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Hallo,
meine Mutter hat mich in den 80ern manchmal zur Kartoffelernte mitgenommen. Wir sind dann auf einen Kartoffelacker gefahren, der gerade abgeerntet wurde. Nachdem die Bauern mit den Maschinen fertig waren, sind wir, zusammen mit ein paar anderen, auf das Feld gegangen und haben die Kartoffeln gesammelt, die die Maschinen übrig gelassen haben. Wir hatten damals nicht viel Geld... Ich hätte große Lust, wieder mal Kartoffeln zu sammeln. Weiß jemand, ob es sowas heute noch gibt? Oder haben die Bauern das inzwischen verboten? Die Bauern damals haben das Kartoffelsammeln wohl toleriert... Wann im Jahr ist eigentlich Kartoffelernte? Danke, Philipp |
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Hallo!
das darf man warscheinlich. Die Bauern müssen ja so viel aussortieren (Normen...) und da sind die froh wenn das noch jemand mit nimmt. Aber fragen schadet ja nicht Viele Grüße Yannik
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Hi Philipp,
bei Dir wird es doch wohl einen Hofladen/ Verkauf vom Erzeuger geben. Frag dort mal direkt nach. lg mayordomus stoppeln war ich in den 80er auch mit meinen Eltern..... |
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Hallo Philipp! Fragen kostet nichts wenn man den Kartoffelbauer kennt, zumal die liegen gebliebenden Kartoffeln eh untergegrubbert werden. Genau wie bei anderen Gemüsesorten wie z. B. Kohlrabi, die bei der Ernte nur nach einer gewissen Normgröße ausgehoben werden. Finde es darum sehr traurig, dass man nicht so einfach diese, nicht so der Größe entsprechenden Kartoffeln, so einfach aufheben darf, wie es vor vielen Jahren noch üblich war, ohne unbedingt "arm" Es war eben noch die Zeit, wo es als Sünde angesehen wurde, wenn man noch essbare Sachen einfach untergegrubbert hätte, nur weil sie nicht der Größennorm Wenn ich noch eine größere Familie hätte als nur einen Zweipersonen-Haushalt, würde ich auch bei den heutigen Preisen auf die Felder gehen. Was nicht heissen soll, dass ich es dann und wann nicht auch schon mal für den kleinen Hausgebrauch tue! Liebe Grüße Mary ![]() *Bewohnerin der Begegnungsinsel * |
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Hallo,
bei uns in der Gegend sind die Bauern froh, wenn Leute zum "Stoppeln" kommen. Die herzförmigen Kartoffeln sind es ja meist, die liegenbleiben, oder die Kleinen, da sie für den Markt unbrauchbar sind. Frag einfach mal nach beim Bauern, im September bin ich auch wieder dabei. Ich liebe es, in der Erde rumzubuddeln, und freue mich dabei wie ein kleines Kind |
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Ich würde vorher fragen. Ich habe von sowas mal gelesen, denn wenn man nicht fragt ist es Diebstahl, auch wenn die Kartoffeln nicht mehr verwendet bzw. untergehoben werden. Und wenn man dabei erwischt wird gibt es eine saftige Strafe.
Aber ich habe das vor Jahren mal gemacht, als die bei uns am Weg Kraut geerntet haben, bin ich hin und habe nach kaputten Köpfen gefragt, weil ich eh Sauerkraut machen wollte. Durfte mir dann die kaputten vom Feld wegsuchen während die Leute die Ernte einfuhren und habe dann für eine riesige Kiste dem Bauern 5 Euro bezahlt Viell. siehst Du ja auch gerade einen Bauern beim Kartoffeln ernten und kannst den direkt ansprechen. Und ich denk mir gegen einen kleinen "Betrag" dafür hat er nichts einzuwenden. Schneck |
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@strubbelchen:
nennt man das "stoppeln"? Wußte ich nicht. Warum sind die Bauern froh, wenn man die Kartoffeln einsammelt? Es ist natürlich schade, wenn sie untergepfügt werden, aber es wird dem Boden auch nicht schaden, oder? Wan im Jahr ist eigentlich Kartoffelernte? Ende September? Viele Grüße, Philipp |
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Hallo Philipp!
