schlimm, wenn keiner hilft
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![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
muss mal mein Entsetzen loswerden. Eben ruft meine Mutti mich an, Vater wollte zum Arzt, hat seit einiger Zeit eine schlimme Bronchitis, ist schon in Behandlung. Es geht auch langsam bergauf, also fährt er alleine los. Aus dem Auto ausgestiegen ist er dann 2 mal gestürzt. Beim ersten Mal fand er sich einfach auf dem Gehsteig wieder. Mit einer fetten Schramme / Beule am Kopf. Beim zweiten Mal konnte er sich grad noch an einem Laternenpfahl festhalten und ist dann zusammengesunken. Das Schlimme: Dies geschah in der Innenstadt und kein Mensch hat ihm geholfen. Er hat sich dann selber bis zum Arzt geschleppt, dieser hat ihn sofort ins Krankenhaus überwiesen. Dort ist er jetzt und wird gründlich durchgecheckt. Wie kann so was nur sein? Denken die Leute tatsächlich alle der ist besoffen, den lass man liegen oder was? Bin grad echt so was von sauer und enttäuscht. Wollte Euch das nur mal schreiben, evtl. denkt der eine oder andere dran wenn er so eine Situation mitbekommt und hilft. So etwas kann jedem von uns passieren. geschockte Grüße Angela |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Hallo Angela,
ich teile dein Unverständnis. Alles Gute für deinen Vater. lg Salvy |
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![]() Mitglied seit 12.10.2009 |
Hallo,
sowas passiert leider immer wieder. Ein Kollege von mir ( Diabetiker ) ist vor kurzem Mal unterzuckert und hatte seinen Traubenzucker vergessen. In der Nähe war ne Bäckerei, da hat er nach einem Keks gefragt. Weil er aber getorkelt ist und sich kaum noch artikulieren konnte haben die ihn für besoffen gehalten und wollten ihm nichts geben. Gut das eine ältere Dame, die in dem Geschäft war, die Symptome erkannt hat. Sie hat sofort gesagt das sie den blöden Keks bezahlt. Wer weiß wie das sonst geendet hätte. lg jasicost |
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![]() Mitglied seit 18.11.2006 |
Servus Angela,
so traurig es ist, aber so sind die Leut heutzutage und ich habe keinerlei Verständnis dafür. Es ist im Prinzip dasselbe, wie bei den Menschen die helfen wollten und dafür totgeschlagen wurden............da haben auch alle weggesehen., das können sie alle sehr gut. Gute Besserung an Deinen Vater und ich glaube, er hat seinen Schutzengel dabei gehabt. Weißblaue Grüße, Nela67 Nr. 6 im ClüVie |
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![]() Mitglied seit 06.05.2009 |
Hallo Angela,
ja, so etwas ist wirklich schlimm. Das erinnert mich an die Sache mit dem 7(?)jährigen Jungen, der sturzbetrunken auf der Straße lag und die Leute gingen einfach an ihm vorbei... Wünsche Deinem Vater gute Besserung. LG Anneliese |
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![]() Mitglied seit 05.08.2007 |
Ich weiss nicht ob ich ihm aufegholfen hätte, aber ich hätte zumindest den Karnkenwagen gerufen.
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![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
Danke Euch,
so langsam sinkt der Puls wieder. Dennoch..... selbst wenn jemand betrunken ist, ist das dann ein Grund nicht zu helfen? Also ich bin da anders. Mir ist es auch mal passiert daß ich dabei war wie ein Mann mit Fahrrad stürzte als er an der Ampel anhalten wollte. Er sah wirklich betrunken aus. Andere Leute schüttelten mit dem Kopf und gingen weiter. Ich habe dann die Warnblinkanlage angemacht, bin einfach ausgestiegen und habe ihm aufgeholfen. Gott sei dank kam dann doch noch ein Mann, rief den Krankenwagen und schickte mich wieder zu meinem Auto (es hatte sich schon ein schöner Stau gebildet) mit den Worten, gehen sie ruhig, ich bin Arzt und vielen Dank daß sie geholfen haben. Meine Güte man bricht sich doch keinen aus der Krone wenn man hilft. Zumindest Hilfe rufen sollte doch möglich sein, jeder hat doch heutzutage ein Handy dabei. lg Angela |
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![]() Mitglied seit 18.07.2008 |
Hallöchen
Also das wenigste meiner Ansicht nach ist, hin zugehen und zu fragen, ob alles in Ordnung ist! Ich hab sogar mal einen Mann geweckt, weil der auf einem Parkplatz neben einem Auto lag...der war auf Durchreise und hatte keine Lust im Auto zu schlafen (es war Sommer und schön sonnig) - er war mir GsD nicht böse! Aber mir ist auch mal passiert, dass ich unserem Nachbarn geholfen habe und dann von den Eltern danach nie mehr gegrüßt worden bin. Meine Eltern und ich waren im Garten und haben da rumgewerkelt, als wir plötzlich von nebenan einen lauten Schrei gehört haben (der junge Mann hatte damals noch eine kleine Firma nebenan). Meine Mutter und ich sind dann gleich über den Zaun und rüber und haben ihn dann auf dem Boden gefunden mit heftigsten Zuckungen! Damit er sich nicht verletzt, haben wir ihn ein wenig festgehalten und meine Mutter hat ihre Jacke unter seinen Kopf gelegt, da er die ganze Zeit auf den Asphalt geknallt ist. Mein Vater ist dann zu den Eltern, die ihr Haus direkt daneben hatten und hat sie gebeten den Notarzt zu rufen. Die haben dann allerdings gemeint, sie rufen den Hausarzt an.... Im Krankenhaus hat sich dann rausgestellt, dass er einen massiven Kaliummangel hatte und der dann eine Art Epilleptischen Anfall ausgelöst hat...Der junge Mann hat sich bei mir bedankt, aber die Eltern schauen mich seitdem nicht mal mehr an! Warum auch immer..... Ich würd trotzdem wieder helfen!!!! Grüßle, elromen
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![]() Mitglied seit 04.09.2008 |
@Jally
Wieso nicht Lg Ire |
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![]() Mitglied seit 21.07.2006 |
hallo Angela ,
leider muss man sowas immer wieder lesen , dass die Lust zu Helfen eher nicht mehr vorhanden ist . Jetzt bekomme ich wieder Ärger , aber , wieso muss ein etwas älterer Mann , der eh schön geschwächt ist , alleine mit dem Auto zum Arzt fahren. ? Alles gute und gute Besserung gr ach-nee |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Vielleicht kann die Frau nicht fahren und jemand anderes war gerade nicht greifbar. Man denkt ja auch nicht gleich, dass es so schlimm kommt.
