Hat jemand ein Rezept für "Apfelbitter"?
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Meine Großmutter machte, als ich ein Kind war, oft ein Blech eines sündhaft guten Apfelkuchens, den sie Apfelbitter nannte. Leider ist sie kürzlich verstorben, und war schon lange nicht mehr in der Lage zu backen oder zu kochen. So konnte ich sie auch nicht danach fragen. Es muss ein donauschwäbisches Rezept sein, weil sie ja Volksdeutsche war. Hier in Österreich ist dieser Kuchen zumindest unter diesem Namen nicht bekannt. Kennt vielleicht jemand "Apfelbitter"? Liebe Grüße Esmeralda |
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![]() Mitglied seit 27.06.2004 |
so dafür habe ich mich jetzt extra in nem anderen forum angemeldet, ich hoffe es ist das richtige:
Apfelbitter Zutaten: 280g Mehl 200 g Butter 1 Prise Salz abgeriebene Schale von 1 Zitrone 1 Prise Zimt 3 Eidotter 5 EL süße Sahne 1 kg mürbe Äpfel 1 EL Rum 2-4 EL Zucker 1 TL Zimt 2 EL Rosinen 1 Ei ca. 3 EL Mandeln Zubereitung: Mehl und Butter verbröseln, Gewürze, Eidotter und Sahne dazugeben, alles rasch zu einem Mürbteig verarbeiten, 1/2 Std. kühl rasten lassen. Äpfel schälen, raffeln, mit Rum, Zucker, Zimt und Rosinen mischen. Den Teig halbieren, jede Hälfte zu einer 2-3 mm starken Platte ausrollen. Eine der beiden Teigplatten auf ein Kuchenblech legen, die gewürzten Äpfel darauf verteilen, mit der zweiten Teigplatte bedecken. Den Kuchen mit verquirltem Ei bestreichen, mit geschälten, gestiftelten Mandeln bestreuen. Bei 180 Grad goldbraun backen. Noch warm in beliebig grosse Stücke schneiden. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo LordHell!
Das hast du extra für mich gemacht? Vielen Dank! Das Rezept klingt auf jeden Fall so, als könnte es genau das sein. Werd' ich auf jeden Fall ausprobieren, vielleicht sogar schon dieses Wochenende. Leider steht die Backzeit nicht dabei, und ich bin dann immer so hilflos. Werd auf jeden Fall ab der 45. Minute das Backwerk im Auge behalten, damit es nicht von goldbraun auf schwarz wechselt. Vielen Dank nochmal! Liebe Grüße Esmeralda |
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![]() Mitglied seit 30.08.2007 |
Hallo
ich würde dir empfehlen ,bei d e m Rezept schon ab der 20. minute aufzupassen , denn so ein Mürbteig blechkuhen braucht bei mir höchstens 20-30 min. lg aloisia |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ups??!!!
Vielen Dank Aloisa! Liebe Grüße Esmeralda |
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![]() Mitglied seit 27.06.2004 |
hm, stimmt, hab nochma nachgesucht, steht nix bei...
der stachelbeerkuchen aus meinem profil ist auch ein mürbeteigkuchen mit boden und deckel, der braucht 30 min. allerdings sind die stachelbeeren auch immer sehr feucht. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Na ja ........... ich werd's schon schaffen
Die Backrohrtür meines Herdes ist eh aus Glas. Werd' während des Backens öfters einen |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo nochmal!
Ich hab das Rezept am WE gemacht, und das Resultat war super! Hat seeeehhhhr gut geschmeckt, vor allem sehr, sehr saftig. Der Kuchen hat nur 1 Tag überlebt. Liebe Grüße Esmeralda |
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![]() Mitglied seit 27.03.2002 |
Hallo
Und wie lange hast du ihn jetzt gebacken Bin aber der so eher seltenbacker Typ LG annelore Ich bin nicht auf der Welt um zu sein, wie andere mich gerne hätten |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Annelore!
Waren so ungefähr 40 Minuten. Auf keinen Fall weniger, eher ein paar Minuten mehr. Bin für's erste Mal eher nach der Optik gegangen, aber die 40 Minuten sind ein guter Richtwert, würde ich sagen. So schnell trocknet einem der Kuchen im Backrohr sowieso nicht aus, weil die Äpfel sehr saftig sind. Mir fiel auf, dass bei den anderen "gedeckten Apfelkuchen" auch Zucker in den Teig reinkommt. Beim Apfelbitter nicht. Den braucht es auch nicht, weil die Fülle eh süß genug ist. Und wer's sehr süß mag, tut noch einen Esslöffel Zucker mehr zur Füllung. Gutes Gelingen Liebe Grüße Esmeralda |
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![]() Mitglied seit 27.03.2002 |
Merci
Sag ich da doch . Dann werden Heute die Äpfel in Apfelbitter umgewandelt werden LG annelore Ich bin nicht auf der Welt um zu sein, wie andere mich gerne hätten |
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![]() Mitglied seit 04.10.2003 |
Hallo
Ich habe zufällig Apfelbitte eingegeben, wollte was schauen. So fand ich diesen Thread, bei uns heißt das Apfelbitte, gab es gestern bei uns. Meine Oma und meine Mutter sind auch Donauschwaben, daher kenne ich Apfelbitte. Es gibt ein Kochbuch das heißt "Kochbuch für Donauschwaben" da stehen viele so Sachen drin. Woher war denn Deine Oma ? LG Letizia |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Letizia!
Unter Maria Theresia siedelten viele Donauschwaben in den Banat (Jugoslawien, Rumänien), gründeten dort Dörfer und machten das Land urbar. Sie waren also Bauern. Meine Großmutter wurde in einem Dorf namens Cestereg geboren, und heiratete meinen Großvater aus Molidorf. Als der Krieg kam wurden sie vertrieben. Sie flüchteten mit meinem damals 4-jährigen Vater unter mehr als abenteuerlichen Umständen nach Österreich. Natürlich sprachen sie immer noch ihren donauschwäbischen Dialekt. Ihr Apfelbitter war sensationell! Danke für den Tip mit dem Kochbuch! Liebe Grüße Esmerlada |
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![]() Mitglied seit 12.06.2009 |
Apfelbitter:
Zutaten: 280g Mehl 200 g Butter 1 Prise Salz Schale von 1 Zitrone ( gerieben) 1 Prise Zimt 3 Eigelb 5 EL süße Sahne 1 kg Äpfel 1 EL Rum 2-4 EL Zucker 1 TL Zimt 2 EL Rosinen 1 Ei ca. 3 EL Mandeln, Stiftchen Zubereitung: Mehl, Butter vermischen, Gewürze, Eidotter und Sahne dazu, alles zu einem Mürbeteig verkneten, 1/2 Std. kühl stellen. Äpfel schälen, in Stückchen schneiden, mit Rum, Zucker, Zimt und Rosinen mischen. Teig halbieren, jedeweils auf 2 - 3 mm ausrollen. Einen Teig auf ein Kuchenblech legen, die gewürzten Äpfel darauf verteilen, mit dem zweiten Teig zudecken. die Masse mit dem verquirltem Ei bestreichen und mit den Mandeln bestreuen. Bei 180 Grad backen. Liebe Grüße Tina Der Mensch ist, was er ißt! Paracelsus sagt: "Laßt eure Lebensmittel eure Heilmittel sein!" |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Danke Tina!
So hab ich den Apfelbitter auch schon gemacht. Nachdem dieser schon ältere Thread wieder aufgewärmt wurde, fällt mir ein ............. Ich könnt bald wieder mal Apfelbitter machen! Liebe Grüße Esmeralda |
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