Gedichte und Sprüche am 13. Februar 2012
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![]() Mitglied seit 09.01.2009 |
auch wenn mich jetzt einige für hoffnungslos altmodisch ansehen: ich nehme lieber ein Buch als einen eBook Reader in die Hand! Das Buch ist wie eine Rose,
beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz. (Aus Persien) ![]() Einen guten Start in die neue Woche! Alex |
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![]() Mitglied seit 03.08.2006 |
Guten Morgen Alex, Dir und allen noch Folgenden einen guten Start in die neue Woche...
ein sehr schönes Foto, Alex, ich meine, es ist "Der kleine Prinz" Ein gutes Buch, einen guten Freund, die lernt man nicht aus.
Ein weises Buch ist ebenso unergründlich wie ein großes Menschenherz. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach *** Das Bilderbuch Von der Poesie sucht Kunde Mancher im gelehrten Buch, Nur des Lebens schöne Runde Lehret dich den Zauberspruch; Doch in stillgeweihter Stunde Will das Buch erschlossen sein, Und so blick ich heut hinein, Wie ein Kind im Frühlingswetter Fröhlich Bilderbücher blättert, Und es schweift der Sonnenschein Auf den buntgemalten Lettern, Und gelinde weht der Wind Durch die Blumen, durch das Herz Alte Freuden, alten Schmerz - Weinen möcht ich, wie ein Kind! Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff ![]()
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![]() Mitglied seit 19.10.2005 |
Schönen Guten Morgen zusammen
Gute Bücher sind die großen Schätze des Menschengeschlechts.
Das beste, was je gedacht und erfunden wurde, bewahren sie aus einem Jahrhundert in das andere; sie verkünden, was einst auf Erden lebendig war. Gustav Freytag (1816-1895) Ich wünsche euch einen guten Wochenbeginn Jule
You have to go on and be crazy Alle sagten: Das geht nicht! Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht! |
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![]() Mitglied seit 25.10.2006 |
Guten Morgen,
Ich brauch', daß mein Haus gedeiht: eine Frau, vergnügt und gescheit, eine Katz', die auf Büchern sich rollte. Und Freunde zu jeder Zeit, ohne die ich nicht leben wollte. Guillaume Apollinaire Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet. Goethe, Johann Wolfgang von (1749-1832) O glücklichster Leser, wasche Deine Hände und fasse das Buch so an, drehe die Blätter sanft, halte die Finger weit ab von den Buchstaben. Der, der nicht weiß, zu schreiben, daß dies eine Arbeit sei. O wie schwer ist das Schreiben: es trübt die Augen, quetscht die Nieren und bringt zugleich allen Gliedern Qual! Drei Finger schreiben, der ganze Körper leidet... Notiz eines Schreibers aus dem 8. Jahrhundert gesehen in der Bibelgalerie Mersburg Gruss Minzekatze |
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![]() Mitglied seit 19.10.2005 |
Die Bücher Sieh, von diesem mystischen Schreine
Zieh ich weg das grüne Tuch: Liebste, bei der Lampe Scheine Siehst du stehen Buch an Buch. Diese ganze Bücherreihe Hab' ich lebend aufgebaut; Fühlst du Ernst in dir und Weihe, Sei ihr Inhalt dir vertraut; Denn, so wenig auch mein Leben Für die Allgemeinheit sei, Geb' ich doch mit tiefem Beben Fremdem Blick die Einsicht frei. Du versenkst dich in mein Leben, Wenn du diese Bücher liest; Bebe nicht, wenn du entschweben Manchen duftigen Schleier siehst! Hast du von der Kindheit Tagen Blatt um Blatt mit treuem Sinn Sorgsam lesend umgeschlagen, Weißt du völlig, wer ich bin. Nichts verschwieg ich: Sünd und Tugend Steht verzeichnet Wort an Wort, Schäum' ich heut' in saftiger Jugend, Morgen bin ich welk, verdorrt; War ich gut und edel gestern, Handl' ich heute, wie ein Wicht! Meine Kehle, rauh vom Lästern, Flötet morgen ein Gedicht. Strebt' ich schön und gut zu handeln, Fehlt' ich hundertmale doch! Nicht, im Gleichgewicht zu wandeln Lernte ich und schwanke noch! Täglich schrieb ich. Meiner Beichte Fehlt beschönigender Schwung, Fehlt des Alters wehmutfeuchte Thräne der Erinnerung. So in diesen moderdumpfen Büchern blätternd, siehst du bald In ein Nichts zusammenschrumpfen Deines Liebsten Traumgestalt. Und nun magst du wohl bedenken: Willst du lesen Buch um Buch? Oder soll ich lieber senken Drüber wiederum das Tuch? - Hugo Salus (1866-1929) -
