den Preis runterhandeln, vor allem wenn die Wohnung schon so lange leer steht! Hast Du eine Vorstellung darüber, warum das so ist? Bzw. hast Du den Makler mal gefragt? Normal sind ca. 3 Monate! Mit den 125000 statt 139000 liegst Du schon ganz gut, hab meine in dem Bereich auch schon um 12000 runter gehandelt. Ich hatte sehr viel weniger geboten und das ging dann über den Makler zwischen dem Verkäufer und mir 3 Mal hin und her und dann haben wir uns da getroffen, was ich eigentlich von Anfang an bezahlen wollte Bei der von mir ausgesuchten Wohneinheit gibt es übrigens auch keine Verwalterkosten. Aber sonstiges Hausgeld gibt es immer! Lass Dir auf jeden Fall Abrechnungen zeigen! (Wobei die Kosten vor zwei Jahren natürlich noch wesentlich geringer waren.) Viel Erfolg und berichte mal! Hier und hier sind übrigens meine zwei Freds wo viele User gute Tipps gegeben haben! LG, MS |
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![]() Mitglied seit 08.10.2007 |
Hallo zusammen!
Heute hat sich der Immobilienmakler bei uns gemeldet. Er teilte uns mit, daß der Verkäufer die Wohnung nicht unter 135.000 € verkaufen würde. Weiterhin fragte mein Partner nach Rücklagen und dem Hausgeld. Wieder die Antwort: es wir kein Hausgeld fällig und Rücklagen gibt es auch nicht. Wie seht ihr das? LG, Olli Ps. Danke für die oben genannten Tipps. |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Hallo Olli,
das mit dem Hausgeld und den Rücklagen kann schon stimmen, wenn das in dem Haus nur ein oder zwei Eigentümer sind. Eine Verwaltergesellschaft muss ja nur genommen werden, wenn die Eigentümer das so bestimmen. Hausgeld fällt dann an, wenn die Kosten umgelegt werden und gleichzeitig z.B. angespart wird. Wenn ihr Eure Kosten aber direkt abrechnet, fällt da auch nix an. Komisch ist eine solche Regelung aber schon. Wer ist denn Eigentümer des Erdgeschosses? Keine Rücklagen wären für mich aber das ko-Kriterium, denn dann müssen sämtliche Reparaturen am Haus aus der Portokasse bezahlt werden. LG Gina |
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![]() Mitglied seit 15.11.2003 |
Hallo Olli,
keine Rpcklagen ?? Neee, das wäre nix für mich! Wie werden denn gemeinschaftlich anfallende Kosten getragen ? Die evtl. fällige neue Hauseingangstür, die defekte Klingelanlage oder im schlimmsten Fall ein neues Dach ?? Oftmals reicht hierfür sicher die Rücklage auch nicht aus und es wird eine Umlage je nach Eigentumsanteilen fällig. Aber bei jeder Kleinigkeit ? Wer in der Gemeinschaft ist zuständig für Kostenvoranschläge ? Und wer bestellt dann die Handwerker ? Setzen sich dann immer alle zusammen ? Und man kann es drehen wie man will - es fallen gemeinschaftliche KOsten an. Und sei es nur für die Strassenreinigung und die Gebäudeversicherung! An wen gehen die Rechnungen - von welchen KOnten werden die bezahlt ? |
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![]() Mitglied seit 08.10.2007 |
Hallo,
der Makler hat sich eben noch einmal gemeldet und mitgeteilt, daß das letzte Angebot des Verkäufers bei 134TE liegt. Danke euch allen für die Tipps, Olli |
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![]() Mitglied seit 08.10.2007 |
Guten Abend,
seit gestern ist diese Wohnung wieder aktuell für uns! Mein Freund möchte diese Wohnung unbedingt haben! Jedenfalls werden wir die Wohnung morgen erneut besichtigen und wollen ALLES unter die Lupe nehmen. Was aber schon wieder komisch war: die Wohnung hat ja eine Fußbodenheizung. Bekanntlich braucht die ja `ne Weile, bis sie warm ist. Auf die Nachfrage, ob der Makler diese vorher einschalten könnte (Funktionstest) teilte dieser uns mit, daß es nicht möglich sei. Wenn die Heizung defekt sei, wäre das ein versteckter Mangel und man könnte den Vertrag anfechten bzw. die Kostern einklagen. Falls noch jemand Tipps hat: immer her damit! LG, Olli |
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![]() Mitglied seit 15.11.2003 |
Hallo!
Ist die sache mit dem Hausgeld und den Rücklagen denn inzwischen geklärt ? |
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![]() Mitglied seit 08.10.2007 |
Nee, ist noch nicht geklärt. Da werden wir morgen nochmalganz genau nachfragen. Aber so wie es sich bisher anhörte, gibt es weder Rücklagen, noch Hausgeld. Als Rücklagen würden wir dann unsere Ersparnisse bereithalten und selbst ein Konto dafür anlegen. Wir werden auch nach der Tielungserklärung des Hauses fragen, nicht daß wir das ganze Dach mit kaufen?!
