Gedichte zum Pfingstsonntag - 12.06.2011
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![]() Mitglied seit 01.03.2007 |
Nach langer Zeit bin ich endlich wieder da. Seit gestern bin ich zuhause und damit zurück im Leben. Zwischendurch hat meine Tochter mich ab und zu mit Gedichten von Euch versorgt - das hat mir immer Freude bereitet. Allen, die mir geschrieben haben, schick ich ein ganz großes DANKE Jetzt möchte ich mit Euch auf einen Pfingstspaziergang gehen: Pfingstlied Pfingsten ist heut, und die Sonne scheint, Und die Kirschen blühn, und die Seele meint, Sie könne durch allen Rausch und Duft Aufsteigen in die goldene Luft. Jedes Herz in Freude steht, Von neuem Geist frisch angeweht, Und hoffnungsvoll aus Thür und Thor Steckt's einen grünen Zweig hervor. Es ist im Fernen und im Nah'n So ein himmlisches Weltbejah'n In all dem Lieder- und Glockenklang, Und die Kinder singen den Weg entlang. Wissen die Kindlein auch zumeist Noch nicht viel vom heiligen Geist, Die Hauptsach spüren sie fein und rein: Heut müssen wir fröhlichen Herzens sein. Gustav Falke, 1902 Glückliche Grüße Sabine |
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![]() Mitglied seit 09.01.2009 |
Liebe Sabine,
eine schönere Nachricht könnte es zum Pfingstfest gar nicht geben! Wir freuen uns so mit Dir!!! Pfingsten Pfingsten, das heißt: das Neuste vom Schneider, Helle Hosen und weiße Kleider, Neue Sonnenschirme und neue Hüte Mit Bändern und Blumen, jeder Güte. Pfingsten, das heißt: sich drängen und stoßen, Und quetschen und schieben, die Kleinen und Großen, Besetzte Bahnen, Tramways und Breaks, Heißt: Schinken und Spargel und Rührei und Steaks, Maibowle, Bier, frohe Gesichter Und ab und zu ein lyrischer Dichter. Pfingsten heißt auch: Fiedel und Flöte, Ein Zitat aus Reineke Fuchs von Goethe, Heißt Tanz und Predigt, heißt Kirche und Schenke. Was heißt Pfingsten nicht alles, wenn ichs bedenke. Eins noch vor allem, vom ganzen Feste Ist das das Schönste, ist das Beste: Das junge lachende Maienlaub, Hell wimpelnd über Lärm und Staub, Des Lebens grüne Standarte. Hurra! Freue dich, Mensch! Pfingsten ist da! Gustav Falke (1853 - 1916) Lieben Gruß Alex |
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![]() Mitglied seit 21.05.2009 |
Liebe Sabine, lieber Alex, euch und allen Kommenden wünsche ich ein frohes Pfingstfest!
