Ich muss mich mal ausweinen ( meiner Mutter geht es sehr schlecht )
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
ich muss mich mal bei Euch ausweinen. Meine Mutter liegt mit Darmverschluss im KH. Ihre Chancen stehen 50 / 50. Jetzt meine Geschichte dazu: Ich hatte das letzte Jahr keinen Kontakt zu meine Mutter. Sie ist Alkoholikerin und leidet unter einer Persönlichkeitsstörung ( sehr aggresiv ). Ständig klingelte mein Telefon, du musst kommen, deine Mutter schlägt alles zusammen u.s.w.. Vor einem Jahr hat sich mein Vater dann endlich von ihr getrennt. Sie wohnte dann im Haus von meinem Vater in der Wohnung ihrer Mutter ( Wohnrecht ). Im letzten Jahr haben wir dann nur gehört, die Polizei war im Haus, sie lag besoffen auf der Strasse u.s.w.. Vor 3 Wochen nun ( 5 Std. bevor unser Flieger in den Urlaub ging ) rief meine Oma an. Deine Mutter muss opperiert werden, sie kann dabei sterben. Wie ich dann erfahren habe, war sie inzwischen zum entzug. Dort wurde ein gutartiger Tumor im Gehirn entdeckt. Vor der OP sind mein Vater und ich zu ihr gefahren und ich habe ihr gesgt: Vielleicht können wir uns ja langsam wieder annähren. Von ihr kam sofort das volle Programm. (Sie war immer sehr auf mich fixiert, hat mich bis zu 12 x am Tag angerufen u.s.w.). Ich habe nach der OP erstmal wieder "dicht gemacht", sie nicht besucht und mich nicht gemeldet. Sie sollte merken, dass es langsam gehen muss mit einer Annährung. Gestern hat mir mein Vater gesagt, sie liegt wieder auf der Intensivstation, sie hätte ein Medikament nicht vertragen, es würde ihr aber schon besser gehen. Er ist heute zu ihr gefahren und auch dort erst erfahren wie schlecht es um sie steht. Das letzte Jahr habe ich mir manchmal gewüschnt sie würde nicht mehr leben.................................... Es war ein Jahr voller Lügen und Theater. ( Den Rechtsstreit zwischen meinen Eltern zu erläutern würde zu weit führen ) Ich bereue diesen Wunsch jetzt so sehr........................ Jetzt wünsche ich ihr und mir noch eine Chance. Ich hoffe ihr könnt mein Problem Verstehen. Heute ist auch noch mein Geburtstag Wünsche Euch einen schönen Abend. Liebe Grüsse Katrin P.S. Nicht böse sein wenn ich nicht so schnell wieder Antworte. |
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![]() Mitglied seit 20.11.2004 |
Hallo Katrin,
mach dir bitte jetzt kein schlechtes Gewissen ..deine Mutter ist nicht wegen irgendwelcher böser Gedanken deinerseits in ihrer derzeitigen Lage, du bist nicht schuld daran, dass sie krank geworden ist. So wie du es schilderst,iwar sie bis jetzt ein eher anstregender Mensch, nicht immer einfach zu handeln und zu ertragen. Da ist es verständlich, dass du trotz deines letzten Annäherungsversuchs erstmal wieder auf Distanz gegangen bist, weil sie dich zu schnell wieder voll und ganz vereinnahmen wollte. Und was sagt und denkt man nicht alles, wenn man wütend oder genervt ist...ohne es im Detail genau so zu wollen. Tief in deinem Innersten hast du ihr sicher nicht wirklich etwas böses oder gar Krankheit und Tod gewünscht. Ich wünsche deiner Mutter alles Gute, dass sie wieder auf die Beine kommt und ihr beide den Neustart beginnen könnt, den du jetzt so feste herbeisehnst. LG ...die ohne Zopf |
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![]() Mitglied seit 20.11.2004 |
Ach so ja, und ganz wichtig natürlich auch....
Alles Liebe zu deinem Geburtstag, auch wenn du heute traurig bist, halt die Ohren steif ... und mögen alle deine Wünsche in Erfüllung gehen. LG ...die ohne Zopf |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo " die ohne Zopf",
danke für Deine lieben Worte. Ich habe sie zeitweise wirklich gehasst, die letzten 10 Jahre waren schlimm für mich. Sie ist sogar mit dem Messer auf meinen Vater losgegangen. Wenn bei uns das Telefon geklingelt hat, habe ich angefangen zu zittern. Wenn ich meinen Freund nicht hätte, wüsste ich gar nicht wie ich mit all dem fertig werden würde. Und jetzt sitze ich hier und mir laufen die Tränen, weil ich Angst habe sie zu verlieren. Jetzt fallen mir all die schönen Momente ein, die es ja früher auch gab. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 06.12.2005 |
Hallo Katrin,
oh je, Du Arme... Genieße die Erinnerungen an die schönen Momente und versuche, nicht zu denken, "was wäre wenn", das ist nur... zermürbend. Alles Gute zu Deinem Geburtstag und viel Kraft wünsche ich Dir! Liebe Grüsse Susanne |
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![]() Mitglied seit 20.11.2004 |
Das ist normal, Katrin... wenn wir Menschen verloren haben oder im Begriff sind, sie zu verlieren, erinnern wir uns immer nur an ihre guten Eigenschaften und die schönen Erlebnisse mit ihnen...und würde sonstwas dafür geben, Dinge JETZT anders , besser machen zu können, wenn wir nochmal die Chance dazu bekämen.
Wir verdrängen ein wenig, dass es uns der andere auch nicht immer leicht gemacht hat. LG ...die ohne Zopf |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo Susanne,
DANKE !!!! Vielleicht schafft sie es ja. Sie hat schon soviel geschafft, sie hatte vor einigen Jahren Brustkrebs. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
@ die ohne Zopf.
Katrin |
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![]() Mitglied seit 06.12.2005 |
Und was erwartest Du, wenn sie dann aus dem Krankenhaus entlassen wird?
Denkst Du, sie ist dann ein anderer Mensch? Denk an Dich! An die schönen Erinnerungen, und an Deinen Geburtstag! |
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![]() Mitglied seit 27.04.2004 |
ich glaube nicht, dass es darum geht, dass sie dann ein anderer Mensch ist
es ist die Mutter und ich glaube eine Mutter bleibt eine Mutter sie hat dich geboren und wie auch immer ernährt gibt olga4 zu Bedenken |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
@ Susanne,
nein, sie wird kein anderer Mensch sein wenn sie aus dem KH kommt. Vor 2 Jahren hat sie schon mal eine Kur gemacht, die " Wirkung" hat ca. 6 Monate angehalten. Dann ging alles wieder von vorne los. Darum habe ich ja uach wieder " dicht gemacht " als sie wieder auf " glückliche Familie" machen wollte. Mein Freund sagt dasselbe wie Du Es ist bloss jetzt sooooooooooooo AKUT !!!! Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
@olga4,
in meinem Kopf geht im Moment alles durcheinander. Ich hatte eigentlich gedacht, mit meiner Mutter abgeschlossen zu haben. Aber wie Du schon sagst, Mutter bleibt wohl Mutter. Egal ob gut oder schlecht. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 06.12.2005 |
Sie hat sich aber nicht so benommen, Olga.
Und wahrscheinlich hat Katrin ein herzlicheres Verhältnis zu der Kassiererin in ihrem Discountmarkt, als zu ihrer Mutter... Das sind doch nur... Phrasen... |
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![]() Mitglied seit 27.04.2004 |
@vinotinto
das sind keine Phrasen, das ist die Wahrheit |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Es tut manchmal sehr weh, dass Mutter immer Mutter bleibt. Aber im Grunde ist es wohl so.
Katrin, ich drück Dich |
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![]() Mitglied seit 25.01.2005 |
da muss ich Susanne zustimmen - irgendwo hört das angebliche "Muttersein" auf - manchmal zu früh...aber es hört auf!
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![]() Mitglied seit 27.04.2004 |
ich bin Mutter,
ich bin Tochter ich bin Schwester ich bin Tante das hört nicht auf |
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![]() Mitglied seit 11.06.2006 |
Hallo Kathrin,
wenn du nur irgendwie die Möglichkeit hast, dann fahre ''jetzt'' zu deiner Mutter, setz dich an ihr Bett und halte ihre Hand. Wenn sie wirklich gehen muss, wird es dir ein Trost sein, das du in diesen Stunden bei ihr warst. Das eine Möglichkeit, die man nur ein einziges Mal im Leben hat. Wenn deine Mutter wieder genesen sollte, kannst du diese Stunden an ihrem Bett als ''deine Annäherung'' an sie begreifen, und selbst festlegen, wie es danach weiter gehen wird, wie ''dicht'' du sie an dich ran lässt und wo du die Grenzen ziehst. Als meine Mutter starb saß ich eine Woche lang fast ununterbrochen an ihrem Bett ... Mein Mann hatte Verständnis für mich, das ich das ''haben musste'', nahm Urlaub und kümmerte sich um die Kinder. Es hat mir sehr geholfen, ihren Tod zu verarbeiten, ich kann wirklich nur dazu raten. Alles Gute! Lieben Gruß
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![]() Mitglied seit 11.06.2006 |
und noch ein Nachtrag ... ich rate ^das nicht um der Mutter was ''Gutes'' zu tun, sondern für Dich selbst.
Lieben Gruß
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![]() Mitglied seit 06.12.2005 |
Schön, Olga, dann kannst Du Dich ja darauf ausruhen und brauchst nichts dafür zu tun...
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![]() Mitglied seit 27.04.2004 |
da hat nix mit ausruhen zu tun
es ist einfach Fakt was ich daraus mache oder nicht ist was ganz anderes |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
hallo katrin,
ich drück dich mal gaaanz feste und jetzt gratuliere ich noch zum ? geburtstag. ich kann mich sehr gut in dich reinversetzen. ich habe am freitag abend erfahren, daß mein intimfeind aus unserer gruppe aus dem jahr 1987 letztes jahr verstorben ist. ich hätte den damals stündlich stehenden fußes erschlagen können, so widerlich wie der sich aufgeführt hat. und trotzdem hatte ich am freitag böse zu schlucken, daß ich nicht nen heulkrampf gekriegt habe. warte mal, ich schreib dir eben mal ne km. lg uschi |
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![]() Mitglied seit 06.07.2001 |
Hallo,
Susanne und Olga ... ihr habt wohl irgendwo beide Recht, aber ich kenne auch das Gefühl ..."hätteste doch" ... oder "könnte ich noch" ... und das kann kein so gut gemeinter Zuspruch so richtig lindern. Dir Katrin erstmal alles Gute zum Geburtstag und viel Kraft für die nächste Zeit, denn die wirst du so oder so brauchen. Hinter einem Darmverschluß steckt ja in aller Regel eine ernst zu nehmende Krankheit ... und deine Mutter wird nach deinen Aussagen zu urteilen ja vermutlich nicht die stärkste Persönlichkeit sein/haben. Sollte es wirklich jetzt zum Schlimmsten kommen, dann wird ihr das vielleicht eine sehr schlimme Zeit ersparen, das sollte dir Trost sein, denn den Zwiespalt, der eigenen Mutter die Erlösung zu wünschen, wünsche ich keinem. Gruß Sia |
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![]() Mitglied seit 02.03.2002 |
Warum nur gibt es immer wieder Leute, die versuchen, jemandem einzureden, er habe eine moralische Verpflichtung, seine Eltern zu mögen.... allein aus der Tatsache heraus, dass es sich nun mal um den Vater oder die Mutter handelt??????
