Zugfahrt! Kollegin steigt 20 Minuten später mit beiden Tickets zu! Ok oder kann das Schwierigkeiten geben?
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![]() Mitglied seit 10.09.2006 |
Kurzfristig hat es sich ergeben, dass meine Arbeitskollegin und ich von der Arbeit aus morgen nach Berlin müssen (2 Tage) Aufgrund einer Erkältung war ich die letzten Tage nicht im Büro und meine Kollegin hat nun gebucht und auch Sitzplätze reserviert und sie hat eben jetzt die ausgedruckten Tickets bei sich am Arbeitsplatz. Meine Kollegin wohnt ein kleines Stück entfernter und würde nach Fahrtbeginn etwas 20 Minuten später (mit den Tickets) zusteigen Das heißt, ich würde die ersten 20 Minuten ohne Ticket im Zug sitzen. Insgesamt fahren wir 3,5 Stunden! Ist sowas möglich und könnte ich dem Schaffner (der ja evtl bis dahin schon seine Runde macht) sagen,dass meine Kollegin gleich einsteigt ( eben mit den gültigenTickets und eins davon auch wirklich am dem ersten Startpunkt und sie Sitzplatzreservierungen gibt es ja auch) oder ist das nicht möglich? Ich fühl mich nämlich noch leicht angeschlagen und würde eigentlich ungern heute nochmal ins Büro und mir mein Ticket schon rausholen, wenn es auch anders geht. Ich hoffe, jemand kennt sich aus und kann mir eine zuverlässige Antwort geben. Ich danke Euch und wünsche einen schönen Tag, Marina |
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
hallo,
fahrschein ist fahrschein und den muss man haben. ob das problemlos funtioniert, haengt schlicht und ergreifend vom schaffner ab, oder wie immer die heissen. ich wuerde mir zumindest per mail/fax das ticket schicken lassen und ne kopie dabeihaben. dann koennte ein verstaendnisvoller schaffner damit eigentlich klarkommen. beste gruesse h. |
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![]() Mitglied seit 23.02.2005 |
Hallo, kann dir deine Kollegin die Tickets nicht per Mail schicken und du druckst dir diese aus? Liebe Grüße Laurinili |
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![]() Mitglied seit 24.02.2009 |
Hallo Marina,
mir wäre das zu riskankt bei der Servicewüste Bahn. Da müsstest Du schon an einen sehr freundlichen Schaffner geraten. Kann die Kollegin Dir nicht das Ticket per email schicken und Du druckst es Dir selbst aus? LG Sanja |
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![]() Mitglied seit 11.03.2005 |
Theoretisch könntest du Probleme bekommen. Du musst bei Fahrtantritt einen gültigen Fahrschein dabei haben. Hängt natürlich auch sehr vom Zugbegleiter ab. Er (oder sie) ist evt. milder gestimmt, wenn du dich bei Fahrtantritt sofort auf die Suche nach ihm/ihr machst und die Situation erklärst. Liebe Grüße Angelika
Ach ja, Büffelmozzarella, den kenn ich. Das tut den Tieren ja so grauenhaft weh, wenn man den da pflückt. (Horst Lichter)
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![]() Mitglied seit 07.02.2007 |
Impulsiv würde ich sagen, das kann zu Schwierigkeiten führen. Ich würde direkt mal an der Information deines Bahnhofes fragen oder es wenigstens telefonisch vorab klären. Wirst ja nicht die Erste mit dieser Anfrage sein
Gelten denn die Tickets ab dem Bahnhof, von dem aus du einsteigst oder dem Bahnhof deiner Kollegin? |
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![]() Mitglied seit 07.03.2008 |
Hi,
ich würde mir auch die das Ticket vorab mailen o. faxen lassen! Gute Fahrt und viel Freude in Berlin! rosi-teufel |
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![]() Mitglied seit 07.03.2008 |
ohne die! sorry
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![]() Mitglied seit 03.04.2006 |
Morgen,
das ist eigentlich "schwarz fahren" - wenn man ohne gültigen Fahrschein den Zug benutzt. Bis zum Einstieg deiner Kollegin, ist evtl. auch DEIN Anfangsschaffner nicht mehr im Dienst, sprich, der kann Deine Kollegin und EUREN Fahrschein nicht prüfen |
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![]() Mitglied seit 20.12.2007 |
Eine zuverlässige Antwort kann es da nicht geben.