Sabine, das ist wirklich eine sehr erfreuliche Nachricht, ich begleite dich gerne auf deinem Spaziergang! Pfingsten, das liebliche Fest... Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen; es grünten und blühten Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken Übten ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel; Jede Wiese sprosste von Blumen in duftenden Gründen, Festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde. Johann Wolfgang von Goethe Pfingsten Durch den nächtlichen Wald ein Raunen zieht. In blütenschweren Düften. Es säuselt der Wind im schlafenden Ried Es wallt und wogt in den Lüften. Hell hebt sich im Osten ein glühender Schein Es lohen zuckende Gluten. Sie läutern in goldenen Flammen mich rein In strahlenden rauschenden Fluten. Georg Heym Lieben Gruß und eine gute Nacht Ina |
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![]() Mitglied seit 03.07.2008 |
Guten Abend zusammen,
Sabine, wir haben noch nicht oft zusammen hier geschieben. Ich freue mich aber, dass du wieder da bist und dass es dir gut geht. Der Nachtigall Pfingstgesang Zu Pfingsten sang die Nachtigall nachdem sie Tau getrunken; die Rose hob beim hellen Schall das Haupt, das ihr gesunken! O kommt ihr alle trinkt und speist, ihr Frühlingsfestgenossen, weil übers ird'sche Mal der Geist des Herrn ist ausgegossen. Die Himmelsjünger groß und klein sind von der Kraft durchdrungen, man hört sie reden insgemein zu wunderbaren Zungen. Und da ist kein Zung' am Baum Kein Blatt ist da so kleines, es redet auch mit drein im Traum als sei's voll süßen Weines. Oh, Ihr Apostel gehet aus Und predigt allen Landen mit Säuselluft und Sturmesbraus von dem, der ist erstanden! Legt aus sein Evangelium, auf Frühlingsau'n geschrieben, daß er uns lieben will darum, wenn wir einander lieben. Wer liebend sich ans nächste hält Und will nur das gewinnen, umfaßt darin die ganze Welt, und Gott ist mitten drinnen! Friedrich Rückert LG und gute Nacht Claudia |
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![]() Mitglied seit 26.03.2011 |
Frohe Pfingsten Sabine, Alex, Ina, Claudia und allen die vorbeischauen
Pfingsten Zwischen Tulpenflammen und Narzissen Springen unter schweren Fliederbüschen Kleine Mädchen losen Haars im Garten. Lerne, Herz! Die kleinen Mädchen wissen Mehr vom Glück, als du; mit ihrem Springen Loben sie den heiligen Geist der Pfingsten Zwischen Tulpenflammen und Narzissen. Denn der heilige Geist ist ausgegossen In den glutenbunten Tulpenflammen, Und er heißt: Seid fröhlich, Menschenkinder! Jede Blume, glorienumflossen, Ist, dem Haupt Mariens gleich, ein Abbild Milder, tiefer, süßer Gottesliebe ... Denn der heilige Geist ist ausgegossen. Otto Julius Bierbaum, (1865 - 1910), Renate |
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![]() Mitglied seit 26.03.2011 |
fPingstlied
Pfingsten ist heut, und die Sonne scheint, Und die Kirschen blühn, und die Seele meint, Sie könne durch allen Rausch und Duft Aufsteigen in die goldene Luft. Jedes Herz in Freude steht, Von neuem Geist frisch angeweht, Und hoffnungsvoll aus Thür und Thor Steckt's einen grünen Zweig hervor. Es ist im Fernen und im Nah'n So ein himmlisches Weltbejah'n In all dem Lieder- und Glockenklang, Und die Kinder singen den Weg entlang. Wissen die Kindlein auch zumeist Noch nicht viel vom heiligen Geist, Die Hauptsach spüren sie fein und rein: Heut müssen wir fröhlichen Herzens sein. Gustav Falke . 1853 - 1916 Renate |
