Fragen Altenheim mit Pflege
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![]() Mitglied seit 01.01.2005 |
kennt sich jemand zufällig ein bissel mit der Unterbringung in o.g. Einrichtung aus?! Ich schilder mal kurz mein Problem: Omi will ins Altersheim. Man sagte uns, das ginge nur, wenn mind. Pflegestufe 1 gegeben ist. Dies müssen wir nun prüfen lassen. Problem gibts bei den Kosten. Omi ist privat versichert. Kosten fürs Heim würden ausschließlich aus ihrer Tasche finanziert, es bliebe nur ein sehr geringes Taschengeld monatlich für sie über. Nun muß sie aber Arztkosten, Medikamente etc. selbst zahlen als Privatversicherte. Das Geld was übrig bleibt würde dafür aber nicht reichen. Nun meine Fragen: Es müßte ja eigentlich dann auch das Sozialamt ggf. Zuschüsse leisten, oder? Das Einkommen der Kinder wird doch bestimmt geprüft und geschaut, ob diese nicht vor dem Sozialamt zur Zahlung verpflichtet sind, oder?? Wird auch das Einkommen der Enkel geprüft, wenn Ihr Sohn bereits verstorben ist? Oder wird an Enkel generell nicht herangetreten? Vielleicht kennt sich ja der ein oder andere mit diesem Thema aus und kann mir Infos geben. Würde mich freuen! Wünsche Euch eine gute Nacht! LG Horeia |
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![]() Mitglied seit 23.02.2004 |
Hallo Horeia,
warum muss Oma denn Arztkosten und Medikamente selbst bezahlen? Die werden doch bei den meisten privat Versicherten erstattet! Als Allererstes würde ich mal Omas Versicherungsmensch anrufen. Gruß Dorry |
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![]() Mitglied seit 02.03.2002 |
Ein Altenheim setzt doch nicht Pflegebedürftigkeit voraus!
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![]() Mitglied seit 27.08.2003 |
Das nicht, aber......... nur wenn zumindest Pflegestufe 1 gegeben ist, kann man über die Pflegeversicherung einen Zuschuss bekommen. Ist diese Pflegestufe nicht gegeben, bleibt nur alles selbst zu zahlen. Muss es, ja....aber auch hier. Es wird bei Kindern das Einkommen geprüft. Auch bei Enkeln, diese haben aber einen deutlich höheren Freibetrag. Was auch geprüft wird ist, ob in den letzten fünf (oder gar zehn?) Jahren Vermögenwerte, beispielsweise eine Immobilie des potentiellen Heimbewohners an Kinder oder Enkel gegamgen sind. In diesem Fall wird das bereits Verschenkte zur Deckung der Kosten heran gezogen. Gruß fritzchen |
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![]() Mitglied seit 12.10.2009 |
Hallo,
@Dorry genau, zurückerstattet ist das Zauberwort, erst mal muß man in Vorkasse gehen. Es gibt Versicherungen, die lassen sich verdammt lange Zeit etwas zurückzuerstatten. @Horeia von den Enkeln können die nichts holen lg jasicost |
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![]() Mitglied seit 23.02.2004 |
Hallo,
man kann ja zeitnah alle Rechnungen, auch für Medikamente, einreichen. Man sollte sie nicht sammeln, wenn man nicht so viel Knete übrig hat bzw das nicht will! Und klar, manche Kassen lassen sich Zeit mit der Erstattung, aber das weiß man und muss man einkalkulieren, wenn man privat versichert ist. Meine Kasse ist in den letzten Jahren übrigens sehr viel schneller geworden mit den Erstattungen. Gruß Dorry |
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![]() Mitglied seit 27.12.2005 |
Hallo,
