Morgen wird das Schwein geschlachtet
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
An Alle!!!!!!!!!!!!!!! Morgen ist es so weit des Schwein meiner Eltern wird geschlachtet. Das wird wieder ein anstrengender Tag, aber auch ein Tag, der viele Erinnerungen mit sich bringt. Erinnerungen an längst vergangene Tage. Hausschlachten, wer kennt das heute überhaupt noch...oder es überhaupt nicht. Vielleicht kennt jemand kleine Geschichten von damals und auch heute. Von dem Kümmelspalter bis zum Speckhobel. Also morgen früh 6.45 Uhr geht es los, da wird das Schwein aus dem Stall geführt, wo es schon zu den ersten zwischenfällen kommen kann. (man überlege mal wie es ist, wenn dir ein Seil von ca.3 Meter durch die Hand rasselt). Der Fleischer nervös ist, weil er das Tier nicht so gerne schießt.........usw...........7.45Uhr kommt der Fleischbeschauer (Tierarzt) und untersuch das Schwein nach eventuellen Krankheiten. Dann kommt ein großer teil des Fleisches in einen Kessel und wird in ca.2-2,5 Stunden gekocht.... Soweit für heute. Mich interessiert jetzt aber wie dieses "HAUSSCHLACHTEN" regional von sich geht...Morgen mehr... Bei großer Interesse gibt es Bilder im Pixum. abendliche grüße Dine |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Dine,
wir hatten nach dem letzten Bairamfest einen Hammel geschlachtet. Das geht glaube ich ein wenig anders vor sich als euer Schein schlachten. Der Gärtner hat dem Tier die Kehle durchgeschnitten, es ausbluten lassen und danach wurde das Fell abgezogen. Das ganze wurde mit einer Art Teppichmesser vollzogen. Danach wurde das Tier auseinander genommen. 1/3 ist für den Eigentümer des Tieres, der Rest wird an das Personal oder Arme verteilt. Würste oder so werden nicht daraus gemacht. ausser einem Schaf werden noch Wasserbüffel, Kühe und auch Kamele geschlachtet, je nach Reichtum. Übrigens werden die Tiere auch geschlachtet, wenn man ein neues Haus bezieht, ein Geschäft eröffnet oder auch ein neues Auto bekommt. Das Ganze passiert dierekt vor der Haustüre. Gruss Ramsine |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Ramsine,
Das hört sich ja noch schlimmer an , wie es in Wirklichkeit ist. Ist das wiklicch dein ernst??????????? |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Wirklich wird wie wirklich geschrieben
tschuligung........... |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Dine,
so etwa alle 2 Jahrebesuche ich die Familie meiner GöGa. Es ist immer ein Anlass, ein Schwein und eine Ziege zu schlachten. In der Nacht, so gegen 4.00 Uhr wird das Schwein aus dem Stall geholt und unter einen Baum geführt. Dort werden ihm die Beine zusammengebunden. Mittlerweile ist die ganze Siedlung (8 Häuser) wach, denn das Schwein nimmt das nicht einfach schweigend hin. Es wird dann an einem Strick über einem Ast hochgezogen und dann wird mit dem Messer die Kehle durchgeschnitten. Das Blut wird natürlich aufgefangen und später gekocht. Nachdem das Schwein ausgeblutet ist, wird es (immer noch hängend) mit Stroh eingebunden und angezündet, damit die Borsten weg sind. Bis jetzt waren Männer am Werk und nun kommen die Frauen und reinigen die Haut mit Baumrinde und Wasser und danach wird das Schwein in seine Einzelteile zerlegt, wobei wirklich alles verwendet wird. Ohren und Kringelschwanz bekomme ich als Ehrengast und das erste Stück, das gebraten oder gekocht ist, kommt auf den Altar, weil auch die Toten in die Feier mit einbezogen werden. So geschieht es .................... auf den PHILIPPINEN gruß laxmy |
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![]() Mitglied seit 06.07.2001 |
Das hört sich ja alles schauerlich an; ich meine gelesen zu haben, dass man in Deutschland den Tieren nur die Kehle durchschneiden darf, wenn sie vorher betäubt wurden, bin mir aber nicht ganz sicher.