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![]() Mitglied seit 25.12.2007 |
Guten Morgen und Allen ein frohes Pfingstfest
Sabine ,das ist ja eine erfreuliche Nachricht ,ich freu mich für Dich Jule hab ich gestern auch noch gelesen ,ein Willkommen zurück Pfingsten! Ein Wort, das seinen Zauber auf das menschliche Gemüt üben wird, so lange noch ein Baum blüht, eine Lerche schmetternd in die Lüfte steigt und ein klarer Frühlingsmorgen über uns lacht. Ein Wort, dessen Klang selbst unter der härtesten Eiskruste des Egoismus, unter dem Schnee des Alters und in dem Herzen, das in Leid und Kummer erstarrt ist, noch ein Echo von Lenzeslust erwecken kann. Eugenie Marlitt, (1825 - 1887) LG
Das beste Gebet ist Geduld |
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![]() Mitglied seit 09.05.2009 |
Guten Morgen am Pfingstsonntag,
SABINE, wie schön, dich nach so langer Zeit wieder zu lesen! Weiterhin alles Gute für dich! JULE, herzlich willkommen zurück aus dem Urlaub! Pfingsten O heilige Frühlingswonne, Du sinkest nieder, Strahlend und flimmernd In himmlischen Schauern, Auf alle Berge, In alle Täler, In jede Menschenbrust! Ja, du bist es, Geist Gottes, Du gießest dich aus Über die Welt! Soll ich auf die sonnige Höhe steigen Und beten? Soll ich in dem dunkeln Tale liegen Und sinnen? O tritt sanft, mein Fuß, Dass du den Wurm nicht tretest, Der unter dir Sich freuet des sonnigen Lebens! Und du, hoch schlagende Brust, Halt' an den Atem, Dass du die Mücke Nicht in dich ziehest, Die sich wieget im Strahle Vor deinem Munde! Wilhelm Müller (1794-1827) Einen wunderschönen Tag euch allen! Anne |
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![]() Mitglied seit 25.12.2007 |
Pfingstbestellung
Ein Pfingstgedichtchen will heraus ins Freie, ins Kühne. So treibt es mich aus meinem Haus ins Neue, ins Grüne. Wenn sich der Himmel grau bezieht, mich stört's nicht im geringsten. Wer meine weiße Hose sieht, der merkt doch: Es ist Pfingsten. Nun hab ich ein Gedicht gedrückt, wie Hühner Eier legen, und gehe festlich und geschmückt - Pfingstochse meinetwegen - dem Honorar entgegen. Joachim Ringelnatz LG
Das beste Gebet ist Geduld |
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![]() Mitglied seit 26.03.2011 |
Sabine und Jule, Schön Euch wieder zu lesen
Karl Henckell (1864-1929) Komm, o Pfingsten! Pfingsten, ich suche dich, Du Fest der Freude, Wo neues Leben Durch Not und Tod Alten und Jungen Mit Feuerzungen Weltoffenbar wird. Pfingsten, dich suchen wir, Du Fest des Sieges, Wo Wahrheitsschwingen Ob Lug und Trug Die Luft erfüllen, Falschheit enthüllen, Völkerdurchbrausend. Pfingsten, ich suche dich, Du Fest der Geistkraft, Wo sturmgeläutert Von Neid und Streit Sich Menschenmächte Fürs Edel-Rechte Strömend vermählen. Pfingsten, dich suchen wir, Fest der Gemeinschaft, Wo gleich durch Wunden Zu Rat und Tat Sich frei verbunden Höchste Geringsten: Komm, o Pfingsten! Renate |
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![]() Mitglied seit 26.03.2011 |
Es wächst wohl auf der Haide
Und in des Waldes Raum Ein Baum zu Nutz und Freude, Genannt der Birkenbaum. Die Schuh, daraus geschnitzet, Sind freundlich von Gestalt. Wohl dem, der sie besitzet, Ihm wird der Fuß nicht kalt. Es ist die weiße Rinde Zu Tabaksdosen gut, Als theures Angebinde Für den, der schnupfen thut. Man zapfet aus der Birke Sehr angenehmen Wein, Man reibt sich, daß es wirke, Die Glatze damit ein. Dem Birkenreiserbesen Gebühret Preis und Ehr; Das stärkste Kehrichtwesen Das treibt er vor sich her. Von Birken eine Ruthe, Gebraucht am rechten Ort, Befördert oft das Gute Mehr, als das beste Wort. Und kommt das Fest der Pfingsten, Dann schmückt mir fein das Haus, Ihr, meine lieben Jüngsten, Mit Birkenzweigen aus. Wilhelm Busch . 1832 - 1908 Renate |
