Löwensenf medium enthält gentechnisch veränderte Stoffe

02.06.2004 18:35 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

puff

Mitglied seit 18.04.2003
148 Beiträge (ø0,04/Tag)

Hi,
die Überschrift habt Ihr sicherlich gelesen.Ob das bei allen anderen Produkten von Löwensenf auch so ist?Ausserdem sind die Deckel der Gläser mit Schadstoffen belastet,auch bei anderen Firmen(siehe aktuelle Ökotest S.16)

MfG
Chris
 
02.06.2004 19:22 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Liesbeth

Mitglied seit 02.12.2001
6.790 Beiträge (ø1,62/Tag)

Ja, und?

Das ist doch nichts Neues, interessant wäre für mich mal ein Produkt, über dass es nichts Negatives zu sagen gibt.
Wir hatten nun schon Alkohol in Kinderschokolade und Krebs erregende Stoffe im Shampoo usw usf.

Das einzigst Reine, was man kaufen kann, ist offenbar 100% Alkohol. Aber davon allein kann man auch nicht lange überleben. Was solls also?

Liesbeth


 
02.06.2004 19:42 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

GöGaDerWeltbestenKöchin

Mitglied seit 22.05.2004
433 Beiträge (ø0,13/Tag)

Hi Liesbeth,
irgendwie haste Recht..
und wenn ich schon dran verrecke, soll es wenigstens köstlich gewesen sein HAR HAR HAR
Verschwindet nun in der Küche, der Hauptfrau was aus den Töpfen klauen; es riecht wieder genial.

Gruß Let´s cook baby!
Bill
 
02.06.2004 19:48 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

puff

Mitglied seit 18.04.2003
148 Beiträge (ø0,04/Tag)

@Liesbeth
Interessante Meinung traurig
Im übrigen solltest Du wissen,daß es keinen 100%igen Alkohol gibt,da immer ein geringer ANteil an Wasser übrig bleibt

MfG
Chris
 
02.06.2004 19:56 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

popinla

Mitglied seit 24.05.2002
459 Beiträge (ø0,11/Tag)

Hallo GöGa und Liesbeth,

wie recht ihr habt.

Also, Senf kann ich noch verkraften, aber die Meldung damals mit dem Bier (was war da gleich noch drin?? Nitrosamine?) hat mich verstört.

Also: Augen zu und durch!!! ( esst weniger Senf, damit ihr den Bierkonsum damit kompensieren könnt)

Wolfgang



 
02.06.2004 20:08 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Morag

Mitglied seit 21.11.2002
721 Beiträge (ø0,19/Tag)

Hi!

Also ich finde die Information durchaus interessant! Wer ließt schon immer das Kleingedruckte und es gibt immerhin Leute die Prinzipiell sowas dann nicht mehr kaufen.

@Puff
Das ist so nicht ganz richtig, es gibt durch aus 100% Alkohol. Nur sobald der mit der Raumluft in Berührung kommt zieht der innerhalb kürzester Zeit 4% Wasser.

Gruß
Morag
 
02.06.2004 22:09 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

marloh

Mitglied seit 12.06.2002
3.692 Beiträge (ø0,92/Tag)

Also das mit dem reinen Alkohol will ich doch erst mal sehen Lächeln Auf jeden Fall arbeite ich dran Liesbeth zu widerlegen Sich auf dem Boden wälzen vor LachenSich auf dem Boden wälzen vor LachenSich auf dem Boden wälzen vor Lachen
 
03.06.2004 07:17 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sanny080978

Mitglied seit 09.01.2004
2.164 Beiträge (ø0,63/Tag)

Hallo


manche Leute machen sich Gedanken über Senf und andere über Biogeschäfte (Gemüse/Obst)

Es ist doch eine Tatsache, dass über Jahre hinweg, getestet wurde, Versuche gemacht wurden, nur damit heute ein Brokkoli auch aussieht als wäre es einer und ein Apfel so groß wie eine Hand ist usw usw.


Sorry, aber ich denke, alles ist irgendwie Behandelt, Verschönert, Verseucht...aber gestorben ist bis heute niemand daran.

Bis auf so \"KLeinigkeiten\" wie BSE und andere Seuchen Verdammt nochmal - bin stocksauer

Es gibt schon so lange manipuliertes Zeug.....und heute regt man sich darüber auf und warum, weil es mehr Auswirkungen hat.

Allergien, andere Gesundheitliche Schäden usw usw.


