Münsterländer Stippmilch mit marinierten Erdbeeren
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
es ist Erdbeerzeit und derzeit noch so wundervolles Wetter, dass Teile meiner Familie gestern großen Appetit auf ein traditionelles, althergebrachtes Sommergericht aus dem westfälischen Münsterland hatte. Für dieses Dessert, das auch schon mal eine kleine Zwischenmahlzeit ersetzen kann, gibt es hier bestimmt 1001 Variation. Vielleicht kann man es sogar als die westfälische Antwort auf ein britisches Trifle oder ein fruchtiges italienisches Tiramisu ansehen. Ich möchte euch gerne zwei mögliche Variationen davon zeigen. Einmal die klassische Variante mit Pumpernickel, dem berühmten westfälischen Vollkornbrot und einmal eine ganz familiäre Abwandlung, die ich in dieser Form von meinem Vater gelernt habe. Stippmilch mit Pumpernickel und Erdbeeren
![]() Zutaten: 500 g Magerquark 200 g Milch oder Sahne 2 EL Zucker 1 EL Vanillezucker, am besten selbst gemacht 1 Prise Salz Saft und Abrieb einer halben Bio-Zitrone Diese Zutaten rühren wir einfach zu einer Quarkspeise zusammen und stellen sie kühl. Währenddessen putzen wir eine Erdbeermenge nach Belieben und marinieren sie mit ein wenig Cointreau oder Grand Manier. Wenn kleine Kinder mitessen, reicht natürlich auch ein normales Einzuckern oder ein Schuss Himbeersirup. Während das Obst ebenfalls durchkühlt, kümmern wir uns um die Einlagen: Variante 1: 100 g Pumpernickel 1 TL Honig 1 TL Rübenkraut Das Brot schneiden wir mit dem Messer in kleine Würfel, oder zerbröseln es mit den Händen und vermengen es mit Honig und Rübenkraut. Zwei Fotos von den einzelnen Arbeitsschritten:
![]() Variante 2: 3 EL Haferflocken 1 EL Haselnüsse, gerieben 2-3 EL Zucker Zuerst Rösten wir die Haferflocken und Nüsse ganz vorsichtig in einer Pfanne unter ständigem Rühren an. Dabei muss man ein wenig aufpassen, denn im letzten Moment geht es sehr schnell und diese Mischung darf keinesfalls zu dunkel werden, weil es sonst bitter schmeckt. Dann geben wir die Mischung auf einen bereitgestellten tiefen Teller und karamellisieren in der gleichen Pfanne den Zucker. Wenn der Karamell hellbraun ist, schütten wie das Haferflocken-Nuss-Gemisch wieder dazu, vermengen es und geben es wieder auf den Teller zum Abkühlen. Wenn man ein wenig geübt in der Zubereitung ist, kann man den Zucker auch gleich zu den Haferflocken geben, dass beides gemeinsam in der Pfanne seine karamellige Verbindung eingehen kann. ![]() Kleiner Geheimtipp: Diese Mischung schmeckt u.a. auch sehr lecker als Frühstücks-Cerealie mit Milch und kann prima mit einem Hauch Zimt und/oder Kokosflocken abgewandelt werden. ![]() Beim Anrichten sind unserer Fantasie kaum Grenzen gesetzt, denn nun schichten wir entweder die Brotmischung (oder den Hafenflocken Crunch) in Dessertgläser und geben darauf die marinierten Erdbeeren und zum Schluss die Quarkcreme. Nach Wunsch ausgarnieren und bis zum Verzehr Kühlstellen oder gleich verspeisen. Auch was das Obst angeht, können wir natürlich nach Belieben variieren, z.B. mit Orangen, Mandarinen, Apfel- oder Birnenkompott usw. usw. Viel Spass beim Ausprobieren und guten Appetit!
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 05.06.2008 |
Hallo Merceile,
Mensch, das ist ja wirklich die westfälische Antwort auf Tiramisu (die Engländer ignoriere ich jetzt ganz einfach mal Ich werde Dein Rezept - in der Brotversion - 1 : 1 ausprobieren ... und dann berichten. Sehr schönes Dessert-Rezept ... und, bella ... gewohnt tolle Fotos. Cari saluti Tarasssaco |
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![]() Mitglied seit 07.09.2005 |
Hallo Merceile,
die Pumpernickel-Variante werde ich dieser Tage auf den Tisch bringen. Wir sind gerade etwas auf 'kalorienarm' programmiert Deine Fotos sind ja mal wieder gigaaaaaaantisch, merceile Lieben Gruss - Schwaben-Spatz Gemeinsames Kochen in der Stuttgarter Kochgruppe 2007 |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Ciao Tarassaco,
nun – du kannst den Vergleich mit einem Tiramisu ja wirklich mit fug und Recht aussprechen und ich habe gerade mal über die Geschichte bei Wiki nachgelesen. Trotzdem schmeichelt es natürlich sehr… Aber wenn man diese Stippmilch am Pumpernickel ausmacht, dann könnte es aber tatsächlich sein, dass es mit seinen Ursprüngen von 1570 in Soest ein klein wenig die Nasenspitze vorne hat. Ich bin wirklich sehr gespannt auf dein Feedback! Das leicht süßliche Pumpernickel Vollkornbrot bekommt man ja mittlerweile in ganz Deutschland und falls du extra dafür ein Päckchen kaufen solltest, dann kann ich dir empfehlen es auch mal bestrichen mit Butter und belegt mit Käse oder rohem Schinken – zu einem Schinkenschnittchen zu machen. Oder vielleicht auch noch eine Scheibe hellen Weißbrotes darauf zu geben. Dieses Rezept für meinen Münsterländer Bauernstuten würde sich da vielleicht sogar anbieten und wäre auch Typisch diese Gegend hier. Hallöle lieber Schwaben-Spatz, ach, das kenne ich gut mit dem "kalorienarm programmiert" – Betonung auf programmiert... Hier lässt es sich wirklich ganz gut durch die Möglichkeit Milch einzusetzen hinbekommen, dass es dann nicht so sehr reinzieht und durch die Kombination mit Obst und dem gesunden Brot (oder den Flocken) wird es sowieso immer ganz köstlich. Ganz lieben Dank für dein Kompliment, was die Fotos angeht. Ich benutze eine Sonderangebots Nikon coolpix digicam.
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
Ach ja, Stippmilch, das habe ich als Kind geliebt! Danke, dass Du mich daran erinnert hast, das werde ich mal wieder machen.
LG Seketa |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Sehr gerne, Seketa!
Finde ich jetzt wirklich toll, dass es dich auch an deine Kindheit erinnert...bei mir ist es mit dieser Süßspeise genau so.
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 16.04.2008 |
Hallo aus MS,
Gratulation zu den tollen Fotos, die den Rezepttitel glücklicherweise übertrumpfen. Das schmeckt so beschrieben bestimmt sehr lecker. Allerdings finde ich den Vergleich mit Tiramisu mehr als gewagt - allein Magerquark und Mascarpone trennen doch Welten. ...und noch was: seitdem ich hier im schönen Münster durch Studium und Beruf bedingt, hängengeblieben bin, immerhin schon 35 Jahre, komme ich zu dem Schluß, dass diese Gegend noch nie die kulinarische Landkarte nachhaltig bereichert hat, sorry, da hilft auch nicht der evt. beste Wochenmarkt des Landes. Ein Spitzenlokal, wenigstens eines, fehlt seit eh und je in der angeblich "lebenswertesten" Stadt Nochmals aber Hut ab vor den Fotos. LG Mathias |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Hallo Mathias,
da bist du ja ein Fast-Nachbar von mir… Dankeschön für das Kompliment, was die Bilder angeht! Was den Rezeptnamen angeht, stammt er wie gesagt nicht von mir, sondern es ist eine tradionelle, althergebrachte Süßspeise – die unter diesem Namen bekannt ist und von mir nur neu überdacht und ein wenig verfeinert wurde. In der bäuerlichen Küche des Münsterlandes gibt es ja noch so einige andere feststehende Namen, z.b. zu einem Münsterländer Töttchen schlicht Kalbfleischragout zu sagen, würde es sicherlich auch nicht treffen. Über die Herkunft dieses Namens habe ich übrigens zu meinem Rezept ein wenig recherchiert und auch dort aufgeschrieben. Also ich finde wenn du Quark und Sahne, wie ich sie ja auch alternativ angebe vermischt, ist der Schritt zu Mascarpone geschmacklich gar nicht mehr so sehr unheimlich weit. Allerdings gehört für mich persönlich in ein ganz klassisches Tiramisu auch kein Obst mit hinein. Kulinarische Highlights aus der Region gibt es m.E. ganz sicherlich, wenn man gut gemachte Hausmannskost gerne mag, die natürlich auch von Qualität und Frische der verwandten Ausgangsprodukte lebt. Was das Spitzenrestaurant angeht, könnte ich dir empfehlen, vielleicht mal an den Hiltruper See herauszufahren und dort das Krautkrämer zu besuchen. Vielleicht googelst du mal danach, ansonsten gebe ich dir gerne den Link per KM.
