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Hat jemand ein Rezept für "Apfelbitter"?

Vom 25.03.2009 12:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Esmeralda Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.01.2002
209 Beiträge (ø0,06/Tag)
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Hallo!

Meine Großmutter machte, als ich ein Kind war, oft ein Blech eines sündhaft guten Apfelkuchens, den sie Apfelbitter nannte.

Leider ist sie kürzlich verstorben, und war schon lange nicht mehr in der Lage zu backen oder zu kochen. So konnte ich sie auch nicht danach fragen.

Es muss ein donauschwäbisches Rezept sein, weil sie ja Volksdeutsche war. Hier in Österreich ist dieser Kuchen zumindest unter diesem Namen nicht bekannt.

Kennt vielleicht jemand "Apfelbitter"?

Liebe Grüße

Esmeralda
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Vom 25.03.2009 13:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

LordHell Kaltmamsell


Mitglied seit 27.06.2004
814 Beiträge (ø0,29/Tag)
so dafür habe ich mich jetzt extra in nem anderen forum angemeldet, ich hoffe es ist das richtige:

Apfelbitter

Zutaten:

280g Mehl
200 g Butter
1 Prise Salz
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
1 Prise Zimt
3 Eidotter
5 EL süße Sahne

1 kg mürbe Äpfel
1 EL Rum
2-4 EL Zucker
1 TL Zimt
2 EL Rosinen

1 Ei
ca. 3 EL Mandeln

Zubereitung:

Mehl
und Butter verbröseln, Gewürze, Eidotter und Sahne dazugeben, alles
rasch zu einem Mürbteig verarbeiten, 1/2 Std. kühl rasten lassen.

Äpfel schälen, raffeln, mit Rum, Zucker, Zimt und Rosinen mischen.

Den
Teig halbieren, jede Hälfte zu einer 2-3 mm starken Platte ausrollen.
Eine der beiden Teigplatten auf ein Kuchenblech legen, die gewürzten
Äpfel darauf verteilen, mit der zweiten Teigplatte bedecken. Den Kuchen
mit verquirltem Ei bestreichen, mit geschälten, gestiftelten Mandeln
bestreuen. Bei 180 Grad goldbraun backen. Noch warm in beliebig grosse
Stücke schneiden.
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Vom 25.03.2009 13:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Esmeralda Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.01.2002
209 Beiträge (ø0,06/Tag)
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Hallo LordHell!

Das hast du extra für mich gemacht? Vielen Dank! Lächeln

Das Rezept klingt auf jeden Fall so, als könnte es genau das sein. Werd' ich auf jeden Fall ausprobieren, vielleicht sogar schon dieses Wochenende.

Leider steht die Backzeit nicht dabei, und ich bin dann immer so hilflos. Werd auf jeden Fall ab der 45. Minute das Backwerk im Auge behalten, damit es nicht von goldbraun auf schwarz wechselt. Na!

Vielen Dank nochmal!

Liebe Grüße

Esmeralda
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Vom 25.03.2009 14:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

aloisia Hendlgriller


Mitglied seit 30.08.2007
1.363 Beiträge (ø0,84/Tag)
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Hallo
ich würde dir empfehlen ,bei d e m Rezept schon ab der 20. minute aufzupassen , denn so ein Mürbteig blechkuhen braucht bei mir höchstens 20-30 min.
lg aloisia
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Vom 25.03.2009 14:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Esmeralda Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.01.2002
209 Beiträge (ø0,06/Tag)
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Ups??!!! Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Vielen Dank Aloisa!

Liebe Grüße

Esmeralda
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Vom 26.03.2009 10:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

LordHell Kaltmamsell


Mitglied seit 27.06.2004
814 Beiträge (ø0,29/Tag)
hm, stimmt, hab nochma nachgesucht, steht nix bei...

der stachelbeerkuchen aus meinem profil ist auch ein mürbeteigkuchen mit boden und deckel, der braucht 30 min. allerdings sind die stachelbeeren auch immer sehr feucht.
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Vom 26.03.2009 12:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Esmeralda Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.01.2002
209 Beiträge (ø0,06/Tag)
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Na ja ........... ich werd's schon schaffen Na!


Die Backrohrtür meines Herdes ist eh aus Glas. Werd' während des Backens öfters einen BOOOIINNNGG.... auf den Kuchen werfen.
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Vom 30.03.2009 21:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Esmeralda Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.01.2002
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Hallo nochmal!

Ich hab das Rezept am WE gemacht, und das Resultat war super!

Hat seeeehhhhr gut geschmeckt, vor allem sehr, sehr saftig.

