Suche Rezept für Lakefleisch
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![]() Mitglied seit 23.12.2002 |
wir (ca. 15 Pers.) wollen am 31.12. ein Lakefleischessen veranstalten, aber unser Metzger hat das noch nie zubereitet. Wer weiß rat ? Grüße Chickeneye |
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![]() Mitglied seit 04.12.2002 |
Hallo chickeneye!
Sorry, aber was ist Lakefleischessen? *ganzdummfragaberliebguck* Grüße hexli |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Dann ist mein ernstgemeinter Rat, such Dir einen Metzger, der sich damit auskennt.
gruss susa_ |
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![]() Mitglied seit 23.12.2002 |
Lakefleisch ist Schweinebauch, eingelegt in Lake (ich glaube so ne art salztunke) dann muss mann es mit Zwiebeln zusammen rollen, in eine Alufolie packen und ins Lagerfeuer schmeißen, nach ca. 3 h soll es fertig sein.
So das alles ist die Therorie wie das gans genau gemacht wird weiß ich eben nicht Vielleicht weiß es ja jemand anderes Ciao Chickeneye |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Chickeneye!
Habe dir eben gerade eine KM geschickt. Heute mittag kommt unser Metzger, und das ist ein richtiger Metzger der auch sein Fach versteht. (Fleisch einlegen/pökeln, muß eigentlich jeder gelernte Metzger können, das lernen die schon im 1.Lehrjahr!) Auf jeden Fall frage ich ihn, dann kann ich dir sagen, wieviel Pökelsalz du pro kg Schweinebauch nehmen mußt. Liebe Grüße Gerlinde |
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![]() Mitglied seit 27.12.2002 |
Hallo
Also bei uns nennt man es "Salzfleisch" und man sollte sich dafür einen guten Metzger suchen.( weil manche Metzger auch hier wie bei anderem -zb. mariniertem Fleisch - minderwertige Ware nehmen - also dran riechen ! ) Wir bereiten dann "saure Bohnen" , Kartoffelpürree dazu. Das Fleisch wird erst in Wasser gekocht und dann die letzte ´halbe Stunde zu den Bohnen in den Topf gelegt. Bohnen deshalb vorher nicht salzen.Bei diesem Essen könnt ich mich totmampfen. sehr lecker (für den, der auch saure Bohnen mag ! ) Gruß Doris |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Chickeneye!
Pro Liter Wasser für die Lake nimmst du 90 g Kochsalz - für die graue Variante pro Liter Wasser 90 g Pökelsalz - für die rote Variante 3 g weißen, gemahlenen Pfeffer, 1 g Fondor sowie etwas würzflüssigen Knoblauch oder Zwiebel nach Geschmack. Alles gut in der lauwarmen Masse auflösen lassen, das Fleisch unter ´Zuhilfenahme einer Injektionsnadel (eine etwas dickere Injektionsnadel, damit die Flüssigkeit durchgeht), das Fleisch hiermit spritzen und 24 Std. in der warmen Pökel/Kochsalzlake liegen lassen. Bei Zimmertemperatur, nicht im Kühlschrank. Fleisch abtupfen, einpacken in die Glut werfen. So hat mir unser Metzger sein Rezept verraten, nachdem er gestern endlich gekommen war. Dann habt mal viel Spaß und guten Hunger, liebe Grüße Gerlinde |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hmm... lecker ist es, aber wie das genau gemacht wird? Ich sag Dir einfach mal alles was ich weiß.
Es ist auf jeden Fall ein stark gesalzenes ("gelacktes") Fleisch... Je nach Gusto gerne etwas durchwachsen. In die Mitte jeder Fleischportion schneidet man eine Tasche und würzt diese innen gut mit Paprika und Cheyenne, dann füllt man die Tasche mit leicht angedünsteten Zwiebeln (kann auch noch Knoblauch mit rein..) und verpackt die Fleischportionen gut in Alufolie (am besten mehrere Schichten, damit der leckere Fleischsaft nicht rausläuft). Wenn das Feuer soweit runtergebrannt ist, dass genug Glut für alle Portionen da ist, werden die Portionen darin eingegraben und müssen soweit ich weiß eine Stunde darin garen. Danach kann's losgehn... ein Stück gutes Brot dazu und das im kalten Winterwetter. Es gibt nichts schöneres *zwinker* LG, mondenkind |
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![]() Mitglied seit 01.01.2004 |
Hallo Ihr ALLE!#
