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Wer hatte schonmal Reha nach Autounfall (Beckenbrüche)?

Vom 05.02.2009 16:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mela_SC Kaltmamsell


Mitglied seit 24.10.2007
1.567 Beiträge (ø0,94/Tag)
Hallo liebe Chefköche,

da es bei mir bald so weit ist, interessieren mich Erfahrungen zu dem Thema!

Zu meinem Fall, ich habe mich während eines Auslandaufenthaltes etwas doof unter ein rollendes Auto gelegt mit dem Resultat dass die rechte Hüfte ausgerenkt war und das Becken 5fach gebrochen ist.

Das ist jetzt 2 Wochen her, ich hatte keine OP (da alles sauber gebrochen war) und jetzt bringt mich meine Auslandskrankenversicherung per Business Class (juhuu!) nach Deutschland zur Reha.

Wer hatte schon sowas Ähnliches und kann mir sagen, was die so alles mit mir anstellen? Ist es wahrscheinlich, dass ich in eine Rehaklinik komme? Ich werde erstmal bei meinen Eltern sein, die arbeiten aber beide und ich bin doch noch recht hilflos. Essen kochen oder alleine anziehen geht gar nicht. Außerdem wäre mein Schlafzimmer im 1. Stock, also Treppen steigen, und das ist mit meinem Oma-Porsche (Rollator) auch etwas kompliziert..

Erzählt mir von euren Erfahrungen, ich bin für jede Info dankbar!

LG
Mela hechel...
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Vom 05.02.2009 16:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Regine Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
21.047 Beiträge (ø5,57/Tag)
Also das ist natürlich nicht lustig und ich wünsche Dir gute Besserung, aber wie kann man sich doof unter ein rollendes Auto legen?? BOOOIINNNGG.... BOOOIINNNGG....
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Vom 05.02.2009 17:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mela_SC Kaltmamsell


Mitglied seit 24.10.2007
1.567 Beiträge (ø0,94/Tag)
Wenn beim Auto der Gang rausspringt und es einen umfährt... Welt zusammengebrochen
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Vom 05.02.2009 18:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

paehm  Chefkoch


Mitglied seit 31.08.2008
5.500 Beiträge (ø4,04/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo, mela,

tut mir ja leid davon zu hören!
Zum Thema Reha folgendes: dein erster Ansprechpartner wäre auf jeden Fall deine Krankenkasse, ansonsten deine Auslandskrankenversicherung (und ich denke, Du brauchst auf jeden Fall Therapie - habe 10 Jahre in einer orthop.Reha-Klinik gearbeitet!) erkundige Dich bei beiden wg. der Zuständigkeit. Oder frage im nächstgelegenen KRankenhaus nach dem Sozial-Berater, die sind für sowas zuständig (vielleicht kann Dir da einer Genaueres sagen).
Du wirst wahrscheinlich nur in eine Reha-Klinik in der Nähe kommen, erkundige Dich doch mal, was es im Umkreis von 100 km um deinen Heimatstandort so gibt (bei manchen Kassen kannst du Dir die Klinik aussuchen).
Und evt. hast Du (in der Zeit zuhause) Anspruch auf einen Pflegedienst......

LG paehm
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Vom 05.02.2009 18:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mela_SC Kaltmamsell


Mitglied seit 24.10.2007
1.567 Beiträge (ø0,94/Tag)
KochBube, was gibt's daran nicht zu verstehen? Und mich der Lüge zu bezichtigen..naja na dann...

paehm, danke für die Infos. Der Rücktransport ist soweit organisiert, und am Montag habe ich Termine beim Hausarzt und Orthopäden. Ich habe eine Rehaklinik etwa 40 km von meinem Heimatort entfernt gefunden, die auf sowas spezialisiert ist. Ansonsten sieht's eher mau aus, das scheint die einzige zu sein!
Alles Weitere werde ich wohl mit dem Orthopäden besprechen, denn die Krankenkasse sagte mir, sie zahlen alles, soweit es medizinisch notwendig ist.

