Spruch des Tages vom 11. März 2009

11.03.2009 00:00 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ohnezopfrapunzel

Mitglied seit 20.11.2004
10.348 Beiträge (ø2,86/Tag)

Allen eine geruhsame Nacht und in ein paar Stunden einen guten Start in den Mittwoch Lachen

Wilhelm Busch

Es wird behauptet und mit Grund,
Ein nützlich Werkzeug sei der Mund!

Zum ersten läßt das Ding sich dehnen
Wie Guttapercha, um zu gähnen.
Ach, Grete, wenn du dieses mußt,
Tu es im stillen und mit Lust!

Zum zweiten: Wenn es grad vonnöten,
Kann man ihn spitzen, um zu flöten.
Sitzt dann der Schatz auch mal allein,
Dies wird ihm Unterhaltung sein!

Zum dritten läßt der Mund sich brauchen,
Wenn's irgend passend, um zu rauchen.
Dies kannst du deinem guten Gatten,
Der darum bittet, wohl gestatten.

Zum vierten ist es kein Verbrechen,
Den Mund zu öffnen, um zu sprechen.
Vermeide nur Gemütserregung,
Sprich lieber sanft mit Überlegung,
Denn mancher hat sich schon beklagt:
»Ach, hätt' ich das doch nicht gesagt!«

Zum fünften: Wie wir alle wissen,
So eignet sich der Mund zum Küssen.
Sei's offen oder sei's verhohlen,
Gegeben oder nur gestohlen,
Ausdrücklich oder nebenher,
Bei Scheiden oder Wiederkehr,
Im Frieden und nach Kriegeszeiten:
Ein Kuß hat seine guten Seiten!

Zum Schluß jedoch nicht zu vergessen:
Hauptsächlich dient der Mund zum Essen!
Gar lieblich dringen aus der Küche
Bis in das Herz die Wohlgerüche.

Hier kann die Zunge fein und scharf
Sich nützlich machen, und sie darf!
Hier durch Gebrötel und Gebrittel
Bereitet man die Zaubermittel
In Töpfen, Pfannen oder Kesseln,
Um ewig den Gemahl zu fesseln.

Von hier aus herrscht mit schlauem Sinn
Die Haus= und Herzenskönigin. -
Lieb's Gretchen! Halt dich wohlgemut,
Regiere mild und - koche gut!







LG
...die ohne Zopf
 
11.03.2009 00:08 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ohnezopfrapunzel

Mitglied seit 20.11.2004
10.348 Beiträge (ø2,86/Tag)

Zwei Minuten zu spät...wäre jemand so nett, meinen Thread wieder zu schließen? Danke Lächeln

LG
...die ohne Zopf
 
11.03.2009 00:13 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

*hannnes*

Mitglied seit 26.11.2000
22.226 Beiträge (ø4,38/Tag)

Nö - im Gegenteil *lächel*!!

Der andere war eindeutig "zu früh", nämlich bereits "gestern" eröffnet - - dennoch sollte er nicht in Vergessenheit gelangen, daher zum Nachlesen

gg hannnes
 
11.03.2009 00:15 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ohnezopfrapunzel

Mitglied seit 20.11.2004
10.348 Beiträge (ø2,86/Tag)

Hannnes...deine Begründung kann ich nachvollziehen...wir wollen das ganze hier aber sicher nicht als Wettkampf sehen. Ich hoffe, Elke ist mir jetzt nicht böse Na!

LG
...die ohne Zopf
 
11.03.2009 00:21 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

*hannnes*

Mitglied seit 26.11.2000
22.226 Beiträge (ø4,38/Tag)

Auf Dich??
Schieb´s korekterweise auf mich!! *lächel*

Fröhliches "guet´s Nächtle" - hannnes
 
11.03.2009 00:24 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ohnezopfrapunzel

Mitglied seit 20.11.2004
10.348 Beiträge (ø2,86/Tag)

Danke...wünsche ich ebenso Lachen

LG
...die ohne Zopf
 
11.03.2009 00:51 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

originalzeppi

Mitglied seit 18.11.2004
20.162 Beiträge (ø5,56/Tag)

Ein schoenes, heiteres Gedicht, OZR! Lachen

Hier noch eines von Busch.