lg Salvy |
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![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
ach nee,
Von mir bekommst Du keinen Ärger. Ich schrieb ja schon, er ist auf dem Wege der Besserung, hat sich also gut gefühlt. Ansonsten wäre meine Mutti mitgefahren. Ich wäre wohl auch alleine gefahren. Kennt ja wohl jeder daß man noch nicht wieder 100 pro auf dem Damm ist und dennoch wieder losdüst, zur Arbeit, zum Einkaufen etc. lg Angela |
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![]() Mitglied seit 21.07.2006 |
Ok Salvy , #auch wenn Frau nicht fahren könnte ,
auch ein Beifahrer ( Mitfahrer) kann Hilfe leisten gr. ach-nee |
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![]() Mitglied seit 21.07.2006 |
Recht hast Du Angela ,
oft fühlt man sich "fitter" als man wirklich ist gruß ach-nee |
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![]() Mitglied seit 18.07.2005 |
Warum denn nicht Jalli? LG renimo ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Es wird immer gleich ein wenig anders, wenn man es ausspricht. (H.Hesse)
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![]() Mitglied seit 19.10.2002 |
Hallo,
ja, leider ist es heutzutage so. Als diab. Schwerpunktpraxis haben wir natürlich viele Diabetiker (logisch Jally, auch ich möchte Dich fragen: Warum denn nicht? ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Liebe Grüße von Patzi
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![]() Mitglied seit 03.03.2004 |
Also, soviel Verstand und gute Elternstube sollte man genossen haben das man jemanden der gestürzt ist aufhilft.
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![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
Danke Euch,
doch soviele die helfen würden. Bleibt nur zu hoffen, daß diejenigen die dran vorbeigelaufen sind diese Zeilen hier lesen und sich in Grund und Boden schämen, und das nächste Mal dran denken und dann helfen. lg Angela |
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![]() Mitglied seit 05.09.2008 |
Grüße,
Naja Jally ist halt ehrlich, und das spiegelt sich doch auch in der Gesellschaft wieder!! Ok ich hätte auf alle Fälle geholfen, hab gestern erst einer Dame geholfen die neben ihr Auto gestürzt ist lg bossmann8 |
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![]() Mitglied seit 19.10.2002 |
Ja, Bossmann, ich finde es ja okay, dass sie ehrlich ist, aber mich würde halt generell mal der Grund interessieren. Man sieht halt so oft, dass die Leute nur weggucken, aber was sind die Beweggründe?
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Liebe Grüße von Patzi
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![]() Mitglied seit 11.11.2007 |
Ich auch! Und ich bin verdammt froh drum, dass ich bewusst durchs Leben gehe und einen Blick für das habe was rechts und links von mir geschieht. Es muss gar nicht erst was Schlimmes passieren. Ich helfe immer, habe null Berührungsängste, bringe Omas über die Strasse, gehe auf Blinde zu und frage ruhig und freundlich ob ich helfen kann und bin immer erstaunt zu sehen wie dankbar diese Menschen sind, wenn sie sich bei mir einhaken können und ich sie zur richtigen Ubahn bringe. Zurückgewiesen wurde ich noch nie. Einmal lag früh morgens im Dunkeln eine ältere Dame an der Bushaltestelle vor der Ampel (!) im Schnee, winkte mit dem Arm um Hilfe. Die Straße war sehr stark befahren, aber kein Mensch hat reagiert. Ich sass im Bus auf der gegenüberliegenden Seite, habe die Dame liegen sehen, den Busfahrer aufgefordert, einen Notruf abzusetzen und bin dann zusammen mit ihm auf die andere Strassenseite und habe der Dame geholfen bis der Notarztwagen kam. Sonst hat kein Schwein geholfen, alle sassen im warmen trockenen Bus und haben zugeguckt. Dass man im Notfall wegsieht ist für mich ein Unding. Grüsse Chiara |
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![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
Also ich muss ganz ehrlich sagen, einmal habe ich auch nur Bescheid gegeben und nicht direkt selbst geholfen.
Und zwar fuhr ich auf einer Landstraße kurz hinter einer Ortschaft durchs Waldgebiet. Es war schon nach Mitternacht. Also stockduster. Da liegt doch ein Mann im Rinnstein. Ich umgedreht , in den Ort rein und gleich am Anfang war ne Kneipe, dort brannte noch Licht. Habe dort Bescheid gesagt daß dort jemand liegt. Der Wirt ist sofort mit mir los. Und siehe da, es war einer seiner Stammgäste. Wir haben ihn dann gemeinsam nach Hause gebracht. Alleine hatte ich mich jedoch nicht getraut anzuhalten. lg Angela |
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![]() Mitglied seit 01.12.2008 |
Was doch auch verständlich ist Angela. Schließlich will man helfen und nicht vielleicht sich selber in Gefahr bringen.
Ich hatte kürzlich einen Anhalter mitgenommen. Samstag morgen kurz vor 5 Uhr. Busse fahren da nicht. Er stand an der Straße und winkte. Er erzählte mir dann, dass er schon seit 4 Stunden unterwegs ist, weil der Nachtbus nicht kam. Immer wieder hat er jemanden gefunden, der ihn ein paar Meilen weit mitnehmen konnte. Machte für ihn sogar einen Umweg und brachte ihn bis nach Peterhead, was 4 Meilen entfernt von meinem eigentlichen Ziel lag. Na und? Es war saukalt und regnete. Doch im Nachhinein bekam ich ein anderes Gefühl. Was wäre wenn ............. Mag nicht daran denken. scoti |
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![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
Hallo Scoti,
ich glaube kaum daß Vergewaltiger nachts bei Kälte und Regen mitten auf der Landstraße stehen und winken. Hast halt auf Deinen Bauch gehört und er hatte Recht. Zusammen mit meinem Vater haben wir auch mal jemanden mitgenommen, es schüttete aus Eimern und die nächste Ortschaft war noch über 10 km weit weg. Der hat sich gar nicht ins Auto getraut, war völlig durchnäßt und hatte Angst daß die Sitze dann ja naß werden. Aber wir haben ihn dennoch mitgenommen. lg Angela |
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![]() Mitglied seit 12.04.2008 |
Wieso macht sich der schwerkranke Vater allein auf den Weg? Ich hätt ihn nicht alleine gehen lassen oder den Krankenwagen gerufen.