LG

Sanny

die trotzdem noch Senf isst


Pfeil nach rechtsTippfehler bitte korrigieren und behalten Pfeil nach links
 
03.06.2004 07:50 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cookiejens

Mitglied seit 03.12.2003
8.047 Beiträge (ø2,33/Tag)

Wenn der Löwensenf Zutaten enthlt, die gentechnisch verändert wurden und es deklariert ist, dann ist das Verbraucherschutz!

Ich werde alles, was gentechnisch verändert ist, nicht kaufen!

Das werden nach und nach mehr Produkte werden, doch solange ich noch Alternativen habe weiche ich aus. Erst wenn ich keine Alternativen habe, werde ich mich wohl fügen müssen.

Somit unterstütze ich gerne Organisationen, die für mich als Verbraucher da sind!

Die Lebensmittelindustrie erzeugt ja keine Lebensmittel aus lauter Menschenfreundlichkeit!
Es geht bei denen immer nur um Gewinnmaximierung! Also aus Scheiße Gold machen!

Da ich mich nicht um alles selbst kümmern kann und nicht die Möglichkeiten habe, Analysen zu bezahlen, nehme ich gerne Ratschläge anderer an!



Gruß Let´s cook baby!Jens

Vor grünen Erdbären wird gewarnt!
 
03.06.2004 08:41 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

krikri

Mitglied seit 22.03.2004
1.712 Beiträge (ø0,51/Tag)

Hallo!

Jetzt reden alle wieder über gentechnisch veränderte Lebensmittel, in zwei Monaten wird es dem Verbraucher aber zu lästig sein, alle Produkte auf die Inhaltsstoffe zu überprüfen! Das ist doch immer eine kurzzeitige Panikmache, bei der alle brav mitspielen, aber wer regt sich denn aktuell noch über BSE oder antibiotika-verseuchte Hühner und Puten auf?!
Das mit dem nur unveränderte Lebensmittel kaufen wird nicht so leicht umzusetzen sein, weil wer weiß schon, was die Kühe gefressen haben, wenn wir einen Joghurt kaufen? Haben die gentechnisch verändertes Futter bekommen, ist die Milch doch eigentlich auch kein reines Naturprodukt mehr, zumal die sowieso schon so behandelt und entkeimt ist, bevor wir sie im Karton kaufen können.

LG

Christine
 
03.06.2004 09:30 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Marc_W

Mitglied seit 09.09.2003
6.322 Beiträge (ø1,78/Tag)

Hallo,

wenn es deklariert ist, ist es doch in Ordnung; auch wenn es mir persönlich nicht gefällt. Aber seien wir ehrlich, wer Lebensmittel kauft, ohne die Zutaten zu lesen, ist doch wirklich selbst schuld!

Ein Skandal ist es dagegen, wenn nicht deklarierte Stoffe enthalten sind.

Viele Grüße

Marc
 
03.06.2004 09:51 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Morag

Mitglied seit 21.11.2002
721 Beiträge (ø0,19/Tag)

@marc
Im Prinzip schon. Aber liest du wirlich bei jedem Artikel jedesmal die Zutaten durch?

@krikri
Ich rege mich da immer noch drüber auf.
Du ißt also alles was man dir vorsetzt, weil die ja eh machen was sie wollen? Weil man das bei Tieffutter nicht kontrollieren ist das für mich kein Grund zu sagen, dann kontrollier ich den Rest auch nicht.

Gruß
Morag
 
03.06.2004 10:26 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mr.V

Mitglied seit 17.01.2002
2.889 Beiträge (ø0,7/Tag)

Es gab da mal vor Jahren den Fall eines Biobauers, der Spinat angepflanzt hat! Und nie Pestizide verspritzt hat! Der Spinat gedieh prima! Wie man später herausgefunden hat, hatte dieser Bauer ein kleines Feld neben dem eines Industriebauern. Und jedes mal wenn der seine Felder gespritzt hat, hat der Wind das Zeug zu ihm rüber geweht! Der Bauer darf seinen Spinta weiter als ungespritzt verkaufen!

Und wie der Wind die Pestizide, so werden jetzt die Bienchen den Blütenstaub der Genpflanzen an alle Biobauern verteilen, auf das diese im nächsten Jahr auch Genmais und Co. haben! Diesen aber teurer als Non-Gen-Mais verkaufen können BOOOIINNNGG....BOOOIINNNGG....BOOOIINNNGG....