Das hängt schlicht und einfach von der Kulanz des Schaffners ab. Das heisst, du wirst ihm das erklären müssen (und die kommen meistens ziemlich schnell nach einem neuen Bahnhof, ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass du kontrolliert wird). Tja und entweder hat er dann einen guten Tag oder nicht. Im schlimmsten Fall wirst du die Strecke bis zum Zustieg deiner Kollegin bezahlen müssen. |
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![]() Mitglied seit 19.08.2009 |
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![]() Mitglied seit 10.09.2010 |
Hi,
wenn du "nur leicht angeschlagen" bist, solltest du eigentlich in der Lage sein, mal eben ins Büro zu fahren, um das Ticket zu holen. Manchmal kommt der Schaffner ja erst nach einer ganzen Weile (oder garnicht), wenn du Glück hast, versteht er es auch, wenn du erklärst, dass deine Kollegin in xy zusteigt und die hat die Tickets, dann kommt er halt nochmal vorbei (muss er ja sowieso, es steigen ja überall Leute zu), aber verlassen würde ich micht nicht darauf ... Fee |
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![]() Mitglied seit 28.06.2003 |
kommt immer auf den menschen an, der dich kontrolliert.
der eine drückt ein auge zu, der andere nicht. steht dein name auf dem ticket? wenn ja, find ich das mit dem fax ne gute idee. wenn nicht, kanns probleme geben.... v.a. wenn du auf einen kontrolleur mit autoritätsneurose triffst lg p. |
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![]() Mitglied seit 10.09.2006 |
Hallo nochmal,
dankeschön für die Infos. Ich rufe meine Kollegin mal eben an, ob sie mir das mailen kann. Ansonsten fahre ich doch noch mal eben hin. LG, Marina |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Hallo!
Ich schließe mich an. Als täglicher (oft mehrfach) Bahn-Kunde weiß ich, dass die Zugbegleiter da SEHR unterschiedlich mit "persönlichen Ausnahmesituationen" umgehen. Die korrekte Regel ist nunmal, dass Du bei Fahrtantritt einen gültigen Fahrausweis haben musst - sonst gilt es als "Schwarzfahren" und Du löhnst nicht nur den Fahrpreis, sondern auch noch die "Strafzahlung" dazu. Viele Zugbegleiter verfahren da auch rigoros und ohne jede Ausnahme oder Diskussion ganz genau so. Diskutiert dann immer noch jemand - rufen die auch schnell mal die Bahnpolizei, der Zug hält dann am nächsten Bahnhof und steht, bis es geklärt ist. Hab ich alles schon mehrfach erlebt. Dann hat man schnell den ganzen Zug gegen sich, kommt zu spät und hat jede Menge Ärger und Unkosten. Klar, es gibt auch verständnisvolle Zugbegleiter ... viele haben so ihre "schwachen" oder weichen Momente ... und was weiß ich, worauf man da so hoffen kann. Aber drauf verlassen - nee, das geht einfach nicht. Woher willst Du denn auch wissen, welcher Zugbegleiter da grad Dienst hat und was für nen Moment Du bei dem grad erwischst? Ich persönlich würd mich auf sowas gar nicht einlassen. Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Also, ich würde das nicht machen, auch nicht per Mail oder Fax. Wenn es irgendwie geht, hol Dir das Ticket vorher im Büro ab. Eine Ticketkopie ist nun einmal kein Originalticket, der Schaffner wird Dich mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest dazu verdonnern, das Ticket im Original im Bahnhof nachzuzeigen und da kann man in einer ganz schön langen Schlange stehen. Meine Erfahrungen mit der Deutschen Bahn sind insoweit einfach zu negativ (ich habe zweimal eine Stunde in einer Schlange vor einem Ticketschalter verbracht, um einen Fahrpreis nachzuzahlen, weil ich aufgrund eines defekten Fahrkartenautomaten das Ticket nicht vor Fahrtantritt lösen konnte; beide Schaffner erklärten, sie seien ohne Wenn und Aber verpflichtet, "Strafzettel" auszustellen, sobald sie jemanden ohne gültigen Fahrausweis vorfinden.
Viele Grüße, Jana |
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![]() Mitglied seit 27.12.2005 |
Hallo,
wenn es sich um ein online-Ticket handelt, dann lass dir die PDF Datei mailen und druck es selbst aus. Da du von ausgedruckten Tickts schreibst, vermute ich online-Tickets. Alles andere ist schwarzfahren und teuer. LG Piri |
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![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Hallo Marina!
Ehe Du Deine Fahrt mit einer Zitterpartie beginnst würde ich Dir raten, Dir auf jeden Fall noch Dein Ticket zu holen, oder Dir eine Kopie zumailen zu lassen. Nicht alle Zugbegleiter sind so human und Du könntest wirklich großen Ärger bekommen. Habe selbst Ende September mit zwei meiner Kegeldamen so eine Situation durchlebt, weil wir durch widrige Umstände beim Umsteigen nicht mehr den Zug erreicht haben, wo die Kegelschwester mit den Tickets drin sass Zum Glück war kein Zugbegleiter zu sehen und wir konnten dann schweissgebadet Danach haben wir uns geschworen, von Gruppenfahr- Ticket eine Kopie machen zu lassen, welche dann jeder Teilnehmer bekommt! Wünsche Dir einen schönen Aufenthalt in Berlin!! Liebe Grüße
Mary *Bewohnerin der Begegnungsinsel * |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Das, was Piri schreibt, geht natürlich.