Warum darf man hierbei nicht differenzieren, wir man es bei anderen Personen, denen man im Laufe des Lebens begegnet, machen kann? Ich kann vonotintos Aussage nur "unterschreiben"!! |
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![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Liebe Katrin!
Zuerst mal herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag! Was Du aber im Moment durchmachst, aber auch Deine Mutter, wünscht man dem schlimmsten Feind nicht! Egal was er getan hat! Aber was Deine Mutter betrifft, bewahrheitet sich für mich, dass man in solchen Momenten alles zurückschiebt, was Schlimmes passiert ist, denn es zählt doch nun nur der Mensch, oder! Wünsche Dir die Kraft, Deiner Mutter beistehen zu können und hoffe, dass ihr Beide vielleicht noch mal einen Neuanfang starten könnt. Denn manchmal wird man auch durch solche Krankheiten geläutert. Liebe Grüße
Mary
*Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen. * Anaximander, ( etwa 615 - 545 v. Chr. ) *Bewohnerin der * Begegnungsinsel * |
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![]() Mitglied seit 09.02.2008 |
"Man muss Geduld haben,
gegen das Ungelöste im Herzen, und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben, wie verschlossene Stuben, und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Es handelt sich darum, alles zu leben. Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antwort hinein." Rilke, Briefe |
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![]() Mitglied seit 25.01.2005 |
<<sie hat dich geboren und wie auch immer ernährt>>
olga, das sagt ja schon alles...die Ernährung sollte nicht aufhören,auch wenn sie eine andere Substanz annimmt. Und wenn das aufhört, dann pfeift man irgendwann auf die Blutsbande. |
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![]() Mitglied seit 06.10.2006 |
Brigitte, grundsätzlich möchte ich dir 100% zustimmen, jedoch ist das alles immer einfach gesagt als getan!
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![]() Mitglied seit 27.04.2004 |
@brigitte
es geht mir nicht um die moralische Verpflichtung eher um die genetische Verflechtung |
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![]() Mitglied seit 25.01.2005 |
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![]() Mitglied seit 11.06.2006 |
Ich wollte nochmal verdeutlichen, das ich ^das nicht rate, weil ich eine moralische Verpflichtung sehen würde ... die sehe ich keineswegs.
Ich habe sogar vollstes Verständnis dafür, wenn man sich nach sehr viel Unrecht und Elend und Leid, das man erfahren musste, von einem Menschen distanziert, auch wenn es Blutsbande gibt ... Jeder Mensch ist nur bis zu einem gewissen Punkt Leidensfähig, irgendwann muss man ''an sich selbst'' denken, um nicht kaputt zu gehen ... und es gibt nunmal auch zwischen Eltern und Kindern desaströse Beziehungsformen, Verwandschaft allein kann die nicht abfedern. Aber gerade, wenn man schon ''vor'' dem Ableben eines Menschen zweifelt und sich Vorwürfe macht ''warum habe ich nicht ... hätte ich doch ... es gab ja auch soviel schönes'' sollte man sich überlegen, ob man diesen ''Abschied'' nicht praktiziert ... Für die eigene Seele, den eigenen inneren Frieden ... und nicht für die Mutter oder ''um der Guten Zeiten Willen'' ... sondern damit man irgendwann damit ''gut'' abschliessen kann. Lieben Gruß
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![]() Mitglied seit 20.11.2004 |
Brigitte, wenn ich Olga richtig verstehe, dann geht es ihr gar nicht darum, dass man Eltern um jeden Preis zu mögen hat.
Ich denke auch, dass zwischen Eltern und Kindern ein sehr enges Band besteht, das schwer zu zerreißen ist, egal wieviel schlimmes vorgefallen sein mag. Selbst, wenn zwischen beiden lange Zeit kein Kontakt mehr besteht, ist es zumindest häufig doch so, dass die Gedanken immer noch sehr darum kreisen, selbst, wenn es negative Gedanken sind. So bleibt man irgendwie in ihrem "Bann". Es mag sein, dass sowohl Eltern ihre Kindern als auch umgekehrt mehr verzeihen als anderen Menschen...aber auch für sie gibt es Grenzen. LG ...die ohne Zopf |
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![]() Mitglied seit 27.04.2004 |
danke
an die ohne Zopf sagt olga4 |
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![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Hallo OZ!
Genau so sehe ich das auch! Es ist schon manch einer im Nachhinein anderes Sinnes geworden und sagt sich dann: Hätte ich doch, oder?? Liebe Grüße
Mary
*Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen. * Anaximander, ( etwa 615 - 545 v. Chr. ) *Bewohnerin der * Begegnungsinsel * |
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![]() Mitglied seit 02.03.2002 |
Ja, ja, ja...ok!
Ich bin ja selbst eine, die weich geworden ist und in die Knie ging! Nach über 1o kontaktlosen Jahren zu meiner Mutter bin ich eines Tages von einem Krankenhaus angerufen worden und mir wurde mitgeteilt, dass meine Ma wegen Darmkrebs operiert worden ist. Zu meiner Erleichertung führte mich eine Krankenschwester der Intensivstation an ihr Bett. Ich hätte meine eigene Mutter nicht mal mehr erkannt nach all den Jahren! Was sollte ich machen? Diese "Zicke" hatte die letzen Jahrzehnte damit verbacht, sich mit all ihren Feunden und unseren Verwandten zu streiten. Sie hatte wirklich, nachdem mein Vater gestorben war, niemanden mehr! Seitdem ist unser Kontakt regelmäßig aber nicht wirklich herzlich. Für mich sind es Pflichtübungen und ich empfinde mich dabei schon fast als scheinheilig. Unausgesprochenes der letzten Jahrzehnte bleibt weiterhin unausgesprochen. Was auch daran liegen mag, dass ich kein Freund von "Nachbearbeitungen" bin. Was passiert ist, ist passiert und daran ändert auch kein Diskutieren und keine Ursachenforschung was. Insofern: Aus der Tochter-Nummer kommste nicht raus!!!!! |
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![]() Mitglied seit 11.06.2006 |
@Brigitte:
kann ich gut verstehen. Ich denke auch nicht, das ''Nachbearbeitungen'' immer so gut und so richtig sind ... Ich finde es wichtiger, das man irgendwann mit ''gutem Gewissen'' aus der Nummer rauskommt, und sich sagen kann: ''ich habe Abschied genommen'' ... ''das war ein Abschluss''. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn man noch Jahrelang von einem Menschen in seinen Träumen ''verfolgt'' wird, der mit erhobenem Zeigefinger vor einem steht und einem ein schlechtes Gewissen macht ... und genau sowas kann passieren, wenn man keinen Abschluss findet ... Denn die eigene Seele ist blöderweise nicht immer gerecht und objektiv, sondern sie lässt zu, das man sich selbst mit Vorwürfen fertig macht ... egal wie ''unberechtigt'' sie sind ... denn seelischer Schmerz ist keinerlei ''Logik'' unterworfen. Lieben Gruß
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![]() Mitglied seit 27.01.2005 |
Hallo Katrin!
Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute zu Deinem Geburtstag! Dies ist ein Tag, der Dich sehr eng mit Deiner Mutter verbindet - da ist es natürlich besonders schlimm, eine solche Situation zu erleben. Ich rate Dir, dass du innerlich Deinen Frieden mit ihr finden solltest. Fahr zu ihr - halte ihre Hand, und rede mit ihr. Erzähl ihr (in ruhigen, besonnenen Worten) von Deinen Ängsten, Deinen Hoffnungen. Mach ihr keine Vorwürfe. Denn sollte sie es nicht überleben, wird dies die letzte Möglichkeit für Dich gewesen sein, Kontakt zu ihr aufzunehmen. Tu es nicht (nur) für sie - Tu es für Dich. Wenn Du jetzt in "Trotz" verfällst, wirst DU Dein ganzes Leben damit verbringen müssen. Mit den Lebenden reden ist einfacher, als sich lebenslang mit den Toten auseinandersetzen zu "müssen". (Dies ist zumindest mein ganz eigenes Erleben) @ Brigitte: Ich denke hierbei weniger um "moralische Verantwortung den Eltern gegenüber" - sondern einfach daran, dass der Gedanke "Was wäre gewesen, wenn ........ " nicht soviel Macht über die Gedanken haben soll, wenn man der Sache schon vorher entgegen treten kann. Liebe Grüße Zauber |
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![]() Mitglied seit 27.01.2005 |
Da hat sich jetzt, während ich geschrieben und nachgedacht hab, einiges überschnitten.
Aber was ich lese, bestätigt mich - Tochter ist man lebenslang (Auch über den Tod der Mutter hinaus) |
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![]() Mitglied seit 11.03.2006 |
Moin Kathrin
... und erstmal alles Gute zum Geburtstag. Du hast keine Verpflichtung, Deine Mutter zu mögen oder gar zu lieben. Im Verlaufe eines Lebens mit einer Alkoholikerin passiert soviel - da bleibt häufig kein Platz mehr für Liebe, dann kann man froh sein, wenn noch halbwegs der Platz bleibt, zu sich selber zu stehen. Tu einfach, was DIR guttut. Sollte es tatsächlich das Gespräch mit Deiner Mutter sein, dann führe es - sollte es das nicht sein, dann laß Dir nicht einreden, daß Du das aber machen mußt. Du bist zu nichts verpflichtet - solltest Du dich für den Kontakt mir ihr entscheiden, paß auf, daß Du nicht völlig vereinnahmt wirst. @ Zauberküche, Olga ...: Tochter ist man zwar lebenslang - aber das verpflichtet einen zu gar nichts! LG Anne |
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![]() Mitglied seit 06.12.2005 |
OZR, gibt es dieses enge Band wirklich?
Ich meine, ohne, dass man etwas dafür tun muss. Oder wird es einem in Wahrheit nur von seiner Umwelt eingeredet? Mit so Sätzen, wie "sie ist schließlich Deine Mutter"... Zaubers "moralische Verantwortung" gefällt mir deutlich besser! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Katrin, eines solltest Du bei all Deiner Wut, Verzweiflung und Ratlosigkeit in dieser Situation versuchen zu bedenken: Es ist nicht unbedingt Deine Mutter, die Dich so fertig macht, es ist ihre Krankheit. Alkoholismus (ich weiß, heißt korrekt bestimmt anders) ist eine Krankheit und ein Symptom ist eine massive Persönlichkeitsveränderung.