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![]() Mitglied seit 25.12.2007 |
Pfingsten
O du sonnige, wonnige Pfingstenzeit! Der Himmel ist blau und das Herz so weit, in der Brust ein freudiges Glühen – und die Knospe springt und die Hülle fällt; der Odem des Frühlings durchweht die Welt, und die Rosen wollen blühen. Vom ragenden Dome der Glockenschall, im knospenden Flieder die Nachtigall, auf der Lippe ein Lied entglommen, das dich, du bräutliche Erde preist, und dich, der Pfingsten heiligen Geist, der über die Welt gekommen! Und was auch die Seelen in Bande schlug, der Dogmen Zwang und der Formeln Fluch, zerschmilzt in lodernden Flammen: vom ragenden Dome der Glockenklang, im blühenden Laube der Vogelsang, – wie stimmt das so köstlich zusammen! Der Lenzwind braust; doch woher er weht, ihr wißt es nicht, noch wohin er geht. Frei stürmt er daher und von dannen – und ihn, der jegliche Fessel reißt, den starken, freien, den heiligen Geist, ihn wolltet ihr halten und bannen?! Verlorene Müh! Er ist frei, ist frei! – Den Harten und Stolzen geht er vorbei, die lieblos, was schwach ist, verdammen; unsterbliches Leben entlockt er der Gruft, – und wo ihn ein Herz in Demut ruft, da füllt er's mit heiligen Flammen. Die duftenden Birken tragt herbei, daß bräutlich geschmückt eure Wohnung sei und in Liebe das Herz entglommen, – die Tür macht auf und die Tore weit: du trostvoll heilige Pfingstenzeit, sei aller Welt willkommen! Clara Müller-Jahnke LG
Das beste Gebet ist Geduld |
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![]() Mitglied seit 26.03.2011 |
Die Wirtschafterin
Drei Wochen hinter Pfingsten, da traf ich einen Mann, der nahm mich ohne den geringsten Einwand als Wirtschafterin an. Ich hab' ihm die Suppe versalzen und auch die Sommerzeit, er nannte mich süße Puppe und strich mir ums Unterkleid. Ich hab' ihm silberne Löffel gestohlen und auch Bargeld nebenbei. Ich heizte ihm statt mit Kohlen mit leeren Versprechungen ein. Ich habe ihn angesch ... so kurz wie lang, so hoch wie breit. Er hat mich hinausgeschmissen; es war eine wundervolle Zeit ... Klabund . 1890 - 1928 Renate |
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![]() Mitglied seit 26.03.2011 |
Tschüß, bis heute Abend, besuche mit Anita und Familien den Wuppertaler Zoo. Hoffentlich hält sich das Wetter!
Otto Julius Bierbaum (1865-1910) Pfingstomnibus Zwei dicke Isabellen, Die ziehn das Räderhaus, Darinnen sieht's von hellen Pfingstkleidern lustig aus. Der Kutscher auf dem Bocke Sitzt zwischen Zweigen grün; Wunder! An seinem Rocke Zwei Fliederbüsche blühn. Die Peitsche lässt er wehen Wie linden Wimpelschwung, Die dicken Gelben gehen Heut wie zwei Fohlen jung. Als wenn sie heut zu Ehren Dem Frühlingsfeiertag Silberbeschlagen wären, Klingt ihrer Hufe Schlag. In hellen Resonanzen Tönts wider der Asphalt, Klipp-klapp von Liebe und Tanzen Ein Lied empor mir schallt: Ein lieber Junge ist der Mai, Er sitzt mit grünem Kranze Auf einer buschigen Linde frei Und spielt uns auf zum Tanze. Hat Augen grade so wie du, Die wie zwei Sonnen scheinen, Er spielt und schwingt den Takt dazu Mit seinen nackten Beinen. Komm, Mädel, gib mir deine Hand, Wir wollen einen drehen, Wie ihn der Mai, der Musikant, Sein Lebtag nicht gesehen. Nicht nach der Überzarten Art Wolln wir im Kreise schleichen, Wir tanzen heute Himmelfahrt Und nach des Maien Geigen. Drum fassen wir uns fest und warm Und wirbeln uns verwegen, Hopp, Mädel, komm! In meinen Arm Kannst du dich ruhig legen. So hoch des Maien Geige singt, So hoch will ich dich heben: Wer tanzend in die Liebe springt, Der springt ins ewige Leben. Renate |
