Drückt mir mal die Daumen: Kommunalwahlen in Bayern!
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
Lange habe ich überlegt, in welche Ecke mein "Anliegen" überhaupt gehört: Freizeitvergnügen oder PE? - Jetzt habe ich mich für das Freizeitvergnügen entschieden, weil dabei meine ganze Freizeit "draufgeht"! In Bayern stehen am 2.3. die Kommunalwahlen an. Und dafür bitte ich um kräftiges Daumendrücken! - und um Eure Meinung. Ich bin hier in meiner Marktgemeinde Gemeinderätin und trete bei diesen Kommunalwahlen als Bürgermeisterkandidatin an. Und als Kandidatin für den Kreistag. Unser Bürgermeister ist übrigens hauptamtlich tätig, d.h. sollte ich bei der Wahl gewinnen, wird sich einiges in meinem Leben - und im Leben meiner Familie verändern. Dann ist es kein Freizeitvergnügen mehr, dann ist es Ernst! Vor ein paar Tagen habe ich damit begonnen, die einzelnen Haushalte "abzuklappern", um mich als Bürgermeisterkandidatin vorzustellen. Vielleicht sollte ich dazu noch sagen, dass ich 2 Gegenkandidaten habe. Männer natürlich, ich Frau! Also Konkurrenz vorhanden. Was haltet IHR von solchen Hausbesuchen? Würde euch das stören, wenn da plötzlich jemand an der Haustür klingelt und sein Sprüchlein aufsagt bzgl. "Hier bin ich, das bin ich, das will ich für unsere Gemeinde"?Würdet ihr euch belästigt fühlen? Zu welchen Tageszeiten würdet ihr eine solche Störung akzeptieren? Würdet ihr an meiner Stelle alleine auf Tour gehen oder andere Kandidaten (natürlich der selben Partei) mitnehmen? Ich gehe momentan alleine, da ich der Meinung bin, dass ja ich gewählt werden will und das Augenmerk des Bürgers/Wählers auf mich fallen soll! Für eure Antworten sage ich schon mal Dankeschön! LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 21.08.2007 |
Hallo,
sei mir nicht böse, aber wenn so jemand zu mir käme, ich würde ihn wegschicken und erst recht nicht wählen. Ich denke, wenn man nicht mit seinen "Wahlversprechen" überzeugen kann, muss man sich nicht wie ein Vertreter den anderen aufzwingen. ein Wahlplakat würde meiner Meinung nach bessere Dienste tun. Naja, vielleicht ist das bei euch aber auch anders. Hier würden sich sicherlich die meisten sehr gestört fühlen. Liebe Grüße Michi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 02.11.2002 |
Als vor einigen Monaten bei uns die Bürgermeisterwahl anstand, machten die Kandidaten vorher auch Hausbesuche und offen gestanden hat es mich genervt.
Plötzlich und ungebeten steht ein Herr mit gewinnendem Lächeln und einem bunten Faltblatt vor der Tür und erzählt mir was von Wahl, Bürgermeister, Kommunalpolitik und Co. Und ich soll just in diesem Moment dann auch Zeit und Interesse dafür haben...... nö, ich mag sowas nicht. Ja, ich fühle mich davon belästigt und zwar unabhängig von der Tageszeit - aber das ist nur meine persönliche Meinung
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.10.2006 |
Grüß Gott, osterhoferin!
Vor Wahlen sollte man immer das Schildchen "Betteln verboten" an seiner Haustür anbringen! Wenn jemand an meiner Haustür klingelt und ich ihn nicht kenne, mache ich gar nicht erst auf! Bürgermeister- oder Stadtratskandidaten haben heutzutage so viele Möglichkeiten sich vorzustellen: Internet, Flyer, Plakate, öffentliche Veranstaltungen, Infostände auf dem Marktplatz. Warum dann die Bürger zuhause belästigen! Und es ist eine Belästigung, auch wenn Blumen oder Schokolade mitgebracht werden. Auch ich finde die Hausbesuche einfach nur furchtbar - für den Kandidaten wie auch für den Bürger. Aber, osterhoferin, wenn man das bei Euch so macht, kannst Du Dich wohl nicht ausschließen. Viel Glück weiterhin und gute Nerven! Gruß - chaclara |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Osterhoferin,
hier bei uns gehen die Kandidaten auch von Tür zu Tür und Werben für sich. Und sie stehen vorm örtlichen Supermarkt mit einem Stand.Das finde ich persönlich am Besten....und habe den Kandidaten meiner Wahl da auch ausführlich befragt. Da konnte ich selber meine Zeit bestimmen. Ob es etwas bringt weiß ich nicht.Habe nur bemerkt das einige Leute sich dann eher an den Kandidaten wenden und ganz gezielt ihre Anliegen vorbringen. Unsere Kandidaten hier drehten so ab 14 Uhr ihre Runden.Unser Ort ist verhältnismäßig klein. lg katir |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
Oh, denkt euch nicht, es wären nur die Hausbesuche, die mich hier beschäftigen!