Hier in Niedersachsen nennen wir es stoppeln. Kommt vielleicht von Stoppelfeld? Und froh sind zumindest die Bauern, denen es leidtut, wenn die Kartoffeln sonst auf dem Feld vergammeln. Soll ja noch welche mit Gewissen geben Da die Bauern ihre Ernte meist an große Unternehmen verkaufen(Pommes, Chips...), machen sie sich selbst das Geschäft nicht kaputt, wenn sie buddelfreudige Leute stoppeln lassen. So zumindest hat es mir "mein" Bauer erklärt. Gruß, Strubbelchen |
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Hi
also ich hab mich ja vorhin zusammengerissen - aber wenn ich nochmal lese: Es sollen ja auch noch Bauern mit Gewissen geben alle anderen haben auch ein Gewissen - nur die übrigen Früchte müssen sehr schnell verarbeitet werden (aus Feldhygienegründen: Fäulnisbakterien, Krankheiten, ...), die Leute die sich die Arbeit antun und nachklauben sind sehr wenige und daher gilt es flott aufzuarbeiten und mit Geschäft hat das weniger zu tun - liebe Leute bevor ihr weiter herumgiert und geiert und neidet nachdenken Radkon |
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Was ist denn mit dir los??
Aber ich mag gar nicht auf dich eingehen, deine Unterstellungen sind ja wohl unverschämt! |
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Hallo,
so ne schoene Provokation - und keiner kommt streiten? Ist das Fruehjahrsmuedigkeit oder schon das Sommerloch? LG Youtas |
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Hi
ich wär eh da zum Streiten, aber Strubbelchen siehts wohl nicht so also ich find die Unterstellung eigentlich unverschämt, dass die Bauern, die ihre Früchte eingrubbern kein Gewissen haben .. das kam ja jetzt öfter durch - nur aus Neid grubbern wir die restlichen Kartoffeln ein die Einzigen, die bei uns Fragen ob sie "stoppeln" dürften (ich find den Ausdruck total lieb) sind 2 Familien aus dem Ausland, die Selben, die kommen und fragen ob sie Löwenzahn ernten dürfen, oder sich ein paar Maiskolben ernten dürfen sonst interessiert es hier absolut niemanden und wie diese paar Leute Hektarweise das Feld "reinigen" um Fäule, Kartoffelkrankheiten etc zu verhindern möchte ich sehen, den meisten ist es doch lieber die genormten Kartoffeln im Geschäft zu kaufen, aber wehe zu groß, zu klein ... aber wenn man sich dem beugt, wird mal als Landwirt ohne Gewissen abgestempelt lg Radkon |
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Nö, mag nicht streiten, warum denn auch...
Radkon, habe eben gesehen, dass du Bäuerin bist. Und wahrscheinlich hast du mich missverstanden. Hinter meiner Aussage mit dem Gewissen war ein Smiley. Und zum Gierigsein: Nein, ich bin nicht gierig, Kartoffeln kosten nicht viel und die kann ich mir bedenkenlos leisten. Ich mag aber gerne in der Erde rumwühlen und freue mich über "meine" Ernte. Der Bauer, wo ich stoppele, hat einen total tollen Hofladen, wo ich mich regelmässig eindecke. Und andere, die stoppeln kommen, nehmen auch meist was mit. Ist also eine gute Werbung für den Bauern und bringt nebenbei Geld. Außerdem kommen im September regelmässig Schulklassen und Kindergartengruppen dorthin, die Kinder lieben das! Und die Eltern lassen nebenbei wieder Geld da. Und Radkon: Du solltest dir nicht jeden Schuh anziehen. Ich verstehe ja, dass man aufbraust, wenn jemand etwas völlig Verkehrtes über den Beruf raushaut. Aber in meinem Post finde ich absolut nichts, womit ich deinen Unmut verdient hätte... Gruß, Strubbelchen |
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Hi
ich hab ja schon vorher gelesen und da sind einige Posts vorher schon so Meldungen, wo ich geschluckt hab und mich aber auf meine Finger gesetzt hab Ich habs schon ein paar Mal hier so gelesen, dass man vermutet, der Bauer ackert nur ein, damit ja keiner was vom Feld holt - das stimmt eben nicht, sondern macht einfach Sinn. Bei deinen einen Bauern macht das Stoppeln Sinn, aber niht bei den hunderten Hektar. Es macht ja Sinn, wenn die Leute wieder wissen, dass Erdäpfel nicht auf Bäumen wächst, wann die Erdäpfelernte ist, wie es ist in der Erde herumzubuddeln (und wie grauselig ein Fauliger ist) aber es macht auch Sinn, ein Feld zu bearbeiten glg Radkon |
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moin,