Ich weiß wie schwierig es ist, damit umzugehen, ich hatte 2 Alzheimer- bzw. Demenzfälle in der Familie und da liegt der Fall ähnlich, die Menschen sind nicht mehr Herr ihrer Worte, Taten und Gefühle und aggressives, wehleidiges, forderndes, ver- und zerstörendes etc. Verhalten ist nur Ausdruck dessen, dass sie wohl merken oder ahnen, dass etwas mit ihnen nicht stimmt und dass sie es selber nicht mehr reparieren können. Vielleicht hilft Dir das Verinnerlichen dieser Erkenntnis, mit Deiner Mutter besser umzugehen und die nötige Distanz zu wahren ohne gleich alle Zelte abzubrechen (wenn Du das willst). Du schreibst ja selber, dass sie nach einer zumindest kurzzeitig erfolgreichen Therapie ganz anders war. Deswegen musst Du trotzdem nichts tun, was Du nicht willst oder was über Deine Kräfte geht, und dabei musst Du auch kein schlechtes Gewissen haben. Alles Gute und viel Kraft! susa |
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![]() Mitglied seit 13.05.2009 |
Hallo
Nachträglich Alles Gute zum Geburtstag. Mach einfach das was Du für richtig hälst , und Du Dich gut fühlst. Grüße Mariebarb |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo Ihr LIEBEN,
vielen Dank für Eure liebevollen Worte hier und per KM. Jeder von Euch hat in irgendeiner Weise Recht. Nach dem der erste Schock überwunden ist, sehe ich einiges nüchterner. Ich wünsche Ihr natürlich dass sie überlebt. Nur in den letzten Jahren ist zuviel passiert. Sie ist 54 Jahre und seid ihrem 13 Lebensjahr nimmt sie Psychopharmaka. Sie leidet unter Depressionen. Dann kam der Alkohol dazu........dann die massiv-aggressiven Ausbrüche ( auch in den Phasen in denen sie nicht getrunken hat ). Und immer sind alle anderen an allem Schuld. Jede Therapie in der ihr gesagt wurde, dass nicht die anderen Schuld sind, wurde abgebrochen. Schlimm war auch wie sehr sie klammert. Ich bin 5 x die Woche in meiner Mittagspause ( 60 Minuten ) zu meinen Eltern gefahren. Hat ihr aber nicht gereicht, wir mussten auch noch mehrmals tägl. telefonieren. Sie hat jeden Abend zu unserer Essenzeit angerufen bzw. Samstags und Sonntags zum Frühstück. Es war ihr aber durchaus bewusst, sie hat sich immer mit : " Na esst / frühstückt ihr gerade ? " gemeldet. Um 7. 00 Uhr fange ich an zu arbeiten ca. 3 Minuten nach 7 ruft meine Mutter an u.sw.. Als ich ihr klarmachen wollte, wie sehr ihr verhalten nervt, bekam ich zur Antwort: " Man kann mir doch nicht vorwerfen, wenn ich MAL meine Tochter anrufe. Da denke ich mir doch nichts bei." Ich glaube nicht, dass ein Neuanfang wie man sich ihn wünschen würde möglich ist. Ich muss auch endlich mal an mich und meinen Freund denken. Was der in den letzten Jahren durch meine Mutter mittmachen musste..........................der kommt aus einer "normalen" Familie und kannte sowas nicht. Immer mal wieder stand mein Vater mit zerissenen Klamotten vor der Tür und musste bei uns schlafen, dann war städig die Polizei bei meinen Eltern ( ihr Arzt hatte uns gesagt, wenn sie wieder ausrastet sollten wir immer die Polizei rufen ). Später hat sie die Sache dann gedreht. Sie hat die Polizei angerufen und gesagt, mein Vater hätte sie geschlagen. Sogar die Polizisten haben meine Vater geraten sich endlich von ihr zu trennen. Sie ist heute noch mal operiert wurden und liegt jetzt an der Dialyse. Auch wenn sie körperlich wieder gesund wird, psychisch wird sie nie wieder gesund. Noch mal DANKE für Euren Zuspruch. Sich bei " Fremden " auszuweinen geht manchmal leichter als bei Familie / Freunden Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
hallo katrin,
nach deinem letzten posting glaube ich auch nicht mehr, daß eine größere annäherung für dich gut wäre. jeder mensch hat nicht nur das recht, sondern ist auch verpflichtet, sich selbst zu fragen, kann ich, bzw. will ich weiter in eine beziehung die fragwürdig ist, meine kraft investieren. du hast auch geschrieben, daß deine mutter es ablehnt, was bei sich zu ändern, und sie hat ja in den letzten jahren dauernd handgreiflich bewiesen, daß das ihr vollster ernst ist. im stich gelassen hat niemand deine mutter, sie hat sich selber im stich gelassen und wirft das jedem anderen vor. und wie du auch schreibst, daß du die sache jetzt nüchterner siehst, sehe ich keinerlei gründe, weshalb du dir lieblosigkeit vorwerfen solltest. und ein schlechtes gewissen dir einzureden finde ich auch nicht sooo doll. lg uschi |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo Uschi,
ich habe auch Angst vor einer Annährung, man macht sich wieder Hoffung " ALLES WIRD GUT" und wird wieder enttäuscht. Sollte sie die Krankheit gut überstehen, was ich ihr wünsche. Müsste es sehr langsam gehen mit einer Annährung. Das man sich vielleicht hin und wieder auf einen Kaffee trifft ( sollte sie trocken bleiben ). Mehr kann und will ich nicht mehr in die Bezieheung investieren. Bis letztes Jahr, hatte sie ja immer noch meinen Vater ( an dem ich sehr hänge ) als Druckmittel. Mein Gedanke war immer, wenn ich jetzt nicht mehr zu meinen Eltern gehe, hat er ja nur noch das sche*ss-Leben mit meiner Mutter. Das schlimme bei mir ist, ich rede mir selber ein schlechtes Gewissen ein Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 23.09.2008 |
hallo,
ich bin noch sehr jung und man mag mir verzeihen, daß ich denke, daß es hier gar nicht um eine unmittelbare Annäherung geht. Das denke ich, weil meine Mutter (auch ohne das sie krank und Alkoholikerin wäre) mich immer irgendwie unter Druck gesetzt hat. Mein Vater ist früh gestorben und er fehlt mir so sehr, weil er das Bindeglied zwischen mir und meiner Mutter war. Meine Geschwister sind mit Abstand sehr viel älter als ich und es dauerte, bis ich für mich bzgl. meiner Mutter eine Entscheidung treffen konnte. Vielleicht habe ich deshalb früh geheiratet und sehe manche Dinge anders, als Gleichaltrige. Ich möchte alles anders machen mit meinen Töchtern und bin froh, daß mein Mann so ganz Familienvater ist. Als mein Vater verstarb, brach für mich alles zusammen und ich war nicht in der Lage zu gehen, denn ich war noch nicht volljährig. Der Gedanke, daß meine Mutter bald wegen hohen Alters sterben wird, macht mir bedeutend weniger zu schaffen. Mich wundert dieser Gedanke ein wenig, denn auch als kleineres Kind gab es durchaus schöne Begebenheiten und lustige Geschichten über meine Mutter. Aber nach dem, was ich heute rückblickend realisiert habe, ist unsere Mutter-Tochter-Beziehung nicht mehr zu retten. Wir haben letzten heilig Abend mit meinen Geschwistern einen Kompromis geschlossen. Sie lässt mich in Ruhe und unterhält sich mit mir, wie mit einem Erwachsenen-oder sie hat zu schweigen. Meine Mutter will sich mir gar nicht annähern, weil ich widerrechtlich und ungeplant in ihr Leben eingedrungen bin, denn eigentlich wollte sie mich gar nicht. Mein Vater hatte mich aufgefangen. Er war für mich immer der Verbündete und hat mich beschützt vor meiner Mutter. Eigentlich wollen doch alle nur Kind seiner Eltern sein, aber wollen auch Eltern immer Eltern sein? trauriges Tschüs |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
hallo katrin,
der erste teil deines postings gefällt mir sehr gut, erst mal so ein bißchen unverbindlich einen kleinen kaffeeklatsch und gucken, ob sie sich damit zufriedengibt. (was ich ja noch nicht so recht glaube,) aber wenn sie dann gleich wieder ihr "einnehmendes" verhalten an den tag legt, rückzug. mit dem schlechten gewissen, das du dir selber einredest, ist das ne ganz andere sache. da hatte ich auch monatelang gegen mich selbst krieg geführt. und weißt du, was ich gemacht habe - ich habe mir große zettel geschrieben und die an allen türen angepappt. Ich brauche kein schlechtes gewissen zu haben !!!!!!!! Du, ob du es glaubst oder nicht, das hat geholfen. vielleicht probierst du es auch mal. lg uschi |
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![]() Mitglied seit 11.06.2006 |
Hallo nochmal ...
ich kann mir durchaus vorstellen, das die Zettel dir (@Uschi) geholfen haben. Allerdings helfen solche Zettel nur im ''Wachzustand'', in dem man nachdenken kann und sich bewusst machen kann, was alles passiert ist. Man kann das ''schlechte Gewissen'' sozusagen abfedern. Was anderes ist es, wenn man nachts in seinen Träumen davon überfallen wird. Dann werden daraus echte Albträume, in denen man sich nicht wehren kann. Dann ist man den ''Vorwürfen'' hilflos ausgeliefert, und sowas kann sich Monatelang hinziehen. ... und das ist wirklich alles andere als eine angenehme Situation. Wer sowas noch nicht erlebt hat, kann sich kaum vorstellen, wie fertig einen sowas machen kann... Lieben Gruß
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
hallo jienniasy,
doch, ich kanns mir so gut vorstellen, brauchs aber gar nicht, diese alpträume haben mich so fix und fertig gemacht, das ich mich kaum noch einzuschlafen getraut habe aus angst vor diesem träumen. ich habe nächtelang gelesen, gestrickt, gehäkelt und weiß der teufel was noch alles, nur damit ich nicht eingeschlafen bin. irgendwie hat sich die häufigkeit dieser träume aber verringert, als ich diese zettel praktisch dauernd vor augen hatte und jetzt schlafe ich zwar immer noch ziemlich wenig, aber die träume, die ich dann mal - sehr selten - habe, sind eigentlich richtig angenehm. lg uschi |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo, es ist nicht einmal so selten, dass in den Familien kein Zusammenhalt mehr ist. Viele reden nur nicht so offen darüber. Mein Eindruck ist, dass Deine Mutter sich allein gefühlt hat und durch ihre ständigen Telefonate Aufmerksamkeit und Zuwendung wollte. Aber mit einem Menschen zu leben der Depressionen hat und dazu Alkoholabhängig- das ist schon heftig.