Der Kuchen hat nur 1 Tag überlebt. Lachen

Liebe Grüße

Esmeralda
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Vom 30.03.2009 21:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

annelore  Sternekoch


Mitglied seit 27.03.2002
23.818 Beiträge (ø6,6/Tag)
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Hallo

Und wie lange hast du ihn jetzt gebacken Wichtige Frage Habe hier Äpfel stehenn die ich verarbeiten will und das Rezept würde mir schongefallen

Bin aber der so eher seltenbacker Typ

LG annelore



Ich bin nicht auf der Welt um zu sein, wie andere mich gerne hätten
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Vom 31.03.2009 08:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Esmeralda Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.01.2002
209 Beiträge (ø0,06/Tag)
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Hallo Annelore! Lächeln

Waren so ungefähr 40 Minuten. Auf keinen Fall weniger, eher ein paar Minuten mehr.

Bin für's erste Mal eher nach der Optik gegangen, aber die 40 Minuten sind ein guter Richtwert, würde ich sagen.

So schnell trocknet einem der Kuchen im Backrohr sowieso nicht aus, weil die Äpfel sehr saftig sind.

Mir fiel auf, dass bei den anderen "gedeckten Apfelkuchen" auch Zucker in den Teig reinkommt. Beim Apfelbitter nicht. Den braucht es auch nicht, weil die Fülle eh süß genug ist. Und wer's sehr süß mag, tut noch einen Esslöffel Zucker mehr zur Füllung.

Gutes Gelingen Achtung / Wichtig

Liebe Grüße

Esmeralda
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Vom 31.03.2009 10:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

annelore  Sternekoch


Mitglied seit 27.03.2002
23.818 Beiträge (ø6,6/Tag)
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Merci

Sag ich da doch .

Dann werden Heute die Äpfel in Apfelbitter umgewandelt werden Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

LG annelore



Ich bin nicht auf der Welt um zu sein, wie andere mich gerne hätten
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Vom 14.03.2010 10:48 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Letizia Tellerwäscher


Mitglied seit 04.10.2003
333 Beiträge (ø0,11/Tag)
Hallo
Ich habe zufällig Apfelbitte eingegeben, wollte was schauen. So fand ich diesen Thread, bei uns heißt das Apfelbitte, gab es gestern bei uns.
Meine Oma und meine Mutter sind auch Donauschwaben, daher kenne ich Apfelbitte.
Es gibt ein Kochbuch das heißt "Kochbuch für Donauschwaben" da stehen viele so Sachen drin.
Woher war denn Deine Oma ?
LG Letizia
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Vom 14.03.2010 11:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Esmeralda Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.01.2002
209 Beiträge (ø0,06/Tag)
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Hallo Letizia!
Unter Maria Theresia siedelten viele Donauschwaben in den Banat (Jugoslawien, Rumänien), gründeten dort Dörfer und machten das Land urbar. Sie waren also Bauern. Meine Großmutter wurde in einem Dorf namens Cestereg geboren, und heiratete meinen Großvater aus Molidorf.

Als der Krieg kam wurden sie vertrieben. Sie flüchteten mit meinem damals 4-jährigen Vater unter mehr als abenteuerlichen Umständen nach Österreich.

Natürlich sprachen sie immer noch ihren donauschwäbischen Dialekt.

Ihr Apfelbitter war sensationell!

Danke für den Tip mit dem Kochbuch!

Liebe Grüße

Esmerlada
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Vom 14.03.2010 17:48 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Vollwert-Drauf  Sternekoch


Mitglied seit 12.06.2009
686 Beiträge (ø0,7/Tag)
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Apfelbitter:

Zutaten:

280g Mehl
200 g Butter
1 Prise Salz
Schale von 1 Zitrone ( gerieben)
1 Prise Zimt
3 Eigelb
5 EL süße Sahne

1 kg Äpfel
1 EL Rum
2-4 EL Zucker
1 TL Zimt
2 EL Rosinen

1 Ei
ca. 3 EL Mandeln, Stiftchen

Zubereitung:


Mehl, Butter vermischen, Gewürze, Eidotter und Sahne dazu, alles
zu einem Mürbeteig verkneten, 1/2 Std. kühl stellen.

Äpfel schälen, in Stückchen schneiden, mit Rum, Zucker, Zimt und Rosinen mischen.


Teig halbieren, jedeweils auf 2 - 3 mm ausrollen.
Einen Teig auf ein Kuchenblech legen, die gewürzten
Äpfel darauf verteilen, mit dem zweiten Teig zudecken. die Masse
mit dem verquirltem Ei bestreichen und mit den Mandeln
bestreuen. Bei 180 Grad backen.

Liebe Grüße
Tina


Der Mensch ist, was er ißt!
Paracelsus sagt: "Laßt eure Lebensmittel eure Heilmittel sein!"
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Vom 14.03.2010 19:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Esmeralda Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.01.2002
209 Beiträge (ø0,06/Tag)
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Danke Tina!

So hab ich den Apfelbitter auch schon gemacht.

Nachdem dieser schon ältere Thread wieder aufgewärmt wurde, fällt mir ein ............. Ich könnt bald wieder mal Apfelbitter machen! Na!

Liebe Grüße

Esmeralda
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