Heizen mit einem "TULIKIVI"-Specksteinofen
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![]() Mitglied seit 13.11.2007 |
hat jemand Erfahrung mit einem Tulikivi-Specksteinofen? Wir haben gerade ein Haus gekauft, leider ist eine Ölheizung drinnen. Da die Ölpreise extrem gestiegen sind bzw steigen, überlegen wir es uns, mit einem Specksteinofen zu heizen, der angeblich je nach Masse ein ganzes Haus bzw eine ganze Etage heizt. lg Herbeys |
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![]() Mitglied seit 06.10.2006 |
Hallo,
meine Eltern haben einen Tulikivi. Der ist so toll! Es dauert natürlich eine gute Zeit, bis der Speckstein sich aufgeheizt hat, aber dann ist die Wärmespeicherung auch enorm - wenn man ihn abends anschürt, ist der Stein am nächsten Morgen noch warm. Wie es ökonomisch aussieht, kann ich dir aber nicht sagen. Meine Eltern wohnen in einer kühleren Gegend, haben ein offen gebautes Haus. Als alleinige Wärmequelle nehmen sie ihn nur in den Übergangsphasen - im Winter würde es auf keinen Fall reichen. Und Brennholz muss man natürlich auch günstig bezehen (und lagern) können. LG poutine |
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![]() Mitglied seit 12.05.2006 |
Hi,
so ein Ofen war immer mein Wunsch Vor 12 Jahren hatte mein damaliges Wunschmodell keine "Betriebserlaubnis" hier in Deutschland - unser Schornsteinfegermeister hätte uns den nicht in Betrieb nehmen lassen - bitte erkundige dich vor einem Kauf, wie es damit heute aussieht Wir haben dann einen anderen Kaminofen mit Specksteinverkleidung gekauft - kein Vergleich und auch ein ganz anderes Heizverhalten, aber der heizt mit 8 KW rund 120 Quadratmeter - auch im tiefsten Winter. Liebe Grüße bombine |
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![]() Mitglied seit 06.12.2007 |
Hallo,
wir haben auch einen Specksteinofen, allerdings nicht von T.... Ich heize im Winter die gesamte unter Etage damit, ich lass die Türen einfach offen, und so zirkuliert die Wärme. Es gibt allerdings verschiedene Modelle, die auch unterschiedliche KW haben. Du schaust wieviele m 2 du beheizen möchtest, und berücksichtigst dies bei der Modellauswahl. Ich bin sehr zufrieden damit, ohne Kompromisse! Ich würde mir jederzeit wieder einen Specksteinofen kaufen. Wie oben schon erwähnt, braucht er ca. 1-2 Stunden bis er die Wärme speichern kann, allerdings hält der Ofen dann bis zu 24 Std. warm. Wenn ich es geschickt anstelle, dann heize ich mehrere Tage ohne frisch anzuzünden durch, da oft morgens noch ein schöner Glutstock im Ofen ist, dann leg ich einfach nach, und der Spaß geht weiter. Allerdings musst du auch die Holzkosten dazurechnen, wir brauchen ca. 6-7 Raummeter je nach Winter. Aber so eine Anschaffung rentiert sich allemal, da es eine viel angenehmere Wärme ist, als die von der Gasheizung. Alles Liebe Melly |
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![]() Mitglied seit 30.12.2006 |
Guten Morgen,
ich kann nur bestätigen, was schon gesagt wurde, auch wir haben uns vor 3 Jahren für das neue, offene Haus (2 Stockwerke mit Gallerie, insg. 180 qm und noch ohne Innentüren) einen Specksteinofen gekauft, gehörte zu den besten Investitionen (hat ca. 8000 Euro gekostet), die wir gemacht haben. Er reicht in der kalten Zeit nicht für das ganze Haus, aber in der Übergangszeit schon. Haben zusätzlich eine Fußbodenheizung gelegt, aber die hat den Nachteil, dass sie sehr langsam reagiert. Die Wärme des Specksteinofens ist sehr angenehm und man kann gerne auch billiges Holz, auch Paletten, Obstkisten u.ä. verfeuern. Mußt nur aufpassen, dass kein Fett an den Ofen rankommt, denn dieses wird vom Stein aufgenommen und bildet Flecken. Bei uns war dies der Fall, als der Fliesenleger den Terracottafußboden mit Öl behandelt hat, so dass der untere Bereich des Ofens jetzt dunkler ist. Auch dort, wo sich der Hund im Winter immer an den Ofen kuschelt und dort, wo wir fühlen, wie warm er ist, ist er dunkler geworden. Kann man aber mit leben, ist halt ein Naturmaterial. Viele Grüsse aus Italien Maren |
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![]() Mitglied seit 29.10.2005 |
@Maren