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 16.05.2010 |
Hallo Merceile,
ich kann mich nur anschließen, das sind tolle Bilder, die einem mal wieder das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Als ich "Münsterländer Stippmilch" las, dachte ich als "Insider" schon fast, dass es von dir kommt. Ich habe es bisher noch nie selbst gemacht, aber das wird sich jetzt ändern und die Zutaten bekomme ich diesmal sogar alle in unserm kleinen Kuhdorf, ohne 20 km durch die Gegend zu fahren Liebe Grüße quer durchs Münsterland Sandra |
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![]() Mitglied seit 16.04.2008 |
Hallo Merceile,
Krautkrämer kenne ich seit den 70ern. Da hatten sie noch einen Stern, aber was ist daraus geworden. Das beste Lokal der Stadt ist wohl seit langer Zeit die Villa Medici, wo ich bereits 2 Kochkurse ( siehe mein Profil ) besucht habe, nebenbei auch vor Ewigkeiten unserer Hochzeitsessen - in kleinem Kreis - genießen durfte. Aber eine soooo lebenswerte Stadt mit entsprechend gutverdienenden Beamten - ich bin leider nicht gemeint - sollte doch eine echte Spitzengastronomie beherbergen, wenigstens eine, die evt. auch münsterländische Gerichte neuzeitlich interpretiert. Sterne im Michelin gibt es hier schon seit Jahren nicht mehr, da muss man dann nach Osnabrück oder weiter fahren. Hier gibt es neben der Villa Medici noch 2-3 Lokale mit guter Küche, aber für das Bessere sind die Westfalen wohl zu bodenständig. Der Michelin nennt neben der Villa nur noch das Giverny, aber wie gesagt ohne Auszeichnung. Irgendwie muss das mit der Einstellung der Bewohner zu tun haben. LG Mathias |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Hallo liebe Sandra,
schön, dich hier lesen zu können! Du, dabei bin ich mir wirklich gar nicht mal so sehr sicher, ob es nicht sogar korrekter "Münsterländische" heißen müsste – aber ich habe halt den Titel genommen, unter dem Stippmilch hier auch bekannt ist. Jau Hallo Mathias, der Staatsrechtsprofessor meiner Tochter hat letztlich bei Krautkrämer seine Verlobung gefeiert und die Eltern dort auch sehr angenehm nächtigen lassen. Die ganze Gesellschaft war von der ungeheuren Flexibität begeistert. Meine eigenen Besuche dort liegen auch schon ein wenig länger zurück. Soweit ich weiß hat sich die Villa Medici auf rein italienische Küche spezialisiert – dort bin ich aber noch nie gewesen und habe auch aus dem Bekanntenkreis noch niemanden dazu gehört. Ich weiß nicht, ob es etwas mit der grundsätzlichen Einstellung zu tun hat – aber ich weiss ziemlich sicher, dass viele Westfalen sparsame Leute sind, die sehr gerne selber Kochen, wie z.b. auch oben erwähnter Professor an der Wilhelms-Universität.
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 16.05.2010 |
Hallo Merceile,
ja hömma, ich weiss doaunich wo dein Vatta geborn is. Ich habe mal im Internet geguckt und bisher habe ich eigentlich immer nur "Münsterländer" gefunden. In Zusammenhang mit anderen Speisen aus dem Münsterland, habe ich bisher auch nur diese Variante gehört. Eigentlich auch egal, ob "land" oder ländisch", Hauptsache es schmeckt! Kennst du eigentlich das Brauhaus Klute in Havixbeck? Keine Sterneküche, aber halt Münsterländer Spezialitäten in einem sehr netten Ambiente, wie ich finde. Ganz liebe Grüße Sandra |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej Merceile - ein großes Kompliment nicht nur für deine Photos, sondern für das gesamte Dessert - Münsterländer Stippmilch ist, richtig gemacht, also so, wie du es hier vormachst, eine echte Delikatesse.........und ich bin wahrlich kein großer Dessert-Fan.
Naja - und was die "besternten" Häuser angeht - mir persönlich ist was echtes, ehrliches immer wesentlich lieber, als auf "Deubel komm raus" für den Stern zu kochen und darüber den Geschmack und die Wünsche seiner Gäste hinter sich zu lassen. Gerade Krautkrämer ist ein sehr gutes Beispiel dafür - es ist noch nicht so sehr lange her, das sie dort diesen Spagat beinahe nicht überstanden haben...... Übrigens - wer sich für wirklich gute Gastronomie im Münsterland und umzu interessiert (ob mit oder ohne Stern), dem kann ich folgende Seite sehr empfehlen : wewewepunktwestfalen-magazinpunktde Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
@Mathias65 - du meinst mit dem "besten Wochenmarkt" des Landes aber nun nicht den "arroganten" und meines Erachtens völlig überkandidelten und überbewerteten MAD, oder (MAD=Markt am Dom
Ohne Nachzudenken fallen mir mindestens fünf besser sortierte Märkte mit wesentlich engagierteren Marktleuten ein - und dabei ist der Markt auf dem Carls-Platz in Düsseldorf noch weit außen vor......... Es sei denn, dass sich dein "des Landes" auf das Münsterland allein bezieht........... Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 05.06.2008 |
Hallo Merceile,
so, Pumpernickel ist eingekauft. Alles andere (für die Brotversion) habe ich, sogar Rübenkraut, denn das esse ich gelegentlich auf Brot ... oder setze es beim Kochen anstelle von "Melasse" ein. Kommenden Samstag - da habe ich Besuch - werde ich mal typisch deutsch kochen. Dein Dessert wird der krönende Abschluss. Ich werde berichten. Ciao Tarassaco |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - @Tarassaco - ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber mal ein kleiner Tipp zum Thema "Rübenkraut" (sorry Merceile, den kann ich mir jetzt nicht verkneifen
Ist sozusagen die Luxusversion vom Rübenkraut und kostet rund das doppelte (ist aber bei etwa 1,60€ pro 250gr. Töpfchen durchaus noch im Rahmen Geschmacklich allerdings ist das eine Steigerung um locker das 10-fache - und Rübenkraut allein ist schon nicht zu verachten....... Delice de Liège gibt´s bei uns (nördliches Ruhrgebiet und drumrum) eigentlich bei jedem Edeka - steht da, wo das Rübenkraut auch steht und ist in ähnliche, allerdings eher türkisfarbene Töpfchen abgefüllt. Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 16.05.2010 |
Hallo bernd45739,
der Tipp mit dem "Delice de Liège" galt zwar nicht mir, aber da wir hier alle große Rübenkraut-Fans sind, bin ich für eine Geschmacksteigerung immer zu haben. Ich hoffe doch, dass ich das in unserem Edeka-Markt (nördl. Münsterland, aber im Herzen ein Kind aussem Pott geblieben!!!) auch bekommen werde. Liebe Grüße Sandra |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Guten Abend zusammen,
Sandra, nein – das Resto kenne ich leider nicht! Besser sollte ich vielleicht sagen noch nicht… Mein Vater stammt aus der Stadt, wo die Schwarz-Gelben Fußball spielen, wo man sehr viel von Bier, Bergbau und Stahl versteht. Und aus der Stadt, die es mitten im "Pott" geschafft hat – noch 49 % Grünflächen zu besitzen. Bernd, toll, dass ich dich als eigentlich geouteter Nicht-Dessert-Fan hier lese! Aber, wie du schon sagst – es ist an sich ein leichtes eine delikate Stippmilch herzustellen und bei wärmeren Temperaturen kann sie, jedenfalls für mich, auch schon mal eine komplette Mahlzeit ersetzen. Ganz lieben Dank für dein Kompliment und den super Tipp mit dem Link! Ciao Tarassaco, ach du meine liebe Güte – schon am Sonntag möchtest du das Dessert ausprobieren. Und dann sogar gleich für Gäste. Uihhh…hoffentlich kommt es auch wirklich bei allen an!!! Das Pumpernickel ist ja schon ein wenig ungewöhnlich. Ohoh - ich bin unglaublich gespannt, ob es den "Härtetest" bei dir und deinen Gästen besteht. Rübenkraut ist ein ganz natürliches Süßungsmittel mit sehr viel Eisen und Magnesium, dass ich z.B. auch ganz gerne zu Reibekuchen esse und auch bei manchen Brotsorten gerne zum Backen nehme. Nochmal Bernd, überhaupt gar kein vertun, dass du uns hier sehr gerne von deiner Vorliebe für das köstliche Délice de Liége berichtest! Im Gegensatz zu Rübenkraut besteht es allerdings aus Birnen, Äpfeln, Zucker und Datteln (hab es in der Reihenfolge mal eben vom Becher abgeschrieben...