You have to go on and be crazy Alle sagten: Das geht nicht! Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht! |
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![]() Mitglied seit 25.10.2006 |
Hallo,
Schaff gute Bücher in dein Haus, sie strömen edle Kräfte aus und wirken als Segenshort auf Kinder und Enkel fort. Christian Friedrich Scherenberg Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen. Francis Bacon Gruss Minzekatze |
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![]() Mitglied seit 09.01.2009 |
Elke, richtig erkannt, das auf dem Foto ist der "Kleine Prinz" in alemannischer Mundart. Er begleitet mich (allerdings in hochdeutscher Ausgabe) seit meiner Kindheit.
Lesebuch
Wunderlichstes Buch der Bücher Ist das Buch der Liebe; Aufmerksam hab ich's gelesen: Wenig Blätter Freuden, Ganze Hefte Leiden; Einen Abschnitt macht die Trennung. Wiedersehn! ein klein Kapitel, Fragmentarisch. Bände Kummers Mit Erklärungen verlängert, Endlos, ohne Maß. Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) Hoffentlich sind die Kapitel bei uns schwerpunktmäßig anders gelagert! Gruß Alex |
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![]() Mitglied seit 03.07.2008 |
Guten Morgen zusammen,
Weißt du, wo die Nacht bleibt, wenn sie dem Lauf des Tages folgt? Kennst du das Zeichen? Hast du der Bäume Blätter gezählt? Weißt du, wer die Berge baute vor dem Sturz der Elemente? Weißt du, wer die belebte Erde stützt? Die Seele klagt, weiß keine Antwort. Wer hat es erschaut? Wer weiß das alles? Ich achte die Bücher wie auch das, was sie nicht wissen. Taliesin, 5. Jh.; aus dem Walisischen LG Claudia
Was ist die Zukunft für dich: Nichts als du selbst! |
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![]() Mitglied seit 10.02.2008 |
Einen schönen guten Tag euch allen.
Ich finde und habe immer gefunden, daß sich ein Buch gerade vorzugsweise zu einem freundschaftlichen Geschenk eignet, man liest es oft, man kehrt oft dazu zurück, man naht sich ihm in ausgewählten Momenten, braucht es nicht wie eine Tasse, ein Glas, einen Hausrat in jedem gleichgültigen Augenblick des Lebens und erinnert sich so immer des Freundes im Augenblick eines würdigen Genusses. Friedrich Wilhelm Christian Karl Ferdinand Freiherr von Humboldt, (1767 - 1835) Liebe Grüße Petra |
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![]() Mitglied seit 03.07.2008 |
Buch und Rose
Ein altes Buch in pergamentnem Band, Jahrhunderte vielleicht nicht aufgeschlagen - Weil fremd sein Wort erklingt aus fremdem Land, Und alte Dichter wenigen behagen. Ein altes Buch fiel jüngst mir in die Hände, Und wie ich träumend seine Blätter wende, Und Moderstäubchen wirbelnd mich umfliegen, Seh staunend ich in seinem Schoß verdorrt, Doch Lenzensduft noch hauchend fort und fort, Verblichen, farblos eine Rose liegen. Friedrich Halm LG Claudia
Was ist die Zukunft für dich: Nichts als du selbst! |
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![]() Mitglied seit 09.05.2009 |
Guten Tag alle zusammen,
