Heisses Thema: Alkohol in Gerichten für Kinder
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![]() Mitglied seit 01.12.2004 |
hab jetzt schon ganz viel im Internet gelesen darüber. Da gibt es ja krasse Meinungen dafür und dagegen. Was ja auch logisch ist. Unser Sohn ist 4 Jahre alt, und wir trinken hier zu Hause so gut wie nie Alkohol. Und wenn, dann werden wir von ihm schief angeschaut, wenn wir 1 Flasche Bier in 3 Tagen in Form von Radler trinken. Wenn wir übrhaupt Alkohol verwenden, dann beim Kochen. Was wir bisher immer total vermieden haben, weil wir 100%ig kein Risiko eingehen wollten. Wir haben gelesen, dass es ok wäre, wenn wir z.B. in Rotwein eingelegtes Wild oder Weisswein in der Shrimpssauce verwenden, weil der Alkohol ja verkocht. Aber wenn wir z.B. 1 EL Rum oder Kirschwasser in einen Kuchen geben sollen? Verkocht der dann auch beim Backen? Und wenn mal in einem Teig Kirchwasser drin ist, und er schleckt die Rührer ab? Ich weiss, da kommt noch der Faktor rohes Ei dazu, aber das ist ein anderes Thema. Oder Amaretto im Brot, das im Brotbackautomaten gemacht wird? Dafür hab ich zwar alkoholfreien Amaretto gekauft, aber es gibt ja ähnliche Rezepte, wofür es dann keinen alkoholfreien Ersatz gibt. Oder 1 Stamperl Schnaps im Eis? Dann haben wir wieder gelesen, dass bereits kleinste Mengen Alkohol nicht nur schädlich für das Kind generell sind, sondern angeblich die Genetik des Kindes so verändern, dass es beim Wachstum Veränderungen im Gehirn gibt. Irgendwie so halt. Wie macht Ihr denn das? Striktes Alkoholverbot beim Kochen? Oder ab und zu mal eine Ausnahme, weil es nix macht? Ich will hier KEINE endlos lange Diskussion anfangen, aber ich bin etwas verunsichert, und wollte nur ein paar sachliche Meinungen hören. Gruss, Daniela |
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![]() Mitglied seit 21.12.2005 |
Hallo,
mein LG ist strikt dageben, daß ich mit Alk koche wenn seine Tochter mit isst. Das Argument "verfliegt beim Kochen" gilt für ihn nicht weil er einfach nicht will, daß sein Kind (6 J.) sich an den Geschmack von Alk gewöhnt. Lg Carlinchen |
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![]() Mitglied seit 18.05.2004 |
Huhu....
Einen Esslöffel, verteil auf eine Torte von der ein 4.jähriger ein paar happen ißt, halte ich persönlich für ungefählich. Allerdings stütze ich mich da auf mein Gefühl, eine wissenschaflichen Begründung habe ich dafür nicht. _______________ Alkohol verfliegt auch wenn er nicht erwärmt wird...ausserdem sollte man die gesamt verbrauchte Menge mit der tatsächlich konsumierten Menge betrachten. Grüsse Richard
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![]() Mitglied seit 18.05.2004 |
Huhu...
Wenn der "weg" ist kann man sich auch nicht dran gewöhnen Solltest Du dann allerdings Rumaromen benutzen, gewöhnt er sich eventuell an die Aromen...aber net an den Alk. Grüsse Richard
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
wenn du mal hier etwas rumguckst wirstr du feststellen, dass das Thema schon etliche Male unter allen Blickwinkeln diskutiert wurde - eine Annäherung der verschiedenen Standpunkte gabs dabei nicht...