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![]() Mitglied seit 25.12.2007 |
Nach langem, bangem Winterschweigen
Willkommen, heller Frühlingsklang! Nun rührt der Saft sich in den Zweigen, Und in der Seele der Gesang. Es wandelt unter Blütenbäumen Die Hoffnung übers grüne Feld; Ein wundersames Zukunftsträumen Fließt wie ein Segen durch die Welt. So wirf denn ab, was mit Beschwerden, O Seele, dich gefesselt hielt! Du sollst noch wie der Vogel werden, Der mit der Schwing' im Blauen spielt. Der aus den kahlen Dornenhecken Die roten Rosen blühend schafft, Er kann und will auch dich erwecken Aus tiefem Leid zu junger Kraft. Und sind noch dunkel deine Pfade, Und drückt dich schwer die eigne Schuld: O glaube, größer ist die Gnade, Und unergründlich ist die Huld. Lass nur zu deines Herzens Toren Der Pfingsten vollen Segen ein, Getrost, und du wirst neugeboren Aus Geist und Feuerflammen sein. (Emanuel Geibel) LG
Das beste Gebet ist Geduld |
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![]() Mitglied seit 24.06.2007 |
Ein gesegnetes Pfingstfest euch allen
Willkommen zurück, Sabine und Jule Am liebsten vor den Toren Bring ich mein Pfingsten zu, In ein Gefild verloren Voll sommerlicher Ruh`. Wenn ferne Glocken spielen Und alles um mich schweigt, Da mein` ich wohl zu fühlen Den Geist, der niedersteigt. Martin Greif (eigentlich: Friedrich Hermann Frey) liebe Grüße helmut |
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![]() Mitglied seit 19.10.2005 |
Guten Morgen zusammen
Sabine Dankeschön auch für eure Willkommensgrüße Ich hab ein Senryu: ![]() Die Pfingstrosenzeit
Offenbarung hoffnungsreich Trägt innigen Dank Ich wünsche euch einen sonnenreichen wunderschönen Sonntag! Jule
You have to go on and be crazy Alle sagten: Das geht nicht! Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht! |
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![]() Mitglied seit 26.03.2009 |
Hi zusammen
Sabine,mensch ich freue mich Julchen Der Pfingsttag kennt keinen Abend, denn seine Sonne, die Liebe, geht nie unter. (Theodor Fontane) Lieben Gruß,Dana |
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![]() Mitglied seit 27.01.2006 |
Guten Morgen ihr Lieben
guten Morgen an Alle, die noch schreiben oder still mitlesen, Sabine Jule Claudia Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen; es grünten und blühten Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken Übten ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel; Jede Wiese sproßte von Blumen in duftenden Gründen, Festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde. Johann Wolfgang von Goethe, (1749 - 1832)
Liebe Grüße, wünsche euch ebenfalls ein schönes Pfingstfest Angelika |
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![]() Mitglied seit 26.03.2009 |
De Pingsttour