Wenn es Dich so sehr bedrückt, dann besuche deine Mutter im Krankenhaus. Gebe ihr das Gefühl nicht ganz allein zu sein. Sie ist krank und weiß vielleicht oft nicht einmal was sie getan hat. Aber allein das Gefühl jemand an seinem Bett zu wissen, wird schon sehr tröstend für Deine Mutter sein. Und Du kannst gehen, wann immer Du es möchtest. Und wichtig wäre danach auch- wenn sie wieder entlassen wird, dass sie einen Entzug macht und psychologische Hilfe bekommt. Nur die Einsamkeit wird sie wieder zum trinken bringen. Alles Liebe und viel Kraft für Dich/euch.....! LG Elfi
Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo,
die Phase mit den Träumen habe ich ( so hoffe ich) gerade hinter mir . Ich habe die letzten Jahre fast permanent von meiner Mutter geträumt und es waren immer Träume in denen es um Alkohol und um Gewalt ging. Seit einigen Wochen ist es vorbei. Bei mir ist es im Moment eher der Fall, ich werde in den Morgenstunden wach und fange an zu grübeln. Das ich mir keine Vorwürfe machen muss, höre ich auch tägl. aus meinem näheren Umfeld. Es hilft mir schon sehr, dass ich auch hier soviel Zuspruch bekomme. @Swenja, man will unbedingt das Kind seiner Eltern sein. Ich denke auch oft wie schön wäre es Eltern zu haben die einen Unterstützen ( meine nicht finanziell ). Bei denen man sich auch mal Rat holen kann u.s.w. Bei mir war es schon immer andersrum. Wenn es Probleme gab standen sie bei mir vor der Tür. Mein Vater erzählt auch oft: ich wüsste ja gar nicht was wirklich alles vorgefallen ist, er hätte mir ja nicht immer alles erzählt....................... Er scheint fast stolz darauf zu sein, mir nicht jeden Tag, jeden Ausraster erzählt zu haben. Meine Mutter hat mich eigentlich respektvoll behandelt, sie ist mir gegenüber auch nicht gewalttätig geworden. Das haben immer nur mein Vater und meine Oma abbekommen. Wenn man sich wie Du von seiner Mutter ungeliebt fühlt bzw. es auch gesagt bekommt.......oh je, kann mir vorstellen wie man leidet. Hast Du viel Kontakt zu Deiner Mutter ? Mach es besser bei Deinen Töchtern, aber erdrück sie nicht mit Liebe. Gib ihnen die Freiheit die sie brauchen und den nötigen Halt. Sie werden es Dir danken Meine Mutter "liebt" mich zu sehr. Je mehr sie wollte, je weniger konnte ich geben. Was meinst Du was mein Vater und meine Oma mir für Lügen auftischen mussten, nur damit meine Mutter vor mir in einem guten Licht stand. Und ich wusste, dass sie lügen. Ich wünsche Dir und Deiner Familie ALLES LIEBE @all, meine Leben ist aber nicht nur schlecht, ich habe einen super lieben Freund , einen tollen Job und bin gesund. Wir hatten heute unseren 2 Arbeitstag nach 3 Wochen Urlaub und haben HEUTE den nächsten Urlaub für September gebucht. Ich will Euch doch auch mal was positives schreiben Wünsche Euch eine Albtraum freie Nacht. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
hallo katrin,
ich bin richtig stolz auf Dich, du guckst nach vorne und siehst zu, daß du mit dir einigermaßen im reinen bist. und wenn`s eben mal sein muß, läßt du deinen tränen auch freien lauf. holst anschließend tief luft, und machst einfach weiter. find ich echt klasse lg uschi |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Katrin,
ich habe seit einigen Tagen nur mitgelesen, aber erst heute abend habe ich einiges gefinden, dass ich ansprechen möchte. Dein Vater und deine Oma (die Mutter deiner Mutter?) haben dir Lügen aufgetischt. Dein Vater hat alles abbekommen. Er tut dir Leid, weil er nur noch das "Scheißleben mit deiner Mutter" hat? Deine Oma wird, wenn deine Mutter 54 ist, schon älter sein und in diesem Alter ist es nicht immer leicht, zu beurteilen, ob die Person noch im normalen Leben verwurzelt ist oder bereits Anzeichen von Demenz oder doch Weltfremdheit zeigt. Dein Vater aber. Er ist ein Mann Mitte 50? Warum handelt er so? Warum verschweigt er die Ausfälle deiner Mutter? Wen will er schützen? Doch nicht dich! Warum trennt er sich nicht von ihr? Ich meine, dass er dir nicht Leid tun muss, wenn er deine Mutter weiter erträgt, denn er hat es in der Hand, diesen Zustand zu ändern. Diese Art und Weise des "wir haben dir ja noch lange nicht alles gesagt" bringt DICH in gefühlsmäßige Not, aber zu welchem Zweck machen sie das? Lass dir kein schlechtes Gewissen einreden, nur weil dein Vater alles allein auf sich genommen hat (hat er ja auch gar nicht, denn er sagt es dir ja jetzt. Warum?) Lebe dein eigenes Leben und lasse dich nicht instrumentalisieren. LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Guten Morgen,
@ Uschi @Elfi mir ist schon bewusst, dass meine Mutter schwer psychissch krank ist und ihr verhalten eine Art Hilfeschrei. Die Ehe meiner Eltern war ja auch nicht glücklich. Es kommen ja auch noch andere Dinge hinzu z.B. bis zu 4 x die Woche zum Friseur gehen u.s.w. Sie hat schon mehrmals einen Entzug gemacht sich aber immer geweigert eine Langzeittherapie zu machen. In Behandlung ist sie aber seid ihrem 13. Lebensjahr. Und es ist die letzten 10 Jahre immer schlimmer geworden trotz Therapie. @Utee meine Mutter hat meinen Vater (62 Jahre) und ihre Mutter( 84 Jahre ) extrem unter Druck gesetzt. z.B. "wenn du Katrin was erzählst, bringe ich Dich um." Sie hat ja auch permanent mit Selbsmord gedroht. Wenn mir einer was erzählt hat, hat sie mal wieder einen ihrer Wutanfälle bekommen. Und die sind nicht von schlechten Eltern. Da wird dann mal die Brille von meinem Vater geschrottet u.s.w. Und auf sein Gegeüber eingetreten. Mein Vater hat sich ja letztes Jahr im Juni von ihr getrennt. Sein Wahn war immer: bei einer Scheidung geht veilleicht sein Haus drauf. Das er doch extra für seine Tochter gebaut hat Es hat ewigkeiten gedauert, ihm klar zu machen, dass mir ein ruhiges Leben wichtiger ist als ein Haus. Wirklich Rücksicht auf mich haben meine Eltern nie genommen. Mit diesem Satz triffst Du es voll ins schwarze: "Lebe dein eigenes Leben und lasse dich nicht instrumentalisieren. " Dass muss ich endlich lernen. Wünsche Euch einen schönen Tag. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Naja, als Partner hätte ich versucht, sie einweisen zu lassen. Die Morddrohungen hätte ich aufgenommen um sie nachweisen zu können. Im Zweifelsfall wäre ich weit weggezogen. Ihre Mutter hat es im Alter von 84 schon schwerer, schließlich ist sie ihr Kind. Bei Selbstmorddrohungen hätte ich, wenn es wirklich so schlimm mit ihr war, wie du schilderst, gesagt: "Tu's doch."
Aber ich freue mich, dass du vorhast, dieser Abhängigkeit ein Ende zu bereiten und dein eigenes Leben zu leben. LG und viel Erfolg dabei wünscht dir UTee |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo Utee,
was denkst Du wie schwer es ist jemanden einweisen zu lassen. Du kannst Dir gar nicht vorstelle, was wir schon alles unternommen haben. Solange sie letztendlich doch immer wieder "freiwillig" ( ohne Handschellen ) ins LKH gegangen ist, konnte Sie auch wieder gehen, wann sie wollte. Meine Mutter darf sogar in der Wohnng ihrer Mutter ( Wohnrecht ) im Haus von meinem Vater wohnen bleiben. Mein Vater ist vor einem Jahr aus seinem Haus ausgezogen. Die Wohnungen wären ja getrennt und von daher besteht keine Gefahr für meinen Vater. Obwohl es Zeugen gab das meine Mutter mit dem Messer auf meinen Vater logegangen ist. ( er hat keine Anzeige bei der Polizei erstattet ) Mir hat sie nur einmal mit Selbstmord gedroht. Dann habe ich ihr die Antwort gegeben,die Du auch vorgeschlagen hast. Wie gesagt, vieles lässt sich theoretisch leicht lösen....................ist in der Praxis aber nicht leicht. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Da hast du Recht, Katrin. Allerdings können außenstehende Anregungen auch des öfteren hilfreich sein, weil in so einer Stresssituation man sich als Betroffene(r) ja oft gedanklich im Kreis dreht.
LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo Utee,
aussenstehende geben mir die besseren Ratschläge als die eigene Familie . Von irgendwelchen Onkeln und Tanten ( die die ganze Geschichte nicht bis ins Detail kannten ) habe ich oft gehört, ich müsste mich kümmern u.s.w.. Man verheimlicht solche Sachen ja auch solange wie es geht. Was eindeutig ein Fehler ist. Die "Bösen" waren nach aussen immer mein Vater und ich. Meine Mutter ist überall die "nette Frau"gewesen. Ihr "wahres Gesicht" kannten die meisten ja nicht. Wünsche Dir einen schönen Abend. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
klasse katrin,
du hast`s erfaßt, mir hat vor über 20 jahren meine therapeutin geraten, alles was mich bedrückt, erst mal ins unreine aufzuschreiben. ich habs wörtlich genommen und nach meiner therapie riesenbriefe an sie geschrieben. die war so be-geistert davon und hat gemeint, besser wäre das auch nicht rübergekommen, wenn ich neben ihr gesessen hätte und versucht hätte, ihr zu erklären, was mit mir los ist. du macht`s jetzt genauso und klingst bei jedem posting besser. du verschließt nicht augen und ohren vor den tatsachen - und wenn man sich mal den frust so richtig schön von der seele geschrieben hat, wie du es jetzt seit tagen machst, geht`s dir doch sehr viel besser. oder lg uschi |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo Uschi,
SO IST ES !!!!! Ich scheibe und es geht mir besser. Es fällt mir aber auch immer mehr ein. Meine Gedanken werden entwirrt Es ist schon eine Hilfe, von unterschiedlichen Menschen, jeden Alters Reaktionen zu bekommen. Eine sehr gute Feundin rückt meine Sicht auch immer wieder grade. Ihre Mutter war auch alkoholkrank und ist daran verstorben. Sie kann also nachvollziehen was ich fühle. Ich fange auch an zu begreifen: Meine Mutter ist psychisch schwer krank. Dafür kann sie nichts.................... ICH ABER AUCH NICHT !!!!! Ihr Zustand ist unverändert. Sie liegt im Tiefschlaf, der Zustand ist aber stabil. LIEBE GRÜSSE AN EUCH ALLE UND DANKE Katrin |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
hallo katrin,
klasse, wie du das machst. ich war jahrzehntelang auch ein verdrängungskünstler sondergleichen. alles, was grade nicht so besonders war, wurde erst mal ins letzte eckchen des gedächtnisses verschoben und nicht mehr angerührt. bis dann so ein punkt kam, der das faß praktisch zum überlaufen brachte und dann alles nach und nach wieder hochkam. ich nehme an, das passierte bei dir an deinem geburtstag. da hat man so das gefühl, alles falsch gemacht zu haben, was ein mensch nur falsch machen kann. ich kenn das nur zu gut bei mir selber. und in solchen momenten hilft`s mir sehr, das alles mir von der seele zu schreiben. es geht dann immer wieder aufwärts und man fühlt sich um zentner leichter. lg uschi |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo Uschi,
kann schon sein der " letzte Tropfen" kam an meinem Geburtstag. Mir wird immer klarer,ich habe auch nur ein Leben und viele Jahre sind durch die Situation schon nicht so schön gewesen, wie sie hätten sein können. Das soll sich jetzt ändern ob mit oder ohne Eltern. Schönen Abend noch.............. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo Ihr LIEBEN,
ich wollte Euch nur auf den neuesten Stand bringen. Meiner Mutter geht es weiterhin sehr schlecht, Freitagnacht und Samstagabend hiess es sie würde die nächsten Stunden wohl nicht schaffen. Seid Sonntag ist ihr Zustand stabil. Stabil heisst aber nur gleichbleibend schlecht. Sie liegt jetzt auch an der Herz-Lungen-Maschine. Jetzt plötzlich, hat sich auch meine Oma bei mir gemeldet. Das letzte Jahr war ich für Sie der schlechteste Mensch, weil ich mich nicht um meine Mutter gekümmert habe............... Mein Vater redet sich die letzten Jahre schön: sie war doch jetzt "trocken", sie wollte sich doch ändern u.s.w.. Ich sehe die Situation mit einer gewissen Distanz. DANK EURER HILFE !!!!!!! Mit meiner Oma habe ich ruhig und sachlich gesprochen und meinem Vater habe ich gesagt, dass ich die letzten Jahre nicht einfach vergessen kann. Wünsche Euch einen schönen Abend. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 07.05.2004 |
nimm sie alle in den Arm - und wein Dich aus, wenn Du alleine bist
meine Mama ist im letzten Jahr gestorben und ich immer noch sehr jetzt kannst Du den anderen noch helfen, nachher nicht mehr |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Deine Oma und dein Vater versuchen beide auf ihre eigene Weise mit der Situation umzugehen. Dazu kann auch - wie im Falle deines Vaters - gehören, sich selbst zu belügen, wie er es ja anscheinend schon so lange tut. Bleib bei deinem eigenen Weg, den du ja jetzt gefunden hast. Alles Liebe!
LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Guten Morgen,
@Monika die "Anderen" in den Arm nehmen und helfen, habe ich die letzten Jahre immer getan. Irgendwann muss ich auch mich mal in den Arm nehmen und mir helfen. Ich weiss nicht, ob Du alles gelesen hast ? Wir sind leider keine glückliche Familie in dem einer für den anderen da ist. Man kann nicht immer nur geben.............................. Ein kleines Beispiel warum ich meine Oma nicht einfach nur in den Arm nehmen kann: Vor 2 oder 3 Jahren hatte ich mich mal so richtig bei meiner Oma ausgeweint und sie sich bei mir, wie schlimm die Situation mit meiner Mutter für uns alle ist. Sie sagte dann: Dass bleibt aber unter uns, von diesem Gespräch erzählen wir deiner Mutter nichts. Habe ich auch nicht getan. Sie hat ALLES, was ich ihr erzählt habe meiner Mutter weiter erzählt und noch einiges dazu "gedichtet" was ich nicht gesagt habe. Oder als meine Mutter mal wieder eine Therapie angefangen hat, und die erste Woche weg war hat sie meiner Mutter erzählt: Ich würde bei mienem Vater sitzen und Pläne gegen sie schmieden. Nur war ich zu der Zeit ca. 400 km von meinem Vater entfernt Warum sie solche Sachen macht, kann ich Dir nicht sagen. Trotzdem verstehe ich den Schmerz den sie jetzt hat und spreche mit ihr. Meinen Vater nehme ich schon seid Jahren in den Arm immer, wenn es nach den Versprechungen meiner Mutter mal wieder nicht geklappt hat. Es macht es ihm ja auch nicht leichter sich alles schön zu reden, was nicht schön war. Wünsche Dir, dass Du bald nicht mehr so traurig über den Tod Deiner Mutter bist. @ Utee Es ist wie Du sagst jeder geht mit der Situation anders um. Mein Vater scheint wirklich die letzten Jahre zu verdrängen. Wenn es ihm besser damit geht, muss er es tun. Wünsche Euch einen schönen Tag. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
hallo katrin,
ich hab`s auch nicht so mit dem spruch - wenn dich einer auf die backe schlägt, halte ihm auch noch die andere hin -. und nach deinen schilderungen liefe es geradezu darauf hinaus, deine oma und deinen vater auch noch dafür zu belohnen, daß beide sich alles schön reden, sich selbst und alle anderen belügen. es würde sie meiner meinung nach nur bestärken, den tatsachen weiter nicht in`s auge gucken zu wollen oder zu brauchen. aber wo bleibst du dann es gab da mal von katja ebstein ein lied - wunder gibt es immer wieder - aber im falle deiner mutter glaube ich nicht an eine wundersame änderung. ich würde es an deiner stelle weiter so handhaben, sachlich zu bleiben, um dich selbst zu schützen. und damit du dich nicht immer selber in den arm nehmen mußt drücke ich dich jetzt gaaaanz fest. lg uschi |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo Uschi,
danke fürs drücken Ich muss mich ja nicht immer selbst in den Arm nehmen, meistens übernimmt das mein Freund Wie gesagt im Moment geht es mir gut. Ich kann Dir jetzt schon sagen was passiert, sollte meine Mutter wieder gesund werden. Zu erst müsste Sie wohl noch mind. 6 Monate im Krankenhaus bleiben. Danach wäre für meinen Vater und meine Oma ALLES vergessen und sie würden weiter machen wie die letzten Jahre. Es würde vielleicht auch 2 oder 3 Monate gut gehen.............................. Und dann würden wir wieder da stehen wo wir immer waren. An das Wunder glaube ich auch nicht mehr Habe auch schon klar gemacht: ICH stehe nicht mehr zur Verfügung. Zu mir braucht keiner mehr zu kommen. Ich werde nicht mehr hinfahren, wenn sie wieder die Wohnung zertrümmert. Meinen Vater nicht mehr bei uns wohnen lassen, keine Wäsche waschen, kein Essen kochen u.s.w. Wer immer wieder selbst in sein Unglück rennt, denen will ich nicht mehr helfen. Falls es doch funktionieren sollte, wäre ich die letzte die sich nicht gerne eines besseren belehren lässt. Ich habe es auch Euch zu verdanken, dass ich die Sache jetzt viel klarer sehe und mir nicht ständig Vorwürfe machen muss. Es ist schon schön, wie einem "fremde" Menschen helfen können. Hätte ich nie gedacht. Wünsche Dir eine gute Nacht. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
ach katrin,
so fremd kommst du mir gar nicht mehr vor ich find`s einfach klasse, daß du dich entschlossen hast, nicht mehr in dem alten fahrwasser weiterzuwursteln, auch auf die gefahr hin, daß du dabei über die wupper gingst. wenn dein vater und deine oma sich unbedingt in wunschträumen verlieren wollen, so ist das ihre ureigenste sache. sie sind vielleicht schon zu alt um noch was neues auszuprobieren und verlieren sich in wunschträumen, das ist das strickmuster, das sie die ganzen jahre praktiziert haben und was haben sie dabei erreicht - nix. aber wie du so schön sagtest, wenn sie sich wieder in ein tiefes loch - sprich enttäuschung - reinschaffen, ist es nicht deine pflicht, sie da wieder rauszuholen. toll find ichs auch, daß du dich nicht mehr so mit selbstvorwürfen abplagst, D U hast doch dafür nun wahrlich keinen grund. und trotz freund drück`ich dich jetzt nochmal lg uschi |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Guten Morgen Uschi,
mit fremd meinte ich auch eigentlich mehr, dass man sich nicht persönlich kennt Danke fürs drücken Drücke Dich zurück. Wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Guten Morgen,
hier mal eine kleine Zwischeninfo. meiner Mutter geht es wieder etwas besser. Sie ist zur Zeit nicht mehr an der Dialyse und nicht mehr an der Herzlungenmaschine. Sie soll jetzt wohl die nächsten Tage aus dem Tiefschlaf geholt werden. Meine Eisntellung hat sich ( oh Wunder Ich halte Distanz zu meiner Familie................ Und mir geht es gut damit. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
glückwunsch katrin,
ich weiß, es war nicht leicht für dich, bei dem vor tagen gefaßten entschluß zu bleiben. und deiner familie machst du damit klar, daß du nicht geneigt bist, dich nach herzenslust verdrehen und wenden zu lassen, so wie es oma und papa bisher gewohnt waren. fühle dich gedrückt lg uschi |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo Uschi,
fühl Dich zurück gedrückt Schönen Abend und LIEBE Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
na siehste katrin, man muß das nur wollen, daß es einem besser geht. und schon geht`s
lg. uschi |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Gut Katrin, denke an Dich selbst. Halte Deine Distanz und lebe im Frieden.
Mutter genannt zu werden und als solche geachtet und geliebt zu sein, ist ein privileg was nicht automatisch mit dem Namen kommt, sondern verdient werden muss. Ich habe eine auch eine bemerkenswerte Mutter, obwohl ich sie nie wegen ihrer Kälte und Brutalität geliebt habe, wünsche ich ihr doch nichts schlechtes. Ich habe es nach endlosen Versuchen aufgegeben ein normales Verhältniss mit ihr zu haben und endgültig einen Schluss-strich gezogen. Endlich nur noch Ruhe und Frieden. Keine schriftlichen Bosheiten mehr, keine Beleidigungen per Telefon. Wie sagt man doch ? "Wer nicht will der hat schon! Viel glück und immer den Kopf hoch |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo Batina,
meine Mutter war mir gegenüber nie Gewalttätig. Im Gegenteil, sie behauptet immer sie liebt mich. „Ich bin doch ihr Kind“ Für mich ist sowas keine Liebe, wenn man jemanden unbedingt an sich binden will. Als ich sie vor Ihrer OP im Krankenhaus besucht habe, kam z.B. von ihr ob ich mich jetzt um ihre Wäsche kümmern könnte.( macht sonst ihre Mutter ) Sie weiss, dass ich jeden Tag 8 Std. arbeite und für meinen Vater wasche und teilweise Koche. Wenn ich meine Tochter wirklich liebe, wäre doch mein Gedanke: „ die hat schon genug zu tun“…….und nicht: " wenn sie für ihren Vater was macht, muss sie für mich auch was machen.“ Als ich von diesem Besuch aus dem KH nach Hause kam, war das erste was mein Freund gesagt hat: "Deine Mutter hat gerade angerufen"...................................... Wenn ich weiter Kontakt zu ihr halten würde, wenn sie wieder Gesund werden sollte, würde es genauso weiter gehen. Fahr mich zum Arzt, Friseur, Einkaufen u.s.w.. Bei ihr gibt es kein Mittelmaß nur ganz oder gar nicht. Und mir geht es mit gar nicht nun mal besser. Wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo.