Da sind schon auch noch die Flyer, die Wahlversammlungen, die Infostände, die Plakate, die Inserate, für die BGM-Wahl wie auch für die Kreistagswahl! Allerdings habe ich zu meiner eigenen Überraschung eigentlich nur positive Reaktionen bei den Hausbesuchen gehabt. Mich selbst würden sie schon auch ein bißchen stören. Zumindest würde ich mich nicht lange an der Haustür aufhalten lassen. Jetzt stehe ich auf der anderen Seite der Haustür und stelle fest, dass ich in jedem 4. oder 5. Haushalt auch zum Kaffetrinken einkehren könnte! Das kann ich mir aber aus Zeitgründen nicht leisten, immerhin muss ich insgesamt 800 HH besuchen!!! Immer kann man aber gar nicht "Nein" sagen, das muss ich jedesmal mit Fingerspitzengefühl entscheiden, ob ich mir an der Haustür länger oder kürzer Zeit nehme. Meist sind die Fragen aber ziemlich unpolitischer Natur, denn die Leute interessieren sich mehr für meine Person als für meine politischen Ziele! Aber ich bleibe dabei: ich komme mir an jeder Haustür auf Neue blöd vor! Naja, wenn ich die 800 durch habe, bin ich um etliche Erfahrungen reicher! - Und nach den Wahlen um noch viel mehr! Jetzt wünsche ich euch erst mal eine gute Nacht! Lg osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.11.2005 |
Hallo,
bei uns ist mal ein Kandidat bei einem Schützenfest von Tisch zu Tisch gegangen, hat sich vorgestellt, auch was er privat macht, Kinder, Ehefrau, Ziele in der Politik...das fand ich klasse. Er hat dann auch gefragt, ob man irgendwelche Anliegen hätte usw. Am Ende des Gesprächs, ca. 10 Minuten, hat er dann ein Faltblatt mit seiner Biographie, Foto usw. da gelassen. Das fand ich ein schönes Vorgehen. Aber an der Haustür klingeln....ich weiß nicht, da wäre ich nicht offen für. Meistens ist man gerade beschäftigt und empfindet das als Störung. Besser irgendwo in den Ort stellen, am besten am Supermarkt, und da Wahlwerbung betreiben oder bei öffentlichen Veranstaltungen wie "unser" damaliger Kandidat. LG Sabine |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.10.2001 |
Hallo Osthofenerin,
Das verschlingt zwar Deine ganze Freizeit und deshalb ist es ja kein Vergnügen Ich schiebe Dich mal in die Plauderecke, weil Du dort ganz bestimmt noch mehr Meinungen bekommst. Haustür klingeln, das ist bei uns in der Stadt nicht drin. Allerdings finden es bestimmt viele Leute angenehm und möchten Dich persönlich kennen lernen, bevor sie wählen. Andere alledings...... Liebe Grüße Uschi
Man sollte ruhig sagen, was man denkt. Nur sollte man es zuvor bedenken. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.07.2005 |
Hallo osterhoferin!
iIch persönlich würde es nicht stören, ich finde, das ist Bürgernähe. Wir haben hier seit Ende letztem Jahr eine Frau als Bürgermeisterin, die erste Frau in unsrer Gemeindegeschichte überhaupt. Auch sie hat diese "Hausbesuche" gemacht. Sie hat geklingelt und freundlich gefragt, ob man ein paar Minuten Zeit habe. Wenn das nicht der Fall war, hat sie einem ein paar Unterlagen dagelassen und ist sofort weiter. Manche fanden es gut, manche halt nicht. Fakt ist, sie hat die Wahl haushoch gewonnen!!! Grüßle renimo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.07.2005 |
Das am Anfang sollte "Mich" heißen, sorry.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Hallo Osterhoferin! Möchte Dir als erstes schreiben, dass ich Dir ganz fest die Daumen drücke! Wir haben hier bei uns in der Gemeinde auch eine Bürgermeisterin, welche sich gegen das Mannsvolk Sie ist nicht nur eine, welche sich nur für Fototermine Sie ist eben eine Person mit großer Durchsetzungskraft und fährt mit stichhaltige Argumenten auf. Nur, sie ist vor ihrer Wahl nicht von Türe zu Türe gegangen, sondern hat sich öffentlich zur Diskussion gestellt, was sehr gut bei den Bürgern angekommen ist. Ich persönlich finde diese Art von sich bekannt machen wollen nicht so gut, da ich der Meinung bin, dass man seine Argumente lieber in der Öffentlichkeit vorbringen sollte. Denn wenn man gute Vorstellungen hat, welche bei dem Bürger dazu auch noch gut ankommen, dann ist das doch schon die halbe Miete , oder???? Aber Du wirst schon für Dich die richtige Entscheidung treffen, da bin ich mir sicher. Denn wer sollte besser darüber informiert sein was der Bürger möchte, als eine Frau Liebe Grüße
Mary *Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen. *
Anaximander, (etwa 615 - 545 v. Chr.) *Mitglied im CdTS50+*
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.11.2007 |
Liebe Kandidatin,
800 Haushalte hast du geschrieben, ich erwähne es deshalb, da ich in einer großen Stadt lebe und wer an meiner Tür klingelt sollte mich gut kennen, denn sonst würde ich es als Eindringen in meine Privatsphäre empfinden - ein Gespräch würde es nicht geben. Bei 8oo Haushalten sieht das anders aus, man ist auf dem "Dorf", man kennt sich, hier könnte es eher funktionieren, aber dennoch bin ich der Meinung, dass ein Stand vor dem Supermarkt, Heimwerkermarkt, Marktplatz und bei diversen Dorffesten effektiver sein könnte, da die Bürgerin oder der Bürger selbst das Gespräch suchen und finden können. Und immer dran denken, das Faltblatt bringt nicht viel, wenn nicht noch etwas anderes wie ein Kugelschreiber oder ein anderes "Give-away" dabei ist, welches eine längere Haltbarkeitsdauer hat. Inzwischen werden auch USB-Sticks gerne verschenkt. Es gibt auch Leute, die sich über ein Bier/Wein bei einem lokalen Händler (Preisabsprache) freuen, oder die Tasse Kaffee/Capuccino. Es gibt viele Möglichkeiten sich in das Gedächtnis zu rufen - das klingeln an der Tür in meinen Augen nicht das beste Mittel. Gruß pp |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Guten Morgen,
ich wohne in einer etwas grösseren Gemeinde (7000 Einwohner), Kommunalwahlen laufen gerade an. Die Kandidaten sind alle bereits in der Gemeindeverwaltung präsent, also bekannt, und ich würde mich durch ein zusätzliches "Vorsprechen" bei mir zu Hause eher "genötigt" denn politisch informiert fühlen. FRAGEN zu ihrem politischen Programm stelle ich lieber bei den reichlich vorhandenen öffentlichen Auftritten, was zudem den Vorteil hat, dass "vor Zeugen" geantwortet wird. Nicht dass ich den Kandidaten absichtliche Unwahrheiten unterstelle, aber die Erfahrung zeigt, dass das Gedächtnis was Wahlkampfversprechen und -programme betrifft, häufig etwas lückenhaft ist. Derzeit sind unsere Kandidaten zB einmal die Woche am Markttag auf dem Marktplatz präsent, nicht steif hinter einem Redepult, sondern zwischen den Leuten, geben Händchen, fragen, wo der Schuh drückt - das reicht mir, mehr Nähe will und brauche ich nicht... ich wünsch dir gute Nerven für den Wahlkampf... slts Grisou |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 24.08.2004 |
Hallo !
