Sekretärin in Teilzeit
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![]() Mitglied seit 02.08.2004 |
Bitte schreibt mir eure Erfahrungen! Danke schon mal! Claudia |
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![]() Mitglied seit 26.07.2005 |
Hallo zusammen, Das hast Du schön gesagt und gut erkannt Liebe Grüsse von der
....das wollt ich übrigens nur gesagt haben, damit nachher nicht jemand sagt, niemand hätte was gesagt..... |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Sieht so aus, als ob Du das erste Mal eine regulär versteuerte Arbeit aufnimmst
Ihr könnt auch die Steuerklassen 4/4 wählen, dann sind die Abzüge bei Dir geringer und bei Deinem Mann höher. Wie auch immer, beim Lohnsteuerjahresausgleich wird das alles wieder ausgeglichen. lg susa ________________________________________________________________________ Politics is the entertainment branch of industry. Frank Zappa |
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![]() Mitglied seit 26.03.2004 |
Hallo!
Na wenn ihr die Steuerklassen 5/3 aufgeteilt habt und nicht 4/4, dann ist doch klar, dass der eine weniger Steuern zahlt und der andere mehr. Als Familie profitiert ihr ja davon, dass der mit dem höheren Verdienst von diesem weniger Steuern abführen muss. Entschuldigung, das hat doch nichts mit Frauen zu tun?!?! Würdest du den ganzen Tag arbeiten und dein Mann nur Teilzeit, dann würdet ihr die Steuerklassen umgekehrt wählen, und du hättest mehr raus. Das mit dem vorauszahlen der Steuer verstehe ich nicht. Was hat der Berater damit gemeint? Es ist doch klar, dass du ganz normal wie jeder andere Arbeitnehmer auch Steuern zahlen musst? Der Vorteil einer Teilzeitstelle liegt ja auch darin, dass man dann einen "richtigen" Arbeitsplatz hat und die Teilzeit eventuell auch zu Vollzeit ausbauen kann. Wenn das jedoch nicht dein Plan sein sollte, könnte ein 400-Euro-Job vielleicht momentan die günstigere Alternative sein. Allerdings halte ich davon nicht viel! Und zwar aus dem folgenden Grund: jetzt hast du einen Mann, der einen höheren Verdienst hat und du deswegen nicht so viel verdienen musst. Was aber, wenn der Mann arbeitslos wird, sich von dir trennt, verstirbt? Dann musst du für deinen Lebensunterhalt selbst aufkommen, und da ist es doch gut, wenn man eine Basis hat! Wenn ich Arbeitgeber wäre, würde ich z.B. lieber eine Sekretärin einstellen, die vorher Teilzeit gearbeitet hat aber in ihrem Beruf tätig war, als eine Sekretärin, die die letzten 10 Jahre irgendwo Regale eingeräumt hat. Gruß Johanna |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Claudia - Steuerklasse 5 heisst nicht nur, dass der deutlich Wenigerverdienende relativ hohe Abzüge hat - sondern auch, dass der deutlich Mehrverdienende geringere...du musst immer die Gesamtsumme dessen sehn, was ihr bezahlt...nicht nur das, was bei dir abgezogen wird - diese Steuerklase 5 ist eigentlich ne kleine Geste des FA, aber es wird nur drüber gemoppert...
mit Frauen und A-Karte hat das nix zu tun - ich hatte das Problem nie - wenn beide Gehälter in ähnlicher Höhe liegen zahlen auch Beide gleich kräftig... du kannst auch ne Steuerklassenkombi wählen, bei dem ihr Beide gleich behandelt werden - nur wäre die bei sehr verschiedenen Gehältern unterm Strich ungünstiger...aber das kann dir euer Steuerberater sehr viel besser erklären... wenn du aber meinst, dass ne eigene Rente unwichtig ist - kannst du dir das Ganze ja noch mal überlegen - |
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![]() Mitglied seit 26.07.2005 |
liebe Johanna, das klingt zwar plausibel, Fakt ist aber, dass man für 20 Arbeitsstunden unterm Strich weniger Geld auf der Hand hat, als bei einem 400-Euro-Job, dafür aber doppelt so viel arbeiten muss, und in der Regel noch höhere Fahrtkosten und evtl. noch Kosten zwecks der Kinderbetreuung dazu kommen. Also wo macht das dann in der Praxis Sinn???? Der Fehler liegt wieder mal im System |
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![]() Mitglied seit 26.03.2004 |
Naja, ich rede ja nicht einfach so daher, ich arbeite auch "nur" Teilzeit, bin zudem Alleinerziehend und muss nicht zu knapp für die Kinderbetreuung zahlen.
Fakt ist aber, dass das nichts mit Frauen zu tun hat, wenn die Frau mehr verdient als der Ehemann würde sie dann ja praktischerweise in die günstigere Steuerklasse wechseln. Dieses Modell bringt ja einer Familie vorteile! Ich war mit meinem Ex nicht verheiratet, und wir hatten insgesamt mehr Abzüge, als wir gehabt hätten, wenn wir nicht Steuerklasse 1 sondern 3/5 oder 4/4 gehabt hätten. Ich sehe eben der Vorteil in einem festen Arbeitsverhältnis, der Möglichkeit auf Ausweitung der Stunden, der gezahlten Rentenbeiträge, der gewonnenen Erfahrung und auch ganz wichtig der besseren Situation im Falle einer Kündigung. |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
zwergenmuomi - wer keine eigene Renten- und Krankenversicherung möchte wil er denkt dass er sowas nicht und nie braucht, für den ist dann in der Tat bei geringem Gehalt ein 400-Euro-Job günstiger -
nur ist das hier "dafür aber doppelt so viel arbeiten muss, und in der Regel noch höhere Fahrtkosten und evtl. noch Kosten zwecks der Kinderbetreuung dazu kommen. Was denn nun ?" nicht logisch - Kinderbetreuung und Fahrtkosten fallen in jedem Fall an...wie hoch die Stundenzahl bei nem 400-EU-Job ist - weiss man ja nun auch nicht... was man nun möchte muss man selbst entscheiden - wer meint, dass Männe immer für Frauli sorgt und das auch noch im Rentenalter, der kann sich auf nen 400-Eu-Job zurückziehen, wems eben um etwas mehr eigene Versorgung geht der sucht sich ne Version, bei der er eigene Sozialversicherungsbeiträge zahlt...ich frage mich nur, bei welcher Version Frau tatsächlich vielleicht die "A-Karte" hat... ich würde die Halbtagsstelle annehmen und dran arbbeiten, die schnellstmöglich in eine Vollzeitstelle auszubauen... |
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![]() Mitglied seit 26.07.2005 |
Hallo zusammen, grisou - doch, das ist schon logisch - gute Sekretärinen- oder Büro-Jobs halbtags sind nicht besonders leicht zu finden. Zumindest bei uns in der Gegend... Wenn man dann einfach 30 km fahren muss, kostet das nicht nur mehr Geld, sondern eben auch Zeit, was dann evtl. eben auch wieder mehr Geld kostet. 400-Euro-Jobs gibt´s meistens um die Ecke Es ist ein Teufelskreis Wenn möglich, dann würde ich natürlich auch den festen Job vorziehen - das hat natürlich ganz viele Vorteile. Aber "rechnen" tut sich das erst mal nicht. Darüber, ob man als Mutter Vollzeit, Teilzeit oder gar nicht mehr arbeiten will oder muss, muss letztlich jeder selbst entscheiden. |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo,
wenn ein Ehepaar zusammen veranlagt wird, dann wird die Steuer vom Gesamteinkommen berechnet, egal, ob die Steuerklasse IV/IV oder Steuerklasse III/V. Wie die Steuerklassen gewählt werden, liegt doch an Euch. Ihr werdet auch mehr Steuern zahlen, wenn einer der Partner ein höheres Einkommen bekommt. Hier wird es lediglich auf zwei verteilt, dafür gibt es aber auch den Anteil für die Sozialversicherungen für beide. Ich finde die Rechnung mit den 400 Euro-Jobs immer sehr kurzsichtig, denn ich ahle in deiser Zeit nicht in die Sozilaversicherung ein. Ich habe in meinem Bekanntenkreis viele Frauen, die auch über viele Jahre mit Kindern auf 400 Euro Basis gejobt haben, dann kam die Scheidung. Da war zum ersten die große Unsicherheit, bekomme ich überhaupt wieder einen Job? Denn nach dem neue Unterhaltsrecht ist die Ehe keine Versorgungseinrichtugn mehr! Und dann jammern diese Frauen darüber, dass ihre Rentenbescheinigungen und späteren Rentenbezüge so miserabel aussehen. Da kann ich dann nur noch den Kopf schütteln! LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 26.07.2005 |
Wer bleibt denn während einer funktionierenden Ehe zu 99 Prozent zuhause und kümmert sich um die Kinder? - Die liebe Mami Ich hatte auch nie den Plan meine Kinder ab Wickelalter in irgendwelche Ganztages-Betreuungsstätten zu geben - dann lieber keine Kinder Dann gibt es manchmal Probleme und so manch ein Papi kriegt die Mitlife-Krise und sucht sich ´ne junge Schnecke - das ist aber auch nicht zwingend die Regel - bei vielen Familien funktioniert dieses Prinzip auch heute noch. Liebe Grüsse |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo,
genau, aber wenn sich dann mal die Gelegenheit bietet, wieder in den Beruf einzusteigen, dann werden solche Milchmädchenrechnungen wie von der TE aufgestellt und ein paar Jahre später ist dann plötzlich großes Heulen. Auch mit Kindern kann man durchaus wieder arbeiten, ich habe zwei Kinder und konnte leider nicht die ganze Zeit berufstätig sein. Aber als sich mir die Gelegenheit bot, habe ich mit beiden Händen zugegriffen, zunächst halbtags obwohl ich nur einen Kindergartenplatz von 8 - 12 Uhr und für den kleineren noch gar keinen hatte. Mit Unterstützung meines Mannes, lieber Freunde und auch einer Kinderfrau ging es irgendwie. Auf Ganztags habe ich dann ein paar Jahre später, aber auch noch zu Grudnschulzeiten meiner Kinder aufgestockt. Sicher habe ich zu Anfang keinen PFennig von meinem Gehalt übrig behalten, und bei Steuerklasse III/V gingen mehr als 60 % meines Gehaltes weg, aber ich habe diesen Schritt keinen Tag bereut. Steuern haben wir auch einige Male nachgeazahlt!! Heute sind meine Kinder (fast) erwachsen, ich glaube nicht, dass Ihnen meine berufstätigkeit geschadet hat, im Gegenteil. Aber mir hat sie gut getan: ich habe mein eigenes Gehalt, ich bin von meinem Mann finanziell unabhängig. Da kann ich über manche Diskussion hier bezüglich "Taschengeld" und wer wieviel wofür, gemeinsame Konten etc. nur lächeln. Wer lieber auf 400 Euro Basis arbeitet, weil es momentan fast genausoviel bringt wie ein sazialversicherungspflichtige (Fest)Anstellung, der kann das machen, zeugt meiner Meinung aber nicht von viel Weitsicht. LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
"Wer bleibt denn während einer funktionierenden Ehe zu 99 Prozent zuhause und kümmert sich um die Kinder? - Die liebe Mami ..."