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Liebe Sandra,
das hatte sich gerade überschnitten - aber wenn nicht bei Edeka, bekommst du es auch bei Kaufland (falls irgendwie in deiner Nähe) und man muss sagen, das es seinem Namen gerecht wird. Die Spezialität aus Lüttich ist wirklich köstlich - denn sonst hätte ich bestimmt nicht praktisch auch fast immer einen Becher davon im Küchenschrank stehen. Ich würde es allerdings vielleicht eher mit Apfelkraut vergleichen, als mit Rübenkraut. Einen schönen Abend weiterhin!
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Die Tipps stammen übrigens alle von meiner Tochter und sind auch durchaus erprobt........wie schon gesagt, ich persönlich bin nicht so der Süßspeisen-Fan Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 16.05.2010 |
Hallo Merceile,
natürlich wusste ich, dass dein Vater dort geboren ist, wo es den größten Weihnachtsbaum der Welt gibt. Es ist nur manchmal schön, wieder in den guten alten Dialekt zu verfallen, der für mich einer der herzlichsten ist, die es in Deutschland gibt. Herzlich und direkt, so sind wir Menschen aussem Ruhrgebiet eben (d) , wenn schon Pottdeutsch, dann aber richtich... Liebe Grüße Sandra |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Gehört zwar nicht hierhin aber - Schätzken lass dich ma feste drücken!!!!
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![]() Mitglied seit 16.05.2010 |
Huch, DANKE
Wat soll ich sagen, datt geht runna wie Öl!!!!! ...und grüß mir die Heimat von den Herrn DiCaprio seine Omma Ich liege doch richtig, oder? |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Schon - nur mit dem Dialekt, datt tut nachlassen - "Grüß MICH die Heimat..." wäre korrekt gewesen
Aber lasst uns nun wieder dem Thema dieses Threats zuwenden - wir schweifen doch sehr ab |
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![]() Mitglied seit 16.05.2010 |
Wo du Recht hast, hast du Recht, aber es überkam mich einfach...
Und scheinbar bin ich wirklich aus der Übung Wie dem auch sei, ich werde die Münsterländer Stippmilch jedenfalls am Wochenende als Dessert zubereiten. Ohne deine Anregung, Merceile, wäre ich da nie drauf gekommen. Also nochmal ein großes Danke!!! Liebe Grüße Sandra |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Guten Morgen Merceile,
durch Zufall habe ich diesen Thread entdeckt, und sowohl die Photos als auch das Rezept sprechen mich so an, daß ich den Kochplan für mein nächstes "Kochseminar für Jugendliche" ändern werde: Es wird also die Stippmilch geben, vermutlich in der Knusper-Variante, und die Crepes suzette sind gestrichen, die mir ohnehin weit weniger in die Jahreszeit zu passen scheinen, als dieses frische Sommerdessert. Gerne werde ich berichten, wie die Stippmilch bei den Jugendlichen angekommen sein wird. Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 29.11.2006 |
Guten Morgen Merceille,
das hat meine "Omma" früher auch öfter gemacht, allerdings kann ich mich nicht an das Pumpernickel erinnern. Am Wochenende werde ich es ausprobieren. Danke für die Anregung. LG Hubert "Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben" Wilhelm Busch
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Hallo zusammen,
euer Vertrauen ehrt mich wirklich unglaublich, wenn ich euch diese traditionelle Süßspeise ans Herz gelegt habe!!! Sandra, wirklich sehr gerne! Auch wenn ich heutzutage des Öfteren nach anderem Stil Koche und Backe, dann ist es mir auch wichtig althergebrachtes, überliefertes und bodenstämmiges aus Familie und der landschaftlichen Gegend nicht ganz in Vergessenheit geraten zu lassen. Bernd, ich werde mir auch mal etwas überlegen, wo das Délice wirklich Hauptgeschmacksträger in einem Dessert oder einer sonstigen raffinierten Speise sein würde. Ansonsten muss ich gestehen, dass ein gutes Dessert immer entsprechend dem Menue und natürlich möglichst (auch im Gehalt und der Menge) dazu passend - für mich schon ein krönender Höhepunkt ist. Danach biete ich allerdings auch fast immer noch eine kleine Käseauswahl und Espressi an. Hias, also das glaube ich jetzt ja fast nicht…du möchtest meine Quarkspeise spontan beim nächsten Kochseminar für Jugendliche zubereiten? Darüber freue ich mich wirklich sehr und du hast sicher Recht, es passt zu der warmen Sommerzeit wahrscheinlich besser als sehr delikate Crepes Suzette, die ich übrigens selbst sehr liebe. Außerdem ist es natürlich wirklich längst nicht so aufwendig zuzubereiten und es bleibt mehr Zeit für andere Dinge. Zum Pumpernickel habe ich vielleicht noch einen kleinen Tipp: Es ist für die Region natürlich schon ein sehr typisches, kompaktes Vollkornbrot mit dem leicht süßlichen Geschmack, aber durchaus gewöhnungsbedürftig, wenn man es noch niemals vorher probiert hat. Wenn du ein Päckchen kaufen solltest, dann könntest du deine Seminars-Gäste vielleicht dahingehend zuerst probieren lassen, in dem du kleine Canapés mit Butter und Käse oder pikantem Frischkäse als eine Art Amuse zubereiten lässt. Wenn sie meinen – des passt scho…dann kannst du vielleicht auch so mutig sein, es in der klassischen Variante anzubieten. Die benötigten 100 g Pumpernickel für 4 Portionen sind übrigens ca. 2 Scheiben eines Päckchens. Auch wenn es dann nicht mehr so ganz typisch wäre, kann man es natürlich auch mit kompaktem Vollkorn- oder normalem Schwarzbrot machen. Bei der Haferflocken-Knusper-Variante ist es geschmacklich absolut bombensicher für jedermann und so delikat, dass ich damit als Krokantersatz sogar schon Torten verziert habe. Hubert, ich bin in der Tat mega gespannt auf euer aller Feedback sehe dem Sonntag sehr freudig entgegen!!! Bei mir wird es diese Quarkspeise übrigens wahrscheinlich wieder am Samstag geben – am Sonntag habe ich nämlich momentan vor, mich an gut vorbereitbaren Variationen eines klassischen Desserts zu versuchen, dass einer australischen Künstlerin vom Meisterkoch aus meiner Signatur gewidmet wurde: Peach Melba - vorausgesetzt ich bekomme schöne, reife Pfirsiche.
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Hallo nochmals Merceile,
"...und es bleibt mehr Zeit für andere Dinge." Ja, die Jugendlichen wollen um 20:30 Uhr Fußball schauen Da ich gerade den Einkaufszettel schreibe und noch "blütenzarte" Haferflocken im Haus hätte - ich gehe davon aus, daß man die nicht knusprig bekommt und ich lieber kernige kaufen sollte, oder? Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Hias,
es geht auch mit blütenzarten Haferflocken – sogar fantastisch! Unter dem Gesundheitsaspekt wären natürlich auch Kernige zu empfehlen. Ich habe sie beim letzten Mal ganz einfach gemischt, da ich noch welche im Haus hatte.
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Dankeschön für die Blitzantwort, liebe Merceile, - dann spare ich mir schon wieder 79 Cent
Falls erwünscht, werde ich gerne berichten, wie es den Leuten geschmeckt hat, und ich werde probeweise mindestens eine Pumpernickel-Variante machen, ich müßte noch einen selbstgebackenen eingefroren haben. Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 16.05.2010 |
Hallo Merceile,
Diese Einstellung gefällt mir wirklich sehr gut, denn ich liebe einfach schlichte, aber gute Hausmannskost In diesem Zusammenhang habe ich mal eine Frage an dich. Ich habe sie hier schon unter "Wurst" eingestellt, aber leider gibt es keine erschöpfenden Antworten. Kennst du Leber- u. Wurstebrot? Das gibt es wohl nur hier im Münsterland. Ich suche noch nach verschiedenen Zubereitungsarten. Ich selbst würfele es immer und brate es dann mit Zwiebeln und einem Boskop-Apfel an. Wir essen es entweder auf Brot oder zu Kartoffelpüree, oder auch zu Bratkartoffeln. Vielleicht kennst du es ja und hast noch neue Ideen für mich.... Liebe Grüße Sandra |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Gerne, lieber Hias!