To Pingsten, ach wie scheun - dat is een vun de beröhmtensten Leeder vun Hein Köllisch (1857-1901). Hein Köllisch (Heinrich Köllisch) weer een Jung vun St. Pauli. Sien Vadder harr Stebelwichs fabrizeert, Hein leer denn Schlosser. 1894 mook he sien eegen Pläseerlokol op, "Köllisch's Universum" op den Spielbudenplatz. To Pingsten, ach wie scheun, - wenn de Natur so greun, un all'ns na buten geiht, dat is een wohre Freid! besünners vör de Göörn, - de heurt man räsoneern: Weur Pingstn doch erst bloß- denn goht wie los! Kümmt nu Pingstobend ran, - denn geiht'n Leben an, de Mudder seept de Görn - vun achtern un vun vörn, sünds wuschen nu un kämmt, - denn kreegt se`n reinet Hemd, un denn geiht mit Gejuch - rin in de Puch! De Vadder nu ton anner'n Morg'n - deit sick mit Proviant versorg'n: Eier, Käs, Wust un Schinken, - ook verschiedenerlee to drinken. Dormit keen Minsch de Tied verslopt, - treckt he noch den Wecker op, un anner'n Morgen gegen soß, - dor schippert los de Troß. De Vadder geiht voran, - een witte Maibüx an, sien Jung kummt in de Mitt, - natürlich ook in Witt, dorbi hebbts op den Kopp - een fien'n Strohhoot op, all'ns sauber un mit Schick, - grood wie gelickt. Un nu kummt achterher - mit't allerlüttste Göör, in groot'n Kinnerwog'n - de Mudder angeschob'n. De Dochter mookt den Sluß, - stolt, voller Hochgenuß, in Arm mit ehren Freier, - een Piependreiher. Een jeder, wehrnd se nu marscheert, op eeg'ne Fuust sick amüseert: De Vadder vör, de kippt sick een, - de Jung dor achter grapst Sireen, de Mudder mutt so in' Gedräng'n - den Lüttsten öfter dreug mol legg'n, dat Liebespoor kummt achterher, de snackt von em un ehr. So geiht't bitt Quellndol, - dor leggt man sick nu dohl in't scheune weeke Moos, - nu geiht dat Futtern los. Een jeder matt un meud - langt no de Bodderbreud, se fallt doröber her - grood as so'n Bär. Dormit dat beter rutscht, - ward ut de Buddels lutscht, de Vadder un de Söhn, - de hollt sick an den Kööm, un ook de Piependreiher - is op den Buddel Freier, de Dochter un de Froo - mookt't ebenso. Bi lütt'n ward de Krom fidel, - man heurt jem sing'n ut vuller Kehl: Vun Edelweiß, de Wacht am Rhein, de Fischerin un Komm' Se rein! De anner Siet de blarrt jedoch: Lebt denn meine Male noch? Im Grunewald ist Holzauktion! Un denn noch Revolutschon. Op eenmol, wie gemeen, - ehr eener sick versehn, dor kummt vun boben dohl - een Regen kollosol! De ganze Minschenschwarm - de kummt nu in Marm, de Froonslüd kriescht un jucht, - de Mannslüd flucht. De Vadder springt nu op, - glitscht ut unfallt dorop grood op den Kinnerwogen, - de kippt un fallt in Groben. He mit sien witte Büx - recht in so'n deebe Pfütz, mitsamt dat lüttje Göör, - wat een Malheur! Een jeder socht nu Schutz to finn', de Minschen rennt dorch dick un dünn, de Mäkens un de Froons vorop mit all' de Röck' hoch boben Kopp. De Anblick is sehr int'ressant! Worum, dat liggt klor op de Hand: Bi sowat kriggt man, wie ick meen, verscheedenerlee to sehn. Na endlich, no den Suus, - dor geiht dat nu to Huus, de Vadder un sien Söhn - sünd nüdlich antosehn, de scheune witte Büx - süht ut wie Stebelwix, de Strohheud sünd so slapp - wie oles Papp. De Brögam un de Brut, - de seht erst lecker ut! De harr'n, wat sull'n se mooken, - sick beid' in't Hei verkropen. Dat allerlüttste Göör - weur dorchnatt dör un dör, de Mudder weur so natt - as wie so'n Katt. De een schuwt achtern annern her grood wie de Geus, se könt nich mehr! Un dorbi alle Ogenblick verswind mol eener achtern Knick. Grood wie gerädert un half dood kummt se denn endlich an de Bood. So ward in Hamborg Pingst'n fiert un sick fein amüsiert. Ich wünsche euch ein fröhliches Pfingstfest,Dana |
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![]() Mitglied seit 24.06.2007 |
nach diesem Hamborg Pfingsten nun ein....