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![]() Mitglied seit 22.05.2005 |
Hi,
also, wenn ich heimfahre, mein Ticket erst in Braunschweig holen möchte ( Fahrkartenautomat), da es hier in SZ nur einen Container gibt, kann ich bis dorthin ohne Ticket fahren. Kontrolliert wird anfangs eh ned, ( Regio) erst im ICE. Na ja, hier zumindest. Sagte eine Fahrkartenverkäuferin hier im Container. Ob man das glauben kann? Im Automat bzw Internet sind die Karten gelegentlich günstiger. lg |
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![]() Mitglied seit 22.05.2005 |
Reswervierte Karten, damit dürftest du keine Probleme haben, wenn die an einem anderen Bahnhof abholst, als der Ausgangsbahnhof.
Verstehst? |
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![]() Mitglied seit 22.05.2005 |
Ach ja, gestern streikte die Bahn mal wieder, hab schon ein besonderes Glück.
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![]() Mitglied seit 24.03.2004 |
Ich finde, das hat nichts mit "inhuman" oder "Servicewüste" zu tun, wenn der Zugbegleiter darauf besteht, dass der Fahrgast einen gültigen Fahrschein vorweisen kann. Alle, die hier schreiben, sind natürlich ehrliche Zeitgenossen, aber man glaubt es nicht, wieviele herzzerreißende Geschichten sich ein Zugbegleiter tagtäglich anhören muss. Man sieht es einem Menschen nicht an, ob er ehrlich ist oder ein Schwarzfahrer. Und bei einem Zug, in dem Hunderte von Leuten sitzen, kann der Zugbegleiter sich auch nicht merken, wer auf die Kollegin wartet, die an Station X mit den Tickets zusteigt, wer auf einem Schönen-Wochenendticket mitfährt, welches sich drei Waggons weiter befindet usw.
Wenn ich ins Kino möchte, um mir einen Film anzuschauen, muss ich auch eine gültige Eintrittskarte vorweisen können. |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
cwalana, das weiß ich schon, ich kann auch verstehen, daß sich die Zugbegleiter nicht mit einer Kopie abspeisen lassen, mit den heutigen Bildbearbeitungsprogrammen kann jeder, der mit einem PC umgehen kann, so etwas nach Lust und Laune verändern, aber daß man in meinem oben beschriebenen Fall den Ticketpreis dann nicht an den Schaffner zahlen kann, sondern sich in die regelmäßig langen Schlangen vor dem Ticketschalter einreihen muß, obwohl man für den Defekt des Fahrkartenautomaten nichts kann, finde ich nicht sonderlich kundenfreundlich.
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
"Kontrolliert wird anfangs eh ned, ( Regio) erst im ICE."
Also das kann ich so nicht bestätigen - jedenfalls nicht für die Züge, wo ich so mitfahre. Grad in RB + RE sind die Kontrollettis hier oft besonders genau, zudem ständig kontrollierend unterwegs von vorn nach hinten und hinten nach vorn und holen auch besonders schnell die Bahnpolizei, wenn einer rumzickt oder mit irgendeiner Geschichte auf die Tränendrüse drückt. Wenn ich dienstlich Bahn fahre - kriege ich immer ein Online-Ticket per Mail zugesandt. Wenn das bei euch auch so ist - dann klappt das mit dem per Mail nach Hause schicken auch. Dann druckst Du es Dir einfach selbst aus (wenn Du nen ordentlichen Farbdrucker hast) - und gut ist es. Das ist ja dann keine Kopie - sondern ebenso ein Original wie der Ausdruck Deiner Kollegin. Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 22.05.2005 |
So viel ich weiss, frägt der Kontrolleur immer wer zugestiegen ist. Dann kannste auch direkt bei ihm bezahlen, wenn kein Ticket hast. Ob das günstiger ist, bezweifle ich.
lg, fahre sehr gerne mit der Bahn.. |
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![]() Mitglied seit 24.03.2004 |
j_lau, da hast Du natürlich recht. Meine Bemerkung war auch gar nicht auf Dich bezogen, sondern auf die gesamte Diskussion. Ziemlich weit oben hat jemand den Begriff "Servicewüste" benutzt, und das finde ich nicht ganz angemessen. Schwarzfahrer tragen in einem nicht unerheblichen Maß zu der Höhe der Fahrkartenpreise bei, daher sollte jedem ehrlichen Fahrgast daran gelegen sein, dass nicht allzu kulant gehandelt wird. Sicher ist das im Einzelfall ärgerlich, aber auch die Deutsche Bahn kann nichts dafür, dass die TE jetzt ein paar Tage krank war und nicht an ihren Fahrschein herankommt (wenn sie ihn nicht doch ausdrucken kann). Im Zweifelsfall muss man halt für die Strecke, bis die Kollegin zusteigt, noch einmal lösen. Das kann ja auch nicht die Welt kosten bei 20min Zugfahrt.
Und "der Automat war kaputt" ist eine sehr beliebte Ausrede bei Schwarzfahrern. |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Kann man denn bei euch noch im Zug bezahlen?