Ich bin sicher, dass du die gesparten Cent dann auch sehr gut anderweitig gebrauchen kannst. Bei Haferflocken ist es ähnlich wie bei Nüssen, Kokosraspeln, Sesam usw. Durch das sanfte Rösten bekommen die Flocken Farbe und Aroma – man bemerkt, wenn das Getreide angenehm anfängt zu duften. Die richtig leckere, knusprige Konsistenz bekommen die Haferflocken tatsächlich dann erst durch den karamellisierten Zucker. Du fragst mich – ob es erwünscht ist, wenn du die Meinungen deiner Kochseminar-Gäste hier aufschreibst? Ich bitte sogar ganz ausdrücklich darum! Ganz besonders wichtig ist mir natürlich auch deine eigene Meinung, wo ich selbst schon so viele deiner sehr leckeren Gerichte nachgekocht habe. Bitte nach welchem Rezept backst du selbst Pumpernickel? Obwohl ich praktisch ausschließlich selbst alle möglichen Varianten von Brot backe, habe ich mir das wegen der normalerweise ja elendig langen Backdauer bei niedriger Temperatur bisher nämlich noch nicht zugetraut. Liebe Sandra, ja - ich kenne Wurstebrot. Aber hier wird es unter dem Namen oft eher als leckerer Snack oder Imbiss in Metzgereien und Bäckereien angeboten. Es besteht in aller Regel aus einer knusprigen Teighülle und sie sind gefüllt mit einer pikanten Mett- oder Bratwurstbrätfüllung. Man kann sie kalt essen oder auch aufgewärmt. In der Zubereitungsweise, wie du sie erzählst, erinnert mich das jetzt spontan eher an Panhas. Hier mache ich es aber ganz ähnlich wie du – ich brate es in der Pfanne mit ein paar Zwiebelchen und evtl. einem Apfel oder auch einer aromatischen Birne an und esse es zu Brot, oder Bratkartoffeln. Man könnte vielleicht eine Art Hachis Parmentier draus machen….einen französischen Auflauf mit einer KaPü-Kruste und mit Käse überbacken...
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![]() Mitglied seit 12.11.2005 |
Also ich finde dass das Rezept auch lecker klingt, aber der Name? Nee der gefällt mir nicht. Aber sach mal wenn das bei euch quasi nen Traditionsrezept ist, kannst du vielleicht erklären warum das Dessert so heißt? Ich werd das nächste Woche auch mal testen, ich mag sehr gern Pumpernickel Liebe Grüße Nitsirk Essen ist ein Grundbedürfnis, genießen eine hohe Kunst !!! |
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![]() Mitglied seit 16.05.2010 |
Liebe Merceile,
du hast Recht, es ist auch eher wie Panhas. Die Wurstbrötchen, meist in Blätterteig, kenne ich natürlich auch, aber die meine ich nicht. Ich habe jetzt aber nochmal gegooglet und bin bei Wiki fündig geworden. Sogar mit Bild: de. wikipedia. org /wiki/ Wurstebrot natürlich alles zusammen geschrieben Gibt es das bei euch denn gar nicht? Hier gibt es das bei jedem Metzger und an jeder Fleischtheke. Ganz lieben Dank für die Anregung zu einem Auflauf mit einer Kapü-Kruste. Das hört sich wirklich toll an! Ich habe übrigens mal versucht herauszufinden, woher der Name "Münsterländer Stippmilch" kommt, habe aber leider nichts in Erfahrung bringen können, außer dass Stippmilch auch am Niederrhein bekannt ist. Liebe Grüße Sandra |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Guten Morgen zusammen,
ich habe ebenfalls versucht herauszubekommen, woher die Bezeichnung Stippmilch wohl stammen könnte – leider erfolglos. Falls jemand einen historischen Sprachforscher kennt, vielleicht könnte man ihn danach fragen. Selbst kann ich mir nur vorstellen, dass der Name etwas damit zu tun haben könnte – wenn Milch bzw. ein daraus entstandenes Milchprodukt so fest ist, dass man sie stippen kann. Unter Stippen versteht man so etwas wie eintunken – z.b. in Frankreich wird das oft zum Frühstück mit Baguette oder Croissant in Milchkaffee gemacht. Oder bei uns im Münsterland mit auch mit Kabbeln aus diesem Bauernstuten. . Hallo Nitsirk, ach, weißt du – ich denke Namen sind an einer Stelle ja auch Schall und Rauch. So eng sollte man es vielleicht nicht sehen – und ich finde Hauptsache ist ja, dass die Quarkspeise auch schmeckt. Vielleicht gibt es in deiner Gegend auch traditionelle Gerichte mit ein wenig ungewöhnlich klingenden Namen. Super – auch ansonsten mag Pumpernickel sehr gerne. Sag bitte unbedingt Bescheid ob es euch geschmeckt hat! Hallo Sandra, ich habe mich extra mal erkundigt, aber jahreszeitlich bedingt gibt es Wurstebrot in der Metzgerei meines Vertrauens tatsächlich momentan nicht. Das ist sehr lieb von dir, dass du auch mal gesucht hast, woher der Name Stippmilch eigentlich stammt. Danke!
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![]() Mitglied seit 16.05.2010 |
Guten Morgen Merceile,
....und ich finde es sehr nett von dir, dass du extra bei deinem Metzger nachgefragt hast!!!! Bzgl. der Stippmilch bin ich ja auch nicht weitgekommen, aber ich denke, dass deine Erklärung wohl richtig ist. In anderen Regionen hieße es dann wahrscheinlich Tunkmilch, Dippmilch, Ditschmilch....... oder ähnlich Recht hast du! Das Wichtigste ist, dass es schmeckt!!!!! Mir schmeckt auch Sülze und das Wort an sich hört sich ja schon ekelig an Liebe Grüße und ein schönes Wochenende Sandra |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Hallo beisammen!
Zunächst zu Merceiles Frage nach meinem Pumpernickel-Rezept: Hier muß ich gestehen, daß es kein klassischer Pumpernickel ist, sondern das von mir - in mehreren Selbstversuchen kreierte - Schwarzbrot. Das schmeckt wie Pumpernickel, wird ähnlich hergestellt, ist allerdings etwas lockerer und nicht so kompakt, dürfte also für Merceiles Rezept sehr gut geeignet sein. Mich hat der Name "Stippmilch" auch nicht so angesprochen, zumindest nicht für ein Dessert. Meine Assoziation war die "Saure Milch", die es bei Oma und Opa regelmäßig gab. Wir Kinder mußten (nein: durften!) immer mit den blechernen Milchkannen ca. einen Kilometer zum "Summerer"-Bauern laufen, um Milch zu holen. Die mußte sommers sofort abgekocht werden, damit sie nicht sauer wurde. Wurde das - aus Versehen oder bewußt - unterlassen, haben wir die Milch stocken lassen, es entstand eine säuerliche Masse in der Konsistenz wie Joghurt. Dorthinein wurde dann Mischbrot "gebrockt" und mit Zucker bestreut. Wir als Kinder haben das geliebt. Anstatt das Brot hineinzubrocken, hätte man es sicher auch hineinstippen können - deshalb die Assoziation. Als Teenager habe ich die "Technik" des Milch-Sauerwerdenlassens übrigens noch häufig verwendet, um Frischkäse herzustellen. Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - ich kenne das mit der Stippmilch von meiner Oma her.
Die erzählte immer, dass das früher so eine Art Reste-Essen war. Zu Kinderzeiten meiner Oma gab es ja noch kaum Kühlmöglichkeiten, so dass Milch schon mal eher dick wurde als Heutzutage - und auch ein Stück Brot wurde immer mal trocken. Das wurde dann in die Milch "gestippt", dadurch wieder etwas aufgeweicht und somit besser essbar.... Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
...damit hat Bernd also ähnliche Erinnerungen wie ich... offenbar also ein klassisches "Oma & Opa"-Essen. Von Merceile allerdings in der Luxus-Variante und ohne Not ausgeführt... Herzlich - Hias
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Hallo zusammen,
das Schwarzbrot-Rezept von Hias habe ich gerade sehr interessiert gelesen und bereits ausgedruckt. Ein paar spontane Fragen hatte ich dazu, aber die habe ich direkt im Rezept gestellt. Für das Dessert hier ist es eher nebensächlich – denn das Brot ansich eignet sich meiner Meinung nach wirklich ganz ausgezeichnet dafür! Den Namen "Saure Milch" würde ich jetzt sogar noch eher mit schlecht gewordener Milch assoziieren. Ich glaube, im Sauerland kennt man "dick gelegte Milch" auch unter dem Begriff Plundermilch. Ja – ich muss ehrlich sagen, dass ich mich sogar ziemlich geschmeichelt fühle, wenn ich ein traditionsreiches "Oma und Opa" Rezept wieder hervor gekramt habe. So nach dem Motto: Was die Großmutter noch wußte... Hias, mit dem in Milch gebrockten Brot hast du bei den Großeltern glasklar eine Variante von "Münsterländischen Knabbeln" verputzt. Bernd, da bin ich ganz der Meinung von Hias – also wären wir schon mindestens drei Leutz, die das anscheinend von ihren Großeltern oder Eltern kennen. Eben genau das "hinein stippen können" muss wohl wirklich den Namen begründet haben. Eine Luxusversion? Gut - eine Luxusversion könnte bedeuten, dass man in die Brotmasse vielleicht noch zusätzlich ein paar Bröckchen Zartbitter Schokolade hinein gibt und das Dessert mit ein paar Schokoladenspänen garniert…
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Hallo...