nein, heutzutage ganz sicher keine 99% mehr - und mit der "funktionierenden" Ehe hat das auch nix zu tun - eher mit der Aufgabenverteilung innerhalb der Ehe... aber gerade in einer "funktionierenden" Ehe betrachtet man nicht nur die eigene Gehaltsabrechnung sondern beide zusammengenommen - und da sieht man dann auch genau, worauf Steuerklasse V hinausläuft... |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
@Grisou
da hast du sehr recht! Mein Mann wäre liebend gerne eine Weile zu Hause gebleiben, aber da er bereits einen unbefristeten Job hatte, ich aber noch auf einem forschungsbedingten Drittmittel-Zeitvertrag hockte und mein Geldgeber sich örtlich umorientierte, war es bei uns klar, wer den Erziehungsurlaub nahm. Aber dafür hatte ich dann beim Wiedereinstieg die volle Unterstützung meines Mannes!!!! Wobei eine Steuernachzahlung ja nur heißt, dass man vom Finanzamt einen zinslosen Kredit hatte, evtl gar nicht so schlecht, als dem Finanzamt diesen zu gewähren, wenn man eine Steuerrückerstattung bekommt. LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
dass man den Erziehungsurlaub davon abhängig macht, bei welchem Partner er am Besten in die Planung passt - ist doch klar, Anne-Isabell...
ich würde auf jeden Fall das Argument "Rente kriege ich eh nie raus" nochmal überdenken - es wird in Zunkuft vielleicht weniger Rente geben, aber gar keine Rente - ist nicht im Gespräch - eigene Rentenansprüche können auch in einer "gut funktionierenden Partnerschaft"... dass es bei Trennungen dann natürlich besonders wichtig wird - das merkt man, wenn man in der Situation ist - |
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![]() Mitglied seit 02.08.2004 |
Hallo ihr Lieben!
Ich habe lange Zeit als Sekretärin auf 400 €-Basis gearbeitet und nicht die Regale eingeräumt. Die Steuerklasse 3/5 müssen wir natürlich deshalb nehmen, weil wir eben nicht gleich viel verdienen. Logisch als Teilzeitkraft. Vorauszahlungen der Steuer ans Finanzamt sollen scheinbar dann zu machen sein, wenn man total viel nachzuzahlen hatte. Das FA schlägt dann eben monatl. oder vierteljährl. Vorauszahlungen vor, damit es am Ende des Jahres dann nicht wieder so viel ist. (bei der Steuererklärung)Ach wie nett... - logisch, dass ich ganz normal Steuern abführen muss. Aber bei der Steuererklärung muss ich dann nochmal zusätzlich nachzahlen. Natürlich hat man keine Rentenvers.-Beträge einbezahlt, wenn man geringfügig beschäftigt war. Aber ich denke halt, dass bei dem geringen Teilzeit-Gehalt und dementspr. Beträge für die Rentenkasse am Ende des Berufslebens halt nicht besonders viel rauskommt. Ob es da eben nicht besser ist, selbst monatlich was zur Seite zu legen und als 400 €-Kraft brutto wie netto zu bekommen. Leider gibt es bei uns in meinem Beruf ganz wenig Jobs; auch nicht geringfügig. Darum bin ich jetzt erst mal froh, überhaupt wieder was zu haben. Vollzeit möchte ich eigentlich nicht arbeiten, zum einen, weil der Sohn noch schulpflichtig ist und zum anderen, ich für mich, Haus, Garten, Hobbies usw. gar keine Zeit mehr hätte. Über eine Scheidung oder sontiges habe ich noch nicht nachgedacht. Davon geh ich eigentlich mal nicht aus. (ich hoffe jedenfalls). Und die A-Karte haben meiner Meinung schon eher die Frauen, da es leider immer noch so ist, dass eben die Männer viel mehr verdienen und nun mal die Frauen die Erziehung der Kids übernehmen und zuhause bleiben. Ich finde, da müsste vom Gesetz her mal ein bißchen was geändert werden. Und was kann man denn schon noch absetzen als Otto-Normal-Verbraucher??? Claudia |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Egal welche Steuerklassenkombination ihr habt, ob Steuern vor oder nachgezahlt werden müssen, die Gesamtsteuerschuld richtet sich nach dem gesamten zu versteuernden Einkommen, und dieses ist identisch, egal welche Steuerklassenkombination man als Ehepaar wählt. Eines verstehe ich nicht, auf den einen Seite beklagen sich Frauen darüber, dass sie weniger verdienen, auf der anderen Seite sind sie nicht bereit sich voll in einem Beruf zu engagieren. Welcher Mann bleibt denn zu Hause, weil er Hobbies, Garten etc pflegen will? Wer aus diesen Gründen zu Hause bleibt, der hat natürlich ein geringeres Einkommen. Und ob schulpflichtige Kinder ein Grund sind, warum Frau nicht Vollzeit arbeiten kann, darüber kann man nun auch streiten. Ich bin der Meinung, dass Erziehung beide Eltern angeht, und in meinen Augen es auch Sache beider Eltern ist, für die materiellen Grundlagen zu sorgen. Bevor man an irgendwelchen Gesetzen etwas ändern muss, muss man aber noch einiges in den Köpfen vieler Frauen und auch Männer ändern. Wir könnten auch das Ehegattensplitting ganz abschaffen, dann hätte Mann, egal ob verheiratet oder nicht, nur seinen steuerfreien Anteil und Frau könnte ihren nur nutzen, wenn sie selber Steuern zahlt, aber mit diesem Vorschlag mache ich mir wahrscheinlich sehr viele Feinde. Aber dann wäre Beruf und Arbeit sehr viel interessanter für Frauen, und wenn ich mich nicht irre, wird es in vielen Ländern Europas so oder ähnlich gehandhabt. LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Claudia - ums mal etwas unverblümt auszudrücken: was soll denn der Gesetzgeber deiner Ansicht nach tun, wenn du - um Zeit für Haus, Garten & Hobbys zu haben - nur Teilzeit arbeiten möchtest, dir einen Beruf ausgesucht hast, in dem die Bezahlung zum einen nicht so toll ist und zum anderen immer weniger Vollzeitstellen angeboten werden ? anstatt dich auf die Position zurückzuziehen, dass Frauen grundsätzlich die A-Karte gezogen haben könntest du ja zB auch über eine Weiterbildung/einen Berufswechsel nachdenken...