mal wieder eine kleine Zwischeninfo. Meiner Mutter geht es wieder schlechter es sind wieder Keime in der Lunge. Die Lage ist wieder sehr ernst. Die Ärztin hat meinen Vater gefragt, warum ich nicht in Krankenhaus käme. Seine Antwort: " Das wüsste er auch nicht. Ich könnte es wohl nicht sehen" !!!!!!!!!! Die Ärztin möchte mich jetzt sprechen. Erst letzten Sonntag habe ich ihm sehr deutlich klar gemacht, dass ich nicht das Bedürfnis habe sie zu sehen. Er kann auch nicht verstehen warum ich nicht ins Krankenhaus komme. Meine Mutter liebt mich doch so UND WIR HÄTTEN UNS DOCH AUSGESPROCHEN !!!!!!! Von einer Ausprache weiss ich nichts !!!!!! Er will mir permanent einreden was für eine gute Mutter ich doch habe...................... Sie hätte ich so vermisst als ich nicht mit ihr gesprochen habe.............. Als ich dann sagte: den Grund warum ich nicht mit ihr geprochen habe ist ja wohl klar, war seine Antwort: er wüsste auch nicht warum ich nicht mit ihr gesprochen habe. Es hätte doch alles nur am Alkohol gelegen u.s.w.. Die Persönlichkeitsstörung gibt es plötzlich nicht mehr. Meine Oma ezählt ihm ja jetzt auch immer mehr, was im letzten Jahr so alles vorgefallen ist. Meine Mutter ist auch mehrfach auf ihre Mutter losgegangen. Seine Sicht der Dinge: Meine Oma hätte meine Mutter provoziert !!!!! Also hat er sie auch provoziert wenn sie auf ihn losgegangen ist ???? Oder wie sollen wir die Sache jetzt vestehen ????? Er kann doch nicht alle Tatsachen verdrängen. Ich werde die Ärztin morgen anrufen, hören was sie von mir möchte und ihr meine Sicht der Dinge erklären. Wenn sie es für den "Heilungsprozess" für notwendig hält, das ich meine Mutter besuche, werde ich es tun. Ich möchte mir später nichts nachsagen lassen müssen. Ich werde meiner Mutter keine Vorwürfe machen aber ihr auch nicht die grosse Liebe vorspielen. Ich lasse mich also mal wieder manipulieren Ist aber auch ein gewisser Selbstschutz, ich wäre warscheinlich die, die sich dann wieder Vorwürfe mach Ich habe so die Schnau*e voll. Bekomme ich wirklich erst Ruhe, wenn ich den Kontakt zu meiner Familie vollkommen abbreche ???? Viele meiner Bekannten raten mir dazu. Wünsche Euch noch einen schönen Sonntag Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 25.11.2006 |
hallo
katrin ja du bekommst est ruhe wenn du den kontakt abbrichst sonst wird es immer gedreht und gewendet wie es am besten passt viele grüße |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo Christine,
ich sehe es ja auch so. Wie lange soll ich mein Leben denn noch von meiner Familie bestimmen lassen ? Nur der letzte, entgültige Schnitt ist halt schwer. Aber ich habe auch nur ein Leben und möchte es auch endlich geniessen. Ich merke doch wie gut es mir die letzten Wochen geht, in denen ich mich distanziert habe. Nur wenn man ständig hört, wie "falsch" mein Verhalten ist,kommt man doch immer wieder ins zweifeln. Aber ich versuche stark zu bleiben und mich auf MEIN Leben zu konzentrieren. Habe es ja schon oft geschrieben, dieses Forum / Ihr seit mir eine grosse Hilfe. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Katrin,
ich finde es richtig, wenn du mit der Ärztin redest. Mach dir am besten VOR dem Gespräch eine Liste, auf der du die Punkte darlegst, die dein Verhalten rechtfertigen. Benutze diesen Thread hier als Spickzettel. Mach ihr auch ganz deutlich, wie dein Vater und deine Oma dir immer wieder (wie ja auch jetzt!) in den Rücken gefallen sind. Wenn es trotzdem Verständnisprobleme geben sollte, dann biete ihr an, ihr den Link zu diesem Forum zu schicken. Das sollte ihr Einblick genug verschaffen. Alles Gute dazu wünscht dir UTee |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo,
mit der Ärztin habe ich telefoniert. Sie wusste zwar dass meine Mutter Alkoholikerin ist und psychisch krank ist, aber unsere familiäre Vorgeschichte war ihr nicht bekannt. Sie wollte mich auch in keiner Weise überreden meine Mutter zu besuchen. Sie wollte nur sicher gehen ob ich über den akut lebensbedrohlichen Zustand informiert bin. Ihr Zustand hat sich wieder extrem Verschlechtert. Sie wacht auch nicht richtig aus dem Tiefschlaf auf Emotionalen Druck übt mein Vater auf mich aus. Willst Du sie nicht doch besuchen ? Sie hängt doch so an Dir………….. Durch sie würde ich doch leben u.s.w. Es ist vielleicht das letzte mal das du sie siehst………. Er könnte mich ja nicht zwingen…………. Ich begreife nur nicht, was es ihm bringt wenn ich sie besuche. Wünsche Euch einen schönen Tag. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 11.06.2006 |
>>Also hat er sie auch provoziert wenn sie auf ihn losgegangen ist ????
Oder wie sollen wir die Sache jetzt vestehen ????? Er kann doch nicht alle Tatsachen verdrängen. << Doch... kann er. Menschen verhalten sich in Ausnahmesituationen nicht ''logisch'', nicht ''vernünftig'' ... und verlieren oft ein Stück weit Realismus. Ich gehe sogar fest davon aus, das er alles ''glaubt'', was er sagt. >>Emotionalen Druck übt mein Vater auf mich aus. Willst Du sie nicht doch besuchen ? Sie hängt doch so an Dir………….. Durch sie würde ich doch leben u.s.w. Es ist vielleicht das letzte mal das du sie siehst………. Er könnte mich ja nicht zwingen…………. Ich begreife nur nicht, was es ihm bringt wenn ich sie besuche. << Das ist nichts, was man ''begreifen'' kann, das ''versteht'' nur dein Vater, und er wird es dir auch nicht erklären können. Das ist ein Prozess, der in ihm drin abläuft, hat was mit ''seinem Seelenfrieden'' zu tun. Aber ''sein Seelenfrieden'' ist halt nicht unbedingt dass, was ''dir'' Seelenfrieden bringt. Lieben Gruß
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Katrin, Dein Vater möchte seine frühere "heile Welt" nicht in Trümmern liegen sehen, daher will er, daß Du Deine Mutter besuchst. Da gehe ich jede Wette ein.
Viele Grüße, Jana |
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![]() Mitglied seit 15.11.2005 |
Liebe Katrin,
Dein Vater gibt Druck weiter, das wirkt entlastend. Außerdem hält er sich an Konventionen fest (Mutter noch einmal sehen, sie gab Dir das Leben usw.). Das wirkt stützend. Aber nur für ihn. Es steht zu befürchten, dass dieses "Spielchen" auch nach einem - möglicherweise bald eintretenden - Tode Deiner Mutter so weiter geht. Du alleine kannst das für Dich beenden, indem Du Dich auch von Deinem Vater abgrenzt. Meine guten Wünsche begleiten Dich. Alles Liebe, Brigitte |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
hi katrin,
- sie hängt doch so an dir - was tatsächlich sache war, sie hat dich in ketten gelegt, nach belieben benutzt, dich ständig zwischen alles stühle gedrängt und nie danach gefragt, wie es dir damit geht. hauptsache, sie hatte ihren kopf wieder durchgesetzt. - ich kann dich ja nicht zwingen, sie zu besuchen. - Also, wenn das nicht ganz massiver zwang ist, was dein vater jetzt veranstaltet, dann weiß ich überhaupt nicht mehr, was dann überhaupt zwang bedeuten soll. - und was aussprachen mit deiner mutter gebracht haben, weißt du aus der vergangenheit und auch nach deinem letzten besuch sehr gut - nämlich nicht mal das schwarze unterm fingernagel. weißt du, meine mam hatte da so einen spruch drauf "es hat genauso viel gebracht, als wenn du einem ochs ins ohr gepetzt (gezwickt) hättest" oder "hätteste statt dessen an die wand gespuckt, wäre wenigstens die tapete ein bißchen nass geworden". wenn sich hier irgendjemand falsch verhält, dann bist ganz sicher nicht du katrin der "sündenbock". du hast dein leben in deine eigenen hände genommen und es ging dir damit gut. ich denke, dein vater ist inzwischen alt genug, um sein leben auch in seine eigenen hände zu nehmen und nicht weiter in wolkenkuckucksheimen von heilem familienglück zu leben und damit dir das leben zur hölle zu machen. es mag ja jetzt etwas hart klingen - aber der mensch ist nun mal seines eigenen glückes schmied und ebenso auch dafür verantwortlich, wenn er es sich selber versaut oder versauen läßt. sorry, ich bin momentan deinen vater. das gespräch mit der ärztin deiner mutter find ich bestens, hier hast du dir rein gar nix vorzuwerfen. sei nochmal herzlich gedrückt lg uschi |
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
Liebe Katrin,
ich kann mich nur meinen Vorrednern anschließen. Befreie Dich von Deinem Vater. Alles andere bringt nichts. Ich hatte vor vielen Jahren eine ähnliche Situation mit Verwandten. Die haben mich auch fertig gemacht. Seit ich mich von ihnen getrennt habe, geht es mir bestens. Andere Menschen, auch wenn es der Vater ist, haben nicht das Recht, Dein Leben zu zerstören. Ich wünsche Dir viel Kraft und schicke Dir viele Grüße - Elke |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo,
mein Eindruck ist auch das er es alles wirklich glaubt was er sagt. Irgendwie war es schon immer so ALLE Probleme wurden bei mir abgeladen. Grosse wie auch altägliche Kleinigkeiten. Jetzt versteht er nicht, dass ich auf ein mal nicht mehr funktioniere. Dieses heile Welt Ding zieht er schon jahrelang durch. Immer wieder aufs neue egal was passiert. Ich habe den Kontakt schon auf ein minimum reduziert. Langsam wird auch mein Freund schon sauer, dass meine Eltern mich so gar nicht in Ruhe lassen. Er sieht ja wie es mir seit Jahren damit geht. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 21.02.2006 |
Katrin,
nabel dich ab, und lass dich nicht benutzen, du hast die richtige Entscheidung getroffen. Du brauchst keine Zweifel mehr und keine Vorwuerfe. Tu was du fuer richtig haelst, und damit Schluss. Wer dir jetzt ein schlechtes Gewissen einreden will, schick sie zum Teufel, und kuemmere dich um deinen Freund, da wird es dir besser gehen. LG Youtas _____________________ denkwürdige Zeiten sind das! |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
hallo katrin,