Berliner Pfingsten Heute sah ich ein Gesicht, Wonnevoll zu deuten: In dem frühen Pfingstenlicht Und beim Glockenläuten Schritten Weiber drei einher, Feierlich im Gange, Wäscherinnen, fest und schwer! Jede trug 'ne Stange. Mädchensommerkleider drei Flaggten von den Stangen; Schönre Fahnen, stolz und frei, Als je Krieger schwangen, Blau und weiß und rot gestreift, Wunderbar beflügelt, Frisch gewaschen und gesteift, Tadellos gebügelt. Lustig blies der Wind, der Schuft, Lenden auf und Büste, Und von frischer Morgenluft Blähten sich die Brüste! Und ich sang, als ich gesehn Ferne sie entschweben: Auf und laßt die Fahnen wehn, Schön ist doch das Leben! Gottfried Keller Grüße helmut |
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![]() Mitglied seit 03.07.2008 |
Hallo noch mal an alle,
Pfingsten Schöne Zeit von Himmelfahrt Bis zum nahen Pfingsten, Wo der Geist sich offenbart Groß auch im Geringsten. Glockenklang erschallt vom Dom, Und zur Lust des Maien Wallt hinaus der Menschenstrom, Alles will sich freuen! Freue sich, wer Gutes tat, Wer dafür gestritten, Wer gestreut der Zukunft Saat, Und auch wer gelitten! Ja, ich weiß, es wird geschehn, Was wir jetzt noch hoffen, Dass zum Glück die Tore stehn Allen einst noch offen. Dass man nicht mehr sieht verirrt Scharen Lebensmüder; Keine Herde und kein Hirt, Freie nur, nur Brüder! Wenn kein Druck den Geist mehr dämpft, Wenn ein zweites Eden, Aber schöner, weil erkämpft, Folgt auf unsre Fehden. Eines Himmels Erdenfahrt Und ein andres Pfingsten, Wo der Geist sich offenbart, Groß auch im Geringsten. Hermann von Lingg
LG Claudia |
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![]() Mitglied seit 01.03.2007 |
Danke für Eure Grüße und tollen Texte
Wobei mir die plattdeutsche Pfingstfeier so richtig gut gefällt Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend Sabine |
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![]() Mitglied seit 26.03.2011 |
Bindet im Freien Kränzlein und Strauß, Schmücket mit Maien Festlich das Haus! Auch der geringsten Hütte verleiht Schmuck für der Pfingsten Festliche Zeit! Blühende Fluren, Grünende Höhn! Wie sind die Spuren Gottes so schön! Gnädig erfüllt er, Was er verheißt; Herrlich enthüllt er Uns sich im Geist. Julius Sturm, 1860 Liebe Grüße
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![]() Mitglied seit 26.03.2011 |
Wanderlust
Morgen müssen wir verreisen, und es muß geschieden sein. Traurig ziehn wir unserer Straßen, lebe wohl, Herzliebchen mein! Kommen wir zu jenem Berge, schauen wir zurück ins Tal, schauen uns um nach allen Seiten, sehen die Stadt zum letzten Mal. Wenn der Winter ist vorüber, und der Frühling zieht ins Feld, will ich werden wie ein Vöglein, fliegen durch die ganze Welt. Dahin fliegen will ich wieder, wo's mir lieb und heimisch war. Schätzlein, muß ich jetzt auch wandern, kehr' ich heim doch übers Jahr. Übers Jahr zur Zeit der Pfingsten pflanz' ich Maien dir ans Haus, bringe dir aus weiter Ferne einen frischen Blumenstrauß. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, (1798 - 1874), Liebe Grüße
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Henglein
Rama Cremefine
