Abgesehen davon finde ich diese fehlende Hilfsbereitschaft auch furchtbar, aber leider symptomatisch. Gruß Silphion |
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![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
Hallo Siphion,
Wie kommst Du auf schwerkrank? Er hat eine abklingende Bronchitis. Als es ihm schlechter ging, sind meine Eltern zusammen mit dem Bus zum Arzt oder meine Schwester hat ihn gefahren. lg Angela |
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![]() Mitglied seit 31.03.2006 |
Hallo!
Hab es meinem Vater gerade hinter mir (Diabetiker; mehrere Schlaganfälle und Herzinfarkte). 50m vor der Haustür knallt er hin; Platzwunde am Kopf). Eine Frau hat sofort den Notarzt gerufen und eine Wolldecke aus ihrem Kofferraum geopfert um ihn stabil und bequem zu lagern, ihr Sohn rannte dann zu mir (Mein Vater konnte ihnen ja noch die Adresse sagen) und hat Sturm geklingelt; bin natürlich sofort hingerannt und hab erstmal 10 Gaffer verscheucht (unter anderem einige Nachbarn... Letztes Jahr ähnliches auf einem örtlichen Strassenfest; er geht in die Knie und hunderte Menschen glotzen bloß doof und denken wohl "Mann, um elf Uhr morgens schon besoffen" Zum Glück kam zufällig ein Rettungsshelfer (in Zivil) vorbei, der ihn dann auch ins KH verfrachten ließ (Papa wollte erst wieder heim; so kenn ich ihn Und selbst wenn einer besoffen ist oder auf Drogen; auch der ist ein MENSCH, der Hilfe verdient und wirklich fast jeder hat heute ein Handy dabei oder man klingelt eben irgendwo...ich krieg da echt zuviel LG, Tina |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Hallo,
ich halte es für selbstverständlich zu helfen, wenn jemand in offensichtlicher Not ist. - Was sind wir denn bloß für eine verrohte Gesellschaft??? Aber gerade in Städten machen die Leute wohl besonders gerne die Augen zu - das ist total unmöglich! Und all denen, die meinen dass sie nicht helfen müssen, sei gesagt, dass es sogar strafbar ist es nicht zu tun. Das nennt sich dann "unterlassene Hilfeleistung" und ich wünschte, dass man viel öfter so Leute rankriegen würde. Aber wenn sie selber daliegen und sich nicht selber helfen können um Hilfe schreien - Oh - das macht mich bitterböse! Gute Besserung für Deinen Vater - Blue |
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![]() Mitglied seit 20.11.2006 |
Hallo!
Das fängt ja schon viel "kleiner" an... Vor einer Weile saßen meine Mutter und ich im Bus, ich an der Fensterseite. Wir waren im hinteren Busteil. Ganz vorne fiel einem alten Mann sein Gehstock auf den Boden. Alle sahen, wie er sich verzweifelt mühte, an seinen Stock zu kommen. Da er scheinbar schwere Rückenprobleme hatte, kam er nicht an seinen Stock. Kein Mensch reagierte. Meine Mutter und ich haben uns nur angeschaut, und sie lief dann durch den ganzen Bus nach vorne, um dem Mann seinen Stock aufzuheben. Es saßen viele Menschen im Bus, aber niemand außer meiner Mutter hat dem Mann geholfen. Und das war nun wirklich eine Situation, in der für den Helfer nicht die allergeringste Gefahr bestand. Sicherlich sehe auch ich nicht alles. Aber ich versuche zumindest, immer zu helfen, wenn ich sowas sehe. Lg, Kiwibirt |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Das ist Höflichkeit by Chefkoch. Man soll erst helfen, wenn man darum gebeten wurde.
lg Salvy |
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![]() Mitglied seit 18.07.2005 |
Und das war völlig richtig!! Ich würde in diesem Fall auch ganz bestimmt nicht aussteigen, sondern ganz schnell Hilfe holen und zusammen mit demjenigen dem Mann helfen. Da als Frau mitten in der Nacht alleine aussteigen ist einfach zu gefährlich und das wird jeder verstehen. Aber wenn ich sehe, dass am helllichten Tag mitten in der Stadt ein alter Mann zu Boden stürzt und sich verletzt, da kann man doch nicht einfach weitergehen und dem nicht aufhelfen! LG renimo ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Es wird immer gleich ein wenig anders, wenn man es ausspricht. (H.Hesse)
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![]() Mitglied seit 15.07.2008 |
Hallo
so isses in einen Land wo Kinder mit 7 sich vollsaufen in Spielplätze...... VG ReDo |
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![]() Mitglied seit 14.03.2006 |
Aber warum hat der Mann denn nicht jemanden gebeten ihm zu helfen?