Das geht hier (DB Regio in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) schon lange nicht mehr - und die kassieren gnadenlos das Strafgeld von denjenigen, die ohne Fahrausweis einsteigen. Selbst wenn man eine Streifenkarte vom Verkehrsverbund hat, es aber beim Rennen von Zug zu Zug (wegen Verspätung des ersteren) nicht mehr schafft, den Streifen zu entwerten - wird in der Regel das ganze Programm für "Fahrgäste ohne gültigem Fahrausweis" durchgezogen. Ausnahme: Man kann nachweisen, dass der Autoamt am Zustiegsbahnhof wirklich defekt ist und es gibt dort auch keinen Schalter oder so - also man hatte sozusagen gar keine Möglichkeit, sich vor Fahrtantritt eine Fahrkarte zu kaufen. Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Mumie setzt hier, fürchte ich, ein paar Falschinformationen in die Welt.
Fakt ist, kontrolliert werden kann man immer und überall. Fakt ist des weiteren, daß man Tickets nicht in den Zügen nachlösen kann. Das einzige, was wohl geht, ist die Nachentrichtung des ICE-Zuschlags, das hatte ich mal. Mir war nicht aufgefallen, daß mein Ticket für die betreffende Strecke nur die EC-Nutzung zuließ, und ich mußte dann im Zug den ICE-Zuschlag nachzahlen. |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Also der "Servicewüste" möchte ich mal widersprechen.
Meist kommt es ja so aus dem Wald wieder raus, wie man reingerufen hat. Die Zugbegleiter sind auch nur Menschen, die haben tw. schon einen langen Arbeitstag hinter sich, haben sich hundertmal anpöbeln und beschimpfen lassen müssen, haben ja vielleicht auch mal Zahnschmerzen oder private Probleme..... Ich seh aber noch ein ganz anderes Problem: gilt das Onlineticket nicht nur zusammen mit der Kreditkarte, mit der es bezahlt wurde??? lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 22.05.2005 |
Jo klar, in Niedersachen ist alles möglich..
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![]() Mitglied seit 24.03.2004 |
Nachlösen geht sowieso nicht. Dann würde ja niemand mehr eine Fahrkarte kaufen und darauf spekulieren, dass keine Kontrolle kommt.
Wenn der Automat an der Einstiegshaltestelle nicht das gewünschte Ziel auswirft (bei alten Automaten, die Tasten mit vorprogrammierten Zielen haben z.B.), muss man am Automaten einen Fahrschein für die erste Teilstrecke lösen und kann dann im Zug ohne Bordzuschlag den Rest kaufen. |
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![]() Mitglied seit 01.11.2007 |
wenn du den zugbegleiter kommen siehst, sperr dich im WC ein, bis die Kollegin zugestiegen ist
Sorry, hab heute einen Clown gefrühstückt und fahre glücklicherweise nie mit der Bahn LG Grike09 |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Wegen des Online-Tickets:
Also bei uns in der Firma haben die, die immer mal Bahn fahren, so eine blaue Kundenkarte mit persönlicher Kundennummer. Auf diese wird dann das Online-Ticket gekauft - und nur mit dieser (Nummer/Karte) sowie mit dem Personalausweis (wegen des Namensabgleiches) ist es dann (personengebunden eben) auch gültig. Wegen der "Servicewüste": Also im Großen und Ganzen kann ich als Ständig-Bahn-Fahrer eigentlich ein recht positives Resümee ziehen. Wer sich an die Regeln hält - kommt in aller Regel auch gut mit dem Personal zurecht und die meisten Züge fahren sogar recht pünktlich. Dennoch gibts so einige Punkte, die eher unter "kundenunfreundlich" oder auch "Servicewüste" fallen - aber die haben ganz sicher nix mit diesem Thread hier oder mit dem Kontrollieren der Fahrkarten zu tun, also gehören sie hier nicht her. Dass streng kontrolliert wird - finde ich persönlich eher in Ordnung. Alles andere wäre den ehrlichen Kunden (und damit auch mir) gegenüber ja unfair. Wenn ich meine Monatskarte mal nicht mithab oder so - dann kaufe ich mir eben eine einzelne Fahrkarte für die benötigte Strecke. Weil ich weiß, dass ich ohne Fahrkarte nicht einsteigen darf - und das auch okay so ist. Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
wer erzählt das denn????? Deutschland ist FAST flächendeckend mit Verkehrsverbünden ausgestattet, so fahre ich z.B übergangslos vom Verkehrsverbund Rhein Ruhr in den Verkehrsverbund Rhein Sieg. Dort ist überall in den Regionalbahnen Nachlösen möglich. In S-Bahnen geht das nicht, falls du die mit Verkehrsverbund meinst. Ansonsten kann man in jedem Zug der Bahn Tickets nachlösen. Gruß Heinz |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
So, hab grad mal auf der Website der Bahn nachgeschaut.