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![]() Mitglied seit 18.07.2008 |
Hallöchen
Ich hoffe ich bin nicht zu spät! Aber mein Mann und ich sind seit über einem Jahr stolze Besitzer eine ETW und ich habe einen sehr guten Tipp bekommen: geht in die Wohnung und schaut mal was ihr fühlt! Klingt komisch....aber wenn ihr euch 100% wohlfühlt und keinerlei Zweifel habt, dass diese Wohnung genau das richtige ist, dann kann man sich weitere Gedanken machen. Sollte jedoch nur ein kleiner Zweifel vorhanden sein, dass da etwas nicht stimmt - dann Finger weg!!!!!! In eurem konkreten Fall würde mich beispielsweise das Verhalten des Maklers sehr seltsam. Bei einem Mehrparteienhaus sollte es einen Verwalter geben, der alles regelt wie Heizungswartung, Reparaturen, etc. Aus diesem Grund werden ja auch Hausgelder gezahlt, damit Rücklagen für dringende Reparaturen gebildet werden können. Denn wenn ihr Pech habt, muss dann plötzlich das Dach oder was weiss ich erneuert werden und ohne Rücklagen wird das in der Regel über die m²-Zahlen auf die Eigentümer umgelegt! Außerdem sollte ein Makler a) immer sehr auskunftsbereit sein und b) falls er etwas nicht weiss, dann innerhalb kürzester Zeit nachliefern. Ihr seid schließlich die Kunden..... Du hast in einem früheren Beitrag mal geschrieben, dass du das Gefühl hast, dass da etwas nicht stimmt und die Aussagen des Maklers konnten diese ja bisher nicht wirklich aus dem Weg räumen, oder? Ganz ehrlich? Finger weg! Also ich würde diese Wohnung auf keinen Fall kaufen! Falls doch - schaut noch darauf, dass keine Grundschuld oder ähnliches auf der Wohnung liegt. Lasst dass dann beim Notar entfernen - auf Kosten des verkäufers.....! Grüßle, elromen
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![]() Mitglied seit 08.10.2007 |
Hallo Elromen,
du bist noch nicht zu spät. Wir haben den Termin heute um halb 5. Meine Zweifel in dem Beitrag bezogen sich auf die anscheinend nicht vorhandenen Rücklagen und das fehlende Hausgeld. Aber wie gesagt, wir horchen da heute nochmal ganz genau und direkt nach. Wir haben die Wohnung ja bereits einmal besichtigt. Und da haben wir uns seeeeeeehr wohl gefühlt. Die Wohnung ist einfach super. Zu dem heutigen Termin kommt der Immobilienmakler persönlich, beim letzten Mal war es wohl "nur" seine Sekretärin. Vielleicht (hoffentlich) weiß er mehr! Drückt uns die Daumen, daß sich das ALLES zum guten wendet... |
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![]() Mitglied seit 15.11.2003 |
Hallo Olli!
Nun bin ich aber gespannt was aus der Besichtigung geworden ist! |
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![]() Mitglied seit 31.01.2006 |
Könnt ihr nicht mal bei den Leuten im Haus klingeln oder anrufen? Die können euch sicher auch Infos über das Hausgeld geben.
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![]() Mitglied seit 08.10.2007 |
So, wir haben die Wohnungja nun vorgestern noch einmal besichtigt. Es war irgendwie komisch, uns sind einige Sachen aufgefallen, die wir vorher nicht bemerkten. z.B. daß vor eine Wand zum Nebenhaus eine weitere Wand aus Regips gebaut wurde. Warum konnte nicht geklärt werden. Dann wies uns der Makler darauf hin, daß in der Gummidichtung des Duschbecken Schimmel ist. Ich fragte mich, WARUM weißt der uns darauf hin? Er erklärte, daß Schimmel in der Silikondichtung nicht so schlimm sei, man müßte das alte Silikon rauskratzen und neues reintun. Damit wäre es erledigt.
Wir waren nach der Besichtigung noch mal dort und haben die Mieterin aus der unteren Wohnung befragt. Sie sagte, daß die Nebenkosten der Wohnung aus Versicherung, Wasser, Straßenreinigung, Müll usw. zusammensetzen. Heizkosten sind extra. Jedenfalls wird das Guthaben, daß am Ende aus den Nebenkosten entsteht, als Rücklage verwendet. Wenn man eine Nachzahlung hat, muß man das wohl extra noch zahlen. Es gibt wohl auch ein Rücklagenkonto, aber sie als Mieterin konnte und nichts drüber sagen. Aber sie hat uns für weitere Fragen die Nummer von ihrem Eigentümer gegeben. Heute war mein Freund bei der Bank und zeigte das Expose und erzählte auch die negativen Sachen. Und der Berater sagte, daß der Preis für die Wohnung, die Größe, die Lage usw. angemessen ist. Momentan sind wir sehr skeptisch. |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Hallo!