nachdem du durch diverse Berichte ohnehin schon beunruhigt bis und ihr so gut wie keinen Alkohol trinkt - warum verzichtest du nicht einfach ganz drauf ? zu den Alternativen beim Kochen - gibts nen schönen Artikel im CK-Magazin... slts Grisou Ich kann mir meine Eltern und Grosseltern nicht aussuchen - das, was ich esse aber schon" (Dr Serge Hecberg, zum Thema Gene & Gewicht)) |
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![]() Mitglied seit 18.05.2004 |
Oder die nimmst die überaus einfache, aber geniale Lösung von Grisou
Grüsse Richard
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![]() Mitglied seit 22.09.2005 |
Hi,
also hier wirst du furchtbar viele Meinungen bekommen.. ich selber muss einen riesen Schaden als Kind davon getragen haben... außerdem kannse das ja mal umrechnen..da auch "normale" Lebensmittel Alkohol drin haben..wie Apfelsaft, Brot etc... Yvonne |
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![]() Mitglied seit 18.08.2005 |
HI
Wenn mein Kinder mitessen (also eigentlich immer) verwende ich absolut keinen Alkohol! 1. möchte ich mich nicht darauf verlassen das der Alkohol tatsächlich verkocht 2. Bei Sachen wo das dann nicht verkochen kann (wie bei Eis oder Rührlöffel abschlecken) gibt es bei mir sowieso keinen Diskussionsbedarf und 3. muß man wirklich nicht schon Kinder an den Alkohol geschmack gewöhnen! Alkohol und Kinder gehören meiner Meinung nach strikt getrennt! LG Ulyssis |
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![]() Mitglied seit 18.05.2004 |
Und ich dachte ich hätte am WE zuviel Schnaps gehabt.......und nun lese ich es war das Baguette Danke Yvonne Grüsse Richard
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![]() Mitglied seit 01.12.2004 |
Hallo Carlinchen,
Danke für Deine Meinung. Muss man akzeptieren, ist klar. Lieber einmal zu vorsichtig als einen Fehler gemacht. Aber in dem Fall des Verkochens ist es doch so (hab ich auch gelesen), dass der Geschmack des Weins etc. bleibt, aber der Alkohol verfliegt. Und dann schmeckt das Essen ja im Prinzip so, als hätte man Traubensaft reingeschüttet (was natürlich auch eine Alternative zu Wein wäre). Aber ich denke, es gibt Rezepte, bei denen man den Alkohol "braucht", damit das Rezept gelingt (z.B. in bestimmten Eissorten oder zum Einlegen). Wenn man generell Rumaroma statt Rum nimmt, und der Keks gleich schmeckt, ist es ja wirklich egal. ABER: dann gewöhnt sich das Kind ja trotzdem an den Rumgeschmack, weil das Aroma schmeckt ja logischerweise nach Rum. Also den Alkohol ganz weglassen, auch in Form von alkoholfreien Geschichten (also kein Amaretto-Brot), solang das Kind bei uns wohnt. Das wäre dann die Alternative. Wäre für mich jetzt kein Problem. Wenn es wirklich besser ist. Drum bin ich etwas verwirrt. Weil der Hauptgrund sei ja, dass man die Kinder nicht an den Alkohol-Geschmack gewöhnt (das hab ich am öftesten gelesen), aber dann steht in jedem Rezept alternativ mit Rum-Aroma oder alkohlfreien Varianten. Das macht dann für mich keinen Sinn. Oder? Weil wenn der Alkohol verkocht, dann ist es doch egal, ob ich alkoholfreien Amaretto oder echten reingeschüttet habe. Und was passiert wirklich, wenn ein Kind mal einen Tropfen Alkohol erwischt? Während der Stillzeit wurde mir ständig Sekt und Bier empfohlen (was ich wiederum niemals gemacht habe). Gruss, eine verwirrte Daniela |
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![]() Mitglied seit 22.09.2005 |
Naja wenn ich so drüber nachdenke muss auch die Familie meines Freundes nen kompletten Gehirnschaden haben..wenn es da Herrencreme gibt..kipp ich fast um.. |
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![]() Mitglied seit 03.05.2007 |
Hallo
ich benutze recht oft Weißwein zum Kochen und meine Kinder essen es dann auch mit. viele Grüße von ischilein
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![]() Mitglied seit 01.12.2004 |
Ups. während ich antworte, stehen schon tausend neue Sachen drin.