Ein Lappen mit warmen Wasser und Spülmittel hilft bei Fett auf speckstein meist schon ganz gut. Auch ist Aceton ein sehr guter Reiniger für Speckstein. @Herbeys Tipp: Schau Dir mal die Specksteinöfen von Vuoleri an: www.durapi.com/data/katalog_vuoleri.pdf Soll er aus Finanziellen oder Statischen Gründen nicht so massiv sein hat auch Jotul: www.jotul.com/FileArchive/Files/DE/PDF/Catalogue_DE_Apr08.pdf und Nibe: www.handol.eu/de/modeller/h26t.asp?ID=INTRO&MENY=H26T schöne Modelle. Grüße kamga |
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![]() Mitglied seit 09.07.2006 |
Hallo,
etwas Grundsätzliches: eine fest stehenden singuläre Heizquelle, gleichgültig ob Heizkörper oder ein Ofen, bildet eine Konvektionsheizung: d.h. die davon aufsteigende Wärme geht nach oben und kommt dann als "Wärmewalze" abgekühlt weider auf Körperhöhe und wärmt. Das bedeutet daß an der Decke die höchste Temperatur und am Fußboden die niedrigste herrscht. Das ist auch der Unterschied zur FBH, wo der Wärmeverlauf genau umgekehrt ist und ausserdem noch die Strahlungswärme dazu kommt. Damit hast Du bereits die Limitierung einer Konvektions-Heizquelle, denn sie kann einen Raum nur im thermodynamischen Sinne erwärmen also in einer breiten "Welle" von sich weg, nach oben und dann nach unten (siehe oben). Ein in einer Ecke stehender Ofen kann kann nicht mal einen einzelnen größeren Raum gleichmäßig erwärmen, auch wenn er in dessen Mitte an einer Wand installiert ist, mehrere shon gar nicht. Aus diesem Grund hat man in jedem Raum einen oder mehrere HK oder früher Öfen.....Das sieht bei einem "Galerieraum" natürlich anders aus.... Aber wir leben ja in modernen Zeiten, nicht? Da gibt es einen Trick.... Am Ausgang des Raume in der der Ofen vor sich hin wärmt habe ich mir einen PC-Lüfter mit 90 m3 /Stunde -Leistung hingestetzt. Der ist leise und verbracuht nur 5 W/Stunde. Der saugt nun die "Überwärme" aus dem ersten fleißig ab und verteilt sie in den nächsten.....usw... Das funktioniert in der Übergangszeiot prächtig. Bei wirklicher Kälte außen wird das jecoh an seine Grenzen stoßen. LG rodaroda |
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![]() Mitglied seit 24.12.2009 |
Hallo liebe Leser,
ich bin der Forstspezi und habe auch einen Tulikivi Specksteinofen, den 1000/6. Der neue Ofen wurde in ein neu gebautes Einfamilienhaus eingebaut, das daher auch über eine ausgezeichnete Wärmedämmung verfügt Bj 2001 Der Ofen wurde angeschafft mit dem Hinweis eine Fläche von ca.80m2 zu heizen auch im Winter,durchgehend. Wir sind hier ein Forstbetrieb und verstehen was von Kaminholz. Leider hat der uns verkaufte Ofen die Erwartungen nicht ganz erfüllt. Der Ofen ist jetzt 7Jahre alt und hat schon starke Schwächen, dies hat wohl mit der Brennkammer zu tun die auch aus Speckstein gefertigt ist, hier hat der Ofen doch recht stark gelitten, soll heißen, der Speckstein verträgt die dauerde Hitze mit dem nachfolgenden Abkühlen auf Dauer nicht gut, er bekommt Risse und brösselt. Vorn am Ofenrost der Brennkammer befindet sich ein Stahlgußblech, welches vom Ofenbauer auch als Spoiler bezeichnet wird, dieser mußte schon erneuert werden, weil er durch die Hitze und Abkühlen sich verformt und einfach ausblüht wodurch Löcher entstehen. Kostenpunkt 33,- Euro und den Abhohl oder Liefertara, was natürlich auch wieder kostet. Wenn man (frau) dann den Ofenbauer fragt, hat man immer falsch geheißt!? Ist ja klar sonst könnte es ja berechtigte Ansprüche geben. Kommisch auch, daß solche Dinge immer verstärkt nach Ablauf der Garantie auftreten, wie hier auch der Fall. Der Ofen hat eine Garantie von 5Jahren, natürlich nur wenn man (frau) richtig heißt?! Was das genau heißt bestimmt immer Der Fachmann! Wir haben hier nie! falsche oder nasses ect, Kaminholz gebraucht, der Ofen ist hier halt viel in Gebrauch und dann vermute ich mal stellt sich auch ein höherer Verschleiß ein. Wenn man dann bedenkt das der Ofen neu ja auch nicht ganz billig ist,(Zusatzkosten wie doppelzügiger Kamin und Verbundestich mal abgesehen) hält sich meine Begeisterung doch echt in Grenze. Jedenfalls als Schikimiki oder für die Repräsentanz brauche ich hier keinen Ofen! Wenn man natürlich nur zuheizen will, oder der Ofen überwiegend in der Übergangszeit "läuft" ist es ein recht schönes Teil. Ich hoffe alle Lesern interessante Info mitgeteilt zu haben Gruß R.L |
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