ich sags mal so: Wenn Oma ohne Pflegestufe und ärztliche Bescheinigung ins Heim will, dann ist das ihr Privatvergnügen. Ist genauso wie wenn sie in ein Hotel ziehen würde. Wenn sie sich das nicht leisten kann, dann zahlt das Sozialamt auch nichts zu. Was anderes ist es, wenn sie eine Pflegestufe hat und eine Bescheinigung über die Notwendigkeit vom MDK (Krankenhäuser leiten das nach Klinikaufenthalten auch in die Wege, wenn eine Heimaufnahme von den Ärzten als notwendig erachtet wird ) . Nur dann ist ein Heim notwendig und nur dann bekommt sie überhaupt was dazu. Ich weiß von Fällen, das sind die Leute nach 4 Wochen wieder aus dem Heim ausgezogen, eben weil ohne medizinische Notwendigkeit das Amt gar nichts zahlt. LG Piri |
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![]() Mitglied seit 27.10.2009 |
Hallöchen,
muss es denn unbedingt ein Heim sein??? Kann Deine Oma sich überhaupt nicht mehr allein versorgen??? Ansonsten gibt es ja noch betreutes Wohnen...dies ist wesentlich preiswerter und es werden nur die Dinge berechnet, die man unbedingt braucht, wie Pflege, Essen auf Rädern ect. Meine Mutter ist 85Jahre und lebt seit 1 Jahr in so einer Einrichtung. Sie fühlt sich dort total wohl, da jeder seine eigene Wohnung hat und sich die Bewohner schon super gut gegenseitig helfen...so, wie jeder kann. Und wenn dann mal was nicht geht, kann man ohne Probleme den Pflegedienst oder sonstiges rufen.... Liebe Grüße Annegret |
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![]() Mitglied seit 13.11.2008 |
Ich würde es erst mal mit einem ambulanten Pflegedienst probieren. Heim ist eigentlich die letzte Lösung und meist im Gegensatz zur eigenen Wohnung nicht wirklich angenehm.
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![]() Mitglied seit 01.01.2005 |
Hallo Zusammen,
erstmal vielen dank für Eure Infos! Natürlich bekommt die einen Großteil der Arztkosten und Medikamente von der Versicherung wieder, aber sie muß ja in Vorleistung gehen. Derzeit ist das auch kein Problem, aber wenn die Heimkosten auf sie zukommen, dann hat sie das Geld dafür einfach nicht mehr, um diese hohen Kosten vorzustrecken. Die Aussage, das mindestens Pflegestufe 1 für die Aufnahme vorliegen muß, hat meine Schwiegermum vom Heim selbst erhalten. Ich versteh das ehrlich gesagt auch nicht!!! Omi möchte gerne ins Heim. Wir denken auch, dass sie da besser aufgehoben ist. Sie will unter Menschen. Sie versorgt sich noch allein, allerdings wird der Herd ab und an angelassen, sie versteckt Geld und findet es nciht wieder etc... Betreutes wohnen finde ich persönlich auch besser, aber gut, sie hat ein bestimmtes Heim im Auge wo sie hin will, damit sie nah bei Ihrer Tochter ist. Hm, zu den Enkeln gibts da ja wohl geteilte Meinung... Ich werd mal beim Sozialamt anrufen und mich erkundigen. Dank Euch trotzdem!! LG Horeia |
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![]() Mitglied seit 05.09.2008 |
Grüße,
naja wenn das Heim nur mit Pflegestufe auf nimmt dann ist das deren Sache. Das kann jedes Heim machen wie es will!! lg bossmann8 |
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![]() Mitglied seit 11.06.2006 |
Hallo ...
das Heim wird sicherlich auch ohne Pflegestufe aufnehmen ... aber nur, wenn die Bezahlung dann auch Sichergestellt ist (aus privaten Mitteln) ... Pflegestufe 1 ... hmm ... da reicht ''etwas tüddelig sein'' (Herd vergessen auszumachen, Geld verlegen/nicht wiederfinden) mit Sicherheit nicht aus ... Um die Pflegestufe 1 zu bekommen, müsste bei der Oma "täglich durchschnittlich mindestens 90 Minuten lang Hilfe geleistet werden muss, und davon mindestens 46 Minuten auf mindestens zwei Verrichtungen der Grundpflege entfallen.'' Der MDK ist da sehr genau, weil die Pflegestufe 1 (erhebliche Pflegebedürftigkeit) als ''Einstiegspflegestufe'' gilt ... Lieben Gruß
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![]() Mitglied seit 01.01.2005 |
Huhuu!!