Also nein... das mit dem alten Brot ist ein anderes Rezept und heißt "Oma-Frühstück": Trocken Brot in den Teller brocken, mit heißer Milch übergießen und zuckern. Und wenn ein Brot nicht richtig weich wurde, sagte meine Mutter "Das ist gut für die Zähne". Insofern ein Widerspruch, als der Begriff "Oma-Frühstück" sicher aus einer Zeit stammt, als die Dentalmedizin noch nicht so weit war, dritte Gebisse herzustellen. Übrigens ist das mit der sauren Milch nur mit Bauernmilch möglich - also bitte nicht mit Milch aus dem Supermarkt probieren, das wird nichts. In die Richtung - da wir hier so nett über Rezepte aus der Großeltern-Generation plaudern - geht übrigens auch die "Herbstmilch", seinerzeit durch Anna Wimschneiders autobiographischen Roman und die Verfilmung berühmt geworden. Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Nein, lieber Hias!
Jetzt vertust du dich aber... Dein "Oma-Frühstück" meint bei uns ganz sicher "Frühstück mit Knabbeln". Erstaunlich, oder? Mit meinem oben verlinkten Münsterländer Bauernstuten kann man sie extra dafür Backen, wenn man die Grundzutat - das trockene Brot nicht in einer Bäckerei kaufen möchte. Auf dem vierten Foto in der roten Suppentasse sind sie zu sehen und ganz unten in der Rezeptbeschreibung unter Anmerkung habe ich beschrieben, wie man diese Spezialität selber machen kann. Hast du damals deinen Frischkäse übrigens mit naturgesäuerter Milch zubereitet, oder Säure zugesetzt? "Herbstmilch" steht bei mir in der Tat im Bücherregal und den Film von Vilsmaier kenne ich auch. Mit einer großartigen Hauptdarstellerin, die sehr leider nicht mehr unter uns weilt.
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - @Hias - dieses "Oma-Frühstück" kenne ich von meinen holländischen Verwandten - nur gab´s da immer noch einen kräftigen Löffel "echten" Kakao mit in die Milch - früher mochte ich das nicht so gerne, es war immer ein wenig bitter, weil meine geliebte Tante damals nur 90%tigen Kakao benutzt hat, der bei uns zu Hause völlig unbekannt war, aber heute mag ich das durchaus gern.
Und über den Zusammenhang zwischen Omabrot und Dentaltechnik habe ich damals nicht so sehr nachgedacht Aber ich meine mich zu erinnern, dass die Tante so eine "geheime" Flasche hatte (so eine Art Keramik-Kruke mit Korken) aus der die Erwachsenen immer noch was "für die Großen" dazu bekamen............. Glück Auf Bernd - den ihr jetzt auch soweit gebracht habt, dass am Sonntag mal wieder Stippmilch gemacht wird |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Guten Morgen Merceile,
ehrlichgesagt weiß ich es nicht mehr genau, wie ich den Frischkäse damals gemacht habe... müßte mal in meinen damaligen Alternativ-Kochbüchern nachsehen, werde das aber nur tun, wenn Du starkes Interesse daran hast - habe nämlich keine Ahnung, wo diese Bücher sich derzeit aufhalten. Es war dies eine Zeit des Auflehnens gegen Eltern, Aufrüstung, Fleischesser, gepaart mit dem Versuch, weniger spießig als die Elterngeneration, dafür aber alternativ zu leben. Also kauften wir natürlich im Bioladen ein, trugen die Einkäufe in "Jute-statt-Plastik"-Taschen nach Hause, machten eben Käse selbst, buken Sauerteigbrot aus frisch gemahlenem Mehl und füllten die Vollkorn-Ravioli mit Bio-Spinat und selbstgemachtem Frischkäse. Schöne Zeiten waren das, in denen ich mir viele Grundlagen fürs Backen und Kochen beigebracht habe - und das Bewußtsein für gute Ernährung. Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 27.06.2008 |
Hallo allerseits,
diese tolle Stippmilch gibt es bei uns morgen als Auftakt zum Familienbrunch. Danke für das Rezept, Merceile! LG von der |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Huhu Bernd,
weißt du zufällig noch, welchen Namen das "Oma Frühstück" von Hias bei deinen holländischen Verwandten hatte bzw. wie sie es genannt haben? Holländischer Kakao ist ja nun auch wirklich sehr berühmt und äußerst lecker. Ich finde übrigens, einen richtig tollen Kakao zu Kochen auch gar nicht so einfach. Gratulation übrigens! Mit deiner Entscheidung am WE auch mal wieder Stippmilch zu machen, bist du ganz eindeutig im Club. Hallihallo Hias, du, ich würde dich wirklich ganz herzlich darum bitten mal danach in deinen alternativen Kochbücher zu schauen. Es eilt natürlich nicht – also irgendwann mal, wenn ein klein wenig Zeit dafür wäre. Bei der Gelegenheit muss ich auch mal meine alten Hobbythek-Tipps wieder ausgraben. Ich erinnere mich daran, dass ich seinerzeit danach auch schon mal eine Art klassischen Frischkäse gemacht habe und viele andere der vorgestellten Themen ausprobiert habe. Übrigens habe ich nach dem Verfahren auch gelernt, wie man keine Angst vor Sauerteig haben muss. Ist also schon sehr lange her. Spannend wäre für mich auch mal zu versuchen, ob ich das praktische Kochbuch von Henriette Davidis überhaupt immer noch lesen kann. Bei mir hatte das Experimentieren damals andere Gründe. Die umweltbewussten Gedanken beschäftigen mich eigentlich mehr, je älter ich werde. Gut gegessen habe ich allerdings immer schon gerne und ich hatte das Glück sehr verantwortungsvolle Eltern zu haben, die dem Sprichwort: Man ist, was man isst - immer schon grosse Wichtigkeit gezollt haben. Liebe Tiiine, das ist wirklich eine absolut supertolle Idee die Stippmilch für ein Sonntags-Brunch einzusetzen. Ganz viel Spass morgen dabei!!! So und jetzt gehe ich erstmal in die Küche – weil ich gleich zu einem Rest der gestern übrig gebliebenen Hauptspeise auch wieder eine Stippmilch als Dessert zubereite…
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej Merceile - sorry, da muss ich leider passen, dass ist zu lange her, als das ich mich daran erinnern könnte........
Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Hej Bernd,
danke – es macht ja nichts weiter und ist hier natürlich auch nicht wichtig. Ich hätte mir nur fast denken können, dass sprachlich vielleicht auch Ähnlichkeiten zu erkennen gewesen wären. Holländisch und zumindest Münsterländer Plattdeutsch sind ja keine Lichtjahre voneinander entfernt. Übrigens ist mir gerade im Schreiben meines letzten Beitrages und dem Entschluss zu meinen frischen Erdbeeren heute schnell wieder Stippmilch zu machen, ein ganz persönlicher und sehr bescheidener drei Sterne Ich weiß nur in der Tat nicht, ob man das dann wirklich noch Stippmilch nennen kann oder überhaupt sollte… …stellt euch bitte kurz einen lockeren Quarkschaum auf einem Erdbeer-Carpaccio mit einer Sauce aus Orangenkonfitüre und Saft vor. Dazu noch ein paar Tropfen Kürbiskernöl und als knusprige Einlage in dieser Variation - mit Haferflocken und ein paar angerösteten Kürbiskernen. Da sprach jemand im Verlauf dieses Threads, für den ich mich an dieser Stelle auch mal bei allen ganz herzlich danken möchte, weil er so sehr großen Spass mit den höchst interessanten und aufgeschlossenen Plaudereien rund um das Thema macht – schon mal von einer Luxusvariante. Nun, ich glaube fast – das könnte sie wirklich sein und ich bin unheimlich gespannt darauf, ob es später so schmecken wird, wie ich mir das gerade vorstellen kann. Kerne sind übrigens schon geröstet, der Quark angerührt und alles braucht nur noch ein klein wenig Zeit zum Kühlen. Vielleicht sollte ich dem Premium-Dessert dann aber auch doch wirklich einen klangvolleren Namen á la Quarkmousse mit Outmeal-Topping an Erdbeer-Carpaccio mit Orangen-Kürbiskernöl-Vinaigrette geben? Nun – ihr wisst auf jeden Fall hundertprozentig, dass dieses Dessert dann genau hier in diesem Thread seinen Ursprung fand.