sag´ihm doch ganz klipp und klar und knallhart, daß du dich standhaft weigerst, weiter als mülleimer für die probleme von ihm und von deiner mutter zu fungieren. manche menschen werden halt erst wach, wenn man ihnen mit der vorschlaghammermethode kommt. und bei deinem vater ist der zeitpunkt für diese methode mehr als überfällig. ich drück dir mal alle daumen und fußzehen und die ganze katrin, daß du es schaffst, mal tacheles zu reden. lg uschi |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo ,
es scheint so als würde mein Vater langsam begreifen, dass ich mich nicht mehr so schnell manipulieren lasse, Gestern und auch heute haben wir uns relativ "normal" unterhalten, ohne irgendwelche Forderungen. Er hat gestern auch wieder zugegeben wie schlimm die letzten Jahre wirklich waren. Mal schauen wie lange diese Einsicht anhält. Der Zustand meiner Mutter ist immer noch sehr schlecht, sie liegt jetzt wieder im Tiefschlaf und wird beatmet. Euch ALLEN möchte ich für Eure lieben Worte danken und dafür dass ihr mir Mut macht meinen Weg weiter zu gehen. Wenn ich auch nicht auf jeden Kommentar eingehe, lese ich mir alles aufmerksam durch. Wünsche Euch einen schönen Abend. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
na siehste katrin,
man muß nur immer schön dranbleiben und sich nicht in schuldgefühlen verzetteln, ist zwar gar nicht so leicht, das durchgängig durchzuhalten, aber irgendwie färbts dann auch auf uneinsichtige ab. und einsicht ist ja nicht nur sprichwörtlich der beste weg zur besserung, sondern auch tatsächlich, du siehst`s ja stellenweise an deinem vater. ich drück dir mal die daumen, daß es bei ihm ein bißchen anhält. lg. uschi |
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![]() Mitglied seit 26.09.2004 |
Liebe Kathrin,
und ich möchte Dich einfach nur mal kurz umarmen. Ich wünsche Dir Kraft, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ich wünsche Dir auch, dass Du den für Dich richtigen Weg findest. Ganz liebe Grüße schickt Dir Mic. |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo Mic,
danke fürs umarmen. Es ist für mich echt erstaunlich wie viele "Fremde" einem helfen wollen. Wenn ich eines durch diese Situation begriffen habe, es gibt viele liebe Menschen im CK. ( natürlich nicht nur hier Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 31.05.2008 |
Liebe Kathrin,
ich hab nach langer Zeit mal wieder in Deinen Thread geschaut und vorwiegend Deine Beiträge gelesen. Darf ich Dir meinen spontanten Eindruck sagen? Vater und Oma sind Co-Alkoholiker und halten diesen Zustand um Deine Mutter herum mit aufrecht. Hätten sie ihr Tun und Handeln nicht immer unterstützt, runtergespielt, mitgespielt, wäre das Ganze nicht so lange auf diese Art möglich gewesen. Du hast, inzwischen erwachsen, die Schnauze von diesem Spiel voll. Das darf nicht sein. Du sollst weiter im System bleiben, das bisher funktioniert hat und weiter funktionieren soll. Da zieht man nun die Tochter- oder Mutterkarte, um Dich unter Druck zu setzen - und das tun die Co-Alkoholiker. Ich würde an Deiner Stelle noch weiter gehen und keine Wäsche mehr für den Vater waschen, nicht mehr kochen, ihn nicht mehr aufnehmen. ER IST ERWACHSEN und hat mit seinem Verhalten und seiner Schwäche mit zu Deinem lebenslangen Problem beigetragen - sicher nicht bewußt, aber auf Deine Kosten - und es funktioniert (fast) bis heute. DU WARST DAS KIND, aber die ganze "Sippe" (entschuldige bitte) hat NIE NIE an Dich gedacht, Dich geschützt. Alles drehte sich um die kranke Mutter, alles wurde dem untergeordnet. Es gibt beim Blauen Ring auch Selbsthilfegruppen von Angehörigen von Alkoholikern. Gespräche dort könnten Dir vielleicht helfen zu verstehen, wie das "System" funktioniert und wie andere wie Du Betroffene es geschafft haben, auszusteigen - und vor allem, dass Du nicht alleine bist. Die verstehen Dich wahrscheinlich wortlos. Dass Deine Mutter nun in dieser schwerkranken Situation ist, macht es für Dich besonders schwer, Dich abzugrenzen. Aber sei sicher, wenn sie mal nicht mehr ist, werfen sich die Co-Alkoholiker in eine Position, die sie wieder zu unerwachsenen Opfern macht bzw. sie in ihrer "gelernten" Rolle hält. Behandle Oma und Vater als selbständige, eigenständige Erwachsene, die sehr wohl in der Lage sind, ihre Wäsche zu waschen oder einen Mittagstisch aufzusuchen. Sie müssen sich neue Manipulieropfer suchen oder vielleicht mal an sich arbeiten. Wie Du schon geschrieben hast: Häng Dir in allen Räumen einen Zettel auf mit der Aufschrift: ICH STEHE NICHT (MEHR) ZUR VERFÜGUNG! Basta. Dieser Cocktail aus Verpflichtung, Wut und schlechtem Gewissen macht Dich krank. Und wenn dann noch einer von Liebe redet, wird man verrückt. Alles Liebe Hanne |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
du lieber gott, hanne,
du sprichst mir so was von aus der seele. meine älteste schwester (wir waren insgesamt 6 kinder) wurde 1933 geboren. sie war epileptikerin und was das zu dieser zeit hieß - euthanasie - rassenhygiene. die schutzmauer war ähnlich hochgebaut wie um die mutter von katrin. und alles auf kosten der nachfolgenden kinder. und die nutzte diese mauer gnadenlos aus - ich höre sie manchmal noch in meinen träumen toben und schreien - und kriege jetzt, wo ich das schreibe, einen richtigen schweißausbruch. und diese mauer wurde auch auf biegen und brechen bis zum tode meiner mutter 1982 aufrechterhalten. erst danach machte meine jüngste schwester 1950 geb., einen schnitt und ließ sie zwangseinweisen. lg uschi |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo Hanne & Uschi,
ihr habt vollkommen Recht, es liegt nur an mir mich endlich Abzugrenzen. Mein Freund redet da schon lange auf mich ein, damit ich endlich einen Schlussstrich ziehe. Es ist wie ihr sagt. Meine Mutter war immer krank psychisch, dazu permanente Hypochondrie, Tabletten, dann der Alkohol. Es hat sich irgendwie immer alles um sie gedreht. Sie ist ausgerastet, hat die Wohnung zertrümmert am nächsten Tag Entschuldigung gesagt und dann musste die Sache aber auch vergessen sein. Wenn ich da nicht mitgespielt habe war ich die Böse. Ich wurde von meinem Vater angefleht zu kommen nur damit sie ruhig ist. Meine Mutter hat mich mal gefragt, ob ich wüsste wie weh ich meinem Vater tue wenn ich nur so selten zu Besuch komme (in guten Zeiten 5 x die Woche ). Als ich ihr die o.g. Gründe genannt habe, kam von ihr Du bist doch Erwachsen…………….. So nach dem Motte nun stell Dich mal nicht so an. Ich habe es doch auch schon wieder an meiner Oma gesehen. In dem Jahr in dem ich mit meiner Mutter keinen Kontakt hatte, hat sie mich überall „schlecht „ gemacht. Da sind Worte gefallen…………Sau und Schwein und herzlos waren noch die harmlosesten. Sie stand nämlich auf einmal mit ihrer Tochter alleine da und musste ihre Aggressionen ertragen. Sie wollte das „Problem Tochter“ an mich abwälzen. Jetzt wo ihre Tochter sterben könnte da ruft sie wieder bei mir an. Kümmerst du dich dann um mich ????????? Das kochen für meinen Vater habe ich schon fast eingestellt, wenn bei uns was über ist kann er es sich holen sonst muss er sich selber verköstigen. Die Wäsche mache ich ihm nur, weil er in dem kleinen Zimmer keine Waschmöglichkeiten hat. Aber da meine Mutter in nächster Zeit bestimmt nicht aus dem KH kommt, kann er ja wieder in sein Haus ziehen und dort steht seine Waschmaschine……………… An eine Selbsthilfegruppe habe ich auch schon gedacht. So jetzt muss ich noch ein bisschen arbeiten, damit ich pünktlich Feierabend machen kann. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
so katrin,
und der oma würd ich klipp und klar sagen, sie soll sich wegen kümmern usw. an die leute wenden, bei denen sie dich so schlecht gemacht hat, da wird sie dann ganz schnell merken, was sie sich mit ihrem gerede angetan hat. sie ist schließlich auch erwachsen und soll sich mal nicht so anstellen. schlag den beiden ihre eigenen argumente um die ohren, dann kriegst du nämlich ganz schnell ein bißchen von der jahrelang reingefressenen wut raus. und von wegen heile familie - wer von den beiden hat denn danach gefragt, was dir weh tut - keiner - beide haben sich nur um sich und deine mutter gekümmert, damit sie ihren kopf auf biegen und brechen durchgesetzt hat. sorry, ich bin jetzt so was von wütend auf die beiden, ich könnt sie stehenden fußes erschlagen. aber wie ich gestern in meiner km geschrieben hab, hat`s bei mir auch gedauert, bis endlich der groschen gefallen war. aber immer noch besser, spät als nie. lg uschi |
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![]() Mitglied seit 11.03.2006 |
Moin Katrin,
Du bist auf dem richtigen Weg, BLEIB BEI DIR. Ich freu mich, daß Dir das schon so gut gelingt, glaub mir, es wird immer einfacher. LG und fühl Dich umärmelt Anne |
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![]() Mitglied seit 31.05.2008 |
Hallo Katrin,
lies mal das, was Du geschrieben hast so, als hätte es ein anderer geschrieben. Fällt Dir auf, dass die alle Register ziehen, um ihren Willen zu bekommen? Deine Mutter ist nun schon 4 Wochen im Krankenhaus. Der Zugang zur Waschmaschine ist frei. Mutter ist versorgt, also gibt es im Moment nichts zu besprechen. Oma und Vater können ihre Gedanken mit ihren "Freunden" austauschen. DU STEHST NICHT ZUR VERFÜGUNG! Ich wette, dass ihnen sehr bald etwas einfallen wird, Dich wieder zu nötigen, z.B. die rechte Hand verletzen oder so. Wenn Du Dich auf unbestimmte Zeit für Deine Auszeit verabschiedest, "sorge" dahingehen für sie, dass Du einen Zettel mit Notfallrufnummern bei beiden hinterlegst: Notarzt, Arzt, Diakoniestation, Schlüsseldienst, Telefonseelsorge ....., weil der Katrin-Dauernotdienst geschlossen hat - konsequent! Über Mutters Ergehen brauchst Du auch keine Infos. Die holst Du Dir bei bedarf direkt bei der Ärztin. Das Schwein und die Sau ist absolut nicht in der Lage, sich um so eine herzliche Oma zu kümmern. Da müssen Profis ran. Die Option einer räumlichen Distanz hast Du immer: einfach nicht mehr im gleichen Ort wohnen. LG Hanne |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
klasse hanne - beifallklatsch - der letzte absatz hätte auch von mir stammen können.