Ich hätte ihm auch ohne Aufforderung seinen Stock aufgehoben, aber da sind sich viele offenbar zu schade für. Ich denke oftmals ist das Problem wirklich, dass die Leute Angst haben a) selbst in Mitleidenschaft gezogen zu werden (bei Betrunkenen etc.) oder sie sind b) ganz einfach überfordert und füchten etwas falsch zu machen, fühlen sich der Lage nicht gewachsen... Zumindest was die größeren Geschichten angeht - kranke, schwankende oder verletzte Menschen. Lg Tiffyx |
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![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
Hallo,
Angst hätte ich wohl nur davor, den nächsten Tag in die Zeitung zu schauen. Stellt Euch vor da steht dann: Mann stirbt auf offener Straße, weil keiner hilft. Kann man dann noch ruhig schlafen? lg Angela |
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![]() Mitglied seit 19.06.2009 |
Hallo,
ich helfe auch immer, auch wenn ich schon mal durchaus dafür vom Verunglückten (er war betrunken) angepöbelt wurde. LG fusel |
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![]() Mitglied seit 31.03.2006 |
Tiffyx
Ein Handy bedienen kann wohl fast jeder; einen Luftröhrenschnitt würde ich jetzt auch nicht einfach so machen; gleich ganz wegschauen ist aber wohl bequemer...(für viele) LG, sempi |
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![]() Mitglied seit 18.07.2008 |
Hallöchen
@ReDo: Wenn du auf den kürzlich passierten Fall anspielst, da wurde der Junge von Jugendlichen gezwungen zu trinken! Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit mittlerweile zur Normalität geworden ist (inkl. zu viel und entsprechendem Verhalten....) Grüßle, elromen
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![]() Mitglied seit 05.08.2007 |
@Irlandtraun und Patzi
Als ich das letzte mal jemandem aufhelfenn wollte lag ich selbst am Boden hab mir das Steißbein gprellt und den Kopf angeschlagen, war zwar nicht schlimm, aber seitdem bitte ich andere zu helfen und rufe ggf. den Krankenwagen. |
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![]() Mitglied seit 27.05.2009 |
hallo,
nach meiner erfahrung ist leider nicht immer jeder in der lage direkt zu helfen. das entbindet aber niemanden schritte der hilfe zu unternehmen. wenn ich mal tatkräftig helfen musste hab´ich auch nachher immer das zittern gekriegt. aber das ich nie helfen würde ? und wenn die ältere generation nicht mal mit respekt behandelt wird ist dies ein armens land.............. viele sind aber auch so unsicher und schauen ganz einfach weg, wissen sich eben selber nicht zu helfen...... gruss ck-gitti |
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![]() Mitglied seit 04.09.2008 |
@jally
Jetzt kann ich dich besser verstehen, auch wenn dir dies sicher/hoffentlich nicht nochmal passieren würde. Die Welt ist schon echt merkwürdig geworden. LG Ire |
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![]() Mitglied seit 27.07.2005 |
Hi,
also, ich helfe bei sowas schon. Zumindest soweit es möglich ist. Karneval bin ich mal zwischen zwei Gläserwerfer geraten, da bin ich auch flott getürmt... Vor Jahren hab ich mal nen Kerl auf dem Rad aufgegabelt, der da stocksteif draufsaß und die Kurve im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr gekriegt hab. Er murmelte was von "ich hab es im Kopf"... Ich hab den Rettungswagen gerufen. Als der dann endlich kam, hat der gute Mann mir sein komplettes Hab und Gut in die Hand gedrückt...hab ich ihm dann nach Hause gebracht. Die Herren vom Rettungsdienst waren echt genervt als sie ihn sahen, denn er wird wohl jede Woche auf diese Weise befördert, weil er wohl medikamentenabhängig ist. Aber: erstens kann man das als Außenstehender nicht wissen, und außerdem ist das kein Grund, nicht zu helfen. Ich bin übrigens auch Diabetikerin. Kann gar nicht sagen, wie oft mich die Leute schon blöd angemacht haben, weil ich meinen Blutzucker messe oder spritze.... dafür ist die Zeit und der Atem dann da Liebe Grüße, Schnecke |
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![]() Mitglied seit 18.07.2004 |
Hallo, so ein Erlebnis hatte ich neulich auch. Der Mann war um die 80 und er kam mir torkelnd entgegen.Es war schon dunkel, da ich den Mann vom sehen kannte wußte ich das bei ihm was nicht stimmte. Habe ihn gefragt ob er Hilfe braucht und er sagte ja, er müßte nach Hause und würde es nicht mehr schaffen ihm wäre so schlecht und schwindlig. Gott sei Dank bemerkte uns ein Auto, an einer Hauptstrasse!!!!, hielt an und fuhr ihn nach Hause. Eine Woche später traff ich den älteren Herrn wieder und sprach ihn an obs ihm wieder besser geht und er sagte wissen Sie das Sie die einzige waren die mir geholfen haben und andere nur gesagt haben, ey alter wenn du keinen Alkohol verträgst dann lass ihn aus dem Balg. Auch heute wenn wir uns sehen grüßt er immer ganz freundlich und wenn wir Zeit haben reden wir auch miteinander. Ich hoffe der Text war jetzt nicht zu wirr, aber ich wollte auch zeigen das man helfen kann auch wenn jemand besoffen wirkt.
Lg Bea |
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![]() Mitglied seit 06.04.2008 |
Hallo,
anscheinend nicht das richtige Land, um hilfsbedürftig oder auch nur alt zu werden. Die Gesellschaft verroht offensichtlich immer mehr. LG wermut |
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![]() Mitglied seit 21.12.2005 |
Hallo,
ja so Sachen erlebt man immer wieder. Vor etlichen Jahren habe ich mal einen aufgegabelt am 11.11. in der Kölner Altstadt. Er lag blutend am Boden und jeder ging mal weiter. Artikulieren konnte er sich prima...also soll heissen er war nicht betrunken. Einfach nur ne arme Sau von auswärts der den Kölner Karneval mal erleben wollte und dabei von einer Gruppe Typen ganz furchtbar verdrescht wurde aber so verdroschen das er nicht mehr aufstehen konnte. Ich hab mich neben ihn gekniet und seinen Kopf auf meinen Schoss gelegt weil ich Angst hatte das er sonst vielleicht an irgendwas erstickt oder nicht genug Luft bekommt. Meine Freundin hat dann den Krankenwagen geholt. Mein Gott war der arme Kerl dankbar. Er hat die ganze Zeit meine Hand umklammert als wolle er um selbige anhalten. Einziger Wehrmutstropfen....er hat mir meine nagelneue Wildlederjacke voll geblutet Sehr unangenehmes Erlebnis aber auch schon hinter mir. In Köln am Ring sitzt völlig zusammen gesunken im Hauseingang ein älterer Mann. Also hin, ihn vorsichtig gerüttelt und gefragt ob er Hilfe benötigt. Boah was hat der mir seinen Regenschirm übergezogen Der war einfach nur strack wie 10 Matrosen LG Carlinchen |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Diese Verwechselung mit Betrunkenen kommt immer wieder vor.
Ein Bekannter von uns hatte vor Jahren mal einen Fahrradunfall, ihm war bei voller Fahrt die Pedale abgebrochen und so kam es zu einem schweren Sturz und der Bekannte blieb mitten in Köln irgendwo am Strassenrand ohnmächtig liegen. Das größte Drama dabei war, dass es zu Weiberfastnacht passierte, an einem Tag also, wo in der Hochburg des Karnevals immer viele Betrunkene einzusammeln sind. So kam es, dass die Polizei ihn zwar irgendwann einsammelte aber ohne weitere Untersuchung in eine Ausnüchterungszelle legte. Als er am nächsten Tag nachmittags immernoch nicht ansprechbar (ohnmächtig) war, kam endlich mal irgendeine Intelligenzbestie darauf, ihn genauer anzusehn. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und es wurde ein Schädelbruch festgestellt mit Hirnblutung etc. Als ich davon erfuhr, war er schon fast ein halbes Jahr aus Klinik und Reha zurück und er war immernoch schwer behindert. Wir sind damals umgezogen und ich weiß nicht, wieviel er noch aufholen konnte. Bei sofortiger Hilfe, (zig Leute müssen den Sturz gesehn haben!) wäre es vermutlich weitaus glimpflicher ausgegangen. In dem Fall hätte es völlig genügt den Mann in die stabile Seitenlage zu bringen und eben einen Krankenwagen zu bestellen. Das sollte ja wohl nicht zuviel verlangt sein. Verständnislose Grüße - Blue |
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Komisch, jetzt sagen alle, dass sie geholfen hätten. Aber wo sind die Helfer, wenn es drauf ankommt?