Na da wünsch ich Dir erstmal viel Glück! Ich persönlich finde es ein bisschen aufdringlich, wenn jemand direkt vor meiner Tür steht. Ist aber nur meine persönliche Meinung. Man sieht ja Sachen im Wahlkampf, da denkst das gibts gar nicht. Am Sonntag hab ich ein Pärchen beim spazieren gehen gesehen, da hatte er eine schwarze Windjacke an, auf der hinten mit fetter weisser Schrift seine Partei, sein Name und seine Listennummer aufgedruckt waren LG Ölsardine |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.07.2005 |
Hallo Mary!
Unsre Bürgermeisterin hat BEIDES gemacht. Keine Ahnung, woher sie die Energie dafür hatte. Grüßle renimo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.09.2003 |
Osterhoferin,
bist du Parteilos? Dann drück ich. Klinkeputzen haltich auch für keine gut Idee, aber vielleicht ist es ja auf dem Dorf anders? Gruß hörmen mit Wahlkampferfahrung Ein Abend, an dem sich alle einig sind, ist ein verlorener Abend. Einstein |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
Hallo!
Erst einmal vielen Dank für eure Antworten! Man kann nur lernen. - Oder auch erklären. @ uschi: Es ist definitiv Frreizeitvergnügen! Auch wenn´s stressig und anstrengend ist! Aber ohne Spaß an der Freude kannst du das gar nicht durchziehen! Weder vor der Wahl, noch danach, wenn man - vielleicht - gewonnen hat! @ hörmen: Parteilos bin ich nicht, aber ich dachte, die Partei hat hier im CK keine Rolle zu spielen, deswegen habe ich davon nichts geschrieben. Außerdem wäre mein Ziel bei einem Wahlgewinn auch nicht gerade Parteipolitik. Die hat auf einer so kleinen kommunalen Ebene auch nicht viel verloren, finde ich. Ganz klar habe ich natürlich bei meinen Hausbesuchen solche "give-aways" mit dabei: Kugelschreiber mit meinem Namen (und meiner Partei) und post-it. Ein Flyer ist schnell ins Altpapier gewandert, ein Kuli hat da doch meist eine längere "Lebensdauer". Selbstverständlich kann man sich auch noch anders präsentieren als an der Haustür. Aber auf welches Dorffest willst du gehen, wenn die alle nach der Wahl, im Sommer, wieder sind!? Bei den Faschingsbällen bin ich schon, aber das ist nicht gerade der Ort oder die Gelegenheit, an denen die Bürger irgendwelche Wahlziele hören wollen. Da zählt nur das Da- und Dabeisein ...... 3 Wahlversammlungen stehen noch auf dem Programm, aber erst im Februar. Leider weiß ich aus Vorerfahrungen (es ist auch für mich nicht die erste Wahl, allerdings die erst als Bürgermeisterkandidatin), dass die Resonanz meist nicht all zu groß ist. Faulheit? Desinteresse? Ich weiß es nicht. Wahlstände gibt es ab dem ersten Freitag im Februar, regelmäßig freitags bis zur Wahl. Aber da rennen einem die Bürger auch nicht gerade die Türe ein! Zum Radiointerview bin ich schon eingeladen, im Lokalradio. Hören viele gar nicht, habe ich festgestellt. Pressemitteilungen machen wir auch, aber für die Presse ist unsere Große Kreisstadt wichtiger, auch da gibt es 3 neue OB-Kandidaten. Ansonsten gilt das gleiche wie fürs Radio: Ich bin entsetzt, wie wenige nicht mal das Heimatblatt lesen (dafür aber die BILD kaufen!). Also was bleibt denn dann noch, um an die Leute heran zu kommen? Außer "Klingelputzen" ist mir da nichts mehr eingefallen, um seine Präsenz zu zeigen und sich den Bürgern als Gesprächspartner anzubieten. Aber das natürlich mit viel Feingefühl. Stimmt schon, nicht immer kommt man zur rechten Zeit: Aber dann muss man sich eben auch entsprechend schnell, aber nicht unhöflich, wieder entfernen. LG von der osterhoferin, die sich wieder an die Arbeit macht ...... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Liebe Osterhoferin!! Bei einem 800 Seelendorf , wo vielleicht jeder Jeden kennt, käme mir auch vielleicht Deine Überlegung mit den Hausbesuchen. Aber in der Gemeinde wo ich wohne, sind es ca. 23.000 Einwohner. Das würde ich keinem weiblichen Kandidaten zumuten!! Noch nicht mal den Männern. Liebe Grüße
Mary *Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen. *
Anaximander, (etwa 615 - 545 v. Chr.) *Mitglied im CdTS50+*
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
darf ich mal vorsichtig fragen, wie ihr immer auf 800 Einwohner kommt ?
es geht doch sicher um den Ort Osterhofen - der hat weit mehr als 800 Einwohner - gemeint sind sicher 800 HAUSHALTE... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Da gebe ich Dir Recht, liebe Grisou!! Ein 800 Seelendorf mit eigenem Bürgermeister dürfte es eigentlich hier in Deutschland nicht mehr geben, da kleinere Ort alle eingemeindet wurden. Aber wenn es dieses Osterhofen ist, was in Niederbayern liegt, dann wären das bei nur 800 Haushaltungen ca. 14 Familienmitglieder!!! Vielleicht ist ein anderes Oberhofen gemeint..! Liebe Grüße
Mary *Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen. *
Anaximander, (etwa 615 - 545 v. Chr.) *Mitglied im CdTS50+*
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
Natürlich habt ihr recht: es sind 800 Haushalte!! - Das habe ich auch schon weiter oben geschrieben! Dabei handelt es sich um knapp 2800 Einwohner.
..... und, übrigens, ich wohne nicht in Osterhofen, aber in einer Osterhofer Straße Ähm, ja, und jetzt zieh´ich wieder los, meine Wähler warten. LG osterhoferin - aber von nix kommt nix! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 07.11.2004 |
Hallo !
Von einem "Hausbesuch" wäre ich persönlich überhaupt nicht begeistert. Mich würde sowas auch nerven. Es ist sicherlich nicht leicht sich und seine Meinung publik zu machen, aber Hausbesuche erscheinen mir da nicht so als geeignet. Trotzdem viel Glück !
LG Gina Nr.2 im RKVC
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 30.04.2006 |
Hallo!