Bestimmt kommen noch die Tierschützer auf den Plan, sprich Thread *g*. @Laxmy Ich erinnere mich noch gut daran, dass es früher beim Metzger immer gepökelte und gekochte Ohren, Schwänze ect. gab und wir die immer gerne gegessen haben .. aber lang ists her. Guten Appetit Sia |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Dine,
ich kann nur aus der Vergangenheit berichten, und das auch nur sehr lückenhaft. Als meine Großmutter noch lebte(lang lang ist's her) wurde jedes Jahr ein Schwein geschlachtet. Das Schlachten selbst durfte ich damals noch nicht sehen. Danach wurde das Tier zerlegt und der Fleischbeschauer kam. In der Zwischenzeit wurden Blut- und Leberwürste gemacht und ich durfte die Kesselsuppe rühren. Wenn dann alles für das Kesselfleisch fertig war, wurde gegessen und getrunken, und getrunken, und getrunken..... Der Fleischbeschauer hat auf seinem Heimweg immer sehr eigenartige Kurven eingeschlagen. Naja, so war es vor 35 Jahren. Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich das heutzutage auch machen. Viele Grüße und guten Appetit IngridK |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo sia°,
natürlich wird das Schwein erst betäubt( siehe oben). @ IngridK Gleich geht es los! Laxmy's Beschreibungen zur Folge kann es schon so sein blos vor ca. 200 Jahren. Die kurven auf dem nach Hauseweg des Fleischers kenn ich auch gut -sind aber bestimmt auch schon 30 Jahre her. Ciao Dine |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Tja anders ist an Filets oder Blutwurst nicht ranzukommen und ich glaube, wenn das Schwein schon keine andere Wahl hat, dann wird es lieber individuell geschlachtet als erst noch eng zusammengequetscht voll mit irgendwelchen Medikamenten durch halb Europa gekarrt zu werden um dann in Massenabfertigung geschlachtet zu werden.
Als ich fünf Jahre alt war, wohnten wir für ein knappes Jahr bei meiner Grossmutter, die auch noch selber schlachtete (eigentlich tat es mein Grossvater, Oma machte Wurst und Panhas). Wir Kinder durften nicht dabei sein und wurden mit den tollsten Aufträgen aus dem Haus geschickt und wie es so ist, dann willste natürlich erst recht dabei sein und wir haben es auch geschafft heimlich zuzusehen. Und - wenn ich mich so erinnere - wir fanden das normal, Schlachten gehörte zum Alltag. Heute hätte ich - glaube ich - mehr Probleme damit. Irgenwie finde ich es schon seltsam, die Resultate des Schlachtens will man schon haben, aber das Schlachten selber graust einen. Susa |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
So ist es mit dem Schlachten halt.Die einen mögen es die anderen nicht.Okay!!
Auf dem Schlachhof ist es aber nicht zertlicher oder liebevoller.Tja und Wurst und Fleisch ist "fast" jeder gern. Wir wohnen zwar in der Großstadt,aber wenn es möglich ist schlachten wir alle 2 Jahre Meist geht es los die Gläser reichen nicht,wei beim reinigen einige defekt sind.Dann werden die Kinder zu Nachbarn geschickt um sie aus dem Haus zu bekommen. Wird die Wurstsuppe zu dünmuß schon mal 1-2 Würste drann glauben. Und dann die Nachbern mit den Gefäßen für die Suppe,da bin ich fort. Aber es ist halt die Tradition. Viel Spaß beim Schlachten wünscht Joachim |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Kann mich noch gut an die Schlachtfeste erinnern. Es gab immer ein mit Blut gekochtes
Essen, daß sich "Swattsuer" nannte und ich heiß und innig liebte. Auch das Bratwurstmachen mochte ich, weil die frischen Würste unvergleichlich gut schmeckten. Durfte immer bei der ganzen Schlachterei dabeisein. War bei mir immer eine Stimmung zwischen Trauer und Aufregung. Ansonsten fand ich das o.k. Heute würde ich es mir freiwillig nicht mehr ansehen. Habe zuletzt vor 20 Jahren bei der Tötung eines Hammels in Marroco zugesehen. Das reicht mir jetzt für alle Zeit. Damals hat es mich bewogen für 15 Jahre auf Fleisch völlig zu verzichten. Jetzt esse ich es wieder, der Mensch ist halt ein Raubtier. Doch ich bin froh, daß ich das Fleisch überall kaufen kann. Trotzdem gutes Gelingen Bärbel |