Alle im CK oder was? Ich denke zwar auch, dass ich geholfen hätte, aber sicher kann man da doch nie sein. Evtl. deutet man eine Situation völlig falsch? Vor Jahren habe ich mal einer alten Frau aufgeholfen, die vor einem Geschäft umgekippt ist. Gerade hatte ich sie wieder halbwegs auf den Beinen, kam eine jüngere Frau angedüst(Tochter, Schwiegertochter??), die hat mich gefaltet, ich solle die Dame loslassen, ob ich sie ausrauben wolle So kann es auch gehen. Wahrscheinlich liegt es auch an den Menschenmassen, die unterwgs sind. Jeder denkt, soll doch der andere helfen. Das ist traurig aber leider wahrh |
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![]() Mitglied seit 21.12.2005 |
Tja das passiert leider öfter das die Leute denken man wäre betrunken.
Als ich 2007 einen Infarkt hatte, war bei uns ja schon die Karnevals-Saisson da. Es stiegen etliche Leute aus einem Bus (in Kostümen) die zu einer Veranstaltung wollten. Da ich mich alle paar Meter ganz furchtbar übergeben musste, haben die warscheinlich auch gedacht wir wäre strack bis zur Halskrause. Zum Glück habe ich es noch nach Hause geschafft....wäre nämlich nicht gerne im Rinnstein liegen geblieben LG Carlinchen |
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![]() Mitglied seit 06.04.2008 |
Hallo,
wir hatten hier vor ca. 6 Jahren einen Fall, der seinerzeit noch die Gemüter erhitzte, da solch Verhalten damals noch jenseits der Normalität war. Eine Familie mit 2 Kindern war mit Rädern auf einem Radweg unterwegs, einer aus dieser Gruppe fuhr eine entgegenkommende Radlerin an, diese stürzte dabei schwer und verletzte sich erheblich. Von den Verursachern half ihr keiner und als sie diese um Hilfe bat, bekam sie zur Antwort, sie müssten jetzt heim, ihre Kinder ins Bett bringen! Sie fuhren davon und überließen die Frau sich selber. Unglaublich. LG wermut |
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![]() Mitglied seit 24.06.2007 |
Hallo zusammen
Ach ja, ich bin auch immer jemand der 1.hilft, 2. sich einmischt und 3. immer die Menschen anspricht wenn mir was seltsam vorkommt. Dabei hatte ich leider auch schon so einige Negativerlebnisse Jeder Mensch kann die Polizei oder den Notarzt verständigen, auch wenn es Situationen gibt, wo man vieleicht als Frau die grad allein unterwegs ist nicht immer sich einmischen oder aus dem Auto aussteigen möchte. Leider werden die Menschen immer komischer oder misstrauischer, warum das so ist, ich weiß es nicht. L.G.
Nur Hunde haben Besitzer, Katzen halten sich Personal |
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![]() Mitglied seit 14.03.2006 |
Menschen verhalten sich nunmal manchmal komisch.
Letztens bin ich aus der U-Bahn gestiegen, ein paar Leute weiter stieg grad ein älteres Pärchen auf die Rolltreppe. Der Mann fiel aus irgendeinem Grund hin - keine Ahnung wieso. Die Frau fiel hinterher. Die Leute dahinter (die Rolltreppe ging bergauf) versuchten ihre jeweiligen Vordermänner aufzufangen und stürzten teilweise selbst noch hin. derweil sammelten sich immer mehr Leute an. Als ich dann an der Rolltreppe ankam lagen die beiden immernoch und ein paar Leute versuchten die beiden wieder aufzusammeln... Das bescheuerte daran - außer mir kam niemand auf die Idee mal die Notbremse zu ziehen und die Treppe zu stoppen. Die standen alle direkt neben dem Hebel, starrten aber weiter auf die Treppe wo Oma & Opa weiter Stufe um Stufe purzelten... Ich hab wie gesagt die Bremse gezogen, gesehen, dass sich Leute um die beiden kümmern und neben mir rief grad einer den Notarzt, also bin ich gegangen. Der Rest blieb stehen und sah sich alles noch weiter an. Ich habe mich zwar gefragt ob ich nicht mehr hätte machen können oder müssen, aber ich denke da war für alles gesorgt. Aber das war schon echt irre wie alle da standen LG Tiffyx |
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![]() Mitglied seit 20.10.2005 |
Hallo.