Plaudertasche

Du liebes Plappermaeulchen,
bedenk dich erst ein Weilchen,
und sprich nicht so geschwind.
Du bist wie unsre Muehle
mit ihrem Fluegelspiele
im frischen Sausewind.

Solang der Mueller taetig
und schuettet auf, was noetig,
geht alles richtig zu;
doch ist kein Korn darinnen,
dann kommt das Werk von Sinnen
und klappert so wie du.
 
11.03.2009 02:38 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

uli106

Mitglied seit 28.03.2005
5.513 Beiträge (ø1,58/Tag)

Laß jedes Wort, bevor du es aussprichst, drei Pforten passieren: An der ersten wird es gefragt: ”Ist es wahr?“, an der zweiten: ”Ist es nötig?“ und an der dritten: ”Ist es nett?“
Weisheit des Islam
 
11.03.2009 04:44 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

horstundanita

Mitglied seit 25.12.2007
5.180 Beiträge (ø2,08/Tag)




Ihr Mund

Ihr Mund ist schön. Nicht vieles auf der Welt
Ist schön wie dieser Mund, so völlig schön,
Daß ich ergriffen bin, denk ich daran.

Ihr Mund ist schön. Aus diesem Munde kann
Kein schlechtes Wort, kein böses Lachen wehn;
Von diesem Mund zu träumen ist schon Glück.

Ich werd ihn wiedersehn. Dann bin ich froh,
Wie nach dem Winter, wenn es Frühling ist:
Oh Leben, allerseligstes Geschenk!

Reinheit und Güte sind auf ihm gepaart,
Dort hat die kleinste Lüge keine Statt;
Mein höchster Eid ist Schwur bei ihrem Mund.

Wie glücklich bin ich! Stößt mich Gram und Leid,
So denk ich, wie sie schön ist, wie ihr Mund
Klar lächeln kann, und alles ist verscheucht.

Otto Julius Bierbaum

LG



Die Kette ist immer nur so stark,wie ihr schwächstes Glied.


 
11.03.2009 05:25 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

horstundanita

Mitglied seit 25.12.2007
5.180 Beiträge (ø2,08/Tag)


Ich halte ihr die Augen zu...

Ich halte ihr die Augen zu
Und küss sie auf den Mund;
Nun lässt sie mich nicht mehr in Ruh',
Sie fragt mich um den Grund.

Von Abend spät bis morgens fruh,
Sie fragt zu jeder Stund':
»Was hältst du mir die Augen zu,
Wenn du mir küsst den Mund?«

Ich sag ihr nicht, weshalb ich's tu,
Weiß selber nicht den Grund -
Ich halte ihr die Augen zu
Und küss sie auf den Mund.

LG


 
11.03.2009 06:51 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

horstundanita

Mitglied seit 25.12.2007
5.180 Beiträge (ø2,08/Tag)



Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
Oscar Wilde

Du musst nicht nur mit dem Munde, sondern auch mit dem Kopfe essen,
damit dich nicht die Naschhaftigkeit des Mundes zugrunde richtet.
Friedrich Nietzsche

Morgenstund hat Gold im Mund.

Das Gehirn ist ein Körperorgan, das im Augenblick der Geburt zu
arbeiten beginnt und damit erst aufhört, wenn man aufsteht, um
eine Rede zu halten.

anonym








LG


Die Kette ist immer nur so stark,wie ihr schwächstes Glied.


 
11.03.2009 06:58 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ars_vivendi

Mitglied seit 09.01.2009
11.089 Beiträge (ø5,25/Tag)

Hallo und guten Morgen an alle,

Ihr Mund ist wie der Mund an einer Büste,
der nie erklang und atmete und küßte
und doch aus einem Leben, das verging,
das alles, weise eingeformt, empfing,
und sich nun wölbt, als ob er alles wüßte -
und doch nur Gleichnis ist und Stein und Ding ...

Rainer Maria Rilke 1875 - 1926


Der Liebsten Mund ist’s Reiseziel

Ein funkelnd Bächlein schiebt durchs Tal,
Und leise Melodie es gibt,
Mir scheint, daß es das Wandern liebt.

Die Tanne aufgepflanzt dransteht,
Ihr Wipfel gern im Himmel tanzt,
Ihr Leben nicht vom Flecke geht.