V
 
03.06.2004 10:26 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

krikri

Mitglied seit 22.03.2004
1.712 Beiträge (ø0,51/Tag)

@ morag
Ich reg mich schon lang nicht mehr auf! Das bedeutet doch nicht, dass ich wahllos alles in mich reinstopfe! Ich wollte nur aufzeigen, dass es unmöglich ist, alle genmanipulierten Nahrungsmittel oder Inhaltsstoffe zu erkennen. Umgehen kannst Du das Dilemma doch nur, wenn Du sämtliche Nahrungsmittel ein Eigenregie anbauen oder selbst herstellen würdest! Ich für meinen Teil kaufe eben wenig bis gar keine Fertigprodukte und nur wenig Fleisch- und Wurstwaren.

Aber wenn man den Faden weiterspinnen will, dann darf man auch nicht mehr auswärts in Gaststätten essen gehen, da weiß man auch nicht, was alles verkocht wird. Außer man kann sich ein Luxuxmenü in einem Nobelrestaurant leisten, die alles frisch verarbeiten und herstellen!

LG

Christine
 
03.06.2004 10:34 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Morag

Mitglied seit 21.11.2002
721 Beiträge (ø0,19/Tag)

Ja, aber nur wenn der Verbraucher versucht genmanipulierte Sachen weitestgehend zu meiden, wird die Industrie drauf verzichten. Die Deutschen tendieren leider viel zu sehr, alles zu akzeptieren, was einem von der Industrie vorgesetzt wird. Ist das selbe wie mit den Un-CDs. In Deutschland wird das akzeptiert, daß man etwas kauft bei dem man kein Recht hat, daß es funktioniert. In England wurden sie auf Grund von Verbraucherboykotten wieder abgeschafft.
 
03.06.2004 11:35 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Marc_W

Mitglied seit 09.09.2003
6.322 Beiträge (ø1,78/Tag)

Hallo Morag,

wir denken sehr ähnlich. Ich lese tatsächlich jedesmal die Zutatenliste, bevor ich etwas kaufe. Ich denke auch, daß der Verbraucher durch seine Entscheidungsfreiheit einen Einfluß hat, den aber viel zu wenig nutzt.

Viele Grüße

Marc
 
03.06.2004 11:40 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sanny080978

Mitglied seit 09.01.2004
2.164 Beiträge (ø0,63/Tag)

Hallo


eins noch kurz.


Ich denke, dass es nicht jedem machbar ist, auch wenn er die Zutatenliste ließt und es ihm nicht gefällt, andere (meist teuere Produkte) zu kaufen.


Habt Ihr daran schonmal gedacht ??


LG

Sanny


die auch ließt, aber oft eben doch danach greifen muss.
 
03.06.2004 12:51 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Morag

Mitglied seit 21.11.2002
721 Beiträge (ø0,19/Tag)

Hallo Sanny!

Ich denke genmanipulierte Nahrungsmittel sind (noch) in der Minderheit. Aber wie der Thread zeigt, hat sich die Aufmerksamkeit gelegt und die Firmen fangen an uns den Kram unter zu schieben. Und ich denke, daß es bei den alltäglichen Nahrungsmitteln nicht so viel ausmachen wird. Und ja ich weiß, daß jeder Euro mehr sehr weh tun kann!

Gruß
Morag
 
03.06.2004 13:04 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sanny080978

Mitglied seit 09.01.2004
2.164 Beiträge (ø0,63/Tag)

Hallo


stimmt....schon was Du da schreibst...aber jeder Euro mehr..kann nicht nur weh tun....sondern auch Existenzen kosten.


Es sind nicht alle \"reich\" d.h. jetzt nicht, dass es nur arm und reich gibt, aber hab schon festgestellt, dass es immer mehr Leute gibt, die am 15. schon am Hungertuch nagen und da macht mir das schon Angst zu wissen, dass auch uns im Moment nichts anderes bleibt, wie billige womöglich genmanipulierte und veränderte Lebensmittel kaufen zu müssen.

Ich denke es gibt genug, die noch ausweichen können solange es noch möglich ist...

Eigentlich schade, dass die Lebensmittelindustrie einen Verbraucher so abzocken kann.


Ich glaub ich bau jetzt Schnitzel und Gemüse im Garten an *zwinker*

Kleiner Scherz am Rande.


LG

Sanny
 
03.06.2004 13:11 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Morag

Mitglied seit 21.11.2002
721 Beiträge (ø0,19/Tag)

Auf den Schnitzelstrauch bin ich gespannt.
 