Mich täte das auch eher bewegen, diesen Klinkenputzer nicht zu wählen. Ich fühlte mich arg gestört und irritiert. Wenn es bei euch aber so üblich ist und du auch so oft so nett empfangen wirst, dann ist doch gut. Frag doch beim nächsten Besuch mal nach den besten Uhrzeiten. LG Else |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
Wenn das so weiter geht, dann mache ich meinen letzten Hausbesuch 4 Wochen nach der Wahl ...... LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
ganz ehrlich? Wenn die Gestalten, die ich demnächst wählen soll, mir auch noch privat auf die Pelle rücken, können die froh sein, wenn ich nur ihnen nur die Türe vor der Nase zuschlage! gwexhauskoch |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.07.2004 |
Das würde mich allerdings stören!
Und zwar gewaltig! Chefkoch ist kein Wattepusten! Lisa
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
Könnte ich dann nicht euch besuchen? Da käme ich wenigstens schnell weiter!
LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 16.08.2007 |
Hallo,
also uns würde es gewaltig stören, wenn ein Kandidat auch noch vor der Türe steht. Mir reichen schon Werbegeschenke wie Putzlappen mit der Aufschrift der Partei. Bei uns kandidiert dieses Jahr auch ein "Neuling" . Er und seine Partei stellen sich jeden Monat in einem sehr ansprechenden Prospekt vor. Erläutern darin die Probleme des Ortes und wie sie sie zu verändern gedenken. Dabei wird drauf geachtet nichts zu übertreiben. Auch eine Mailadresse hat er für Fragen angegeben. Ich denke, dass er ganz gute Chancen hat durch seine natürliche Art. Im letzten Prospekt hat er dann die Termine für seine Wahlverantstaltungen bekannt gegeben. Schaue ich mir aber meine Schwiegermutter an, die im Rollstuhl sitzt und nicht mehr aus dem Haus will, so wäre sie sicherlich nicht abgeneigt den "Neuen" mal kennen zu lernen. Ach, was mir noch einfällt. Unser Pfarrer hat sich bei seinem Amtsantritt informiert wer von seinen Schäfchen gebrechlich ist und nicht mehr aus dem Haus kann. Diesen hat er sich dann persönlich bei einem Hausbesuch vorgestellt. Fand ich nicht schlecht. Gruß Tina |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 30.04.2006 |
Der Verdacht liegt nahe Hab mich schon gefragt, ob es da einen Nord/Süd-Unterschied gibt. Scheint aber nicht so. Auch Kleinstadt/Großstadt haut nicht hin. Na, vielleicht kommen hier ja noch CK-Meinungen, die dich freudig begrüßten, solltest du als Kanditat an ihrer Tür bimmeln. Ansonsten: Halt die Ohren steif, kommst ja nicht in den Genuss, bei uns unwirsch abgewiesen zu werden LG Else |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Osterhoferin, ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, weil ich der Meinung bin, dass viel zu wenig Frauen in der Politik tätig sind. Auch in den Führungsetagen der Firmen in Deutschland sind Frauen verschwindend gering vertreten. Dabei brauchen auch Frauen eine weibliche Person, die Ihre Interessen vertritt und mit den Augen der Frau sieht!
Was nützt uns das BGleiG das AGG usw., wenn nicht endlich auch mal Frauen für Frauen entscheiden? Viel Glück!
LG Elfi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
Hallo ihr da alle!
Jetzt muss ich mich nochmals zu Wort melden. jetzt bin ich bezüglich Hausbesuche ein paar Erfahrungen reicher - aber noch lange nicht fertig hier am Ort! Aber meine Erfahrung, nach 14 Tagen pilgern von Haustür zu Haustür: Ich glaube, das bringt mehr als alles andere! Die Leute sind nach wie vor freundlich, interessiert, aufgeschlossen, bereit zu zu hören, stellen Fragen, selbst mit dem Abendbrot in der Hand. Heute hatten wir unseren ersten Info-Stand. Da bringen Hausbesuche mehr! Man hat einen viel besseren Kontakt zu den Menschen vor Ort und erfährt viel, viel Neues! LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.11.2006 |
Hi,
mich würden solche Besuche auch tierisch nerven!!! Sorry, aber ansonsten interessieren sich die Politiker eh nicht für die Belange des Volkes und nur bei anstehenden Wahlen entdecken sie es plötzlich. Mich nerven genauso die Plakate, die Auftritte im Fernsehen, halt das ganze Programm. Leider ist auch die Rate der aktuen Totalausfälle nach den Wahlen sehr hoch was die Versprechen im Wahlkampf betrifft. Tut mir leid, aber ich mag Politiker nicht besonders. LG lionhearten |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 07.01.2007 |
Hallo Osterhoferin,
vielleicht bist Du noch relativ unerfahren in dem Geschäft und meinst es wirklich gut. Das unterstelle ich jetzt einfach mal zu Deinen Gunsten Warum machst Du denn jetzt diese Hausbesuche? Nimmst Du etwa die Anliegen der Bürger in Dein Arbeitsprogramm auf? Nö, ne? Ich empfinde solche unerbetenen Besuche schlimmer als Spam-Mails und Werbeanrufe. Daher ließe ich solche lästigen Besucher noch nicht mal aufs Grundstück. CU Wolfgang |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
Hallo!