Gern wie der Bach ich wandern will,
Der Liebsten Mund ist's Reiseziel,
Dort steh' ich wie die Tanne still.

Max Dauthendey


Nie bist du ohne Nebendir

Eine Wiese singt.
Dein Ohr klingt.
Eine Telefonstange rauscht.

Ob du im Bettchen liegst
Oder über Frankfurt fliegst,
Du bist überall gesehn und belauscht.

Gonokokken kieken.
Kleine Morcheln horcheln.
Poren sind nur Ohren.
Alle Bläschen blicken.

Was du verschweigst,
Was du andern nicht zeigst,
Was dein Mund spricht
Und deine Hand tut,
Es kommt alles ans Licht.
Sei ohnedies gut.

Joachim Ringelnatz


Einen schönen Tag ohne unüberlegten Worte wünscht

ars
 
11.03.2009 07:02 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

katzemurna

Mitglied seit 03.08.2006
2.326 Beiträge (ø0,77/Tag)

Guten morgen euch allen und einen ruhigen Donnerstag...

Herr Luchs spricht keinem Menschen
nach dem Mund,
und doch gelang es ihm,
so hoch zu steigen?
Ja, denn der Schalk versteht
die fein're Kunst,
den großen Herren
nach dem Mund zu schweigen.
Otto Ernst, (1862 - 1926)


@OZR und Hannes...ich bin doch nicht böse, es war Pech, meine Uhr zeigte 0:00 Uhr an na dann...
...nu hab ich die Chance vertan, da ich sonst ja keine Nachteule bin, also nicht eröffnen kann Na wenn das mal stimmt!? Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen ..thats life

Spruch Tages 11 März 2009 2349134030Spruch Tages 11 März 2009 4094857363
 
11.03.2009 07:33 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ars_vivendi

Mitglied seit 09.01.2009
11.089 Beiträge (ø5,25/Tag)

Gott gab uns nur einen Mund, weil zwei Mäuler ungesund.
Mit dem einen Munde schon, schwatzt zuviel der Erdensohn.
Heinrich Heine
 
11.03.2009 07:35 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

horstundanita

Mitglied seit 25.12.2007
5.180 Beiträge (ø2,08/Tag)



im Parlament geht's zu.
Was die für Schnäbel haben, -
Da sind wir Waisenknaben
Dagegen, ich und du.

Mein Onkel Rolf aus Rügen,
Der ist einmal hineingewählt.
Wenn er recht voll ist und erzählt,
Dann merkt man, wie die lügen.

Ich habe selber zugeschaut,
Wie der das Volk vertrat.
Das geht auf keine Kuhhaut.
Man meint, die spielen Skat.

Nur manchmal, wenn der Präsident
Laut läutet, gibt es Ruhe.
Doch alles, was im Parlament
Geschieht, ist nur Getue.

Sie wollen sich in Wirklichkeit
Nur großtun und vertagen
Und freun sich auf die Ferienzeit.
Wo wir die Steuern tragen.

Mir geht das ganz daneben.
Ich bin selbst im Gesangverein.
Die wolln halt auch beisammen sein.
Und jeder Mensch will leben.

Joachim Ringelnatz




LG


Die Kette ist immer nur so stark,wie ihr schwächstes Glied.


 
11.03.2009 07:37 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Juulee

Mitglied seit 19.10.2005
12.470 Beiträge (ø3,79/Tag)

Guten Morgen




Ich fürcht mich so...

Ich fürcht mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle Dinge um.
Rainer Maria Rilke (1875-1926)


LG Juulee

 
11.03.2009 09:06 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

renimo

Mitglied seit 18.07.2005
31.818 Beiträge (ø9,4/Tag)

Guten Morgen!


Und Worte sind es doch, die einst
So schwer in deine Schale fallen:
Ist keins ein nichtiges von allen,
Um jedes hoffst du oder weinst.


Annette von Droste-Hülshoff +1848


LG renimo

********
Das Leben ist nicht immer so, wie man es sich wünscht.
Der einzige Weg zum Glücklichsein ist, das Beste daraus zu machen.
 