Ich sehe schon, ich denke, es ist besser, wir beenden das hier wieder. Ich kann mir schon vorstellen, in welche Richtung das gehen wird. Danke trotzdem für Eure Meinungen. Ich bin dann ja auch eher für die 0-Variante. Vielen Dank und entschuldigung, dass ich das Thema angefangen habe. Gruss, Daniela |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Daniela, mach es so, wie Du es für richtig hältst. Wenn Du ein besseres Gefühl dabei hast, den Alkohol grundsätzlich wegzulassen, dann handle dementsprechend; stehst Du auf dem Standpunkt, daß das bißchen Alkohol, das in Gerichten schon mal drin ist, dem Kind schon nicht schadet und Ihr nicht auf Eure Gerichte mit Alkohol verzichten wollt, dann verfahre so. Bislang ist wohl noch kein Kind, das mal eine mit Wein aromatisierte Soße oder dergleichen gegessen hat, zu Schaden gekommen.
Viele Grüße, Jana |
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![]() Mitglied seit 03.05.2007 |
warum denn das ? Ist doch ne normale Frage !!! viele Grüße von ischilein
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![]() Mitglied seit 26.09.2006 |
Hallöle,
ich sag dir auch, mach es wie du es für richtig hältst. Ich bin u.a. gelernte Köchin und auch wir haben in der Schule gelernt, dass der Alkohol logischerweise verkocht und lediglich das Aroma übrig bleibt. Zu meiner Zeit hat sich damals kein Mensch einen Kopf darum gemacht, von daher hab auch ich hin und wieder Kuchen mit Rum oder auch eine Bratensoße mit Wein gegessen. Ich persönlich habe mich weder an den Geschmack gewöhnt (starker Alkoholgeschmack, wie es beim Rum der Fall wäre, mögen Kinder in der Regel sowieso nicht!), noch bin ich Alkoholiker geworden. Im Gegenteil, wir trinken allgemein sehr selten Alkohol. Wie auch schon Jana schrieb: Wegen Wein in einer Soße ist noch keiner zum Alkoholiker geworden. Das halte ich persönlich wirklich auch für Unsinn. LG Knöderl |
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![]() Mitglied seit 06.09.2007 |
Hallo,
ich denke auch, daß ein Kind durch frühes schätzen lernen der Alk-Aromen eher dazu neigt, früher alkoholische Getränke zu sich zu nehmen. Insofern bin ich auch gegen z.B. Rotwein in der Soße. Wie bereits schon weiter oben dargelegt, gibt es unzählige Threads zu diesem Thema, und es wurde keine Einigung erzielt - jeder beharrt auf seinem Standpunkt. BG fleur |
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![]() Mitglied seit 12.02.2002 |
Hallo Sixtnix,
ich meine auch: Wer ganz auf Nummer Sicher gehen möchte, lässt Alkohol in jeder Form für Kinder im Essen weg. Aus eigner Erfahrung kann ich allerdings sagen: Alkohol IM Essen wird oft anders empfunden als NEBEN dem Essen! Ich habe als Kind ab und zu etwas Alkohol im Kuchen oder in der Sauce oder in einem Dessert verspeist - mich aber keineswegs an den Geschmack von Alkohol "gewöhnt": Mein erstes Glas Wein zur Konfirmation hat mir nicht besonders geschmeckt - und das ist bis auf diesen Tag so geblieben und gilt für jeden Alkohol "pur"! Was ich allerdings bedenklich finde: Wenn Eltern ihre Kinder aus Wein- und Biergläsern "nippen" lassen - das muss nun wirklich nicht sein ... LG Angie |
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![]() Mitglied seit 12.12.2007 |
"bereits kleinste Mengen Alkohol nicht nur schädlich für das Kind generell sind, sondern angeblich die Genetik des Kindes so verändern, dass es beim Wachstum Veränderungen im Gehirn gibt."