du musst ja finanziell gesehen offensichtlich nicht unbedingt arbeiten gehn, hast also die Wahl - das was du tust, ist also schon deine ganz eigene Entscheidung und Verantwortung... dass Männer mehr verdienen liegt zB daran, dass sie sich Jobs aussuchen, in denen besser verdient wird und dass sie beim Einstellungsgespräch nicht durchblicken lassen, dass sie auch noch genügend Zeit für Haus, Garten & Hobbys brauchen - wer genausoviel verdienen will wie "die Männer" muss sich eben erst mal auf dieselben Stellen bewerben... erst danach darf man sich als Frau beschweren, dass man bei gleicher Position immer noch etwas schlechter bezahlt wird... du könntest dir ja auch einfach sagen - ich muss nicht unbedingt arbeiten gehn, ich arrangiere mich eben anders - ist doch völlig ok - aber dann nicht mit der Anspruchshaltung, dass dir der Gesetzgeber irgendwas schuldig ist, nur weil deine private Lebensplanung eben keine Vollzeittätigkeit vorsieht... |
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Claudia, das ist leider so. Was meinst du, wie groß der Schock ist, wenn du von 1 nach der Heirat in die 5 wanderst und das erste Mal die Gehaltsabrechnung in der Hand hälst
Und was plötzlich von deiner Einmalzahlung und deinem Weihnachts-und Urlaubsgeld übrig bleibt Dann guck dir die Abrechnung deines Mannes an und alles ist wieder tacko. Wobei es anfangs ziemlich am Selbstwertgefühl nagen kann, urplötzlich zu den Geringverdienern zu gehören... |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo,
aber bitte, wer zwingt uns Frauen denn, die Steuerklasse zu wechseln??? Wenn ich nicht zu den "Geringverdienern" gehören möchte, sondern ein gleichwertiger Mitverdiener sein möchte, dann kann Ehepaar doch IV/IV wählen und alles bleibt beim alten, Heirat hin oder her. Oder Frauen, ihr sucht euch eine Mann der weniger verdient, dann könnt ihr in III gehen und Mann nimmt V. Solche Kosntellationen gibt es nicht oft, aber immer öfter, je mehr sich Frau emanzipiert LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 08.02.2010 |
Hallo,
ich kenne das Problem auch. Am Anfang unserer Ehe war ich diejenige mit dem höheren Gehalt. Da hatte ich Klasse 3. Dann kam das erste Kind und ich hatte nur noch eine 3/4 Stelle, d.h. Klasse 5. Da blieb vom Geld nicht mehr viel übrig. Dafür hatte mein Mann dann mehr. Dann kam das 2. Kind und ich hatte einen Geringverdienerjob. Der zählt aber noch zu den Rentenzeiten dazu. Dann hab ich wieder Vollzeit gearbeitet und weil wir beide fast gleichviel verdienten gab es 4/4. Als mein Mann starb bekam ich Kl.3, und im nächsten Jahr Kl.2. Weil ich die Rente versteuern muss zahle ich 4 mal im Jahr Vorsteuer. Allerdings wurde von der Witwenrente schonmal gleich was abgezogen, weil ich "zuviel" verdiene. Ich möchte mal wissen, wer sich sowas ausdenkt LG elfchen |
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Anne, weil unterm Strich so mehr bei rausspringt.
Und soll ich nun studieren, damit ich mal mehr verdiene Ich halt schon meine Klappe, sonst kommt wieder jemand daher, um mich zu" belehren" |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo,
Naja, also ich würde schon sagen, dass ich es merke, wenn bei uns eine Person weniger im Haushalt lebt. Die Anrechnung des Gehaltes/Eikommens auf die Hinterbliebenenrente trifft nun nicht nur die Frauen, sondern alle, sogar wenn Mann/ Frau im Rentenalter ist, wird die Höhe der Rente des Partners berücksichtigt. Wenn ich mit meinem Partner zusammenlebe und nicht verheiratet bin, dann bekomme ich überhaupt keine Hinterbliebenenrente und muss auch alleine von meinem Gehalt leben. LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
du empfindest es als "belehrend" wenn ich meine dass Frau zumindest zu nem grossen Teil denselben Einfluss auf ihren Job/ihr Gehalt hat wie ein Mann, strubbelchen ?
für mich ist das ne Binsenwahrheit... aber das eigentliche Thema war ja die "ungerechte" Steuerklasse V - die ist ja nun nicht "ungerecht", sondern nur ne Umverteilung...man muss halt nur mal nachrechnen... und wer lieber nen 400-EU-Job machen möchte als einenTeilzeitjob, weil er die Abzüge zu hoch findet - der soll doch einfach nen 400-EU-Job machen - es gibt genügend alleinerziehende Frauen, die diese Jobs dringend suchen, da die auf keine Versorgung durch nen Ehepartner zurückgreifen können - und schon passts doch wieder... |
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Grisou, du warst gar nicht gemeint, und es ist eben so, dass mein Mann erheblich besser verdient als ich. Auch vor der Ehe schon.
Da schliesst sich 4/4 aus. |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Die Steuern, die zu zahlen sind, richten sich nach dem gemeinsamen zu versteuernden Gesamteinkommen. Und das zu versteuernde Gesamteinkommen ist gleich, ob ich nun Steuerklasse III/V oder IV/IV wähle. Das Nettogesamtgehalt ist momentan bei III/IV evtl höher, aber III/IV birgt die Gefahr einer Nachzahlung, wenn man diese als zinsloses Darlehen ansieht, ist es natürlich günstiger, als wenn man Steuern zurückgezahlt bekommt, da man diese ja dem Staat zinslos überlassen hat. LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo Strubbelchen,
Ich gehe mal davonaus, ihr werdet zusammen veranlagt, sonst wäre III/V meines Wissens gar nicht möglich. Die Steuern, die ihr zu zahlen habt, richten sich nach eurem gesamtten zu versteuerndem Einkommen, Du und dein Mann, ihr zahlt auf das ganze Jahr berechnet zusammen genausoviel Steuern, egal ob ihr die Steurklassen III/V oder IV/IV wählt!! Unterm Strich ist dies gleich, schau dir doch bitte mal die Steuererklärung an, da wird nicht mehr aufgeschlüsselt wer welche Steurklasse hat, da steht das Einkommen, die zu zhalenden Steuern, und die gezahlten Steuern, danach richtet sich, ob man etwas zurückbekommt, oder ob man nachzahlt, nicht welche Steuerklassen gewählt wurden. die gewählten Steuerklssen entscheiden, was monatlich abgeführt wird, aber nicht, wieviel aufs Jahr gesamt abgeführt werden muss. LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 19.06.2005 |
Hallo,
Zwischen Vier/Vier und Drei/Fünf gibt es bei gemeinsamer Veranlagung keinen Unterschied (wie Anne-Isabell auch schon geschrieben hat). Bei der Drei/Fünf gibt es den Steuervorteil unter dem Jahr, bei der Vier/Vier erhält man diesen Steuervorteil in Form einer Steuerrückerstattung am Ende des Jahres. Nach der Heirat hatte mein Mann Drei und ich als Werkstudentin mit kleinem Gehalt die Fünf. Ich habe meine Gehaltsabrechnungen damals gehasst! Ich wusste zwar logisch, dass mein geringes Nettogehalt nur an der Steuersystematik liegt, aber frustrierend fand ich es trotzdem. Seit ich nach dem Studium Vollzeit arbeite sind wir in der Vier/Vier und mein Mann bekam bei seinem Gehaltszettel mit Steuerklasse Vier einen sehr lehrreichen Schock Ich persönlich werde nie wieder in die Fünf zurückwechseln, auch wenn wir dadurch unseren Steuervorteil erst am Ende des Jahres erhalten. Besonders hoch ist der Steuervorteil bei uns sowieso nicht mehr, da unsere Gehälter nicht so weit auseinanderliegen. Interessant ist übrigens, dass Heirat sich aus steuerrechtlicher Sicht dann am meisten lohnt, wenn Frau gar nicht dazuverdient. Allerdings wäre es eine Milchmädchenrechnung, nur aus diesem Grund nicht oder nur wenig dazuzuverdienen. Verdienen beide Ehepartner exakt gleich viel, dann zahlen sie übrigens genauso viel Steuern, wie wenn sie unverheiratet wären. Liebe Grüße, Jessica |
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![]() Mitglied seit 02.08.2004 |
Hallo!