11.03.2009 09:07 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sojamurmel

Mitglied seit 22.10.2005
7.326 Beiträge (ø2,23/Tag)

Einen bindfadenverhangenen Regenmorgen zusammen

Zuerst verwirren sich die Worte, dann verwirren sich die Begriffe
und schließlich verwirren sich die Sachen.
(chin. Weisheit)


Gruß sojamurmel
 
11.03.2009 09:15 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Juulee

Mitglied seit 19.10.2005
12.470 Beiträge (ø3,79/Tag)

In den ersten Lebensjahren eines Kindes
bringen ihm die Eltern Gehen und Sprechen bei,
in den späteren verlangen sie dann,
dass es stillsitzt und den Mund hält.
Johann Nepumuk Nestroy (1801-1862)


Na! Juulee
 
11.03.2009 09:34 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

renimo

Mitglied seit 18.07.2005
31.818 Beiträge (ø9,4/Tag)

Es gibt Augenblicke, wo der Verstand das Wort,
das von den Lippen geht, zurückhalten will, tadelt, ja verdammt,
und wo unberechenbare, sekundenschnelle Regung
doch den Mund zwingt, zu sprechen.

Ida Boy-Ed +1928



LG renimo

********
Das Leben ist nicht immer so, wie man es sich wünscht.
Der einzige Weg zum Glücklichsein ist, das Beste daraus zu machen.
 
11.03.2009 09:39 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sojamurmel

Mitglied seit 22.10.2005
7.326 Beiträge (ø2,23/Tag)

Würde keiner sprechen ohne zu überlegen
wie sollte die Spontanität überleben?

Für eine Lüge muß man denken und den Verstand lenken.
 
11.03.2009 10:08 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ohnezopfrapunzel

Mitglied seit 20.11.2004
10.348 Beiträge (ø2,86/Tag)

Elke, vielleicht können wir ja heute Nacht nochmal einen Sprüchethread mit deinem Gedicht und deinem Thema aufmachen, das hat mir nämlich auch sehr gut gefallen. Küsschen

Übrigens scheint nicht nur deine Uhr vorauszueilen...wir haben doch erst Mittwoch Lachen
 
11.03.2009 10:18 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ohnezopfrapunzel

Mitglied seit 20.11.2004
10.348 Beiträge (ø2,86/Tag)

Heinrich Hetzbold von Weißensee (Minnesänger in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts)

Der spitze Mund

Wohl mir der Stunde
Von rotem Munde
Mir Liebes geschah;
Ein zartes Lachen
Sah lieblich machen
Den Schelm ich da,
So spitzte der Nymphe
Das Mündlein sich,
Als sagte sie fünfe
Gar säuerlich.

Ach wer ihn küsste!
Fürwahr, der wüsste
Nichts mehr von Not
Dies Lächeln lose
Schuf eine Rose
Nie halb so rot!
Hals und Hände
Sind weißer als Schnee,
Was tust du ohn Ende,
Lieb Trautchen, mir weh?


Willst du mich zwingen,
Daß ich dir singen
Soll offenbar?
Tröst mich, du Eine,
Die ich nur meine
In Treuen fürwahr!
Mein Zuchertrautchen,
Bring Hilfe mir:
Ganz Herzensbrautchen,
Gehör ich dir.






 
11.03.2009 10:24 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sojamurmel

Mitglied seit 22.10.2005
7.326 Beiträge (ø2,23/Tag)

Der Kuß

Nirgends hin als auf den Mund,
da sinkt's in des Herzens Grund.
Nicht zu frei, nicht zu gezwungen,
nicht mit gar zu fauler Zungen.
Nicht zu harte, nicht zu weich,
bald zugleich, bald nicht zugleich,
nicht zu langsam, nicht zu schnelle,
nicht ohn Unterschied der Stelle.

Halb gebissen, halb gehaucht,
halb die Lippen eingetaucht,
nicht ohn Unterschied der Zeiten,
mehr alleine, denn bei Leuten.
(Paul Fleming)
 
11.03.2009 10:30 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ohnezopfrapunzel

Mitglied seit 20.11.2004
10.348 Beiträge (ø2,86/Tag)

O Brunnen-Mund, du gebender, du Mund,
der unerschöpflich Eines, Reines, spricht, -
du, vor des Wassers fließendem Gesicht,
marmorne Maske. Und im Hintergrund

der Aquädukte Herkunft. Weither an
Gräbern vorbei, vom Hang des Apennins
tragen sie dir dein Sagen zu, das dann
am schwarzen Altern deines Kinns

vorüberfällt in das Gefäß davor.
Dies ist das schlafend hingelegte Ohr,
das Marmorohr, in das du immer sprichst.