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 05.06.2008 |
Buonasera Merceile,
so ... noch schnell, bevor der zukünftige Weltmeister ins Turnier eingreift (wenn´s dann doch die Italiener werden, weine ich nur eine klitzekleine Träne) den versprochenen Bericht zu meinem gestrigen Gäste-Menü: - Vorweg ein wenig gemischte Blattsalate mit je 2 (Limoncello-marinierten und gebratenen) Gambas und ein paar Spalten Cantaloupe-Melone - auf Wunsch der Gäste (die das schon kannten und sich gewünscht hatten) meinen "falschen Frischlingsbraten" mit eher mediterranen Beilagen ... und dann - der krönende Abschluss: "Merceile´s Münsterländer Stippmilch mit marinierten Erdbeeren". Wohl wissend, daß der krönende Abschluss wirklich krönend sein würde (ich habe die Pumpernickel-Variante gemacht, ansonsten 1 : 1 Dein Rezept), habe ich es etwas geheimnisvoll gemacht. Vor dem Gang erhielten die Gäste (es waren 4) alle ein "Knick-Kärtchen" mit Deinem Rezept und Deinem Rezept-Foto. Du kannst mich jetzt also auf Verstoß gegen das Urheberrecht verklagen, bella. Aber, ich habe Dich/Merceile ja genannt - deshalb sehe ich dem vertrauensvoll entgegen. Es gibt jetzt also - neben mir - noch 4 weibliche Personen hier, die dieses Rezept alle selbst ausprobieren werden. Es hat allen superlecker geschmeckt. Die Gläser waren so (!!) leer, ich hätt sie kaum spülen müssen. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, sie wurden ausgeleckt. Grazie bella, für dieses leckere Rezept. Ciao Tarassaco |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Hier die einstimmige Bewertung aller Teilnehmer an unserem heutigen Kochseminar:
Mit nochmaligem Dank, herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Buonasera Tarassaco,
du glaubst wirklich nicht, wie unheimlich gespannt ich auf deinen Beitrag war. Dafür, dass du dir noch vor dem spannenden Fußballspiel die Zeit genommen hast, danke ich dir sehr! Übrigens finde ich, dass dieses Tunier wirklich die beste Mannschaft gewinnen sollte und freue mich über jedes spannende und interessante Spiel. Falls Italien Weltmeister werden sollte, dann soll es so sein und ich werde dann ganz bestimmt einen italienischen Abend mit ein paar westfälischen Einflüssen veranstalten. Vielleicht magst du mir dann bei der Planung ja helfen? Ich habe deinem Urteil tatsächlich mit ein klein wenig bibbern entgegengesehen und das lag sicherlich nicht an der Stippmilch als solcher in ihren Bestandteilen, sondern an dem für Westfalen und ganz besonders das Münsterland so sehr typischen Vollkornbrot – dass aber für jemanden, der es noch nie probiert hat, in der Tat ganz bestimmt ungewöhnlich ist. Für mich ist das aber auch ein kleines, bescheidenes Zeichen dafür – dass man aufgeschlossenen Geschmacksnerven in der Tat auch mal ein wenig ungewöhnliche Zusammenstellungen anbieten kann und das du und deine Gäste derartig begeistert waren – darauf hätte ich im Traum kaum zu hoffen gewagt! Gerade auch im Rahmen eines solch hochgradig exquisiten Menues, das du für euch zubereitet hast. Finde ich das Rezept für deinen „falschen Frischlingsbraten“ schon unter deinem Profil? Ich werde gleich mal danach schauen. Bei der Vorspeise glaube ich, dass ich das mit den Gambas in Kombination mit Melone vielleicht sogar mittlerweile auch selbst einigermaßen hinbekomme. Gerade denke ich, dass man die Erdbeeren sehr wahrscheinlich auch in Limoncello marinieren könnte und damit auch einen kleinen Bogen zum Land, in dem die Zitronen blühen und von dem schon Goethe so sehr begeistert war, ziehen könnte. Lieber Tarassaco, es macht mich wirklich viel eher sehr stolz und glücklich, dass du sogar noch Foto und Rezept auf einem Kärtchen für deine Gäste ausgedruckt hast. Ich empfinde es als sehr grosse Ehre und mag gar nicht erst anfangen zu versuchen aufzurechnen, was du mir in so kurzer Zeit dafür an großartigem, spannendem Kochvergnügen geschenkt hast. Davon, dass ich jetzt in meinem „Notstandsgebiet“ Ricotta sogar selbst herstellen kann, will ich besser hier gar nicht mal anfangen. Bei diesem Rezept hier habe ich wegen der Varianten und diversen Möglichkeiten übrigens auch leichte Schwierigkeiten es in die DB einzugeben und es wird sicher noch ein paar Tage dauern, bis ich mich dazu aufrappeln kann – zumal heute ein sehr lieber Freund noch zu mir gemeint hat: Münsterländer Stippmilch mit angeheiterten Erdbeeren würde auch ganz gut als Titel passen. Weiterhin einen sehr schönen Abend und ich habe zu danken!
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Lieber Hias,
dein ebenso mit extrem großer Spannung von mir erwarteter Kommentar mit dem Traumbild lässt mich nach dem Sieg der deutschen Mannschaft einen sooo seeehr lustigen Abschluß des Abends finden. Ganz herzlichen Dank und ich sehe mich bemüßigt, mich dann doch in einer der nächsten freien Minuten schleunigst an die Rezepteingabe zu machen, um auch wirklich anfangen zu können die angedrohten Sternchen zu sammeln. Wenn du alle Teilnehmer des Kochseminars meinst, hast du den Seminarleiter ja ganz sicherlich auch mit eingeschlossen – sein spezielles Urteil wäre mir nämlich in diesem Fall ganz besonders wichtig, da ich selbst über die Entfernung und auf rein virtuellem Wege so sehr viele schöne Dinge von ihm gelernt habe. Danke für dein Vertrauen!
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Guten Abend Merceile,
sorry, daß ich vorhin nur schnell das Bild eingestellt habe... Doch nachdem jetzt das größte Chaos beseitigt ist, gehe ich gerne mehr in die Tiefe. Wir haben die Variante Haferflocken-Knusper gemacht, und zwar mit Mandeln, da ich doch keine Haselnüsse mehr im Haus hatte. Wir haben das Mischungsverhältnis abgewandelt: 2 EL Mandeln, 3 EL Haferflocken. Das hat hervorragend geschmeckt. Die Creme haben wir mit Sahne gemacht, was zwar sehr gut war, beim nächsten Mal werde ich jedoch lieber Milch verwenden - zumindest wenn das Dessert den Abschluß eines Menüs bildet, mit Milch wäre es etwas leichter geworden. Sehr gut waren Zitronensaft und -abrieb, das hat die Creme sehr frisch gemacht. Bei den Erdbeeren waren wir wohl zu sparsam mit dem Cointreau, den hat man nur sehr dezent herausgeschmeckt. Aus Angst, daß der Knusper aufweicht, haben wir die Gläser erst kurz vor dem Servieren gefüllt. Beim nächsten Mal werde ich auch die Creme noch etwas mit Cointreau parfümieren. Die Gesamtkombination war hervorragend, ein leichtes Sommerdessert, fruchtig, frisch und nicht zu süß. Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 07.09.2005 |
Hallo Merceille,
bin gaaaanz traurig - hatte schon mehrmals alle Zutaten bereitgestellt - und jedesmal kam was dazwischen; oder *schwups* waren die Erdbeeren weg. Lieben Gruss - Schwaben-Spatz Gemeinsames Kochen in der Stuttgarter Kochgruppe 2007
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Guten Abend zusammen,
Hias, nun machst du mich aber wirklich schwach…ich habe förmlich fast Tränen gelacht über den gelungenen Gag. Ich wollte sogar zuerst sogar fragen, ob deine Küche wirklich derartig gigantische Ausmaße für 67 jugendliche Mitstreiter hat oder ihr auf deine geniale Brotbackhaus-Baustelle ausweichen musstet. Deine Variante mit Mandeln, anstelle von Haselnüssen gefällt mir sehr gut. Das werde ich bestimmt auch einmal ausprobieren. Kokosraspeln könnte man bestimmt auch nehmen. Es geht darum den Quark geschmeidiger und cremiger zu bekommen und ganz ohne Frage kann man das auch mit Milch machen. Es würde sogar auch mit Joghurt ohne Bindemittel gehen, da das dem Quark auch einen sehr frischen Geschmack und eine schöne Konsistenz gibt. Orangen und Erdbeeren passen auch für meinen Geschmack sehr gut und trotzdem habe ich bei meinem letzten spielerischen Versuch noch etwas anderes probiert – nämlich den Cointreau weggelassen. Die Erdbeeren wirklich nur mit einem Hauch Rum mariniert und eine richtige Orangensauce dazu gemacht. In die Quarkcreme habe ich nicht zu wenig Vanille gegeben und das Ganze wie einen Salat mit Dipp angelegt. Dazu kamen dann ein paar Tropfen Kürbiskernöl und ein paar Kerne. Köstlich, sage ich dir und gerade wenn es richtig warm ist – in der Tat auch eine leckere erfrischende Mahlzeit. ![]() Ich habe es auch noch einmal in einem großen Glas angerichtet, um zu schauen wie das ausschaut – aber das Bild ist noch auf dem Chip. Schwaben-Spatz, ach - mach dir keine Gedanken und sei bitte nur nicht traurig deswegen! Die Erdbeerzeit mit einheimischen Erdbeeren hat ja gerade erstmal begonnen und danach gucken wir uns halt einfach eine andere Obstsorte aus, die auch prima zu Quarkspeisen passt. Weiterhin einen sehr schönen Abend!