Das mit den Pflegestufen hab ich auch schon oft gehört, dass das wohl sehr schwer ist. Wobei ich mich oft frage, wie manche eine Pflegestufe bekommen haben, die noch top fit sind. Naja, scheint gute Schauspieler zu geben. Und jeder Gutachter ist vielleicht auch ein bissel anders. Dass das alles immer sooo kompliziert sein muß.... LG Horeia |
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![]() Mitglied seit 11.06.2006 |
ich habe dazu noch was gefunden:
>>Wichtig: Die meisten stationären Pflegeeinrichtungen dürfen nur Menschen aufnehmen, denen im Gutachten des MDK bescheinigt wurde, dass eine vollstationäre Pflege erforderlich ist. Diese "Heimbedürftigkeitsbescheinigung" kann auch ausgestellt werden, wenn die Voraussetzungen für die Stufe I nicht erfüllt sind. Das wird in der Öffentlichkeit häufig als "Pflegestufe 0" bezeichnet. << Allerdings nützt Euch das ja nicht wirklich viel, da es bei Pflegestufe 0 kein Pflegegeld / keine Pflegesachleistung gibt, sondern höchstens den Betreuungsbetrag (100 Euro/Monat Grundbetrag, 200 Euro/Monat erhöhter Betrag) ... Allerdings gibt es den Betreuungsbetrag nur für Menschen ''mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz (psychisch kranke, behinderte oder demenziell erkrankte Menschen" auch bei Pflegestufe 0 ... Lieben Gruß
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![]() Mitglied seit 01.01.2005 |
He, danke für die Info.
Von dieser Pflegestufe "0" hab ich auch schon gehört. Tja, das mit der Demenz... Ich hab dringend angeraten, dass Omi zum Neurologen soll. Könnte mir vorstellen, dass sich diese langsam bei ihr einschleicht. Halt diese Vergesslichkeit... Dann versteckt sie Geld, behauptet sie sei es nicht gewesen, schiebt es anderen in die Schuhe, es müßten Einbrecher dagewesen sein, oder jemand hat sich nen Schlüssel nachgemacht etc.... Komisch alles... LG Horeia |
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![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Hallo Horeia!
Wäre es nicht auch eine gute Alternative zum Altenheim, wenn Deine Oma sich eine Ganztagspflegerin nehmen würde, welche auch bei ihr wohnen könnte? Meine Schwägerin (86 Jahre) hat so eine Betreuungsperson und wir sind sehr zufrieden damit, zumal sie noch in ihren eigenen vier Wänden bleiben kann. Habe meine Schwägerin noch nie so zufrieden erlebt und wir sind es auch. Liebe Grüße
Mary
*Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen. * Anaximander, ( etwa 615 - 545 v. Chr. ) *Bewohnerin der * Begegnungsinsel * |
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![]() Mitglied seit 01.01.2005 |
Hallo Mary,
danke für diese Info. Davon habe ich noch nie gehört. Aber ich glaube nicht, dass das was für sie ist. Ein bissel Privatsphäre müßte schon sein. So eine Betreuerin könnte da auch nicht übernachten, außer im Schlafzimmer. Trotzdem danke für den Tip! LG Horeia |
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![]() Mitglied seit 01.01.2005 |
So, bin insoweit schonmal informiert, dass in unserer Region kein Altenheim aufnimmt, ohne, dass mindestens die Pflegestufe 1 vorliegt.
Na wenigstens schonmal etwas... LG Horeia |
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![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Hallo Horeia!
Erkundige Dich doch mal bei einer sozialen Einrichtung ab wann überhaupt die Pflegestufe 1 in Kraft tritt. Denn, wenn Deine Oma nicht mehr alleine wohnen kann, eben weil solche Dinge schon passieren, dann hätte sie bestimmt schon einen Anspruch darauf. Vielleicht könntest Du auch Auskunft bei dem Hausarzt Deiner Oma bekommen, denn wer könnte besser eine Entscheidung, bzw. Beurteilung, darüber treffen. Liebe Grüße
Mary
*Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen. * Anaximander, ( etwa 615 - 545 v. Chr. ) *Bewohnerin der * Begegnungsinsel * |
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