@ Wolfgang: Jetzt muss ich dich enttäuschen. In dem "Geschäft" Kommunalpolitik bin ich sein 12 Jahren tätig. Ganz so unerfahren bin ich also nicht (zuerst Stadträtin, dann Umzug, in der neuen Gemeinde Gemeinderätin, seit 7 Jahren Ortsvorsitzende). Allerdings kandidiere ich das erste Mal für das Bürgermeisteramt. Und die Anliegen der Bürger höre ich sehr wohl! Wenn ich mir schon die Mühe mache - stimmt schon, zu Werbezwecken meinerseits - dann ist das doch eine gute "Nebenerscheinung", wenn man teilweise erfährt, wo bei dem einen oder anderen der Schuh drückt, wo manche Sorgen und Nöte liegen, oder nicht? Gerade "arbeite" ich an einer Familie, mit der die Gemeindeverwaltung ihrerseits ein Problem hat. Da bin ich bei meinem HB darauf gekommen, wo die Sache eigentlich im Argen ist. Und da grabe ich gerade daran, stimmenunabhängig für mich, nur damit die Gemeinde (egal, wer deren Chef nach der Wahl ist) an dieser "Front" weiterkommt, weil wir da weiterkommen müssen. Du wirst lachen, nicht wenige Bürger nehmen meine Hilfe in Anspruch und bitten mich z.B. ihnen zu erklären, wie das mit den ganzen Wahlunterlagen und mit der Stimmenvergabe überhaupt funktioniert (das entsetzt mich allerdings immer wieder aufs neue, wie wenig darüber mache Bescheid wissen!). Mir sind an der Haustür aber auch schon Vorschläge/Wünsche/Anregungen vorgetragen worden, die mich dazu veranlasst haben, trotz "Stimmenfang", sofort "Nein" zu sagen, weil ein "Ja" eine wissentliche Lüge gewesen wäre. Das habe ich auch so formuliert! Das führt zwar fast jedes mal zu einem nahezu entsetzten Erstaunen, aber das nehme ich für mich in Kauf, weil ich für die Politik nicht meine Seele verkaufe! Da bitte ich dann darum, auch meine Einstellung zu respektieren. Kann sein, dass ich diese Stimme dann nicht bekommen, ist dann auch ok! Um die Wahl zu gewinnen, braucht man ja auch nicht 100 % der Stimmen. Und wenn ich die Wahl verliere, dann ist es auch in Ordnung. DIESER Wahlausgang hat für mich durchaus auch seine positiven Seiten! Aber ich will auf jeden Fall mit mir zufrieden sein, egal wie die Wahl ausgeht. Ich will das Gefühl haben, alles mir Mögliche getan zu haben! LG osterhoferin - die trotz Faschingssonntag bald wieder losziehen wird! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Osterhoferin, wenn Du mit den Hausbesuchen bei den Leuten gut ankommst, führst Du für Dich schon die richtige Art von Wahlkampf, laß Dich nicht verunsichern
Viele Grüße, Jana |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
Danke dir, Jana!
Heute bin ich den 15. Tag unterwegs. Ich muss schon einräumen, dass ich meine Freizeit schon mal wieder gerne anders verbringen möchte...... LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
Hallo zusammen,
also wir sind auch auf dem Dorf, aber mich würde es auch stören wenn da plötzlich jemand an der Tür klingelt a) erstens hätte ich keine Lust mich mit dem im Treppenhaus zu unterhalten un b) wäre wahrscheinlich für so einen Besuch nicht grad genug aufgeräumt das mir das peinlich wäre..... ich drücke dir allerdings die Daumen, wenn es das ist was du wirklich möchtest denn danach sieht es mit Freizeit wohlauch mau aus... und die ganzen Verpflichtungen die auf einen zukommen Bei jedem Fest wird man verlangt.. muss sich manchmal auch für allbereien hergeben ( Spendeneffekt usw) Ich weiß nicht ob ich diese popularität wirklich wollte Trotzdem Alles GUte und viel Erfolg
!!Gibt nix, is nicht |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 20.11.2004 |
Hallo,
sorry, aber das fehlte gerade noch, dass einen nun auch Politiker zu Propagandazwecken an der Haustür mit aufgesetztem Lächeln belästigen...die ständigen Werbeanrufe reichen doch schon! LG ...die ohne Zopf |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.09.2006 |
Hallo,
sorry, aber das fehlte gerade noch, dass einen nun auch Politiker zu Propagandazwecken im Chefkoch mit aufgesetztem Lächeln belästigen...die ständigen Werbeanrufe reichen doch schon! weiß -blaue Grüße Cry |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 20.11.2004 |
Cryn...jetzt musste ich ehrlich gesagt lange hingucken, bis ich den Unterschied entdeckte
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.09.2006 |
Ja, gut was, Zopf?
Ich treffe auch immer Politiker vor meinem Stammlokal....nein, nicht Lokalpolitiker... (Danke an dieser Stelle an die Politiker, sehr nett bei Minusgraden)...Dafür erspar ich mir die nächsten Wahlen gänzlich und verbringe meinen Sonntag lieber zu Hause! weiß -blaue Grüße Cry |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 20.11.2004 |
Bääääh...die gehts also wieder nur um deine Sucht .... und ich dachte, du magst nur das typische Geheuchel nicht.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.06.2006 |
>>Dafür erspar ich mir die nächsten Wahlen gänzlich und verbringe meinen Sonntag lieber zu Hause! <<
na, damit hast du es ihnen aber ''tüchtig gegeben!'' - oder so Lieben Gruß
Wenn man alle Zutaten hat ist *gut kochen können* keine Kunst ***** Kunst ist, wenn man beim Kochen improvisiert und es *trotzdem* schmeckt |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ Cry: Du musst doch hier gar nicht mitlesen, wenn du nicht willst! Das ist wie an der Haustür: Muss ja auch keiner aufmachen, wenn er nicht mag!
Außerdem kann und muss ich hier keine Propaganda machen, weil mich hier ja gar keiner wählen kann. Ich habe ursprünglich nur gefragt, wie ihr solche HB findet, weil ichs eigentlich nicht so gerne mache - aber zwischenzeitlich als sehr nützlich empfinde! Übrigens: HB sind anscheinend auch nicht an eine bestimmte Partei gebunden, da ich in der eigenen Gemeinde einen Gegenkandidaten einer anderen Partei habe, der auch durch die Straßen zieht, und in der benachbarten Großen Kreisstadt machen es alle 3 Kandidaten, jeder von einer anderen Partei. Und unter welcher "Flagge" laufe ich? LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ Cry: Du weißt schon, wer nicht wählt, darf auch nicht kritisieren!!!!
LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 07.01.2007 |
Osterhoferin, nichts für ungut.
Es kann ja durchaus sein, dass Du die berühmte Ausnahme von der Regel bist und losgelöst von allen parteilichen und sonstigen Zwängen agieren willst. Leider sieht die Mehrheit der "Volksvertreter" das ganz anders; das lehrt mich meine 30-jährige Erfahrung mit Parlamenten und Abgeordneten aller Ebenen Trotzdem wünsche ich Dir einen erfolgreichen Wahlkampf (besser eine CK-Bürgermeiseterin als sonstwas CU Wolfgang |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.03.2006 |
Sorry, Osterhoferin, wir leben in einer Demokratie: Jeder darf kritisieren, auch die die nicht wählen gehen und sogar die, die nicht wählen dürfen!