ein Leben ohne Buecher koennte ich mir gar nicht vorstellen! Das Buch Der Erste schreibt es, Der Zweite vertreibt es, Der Dritte verschmäht es, Der Vierte ersteht es, Den Fünften entflammt es, Der Sechste verdammt es, Der Siebente schätzt es, Der Achte versetzt es, Der Neunte verpumpt es, Der Zehnte zerlumpt es, Der Elfte vergräbt es, Der Zwölfte verklebt es Zu Tüten, denn im Krämerladen Da kommen sie schließlich Alle zu Schaden! Heinrich Seidel (1842 - 1906) Liebe Gruesse Anne |
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![]() Mitglied seit 26.03.2009 |
Hi,
Manchmal, o glücklicher Augenblick, bist du in ein Buch so vertieft, daß du ihn ihm versinkst - du bist gar nicht mehr da. Herz und Lunge arbeiten, dein Körper verrichtet gleichmäßig seine innere Fabrikarbeit, - du fühlst ihn nicht. Du fühlst dich nicht. Nichts weißt du von der Welt um dich herum, du hörst nichts, du siehst nichts, du liest. Du bist im Banne eines Buches. Tucholsky ,Weltbühne 1932 ---------------------------------- Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern - Sie könnten an einem Druckfehler sterben. Mark Twain Dana |
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![]() Mitglied seit 21.05.2009 |
Hallo zusammen,
Das Buch hat immer Zeit. Der Bücherschatz ist nicht zu erschöpfen. Ein stiller Winkel – und das lesende Kind hat sein Paradies. Heinrich Wolgast (1860-1920) Ein Bücherschatz ist wie ein geistiger Baum, der Bestand hat und seine köstlichen Früchte spendet von Jahr zu Jahr, von Geschlecht zu Geschlecht. (Thomas Carlyle 1795-1881) Die Bekanntschaft mit einem einzigen guten Buch kann ein Leben ändern. Marcel Prévost (1862 - 1941) Lieben Gruß Ina |
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![]() Mitglied seit 25.10.2006 |
Hallo,
Der Bücherfreund Ob ich Biblio- was bin? Phile? "Freund von Büchern" meinen Sie? Na, und ob ich das bin! Ha! und wie! Mir sind Bücher, was den anderen Leuten Weiber, Tanz, Gesellschaft, Kartenspiel, Turnsport, Wein und weiß ich was, bedeuten. Meine Bücher --- wie beliebt? Wieviel? Was, zum Henker, kümmert mich die Zahl. Bitte, doch mich auszureden lassen. Jedenfalls: viel mehr, als mein Regal Halb imstande ist zu fassen. Unterhaltung? Ja, bei Gott, das geben Sie mir reichlich. Morgens zwölfmal nur Nüchtern zwanzig Brockhausbände heben --- Hei ! das gibt den Muskeln die Latur. Oh, ich mußte meine Bücherei, Wenn ich je verreiste, stets vermissen. Ob ein Stuhl zu hoch, zu niedrig sei, Sechzig Bücher sind wie sechzig Kissen. Ja natürlich auch vom künstlerischen Standpunkt. Denn ich weiß die Rücken So nach Gold und Lederton zu mischen, Daß sie wie ein Bild die Stube schmücken. Äußerlich? Mein Bester, Sie vergessen Meine ungeheure Leidenschaft, Pflanzen fürs Herbarium zu pressen. Bücher lasten, Bücher haben Kraft. Junger Freund, Sie sind recht unerfahren, Und Sie fragen etwas reichlich frei. Auch bei andern Menschen als Barbaren Gehen schließlich Bücher mal entzwei. Wie ? - ich jemals auch in Büchern lese?? Oh, sie unerhörter Ese--- Nein, pardon! - Doch positus, ich säße Auf dem Lokus und Sie harrten Draußen meiner Rückkehr, ach dann nur Ja nicht länger auf mich warten. Denn der Lokus ist bei mir ein Garten, Den man abseits ohne Zeit und Uhr Düngt und erntet dann Literatur. Bücher - Nein, ich bitte Sie inständig: Nicht mehr fragen! Laß dich doch belehren! Bücher, auch wenn sie nicht eigenhändig Handsigniert sind, soll man hochverehren. Bücher werden, wenn man will, lebendig. Über Bücher kann man ganz befehlen. Und wer Bücher kauft, der kauft sich Seelen, Und die Seelen können sich nicht wehren. (Joachim Ringelnatz) Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt. China Gruss Minzekatze |
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![]() Mitglied seit 09.01.2009 |
So vielfältig wie die Bücher, so auch Eure Beiträge. Danke schön dafür!