Ne, nicht annähernd :) Ob Du Deinem Kind Alkohol geben sollst oder nicht kann ich allerdings nicht sagen, das mußt Du am Ende sowieso selber verantworten. Ich kann nur sagen, daß es Kulturen und Epochen gibt, in denen das völlig normal ist, daß Kinder Alkohol konsumieren und daß es Kulturen und Epochen gibt, in denen es völlig normal ist, daß Kinder niemals auch nur in die Nähe von Alkohol kommen, geschweige denn in den Genuß von. Gruß |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo,
ich finde, es ist kein Problem, ganz ohne Alkohol für Kinder zu kochen, wenn man bedenken hat. Meine Erfahrung ist, dass Kinder den Geschmack von Alkohol nicht gerne mögen. Meine jedenfalls haben Alkohol im Essen nicht gemocht und sogar kleinste Mensgen Kirschwasser in der Linzertorte rausgeschmeckt. Ich habe einfach einige Jahre ohne Alkohol gekocht und auch die Ersatzstoffe, wie Rumaroma einfach weggelassen. LG Anne |
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![]() Mitglied seit 21.12.2005 |
@Daniela, Du hast schon Recht mit dem Rumaroma. Dann gewöhnen sie sich an den Geschmack...aber für mich stellt sich die Diskussion halt nicht weil es SEINE Tochter ist und dann habe ich mich danach zu richten.....offiziell
Lg Carlinchen |
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![]() Mitglied seit 27.10.2008 |
Hallo,
Alkohol ist - wie schon erwähnt - flüchtiger als Wasser und verkocht in Schmorgerichten und ähnlichem. Ich denke auch, dass eine geschmackliche Gewöhnung an das pure Getränk über den Genuss von Weinsoßen usw. nicht herstellbar ist. Aufpassen sollte man/frau aber sicher bei Schwarzwälder Kirsch Torte und vergleichbarem, wo das Kirschwasser ja in die Sahnefüllung eingerührt wird. Eine rigorose Tabuisierung von Alkohol erzeugt bei Kindern vielleicht auch den Reiz des Verbotenen, so dass diese dann bei den ersten Teenager-Feten außerhalb des Elternhauses umso heftiger hinlangen - ist mal so 'ne These. Alkohol begleitet die meisten Kulturen Schritt auf Tritt, und statt einer grundsätzlichen Tabuisierung sollten Eltern sich vielleicht eher überlegen, wie beim Heranwachsenden ein bewusster, maßvoller und selbstverantwortlicher Umgang mit Alkohol erreicht werden kann. Grüße, turbot |
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![]() Mitglied seit 09.12.2003 |
"Genetik verändern" kann nur Mutation
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![]() Mitglied seit 18.06.2007 |
Hallo!
ich denke,du kannst ruhig mit Alkohol backen etc. ich kann mich jedenfalls an viele Male erinnern, wo ein kleiner Knirps einen Schluck Bier aus Opa's Glas probiert hat. (der Schaum hat ua.eine noch zusätzlich faszinierende Wirkung aus Kinder und Pralinen die mit Kirschwasser etc.gefüllt waren haben einem als Kind eh nicht geschmeckt! Wenn man ausversehen eine erwischt hatte, landete ganz schnell woanders - nur nicht im Mund. ich selbst verwende Alkohol heute nur noch zum kochen und backen und trinke ihn außer vielleicht im Glühwein oder so gar nicht! Apropos..richtigen Glühwein haben bei uns im Dorf früher die Kinder auch nie gemocht.. Da wurde vielleicht bei den Eltern probiert, aber selbst einen Becher davon getrunken? nee. ich glaube auch, dass Glutamat und so eher schädlicher sind für's Kind als ein Schluck Wein in der Sauce! Aber man kann auch manchmal anstatt Wein weißen oder dunklen Balsamico nehmen. ..schmeckt aber nicht zu allem. liebe Grüße Alina |
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![]() Mitglied seit 18.06.2007 |
ein kleiner Nachtrag.. hab gerade das von Turbot gelesen!