Frohes Neues Jahr! Also Lakefleisch kommt ursprünglich aus dem Spessart. Also von den Spessarträubern! Ihr macht das alles so kompliziert und von wegen man verwendet dafür minderwertiges Fleisch. Also ich bin aus und vom Fach und noch dazu aus dem Spessart. Anleitung: gelaktes Fleisch vom Schweinekamm oder Bauch Port. ca 375 g viele Zwiebeln - diese würzt man ganz nach Geschmack am Besten mit einem kräftigen Kräutergewürz (richtung Paprika) aber ganz wichtig ohne SALZ Fleisch und Zwiebeln in Alufolie gut einwickeln Tipp - nochmal in Zeitungpapier einschlagen und diese dann kurz ins Wasser tauchen. Was noch ganz ganz wichtig ist, das Fleisch muß in die Glut und darf nicht im Feuer liegen. Sonst war es der \"Liebesmüh\" vergebens. Wenn`s kalt wird ist das was ganz tolllllllles. ich wünsche Euch viel Spaß beim Lakefleisch und Im Jahr 2004 Eure Attuj |
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![]() Mitglied seit 17.03.2009 |
Servus alle miteinander,
es ist richtig das Lakefleisch seinen Ursprung im Spessart hat, am wohl am bekanntesten ist das Lakefleisch der ehemaligen Metzgerei Hoos aus Waldaschaff. Nun es gibt aber noch mehrere Metzgereien so wie Privatpersonen im Spessart die vorzügliche Rezepte über die langjährige Tradition des Lakefleisch auch Köhlerfleisch genannt hüten. Man hat das Lakefleisch ursprünglich aus sehr fetthaltigem Schweinefleisch (Bauch und/oder Stich) hergestellt, eben als Energielieferant für die Köhler (Holzkohle-Hersteller). Heute nimmt man Schweinekamm/Schweinenacken ohne Knochen und schneidet ca.375g stücke und legt diese dann in eine Lake ( früher 10%ig, heute 8%ig). Für die 8%ige Lake benötigt ihr 800g Nitritpökelsalz, 1 EL voll Wachholderbeeren, 1 EL voll Senfkörner, 3-4 Lorbeerblätter, 2 EL voll brauner Kantiszucker, 2 Zehen Knoblauch, 1 EL Weisser Pfeffer, 1EL schwarzer Pfeffer und zum schluß noch 9,2 Liter Wasser. Alle Zutaten auser dem Pfeffer mit 2/3 des Wassers verrühren und einmal aufkochen, dann den rest Wasser zugeben und abkühlen lassen bevor ihr das fleisch einlegt. Das Fleisch muß ganz in der Lake liegen und muß zur Not mit Holzbrett und sauberen großem Stein beschwert werden. Nach 48 Stunden kommt das Fleisch aus der Lake zum abtropfen und wird jetzt mit frischem schwarzem Pfeffer und etwas Paprika Rosenscharf nach belieben gewürzt. Jetzt frische in dünne Scheiben geschnittene Gemüsezwiebeln (1Handvoll) auf die Alufolie, 1 Stück gewürztes Fleisch drauf dann wieder 3-4 Scheiben Zwiebeln drauf und jetzt 2-3 Scheiben Frühstücks-Bacondrauf und dann die Alufolie sauber und dicht einrollen. Wenn alle Portionen eingerollt sind noch einmal alle Portionen entgegen der berits gewickelten Portion in Alufolie Wickeln. Das soll verhindern das der Eigensaft herrausläuft. Nun müsst ihr sehr viel frisches Buchen oder Eichenholz fein gepalten oder besser nur Rechtholz (ist nur Holz bis Armstärke) verbrennen umgenügend Glut zu erhalten. Jetzt werden die Portionen in der roten Glut vergraben und bleiben bei der größe der Portionen am besten ca.2 Stunden drin. !!!Achtung!!! sehr wichtig die portionen müssen mit der Glut ganz abgedeckt sein, an sonsten verbrennen sie da wo eben noch Luft (Sauerstoff) dran kommt. Oder ihr legt die Portionen in den Backofen für 100 Minuten bei 240 C. und für weitere 30 Minuten bei 150 C. !!!WICHTIG!!! Keine Heißluft nur Ober und Unterhitze. Dann wünsche ich einen guten. Übrigens ich betreibe die Lakefleisch-Zubereitung schon seit über 20 Jahren mit meheren (2-6) Veranstalltungen pro Jahr wo bei sich die Portionsmengen zwischen 20 und 250 Stück bewegen. Nur bin ich zum Entschluss gekommen das ich bei meinen Veranstalltungen die Portionen im Ofen zubereite und und für die gemütliche Stimmung ein großes Lagerfeuer unterhalte. Denn es ist zu schade so viel Holz für so wenig Fleisch zu verbrennen, und der geschmack ist der gleich lediglich habt ihr keine Ascherückstände mehr auf dem Teller oder Vesperbrett. z.B. 20 port.= 2 Raummeter Holz 50 port.= 4 Raummeter Holz 100 port.= 6 Raummeter Holz 250 port.=12Raummeter Holz Ist es das wirklich wert? Ich wünsche Euch trotzdem viel Spass Stefan |
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![]() Mitglied seit 15.12.2003 |
Danke für das Rezept, hier im Spessart kann man das Fleisch ja schon eigelegt in der Metzgerei kaufen. Aber ich glaube ich probiere es nun auch mal selber.
Gruß aus Lohr Udo |
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