Die Kerze erhellt die Stube,
das Buch erleuchtet das Herz. (aus China) ![]() Einen gemütlichen Abend, vielleicht mit Buch und Kerze wünscht Euch Alex |
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![]() Mitglied seit 15.10.2004 |
Kind und Buch "Komm her einmal, du liebes Buch; Sie sagen immer, du bist so klug. Mein Vater und Mutter, die wollen gerne, Daß ich was Gutes von dir lerne; Drum will ich dich halten an mein Ohr; Nun sag mir all deine Sachen vor. Was ist denn das für ein Eigensinn, Und siehst du nicht, daß ich eilig bin? Möchte gern spielen und springen herum, Geh, garstiges Buch, du ärgerst mich, Dort in die Ecke werf' ich dich." Wilhelm Hey (1789-1854) Liebe Grüße
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![]() Mitglied seit 25.10.2006 |
Hallo,
Einem Haus eine Bibliothek hinzuzufügen heißt, dem Haus eine Seele zu geben. Marcus Tullius Cicer Gruss Minzekatze |
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![]() Mitglied seit 26.03.2009 |
Zwei Bücher
Mir fällt ein dickes Buch in die Hand, Das dickste in all meinen Schränken - Ach, damals!... Ich war nicht recht bei Verstand Und mag an die Zeiten voll Torheit und Tand Nicht ohne Lächeln denken. Ihr las ich's einst vor. Fünf Stunden gar Bei grün verhangenem Lichtchen. Sie hatte so herrlich rostrot Haar Und war Baronin im zweiten Jahr Mit einem Madonnengesichtchen. Wir lasen und sprachen von Leben und Tod, Von Schuld und Menschenverlangen. Sie wurde blaß, und sie wurde rot; Und Fragen, die tief ihr im Herzen geloht, Die brachen aus Augen und Wangen. Wir lasen, derweil der Hausherr schlief, Und draußen der Herbststurm fegte, Bis sie ihr Köpfchen dicht und tief Just beim "Kategorischen Imperativ" An meinen Smoking legte. O schöne Zeit der Philosophie Und all der gelehrten Sachen! Ich denk' an all das Warum und Wie Und, Frau Baronin, auch an Sie - Und ich muß lachen, lachen!... Ein zweites Bändchen greif' ich geschwind, Sporfleckig und vergriffen - Das war des Pfarrherrn blondes Kind; Die Zöpfe flogen im Maienwind, Derweil die Drosseln pfiffen. Der Vater steht am Bienenhaus Und prüft dort Flug und Waben. Die Bienchen summen ein und aus; Und auch am Tisch der Wiesenstrauß Muß kleine Räuber laben. Wir aber, tief aufs Buch gebückt, Wir lesen und lesen wieder. Wir sitzen still und nah gerückt, Und aus dem kleinen Band entzückt Steigen viel lachende Lieder. Sie lachen und singen das Herz uns warm Und jubeln was lang wir verschwiegen. Ich bieg' um den jungen Leib meinen Arm; Sie duldet's ohne Groll und Harm - Die Bienen summen und fliegen. "Der Vater sieht uns, Liebster, hab acht!" Er kam mit bedächtigem Schreiten. Wir aber haben so toll gelacht, Als hätt' er den herrlichsten Witz gemacht - Wie war uns so froh, uns beiden! Und nehm' ich das Büchlein aus prunkenden Reihn, - Wir lasen's nie zu Ende - Dann zieht ein stiller Frühling ein Mit Bienensummen und Sonnenschein Im Duft deiner jungen Hände... Das dicke Buch wird von den Erben geehrt, Weil's alle kennen und nennen. Ins Büchlein, das einst mir der Frühling beschert, Schrieb heut' ich lächelnd: "Ohne Wert Und nach meinem Tod zu verbrennen." Rudolf Presber Dana |
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