Sie hat ganz Recht mit dem was sie schreibt! Früher gab es oft zB. gar kein Wasser, sondern man hat Wein zum Essen getrunken! ich glaube das hatte auch was mit Bakterienschutz zu tun (?), das Wasser war da ja nicht immer so rein wie bei uns. es gibt jedenfalls viele Beispiele wo Alkohol bei Kindern auftaucht. Auch in Erziehungswissenschaften hatten wir in der Geschichte der Kindheit so einiges gelesen wie zB. den Tipp den Kindern etwas Alkohol zu verabreichen um sie zu beruhigen Alina |
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![]() Mitglied seit 11.07.2008 |
Hallo,
grundsätzlich unterschreibe ich voll bei Turbot!!! Nichts ist interessanter als der Reiz des Verbotenen. Was das Kochen anbelangt, gibt es wohl kein Patentrezept, da sollte man sein "Bauchgefühl" entscheiden lassen. LG Mariluna |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
wenn mir jetzt noch bitte jemand erklären könnte wo "Tabuisierung" und "Reiz des Vebotenen" liegt, wenn ich bei KLEINKINDERN ohne Alk koche ???
das scheint mir denn doch etwas übertrieben zu sein... der Alkoholgehalt, der nach dem Kochen noch übrig bleibt, hängt von der Stärke des Alkohols & der Kochdauer ab - übrig bleibt immer was - ich glaube nicht, dass jemand, der auf Alkohol & Alkoholaromen beim Backen & Kochen verzichtet, solange die Kinder noch sehr klein sind, riskiert, dass sie sich mit 6 auf den Alk stürzen... slts Grisou Ich kann mir meine Eltern und Grosseltern nicht aussuchen - das, was ich esse aber schon" (Dr Serge Hecberg, zum Thema Gene & Gewicht)) |
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![]() Mitglied seit 03.08.2006 |
Grisou...du sprichst mir aus dem Herzen....
In unserem Ort in bayern kriegt ein Kleiner 6 jähriger schon mal regelmässig sein Radler
LG Elke |
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![]() Mitglied seit 11.10.2008 |
ich glaube dir sorgen mancher leute sind unbegruedet, dass der alkohol beim kochen nicht vollstaendig verkochen koennte. ich denke in jedem hustensaft ist mehr alkohol als in einem guten risotto.
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
weshalb es speziell für Kleinkinder Hustensäfte ganz ohne Alkohol gibt.....
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![]() Mitglied seit 11.10.2008 |
gibt es, gibt auch auch medikamente mit alkohol, die kindern verabreicht werden. es sind natuerlich nur geringe und soit unbedenkliche mengen. so unbedenklich wie der weisswein im risotto. aber zum glueck habe ich eh keine kinder.
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![]() Mitglied seit 05.08.2007 |
Also ich kann nicht behaupten das man sich durch Alkohol im essen an den Geschmack gewöhnt, ich mag bis heute keinen Rum, zumindest nicht pur und Rotwein kommt ziemlich drauf an was für einer. Rouladen wurden bei uns schon IMMER mit einem schuss Rotwein gekocht, und Marmorkuchen mit Rum oder Rumaroma. Alkoholvorräte gabs bei uns kaum als wir noch klein waren. Ich habe auch eher mit normalem alter "angefangen" alkohol zu trinken. Klar probiert man mal mit 14 oder 15 ein Mixery o.ä, und das wir Kids an Silvester ein Schnapsglas voll Sekt bekommen haben hat mir auch nicht geschadet. Ich denke es ist egal ob mit oder ohne. Allerdings in Gerichten wo der Alkohol nicht verfliegt wie z.B. bei Eis würde ich lieber verzichten.
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![]() Mitglied seit 22.09.2005 |
Sicher schadet es einem Kind nicht keinen rumversetzen Kuchen zu essen...aber weil das Kind zweimal im Jahr nen Stück trockenen Kuchen mit minimaler Menge Rum isst irgendwelche Schäden zu vermuten find ich schon krass..
Als wir damals in Österreich im Urlaub waren und ich so 11 war bekam ich abends auch immer ein Radler... da haben alle Kinder des Bauerns das bekommen.. Yvonne |
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![]() Mitglied seit 23.11.2007 |
...na das ist ja ein Thema, welches wir bereits 234 mal hatten, aber es entfacht doch immer wieder eine Diskussion.