LG Anne |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
Hallo zusammen,
fdp
!!Gibt nix, is nicht |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.09.2006 |
Ja, so ein tolles Argument...wer nicht wählt, darf auch nicht kritisieren...damit argumentieren alle Politiker...um die Wahlbeteiligung künstlich hoch zu halten
weiß -blaue Grüße Cry |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 07.01.2007 |
und in der benachbarten Großen Kreisstadt machen es alle 3 Kandidaten, jeder von einer anderen Partei.
Spätestens beim Zweiten wäre ich aber richtig verärgert und der Dritte sollte zu seinem eigenen Wohle besser erst gar nicht klingeln CU Wolfgang |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.09.2006 |
Gutes Wort "Volksvertreter"... am meisten vertreten sich Politiker selbst
weiß -blaue Grüße Cry |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Naja, Politiker müssen sich selbst vertreten, nur eben nicht nur sich selbst.
Ich mag diese allgemeine Politikerschelte nicht. Die wenigsten Politiker sind mir sympathisch, trotzdem muß es sie geben. Und daß das politische Geschäft so unzulänglich ist, liegt nicht maßgeblich an "den Politikern", sondern daran, daß ständig und überall Kompromisse geschlossen werden müssen, weil nämlich neben "den Politikern" noch eine Menge Leute dazwischenkrähen, die beispielsweise - ungeachtet der generellen Sinnhaftigkeit einer solchen Maßnahme - fordern, daß ihnen das Rauchen in Gaststätten nicht verboten wird, und die bei einer Nichtbefolgung ihrer Forderung erklären, daß sie beim nächsten mal eben nicht mehr wählen gehen werden. Welche Politik dabei herauskommt und welche Politiker dabei Erfolg haben, ist aus meiner Sicht klar. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.06.2006 |
mal ein subjektiv:
mir ''ganz persönlich'' ist jeder, der nicht wählt und trotzdem meckert wesentlich lieber, als jemand, der aus Protest ''rechts'' wählt (egal ob er weitermeckert oder dann die Klappe hält) ... Mit dem ''nicht-wählen'' stärkt er wenigstens andere Parteien nur indirekt und nicht direkt ... Lieben Gruß
Wenn man alle Zutaten hat ist *gut kochen können* keine Kunst ***** Kunst ist, wenn man beim Kochen improvisiert und es *trotzdem* schmeckt |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.09.2006 |
J-Lau, ich habe nichts gefordert, was nicht dem Willen des Volkes entspräche, würde mih selbstverständlich der Mehrheitsentscheidung beugen...aber das Volk wurde ja auch nicht gefragt bei der Gesetzgebung...so wie immer eben.
In der Schweiz gibt es wenigstens zu wichtigen Gesetzen Volksabstimmmungen. Hier wählst Du auf Jahre irgendjemanden, der dann in der Legislaturperiode irgend etwas entscheidet, ohne den Wähler zu fragen. weiß -blaue Grüße Cry |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Hallo Osterhoferin,
ich komme aus der gleichen Gegend wie du (!) und da ich somit die politischen Vorlieben der großen Masse kenne, gehe ich davon aus, da du nicht bei den Christlich-Sozialen bist. Mein Papa sagt immer, die könnten auch einen Mehlsack als Spitzenkandidaten hinstellen - und bekämen trotzdem 97% der Stimmen. Ich hätte kein Problem mit Hausbesuchen, solang du nicht aufdringlich wirst. Ich komme auch aus einer kleinen Gemeinde, kenne unseren Bürgermeister aber gar nicht. Der war in der richtigen Partei (s.o.), brauchte also keinen Wahlkampf zu machen... LG Judith |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ Jienniasy: So gesehen stimme ich allerdings mit dir überein! - Bei uns, also eben hier, aber auf kommunalpolitischer Ebene geht das diesmal gar nicht. Die haben sich hier selbst überlebt! Keine rechte Liste hier!
Und wenn ich sage: "Wer nicht wählen geht, darf nicht kritisieren!" dann sehe ich das so: Ich hasse diese "Stammtischpolitiker", die beim Frühschoppen das Maul aufreißen, weil sie alles, aber auch schon alles besser wissen als die Verwaltung, der Bürgermeister, die Räte, aber ihre "Weisheit" für sich behalten, wenn es darum geht, sich irgendwo zu beteiligen - könnte ja unter Umständen in Arbeit ausarten! Die "Große Politik" finde ich übrigens auch grauenhaft. Trotzdem gehe ich aber wählen. In den letzten paar Tagen werde ich übrigens das eine oder andere Mal an der Haustür begrüßt mit den Worten: Ich habe schon gewartet, dass Sie kommen!" LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.09.2006 |
Kommunalpolitik sehe ich auch etwas anders als die "große", da muß ich Dir zustimmen. In seinem Ort kann man bestimmt einige Ding bewegen. Aber die "große" Politik läuft eben anders.
weiß -blaue Grüße Cry |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ Judith: Da du die politischen Vorlieben der großen Masse kennst, gehst du davon aus, dass ich nicht bei den Christlich-Sozialen bin? - Das verstehe ich jetzt nicht ganz!
Du kennst deinen Bürgermeister gar nicht, der war in der richtigen Partei (?) und brauchte deswegen gar keinen Wahlkampf machen? Verstehe ich das richtig, ist der dann bei der CSU? Also für mich ist eigentlich eine Bürgermeisterwahl wie auch eine Gemeinderats- oder Stadtratswahl, zumindest in kleinen Gemeinden (also München zähle ich da nicht mehr dazu!) eine reine Persönlichkeitswahl! Obwohl ich parteipolitisch "gebunden" bin, habe ich noch nie ein Listenkreuz bei Kommunalwahlen vergeben und noch nie NUR die Typen von meinem eigenen Verein gewählt (ähm, gerade weil ich sie persönlich kenne LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ Siehst du, Cry, deswegen mache ich auch Kommunalpolitik!
LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.09.2006 |
Judith meinte es vielleicht, weil die meisten Städte in CSU regierten Ländern in Bayern einen Bürgermeister von der SPD haben (siehe München).
weiß -blaue Grüße Cry |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ Cry: Dann verstehe ich aber den Satz mit den 97% von Judith nicht!
Übrigens: Wisst ihr, dass die HB traditionell ein Wahlkampfmittel der SPD ist? LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
Hallo zusammen,
und unter welcher Flagge läufts du nun aus ? das haste uns noch nicht verraten
!!Gibt nix, is nicht |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.09.2006 |
Osterhofen hat lt. Wikipedia 12.500 Einwohner und der aktuelle Bürgermeister ist von den freien Wählern...
weiß -blaue Grüße Cry |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
Hallo zusammen,
CRY sie ist aber doch gar nicht aus Osthofen
!!Gibt nix, is nicht |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.09.2006 |
Hä? Dann versteh ich gar nichts mehr...