Sobald Schimmel ins Spiel kommt, würde ich erstens verlangen, dass das vor dem Kauf ausgebessert wird und zweitens das Urteil eines Gutachters einholen (vor dem Ausbessern). LG, MS |
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![]() Mitglied seit 15.11.2003 |
HalloOlli,
schön, dass du dich noch mal meldest. Also den Schimmel bei dem Silikon finde ich auch nicht so schlimm, aber nur, wenn er nur dort ist. Vielmehr würde mich die Rigipswand vor der eigentlichen Aussenwand beunruhigen. Es muss ja einen Grund haben, warum sich der vorige Eigentümer die Arbeit gemacht hat. Sei es das es nur zur Isolierung ist, weil die Aussenisolierung nict so dolle ist. Oder war die Wand mal feucht ? Oder ist dahinter auch Schimmel ? Wegen dem Rücklagenkonto bin ich jetzt noch skeptischer. Es ist ja so, dass alle Eigentümer verschiedenes Guthaben bzw. Nachzahlungen am Ende des Jahres haben. Und der Eigentümer, der eine Nachzahlung hat, hat dann ja gar nix in die Rpcklage gezahlt. Irgendwie ungerecht, oder ? In dem Fall würde ich mich wirklich mal mit dem anderen Eigentümer in verbindung setzen oder noch besser direkt mit dem Verwalter ! Ich bin gespannt, wie ihr euch entscheidet - hoffentlich richtig! |
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![]() Mitglied seit 13.11.2005 |
Hallo Olli,
was mich irritiert ist, dass es doch ein Wohnungseigentumsgesetz gibt, wo geregelt ist, dass z. B. ein Wirtschaftsplan aufzustellen ist und angemessene Rücklagen für Instandhaltungen anzusammeln sind. Oder irre ich mich da total? Google mal § 21 und § 28 WEG. Lg, Marie |
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![]() Mitglied seit 19.11.2005 |
@olli83
ich spekuliere wild... fussbodenheizung: der aktuelle eigentümer hat durch die stadtwerke den anschluss der etagenheizung verplombt oder sonstig sperren lassen, weshalb die fussbodenheizung nicht getestet werden kann. macht sinn, wenn ein objekt wirklich über längere zeit nicht bewohnt wird, weil dann auch keine heizungsgrundkosten anfallen. wohngeld: kommt grad bei kleinen objekten öfter vor, als man denkt. hab ich das richtig verstanden, dass es nur zwei wohnungen im objekt gibt? dann wäre das ein kleines objekt. gibts überhaupt ne teilungserklärung? soll auch mitunter vorkommen - und zwar dann, wenn zwei schuldner in gemeinschaft gekauft haben. firma als eigentümer: was für eine firma ist das? gehört der firma das ganze haus? ist das womöglich sogar noch der ehemalige bauträger, verwalter etc.? regipswand: au weia. da hätte ich angst vor. sollte es sich dabei um eine nachträgliche innenisolierung handeln - nette idee, nur nicht sonderlich effektiv. leider. dann müsste es dazu aber rechnungsnachweise des durchführenden unternehmens geben, sonst hätte ich bedenken, das nicht ausreichend auf hinterlüftung geachtet worden sein könnte -> pfusch am bau durch unwissende selbermacher führt hier schnellstens zu schimmel. die aktuellen fakten müssen nichts schlechtes heissen - bedenkt aber, dass bei nur zwei eigentümern (sofern ich das richtig verstanden haben sollte) ALLE sanierungen etc. zu zweit geschultert werden müssen. ist z.b. ein neues dach fällig (was bei dem genannten baujahr der fall sein könnte), können da schnell einige zehntausend euro pro partei fällig werden... wie sah denn der keller aus? würde mich auch mal interessieren... meine schwester hatte sich vor einem jahr mal für ein ähnliches objekt interessiert. 3 einheiten in einem haus, jeder eine etage. ich hab nur mal in den stromkasten geschaut und die hände über dem kopf zusammen geschlagen - da war kraut und rüben... im keller moderte es (und keiner fühlte sich zuständig), der garten sah aus wie kraut und rüben (gehörte aber laut teilungserklärung als gemeinschaftseigentum allen), die gartenmauer war einsturzgefährdet (natürlich auch gemeinschaftseigentum) und die heizung hätte den nächsten winter nicht mehr geschafft. da waren auf die nächsten 2 jahre zusatzkosten in höhe mehrerer tausend euro abzusehen, ganz zu schweigen vom zustand der wohnung (fenster ohne isolierverglasung, einfache elektrik nach altem standard mit zu geringem leitungsquerschnitt etc.). trotzdem kann diese wohnung euer traumobjekt sein - wie jeder immo-kauf sollte eure entscheidung jedoch wohl überlegt und fundiert sein. und 5% vom ursprungspreis sollten immer drin sein - schliesslich bezahlt IHR auch noch den makler - oder?! liebe grüsse tanja (die seit 2 jahren ihre traum-altbauwohnung gefunden hat und selbst auch unwissende selbermacherin ist) |
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![]() Mitglied seit 19.11.2005 |
@nachtrag
oops - hab mich verlesen, baujahr ist 93 und nicht 73. dann brauchts so schnell wohl weder dach noch heizung *sorry* |
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