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Hallo,
ich schlachte jedes Jahr mit zwei Freunden ein Schwein, besser gesagt 1 und ein halbes (dazugekauft). Zum einen weis ich, wo das Fleisch herkommt, wichtiger ist jedoch die Wurst, die man selber macht. Ich kann bestimmen, wie fett oder mager, wie scharf... Und die heiligen Handlungen des Zerlegens, schneidens, durchlassens, mischens, kochens, kostens, abfüllens- für mich ist der Schlachttag (eigentlich sind es zwei) regelrechte Feiertage. Und die Familie und Freunde, Kollegen und Nachbarn freuen sich in jedem Falle über eine Büchse Wurst. In Thüringen kann man, glaube ich, recht gute Wurst machen- Leberwurst, Rotwurst, Preßkopf, Gehacktes. Dazu Bratwürste, Schinken, gefüllte Lende. Wi schlachten richtig im Haus- nicht beim Metzger, in drei Wochen ist es wieder soweit. Die letzten der Wurstbüchsen vom Vorjahr werden gerade verschenkt- wir hatten um die 400 Büchsen á 200g. Wer evtl. Erfahrungen austauschen möchte, ich wäre sehr gespannt. Gruß Arno |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo an Alle,
Danke für Eure Antworten. Ich dachte schon, dass mehr Leuten das Hausschlachten bekannt ist. Und vorallem wie lecker unsere Thüringer Wurst ist. LG Dine |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
nächste Woche ist bei meinen Eltern wieder Schlachtefest angesagt. Bei uns im Eichsfeld wird das Fleisch sofort nach dem Schlachten verarbeitet. Das frische Gehacktes, was dann beim Frühstück auf den Tisch kommt, ist dann noch warm. Na ja, ist nicht jedermanns Sache, aber ich esse es gerne. Ansonsten wird noch Blotwurst, Leberwurst, Schwartenwurst gemacht. Und aus den Gehackten dann die berühmten Feldkieker. Früher haben wir immer zu Hause geschlachtet, das war immer eine schöne Arbeit, besondert das reinigen. Heute wird das alles beim Schlachter gemacht. Wir selber haben vorige Woche 2 Schafe geschlachtet. Davon haben wir Braten gemacht und von den Rest Bockwürstchen. Viele Grüße an alle Loni |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Dine
muss meinen Kontostand ein bisschen aufpäppeln Das Schwein wird ja in der zwischenzeit sicher versorgt sein? Bei Deinem Beitrag musste ich an meine Jugend denken. In unserer Nachbarschaft wohnte ein Bauer. Ab und zu habe ich mal ein Schwein quitschen hören. Jetzt endlich habe ich verstanden, was es damit auf sich hat. (Bin eben ein Spätzünder X-) ) Aber eigentlich wollte ich zu Deiner Geschichte nur einen kleinen Witz erzählen, der mir dazu eingefallen ist: Fritzchen ist bei seinem Grossvater zum Geburtstag eingeladen und soll ein Gedicht aufsagen. Leider ist ihm aber das gelernte Gedicht entfallen. Grossvater versucht ihm Mut zu machen, und meint dann, Fritzchen solle doch einfach ein Gedicht aufsagen, das er im Kindergarten gelernt hat. Nach langem Überlegen fällt ihm ein Gedicht ein, das er vorträgt: "Du armes Schwein, Du tust mir Leid, Du lebst ja nur noch kurze Zeit!" Guten Appetit , wie ich Dich beneide. Als ich meinen Eltern war, hat leider die Zeit nicht gereicht, um Schlachtplatte zu essen. Dabei hätte ich so Lust darauf gehabt und die Jahreszeit war auch günstig. Naja, beim nächsten Mal. Gruss Helga, die vor dem Komm-Puter eine kleine Überschwemmung angerichtet hat, so läuft mir das Wasser im Munde zusammen |
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Henglein
Rama Cremefine
