lg uschi |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo Hanne & Uschi,
mit meiner Oma habe ich bis auf das eine Telefonat keinen Kontakt. Mit ihren Beschimpfungen kann ich leben. So redet sie im Moment ja auch wieder..................besucht die Mutter nicht, kümmert sich nicht um u.s.w. Bei ihr habe ich dicht gemacht als ich mich vor einigen Jahren mal bei ihr ausgeweint habe und sie ALLES meiner Mutter erzählt hat. Danach war mein Verhältnis zu ihr höflich distanziert. Mit meinem Vater ist der Kontakt zur Zeit so er gibt mit 1 x am Tag den aktuellen Zustand meiner Mutter durch. ( auf meinen Wunsch ). Macht mir im Moment auch keinen Druck mehr, es scheint er begreift langsam Er zieht jetzt wieder bei sich ein, also hat sich Wäsche auch erledigt.. Wenn ich wieder mal meinen Freund zitieren darf " Was dein Vater macht ist schon unverschämt, er kann seid Wochen wieder in sein Haus, hat den ganzen Tag Zeit und du musst seine Wäsche waschen". Mit der räumlichen Distanz liebäugeln wir schon lange ...............................wir haben nur beide gute Jobs hier, die uns spass machen. Das gibt man so leicht nicht auf. Ansonsten hält uns bis auf einige Freunde die wir vermissen würden nichts. So fange jetzt mal an die Telefonnotfalliste zu schreiben Punkt 1. wie bediene ich das Telefon.................ohne Hilfe. Wünsche Euch eine gute Nacht. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
klasse katrin,
punkt 1 - der humor läßt schon grüßen lg uschi |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo,
es ist jetzt sicher meine Mutter stirbt, nur die Maschinen halten sie noch am leben. Es tut weh...........und es ist auch Erleichterung bald ist es vorbei. Wünsche Euch und mir eine gute Nacht. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 06.01.2007 |
Hallo,
das ist ja schlimm, ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit. LG Jutta |
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![]() Mitglied seit 11.03.2006 |
Moin Katrin,
ich wünsch Dir auch viel Kraft für die nächste Zeit - und wenn Dein Vater und Deine Großmutter versuchen, alles schön zu reden und Dich zum Buhmann zu machen, höre nicht auf sie. Du hast genau die richtige Entscheidung getroffen. LG und fühl Dich umärmelt Anne PS @ Jutta: Vielleicht wäre es sinnvoll, erstmal den Thread zu lesen. |
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![]() Mitglied seit 06.01.2007 |
Hallo,
Anne , ich weiss nicht was du mir sagen willst, ich habe den Thread von Anfang an verfolgt! Grüßle Jutta |
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![]() Mitglied seit 13.05.2009 |
Hallo Anne
Jutta hat das sicher deshalb geschrieben Es tut weh...........und es ist auch Erleichterung bald ist es vorbei. Grüße Mariebarb |
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![]() Mitglied seit 06.01.2007 |
Hallo,
genau so ist es , ich hab mir die augenblickliche Situation vorgestellt und die ist so oder so bestimmt schwer für Katrin und das hat mir einfach leid getan. Danke Marie. LG Jutta |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo Anne, Jutta,Mariebarb,
danke für Eure guten Wünsche ! Kraft kann ich gut gebrauchen ............................ Wenn es auch hinterher besser wird, ist die Momentane Situation doch sehr zermürbend. Ich denke ich habe Jutta schon richtig verstanden. Viele liebe Grüsse an Euch ALLE. Katrin |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Guten Morgen,
Meine Mutter ist gestern gestorben. Die letzten Tage waren echt furchtbar, man wartet nur auf den Anruf……………………………… Jetzt ist es fast wie eine Erleichterung. Man wusste ja was passiert nur den Zeitpunkt nicht. Ich bin nicht mehr wütend auf meine Mutter, aber auch nicht so traurig wie man wohl ist, wenn man ein anderes Verhältnis gehabt hätte. Mein Vater will eine „richtige Beerdigung“ wie er es nennt, nicht in aller Stille, wie sie es wollte. Wir müssten uns doch nicht schämen………………………………………….. Ich schäme mich nicht !!!!!!!! Meine Oma war natürlich auch gleich wieder zur Stelle. Ich hab doch nur noch dich, kümmerst du dich dann um meine Beerdigung u.s.w. Jetzt noch die Beerdigung hinter uns bringen, dann kehrt hoffentlich endlich RUHE ein. Danke für Eure grosse Hilfe in den letzten Wochen. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 09.02.2008 |
Liebe Katrin,
"Auf den Flügeln der Zeit,fliegt die Traurigkeit dahin". Jean de La Fontaine Ich habe dein Thread von Anfang an verfolgt und heute morgen hatte ich eine Ahnung... Wünsche Dir mein aufrichtiges Beileid und es wird jetzt besser für Dich, ganz sicher unbekannt.Gruß von maja |
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![]() Mitglied seit 25.01.2005 |
Die Ruhe wünsch ich dir von Herzen!!
xantula |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Liebe Katrin,
der eine Kampf ist nun vorbei. Ich glaube, dass du trauerst, wenn auch nicht über *diesen* Tod, so doch über das, was hätte sein können, wenn sie aus ihrer Sucht und ihrer Krankheit hätte ausbrechen können. Du solltest jetzt ein wenig zur Ruhe kommen, allerdings glaube ich nicht, angesichts des Verhaltens deines Vaters und vor allem deiner Oma, dass du diese Ruhe so leicht finden wirst. Oma steht ja schon in den Startlöchern um das "Erbe" ihrer Tochter zu übernehmen. Sag ihr ruhig zu, dass du dich um ihre Beerdigung kümmern wirst, aber das das auch alles sei, was sie von dir noch zu erwarten habe. Dann seil dich ab. LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 25.11.2006 |
hallo katrin
ich wünsch Dir für die nächste zeit viel Kraft versuch gleich nach der Beerdigung einen klaren Schnitt zu machen und sag deiner Oma du wirst dich um die beerdigung kümmern wenn sie schon mal alles aufgeschrieben hat wie sie es haben will aber das su nicht mehr für alles zur verfügung sthets und nun dein eigenes Leben lebst das ist schwer hilft dir aber viele grüße |
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![]() Mitglied seit 06.01.2007 |
Hallo Katrin,
herzliches Beileid zum Tod deiner Mutter. Ich hoffe das du jetzt deinen Weg gehen kannst und dein Leben so leben kannst wie es für dich und deinen Partner richtig ist. LG Jutta |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo,
danke für Eure lieben Worte. eben war das Gespräch mit dem Bestatter ………………………………. War schlimmer als ich mir vorgestellt habe. Nicht der Bestatter sondern meine „liebe Familie“ Meine Oma: DU MUSST ihre Sachen aus meinem Schrank räumen, DU MUSST dich um meine Beerdigung kümmern, DU MUSST mir Essen auf Rädern bestellen..............hallo ICH MUSS GAR NICHTS...................... Mein Vater und meine Oma: DU MUSST die letzten Jahre vergessen, es war doch deine Mutter, sie hat dich doch so geliebt. Ein "neutraler Spruch" war nicht gewünscht, nein es muss zu Herzen gehen..........................sie war doch überall so beliebt. Ich habe mich dann rausgehalten und gesagt sie sollen machen was sie wollen, was ich sage wäre doch sowieso nur falsch. Sie wollen die in Tränen aufgelöste Tochter sehen. Tut mir leid dass kann ich ihnen nicht bieten !!!!!!!! lt. meiner Oma bin ich herzlos........................ mein Vater guckt mich immer kopfschüttelnd an. Es ist für sie wahrscheinlich ungewohnt, dass ich nicht mehr funktioniere wie sie es wollen !!!!!!!!!! So jetzt habe ich mal Dampf abgelassen !!!!!!! Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 25.11.2006 |
hallo katrin
deine familie wird immer versuchen dir ein schlechte gewissen einzureden bleib hart auch später nur so wird es dir gut gehen mach nur das was du mit dir vereinbaren kannsrt viele grüße |
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![]() Mitglied seit 16.04.2006 |
Liebe Katrin!
Kann mich nur meinen Vorrednern anschließen und Dir viel Kraft wünschen! Ein bißchen Verständnis habe ich für Deine Familie aber auch. Sie stehen jetzt vor den Trümmern ihrer Welt. Alles hat sich um Deine Mutter gedreht und das ist jetzt vorbei. Natürlich sucht man dann jemanden um den die Welt sich drehen kann. Und wenn sie sich eingestehen würden, was für ein schlechter Mensch Deine Mutter sein konnte, müssten sie auch ihre eigenen Fehler sehen und sie sich eingestehen. Grüßle Simona |
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![]() Mitglied seit 25.11.2006 |
hallo
ja genau und sie würden merken das nicht alles so war wie sie es sich zurechtgerückt haben und viel ist eben auch gewohnheit und für deinen vater ist eben diese leben besser gewesen als allein zu sein viele grüße |
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![]() Mitglied seit 31.08.2003 |
Hallo,
schlimm finde ich nur, das sie mich nicht in "Frieden" mit meiner Mutter abschliessen lassen. Ich hasse sie nicht mehr und möchte auch nicht mehr schlecht über sie reden. Aber ich muss mich ja ständig für mein Verhalten rechtfertigen ( muss ich das eigentlich ????) und die alten Geschichten wieder auskramen. Wenn sie sich die Welt heil und schön reden wollen, können sie es ja tun, nur sie sollten mein Verhalten auch respektieren. Ich respektiere ja auch ihr Verhalten z.B. eine grosse Beerdigung, eine "rührselige" Traueranzeige u.s.w.. Wir wohnen in einem kleinen Ort und jeder kennt unsere Familiengeschichte könnt Ihr Euch vorstellen was für ein Spiessrutenlaufen diese Beerdigung wird ????? Meine Eltern 15 Monate getrennt, ich 15 Monate keinen Kontakt zu meiner Mutter, meine Oma ist in dieser Zeit zu den Nachbarn gelaufen weil ihre Tochter sie erwürgen wollte........................... und jetzt sitzen wir in grosser Runde weinend am Grab. Das ist für mich heuchelei, da kommen Menschen die mir ehrlich gemeint ihr Beileid ausprechen für eine Trauer die ich so nicht empfinde. Aber auch das werde ich über mich ergehen lassen. Morgen und Sonntag werden wir erst mal verschwinden. Interessant wird es Montag wieder werden wenn der Pastor kommt. Nach der Trauerfeier bzw. Urnenbeistzung werde ich mir mal einige Zeit Familien frei nehmen. Ich will den Kontakt nicht generell abrechen, aber einige Wochen Auszeit haben und dann ist ja auch schon unser Urlaub da. Wünsche Euch ein schönes Wochenende und eine gute Nacht. Liebe Grüsse Katrin |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Katrin hat ein schwere Zeit durchgemacht. Wenn ihr der Austausch mit anderen hier geholfen hat, diese Zeit durchzustehen, dann hat dieser Thread schon seinen Sinn gehabt. Und so soll es auch ohne harschen Zungenschlag bleiben.
Alles andere hat hier keinen Platz. Gruß susa_*, Team Chefkoch.de |
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Dieser Thread wurde geschlossen, es ist kein Posting mehr möglich.

Henglein
Rama Cremefine




