1. Ich muss arbeiten, da wie gesagt, wir Haus gebaut haben und dementspr. natürlich Schulden haben... 2. Umschulung/Weiterbildung ist nicht so ohne weiteres möglich; oder meint ihr, das Arbeitsamt zahlt das sofort? 3. Ich finde es wichtig, für meinen Sohn zu sorgen, er soll ein Mittagessen haben und auf die Schularbeiten sollte auch ein Auge geworfen werden; zumal wir keine Oma im Haus oder Nachbarschaft haben. 4. Wer trotzdem meint, es ist überhaupt kein Problem, vollzeit in die Arbeit zu gehen, der hat entweder keine oder schon erwachsene Kinder, eine Oma oder Kinderfrau, oder im schlechtesten Fall, ist es egal, was die Kids den ganzen Tag über so treiben. Das wär wirklich die schlechteste Lösung. 5. Ein Mann würde trotzdem mehr verdienen, selbst wenn er die genau gleiche Ausbildung wie eine Frau hätte. Das ist in Deutschland so; dagegen kämpfen seit Jahren die Frauen der AsF. (Anmerkung am Rande: in Norwegen ist das nicht so 6. Ich habe vor Jahren schon mal Teilzeit gearbeitet. Da mussten wir 1000€ Steuern nachzahlen!!! Aber eine Belehrung brauch ich eigentlich nach, von wegen ich würd mich beschweren, aber gleichzeitig möchte ich mich um Haus und Garten kümmern... Nun, das muss schließlich gemacht werden. Und ob ich das so gerne mache (Hausarbeit) sei dahingestellt. Mein Mann putzt jedenfalls nicht (eurer schon?). Erziehung machen wir auch beide, aber eben nur dann, wenn er von der ARbeit zuhause ist oder am Wochenende. Ich denke, dies ist in den meisten Fällen so. Frau kriegt ja auch die Kinder. LG Claudia |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
@Claudia Nicht in jedem Fall, ich verdiene jedenfalls im Öffentlichen Dienst genau soviel wie meine männlichen Kollegen. Da es hier genau nach Ausbildung und Abschluß geht. Das Frauen in Deutschland immer noch weniger als ihre männlichen Kollegen verdienen, liegt zum Teil an solchen Einstellungen, die man in deinem Post findet. -Frau muss zu Hause bleiben, weil sie sich um die ERziehugn der Kinder kümmern muss - Kind brauch Mittags ein von der Mutter gemachtes Mittagessen. - Hausarbeit/Putezn ist Sache der Frauen. etc. Ich bin seit Grundschulzeiten meiner Kinder wieder Vollzeit in meinem Beruf, und die Erziehung der Kinder hat nicht gelitten, sie sind jetzt fast erwachsen und haben gelernt, dass auch sie eine gewisse Verantwortung für unser Zusammenleben haben. Evtl künftige WG werden es sehen. Mein Mann und ich waren auf uns allein gestellt, die nächste Verwandtschaft ist über 400 km entfernt, inkl Großeltern. Aber das war alles kein Grund für uns. Wir haben beide einen Beruf erlernt und wollen ihn auch beide ausüben. Für uns und unsere Kinder ist und war es sicher besser, dass wir beide berufstätig sind. Wenn jemand dies nicht möchte oder in einem geringeren Umfang, so ist dies seine Sache, aber er dann soll er doch bitte dankbar sein, dass er von unserem System des Ehegattensplittings dermaßen profitiert. Wenn jeder nach seinem Einkommen veranschlagt würde, dann sähe nämlich vieles anders aus. Wenn ich mit meinem Mann einen Haushalt und ein Haus habe, dann sind wir beide dafür verantwortlich, wir putzen beide nicht gern, und deshalb erledigt das unsere Putzfee, und wenn es einem meiner Herren nicht passt, dass eine fremde Person ins Haus kommt und die Zimmer putzt, so bleibt es jedem selbst überlassen, zum Putzlappen zu greifen. Ich bin nicht die Putzfrau meiner Familie. Als wir noch kinderlos waren, habe ich auch nicht allein geputzt. Genauso wie mein Mann den Baumschneider engagiert, wenn er es nicht selber schafft aus zeitlichen Gründen unsere Bäume zu schneiden. Ja, dass passiert, da gab Euch das Finanzamt einen zinslosen Kredit, darüber kann man sich doch freuen! Jepp, und wir haben unsere Erziehung gemeinsam gemacht, wenn wir BEIDE von der Arbeit wieder zu Hause waren. Schließlich war mein Mann ebenso an der Produktion der Kinder beteiligt wie ich Und wenn ich mir unsere Söhne anschaue, haben wir es nicht besser und nicht schlechter gemacht, als die Eltern, bei denen es die klassische Rollenverteilung gab/gibt. LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
"Ein Mann würde trotzdem mehr verdienen, selbst wenn er die genau gleiche Ausbildung wie eine Frau hätte. Das ist in Deutschland so; dagegen kämpfen seit Jahren die Frauen der AsF. (Anmerkung am Rande: in Norwegen ist das nicht so"
ja, etwas mehr - immer noch - aber nicht sooo dramatisch vielmehr - das ist in fast allen Ländern noch so - wies in Norwegen aussieht weiss ich nicht... es ging ja auch nicht darum, deine Lebensform zu kritisieren - so sollte das nicht rüberkommen - du hast ja nun die Wahl - wenn du meinst, bei dem Halbtagsjob zuviele Abzüge zu haben und meinst, daas bissi Renter später lohnt die ganzen Abzüge nicht - da hast du doch in Deutschland immer noch die Option 400-EU-Job... in anderen Längern gibts die nicht in der Form - da musst du jeden EU voll versteuern & sozialversichern... und offensichtlich glaubst du allen, die dir hier das System Steuerklasse V/III versuchten zu erklären nicht - dann ruf doch einfach den Steuerberater an... und: ja, wenn beide Elternteile berufstätig sind dann geht das natürlich nur, wenn auch Beide sich die Hausarbeit und Erziehung teilen (oder eben genügend Geld für ne Haushaltshilfe da ist) - wenn Männer nicht mitanpacken, dafür kann "der Staat" nun auch nix - |
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![]() Mitglied seit 02.08.2004 |
Ich bin echt froh, so schlaue Menschen hier gefunden zu haben. Anne, und was hast du bis zur Grundschulzeit gemacht? Warst du da selbst bei den Kindern ? Ich denke schon. Oder war da dein Mann 4 Jahre zuhause und du hast gearbeitet? Eher nicht. Es gibt sie also doch, die typische Rollenverteilung. Und im öffentlichen Dienst zu arbeiten, um halb 5 Feierabend haben oder früher kannst du nicht vergleichen mit z.B. einem Ingenieur oder wie ich Sekretärin. Dann frag mal eine Frau, die genauso alt ist wie der Kollege und dieselbe Ausbildung hat: Es ist so, Mann verdient mehr, und das hat überhaupt gar nichts damit zu tun, ob ich dazu eine Einstellung habe. Das ist Fakt. Ich habe nicht behauptet, dass mein Mann gar nichts tut (nein - er wischt nicht Staub, er putzt keine Fenster und er bügelt nicht) aber er spült, saugt schon mal, mäht den Rasen u.a. - und ich finde, das echt o.k., es gibt auch viele Männer , die da nicht so sind - außer eure Männer, die habt ihr super gut erzogen - Respekt!
Und die Kindererziehung kann er auch nicht so sehr übernehmen, da er oft auch erst mal um 6 heim kommt und des öfteren am WE in die Firma muss, wenn die Anlage ausfällt. (hätt er nur was Gescheites gelernt - oder? Ach ja, leider können wir uns keine Putzfee oder Gartenhilfe leisten, auch vor den Kindern nicht. Leider muss ich da selbst ran. Ich seh aber auch nicht ein, mein sauer verdientes Geld der Putzhilfe zu geben; ich bin mir nicht zu schade, selbst mitanzupacken... (hab aber auch nicht gesagt, dass ich die Putzfrau meiner family bin - jeder kann mithelfen) Nun, ich wollt ja eigentlich nur wissen, ob ich jetzt jedes Jahr Steuernachzahlungen zu erwarten habe (ach ich vergaß, ist ja ein zinsloses Darlehen des FA!). Da werd ich aber jedes Monat schon gleich mal was zur Seite legen um es dann wieder beim FA einzuzahlen. Welch Hohn! nochmal an Anne: Wenn ihr beide ab Grundschulalter wieder voll gearbeitet habt, wo waren dann nachmittags die Kinder? Sind die mit 6 Jahren allein nach Hause, haben gekocht und Schularbeiten gemacht? Wohl nicht oder? Wenn ja, dann hast du super kluge kids, die schon so früh so fit waren. Ich denke, sie waren nachmittags in einem Hort . Siehst du, bei uns gibt es sowas nicht. Da ist mittags der KiGa oder die Schule aus und nachmittags gibt es in der Schule keine Betreuung. Wenn das so gewesen wäre, hätte ich auch leicht bis 4 oder halb 5 arbeiten können, um dann noch gemeinsam mit meinem GöGa zu kochen und die Kinder zu erziehen. Jawohl! Du hast es gut! Schönen Sonntag! P.S. Angeblich gibt es auch eine andere Form , bei der man bis zu 800€ verdienen kann und dann weniger Steuern zahlen muss. Kennt das jemand? Alles in allem werd ich es ja sehen, was rauskommt unterm Strich bzw. danach zu zahlen ist. Auf 400 €-Basis zurückgehen, wird so schnell in diesem Beruf nicht möglich sein. Diese Jobs sind sehr beliebt und dementspr. rar. Ciao |
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![]() Mitglied seit 02.08.2004 |
Ich meinte natürlich 6 Jahre bis zur Einschulung...