Ein Ohr der Erde. Nur mit sich allein
redet sie also. Schiebt ein Krug sich ein,
so scheint es ihr, daß du sie unterbrichst.


Rainer Maria Rilke (1875-1926)
 
11.03.2009 10:59 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sojamurmel

Mitglied seit 22.10.2005
7.326 Beiträge (ø2,23/Tag)

Oh, heute lese ich hier mal wieder viele wunderbare Worte. Herrliches Schwelgen Lachen

Bergsee

Es träumt aus düsterm Felsenschacht
Ein totenstiller See
Zur grenzenlosen Sternenpracht
O Seligkeit und Weh!

Laßt taumeln mich, ihr Himmelshöhn,
Versinken ganz in Schau!
Mein Funkelstern, so bräutlich schön
Wie eine Perle Tau!

Und bleibst du, Engel, weltenfern,
Streu deinen Silberschein
Dein Seelengleichnis
keuscher Stern,
In meine Tiefen ein.

In meine Tiefen lockt ein Grund
O find ihn, Sternenbraut
Wo Erd und Himmel Mund an Mund
Zur ewgen Ruh sich traut
(Bruno Wille)
 
11.03.2009 12:12 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ars_vivendi

Mitglied seit 09.01.2009
11.089 Beiträge (ø5,25/Tag)

Ein Wort

Es geht ein Wort durchs ganze Land,
durch hunderttausend Leben.
Das Wort hat ewigen Bestand,
du kannst nicht widerstreben.
Der Vater sagts,
die Mutter sagts,
der Bürger sagts,
der Bauer sagts,
die Juden und die Arier;
der Richter sagts,
der Lehrer sagts,
die Zeitung sagts,
der Pfarrer sagts,
die Chefs und die Proletarier –
Du hörst sie alle Tage schrein:
»Lassassein –!«

Es mault das Baby, das man aufgeweckt:
›Lassassein!‹
es schilt die Amme, wenn sichs vollgekäckt:
›Lassassein!‹
es schallt durchs kinderreiche Haus:
›Lassassein!‹
manche Erziehung besteht nur aus
Lassassein!
Papa schimpft mit Fritzchen – früh Rauchen macht krank:
›Lassassein!‹
Es schlängelt das Mädchen sich auf der Bank:
»Nicht doch ... lassassein ... !«
Es rät der Freund dem Freunde gut:
»Mensch, lassassein!«
und der hat dann doch zum Heiraten Mut
und läßts nicht sein.
Wird ein Richter vernünftig, bringt ihn Leipzig auf den Trab: ...
Lassassein!
zeigt die SPD Mut, wiegelt der Vorstand sie ab: ...
Lassassein!
Demonstrieren die Arbeiter, dann brüllt die Polizei:
›Lassassein!‹
bei den Nazis steht sie lächelnd dabei:
»Lassassein ... Nein? Nein.«
In juristischen Wälzern steht nur ein Wort:
Lassassein!
Hundert Schilder verunzieren jeden Ort:
Lassassein!
George Grosz soll nicht malen. Die Kirche brüllt sich wund:
›Lassassein!‹
Pitigrilli soll nicht dichten. Es verbietet Schmutz und Schund:
›Lassassein!‹
Das Auto soll nicht fahren. Es droht die Markierung:
LASSASSEIN!
Der Student soll nicht links sein. Es droht die Relegierung:
Lassassein!
Treibt die arme Frau ihre Leibesfrucht ab?
Lassassein!
Und noch auf dem Friedhof ... »Keine Reden am Grab!«
Lassassein –!

So sagt jeder, was man nicht tun soll,
und verbietet dem andern die Hucke voll.
Denn das deutsche Volk kann nur ruhig schlafen
hinter einer Hecke von § § §.
Jeder hackt auf jedem. Jeder will untersagen.
Keiner gönnt keinem was. Sieh, wie sie sich plagen!
Denn die Bremse ist das Wichtigste an einem deutschen Wagen.
Im Verbieten sind sie groß. Im Gewähren sind sie klein.
Lassassein!
Lassassein!
Lassassein –!