03.06.2004 13:13 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mr.V

Mitglied seit 17.01.2002
2.889 Beiträge (ø0,7/Tag)

Wer sagt eigentlich das gentechnisch veränderte Lebensmittel schlecht sind? So kann bei genetisch verändertem Mais enorm an Pestizide gespart werden, da durch die genetische Veränderung der Mais erheblich widerstandsfähiger geworden ist! Das weniger an Pestizide ist gut für die Umwelt und gut für den Menschen!
 
03.06.2004 13:37 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Morag

Mitglied seit 21.11.2002
721 Beiträge (ø0,19/Tag)

Es sagt keiner, daß sie schlecht sind. Das Problem ist, daß man nicht Nachweisen kann, welche Auswirkungen es hat.
Nehmen wir mal an:
Die Pflanze produziert eine neue Substanz, die dann eine Nebenreaktion mit einer der dutzenden noch nicht charackterisierten Substanzen der Pflanze eingeht. Diese neue Substanz erhöht das Krebsrisiko in den nächsten 20 Jahren um 20 %. Dann ist das dumm gelaufen, weil man das frühestens in ein paar Jahrzenten nachweise kann. Und jetzt Beweis doch mal anhand der Statistiken, daß ausgerechnet _deine_ Pflanze daran schuld ist. Aber bis dahin hat sich die transgene Version ob der erhöhten Resistenz schon gegen die Wildform durchgesetzt.
Von daher kommt man sowieso nicht mehr zurück.

Und wenn die Wildformen erstmal verschwunden sind kann man auch noch mal kräftig an der Preisschraube drehen, weil man aus den gentechnisch veränderten Sachen idr kein Saatgut bekommt.

Und wenn die Pflanze resistent gegen Fraßfeinde wird, dann liegt es daran, daß sie Substanzen produziert, die ungesund sind. Schon mal dran gedacht, daß auch der Mensch ein Fraßfeind ist?
 
03.06.2004 13:54 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mr.V

Mitglied seit 17.01.2002
2.889 Beiträge (ø0,7/Tag)

Hi Moraq,

tja, das ist halt das Risiko! YES MAN Da dem Mais aber Gene andere Pflanzen eingesetzt wurden, die der Mensch bisher auch immer gegessen hat sehe ich hier nicht ganz so schwarz. Aber ich kann nur ein bischen über Mais sprechen, mit anderen gentechnisch veränderten Pflanzen kenne ich mich nicht aus.
Die Sache ist die, der Mensch pfuscht schon seit Jahrhunderten mit den Genen von Pflanzen und Tieren rum. Damals halt mit Zuchtmethoden. Da wurde halt Pflanze x mit Pflanze y gekreutzt und schon hatte man eine neue bessere Züchtung. Heute baut man das Gen einfach in die andere Pflanze ein.
Ich bin nicht für Genveränderungen, habe generell aber auch nichts gegen solche Forschungen. Wer weiß was es dem Menschen noch bringen kann... Fluch und Seegen liegen immer dicht beieinander! Wenn man z.B. an Medikamente denkt! Zu nennen wäre Medikamnet Nr. 1, die \"Pille\"! Aber \"Genmais\" ist halte gerade ein Schlagwort, was absolut \"in\" ist!

V
 
03.06.2004 14:47 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Morag

Mitglied seit 21.11.2002
721 Beiträge (ø0,19/Tag)

Mit der herkömmlichen Zucht bekommst du aber nur Kreuzungen aus Organismen, die sehr nah verwandt sind. Das essen der Gene ist ja nicht das Problem. Du bringst die Pflanze dazu, eine Reihe neuer Substanzen zu produzieren. Dabei kuckt aber keiner so genau, ob diese neuen Substanzen Seitenreaktionen machen. Das fällt nur auf, wenn diese Seitenreaktion deutlichen Anteil hat. Und keiner kann dir sagen, was sich so alles in der Pflanze ändert. Bei der Zulassung wird nur gekuckt, ob die gewünschte Substanz produziert wird und ob es in einem Zeitraum von bestenfalls ein paar Monaten Nebenwirkungen zeigt. Da man aber noch weit davon entfernt ist, alle Abläufe in einer Zelle zu verstehen, kann man auch nicht genau sagen wo jetzt der Unterschied ist.
 