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo Claudia,
deine Annahmen bezüglich meiner beruflichen Situation sind völlig daneben. Was ich mache tut hier eigentlich nichts zur Sache, nur soviel: ich bin Naturwissenschaftlerin in einem Forschungslabor und ich habe auf der einen Seite den Vorteil, dass ich manches so einteilen kann, wie er in meine Zeitplanung passt. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Sachen, bei denen ich nicht einfach um 5 Uhr die Pipette aus der Hand legen kann, einschließlich Wochenende. Unsere jungen Assistenzärztinnen schaffen auch mit Kindern ihre Dienste, einschließlich Nachtdienste und Bereitschaftsdienste, nur mal so am Rande. und bei meinem Mann sieht es nciht anders aus, auch wenn er in einem ganz anderen Bereich tätig ist. Wenn du deinen eigenen Thread mal lesen würdest, dann wüsstest du, in welchem Alter ich zunächst halbtags wieder angefangen habe und warum ich einige Jahre zu Hause war. Ja, ich war auch im Erziehungsurlaub und war sehr froh, wieder neben den Kindern meine Beruf ausüben zu können. Schließlich habe ich nicht umsonst diesen Beruf ergriffen. Zu deiner Information, wie man die Kinderbetreung organisiert, muss man selbstverständlich von den Gegebenheiten abhängig machen. Meine waren auch nicht in einem Hort, hätte ich als verheiratete gar keine Platz bekommen. Es war manchmal etwas abenteuerlich, aber es ging immer irgendwie. Für gab es immer nur den Wahlspruch, wo ein Wille , da ein Weg, und meine Signatur habe ich auch mit gutem Grund ausgewählt. Es war zwischendurch sehr, sehr anstrengend, aber im Nachhinein hat es sich gelohnt. Ich habe zwischendurch auch manchmal gedacht, warum tuen wir uns diesen Streß an!!! Warum mach ich es nicht so, wie viele in meinem Bekanntenkreis: Mann verdient gut, Frau macht VHS-Kurse, hat viele Hobbies, Kinder sind behütet. Nun das Ende vom Lied, einige dieser Frauen bekommen jetzt kalte Füße, da die Ehe nach mehr als 20 Jahren auseinandergegangen ist. Und die Erziehugn der Kinder lief auch nicht besseroder schlechter, wenn ich jetzt so die schulischen Laufbahnen und pubertären Probleme anschaue. In einem anderen Fall wurde der Mann schwer krank und plötzlich muss Frau für den Lebensunterhalt sorgen. Ich mache keinem Vorschriften, wie er sein Leben gestaltet. Wenn ich mit der typischen Rollenverteilung einverstanden bin, o.k., Jeder sollte es so machen wie er es für richtig hält, ich für meinen Teil habe eine Menge Energie (und zu bestimmten Zeiten auch Geld) in eine andere Lebensplanung gesteckt, dazu ist sicher nicht jeder bereit. Also jeder wie er mag. LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 02.08.2004 |
Hallo Anne, ich hab sehr wohl alles gelesen, viell. während des Antwortens nicht mehr alles im Kopf gehabt. Aber du schriebst, dass du zwei Kinder bekommen hast und leider nicht die ganze Zeit arbeiten konntest und bei der nächsten Gelegenheit angefangen hast, halbtags zu arbeiten obwohl du für den Kleinen noch gar keinen KiGa-Platz hattest. Gleichzeitig schreibst du aber von Putzfee, Freunden und Kinderfrau bzw. Hilfe im Garten. Siehst du, das hatte und habe ich alles nicht. Und irgendwie frage ich mich dann schon, wozu ich dann Kinder brauche, wenn ich mich eigentlich nur beruflich verwirklichen will, den ganzen Tag in die Arbeit renne, damit ich die Hilfen bezahlen kann, und "Fremde" dann meine Kinder erziehen und nicht, wie du sagst, du gemeinsam mit deinem GöGa. Die Milchmädchenrechnung mach hier nicht ich.
Ich wollte das so nicht. Meine Tochter war 5, der Sohn 2 1/2, und ich ging wieder stundenweise, später auf geringfügiger Basis arbeiten. Wenn die kids mittags aus dem KiGa oder Schule zurückkamen, hatte ich sie. Das war mir wichtig. Jetzt sind sie größer und ich kann auch wieder mehr arbeiten, obwohl ich total wichtig finde, dass "frau" auch für sich selbst Zeit hat bzw. sich Zeit nimmt. Aber das kann jeder so halten wie er will. In deinem letzten Bericht gibst du ja auch den Stress zu, den ihr hattet. Das wiederum kann (muss nicht) sich auf die Kinder übertragen. Mein Mann hat einen besser bezahlten Beruf als ich, deshalb ging er Vollzeit arbeiten und ich hab mich daher mehr um die Kinder/Haus usw.. gekümmert. Das Geld für Putzfees wie gesagt usw. hatten wir nicht. Grundsätzlich war dies jedoch nicht das Thema. Wie jemand arbeitet bzw. die Kindererziehung und die Haushaltführung plant ist jedem selbst überlassen, wie es einem gefällt. Wie sich die Kinder entwickeln und die Probleme in der Pubertät ist eh ein ganz anderes Thema, über das man wohl stundenlang reden könnte. Da kommt wohl niemand aus. Morgen geh ich wieder mal schön arbeiten. Meinen ersten Lohnzettel hab ich noch nicht. Mal sehen, wie er ausschaut. LG Claudia |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo Claudia,
es ist ja auch nichts gegen deine Lebensplaung einzuwenden! Ich habe nunmal eine andere. Als ich noch zu Hause war, immerhin mehr als 5 Jahre hatten wir auch keine Hilfe im Garten, Putzfee, Kinderfrau etc. Da wurde alles von uns alleine gemacht. Und auch die ersten Jahre haben wir eher draufgezahlt, wenn ich die Betreung der Kinder mit einrechne. Aber deshalb habe ich doch keine Milchmädchenrechnung aufgemacht. Mir ging es vor allem um solche Aussagen, wie: "Die Frau bekommt die Kinder, dann muss sie auch zu Hause bleiben." Davon halte ich nunmal nichts, und erzogen haben wir unsere Kinder aus schon selbst, nicht die Kinderfrau und irgendwelche Bekannte. Etwas , das in allen anderen europäischen Ländern selbstverständlich ist! Die Milchmädchenrechnung bezog sich auf den reduzierten Blick der momentanen Situation und Steuerbelastung. Ich habe die weiteren Aspekte im Blick gehabt, wie die Einzahlungen in die Sozialversicherungssysteme. Ich sehe in 400 Euro Jobs nicht nur Vorteile, im Gegenteil. Ob man es schafft, dass beide wieder ganztags arbeiten oder beide dreiviertel oder einer voll und einer halb, ist eigenlich nebensächlich, mir geht es mehr darum, dass Frauen ihre eigene Zukunft nicht zu sehr von der des Mannes abhängig machen sollten, gerade wenn Kinder mit im Spiel sind. Ich kann dir nur den Satz einer lieben Freundin (auch Sekretärin) weitergegen, die nach über 20 Jahren Ehe geschieden wurde und während ihrer Ehe auf 400 Euro Basis jobbte: "Ich würde alles wieder so machen, diesen Mann heiraten, ein Kind mit diesem Mann, nur eines würde ich nicht mehr machen, meinen Beruf aufgeben." In diesem Sinne, alles Gute für dich und deine Familie LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 02.08.2004 |
Hallo Anne!