Als ich ein Knirps war (long, long time ago) hat sich niemand einen Kopf darum gemacht, wenn in eine Sauce etwas Wein oder Sherry kam oder der Kuchen mit Rum angereichert wurde. Und über den Gesundheitsfaktor guten Rotweins (in Maßen genossen) gibt es unendliche Abhandlungen mit immer positivem Resultat. Habe weder eine Wachstumsstörung davon getragen, noch eine geistige Fehlentwicklung und als ich mal als Knirps von meinem Vater einen Schluck Bier probieren wollte, fand ich es ekelig (...hat sich inzwischen gegeben Wein war - ich wurde vom "probieren" nie abgehalten - etwas Untrinkbares (...was sich auch gegeben hat Damit möchte ich niemanden in die Erziehung reinreden, aber "Verbote" haben eigentlich den Reiz umgangen zu werden. Kinder sind manchmal klüger als man denkt... Gruß pp |
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![]() Mitglied seit 24.04.2001 |
Hallo
Hier ist mal ein Artikel zum Thema aus einem rennomiertem deutschen Tagesblatt: >>>Prozente im Essen Der Winter ist die Zeit, in der wir gern einen Schuss Alkohol ins Essen geben. Sei es das Käsefondue mit Weißwein und Kirschwasser, sei es der Coq au Vin oder auch der Pudding mit Amaretto. Der Alkohol dient ja nur dem Geschmack, sagen sich Hausfrau und -mann, der »verkocht« ja im Handumdrehen. Aber schon ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt müsste sie eigentlich eines Besseren belehren. Dort steht der Glühwein oft stundenlang auf der Heizplatte, und trotzdem enthält er noch eine Menge »Umdrehungen« und nicht nur Wasser, Nelken und Zimt. Offenbar verträgt Alkohol doch einiges an Hitze, auch wenn sein Siedepunkt niedriger ist als der von Wasser. Wie viele Prozente bleiben, haben Forscher von der University of Idaho im amerikanischen Städtchen Moscow im Auftrag des US-Landwirtschaftsministeriums erkundet. Der Wert, den sie erhielten, wenn eine kochende Soße oder Suppe mit Wein oder Schnaps veredelt und dann vom Herd genommen wurde, ist sehr hoch: 85 Prozent des Alkohols waren beim Servieren noch vorhanden. Je länger die Flüssigkeit kochte, umso geringer war der Wert. Nach einer halben Stunde waren es noch 35 Prozent, und selbst eine Mahlzeit, die im Ofen oder auf dem Herd zweieinhalb Stunden vor sich hin köchelte, enthielt noch fünf Prozent der ursprünglichen Alkoholmenge. Also gilt: Vorsicht mit dem Alkohol, wenn Kinder oder trockene Alkoholiker am Tisch sitzen! Christoph Drösser/ Die Zeit <<< gruss pfefferich |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Hallo
ich habe nie mit Alkohol gekocht und den Geschmack von Rum oder Kirschwasser in einer Torte mag hier kein Mensch. Und ich erinnere mich an ein Pfarrfest oder so etwas, an dem eins meiner Kinder versehentlich ein Stück Eierlikörtorte aß (so diese flachen, gelben mit dick Eierlikör drauf) und mit einem "Bäh" den Teller wegschob. Es ist mir so etwas von wurscht, ob der Alk beim Kochen verfliegt oder nicht - ich finde den Geschmack einfach ekelhaft! lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Eifelkrimi, ich mag den Geschmack auch nicht, von daher wird sich das Problem für mich, sofern denn mal Kinder anstehen sollten, eh nicht stellen, aber man sollte es im Hinblick auf die Gesundheit eines Kindes auch nicht überbewerten, wenn es mal eine Soße mit Weinzugabe oder dergleichen gibt. Die Geschmacksfrage ist noch mal eine Sache für sich.