Liebe Grüße von der Couch,

Mela
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Vom 05.02.2009 19:59 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

muuda  Chefkoch


Mitglied seit 23.01.2006
15.947 Beiträge (ø6,9/Tag)
Hallo Mela,

wie die Reha verläuft hängt auch davon ab, welche Fraktur du hast.
Handelt es sich um eine Beckenrand- oder eine Beckenringfraktur?

lg
muuda


Chant down Babylon

Kaum macht man's richtig - schon geht's
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Vom 05.02.2009 20:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

paehm  Chefkoch


Mitglied seit 31.08.2008
5.500 Beiträge (ø4,04/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo nochmal,

na, medizinisch notwendig ist ein dehnbarer Begriff, rede auf jeden Fall Klartext mit deinen Ärzten!!! Ich weiß zwar nicht genau, was Du alles brauchst, aber KG zum "beweglich bleiben" und "beweglicher werden" auf jeden Fall. Auch das Laufen am Rollator oder an Stützen will gelernt sein..... auch was zur Schmerztherapie wie Massage oder Manuelle Lymphdrainage ist sicher nicht verkehrt (ML unterstützt auch schnelleres Heilen!!!) Auch MTT (= medizinische Trainigstherapie) wäre ne gute Sache und - sobald von der Knochenheilung machbar - auch Therapie im Wasser.
Das gehört aber alles zum üblichen Reha-Programm. WEnn Du eine Klinik erwischt, die noch ein bißchen in Sachen alternativ macht (z.B. Homöopathie, Akupunktur, Bio-Resonanz usw.) dann greif zu, da kann man echt was mit erreichen.
Wenn Du noch Fragen hast, nur zu.

LG Paehm

P.S. Vielleicht hast du ja noch so eine Trainingshose, bei der man per Reißverschluss außen das ganze Bein "aufmachen" kann, die sind optimal für so eine Reha!!! (dann muss man nicht bei jeder Therapie alles ausziehen)
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Vom 05.02.2009 20:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mela_SC Kaltmamsell


Mitglied seit 24.10.2007
1.567 Beiträge (ø0,94/Tag)
Hallo!

muuda, es handelt sich um 5 Frakturen, man sagte mir Beckenringfrakturen, 4 sind vorne und eine hinten, da wo die Wirbelsäule am Becken anwächst.

paehm, nochmals danke! Das klingt alles gut was du schreibst, und ich kann es sicher gut brauchen. Zu meinen Brüchen kommen natürlich noch die gedehnten/geprellten/gequetschten Stellen dazu und einige große Schürfwunden. Auch Fehlempfindungen (Kribbeln etc.) habe ich in einem Bein und in einer Hand.

Die Klinik die ich im Auge habe ist das Asklepios Klinikum in Bad Abbach. Ich habe dort von Lymphdrainage gelesen, auch Fango und Vieles von dem, was du schreibst wird angeboten. Ich glaube, da wäre ich dann ganz gut aufgehoben.
Meine Eltern hatten Zweifel, ob ich wirklich so eine Rundumbetreuung bekomme, aber mit ein bisschen Krankengymnastik ist es ja dann nicht getan schätze ich..

LG

Mela
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Vom 06.02.2009 10:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

muuda  Chefkoch


Mitglied seit 23.01.2006
15.947 Beiträge (ø6,9/Tag)
Hallo Mela,

darfst du dann überhaupt schon sitzen?
Wir hatten in der Familie eine dreifache Beckenosteotomie, da war in den ersten Wochen nur stehen und liegen erlaubt, nach Röntgenkontrolle dann sitzen. Krücken und Rollstuhl, danach 4 Wochen Reha.

lg
muuda


Chant down Babylon

Kaum macht man's richtig - schon geht's
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Vom 06.02.2009 11:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mic Hendlgriller


Mitglied seit 26.09.2004
6.227 Beiträge (ø2,23/Tag)
Hallo!

Eine Reha ist sinnvoll.

Ich selber hatte vor 1,5 Jahren eine ambulante Reha gewählt. Aus familiären Gründen. Viele sagen, dass eine stationäre Reha besser wäre. Ist Geschmackssache. Mich schreckte die Vorstellung ab, weit weg von zu Hause zu sein. Ab 15.00 Uhr werden dort auch keine Anwendungen mehr gemacht und dann sitze ich da mutterseelenallein in der Wallachhei rum.

Somit war die ambulante Reha die erste Woche sehr anstrengend, aber ich war froh, in meinem Bett schlafen zu können und meine eigene Dusche und Toilette zu haben.

Ein Taxi hat mich morgens zu Haus abgeholt und nachm. wieder hingefahren. Die Krankenkasse war sehr hilfreich und hat mir viel erklärt.

Alles Gute für Dich. Und der Weg kann zwar lang sein, aber verliere nie die Geduld. Denn Geduld braucht man.

LG, Mic.
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Vom 06.02.2009 15:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mela_SC Kaltmamsell


Mitglied seit 24.10.2007
1.567 Beiträge (ø0,94/Tag)
muuda, die 3fache Beckenosteotomie wollte ich auch machen lassen (habe Hüftgelenksdysplasie), es kam dann aber nicht dazu.
Ich darf sitzen, da die Brüche stabil sind. Nur beugen über 90° soll ich vermeiden.