Danke, das wünsch ich dir auch! Und wenn dann mal die Kinder aus dem Haus sind, ist wieder alles anders. Dann kommt bestimmt wieder was Neues. Enkelkinder??? So wird das Leben nie langweilig! LG Claudia |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo,
mein ältester macht gerade Abitur und zieht fürs Studium evtl in eine andere Stadt. Ich genieße es jetzt fast erwachsenen Kinder zu haben, die ich ohne mir Gedanken um meine Betreuung machen zu können, wieder arbeiten kann, nicht mehr auf die Uhr schauen muss und abends zum Sport gehen kann. Ich denke, Enkelkinder hat wirklich noch Zeit und irgendwie pass ich auch nicht in das klassische Großmutterschema. Vorlesen ja, aber eher helfe ich ihnen bei ihnen bei Mathe, Chemie und Bio, als das ich mit ihnen singe, bastle etc. Und bis zur Rente habe ich auch noch ein paar Jahre. LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 26.07.2009 |
Hi,
wenn ich deine beiträge so lese, dann lässt du dir die a-karte ohne grosse gegenwehr zuschieben ... wir leben nicht mehr im mittelalter und gottseidank wird die fraktion der frauen-an-den-herd-befürworter immer geringer. du lässt dir den stempel von mutter+hausfrau+putzfrau aufdrücken, wie wärs wenn dein mann auch mal was im haushalt macht? er arbeitet etwas weniger, du etwas mehr und dann kannst du auch deinen verdienst anheben um irgendwann mal in richtung 4/4 bei den steuerklassen zu kommen. gruss, claudine |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo, auch während eines 400 Euro Jobs kann frau auf die Rentenbeitragsfreiheit verzichten und der Arbeitgeber zahlt dann einen Beitrag in die Rentenkasse ein. Das scheinen aber viele noch nicht zu wissen, erhöht aber den späteren Rentenanspruch.
Weiterhin würde ich sagen, dass die Frau arbeiten gehen kann (in Vollzeit), während der Mann in Teilzeit arbeiten geht und sich um Kind und Haushalt kümmert. Somit wäre alles wieder ausgeglichen. LG Elfi
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![]() Mitglied seit 27.05.2007 |
Nur mal kurz zu Elfis Beitrag:
Der Arbeitgeber zahlt so oder so einen Beitrag für den Minijobber in die Rentenkasse (15 %). Verzichtet der Minijobber auf die Beitragsfreiheit, wird auf den regulären vollen Satz von 19,9 Prozent aufgestockt. Diese Aufstockung muss er selbst tragen, der Arbeitgeber ist daran nicht beteiligt. |
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Hi,
aber es nun mal so, dass man manche Sachen nicht planen kann, sie sind einfach so, wie sie sind. Ich könnte nicht einfach sagen, hey, ich arbeite dann mal Vollzeit, da es eben nur eine 3/4 Stelle ist. Mein Mann könnte nicht einfach reduzieren, das geht in seinem Beruf, der Schichtdienst erfordert, nun mal einfach nicht. Typische Frauenberufe lassen wenig Geldsegen erwarten-leider. Als da wären Friseurin, Erzieherin, Krankenschwester etc.. Ist es jetzt mein Fehler, dass ich mir einen Beruf ausgesucht habe, der wenig einbringt, trotz allem für mich aber irgendwie eine Berufung darstellt? Vollzeit in einem Labor o.ä. kann wohl eher mit einem guten Gehalt eines Mannes gleichgesetzt werden. Wir warten auf die Einkommensteuererklärung, da springt immer ein hübsches Sümmchen bei raus Gruß, Strubbelchen |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
"Ist es jetzt mein Fehler, dass ich mir einen Beruf ausgesucht habe, der wenig einbringt, trotz allem für mich aber irgendwie eine Berufung darstellt? "
wer sagt dass es ein Fehler ist, strubbelchen ? in den Berufsfeldern verdienen ja nun auch Männer weniger... aber ich denke mal, dass sich die Meisten einen Beruf aussuchen, zu dem sie sich "berufen" fühlen - es ist nicht sehr fair immer so unterschwellig zu unterstellen, dass in den besser bezahlten Berufsbildern die dort Arbeitenden nicht auch aus Berufung oder Begeisterung gerade dort arbeiten - manchmal hats ja auch ein klein wenig mit der Auzsbildungsdauer zu tun - und damit, wieviele sich den Beruf aussuchen... |
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Grisou, das meinte ich so nicht. Ich wollte nur sagen, dass ich diesen Beruf ausüben wollte und will, obwohl er nicht soo toll bezahlt wird.
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![]() Mitglied seit 26.07.2005 |
wollte nur noch kurz anmerken, dass wir nicht ganz ohne Grund am 26.03. dieses Jahres den Equal-pay-day hatten ....nur mal eine Anmerkung zwecks gleicher Bezahlung in gleichen Berufen..... |
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Ausbildungsdauer, vier Jahre ohne einen Pfennig(Cent). Normalerweise müsste ich heute ein König sein
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Der ist auch ganz wichtig, da es ja immer noch Männer und leider auch Frauen gibt, für die es ein Unding ist, vor allem im Fall von Frauen mit Kindern, dass diese eine berufliche Karriere wie ihre männlichen Kollegen anstreben. Es muss sich mMn noch viel ändern in den Köpfen der Männer UND der Frauen. Dieser Thread zeigt es doch sehr schön. LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Anne, ist es denn ein MUSS, seine Karriere vorantreiben zu wollen?
Manche arbeiten eben entweder gar nicht oder nur halbtags, weil sie sich trotzdem ausgefüllt fühlen. Trotzdem kann es nicht sein, dass die Bezahlung bei Frauen schlecht ist. Leben und leben lassen, jeder so, wie er sich wohlfühlt. Ich höre bei dir auch heraus, dass Hausfrauen für dich Puttchen ohne Rückgrad sind. Emanzipation ist für mich Chancengleichheit beider Geschlechter, Karriere hin oder her... |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Und was tun die Frauen, die hier über schlechte Bezahlung jammern, dagegen? Die Threaderöffnerin will ja sogar lieber einen 400-Euro-Job annehmen statt einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit mit Steuerklasse 5, da sie ja über ihren Mann abgesichert sei. So eine Haltung ruiniert die Entlohnung auch.
Viele Grüße, Jana |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
das Wort "Karriere" mit vorwurfsvollem Unterton ist son "Frauending", strubbelchen, hör mal Jungmännern zu, wenns um die Berufswahl geht - da wird gefragt - was willste mal machen ? was fürn Schnitt brauchste ? was verdienste damit später ? kein vorwurfsvoller Unterton "du bist aber karrieregeil" und vor allem nicht sofort die Frage "und wer passt auf die Kinder auf" ? (von Frauen oft gestellt, bevor die überhaupt spruchreif sind...
das Puttchen ohne Rückrad habe ich Nirgendwo rausgelesen - ich zB habe mich nur reingehängt, weil mich die "A-Karte" im Zusammenhang mit nem versteuerten Halbtagsjob ärgerte... das mit den Steuern - war der übliche Steuerklassenrechenfehler... das mit dem Halbtagsjob - kann mit längst aus dem Kleinkindalter rausgewachsenen Kindern Frau immer noch selbst beeinflussen... niemand muss (ich kanns verstehen, wenn man da andere Optionen wählt) - aber man kann - und wer ne Wahl hat darf nicht so pauschal von "A-Karte" sprechen... |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Nein, es ist kein muss, aber dann muss ich mich auch nicht wundern, wenn ich auf einer relativ niedrigen Gehaltsstufe stehenbleibe. Ich kenne auch Biologen mit abgeschlossenem Hochschulstudium, die als TA oder ähnliches arbeiten, da hier Teilzeitstellen besser zu bekommen sind, bzw die Arbeitszeit geregelter ist. Aber dann muss ich auch mit dem Gehalt einer TA zufrieden sein und kann nicht das Gehalt eines Diplom-Biologen erwarten. LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Aber nicht alle jammern deswegen
Dich ärgert die Jammerei von einigen(ok, ich jammere auch ein bisschen Ich habe selbst noch keine Kinder, wie ich mich mal entscheiden werde, weiß ich noch nicht. Solange ich nicht vor dem "Problem" der Kinderbetreuung stehe, kann ich nicht urteilen. Vielleicht bin ich damit voll ausgefüllt, vielleicht will ich nach einem Jahr wieder los, keine Ahnung. Und selbst als "Vielverdiener" muss man irre viel Steuern zahlen |
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Ach ja, und nicht allen ist es gegeben, auf der Karriereleiter aufzusteigen. In meinem Beruf gibt es kein "höher" mehr, da bin ich schon
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Darf man mal neugierig fragen, was Du beruflich machst?
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Erzieherin.
