Bauen auf dem Grundstück der Eltern - noch 3Geschwister vorhanden - jetzt schon an evtl. Schwierigkeiten bei Erbschaft denken????
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![]() Mitglied seit 22.09.2005 |
meine Eltern haben mir angeboten, dass ich auf ihrem Grundstück bauen kann. (Ich möchte keine Diskussion anfachen, ob man so nah mit Eltern etc. zusammen wohnen möchte Mir stellt sich mehr die Frage, welche Schwierigkeiten sich dadurch ergeben könnten, wenn meine Eltern eines Tages ableben sollten (was hoffentlich noch sehr sehr weit weg ist) und dann Streiterein um das Erbe losgehen könnten (meine Geschwister und ich verstehen uns im Prinzip super, aber man kann ja nie wissen, was kommt). Daher hoffe ich, hier den einen oder andern zu finden, der sich damit auskennt und mir sagen kann, ob ich dann evtl. Geschwister ausbezahlen müsste, da ich auf einem Teil des Erbes wohne oder oder oder. Ich kenne mich damit leider gar nicht aus (und wahrscheinlich muss ich mich einfach mal von einem Anwalt gründlich beraten lassen), doch hier gibt es ja immer wieder die unterschiedlichsten Erfahrungsberichte etc. Einfach als kleine Informationsrunde für mich. Ich danke euch schon jetzt vielmals für eure Meinungen/Erfahrungen/Erkenntnisse etc. Viele Grüße von der BlauenKugel84 |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - also ich würde vor allem mit Deiner Schwester und auch Deinen Eltern ausführlich und ganz offen darüber sprechen. Dabei werdet Ihr sicherlich einen Modus finden, wie Ihr gemeinsam die Erbschaft regelt. Dann zum Anwalt oder Notar gehen und die Absprachen vertraglich festhalten, evt. auch ins Grundbuch eintragen lassen.
Dann ist schon lange vor dem Fall der Fälle alles klar und friedlich geregelt und einer evt. Zankerei vorgebeugt. Glück Auf Bernd Gute Götter - wie viele Menschen hält ein einziger Bauch in Trab..... (Seneca) |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Hallo,
reden ist aller Heilmittel. Legt den Wert des Grundstückes fest, setzt einen Vertrag auf. Wenn es dann zu einer Erbschaft kommen würde, dann wird dieser Grundstücksbetrag von deinem Erbe abgezogen... oder halt drauf zahlen. LG Daina |
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![]() Mitglied seit 15.02.2005 |
Hallo!
Bei uns war es genauso... man selber kann gar nicht wissen welche Regelungen überhaupt rechtens sind... am besten vom Notar ausführlich beraten (auch in Hinblick auf Schenkungssteuer usw.) und dann alles festschreiben lassen. Grundstück muß geteilt werden und du wirst ins Grundbuch eingetragen... Das Grundstück wird dann für den Kredit belastet ... für das alles braucht ihr eh einen Notar! Viel Erfolg beim Hausbau! kirke |
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![]() Mitglied seit 15.08.2006 |
Hallo!
Also ich kenne das nur so, dass man noch vor Baubeginn den Geschwistern das Grundstück quasi \"abkaufen\" bzw. ausbezahlen muss. LG, Sonja |
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![]() Mitglied seit 02.03.2002 |
Siehste?
Da geht\'s schon los!!!!! Hallo! Wenn aber BlaueKugel auf DEM Stück Land baut, dass eh ihr Erbanteil wird....... warum soll sie ihren Geschwistern das Grundstück \"abkaufen\" müssen, wie Sonja meint? Da hilft nix: ab zum Notar!!!!! Alles andere ist wild spekuliert! Gruß Brigitte |
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![]() Mitglied seit 27.09.2005 |
Hallo BlauenKugel84,
die Sache ist unter Umständen komplizierter, als man am Anfang denkt. Von daher solltest Du Brigittes Rat befolgen und Dich vom Fachmann (Notar, Anwalt) beraten lassen. Gerade mit Grundstücken kann es zu unerwarteten Nebeneffekten kommen. Dann solltet Ihr alles korrekt durchführen (Vertrag etc) und die Sache am besten auch noch die anderen potentiellen Erben besprechen, damit es später nicht zu streitereien kommt. lg liberal |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
...aus gegebenem Anlass...weil der Fall gerade in meiner Familie akut ist....kann ich nur dringenst zu anwaltlicher Beratung und notarieller Beurkundung raten...