Kurt Tucholsky

Das hat auch heute noch Gültigkeit meint

ars
 
11.03.2009 12:21 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ars_vivendi

Mitglied seit 09.01.2009
11.089 Beiträge (ø5,25/Tag)

Und noch dem langen Gedicht noch ein kurzes:

Wurzeln des Übels

Mein Kind, das ist der Grund des Übels:
Ich kann bei dir nicht stündlich sein;
sonst kämst du nicht auf den Gedanken,
daß Küssen könnte sündlich sein.

Das Gegenteil will ich beweisen;
doch soll die Wirkung gründlich sein,
so muß vor allem das Verfahren
sowohl geheim als mündlich sein.

Heinrich Leuthold 1827 - 1879
 
11.03.2009 13:22 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

horstundanita

Mitglied seit 25.12.2007
5.180 Beiträge (ø2,08/Tag)



Die Worte

Mein Mund, wo gingen Deine Worte hin?
Wie Stunden täglich neue Herren dingen,
Wie Vögel stets vor andern Türen singen,
Und wie der Winter mit den Schneegespenstern,
Festfrierend und hinschmelzend an den Fenstern,
Sind alle Worte warm und kalt im Sinn.
Die Worte sind ein Bild dem Raum gegeben,
Dem Raum, der ohne Dach und ohne Pforte.
Wohl kann ein Wort die Lippen überleben,
Doch bricht auch Tod die Worte wie die Rippen.

Die Worte sind wie Wolken, die nicht rasten,
Dem Windvolk gleich, zu Haus an keinem Orte.
Von Mund zu Mund müssen die Worte hasten,
Von Sinn zu Sinn, von Stund zu Stund,
Und wachsen an wie Kapital im Kasten.

Lassen von jedem Ohr sich anders fassen,
Und passen wie der Schlüsselbart ins Schloß.
Sie können wie die Farb' am Licht verblassen,
Und aufersteh'n kanns Wort, das längst schon starb.
Und manche blühen eine Nacht nur groß,
Wie Tropenblumen sich im Glashaus hüten,
Und sterben in der offnen Luft der Gassen.
Und manche sitzen grau alleingelassen,
Die leben nicht zur Schau und leben ungebeten,
Sie sind sich Last und können Dich zertreten.

O Wort, forteilend und ungreifbar Wesen,
Schlaf ich, Du wanderst draußen ohne Rast,
Schlägst Dich an Stirnen an, als starre Thesen,
Machst oft als Henker Dich ans Herz heran;
Manch Wort sitzt wie der rote Hahn am Dach
Und manches legt Dich wie ein Acker brach.
Manch eines kann Dir Glut und Wut anschüren,
Und manches Wort hat nicht zum Schlafen Mut.
Mit Worten kannst Du Leib an Leib Dich spüren.
Die Menschen sind Dir nicht so feind wie Worte,
Kein Blick verfolgt Dich so an jedem Orte.
Und wärst Du stumm und taub an beiden Ohren,
Du bist als Untertan des Worts geboren.

Mein Mund, wo gingen Deine Worte hin?
Sie wurden Völker, die jetzt mit Dir ziehn.
Wie Bienen einen Bienenkorb bewohnen,
Wie Arbeitsbienen, Königin und Drohnen,
So summen Worte lebenslang uns ein
Und werden wie der Bienensang auch nie verstummen.
Wen ließen je die Worte mal allein?


Max Dauthendey . 1867 - 1918







LG


Die Kette ist immer nur so stark,wie ihr schwächstes Glied.





 
11.03.2009 14:04 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Simanu

Mitglied seit 12.09.2008
482 Beiträge (ø0,22/Tag)

Wünsche allen Sprücheklopfern einen schönen Mittwoch, Simanu




Ich hab ein Maul,

dem geb ich zu essen,

das muss reden,

was ich will.

(Johann Agricola, 1499-1566)


Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
(Mark Twain)
 
11.03.2009 14:44 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jd110909

Mitglied seit 19.05.2007
534 Beiträge (ø0,2/Tag)

Hallo zusammen, wünsche Euch einen schönen Nachmittag
und hoffentlich finden wir heute alle die richtigen Worte Lachen

Das Wörtlein

Kürzlich kam ein Wort zu mir,
staubig wie ein Wedel,
wirr das Haar, das Auge stier,
doch von Bildung edel.