Das Kaufen von Fahrkarten im Zug ist offiziell (also lt. DB selbst) NUR in Fernzügen der Bahn möglich - eben zum Bordpreis und ohne manche Sonderangebote. In den Verkehrsverbünden ist das offenbar einzeln geregelt. Die DB Regio in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen z. B. fordert seit Januar 2008 das Einsteigen nur mit gültiger Fahrkarte - im Zug kann man also nur noch höchstselten (siehe oben) eine Fahrkarte nachlösen. Ab 12. Dezember 2010 gibts so ne Regelung irgendwie für die Strecke Braunschweig-Helmstedt. Und in anderen Regionen gibts offenbar teils ähnliche Regelungen - ab unterschiedlichen Stichtagen. Und offenbar gibts auch noch Regionen, wo es auch in Regionalzügen noch möglich ist, sich im Zug ne Fahrkarte zu kaufen - ist aber dann immer nur ne regionale Sache. Auf jeden Fall also sollte man sich jeweils vorher informieren, falls man darauf spekuliert, sich die Fahrkarte erst im Zug zu kaufen - es könnte sonst sein, dass die Idee mächtig ins Auge geht bzw. teuer wird. Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Servicewüste.....
einst fuhr mein Sohn mit einem Billigticket von irgendwo in BaWü Richtung Heimat. Diese Billigtickets sind ja "zuggebunden", d.h.: man muss mit dem gebuchten Zug fahren und kann keinen anderen nehmen. Die Nacht hatte er in einer Disco in Stuttgart verbracht und dann eben morgens früh den ersten Zug genommen..... gegen 8.00 h morgens klingelte mein Handy: "Mama...." (echt, so alt können die wohl gar nicht werden, dass die im Notfall nicht nach der Mama schreien kurz: er hätte in Mannheim (oder war es Mainz ? - egal) umsteigen müssen und hatte also verpennt, fuhr jetzt geradewegs Richtung Frankfurt, Karte war eigentlich nicht mehr gültig, Geld hatte er keins mehr und der Aku vom Handy war auch fast leer. Ich konnte nur noch rasch sagen: "Geh zum Zugbegleiter und frag ihn, was du machen sollst" Und der Zugbegleiter ließ ihn einfach weiter mitfahren und sagte ihm, er solle in Frankurt einfach den nächstbesten Zug nehmen und dem Zugbegleiter dort sagen, er hätte gesagt, das wäre OK - und so lief es dann auch. Anscheinend war der Zugbegleiter noch frisch und gut gelaunt lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 13.01.2007 |
Hallo,
da hat dein Sohn großes Glück gehabt, so einen netten Zugbegleiter gehabt zu haben. War wirklich nett von ihm LG Bille ![]() |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Denk ich auch
lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Also wenn wir uns nun gegenseitig Geschichten von der Bahn erzählen möchten - da hätt ich auch eine ... aber keine so schöne - und der Spruch mit dem "Wald, in den es schallt" passt da echt auch nicht ...
Als mein Sohn in der 5. Klasse (Gymnasium) war, wurde einer seiner Kumpels (ebenfalls 5. Klasse) auf dem Heimweg von Jugendlichen verprügelt - inkl. Diebstahl von Handy, Geldbörse + Monatskarte. Der Bursche saß dann ganz aufgelöst am Bahnhof und traute sich nicht in einen Zug. Mein Sohn wollte helfen und dachte, das ließe sich schon klären. Die haben den armen Kerl also mit in den Zug genommen - und sofort den Zugbegleiter gesucht, ihm alles erklärt und ihn gefragt, wie denn der arme Kerl (der übrigens deutliche Prügelspuren aufwies) nun nach Hause kommen könnte. Der Zugbegleiter jedoch meinte nur, das sei ja wohl nicht sein Problem, das müsste der Junge schon selbst mit seinen Eltern oder der Schule oder so klären - und setzte ihn zur nächsten Station aus dem Zug auf den Bahnsteig. Mein Sohn stieg dann mit aus, um ihn nicht allein zu lassen - und so sind sie dann den ganzen Weg gelaufen, fast 2 h Fußmarsch mit dem vollen Schulrucksack und ziemlichen Prügel-Blessuren. Das Kerlchen hatte offenbar weniger Glück mit "seinem" Zugbegleiter - leider. Was letztlich draus geworden ist - weiß ich nicht. Wir kannten die Leute nicht weiter - und mein Sohn hat den Burschen nur heim begleitet. Versteh mich nicht falsch, @ eifelkrimi: Ich weiß sehr wohl, dass man auch Glück haben + an einen verständnisvollen Zugbegleiter geraten kann. Mir ist auch klar, dass die keinen leichten Job haben - und ich will auch gar nicht sagen, dass alle Zugbegleiter herzlos wären oder so. Zudem bin ich eine der Letzten, die die Bahn mies machen, wo es nur geht - auch weil ich jeden Tag erlebe, wieviel ja auch richtig gut klappt. Ich möchte nur, dass es nicht "entweder - oder" heißt. Auch bei der Bahn gibt es solche und solche Erlebnisse - und solche und solche Zugbegleiter. Und man kann nie vorher wissen, an wen man gerät - und hat es auch nur zum Teil in der Hand (mit Freundlichkeit oder so). Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 24.03.2004 |