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
"ich mag die Pauschalaussagen nicht, die Frauen herabsetzen, nur weil sie sich um ihre Kinder selber kümmern."
ich sehe wirklich keine Aussage, die Frauen herabsetzt, die das tun - steht schon ganz oben - wer das möchte hat doch die Wahl... |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Naja, mit der Ausbildung könntest Du nach meiner Kenntnis ohne weiteres z.B. Sozialpädagogik studieren und Dich somit beruflich weiterqualifizieren und damit auch finanziell verbessern. Wohlgemerkt, Du könntest, ich sage nicht, daß Du es sollst oder mußt.
Ich habe einen Beruf, in dem man grundsätzlich - das ist heute aber auch nicht mehr zwangsläufig so - natürlich mehr verdient. Dafür bin ich aber auch dreizehn Jahre in die Schule gegangen, habe viereinhalb Jahre studiert (und während der Zeit auch nichts verdient), anschließend noch zwei Jahre Referendariat abgeleistet und zwei wirklich hammerharte Examina gemacht. Ins Berufsleben bin ich - und da war ich noch recht früh dran - erst mit 27 Jahren eingestiegen, bis dahin habe ich nur gelernt. Wenn man bereit ist, einen solchen Aufwand zu betreiben, kann man es auch als Frau beruflich weit bringen, daß einem von anderen dabei Steine in den Weg gelegt werden, konnte ich nicht feststellen |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Ich setze Frauen keineswegs herab, die sich um ihre Kinder kümmern, im Gegenteil!!! Da ich selber Kinder erziehe, schätze ich diese Arbeit sehr. Aber ich sehe Kindererziehung nicht als vorrangige Aufgabe der Frauen/MÜtter an, solange FRau nicht alleinerziehend ist. Und gerade da schaffen es Frauen, Beruf und Kinder unter einen Hut zu bekommen, da sie es zwangsläufig meist müssen. Und alleinerzeihenden beruftätigen Müttern erzeihen ihre Kidner nicht besser oder schlechter als andere Mütter. (Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, ich kenne auch alleinerzeihende Väter, da liegt die Erziehung vorrangig bei den Vätern, aber um diese Konstellation geht es ja hier nicht, wobei auch heir die ERziehung nicht schleichter oder besser ist!) Egal wer Karriere machen will, Mann/Frau, mit oder ohne Kinder, für mich ist das Thema erst abgehandelt, wenn es für ALLE selbstverständlich ist, wenn Männer wie Frauen, beim Einstellungsgespräch gefragt werde, wie sie Beruf und Kindererziehung unter einen Hut bringen wollen/können, und was sie machen, wenn ihre Kinder krank werden, wie gesagt, Männer wie Frauen und dies nicht nur eine Angelegenheit von Frauen und Müttern alleine. Ich fühle mich zwar nicht als "Vielverdiener", aber mit Steuerklasse V hätte ich auch mehr als 60 % Abzüge, egal ob halbtags oder ganztags. Also lohnt es sich für mich ja eigentlich auch nicht!!!!! Netto sähe/sieht mein Gehalt bei Steuerklasse V auch mehr als bescheiden aus! LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 08.02.2010 |
@strubbelchen
Willkommen im Club In unserem Job gibt es wirklich keine Aufstiegschancen. Gruppenleitung ist noch möglich, aber dann ist Sense. Wenn man, wie ich, im Heimbereich arbeitet kommen noch Zulagen dazu, aber das wird auch weniger Die jüngeren Kollegen verdienen alle einiges weniger als ich. Teilzeitarbeit ist im Heimbereich kaum möglich. Bei meinem Arbeitgeber gar nicht, allenfalls Altersteilzeit. Wenn man sich überlegt, dass wir die Zukunft unseres Landes erziehen, sind wir alle eindeutig unterbezahlt. LG elfchen |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
"Wenn man sich überlegt, dass wir die Zukunft unseres Landes erziehen, sind wir alle eindeutig unterbezahlt."
elfchen - so ein klein wenig leisten auch noch die Lehrer nach dem Kindergarten, oder ??? ich klinke mich aus - sonst schreibe ich noch was, was ich später bereue - |
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Jana, da hast du recht, das könnte ich, und ich hatte es früher auch vor. Ich schwankte zwischen Grundschullehramt und Sozialpädagogik.
Dann kam aber alles ganz anders... Ich sage nur-das liebe Geld. Und letztendlich gefiel es mir in meinem Job so gut, dass ich geblieben bin. Mein Mann verdient ganz gut. Ich könnte Kiga-Leitung werden, aber mir graust es vor Büroarbeit, ich arbeite lieber "am Kind". Im Grunde geht es mir auch mehr darum, dass soziale Berufe generell unterbezahlt sind. @elfchen Noch eine |
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![]() Mitglied seit 08.02.2010 |
Aber, wie ich schon geschrieben habe arbeite ich im Heimbereich, nicht im Kindergarten. Bei uns wohnen die Kinder und wir erziehen sie an Stelle der Eltern. Erzieherinnen im Kindergarten bereiten die Kinder auf die Schule vor. Leider müssen sie immer mehr Erziehungsaufgaben leisten, die sonst die Eltern übernommen haben. Das betrifft auch die Lehrer. Mehr kann und darf ich darüber nicht schreiben. LG elfchen |
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![]() Mitglied seit 03.02.2004 |
Hi,
Strubbelchen, kann es sein, daß Du Sozialabgaben mit Steuern vermischst? Die meisten Erzieher dürften -steuerklassenbereinigt- mit Kindern so ziemlich überhaupt keine Steuern zahlen und ohne auch nur ein ganz kleines bischen. Daß soziale Berufe generell unterbezahlt sind, würde ich so nicht unterschreiben. Grüße, Jens |
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![]() Mitglied seit 08.02.2010 |
Hallo Jens,
leider hab ich noch nichts davon mitgekriegt, dass ich keine Steuern zahle. Ich zahl auch nicht weniger Steuern als andere Leute! Und ich hab noch ein Kind auf der Steuerkarte stehen. LG elfchen |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Was sind denn "soziale Berufe" überhaupt? Ist ein Arzt, Anwalt, Richter, Bundestagsabgeordneter nicht in einem "sozialen Beruf" tätig?
Außerdem ist das Gehalt auch eine Sache von "Angebot und Nachfrage". Solange sich genug Menschen finden, die für das Gehalt den Beruf ausüben, besteht doch keine Veranlassung, das Gehalt zu erhöhen. |
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![]() Mitglied seit 08.02.2010 |
Jana,
das kann ich nicht unterschreiben. Im Moment ist es hier in der Gegend kaum möglich gescheites Personal zu bekommen. In unserer Einrichtung sind mehrere freie Stellen. Unser Gehalt ist abhängig von den Rahmenverträgen, die in den Landkreisen mit den Einrichtungen ausgehandelt werden. Und wie alle wissen, ist in den Landkreisen kaum noch Geld übrig. Dort wird dann auch an den Kindern gespart. Viele Kreise sind schon dazu übergegangen, die Rahmenverträge zu kündigen. Und das heißt im Klartext, dass die Gehälter noch weiter runtergeschraubt werden. Von einer Erzieherschwemme kann dabei nicht geredet werden! |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Von einer "Schwemme" habe ich nicht gesprochen, sondern von "genug Menschen". Wenn es bei Euch so viele freie Stellen gibt, werden die Arbeitgeber ein besseres Gehalt bzw. insgesamt bessere Konditionen anbieten müssen, damit die Stellen besetzt werden können.
Naja, und schlagkräftigere Gewerkschaften bräuchtet Ihr auch |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Ich kann als Vorbild nur den Marburger Bund empfehlen!!! LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 03.02.2004 |
Hi,
elfchen, ich kann eine Steuertabelle lesen. Und die ergibt bei kleinen Einkommen mit 1 Kinderfreibetrag i.a. Steuersätze von unter 15%. Von "irren" Steuern würde ich da nicht sprechen. Grüße, Jens |
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![]() Mitglied seit 08.02.2010 |
Na ja, die Arbeitgeber können nicht einfach so die Gehälter erhöhen, die sind ja durch die Rahmenverträge festgelegt. Dann müssen sie schon den Pflegesatz erhöhen. Und an dem Punkt beisst sich die Katze in den Schwanz
Als Gewerkschaft ist VERDI für uns zuständig. Auch nach den Kita Streiks hat sich nicht wirklich was für uns geändert. Und in unserem Job dürfen wir nicht streiken |
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![]() Mitglied seit 08.02.2010 |
Jens, ich kann Dir nicht sagen, ob ich ein kleines Einkommen habe. Aber ich zahle 4 mal im Jahr Vorsteuer. Und davon bekomme ich nach der Einkommenssteuererklärung nur einen kleinen Teil zurück.