Sollte man Betrunkenen denn nicht helfen, aus einigen Postings hier lese ich sowas heraus? Ok sicherlich gehört es nicht zum guten Ton das man am hellichtem Tag sturzbetrunken über die Straße torkelt und dabei evtl. noch stürzt oder ähnliches, aber warum sollte ich so einem Menschen dann nicht helfen? Ein Beispiel, ich war damals 19 und kam mit Freunden aus der Disco, auf der Straße lag ein Mann, die Vermutung lag irgendwie nahe das er betrunken war. Meine Freundin wollte ihm nicht zu nahe kommen, sie vermutete eine "Falle" ich bin dann hin und hab mit ihm gesprochen und versucht ihn etwas bei Bewusstsein zu halten, er hatte einen Herzinfarkt wie sich später herausstellte. Ich glaube ich hätte mir nie verziehen wenn ich am nächsten Tag in der Zeitung hätte lesen müssen das der Mann gestorben ist. Irgendwann im Leben werden wir sicher in eine Situation kommen wo wir Hilfe benötigen und ich hoffe inständig, dass mir dann auch geholfen wird. LG Michèle |
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![]() Mitglied seit 03.02.2009 |
Hey,
ich helfe eigentlich immer wenn ich denke das "Not" am Mann ist. Sei es das ich mich um einen Betrunkenen kümmere der im Winter bei Frost auf der Straße lag und schlief (!!), bei Autounfällen - wo ich stellenweise auch wirklich hätte an die Decke gehen können, da sonst niemand half. - Oder just heute: ein älterer Herr öffnet seine Autotür, eine Dame fährt mit ihrem Rad dagegen und macht einen Salto, küsst mit dem Kopf die Straße. Positiv hier allerdings: Es waren neben dem Unfallverursacher selbst einige da, die geholfen und auch den Krankenwagen/ Polizei gerufen haben. Leider ist und bleibt das Resumee aber: Jeder ist sich selbst der Nächste, die meisten sind froh wenn sie nicht helfen müssen und einfach wegschauen dürfen.. - Dabei sollte man nicht vergessen: Unterlassene Hilfeleistung ist strafbar und man sollte sich überlegen das man jederzeit selbst in eine solche Situation kommen kann, in der man Hilfe benötigt. |
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![]() Mitglied seit 06.04.2008 |
Hallo,
vllt. habe einige von euch den gestrigen 'Tatort' gesehen. Der sprach auch Bände. LG wermut |
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![]() Mitglied seit 22.05.2005 |
Nabend,
es wird niemand bestraft, der evt bei der ersten Hilfe etwas falsch macht, aber wegen unterlassener Hilfeleistung kann man schon belangt werden. lg und traut euch.. |
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![]() Mitglied seit 20.08.2004 |
Hallo,
ich hätte dem Mann sicher geholfen - aber ich hätte wohl auch die Polizei gerufen und vom Zustand berichtet. So darf man nie (unter keinen Umständen) Auto fahren. Wenn man sich kein Taxi leisten kann (was ja nicht peinlich ist) soll man sich vom Krankenwagen abholen lassen. Merkt man erst nach dem losfahren, dass es einem eigentlich schlechter geht, muss man sofort anhalten. Ich habe also für beide Seiten kein Verständnis (wobei ich natürlich auch Menschen helfe die eigenverschuldet in Not geraten) |
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![]() Mitglied seit 14.08.2009 |
Hallo zusammen,
hier in unserer ländlichen Umgebung ist es wohl doch noch etwas anders, wüßte nicht, daß so etwas hier schon mal passiert wäre. Und ich selbst bin auch schon öfters angesprochen worden, ob ich Hilfe benötigen würde. Habe chron. Bronchitis (COPT): zu schnelles Gehen, Treppensteigen etc. führt oft zu Atemnot, so daß ich stehenbleiben und erst wieder zu Atem kommen muß. Habe dann höchstens Probleme zu antworten, weil ich noch nicht wieder genug Luft bekomme... Aber Euere Berichte haben mir gezeigt, doch mehr mein Handy mitzunehmen (ich bin noch aus der Generation, die das hauptsächlich gebrauchen, um es mal wieder aufzuladen). Denn um z.B. jemandem aufzuhelfen, hätte ich wohl nicht die Kraft. LG Monika |
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![]() Mitglied seit 31.03.2006 |
Ich habe jetzt glaube ich schon zweimal gelesen, dass die vermeintlichen "Immer-Helfer" sich wohl hier in der CK-Plauderecke versammeln (sinngemäß). Finde ich leicht daneben diesen Zynismus: Ich wünsche keinem in so eine Situation zu kommen, in der man teilweise Todesängste ausstehen muss um einen geliebten Menschen oder selbst hilflos ist. Hab in meiner Schwangerschaft auch mal mit Kopf zwischen den Knien direkt an der Hauptstrasse gesessen (war eine Affenhitze an dem Tag und der Kreislauf hat nicht mehr mitgespielt)
Dass die Autofahrer mir nicht die Zehen abgefahren haben war alles...gehalten und nachgefragt hat keiner; auch einige Vorhänge bewegten sich als ich mich leicht torkelnd heimgeschleppt habe. Ich hätte ja um Hilfe bitten können, aber mir wars einfach nur kotzelend und wild winkend auf der Straße sitzend hätte ich die Leute wohl noch mehr verschreckt LG, sempi |
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![]() Mitglied seit 20.11.2004 |
sempi, aber diese Selbstbeweihräucherung in dem Thread ist einfach nur schwer zu ertragen, auch wenn du nun so hochdramatisch wirst.
Natürlich gibt es unhöfliche Menschen, die rumpöbeln und sich nicht einen Deut um andere kümmern...aber es gibt eben auch genug andere, die genau das Gegenteil machen und durchaus freundlich und hilfsbereit sind. Jedenfalls sind das die Erfahrungen, die ICH seit 46 Jahren mache. Wenn du das für so unmöglich hältst, aber gleichzeitig all den netten posts hier Glauben schenkst, die sich als selbstlose Retter in der Stunde darstellen, dann liegt ja wohl der Schluss nahe, dass alle die Guten eben nur hier im CK sind. Ich will mal glauben, dass alle die, die das hier so vollmundig erklären, im Ernstfall auch wirklich so handeln...aber eben dann wird es auch genug andere geben, die ebenso handeln würden. |
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![]() Mitglied seit 16.09.2009 |
Also ganz ehrlich gesagt, ich hätte einfach viel zu viel Angst a) etwas falsch zu machen b) falls jemand blutet, dass ich gleich daneben liege und zusätzlich die Angst selbst verletzt zu werden, weil derjenige vielleicht wirklich betrunken ist und einem schlägt etc.
Ich würde aber zumindest den Notarzt rufen, wenn ich sehe, dass niemand etwas tut. Das gleiche Problem ist, denke ich, bei öffentlicher Gewalt. |
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![]() Mitglied seit 31.03.2006 |
Hochdramatisch wäre es geworden WENN sie mir die Zehen abgefahren hätten
Eine "Glaubensfrage" ist der CK für mich sowieso nicht.... Egal wie hoch der Wahrheitsgehalt ist; vielleichts bringts ja auch einige mal zum Nachdenken... Und dass hier keiner schreibt, dass es ihm Wurscht wäre, wenn da grad ne Omi in der Fußgängerzone abnippelt (sorry) ist uns beiden klar. |
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![]() Mitglied seit 31.01.2004 |
Hallo
Vor einigen Jahren ist mein Onkel auf dem Marktplatz an einem Herzinfarkt gestorben - direkt vor einem Restaurant. Gekümmert hat sich niemand. Erst am nächsten Morgen hat ihn die Polizei gefunden.... Hätte jemand einen Arzt gerufen, wäre er wohl noch am Leben. Ich denke es bricht sich keiner einen Zacken aus der Krone, wenn er zumindest fragt, ob Hilfe erforderlich ist. Und einen Arzt rufen kann wirklich jeder...