Dann fährst Du aber eben nicht innerhalb eines Verkehrsverbundes, sondern über dessen Grenzen hinaus. Und dies kannst Du nicht mit einem Verbundfahrausweis tun. Innerhalb eines Verkehrsverbundes gilt in allen Nahverkehrszügen der Verbundfahrausweis, und nur dieser. Und den gibt es nicht beim Zugbegleiter (Ausnahmen bestätigen die Regel, z.B. wenn am Einstiegsbahnhof kein Fahrkartenautomat vorhanden ist). |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
eigentlich -
darf der Zugbegleiter niemanden aus dem Zug "schmeissen". eigentlich - müsste er die Personalien festhalten und dann würden die Eltern angeschrieben, bzw. wenn ein Fahrgast ohne Fahrschein und ohne Papiere im Zug sitzt, müsste er den zum nächstgrößeren Bahnhof mitnehmen und dort von der Bahnpolizei die Personalien feststellen lassen aber un-eigentlich...nun ja jedenfalls: wenn mir so etwas passieren würde (resp. meinem Kind in dem Alter) würde ich umgehend und stehenden Fußes eine Dienstaufsichtsbeschwerde loslassen. Selbst wenn man den Namen des Betreffenden nicht weiss (kann man ja von einem Kind nicht erwarten, dass es sich in so einem Fall den Namen sagen lässt lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 24.03.2004 |
Die Strecke Braunschweig-Helmstedt liegt im Verkehrsverbund Region Braunschweig (VRB). Dort gilt in Nahverkehrszügen ausschließlich der Verbundtarif. Nahverkehrszüge sind Regionalbahn (RB) und Regionalexpress (RE), aber nicht IC und ICE. |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Och da hab ich auch ne Geschichte
Freitags von uns aus bis nach Hamburg mit den Zug, zweimal umsteigen, ca. 3 Std. Fahrt Ticket hatten wir...... nicht einmal kontrolliert. Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Daina
darauf spekulierte mein Sohn auch des öfteren. In solchen Sachen hat er aber kein Glück. Aber einmal... da hatte er eine ganz reizende, charmante Französin bei sich (die hatte er sich aus einem Ferienjob mitgebracht) und fuhr mit der nach Köln. Auch in der Hoffnung, dass hier in der Regio kein Schaffner käme. Wenn hier nämlich der "Talent" fährt, der hat einzelne Wagen, durch die man nicht durchgehen kann. Pech gehabt. Aber sie mussten für 2 Personen nur 1 x zahlen. lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 05.05.2003 |
Hallo
Ich hab nicht alles gelesen, aber bei einem Onlineticket wird bei Buchung eine Legitimation verlangt, wie Kreditkarte, EC-Karte oder Personalausweis, also wird das zuschicken per Mail nicht helfen.... da die entspr. Legimation in Verbinung mit dem Kartenausdruck vorgelegt werden muss.... Liebe Grüße Silvia Ich verschiebe niemals auf morgen, was sich auch übermorgen erledigen läßt...(Oscar Wilde) |
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![]() Mitglied seit 06.07.2001 |
Naja, ich habe der Bahn in der letzten Adventszeit auch eine ziemlich unglaubwürdige Geschichte auftischen "müssen" ... ganz einfach, weil sie stimmte.
Dafür wurde mein Schwarzfahrerticket zwar nicht erlassen, aber aus Kulanz um die Hälfte reduziert. Allerdings hat die Bahn sich für die Antwort so viel Zeit gelassen (ca.5 Monate), dass ich schon gehofft hatte, sie hättens vergessen. Gruß Sia |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Sia, die ausrede würde ich jetzt gerne hören
Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
ich auch
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![]() Mitglied seit 25.01.2005 |
Wenn's dir so dreckig geht kauf halt ein Ticket für die ersten 20 min., das kann doch nicht die Welt kosten!
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![]() Mitglied seit 10.07.2004 |
Hey,
also ich weiß zwar nicht, wo ihr alle Zug fahrt, aber ich hab bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Ich fahre viel Bahn, wenngleich ich von der DB nicht viel halte. Hab halt keine andere Wahl. Aber über die Zugbegleiter kann ich nur Positives erzählen. Ich habe schon oft meine Fahrkarte zuhause vergessen, hatte keine Zeit mehr ne Karte zu lösen, oder bin im Zug eingeschlafen und ne Std. weitergefahren. Ich durfte IMMER nachlösen oder kostenlos fahren und nächste Station aussteigen, oder sogar mit zurück fahren. @MarinaMint: Ich würde an Deiner Stelle kein großes Drama darin sehen. Würd mir die Tickets zumailen lassen, mit dem Ausgedruckten direkt zum Schaffner gehen und die Situation erklären. Ich denke, er wird Verständnis haben. Ich würde ihm auch vorschlagen, die Tickets sofort vorzuzeigen, sobald die Kollegin eingestiegen ist. Im schlimmsten Fall musst Du ein Ticket bis Haltestelle der Kollegin lösen. Das, wenn das Holen des Tickets im Büro eine wirklich sooooo große Anstrengung darstellt. Wenn ich ein Auto hätte und die Arbeit wäre jetzt nicht 40 km entfernt, würd ich mir das halt schnell holen. Das wäre mir der Stress nicht wert. Manche ICEs sind ewig lang und dann find ich das Hin-und Herlaufen im Zug, um den Schaffner zu finden, viel anstrengender. LG |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Also ich kenne solche und solche Zugbegleiter ...