03.06.2004 15:13 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mr.V

Mitglied seit 17.01.2002
2.889 Beiträge (ø0,7/Tag)

Kommt halt immer darauf an was man macht. Wenn ich jetzt das Gen finde ds dafür verantwortlich ist, das Knoblauch keine Läuse bekommt und es dem Mais \"einbaue\" muss nicht zwangsläufig was Schlechtes dabei heraus kommen. Man weiss es nicht! Aber wie gesagt, bei Medikamenten geht der Mensch meiner Meinung nach ganz andere Risiken ein, ohne mit der Wimper zu zucken!
 
03.06.2004 15:23 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Zottel

Mitglied seit 17.01.2002
4.165 Beiträge (ø1/Tag)

Volker, ich muss Dir leider widersprechen, es hat nämlich sehr wohl Folgen, wenn Du die Blattläuse quasi durch das Knoblauch-Gen im Mais ausschaltest. Denn auch Blattläuse sind ein Teil der Nahrungskette. Du magst vielleicht keine Allergie bekommen, aber ökologisch kann (nicht muss) das katastrophale Folgen haben.
 
03.06.2004 15:24 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Morag

Mitglied seit 21.11.2002
721 Beiträge (ø0,19/Tag)

Muß nicht. Aber warum geh ich das Risiko ein? Damit ein paar Saatguthersteller sich eine goldene Nase verdienen und die Bauern von sich abhängig machen?
Medikamente sind mit Sicherheit besser erforscht als GVOs. Ausserdem steht da auch groß drauf: Medikament. Bei Nahrungsmitteln will man es mir heimlich unterjubeln.
 
03.06.2004 15:28 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sonnenkind56

Mitglied seit 09.12.2002
934 Beiträge (ø0,24/Tag)

Hallo,

da es sich ausgerechnet um meinen Lieblingssenf handelt GRRRRRR habe ich die Diskusion hier mal verfolgt. Da mein Wissen um die Gentechnik nicht so atemberaubend war, habe ich mir das hier herausgesucht und möchte es den vielleicht auch noch Unwissenden nicht vorenthalten :

Autor/in: Greenpeace | 20.04.2004 |

Gentechnik - Risiko ohne Grenzen

Ratten-Gene im Salat, Motten-Gene im Apfel, Kuh-Gene in der Soja-Bohne? Das sind keine Horror-Fantasien skeptischer Gentechnik-Gegner, sondern tatsächliche Produkte aus dem Gen-Labor. Ginge es nach dem Willen der Gentechnik-Industrie, wären genmanipulierte Lebensmittel in Deutschland längst die Regel und Gen-Pflanzen hätten sich bereits unkontrolliert in unserer Umwelt ausgebreitet. Dabei kann niemand abschätzen, wie sich die Eingriffe ins Erbgut auf Mensch und Natur auswirken.

Meistens werden die zusätzlichen Gene mit dem Schrotschuss -Verfahren in das Erbgut hineinmanipuliert. Wo die Gene dabei eingebaut werden und welche Wechselwirkungen sie auslösen, ist weitgehend unbekannt. Der aktuelle Stand der Wissenschaft zeigt, dass Gene in der Regel verschiedene Funktionen ausüben: Ein Gen, das in den Pflanzen ein Gift gegen Insekten bilden soll, kann auch dafür sorgen, dass die Pflanze gegenüber anderen Schädlingen empfindlicher wird oder dass zusätzliche Stoffe gebildet werden, die Mensch und Umwelt schaden.

Bei Pflanzen zeigten schon die ersten Freilandversuche in Deutschland, wie wenig die Ergebnisse vorhergesehen werden können: In Petunien wurde ein Gen aus Maispflanzen eingebaut, das eigentlich ihre Blüten lachsrot färben sollte. Diese Petunien zeigten veränderte Wuchsformen, eine verminderte Fruchtbarkeit und eine veränderte Reaktion bei Schädlingsbefall. Ihre Blüten waren überwiegend weiß.

Dies ist kein Einzelfall für unerwünschte \"Neben\"-Effekte: Baumwollpflanzen werfen ihre Kapseln vor der Ernte ab, Pappeln blühen zum falschen Zeitpunkt, pestizidresistente Pflanzen verändern ihr Auskreuzungsverhalten, Kartoffeln werden ungewollt größer, Fische mit Frostschutzgenen zeigen beschleunigtes Wachstum, bei Sojabohnen verholzen die Stengel. Sogar in \"einfachen\" Organismen wie Hefen und Bakterien gibt es inzwischen genug Beispiele für Effekte, die weder voraussehbar noch gewollt waren. In einigen Fällen änderten sich dabei grundlegende Eigenschaften der Mikroben so sehr, dass sogar giftige Stoffwechselprodukte entstanden.