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![]() Mitglied seit 04.04.2005 |
Hallo,
erst mal alles Gute für Deinen Vater. Ja, so ist das heute leider oft, aber nicht immer! Ein ehemaliger Kollege lief in Bänkerkluft von der Hypobank zur Vereinsbank und erlitt unterwegs einen Herzinfarkt, stürzte auf einen Mülleimer, schlug sich ein paar Zähne aus und dadurch waren die Atemwege blockiert. Leider sind wohl einige an ihm vorbeigelaufen, da es ja ein Penner sein könnte. Nun hat er einen Hirnschaden. Unser ehemaliger Chef hatte mehr Glück: erlitt an fast derselben Stelle einen Herzinfarkt, fiel vom Rad, brach sich die Nase aber es kam gerade eine Rettungssanitäterin vorbei, die gegen seinen Willen einen Krankenwagen rief, er kam ins Krankenhaus und überlebte den Hinterwandinfarkt, da sie ihn nach einer kurzen Untersuchung an die Uni München flogen. Er sagt selber, zuhause hätte er sich gedacht, mir ist schlecht, ich lege mich etwas hin und wäre wohl tot wieder aufgewacht! Kundin von uns stolperte unglücklich, aber GsD vor einer Apo, andere Passanten brachten sie rein, sie wurde verarztet und ein Krankenwagen gerufen. Ich selber habe neulich eine Frau gesehen, die wirkte, als ging es ihr nicht so gut, sie setzte sich dann auf ein Fensterbrett. Außer mir fragte keiner, wie es ihr geht, und das in einer belebten Straße. Sie war total geschockt, weil sie jemand anspricht, wollte aber keine weitere Hilfe, so dass ich weiter ging. Ich verstehe das nicht, auch dieses an Unfallstellen vorbeifahren, weil es ja ein Trick sein könnte lg morgaine |
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![]() Mitglied seit 14.06.2007 |
Hallo,
ich oute mich Mal. Ich bin ein Gelegenheits Helfer. D.h. Ich helfe nicht immer wenn ich könnte. Ich finde Helfen besteht aus 2 Seiten. Hilfe wollen - Hilfe bekommen. Einfaches Beispiel: Wenn ich mich verschlucke und ein Kumpel es gut mit mir meint und mir auf den Rücken haut, dann könnte ich ihn innerlich erschlagen, weil durch das drauf hauen wird es noch schlimmer mit dem Verschlucken. Wenn eine einsame Mam mit Kinderwagen vor der Rollstreppe steht (weil der Fahrstuhl kaputt ist) dann helfe ich ohne nach zufragen, aber ich ernte auch ein Danke. Dann weiß ich, das die Hilfe erwünscht war. Aber es gibt auch Menschen die wollen nicht das man Ihnen hilft. Und ich finde "Hilfe nicht wollen" ist auch ein Recht. Genauso empfinde ich es als eine "wichtige" Meinungsäußerung wenn mir ein Betrunkener sagt "Lass mich in Ruhe". Er hat sich bewußt alkoholische Getränke eingeflösst, dann darf er auch Hilfe ablehnen, egal ob er dadurch im Sommer in der Bushaltestelle einschläft, selbst im Herbst kommt er mit ner Erkältung davon. Genauso dürfen es ältere Menschen ablehnen wenn man Ihnen das Leben leichter machen möchte. Und wenn Schwangere im Bus stehen wollen, kann ich sie nicht zwingen sich hinzusetzen. Wenn ich eine Situation sehe, in dem ein Mensch "langsam" es "aber hinbekommt", warum soll ich helfen? Hat er gefragt? Nein. Also wird nicht geholfen. Jeder ist auch ein Stückchen für sich selbst verantwortlich. Nicht alle Arbeitslosen bekommen Arbeitslosengeld oder Harz4, diese Leute lehnen auch Hilfe ab, auch das ist eine "freie Meinung". P.S. Als ich es noch zu zu gut mit meinen Mitmenschen gemeint habe, habe ich einen Krankenwagen bezahlen müssen, weil die "kranke Frau" nicht mitfahren wollte. Ein Sprichwort sagt: Sprechenden Menschen kann geholfen werden. (dazu zählt auch winken, traurig gucken....) Tschüüß |
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![]() Mitglied seit 31.03.2006 |
sonnentau77; ein Stück weit geb ich dir recht; aber manche Menschen können auch in dem Moment nicht sprechen, winken oder rationale Entscheidungen treffen...das mit dem Krankenwagen ist allerdings der Hammer; ich kenne einen Fall wo ein Rettungshubschrauber gerufen wurde (Besäufnisnachwirkungen), da hat niemand draufzahlen müssen; hättest ihr wohl noch schnell was einflößen sollen
@morgaine So ist es bei meinem Vater gewesen (Sani, der zufällig vorbeikommt und die Lage erkennt und ich hab auch nicht nur einmal den Notarzt wegen meinem Dad gerufen; dieses Jahr dreimal...immer gegen seinen Willen und er ist aber schon froh, dass er noch lebt; würde er sonst vielleicht nicht) ...Auch wenn mich jetzt wieder welche "hochdramatisch" nennen... Nacht.. LG, sempi |
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![]() Mitglied seit 05.08.2007 |
Ich kam erst zweimal in die lage jemandem zu helfen. Beim ersten mal wars ein betrunkener der wohl nur ein nickerchen gemacht hatte undbeim aufhelfen plötzlich agressiv wurde und bei zweiten mal, waren direkt mehrere leute zur stelle und ich hab nur den Krankenwagen gerufen.
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![]() Mitglied seit 21.03.2005 |
Tja, jeder ist sich selber am Nächsten! - Aber nein es gibt auch andere...
Wir waren vor zwei Wochen in Südtirol im Urlaub und mein Mann (MS-Patient) bekam in der ersten Nacht schrecklichen Durchfall. Natürlich hatte ich nicht ausreichend Medikamente dabei Danke lieber Unbekannter -vielleicht liest ja jemand aus Südtirol diesen Posting... LG HeiDi |
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![]() Mitglied seit 04.10.2008 |
Moin zusammen,
Ich oute mich jetzt einfach mal: Ich weiß nicht ob ich ihm aufgeholfen hätte. Ich war ja nicht da. Wir wissen ja nicht wie das genau war. Im Nachhinein ist es natürlich immre leicht, aber wenn man selber da steht? Vielleicht hat man wirklich Angst was falsch zu machen oder von einem Betrunken verprügelt zu werden oder ein vermeintlich Gestürzter klaut einem die Brieftasche, soll ja alles vorgekommen sein. Vielleicht ist man auch einfach nur in Eile und sieht, oder meint zu sehen das jemand anders im Begriff ist zu helfen. Damit will ich nicht sagen, dass man nicht Grundsätzlich helfen sollte, aber es ist halt ein Unterschied ob man wirklich da steht oder hinterher in einem (anonymen) Forum große Sprüche klopft. Nichtsdestotrotz wünsche ich deinem Vater natürlich gute Besserung L&F Psycho |
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![]() Mitglied seit 06.04.2008 |
@ Psycho: ein gestürzter alter Mann klaut einem vielleicht die Brieftasche.... aha
und es werden große Sprüche geklopft... aha wieso erhalte ich immer wieder den Eindruck, daß Twens sich für Überflieger zu halten scheinen? wermut |
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![]() Mitglied seit 14.03.2006 |
Wermut, es sind bei weitem 1. nicht nur Twens und 2. nicht alle Twens.