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 12.11.2005 |
So ich hab jetzt alle Zutaten zu Hause, morgen oder übermorgen gibbet dann deine Stippmilch Liebe Grüße Nitsirk Essen ist ein Grundbedürfnis, genießen eine hohe Kunst !!! |
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![]() Mitglied seit 16.05.2010 |
Liebe Merceile,
ich habe die Stippmilch am Wochenende mit Pumpernickel zubereitet. Leider kam ich nicht dazu sie zu fotografieren, da sie schwuppdiwupp von meiner Familie verputzt wurde Wirklich einmalig lecker!!!!!!! Danke nochmal für deine Anregung!!!! Liebe Grüße Sandra |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Nitsirk, klasse ich freue mich und bin sehr gespannt auf dein Urteil und was deine Lieben so dazu meinen - hoffentlich mögen sie alle Pumpernickel so gerne, wie du!
Sandra, super! Ich würde mal meinen, dass das ja dann wohl ganz eindeutig nach Wiederholung schreit. Sehr gerne...habe das Rezept übrigens gerade in die DB eingegeben und das war wegen der Varianten ganz nett kompliziert. Aber ich finde, das hat es nach dem großen Zuspruch hier, ganz bestimmt auch verdient.
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 16.05.2010 |
Liebe Merceile,
das mit dem Zurückhalten eines Tellers werde ich mir merken. Wie lange dauert das denn erfahrungsgemäß, bis dein Rezept freigeschaltet ist? Du hast doch ein Krönchen, geht das dann nicht schneller? Ich bin ja erst seit Mitte Mai dabei und in manchen Sachen noch ein wenig unerfahren. Liebe Grüße Sandra |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Liebe Sandra,
Sonja* schreibt das immer in diesem Thread im Forum "Fragen zu Chefkoch.de" als letztem aktualisierten Eintrag. Beim Iskender Auflauf hat es jetzt durch das Wochenende z.B. 10 Tage gedauert. Letzte Nacht wurde das Rezept frei geschaltet.
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 16.05.2010 |
Liebe Merceile,
Danke für die Info! Und Danke auch für die Info, dass der Iskender Auflauf freigeschaltet ist, den habe ich gerade sofort gespeichert!!!! Liebe Grüße und guats Nächtle Sandra |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Liebe Merceile,
bitte sei doch nach Freischaltung so nett, dies hier kurz mitzuteilen, damit ich dann auch die wohlverdienten Sterne vergeben kann - wenn ich jetzt noch die Seminarteilnehmer überreden könnte, sich bei CK anzumelden... Als kleinen Tip für diejenigen, die die Knusper-Variante herstellen: Eine kleine Portion ist uns übriggeblieben, die ich dann am nächsten Tag verzehrt habe, und in der Tat ist der Knusper völlig durchgeweicht. Also unbedingt kurz vor dem Servieren schichten. Hier noch ein Bild eines unserer Kochseminar-für-Jugendliche-Stippmilch-Pokale (muß allerdings dazusagen, daß ich mit dem Photo nicht sehr zufrieden bin):
Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Darauf werde ich gerne hier hinweisen, lieber Hias!
Dein Foto wird ganz sicherlich ein Prunkstück bei meinem Rezept in der DB sein. Was ich ganz besonders gut an dem Pokal gelungen finde, ist dass man die Haferflocken-Knusper-Mischung sehr gut erkennen kann und die schaut wirklich auch bei dir super lecker aus. Wenn ich mir mal ganz kurz überlege, in welcher ganz bestimmt nicht un-stressigen Situation das Foto entstanden ist, dann gefällt es mir persönlich sogar doppelt gut! Bei mir behält die Haferflocken-Variante in Stippmilch ca. 30 Minuten ihre Knusprigkeit. Folgender Tipp, wenn du beim Anrichten bemerkst, dass du Reste von einem der Grundbestandteile behalten wirst. Nur die Erdbeeren unter den Quark rühren und die Knusperflocken seprat, vielleicht in einem alten Marmeladenglas aufzubewahren und dann erst am nächsten Tag frisch in ausreichender Menge darüber zu streuen. Zum Beispiel so wie hier…da habe ich das Vorratsglas, einfach mal eben mit dazu gestellt. ![]() Da das Rezept so sehr variabel ist, musste ich mich gestern für die Eingabe in die DB aber doch für die Menge von 250 g angeheiterten Erdbeeren und ca. 2 cl Alkohol entscheiden. Kam das bei dir in etwa auch so hin, da du ja geschrieben hattest, dass euch das Cointreau Aroma ein wenig zu dezent war? Weiterhin einen sehr schönen Abend!
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 12.11.2005 |
So heut gab es die Stippmilch von dir Auch meinem Freund, der Pumpernickel soooo gar nict mag, hats geschmeckt und mit traurigem Hundeblick das leere Glas gemustert So und damit mein Beitrag auch bunt wird, gibts auch von mir noch Bilder, von dem leckeren Zeug.
Liebe Grüße Nitsirk Essen ist ein Grundbedürfnis, genießen eine hohe Kunst !!! |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Liebe Nitsirk,
ach, du meine liebe Güte…aus deinem Beitrag kann ich wirklich richtig lesen – wie absolut toll euch die Stippmilch geschmeckt hat! Ganz herzlichen Dank für deine Erzählung und auch die echt superschönen Fotos!!! Eine Mischung von Knuspermischung UND Pumpernickel hab ich auch noch nie nicht probiert – werde das aber auf jeden Fall nachholen! Das klingt so anschaulich, wie du das beschrieben hast und dass du selbst deinen Freund davon überzeugen konntest…super! Den traurigen Hundeblick können wir ihm ja ganz einfach wegzaubern, wenn du die Stippmilch einfach bald wieder mach machst. Nach den frischen Erdbeeren z.B. mit äußerst wohlschmeckenden Kirschen, oder so… Schnappes muss in der Tat nicht unbedingt rein. Ein Schuss Himbeersaft, Grenadine-Sirup oder ein wenig Zucker tun es auch, damit die Erdbeeren ein klein wenig marzerieren (nennt man glaube ich so in der Fachsprache). Aber auch das muss nicht sein, wenn die Früchte sehr aromatisch und richtig reif sind. Bitte die Fotos wirklich ganz unbedingt in Originalgröße aufbewahren – später für das Rezept. Schön finde ich z.b. auch, dass wirklich ein tolles, entspannendes Sommerabend-Genuß-Feeling durch die Sonnenstrahlen und Lichtreflexe rüberkommt. Klasse!
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 12.11.2005 |
Freut mich das dir die Bilder gefallen, natürlich heb ich die auf, hab ja nen Krönchen, muss also keine Bilder löschen, ausser sie können aus unerfindlichen Gründen nicht mehr angezeigt werden Liebe Grüße Nitsirk Essen ist ein Grundbedürfnis, genießen eine hohe Kunst !!! |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Guten Abend Nitsirk,
mal ganz kurz etwas Technisches vorab, da ich gerade eben geschaut habe wie groß deine hier eingefügten Bilder sind. Das letzte ist 800 x 600 Pixel groß und das darüber im hochkantigen Format 450 x 600 Pixel. In den CK-Bedingungen steht u.a. für das Bilder Heraufladen: die "Bildgröße muss mind. 1024 Pixel in der Breite betragen". Das meinte ich mit bitte die Originalbilder nicht wegwerfen, weil es sonst leicht passieren kann, dass sie nur wegen des zu kleinen Formates abgelehnt werden. Die Fotoalben haben sogesehen kaum etwas mit einem Rezeptbild-Upload zu tun, den ja auch jeder andere User ohne Krönchen machen kann. Wir scheinen in der gleichen Gegend zu leben, denn auch bei mir war praktisch den ganzen Tag über strahlender Sonnenschein. "Stippmilch-Wetter" sozusagen. Fein, dass sie dir auch die Frühstückspause versüßt hat!