Die Gentechnik unterscheidet sich in ihren Methoden, wie zum Beispiel der Übertragung von Genen über die Artgrenzen hinweg, deutlich von der normalen Züchtung. Ob zum Beispiel ein Lebensmittel sicher ist, das aus einer gentechnisch veränderten Tomate hergestellt wurde, oder ob genmanipulierte Organismen die Umwelt schädigen, kann niemand im Voraus beurteilen. Deswegen ist Greenpeace aus Vorsorgegründen gegen die Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen. Ansonsten werden die Verbraucher zu Versuchskaninchen und die Natur zum riesigen Versuchslabor.

Doch wem nutzt die Gentechnik eigentlich? Die Gentechnik-Industrie erhofft sich große Profite. Sie will mit den Gen-Pflanzen die Herstellung unserer Nahrungsmittel kontrollieren. Vom Saatgut bis zum fertigen Produkt im Supermarkt, vom Acker bis auf unseren Teller. Schon heute wird die Landwirtschaft von einigen wenigen großen Agrar-Konzernen beherrscht: Bayer/Aventis, Monsanto, Syngenta und DuPont.

Liebe, jetzt etwas schlauere Grüße
Sonnenkind
 
03.06.2004 15:40 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Marc_W

Mitglied seit 09.09.2003
6.322 Beiträge (ø1,78/Tag)

Hallo Volker,

genau: Man weiss nicht, welche konkreten Gefahren beim Anbau und Verzehr von GMO (genmanipulierten Organismen) drohen. Klar ist nur: Es gibt Risiken, und die Wirkungen der Manipulation sind noch unueberschaubar. Gerade eben entdeckt man gerade erst die Epigenetik, also die Prozesse rund um Steuerung des Erbguts durch die Zelle und auch die Wechselwirkungen von Genen. Und warum sollte man ein unkalkulierbares Risiko eingehen? Wo liegt der Nutzen dieser Technik fuer den Verbraucher?

Viele Gruesse

Marc
 
03.06.2004 15:45 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pepperstorm

Mitglied seit 17.01.2002
534 Beiträge (ø0,13/Tag)

huhu

also an irgendwas sterben wir ja so oder so.....

du kannst auch gar nix mehr essen, aber da stirbste auch.....

ich rühre übrigens meinen senf selbst an....

gruss

pepper
 
03.06.2004 15:55 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Morag

Mitglied seit 21.11.2002
721 Beiträge (ø0,19/Tag)

Aber dabei will ich nicht noch etwas unterstützen von dem ich nichts halte Achtung / Wichtig
 
03.06.2004 16:03 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mr.V

Mitglied seit 17.01.2002
2.889 Beiträge (ø0,7/Tag)

Hi zusammen,

wie gesagt, bin ich nicht für dieses Art von Genpfusch. Das Thema an sich ist aber hochinteressant! Die Möglichkeit vielleicht mal Pflanzen zu züchten, die keinerlei Pestizide etc. mehr brauchen finde ich schon nicht schlecht. Klar geht es um Profit! Aber während die Hersteller von Pflanzenschutzmittel vermutlich die Genindustrie verdammen (oder auch nicht, da sie ja jetzt aus der Schusslinie sind), werden die Landwirte diese vielleicht bejubeln.

Frage: \"Wer fährt Auto, obwohl die Auswirkungen auf die Umwelt jedem bekannt sind? Wer raucht obwohl die Auswirkungen auf den Körper jedem bekannt sind? Wer nimmt die Pille obwohl die Nebenwirkungen jedem bekannt sind?\"

Fluch und Seegen liegen direkt nebeneinander! Und ich denke so wird das mit der Genetik auch sein!

Gruß V
 
03.06.2004 16:09 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Morag

Mitglied seit 21.11.2002
721 Beiträge (ø0,19/Tag)

Es gibt einen gravierenden Unterschied: Der Einsatz von transgenen Organismen ist ein Punkt ohne Wiederkehr. Selbst das hartnäckigste Pestizit geht irgendwann kaputt. Hast du aber einmal genetisches Material in Umlauf gebracht wirst du es nicht wieder los.
 
03.06.2004 16:18 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mr.V

Mitglied seit 17.01.2002
2.889 Beiträge (ø0,7/Tag)

Das stimmt. Sofern sich die genetisch manipulierte Pflanze durchsetzt.
 
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