Bin auch vor Kurzem mit letzter Puste zum Zug geflitzt (RB im Verbundraum - in eine andere als gewohnte Richtung) - und habs entwerten einfach nicht geschafft, sonst hätte ich den Zug nicht mehr bekommen. Bin beim Reinspringen quasi der Zugbegleiterin "in die Arme" gehopst (mit der Streifenkarte in der Hand) - und hab (als ich dann wieder Worte hervorbringen konnte) was von "Streifenkarte", "nicht mehr geschafft", "bitte" usw. gestammelt - schon alles Mögliche erwartend, weil ich erst am Vortag mal wieder so ne Polizeiaktion miterlebt hatte, also Zugbegleiter ruft Bahnpolizei - und Zug wartet solange mit verriegelten Türen, alle werden sauer usw. usf. ... aber noch bevor ich meine Bitte so wirklich formulieren konnte - hatte sie mir schon den einen Streifen entwertet und meinte freundlich: "Nun verpusten Sie sich erstmal - ich hab Sie ja herrennen sehen." Ebenfalls kürzlich quatschte der Zugbegleiter sehr intensiv und lautstark und engagiert mit dem Zugführer (oder wie die Lokführer eben so heißen) - man konnte es durch die offene Tür deutlich hören. Ergebnis: Der Zugführer verpasste den Bahnhof, wo ich aussteigen wollte, raste mit quietschenden Bremsen und durcheinanderpurzelnden Leuten am Bahnsteig ein Stückel vorbei, nur noch die allerhinterste Tür des Zuges befand sich grad so noch am Bahnsteig - so dass alle anderen Türen blockiert blieben und keiner aussteigen konnte. Und dann steht der Zugbegleiter auch noch ganz oberlässig da und meinte zu den verärgerten Aussteigewilligen: "Tja, da müssen Sie eben zu der hintersten Tür zurücklaufen, wenn Sie unbedingt hier aussteigen wollen." Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Na, denn Zugbegleiter hätte ich aber auch "ausgestiegen" - aber so was von!!!
Wobei ich gestehe, dass die meisten ganz ok sind, kommt immer drauf an, wie man sie anspricht - und sicher auch, wie sie vorher angesprochen wurden....... Ich hab mal an einem Samstag in einer rappelvollen (voller Fußballfans) RB gesteckt - und den wollte beim Schaffner ein Zusatzticket für die erste Klasse kaufen. (Da war nämlich noch reichlich Platz und ich wollte nicht 90 Minuten auf dem "Perron" stehen. Geht nicht, kann ich nicht, darf ich nicht hat er gebruddelt - und dann gebrummt: setzen sie sich mal darein - sie sind ja schon kontrolliert....... |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Das ist echt großzügig, sowas.
Wenn hier der halbe Waggon (oder noch mehr?) per Bahnpolizei abgesperrt ist, weil potenziell aggressive Fußballfans "in Begleitung fahren dürfen" - geben einzelne Zugbegleiter sogar ganz von sich aus das 1. Klasse-Abteil frei, weil man im Waggonrest sonst nicht mehr atmen könnte, ohne dass der Nachbar ausatmet. Dem "vertratschten" Zugbegleiter von oben hab ich übrigens ne saftige Beschwerde verpasst - so von wegen Sicherheitsrisiko und so, kann ja wohl echt nicht sein. Hat die Bahn sogar recht schnell geantwortet und sich mit nem kleinen Geschenk entschuldigt für die Unannehmlichkeiten und auch bedankt für den Hinweis. Da gabs ja auch so einige Schadenersatzfälle und so bei den gestürzten Leuten. Und dann noch obendrauf dieser lapidare Kommentar - also da fehlen einem ja echt die Worte erstmal ... Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Sag, Baumfrau, da. wo du wohnst, gibt es da nicht viele "Privatbahnen"?
lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
@ eifelkrimi:
Nicht dass ich wüsste. In der Görlitzer Ecke gibts da wohl was, das erzählt mein Sohn mir immer mal. Von Dresden weiß ich da nix - und auch nicht von der Richtung Tharandt/Freiberg. Aber das muss nicht bedeuten, dass es wirklich keine gäb - vielleicht weiß ich es nur nicht? Wo ich so dauernd mitfahre - das sind jedenfalls DB-Züge und -Personal. Sonnige Grüße vom Bäumchen
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Na gut, dann hab ich dich falsch "platziert"
lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 08.09.2007 |
Huhu,
zu mir sind die Schaffner auch meist wirklich freundlich. An Karnevalssonntag oder -montag bin ich aber mal an eine Zugbegleiterin "in Zivil" geraten, die unfreundlich und vollkommen verständnislos war. (War so ein Verbundticket-Dingensbums-Problem.) Die Herren und Damen in Uniform waren aber bisher deutlich professioneller. Kann es also sein, dass es da verschiedene "Sorten" gibt? Mir kam die Frau nämlich eher vor wie eine personifizierte ABM, v. a. weil sie wie gesagt Alltagskleidung trug und es Feiertag war. (Rheinland...) Als ich mal mit der Uni auf Exkursion war, hatte ich mein Semesterticket auch vergessen. Ist mir natürlich erst bei der Kontrolle aufgefallen, aber nachdem alle Kommilitonen um mich herum bestätigt hatten, dass ich dazugehöre, durfte ich so weiterfahren. Allerdings ist es beim Semesterticket so, dass man das nachreichen kann und dann nur eine Strafe von 7 Euro oder so bezahlen muss. Wäre also nicht sooo dramatisch gewesen. Besten Gruß, TomKa |
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![]() Mitglied seit 18.11.2008 |
Moin moin!