es heht ua um die Bewertung des Grundstücks (wo ja wohl auch der Zeitpunkt eine Rolle spielt).... und da bei Geld auch in den harmischsten Familien irgendwann der Spass aufhört...lieber alles sauber regeln... slts Grisou |
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![]() Mitglied seit 30.09.2005 |
Hola,
ein Notar ist unumgänglich. Kann das Grundstück überhaupt geteilt werden? wenn nicht müßten die Kredite über das Gesamtgrungstück genommen werden. Das führt auch noch zu steuerlichen Problemen. Somit würden die Eltern mit haften und Ihr werd sachenrechtlich nicht abgesichert. Ein Notar ist abrechnungstechnisch günstiger als ein Anwalt. Die Kosten sind im 3 stelligen Bereich, da kann man bei Terminvereinbarung ja mal abfragen. Anschließend würde ich das Projekt noch von einem Steuerberater püfen lassen. Viel Glück Elki |
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![]() Mitglied seit 22.09.2005 |
Hallo,
vielen dank für eure Meinungen/Erfahrungen, sowohl hier als auch per KM. Ich hatte schon vermutet, dass es nicht so einfach wäre, aber wenn ich jetzt hier verschiedene Dinge gehört habe. Ohjee! Und wie schon gesagt wurde, auch in den harmonischten Familien beim Thema Geld die Freundschaft aufhören kann. Aufjeden Fall danke für den Tipp, dass ein Notar günstiger als ein Anwalt ist - und das man den Steuerberater nochmal prüfen lassen sollte. An was da alles gedacht werden muss... Mönsch. So dolle habe ich mir das dann doch nicht vorgestellt gehabt. Also, euch allen tausend Dank! LG, die BlaueKugel84 |
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![]() Mitglied seit 22.03.2005 |
Hallo BlaueKugel,
selbst wenn Deine Eltern Dir das Grundstück schenken, verstirbt ein Elternteil weniger als 10 Jahre nach der Schenkung (was wir ja nicht hoffen wollen - klopf-auf-Holz) gehört das halbe Grundstück zur Erbmasse und Du musst es auslösen. Das ist hooooch kompliziert Wenn es keinen Streit geben soll, NUR per notarieller Festlegung nach gründlicher und guter Beratung, alles andere ist am falschen Ende gespart! Grüße Melli |
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![]() Mitglied seit 08.05.2006 |
Hallo,
aus eigener leidvoller Erfahrung kann ich auch nur dazu raten, einen Fachanwalt bzw. Notar zu Rate zu ziehen. Es gibt so viele Dinge zu beachten, das kann ein \"Normalsterblicher\" gar nicht wissen! Viel Glück, Ute |
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![]() Mitglied seit 26.12.2006 |
Hallo,
wenn Du Dich auch in einigen Jahren noch gut mit Deinen Geschwistern - und mit Deinen Eltern - verstehen willst, solltet ihr unbedingt gemeinsam ein Beratungsgespräch mit einem Anwalt suchen. Das kostet zwar ein paar Euro, das sollte euch der Familienfrieden aber wert sein. LG redmorning |
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![]() Mitglied seit 22.09.2005 |
Hallo.
Ihr habt natürlich alle Recht, das Geld in den Anwalt/Notar zu investieren ist unumgänglich - und hoffentlich dadurch den Familienfrieden zu sichern. Vielen Dank noch einmal an alle für eure Meinungen und Erfahrungen! LG die BlaueKugel84 |
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![]() Mitglied seit 07.04.2002 |
Hallo BlaueKugel,
noch ein Hinweis: Überlegt bei den ganzen Übergabe-, Schenkungs- etc.-Dingen auch, wie Eure Zukunft sich entwickelt, d. h. rechnet auch Risiken wie längere Arbeitslosigkeit und so weiter mit ein. Stichwort Vermögensanrechnung. Klar gibt es eine Menge Dinge, die rein hypothetisch sind, Ehescheidung oder dergleichen, aber wenn man sich über alle Möglichkeiten klar ist, solange sich die Leute NICHT als Gegner gegenüberstehen, kommen eben fairere Regelungen zustande. Finde es gut, wenn Ihr Euch wirklich vorher ausführlich informieren lasst. Gruß Kyri |
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![]() Mitglied seit 16.02.2005 |
Hallo,
der Streit kommt immer erst wenns ums verteilen geht. Da sind die armen Leute doch besser dran, wo nichts zu teilen ist, gibs auch keinen Streit. Aber was hier noch gar nicht angesprochen wurde, WEGERECHT!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das mußt Du Dir unbedingt sichern. Nach dem Ableben unserer Nachbarn gab es das Problem. Das Grundstück wurde schon zu Lebzeiten geteilt, der Wert vom Erbe abgezogen und dann kam der Krach ums liebe Geld. Jetzt sitzten die da und bezahlen nur noch die Anwälte und Gerichte um ein geordnetes Wegerecht zum Haus zu bekommen. Herbe Sache. Liebe Grüße vom Kaffeeluder |
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![]() Mitglied seit 22.09.2005 |
Hilfe! Das wird ja immer doller! Aber Wegerecht ist echt ein guter Punkt!!!
Es sieht jetzt so aus, dass ich erstmal einen Architekten fragen werde, was man überhaupt bei meinen Eltern noch drauf bauen dürfte (welche Höhe etc, wegen Nachbarn). Wenn ich dann weiß, ob sich das überhaupt \"lohnen\" würde (also nicht nur 3-4 Zimmer), mache ich einen Beratungstermin beim Notar, damit der mal mit mir alle Punkte durchgeht, die bedacht werden müssen. Dann das ganze mit der Familie durchsprechen (Eltern und Geschwister), Steuerberater prüfen lassen und dann sehen wir mal, ob wir bauen oder nicht. Je nach weiteren Schwierigkeiten, die sich noch so auftauen. Danke für eure riesen Hilfe! LG die BlaueKugel84 |
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