Als ich, wie es hieße, frug,
sprach es leise: »Herzlich«.
Und aus seinem Munde schlug
eine Lache Schmerzlich.

Wertlos ward ich ganz und gar,
rief's, ein Spiel der Spiele,
Modewort mit Haut und Haar,
Kaviar für zu viele.

Doch ich wusch's und bot ihm Wein,
gab ihm wieder Würde,
und belud ein Brieflein fein
mit der leichten Bürde.

Schlafend hat's die ganze Nacht
weit weg reisen müssen.
Als es morgens aufgewacht,
kam ein Mund – es – küssen.
Christian Morgenstern (1871 - 1914)

Was ist das Wort? Vom Hauch getragen,
Ein flüchtig Nichts, das schnell verklingt,
Und doch: wer wüßte wohl zu sagen,
Was Alles dieses Nichts vollbringt?

Das rechte Wort aus rechtem Munde
Wird unbewußt zum Segenswort,
Und sprichst du es zur rechten Stunde –
In tausend Thaten lebt es fort.
Edwin Bormann (1851 - 1912)

Um eines Wortes willen wird ein Mensch für weise gehalten, um eines Wortes willen
für töricht. Wir sollten sorgsam sein in dem, was wir sagen.
Konfuzius (551 - 479 v. Chr.)

LG Hanne
 
11.03.2009 17:42 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Bibingka

Mitglied seit 21.10.2006
1.387 Beiträge (ø0,47/Tag)

hallo,

Zunge: Das einzige Werkzeug, dessen Schneide
durch ständigen Gebrauch schärfer wird.

Zunge: Dolch aus Fleisch

Na! Bibingka
 
11.03.2009 17:58 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

luzifer09

Mitglied seit 12.10.2008
458 Beiträge (ø0,21/Tag)

Hallo,

Sei weise!

Geh nicht zu denen, welche von sich reden;
sie kennen nur das eigne, liebe Ich.
Ein feines Ohr vermeidet die Trompeten;
der Weise hält am liebsten sich für sich.

Geh nicht zu denen, welche von sich schweigen;
auch sie verehren nur ihr liebes Ich.
Sie wollen sich als große Schweiger zeigen;
der Weise hält am liebsten sich für sich.

Und mußt du doch als Mensch zu Menschen gehen.
So sprich und schweig, doch beides nicht für dich.
Das Sprechen sei für die, die dich verstehen.
Das Schweigen für der andern liebes Ich.

Karl May

Liebe Grüße
Finni
 
11.03.2009 18:07 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

luzifer09

Mitglied seit 12.10.2008
458 Beiträge (ø0,21/Tag)

Keep smiling: eine durch die Gegenwart von Fotoapparaten
oder Fernsehkameras ausgelöste Seuche,
die an den krankhaft nach oben gezogenen Mundwinkeln und gefletschten Zähnen
der davon Betroffenen zu erkennen ist.
Auch unter dem Namen
Cheese-Syndrom bekannt.

Anonym
 
11.03.2009 18:09 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

luzifer09

Mitglied seit 12.10.2008
458 Beiträge (ø0,21/Tag)

Du sollst reden

Du sollst reden, nicht viel, aber sinnig;
du sollst beten, nicht lang, aber innig;
du sollst handeln, nicht rasch, aber kräftig;
du sollst lieben, nicht laut aber heftig;
du sollst leben, nicht wild, aber heiter;
du sollst dir helfen, Gott hilft dir weiter.

Friedrich Halm
 
11.03.2009 19:03 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

luzifer09

Mitglied seit 12.10.2008
458 Beiträge (ø0,21/Tag)

Worte

Die Worte sollen nicht Dornen sein,
Das bange Herz zu verwunden -
Es wird ja doch so selten ein Strauß
Von Rosen dem Leben gebunden.

Und wo so spärlich die Rosen blühn,
Verhüllt nur die Sterne scheinen,
Da darf durch's spitzige Wort kein Aug'
Eine einzige Thräne weinen.

Es sei das Wort fürs klagende Herz
Balsam der Wiederbelebung,
Zu Grabe tragend den herben Schmerz
Mit stillem Trost der Ergebung.

Karl Stelter, (1823 - 1912)

Allen einen schönen Abend
Finni
 
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