Also ich fahr auch jeden Tag RE - 20min hin und 20min zurück. Und was man da so an Schaffner erlebt ist halt immer ne Glückssache. Ich hab mein Semesterticket - also kein Problem, aber wenn ich mitkriege, dass einer Kinder rausschmeißen will, weil sie ihr Jahresticket vergessen haben, da werd ich sauer und misch mich ein! Meinem Cousin wurde mit 14 Jahren auf halber Strecke nach Hause aus dem Zug geworfen, weil der Schaffner ihm nicht geglaubt hat, dass er erst 14 ist und somit sein Kinderticket gültig war!!! Er wollte dann seinen Perso sehen, denn man ja mit 14 noch nicht hat! Das sagte er dem Schaffner auch. Daraufhin drohte er, wenn er nicht freiwillig aussteigt (nachdem er schon seine Personalien angegeben hatte), dann würde er die Polizei holen und das würde ihn dann für jede Minute, die der Zug verspätung hätte, 50 Euro kosten. |
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![]() Mitglied seit 04.04.2005 |
Hallo,
bei uns ist es so üblich, dass man die Tickets im Fall von Urlaub oder Krankheit je nach technischer Ausrüstung zuhause entweder als Mail zum selber ausdrducken bekommt oder jemand das Onlineticket in der Arbeit ausdruckt und mit der Post verschickt. Mir wäre nicht wohl bei der Sache, aber jetzt ist es wohl schon zu spät, da was zu unternehmen, oder kann sie Dir morgen früh noch was mailen? lg morgaine |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Was TomkaGai beschreibt, funktioniert übrigens grundsätzlich, nicht nur beim Semesterticket. Wenn man im Prinzip eine gültige Fahrkarte hat, kann man sich an einen Servicepoint im Bahnhof wenden, sowohl die Fahrkarte (und die entsprechenden Legitimationsdokumente bei online-Buchung wie Personalausweis oder Kreditkarte) und den Wisch vom erhöhten Beförderungsentgelt vorweisen, dann zahlt man die Bearbeitungsgebühr von 7.00€ und nicht den hohen Betrag.
Herr susa hatte nämlich letztens seine Monatskarte vergessen und ist auch an einen "so 'nen" Zugbegleiter geraten, der ihn zwar fast jeden Morgen im selben Zug sieht (lustigerweise in diesem Falle noch am Vortag) sieht, aber trotzdem der Vorschrift Genüge tat. Herr susa hat sich dann erkundigt und über den Weg Servicepunkt die Sache ausräumen können. lg susa ________________________________________________________________________ We live in an age when unnecessary things are our only necessities. (Oscar Wilde) |
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![]() Mitglied seit 30.12.2009 |
Wenn du morgen nach Berlin fahren kannst, müsstest du heute auch in der Lage sein, dein Ticket im Büro abzuholen!
Mir es zu riskant, 20 Minuten "schwarz" zu fahren. Lore |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Wegen der Monatskarte:
Also ich könnte das mit meiner Monatskarte hier nicht so machen - die würden mich eiskalt abtreten lassen (ist mir vor Jahren auch mal passiert, als ich zum Monatswechsel die neue Karte nicht eingesteckt hatte), und das völlig zu Recht. Schließlich könnte ja in der Zeit, wo ich OHNE meiner Monatskarte im Zug sitze - jemand anderes MIT meiner Monatskarte ebenfalls Zug fahren. Ich denke also mal, dass so eine Möglichkeit (-> gültige Fahrkarte im Nachhinein am Servicepoint vorlegen und "nur" 7 Euro statt "Schwarzfahr-Strafgeld" bezahlen) nur dann gilt - wenn die Fahrkarte wirklich personenabhängig gilt und nicht übertragbar ist, also wie z. B. ein Semesterticket oder so. Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
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![]() Mitglied seit 18.11.2008 |
Moin moin, Bäumchen!
Also hier im Norden sind auch Monatskarten personenbezogen. Hatte, als ich vor einigen Jahren noch in Kiel studierte und jeden Tag dorthin pendelte, mal einen Schaffner, der wollte uns (meinem Kommilitonen und mir) ein Schwarzfahrerticket "verkaufen", weil wir unsere eben erst am Schalter gekauften neuen Monatskarten noch nicht unterschrieben hatten! Nachdem wir aber vor seinen Augen unterschrieben hat er davon aber abgelassen, jedoch nicht mit dem Zusatz, würde sowas nochmal passieren, dann müssten wir 50€ bezahlen Liebe Grüße, Miez |
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