Wo ist sie denn her? weiß -blaue Grüße Cry |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
Hallo zusammen,
@Cryman am 22.01. um 15:23 ..... und, übrigens, ich wohne nicht in Osterhofen, aber in einer Osterhofer Straße , daher mein Nick! Aber auch diese Straße wird nicht vom niederbayerischen Osterhofen abgeleitet. den genauen Ort nannte sie nun nicht
!!Gibt nix, is nicht |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.09.2006 |
Ach so....ich tippe mal auf Wittislingen...
weiß -blaue Grüße Cry |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.01.2005 |
Hallo,
ich komme auch aus so einer kleinen Gemeinde wie die Osterhoferin. Bei unserer Bürgermeisterwahl machen die Kanditiaten auch Hausbesuche. Mann sollte schon einen Unterschied machen ob ein Bürgermeisterkanditat, der sich bekannt machen will, vor der Tür steht oder ein Versicherungsfritze, der mir mein Geld aus der Tasche ziehen will. Schließlich geht es umd das Wohl der Gemeinde und wenn man nur ein klein wenig daran interessiert ist, kann man sich ein klein wenig Zeit dafür nehmen, sich mit der Person, die Bürgermeister dieses Ortes werden will, zu unterhalten. Ich persönlichg finde da jetzt nichts schlimmes dabei. Wenn ich wirklich absolut keine Zeit habe, kann ich das ja dem Besuch verklickern. Grüßle Inge
Die Neunte Muse heißt Pampel |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ Inge, ich glaube, so wie du sehen das die Bürger vor Ort auch!
Gestern bin ich übrigens in eine Tauffeierlichkeit geplatzt (konnte ich ja echt nicht wissen!) und wollte mich schnellst möglich zurückziehen! Denkste! a) bin ich zum Kaffe eingeladen worden (habe ich aber höflichst abgelehnt) und b) wollten dann die Gäste über Kommunalwahlen informiert werden. Heute bin ich in eine männliche Sechs-und-Sechziger-Runde geplatzt, und gleich als "Pinkel-Pausen-Lückenfüller" "missbraucht" worden. Meint ihr, dass es schädlich ist für die Wahl, dass ich gewonnen habe?! (Die Herren wussten nicht, dass ich sowohl Sechs-und-Sechzig" wie auch "Schafkopfn" kann! - Kleines Allround-Talent! - Frauen sollte man nicht unterschätzen!). LG osterhoferin PS: Eigentlich finde ich spielt es keine Rolle, welche Partei unter meinem Namen steht, ICH will gewählt werden! Außerdem bin ich auch nicht mit allem einverstanden, was meine Partei so macht, aber Kritiker in eigenen Reihen schaden nie! Und je wichtiger man selbst für die Partei ist, um so mehr wird man gehört. Das ist bei allen so! Und wo ich wohne, finde ich eigentlich auch nebensächlich, oder? Oder ist hier ein Wähler von mir? Wenn ich mir die CK-Karte anschaue, glaube ich das eigentlich nicht. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
dass dich die Leute zum Umtrunk einladen, wenn du in ihre Tauffeier reinplatzt, würde ich jetzt nicht unbedingt so interpretieren, dass sie das auch wirklich gutheissen - es gehört vielleicht einfach zu deren Höflichkeitsempfinden ?
für mich wird spätestens da die Grenze überschritten, ab der ich für deinen persönlichen Wahlehrgeiz absolut kein Verständnis mehr habe... slts Grisou |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ Nee, Grisou, da täuscht du dich jetzt! Die Situation war durchaus so, auch von meinen Worten her, dass es in gar keiner Weise unhöflich gewesen wäre, mir keinen Kaffee anzubieten!
Ich hatte in dem Moment eher das Gefühl, dass die Herren der Schöpfung regelrecht dankbar waren für die Unterbrechung! Ich habe trotzdem so schnell als möglich den Rückzug angetreten! Ich kann unmöglich jede Einladung auf eine Tasse Kaffee annehmen, sonst werde ich hier nie fertig mit den HB. LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
wir werden da nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen - ich stelle auch ganz andere Ansprüche an unsere Kandidaten, habe ich auch schon weiter oben gesagt...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ Grisou: Jetzt hab ich extra nachgelesen, um herauszufinden, welche Ansprüche du an einen Kandidaten stellst. Gefunden habe ich Bürgernähe an Infoständen, kein Verschanzen hinter Rednerpulten. Ansonsten noch deine Feststellung bzgl. Wahlversprechen.