Aber einfacher ist es so natürlich. |
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![]() Mitglied seit 06.04.2008 |
@ Tiffyxs: eingeräumt, nicht alle Twens. Nur zu viele.
Nein, es ist nicht einfachheits-, sondern beobachtungs- und erfahrungshalber. wermut |
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![]() Mitglied seit 20.10.2005 |
Was ist denn ein Twen? Klingt ja gefährlich
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![]() Mitglied seit 05.08.2007 |
@sternl
ein Twen ist ein Mensch zwischen 20 und 29 |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
@ sternl - kommt aus dem englischen von twenty (twentyone, twentytwo etc) , genau wie die Teens, die ab dem 13. bis zum 19ten Lebensjahr so genannt werden. (Thirteen, fourteen...)
LG Blue |
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![]() Mitglied seit 20.10.2005 |
Hups
Danke schön |
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![]() Mitglied seit 20.10.2007 |
Ich mag das nicht so stehen lassen...
Immer werden negative Erfahrungen widergegeben, in den Medien, vor allem im "Unterschicht"-Fernsehen. Und jetzt schlagt Ihr in die selbe Kerbe. Meinen Erfahrungen entspricht das nicht, wir helfen, wenn wir können, und haben auch schon Hilfe erfahren. Gleiches gilt für unsere Bekannten. Ein Beispiel: Meine Mutter, bald 80, stürzte im Supermarkt schwer. Sofort waren Helfer zur Stelle, betreuten sie und meinen Vater, versuchten ihr hochzuhelfen, als sie das wollte, sowohl Angestellte als auch Passanten. Der Supermarktleiter setzte, als er denn ankam, den 3. Notruf ab. Ein unbekanntes Paar fuhr meinen Vater (und das Auto) nach Hause, ihn dann anschl. ins KH, er hatte wohl einen Schock. Ich finde, wir beklagen uns zu Unrecht. In (fast) keinem anderen Land gibt es so viel Hilfsbereitschaft, sei es über Spenden oder ehrenamtliche Tätigkeiten. Wenn man behindert, krank, alt oder gebrechlich ist, geht es einem nicht in vielen Ländern so gut. Sicher gibt es rücksichtslose, unachtsame Menschen. Doch wollen wir DENEN Präsenz verschaffen oder DIE als Massstab nehmen? Wenn hier alle beteuern, sie mischen sich ein und helfen, wie sie es eben können, WILL ich das glauben, entspricht auch meiner Erfahrung. Skepsis dagegen finde ich unangebracht. Selbst eine Mutter Teresa hat sich nicht dagegen gesträubt, für ihre Wohltaten anerkannt zu werden. Wer da kritisiert, entmutigt. Warum ist es falsch, stolz auf eine gute Tat zu sein? Wir haben auch schon ein paar Mal geholfen, wenn sich die Situation ergab. Den Vogel der Hilfsbereitschaft schoss aber meine SchwieMa in der Stuttgarter Staatsgalerie ab: Oben an der Treppe angelangt, sah sie eine liegende Frau, dem Anschein nach eine zusammengebrochene Reinigungskraft. Sie lief zu ihr: "Kann ich ihnen helfen?" Entrüstet war sie, als die liegende Dame sich als (Wachs)Kunstwerk entpuppte. Grüß-Ché ------------------------------------------------------- Lobe jemand für etwas, was er nicht kann. Und bald kann er es... |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Che,
nettes Posting und auch angemessen. Was ich nicht verstanden habe ist, dass sogar von Selbstbeweihräucherung die Rede ist - die habe ich hier nirgendwo rauslesen können. Wenn jemand Beispiele aufführt, ist das in meinen Augen total normal. Und anzuzweifeln, dass andere Mitschreiber tatsächlich helfen würden, ist genauso daneben. Ich habe mir meine wirklich vielen Beispiele wo ich geholfen habe von vornherein verkniffen, um es allgemein zu halten und um Kritik im oben genannten Tenor im Vorfeld auszuschließen. Trotzdem gibt es leider auch die vielen Wegseher oder Nur-Gaffer, die ich nicht ansatzweise nachvollziehen kann. LG Blue |
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![]() Mitglied seit 20.10.2007 |
Blueberry
die "Selbstbeweihräucherung" habe ich frech aus einigen postings herausgelesen, ebenso wie die Zweifel an der tatsächlichen Hilfsbereitschaft. Siehe sempi 16.11.2009 18:41 oder strubbelche 16.11.2009 16:51. Ich schreibe selten in der PE. Aber wenn, dann nur, wenn ich alle Beiträge durchgelesen habe. Und ich ein Anliegen habe. Grüß-Ché |
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![]() Mitglied seit 30.11.2006 |
Hallo,
wir hatten letztes Jahr zum Vatertag hier so ein Erlebnis bei uns im Dorf. Kamen gegen 23 Uhr mit dem Auto aus unserer Stammkneipe, als ein junger Bursche uns wild wedelnd direkt vor das Auto springt. Mein Mann blaffte ihn wütend an, weil dies lebensgefährlich ist, er nur nach rechts gezeigt, da lag ein Mann auf dem Gehweg. Der Bursche hatte wohl schon seit 15 min. versucht, ein Auto anzuhalten, weil er den schweren Mann nicht hochbekam. Keiner hielt an oder sie fuhren dann einfach weiter. Und von seinem Handy war das Akku leer. Wir also hin zu dem Mann, war jemand hier aus dem Dorf und der hatte wohl zuviel Vatertag gefeiert. Ist auch etwas gehbehindert und wiegt bestimmt 120kg. Eh wir den oben hatten und im Auto (sonst fehlte ihm nichts, war ansprechbar, keine Wunden), das dauerte. Haben ihn dann heimgefahren und bei der schimpfenden Gattin abgeliefert. Auch unseren jungen Leute können Zivilcourage haben, das fanden wir super! LG Sabine |
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Henglein
Rama Cremefine


