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo,
bei meinen Großeltern gabe .... es als wir Kinder waren..immer ein kleines Gläschen Wein zum Essen.So ab Kinderkommunionalter. Wie in sehr vielen Familien in den Wein gemacht wurde. Getrunken wurde von uns immer nur wenig davon. Ich habe in meinem ganzen Leben nie zuviel Alkohol getrunken..war nie betrunken.... eben weil es nichts besonderes war. Viele meiner Schulfreunde hatten mit 17/18 so einiges an Alkoholexsessen hinter sich.Eben weil Alkohol verboten war. Übrigens darf Kindermilchschnitte nicht mehr so genannt werden, nur noch Milchschnitte, weil da auch Alkohol enthalten ist. In Yestortys auch. Unter 7% muss das wohl nicht deklariert werden in Lebensmittel. katir |
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![]() Mitglied seit 05.08.2007 |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Liebe Leute,
die Droge ist der ALKOHOL, nicht das Aroma! Alkohol verkocht unwiderruflich bei ..ich glaub ..74 Grad Celsius. Im Essen sind laut einer(!) amerikanischen(!) Studie ohne ausgewiesene wissenschaftliche Parameter in einer Sauce 85% Restalkohol, macht auf 1/4 l Sauce die mit 5cl 40%tigem Alk verfeinert wurde die medizinisch äußerst bedenkliche Menge von *rechne.....* auf 250ml Sauce kommen 20 ml reiner Alk, davon 85%, macht 17 ml, verteilt auf 4 Personen, macht 4.25 ml reiner Alk pro Person! Als Maximalwert! SEHR bedenklich! Bei nicht erhitzten Speisen sehe ich das ganze weniger lässig... viele Grüße, Peter |
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![]() Mitglied seit 19.07.2007 |
Wein ohne Alkohol schmeckt doch nicht wie Traubensaft!!! |
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![]() Mitglied seit 26.02.2007 |
Hallo,
das ist ein heikles Thema! Daher schreibe ich nur von uns/mir. Meine Mama hat nicht auf den Alk beim Kochen oder Backen verzichtet. Ich nehme jetzt zwar selber etwas Alk hauptsächlich beim Backen, aber zum Alki bin ich trotzdem nicht geworden. Trinke höchst mal an Silvester einen Sekt. Aber wenn ich für unsere Kleine etwas backe, verwende ich keinen Alk. Der kommt nur bei Kuchen/Torten für Besucher rein. LG AnnS |
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![]() Mitglied seit 05.08.2007 |
Ich muss da ja jetzt doch noch mal was schreiben. Meistens schmeckt man den Alkohol ja gar nicht raus. Im prinzip ist es wie mit anderen Gewürzen, man schmeckt keines besonders deutlich raus, sondern alle gewürze ergeben zusammen einen harmonischen Geschmack.
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Moin,
mal abgesehen davon, dass Alk und Kinder wirklich nicht zusammen passen: Der Alkohol verfliegt NICHT vollständig beim kochen! BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
so einige Aussagen finde ich sehr seltsam! Fakt ist, Alkohol ist ein Nerven- und Zellgift Kein Mensch argumentiert bei belasteten Lebensmittel -" ein bisschen DDT (oder andere Nerven- und Zellgifte) macht doch nix - wir haben früher das auch gegessen und ich lebe noch" Wer mit Alkohol kocht, macht es um a) den Alkohol zu schmecken b) bzw. die Aromen alkoholischer Getränke Im Kindesalter werden die Essgewohnheiten und geschmacklichen Vorlieben maßgeblich geprägt Gelegentlicher Konsum von Alkohol im Essen macht niemand abhängig. Selbst trockene Alkoholiker werden nicht vom Konsum einer weinhaltigen Suppe oder einem Stück Schwarzwälder rückfällig weil der Alkohol so gut schmeckt, vielmehr erzeugen auch Spuren von Alkohol im Körper biologische Reaktionen, die verkürzt dargestellt etwas mit Belohnung und Verlust zu tun haben - denn jeder Suchtbetroffene hat sein Mittel in dieser Hinsicht eingesetzt Kinder, die es nicht gewohnt sind (durch gelegentlichem Mitkonsum, Vorbild der Umgebung) Drogen zu baggatellisieren, bzw. diese als "normal" zu betrachten, werden später leichter damit umgehen können, wenn sie im weiteren Verlauf ihres Lebens in eine Situation kommen, wo Drogenkonsum als ein scheinbares Lösunsmittel ihrer Probleme erscheinen. Auch hier gibt es wie so oft im Leben kein Schwarz- Weiss Denken, aber Vorbeugen ist besser als Therapieren. gwexhauskoch |
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Henglein
Rama Cremefine





