lohnt sich bei den heutigen Vollerntern das Stoppeln überhaupt noch? VG Jörk |
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Jörk
nein - glaub ich nicht lg Radkon |
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Hallo,
mir fällt zu dem Thema noch was anderes ein : Nicht auf jedem Kartoffelacker werden Speisekartoffel angebaut. Bei uns in der Region sind es sehr oft Stärkekartoffeln. Liebe Grüße Anneliese Deutschland, Niedersachsen...Steinwurf von NL entfernt |
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Hallo alle zusammen
Hier wurde schon viel gepostet und jeder hat so seine Erfahrung gemacht doch leider nicht immer nur gute Mein Bekannter erzählte mir mal " Er wolle auch nach Stoppeln so wie viele es früher auch taten doch der Bauer hat es untersagt " Der Grund : Die Leute sollen die Kartoffeln kaufen und schwups wurden die liegengebliebenden untergeflügt Ja vieles dreht sich leider nur um Profit . Ich ernte meine Kartoffeln (Topinambur ) das ganze Jahr, selbst im Winter Gruß Wilhelm |
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Hallo,
Wilhelm, hatte der Bauer da vielleicht selbst noch nicht geerntet? Gruß vom greeneyedmonster |
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Hallöchen
..na Topinambur hat eigentlich nix mit Kartoffeln zu tun. Wir haben in meiner Kindheit auch immer Kartoffeln aufm Acker gestoppelt. Das war hier üblich und viele habens gemacht. Allerdings war das so, daß das meine Eltern versucht haben, so geheim wie möglich zu machen, weil die sich nix nachreden lassen wollten. Naja, die waren eben so. Grüßchen von Planifolia |
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Hallo alle zusammen
Es ist doch schön zu lesen das alle hier so schlau sind planifolia ich will dir ja nichts unterstellen aber von Gärtnern scheinst du nicht viel zu verstehen !! Wie kannst du behaupten das die Topinambur nichts mit Kartoffeln zu tun hat ? Herkunft und Varianten des Namens Laut Vogel leitet sich der Name Topinambur vom Namen eines indianischen Stammes ab.[1] Mancherorts in Baden wird Topinambur als Erdapfel bezeichnet. Weitere Namen sind Erdbirne (in Südbaden auch Ross-Erdäpfel, weil sie an Pferde verfüttert wurden) oder Jerusalem-Artischocke, Borbel, Erdartischocke, Erdschocke, Erdsonnenblume, Erdtrüffel, Ewigkeitskartoffel, Indianerknolle, Kleine Sonnenblume, Knollensonnenblume, Rosskartoffel, Schnapskartoffel, Süßkartoffel und Zuckerkartoffel.[2] Als Erdbirne oder Erdapfel wird im Rheinland, in Süddeutschland, Österreich und in der Schweiz auch die Kartoffel bezeichnet. Als Topinambur oder Rossler wird auch der aus den stärkereichen Wurzelknollen dieser Pflanze hergestellte Branntwein bezeichnet. Wenn ihr mehr wissen wollt Wicki hilft euch wie immer !! Ich habe sie seit Jahren bei mir in der Erde , aber wenn man so schlau ist sollte man sie in ein Maurerkübel pflanzen dann hält man sie im zaum !! Tolle Idee oder Ach übrings essen kann man sie auch und man muß sie nicht mal schälen nur mit einer Bürste sauber machen , aber das wustet ihr sicherlich Ich stehe gern für fragen zur Verfügung aber ich denke ihr wisst eh alles. Gruß vom Hobbygärtner Wilhelm |
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Wilhelm, Du bist ein Knaller.
Topinambur (Helianthus tuberosus) ist eine Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) und zählt zur selben Gattung wie die Sonnenblume (Helianthus annuus). Die Kartoffel (Solanum tuberosum) gehört vom Ursprung zu den Nachtschatten-Gewächsen wie Tomaten oder Auberginen. Gruß Hubert |
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Ja Hubert
Ein Knaller ist ganz richtig Und du hast recht kann man auch nachlesen ! Dennoch wird sie Kartoffel bei uns genannt ! Ich bin nur ein Kleingärtner kein Biologe aber ich esse sie gern und habe gute erfolge beim Anbau !! Gruß Wilhelm |
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Klasse bei uns werden Ziegen Kühe genannt, Bergmannskühe sind das deswegen jetzt auch tatsächlich Kühe????? Willi wird immer besser Gruß Heinz |
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Au weia...
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