Ich wurde ja auch nicht operiert - die Osteotomie ist ja doch ein Rieseneingriff, da wird ja auch geschnitten, Knochen gebrochen und wieder zusammengepuzzelt...

Im Krankenhaus wurde kontrolliert, ob sich nachdem ich "mobil" war, etwas verschoben hatte, und da das nicht der Fall war, hieß es ich solle halt auf meinen Körper hören und würde schon merken, wann es zu viel ist na dann...

Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich in den USA aus dem KH raus musste, sobald ich halbwegs alleine aufs Klo konnte, einzige Nachsorge wäre nach 6 Wochen nochmals Röntgen gewesen und dann NICHTS mehr. Deshalb auch der Weg nach Deutschland - ich bin schließlich jung und gesund und will wegen so einem Blödsinn nicht den Rest meines Lebens humpeln, nur weil ich nicht wieder gelernt habe, richtig zu laufen.

Mic, genau das will ich beim Orthopäden erfahren. Ich habe in meiner unmittelbaren Nähe leider keine Rehaeinrichtungen gefunden, deshalb wäre ich eher Richtung stationär gegangen. Denn mein Problem ist auch, dass meine Eltern ja beide arbeiten und im Endeffekt keiner da ist, um sich um mich zu kümmern. Mein Mann muss leider arbeitsbedingt in den USA bleiben, der war dann zumindest halbtags da und hat mich betüdelt hechel...

Mal sehen was die Ärzte am Montag sagen, Termine sind schon gemacht!

LG

Mela
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Vom 06.02.2009 16:01 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

paehm  Chefkoch


Mitglied seit 31.08.2008
5.500 Beiträge (ø4,04/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo, mela,

also, ich muss da Mic ein kleines bisschen widersprechen: nicht in jeder Reha ist um 15.00 Uhr Schluß! In der Klinik, in der ich so lange gearbeitet habe, da war regulär bis 17.00 Uhr therapie und das MTT hatte bis 20.00 Uhr auf - es gabe auch Therapie an Samstagen und Feiertagen. Und die psychologische Betreuung (Unfall oder Op kann schon auf die Stimmung schlagen) war meist auch recht spät....
Aber sowas ist von Klinik zu Klinik unterschiedlich. In einigen wird auch ein "Freizeitprogramm" in Bezug auf Vorträge, Spielerunden, "Kino" ect. angeboten.
Aber sowas kann man ja rauskriegen.
Ich würde eigentlich eher ne stationäre Reha empfehlen, die sind therapiemäßig meist umfangreicher und entspannter für den Patienten.

LG paehm
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Vom 10.02.2009 09:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mela_SC Kaltmamsell


Mitglied seit 24.10.2007
1.567 Beiträge (ø0,94/Tag)
So, falls es wen interessiert, hier die Ergebnisse meines Besuchs beim Orthopäden.
Alles fängt schon an zu heilen und es hat sich glücklicherweise auch nichts verschoben. In 4 Wochen wird nochmal geröntgt um zu sehen ob noch immer alles passt.
Allerdings wurde mir gesagt, dass die Gefahr einer Hüftkopfnekrose besteht - das heißt, durch nicht ausreichende Blutzufuhr kann der Hüftkopf absterben. Das sind natürlich nicht so gute Nachrichten, aber ich hoffe mal das Beste und dass alles gut geht.
Ansonsten darf ich leider in keine Reha-Klinik, sondern bekomme bis zum nächsten Röntgentermin Physiotherapie.

LG

Mela
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Vom 05.01.2011 22:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Conna11 Tellerwäscher


Mitglied seit 05.01.2011
1 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo Mela,
ich habe Beckenringbrüche, sehr ähnlich wie es Dir passiert ist und Du die Geschehnisse im Februar 2009 beschrieben hast. Teilst Du mir bitte mit, wie es Dir weiter erging? Bist Du von Folgeschäden geplagt und nach wievielen Wochen/Monaten warst Du wieder in der Lage zu arbeiten bzw. voll einsetzbar ohne Schmerzen? Bei mir ist die Sache fast 8 Wochen "alt" und ich habe immer noch erhebliche Schmerzen und sehe mich nicht in der Lage, meiner Arbeit nachzugehen. Eine Reha werde ich in den nächsten Tagen versuchen zu beantragen, da ich endlich mal wieder meine alte Verfassung (Beweglichkeit und ohne Schmerzen) haben möchte.
Würde mich freuen von Dir zu hören, denn etwas Rt- und Mutlosigkeit macht sich bei mir breit.
Lg Conna
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