Mein Sohn hat definitiv ein kleines Einkommen und er zahlt tatsächlich auch kaum Steuern. Ich habe allerdings nicht gesagt, dass ich "irre" Steuern zahle. Mich ärgert es nur, dass ich meine Witwenrente versteuern muss und dass ich nicht die volle Witwenrente bekomme. Faktisch bleibt von der Rente kaum was übrig. Und die allgemeinen Kosten (z.B. Grundsteuern, Unterhaltskosten für das Haus etc.) verringern sich ja nicht dadurch, dass wir nun eine Person weniger sind. |
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![]() Mitglied seit 07.06.2009 |
Ich stehe ja vor einem ähnlichen Problem nächsten Sommer...Halbtags arbeiten aber es gibt viele Abzüge und ich muss täglich Hin-Rückfahrt gerechnet 40 km fahren, wir haben einen alten Passat, somit abgerechnet der Steuerabzüge habe ich ca. 600 € netto raus. Bei dem jetztigen Nebenjob kriege ich ca. 350 € raus im Monat und arbeite um die Ecke täglich für 2 Stunden, ich muss keine zusätzlichen Spritkosten ausgeben. Aber es ist letzten Endes jedem Selber überlassen ob "sie" eben fast umsonst arbeitet oder eben nicht. Wir haben uns noch nicht 100% entschieden aber es läuft darauf hinaus, dass wir uns eher um die Familienerweiterung kümmern und auf meine Karriere verzichten.
P.s.: Ich habe noch die Wahl ab 2012 Vollzeit zu arbeiten, sprich täglich von 8 bis 17 Uhr (Ü-Stunden offen) arbeiten, für ein sehr gutes Gehalt. Aber abzüglich der An/Rückfahrt und der Arbeitszeit sehe ich meine Familie unter der Woche gar nicht mehr. Die Frage ist will ich das oder opfer ich lieber die Karriere für die Familie? Ich habe meine Entscheidung schon getroffen! |
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![]() Mitglied seit 26.03.2004 |
Ich habe die ganze Zeit die Finger still gehalten, aber jetzt muss ich einfach nochmal schreiben. Das hat nix mit SIE zu tun! Das hat nur damit zu tun, wer wieviel Geld verdient. Bei mir und meinem Ex war er sozusagen die "sie". Überlegen sich das (eure) Männer? Würdet ihr euren Männern zugestehen, dass sie zu Hause bei der Familie bleiben, wenn ihr einen ebenso hohen Verdienst hättet? Ich wette, dass viele Frauen hier mit nein antworten würden... Dass sich an der Situation, die ihr beklagt, etwas ändert, muss nicht nur in den Köpfen der Männer ein Umdenken stattfinden! Wisst ihr, wer die dümmsten Sprüche gebracht hat, als mein Ex einen Teil der Erziehungszeit genommen hat? Ja, genau, es waren die Frauen! Ich habe nicht einen Mann gehört, der sich darüber ausgelassen hätte. Tja, und solange die Frauen denken, dass man die Kinder nicht den Männern "überlassen" kann, wird sich da auch nichts ändern. |
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![]() Mitglied seit 07.06.2009 |
Aber es ist doch nunmal so, dass wenn man jetzt wie ich - als Beispiel - verheiratet ist und dann TZ oder HT arbeitet die schlechteren Karten hat steuermäßig gesehen ohne das andere zu werten. Oder gibts da soooft den Fall, dass der Mann lieber TZ/HT arbeitet und die Frau die ganze Kohle ranschafft? Ist doch eher selten der Fall. Glaube schon das es das gibt aber das sind eher Ausnahmen. Wo verdienen - mal ehrlich Hand auf die Brust - Frauen (viel) mehr wie die Männer? Ich kenne keine Branche und hier im Freundeskreis eh nicht. Mein Mann hat nebenbei zwei Wochen unbezahlten Urlaub nach der Geburt genommen. Elternzeit war hier keine Frage, nicht weil er das nicht wollte! Anders wars nicht möglich. Und er hat einen guten und sicheren Job....warum hat er wohl verzichtet auf die zwei Elternmonate??? |
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![]() Mitglied seit 26.03.2004 |
Ich bin Diplomwirtschaftsinformatikerin, da verdiene ich schon (viel) mehr als ein Kfz-Mechaniker. Nur so als Beispiel. Ich gebe dir recht, wenn du sagst, dass es eher die Ausnahme ist, dass Männer die Elternzeit nehmen. Das finde ich auch nicht so schlimm, wenn es gute Gründe dafür gibt, z.B. das Finanzielle. Aber ich finde es schlimm, dass dann Männer runtergemacht werden, wenn sie sich für die Elternzeit entscheiden, aus ebensoguten Gründen! Und noch schlimmer ist es, dass sie von Frauen runtergemacht werden, die dann im nächsten Atemzug heulen, dass sie ja ach so schlecht gestellt sind vom Geld her etc. Das mag jetzt nicht für die Schreiber hier im Thread gelten, aber so etwas gibt es in der Realität leider viel zu oft. |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
zockerqueen - daran dass es genügend Frauen gibt, für die es sich durchaus lohnt nach der Elternzeit wieder voll arbeiten zu gehen, siehst du ja schon, dass dein Eindruck vom Gehaltsgefüge nicht so ganz der Realität entspricht...
im Grunde muss man da hier in der PE auch gar nicht lange drüber diskutieren - die Realität draussen sieht immer mehr anders aus - die jungen Frauen von heute wollen nicht mehr jahrelang Schule + Ausbildung/Studium, um danach erst mal locker 10 Jahre lang nicht mehr in ihrem Beruf zu arbeiten...zumindest meine Tochter will das nicht - und ihren Partner hat sie sich auch direkt passend zu diesem Lebensmodell ausgesucht - |
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![]() Mitglied seit 19.06.2005 |
Hallo,
@zockerqueen: Wenn man in die Vier/Vier wechselt hat man steuermäßig nicht die schlechteren Karten als Frau. Da wird dann der Vorteil des Ehegattensplittings eben erst am Ende des Jahres beim Einkommenssteuerausgleich ausgezahlt. Und der Ehemann sieht dann mal, wie er besteuert werden würde und was Netto von seinem Gehalt noch übrigbleiben würde, wenn er nicht den gesamten Steuerfreibetrag seiner Frau angerechnet bekommen würde. Kann durchaus lehrreich bei Männern wirken Und ich schließe mich mal der Fraktion an, dass Frauen nicht prinzipiell weniger verdienen als Männer. Ich selbst arbeite in einem Bereich, in dem zwar viele Frauen arbeiten, aber aufgrund Fachkräftemangel recht gute Gehälter bezahlt werden. Die wenigen Männer, die in dem Bereich arbeiten werden bei gleicher Leistung nicht höher bezahlt. Einer meiner Kollegen wird z.B. viel geringer als ich entlohnt, weil ich mehr Berufserfahrung habe. Mein Mann verdient zwar mehr als ich, aber erstens ist der Gehaltsunterschied nicht so groß und zweitens hat sein Beruf ganz andere Leistungsanforderungen. Er hat z.B. einen Doktortitel (den er für den Job auch braucht), ich "nur" zwei normale Studienabschlüße, meine Überstunden kann ich abbauen, von ihm werden unbezahlte Überstunden erwartet, die er nicht abbauen kann. Er muss viel herumreisen, z.B. im Moment alle drei Wochen montags um 4 Uhr früh aufstehen, ich hingegen habe einen Job mit wenig Reisetätigkeit. Er hat öfter mal Bereitschaftsdienst am Wochenende oder am Abend, was in meinem Job überhaupt nicht der Fall ist. Ich kann relativ flexibel mal einen freien Tag nehmen, während er durch seine Projektarbeit seinen Urlaub am Anfang des Jahres fix festlegen muss. Alles in allem fühle ich mich unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Aufgabenanforderungen nicht schlechter bezahlt als mein Mann. Der pauschalen Aussage, dass Männer grundsätzlich besser verdienen als Frauen kann ich mich nicht anschließen, auch wenn sicher noch einige Benachteiligungen vorhanden sind. Liebe Grüße, Jessica |
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![]() Mitglied seit 16.11.2009 |
Hallo,
ich verstehe jetzt bei z.B. verheirateten Paaren diese Steuerklassen-Diskussion überhaupt und gar nicht. Mein GöGa (ich habe mir eines dieser emanzipierten Exemplare geangelt) und ich haben auch die Steuerklassen 3 und 5. Da haben wir ZUSAMMEN etwas mehr raus im Monat. Er verdient mehr und zahlt von seinem Gehalt alle laufenden Kosten. Von dem "Rest" überweisen wir auf MEIN Konto einen entsprechenden Betrag, so dass jeder von uns noch gleich viel für sich selbst hat. Und für das Geld, das er mir noch überweist muss ich dann nicht alleine putzen und kochen Wo ist das Problem??????????? LG, Inti |
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