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 27.06.2008 |
Hallo zusammen,
am letzten Sonntag hatten wir zum Brunch diese köstliche Stippmilch, die ich am kommenden Wochenende auf vielfachen Wunsch noch einmal für die "kleine" Familie zubereiten werde. Leider vergesse ich dauernd, Fotos von 'meinen' Kunst LG von der |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Hallo Tiiine,
unglaublich – es ist einfach unglaublich… Wie schon erwähnt – ich finde es eine absolut eine tolle Idee die Stippmilch für ein Brunch einzusetzen. Vielleicht würde mancher Hotelgast an einem Frühstücksbüfett davon träumen. Geht aber ja auch prima für ein schönes Sonntagsfrühstück alleine, oder zu zweit. Eine tolle Idee von dir sie nicht ausschließlich als Dessert zuzubereiten! Ich freue mich auf deine Fotos!
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 12.11.2005 |
Keine Angst, die Bilder erreichen ohne Probleme die Mindestgröße sind über 2000 * 3000 Pixel, im Original, in den Fotoalben werden die ja kleiner gemacht Liebe Grüße Nitsirk Essen ist ein Grundbedürfnis, genießen eine hohe Kunst !!! |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Guten Abend zusammen,
heute war bei mir auch wieder Stippmilch-Time. Den Quark habe ich auf die gewohnte Art angerührt und auch diesmal eher vanillelastig gewürzt. Nun hatte ich momentan aber kein Pumpernickel mehr da und mein Vorrat an Knusperflocken ist auch gerade erschöpft. Große Lust spontan Neue zu machen, hatte ich auch nicht – aber ich hatte noch Vollkorntoast und davon habe ich einfach eine Scheibe getoastet… …mit Honig und Rübenkraut beträufelt und in bekannter Manier geschichtet sowie mit ein paar karamellligen Walnüssen garniert: ![]() @ Nitsirk, nein Angst habe ich deswegen nun wirklich nicht. Weiterhin ein schönen Abend!
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![]() Mitglied seit 04.07.2008 |
Hallo,
wollte mich nur für die schönen Fotos und vor allem für das Rezept bedanken. Genau das richtige, wenn es warm ist. Viele Grüße, der Hofschranze |
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![]() Mitglied seit 27.06.2008 |
Hallo Merceile,
morgen ist wieder Stippmilchtag bei den Tiiines! Deine neue Variante werde ich auch gleich einarbeiten, dann wird das Ganze dreilagig ... Schönes Wochenende wünscht ... die |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Hallo Hofschranze,
im Namen aller die hier bereits Fotos von der Münsterländer Stippmilch eingestellt haben, möchte ich dir ganz herzlich für deine Worte danken! Momentan ist es bei mir hier leider nicht so sehr warm, aber morgen für das Sonntagsfrühstück werde ich Tiiines Anregung folgen. Die Münsterländer Stippmilch gibt es dann u.a. mit einem selbstgebackenen Schwarzbrot - nur mit Saurteig, das obwohl es vielleicht auf den ersten Blick ein wenig kompliziert aussieht zu Backen – wohl anscheinend ganz vorzüglich gelungen zu sein scheint. Liebe Tiiine, siehst du und ich folge deinem super Tipp und bei uns gibt es morgen auch Münsterländer Stippmilch zu einem kleinen, gemütlichen Frühstücks-Brunch. Ja, das mit dem 3-lagig ist aus der Not (oder der Faulheit... Viel Spass morgen und weiterhin einen schönen Abend!
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Guten Morgen zusammen,
ich hatte versprochen, hier im Thread eben darauf hinzuweisen: Münsterländer Stippmilch In der letzten Nacht wurde das Rezept in der DB freigeschaltet. Ich freue mich auf eure Kommentare und Bilder! Weiterhin einen sehr schönen Tag! Allen Fußballfans natürlich auch einen extrem angenehmen Abend…
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 27.06.2008 |
Hallo Merceile,
ich hab's schon wieder getan In Kürze dann eine Bewertung deines Rezeptes! LG von der |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Liebe Tiiine,
weißt du was? Ich bin gerade auch ganz schwer am überlegen – da jetzt wo es wieder so richtig schön Sommer geworden ist – ob ich heute Abend vielleicht und dann mal mit Kirschen oder Mango? Deine lieben Worte veranlassen mich jedenfalls dazu die Stippmilch fast für mich auch mit einem privaten Vermerk zu versehen: Vorsicht – macht süchtig…. Danke dir ganz herzlich!
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 16.06.2010 |
hallo alle zusammen ich heise sausewind bin auch aus dem münsterland aus dem ort lüdinghausen den nachtisch kenne ich auch aber noch etwas anders stippmilch 150g magerquark 100g joghurt 80g zucker mark von der vanilleschote 100ml milch 500g erdbeeren 100ml halbtrockener rotwein ich mache noch etwas geschlagene sahne gruß sausewind
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![]() Mitglied seit 27.06.2008 |
Liebe Merceile,
in dieser heißen Zeit ist dein Rezept erst recht ein wahrer Segen! Für morgen ist schon die nächste Variante "in Arbeit". Ich lasse mich überraschen, welche Früchte mich morgen auf dem Markt am freundlichsten anlachen Vorher wird es ein paar Pfannkuchen mit Salat geben, da bleibt dann Platz für STIPPMILCH Ein schönes Wochenende wünscht ... die (Nr. 1 im Club der Stippmilch-Junkies |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Hallo Sausewind,
ich lebe gar nicht sehr weit von dir in einer benachbarten Ecke des Münsterlandes. Deine Variante kannte ich nicht und danke dir dafür! Liebe Tiiiine, ich freue mich immer so sehr über deine Beitrage im Thread und ernenne dich als "Gründerin" gleich mal zur Ehrenvorsitzenden im "Stippmilch-Junkie-Club". Weiterhin einen sehr schönen Abend!
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 12.11.2005 |
Fotos hab ich gerade eingeschickt Liebe Grüße Nitsirk Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung. |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Hallo Nitsirk,
wie im Rezept beschrieben, bieten sich auch viele andere Obstsorten an. Jetzt kann man schon ganz tolle Kirschen bekommen, die auch ganz ausgezeichnet dazu passen.
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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![]() Mitglied seit 12.11.2005 |
Merceile, ja das weiß ich doch, aber noch gibbet ja die leckeren kleinen Erdbeeren und die will ich haben! Eh die Zeit wieder rum ist... Liebe Grüße Nitsirk Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung. |
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![]() Mitglied seit 21.03.2004 |
Hallo Merceile,
eben bin ich über dies tolle Rezept gestolpert. Eigentlich wollte ich heute Buttermilchsuppe kochen als mir das Wort "Stippmilch" ins auge sprang. Hätte eher gedacht das es eine Art Dickmilch ist. die gabs früher oft zu Hause als wir die Milch noch beim Milchmann in den Kannen holten und sie als dickmilch am nächsten Tag einmfach toll schmeckte. Da ich noch Schwarzbrot im Glas habe welches sich nicht stürzen läßt und dies recht süß vom Rezept her istwerde ich gleich mal Dein tolles Rezept ausprobieren. Buttermilchsuppe muß halt noch warten . Liebe Grüße Ina |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Guten Abend zusammen,
bei mir war heute auch wieder Stippmilch-Time. Zum Sonntagsfrühstück habe ich einen Obstsalat gemacht und diesmal auch mal die Knusperflocken Variante gewählt. Mein Quark verweigerndes Familienmitglied hat die Flocken einfach mit kalter Milch verputzt und den Obstsalat separat gegessen. @ Nitsirk, axo – dann habe ich dich falsch verstanden. Ich dachte, du suchst nach einer ebenso leckeren Alternative für die Erdbeeren. @ Ina, ich weiß gar nicht, ob man Dickmilch heute überhaupt noch irgendwo kaufen kann. Meine Mutter hat sie früher auch selbst gemacht und meine Schwiegermutter sowieso. Allerdings weiß ich nicht, wie lange sie die frische Milch dann stehen gelassen haben. Gut gekühlt und einfach mit Zucker und Zimt bestreut fand ich das auch extrem köstlich. Gute Entscheidung – Buttermilchsuppe läuft ja nicht weg. Ich hoffe sehr, dass es euch geschmeckt hat!!!
Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks! Georges Auguste Escoffier |
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