Ehrlich, da habe ich ein bisschen mehr zu bieten! Neben der umstrittenen HB und die von dir nicht geschätzten, von mir aber veranstalteten Wahlversammlungen (3 Stück - ich mag sie übrigens auch nicht, aber ich tu´s trotzdem. Wen sie nicht interessieren, muss ja auch nicht kommen!), haben wir regelmäßig Info-Stände, besetzt von wechselnden Gemeinderatskandidaten und selbstverständlich regelmäßig mit meiner Anwesenheit! Neben dieser Vor-Wahl-Präsenz bringe ich übrigens 12 Jahre kommunalpolitische Erfahrung und ein Jura-Studium mit ersten und zweiten Staatsexamen mit, Berufserfahrung, die Erfahrung als Mutter von 2 Kindern und die Erfahrungen als Ehefrau an der Seite eines Selbständigen (sprich: arbeiten nicht nach dem Motto "nine to five" und mit allen Problemen, die Selbständige kennen, selten aber die, die in abhängiger Arbeit tätig sind! )! Daneben dann noch meine politischen Verbindungen (ihr könnt jetzt ganz negativ auch sagen: Seilschaften oder "Vetteleswirtschaft" - aber das kann zum Wohle einer Gemeinde mal ganz nützlich sein!). Und was meine Wahlversprechen angeht: Da gibt es keine! Weil ich selbst der Meinung bin, dass das meiste, was man im Wahlkampf verspricht nicht anderes als Schall und Rauch ist! Das formuliere ich aber genau so auch an den Haustüren! Selbst auf die Gefahr hin, dass ich diese Stimme dann nicht bekomme! Das bin ich mir selbst wert! LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 20.11.2004 |
Hallo Osterhoferin,
was genau erzählst du denn DANN an der Haustür? Oder hörst du dir die Sorgen, Nöte, Beschwerden, Verbesserungsvorschläge an und sagst dann freundlich lächelnd: " Schön, dass ich das jetzt weiß, ich danke Ihnen für ihr Vertrauen...aber ändern würde ich gar nichts, wenn Sie mich wählen?" Die Politikerin hört man dir an deinen Postings schon an...das muss man mal sagen. LG ...die ohne Zopf |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.01.2005 |
Hallo osterhoferin,
lass dich nicht beirren. Mach deine Hausbesuche wenn du siehst, daß die Dorfbewohner positiv dazu stehen und rechtfertigen mußt du dich hier nicht. Grüßle Inge
Die Neunte Muse heißt Pampel |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 04.11.2007 |
Also ich würde es gut finden, wenn ein Bürgermeister NACH der Wahl mal Hausbesuche machen würde.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
"Und was meine Wahlversprechen angeht: Da gibt es keine"
aber vielleicht - sowas wie ein Programm ? ein paar Ziele ? Stellungnahme dazu, wie es mit laufenden Projekten weitergeht ? neue Projekte ? So wie ich die Leute kenne - wird sich keiner trauen, dir beim trauten Käffchen kritische Fragen zu stellen... dass ein Kandidat einen Hintergrund hat, der ihn für sein Amt qualifiziert , das setze ich voraus - ob das nun ehemalige GF eines Mittelstandsunternehmens (unser derzeitiger Bürgermeister) oder die Juristin (in deinem Falle) ist, spielt dabei für mich weniger eine Rolle... ich frage mich, wie die Leute nun reagieren würden, wenn ALLE Kandidaten reihum bei ihn vor der Tûr stünden... wünsche dir weiterhin gute Nerven... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 07.01.2007 |
Daneben dann noch meine politischen Verbindungen (ihr könnt jetzt ganz negativ auch sagen: Seilschaften oder "Vetteleswirtschaft" - aber das kann zum Wohle einer Gemeinde mal ganz nützlich sein!).
Gott, wie ich diesen dämlichen Spruch hasse ... und wie sehr er Dich doch entlarvt! Seilschaften, Filz, Vetternwirtschaft, Kölsche Klüngel und welche mehr oder weniger harmlos klingenden Umschreibungen man auch immer für die dahinterstehenden Verhaltensweisen unserer "Volksvertreter" und Parteifunktionäre wählen mag, alle meinen dasselbe: Hart an der Grenze zur Strafbarkeit (teilweise auch jenseits davon) liegende Aktivitäten, die in erster Linie dem Wohle des Mandatsträgers, seiner Familie, seiner Partei, seiner Freunde, seiner Bekannten, seiner Geschäftspartner, seines Unternehmens dienen und ... ach ja, und manchmal auch zum Wohle der Körperschaft sind, in deren Vertretung der Mandatsträger gewählt wurde. Pfui! CU Wolfgang |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 07.01.2007 |
Ach ja, meinen Wunsch, Du mögest die Wahl gewinnen, nehme ich hiermit ausdrücklich zurück!
CU Wolfgang |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 13.01.2008 |
Hallo,
auch bei uns hat sich unser jetziger Bürgermeister durch Haustürbesuche vorgestellt. Er wollte wissen, was uns in Bezug auf die Kommunalpolitik so am Herzen liegt....große Versprechungen, sich darum zu kümmern, wenn er erst mal Bürgermeister ist...Jetzt ist er Bürgermeister...und was interessiert ihn sein Geschwätz von gestern? Gar nichts... LG Schlumpfina |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
Versuch ich´s mal der Reihe nach:
@ ohne Zopf: Natürlich höre ich mir Sorgen, Nöte, Verbesserungsvorschläge an der Haustür an (da kommen - politisch gesehen - weniger als du wahrscheinlich denkst). Bei manchen politischen Verbesserungsvorschlägen muss ich aber auch oft gleich sagen, dass manche Vorstellungen einfach nicht zu verwirklichen sind! Weil schlicht unrealistisch. Weil juristisch nicht machtbar. Weil Geld in der Gemeinde fehlt. Und weil mangels Geld andere Dinge wichtiger sind. Leider. Aber eben ehrlich. @ Anna: Stimmt! Da stimme ich dir zu. Wäre wahrscheinlich sinnvoller als die jährlichen Bürgerversammlungen, die von der GO vorgeschrieben sind! Habe ich letzte Woche in einer Versammlung mit meinen übrigen Listenkandidaten auch schon gesagt. @ grisou: kritische Fragen kommen durchaus, wenige zwar, da hast du schon recht, aber immerhin. Vor der Beantwortung habe ich mich aber noch nie gedrückt in den letzten Tagen. Selbst auf das Risiko hin, nicht das zu sagen, was mein Gegenüber vielleicht gerne gehört hätte. Und was die Qualifikation von Kandidaten anbetrifft: da seh´ich schon, da hab´ich eine wesentlich schlechtere Meinung von manchen als du! Ich würde mir oft wünschen, da könnten manche eine bessere Qualifikation vorweisen als tatsächlich vorhanden! Was die Menge der sich vorstellenden Kandidaten betrifft: Wie viele glaubst du eigentlich kandidieren für so ein Amt?! Mit einem Massenansturm ist nicht zu rechnen. @ Wolfgang: Denk dir, ich bin tatsächlich schon vor einiger Zeit in mich gegangen und habe mir überlegt, inwieweit mir mal der Vorwurf gemacht werden könnte, so ein Amt zum eigenen Vorteil zu missbrauchen. Mir ist nur nichts dazu eingefallen. Mir ist nur eingefallen, wen von meiner eigenen Gruppierung ich im Wahlfalle auf die Zehen treten muss. Und dass meinem Mann beruflich wahrscheinlich ein paar (ich hoffe nicht mehr als ein paar) Nachteile entstehen könnten. Aber damit muss man leben. Und meine Verwandtschaft lebt nicht hier, viele meiner Freunde auch nicht, die die hier leben, sind beruflich außerhalb orientiert und haben alle schon vor langer Zeit gebaut, so dass ich gar nicht wüsste, inwieweit ich denen irgendwelche Vorteile verschaffen könnte. Ich habe davon geredet, solche "Klüngeleien" zum Wohle der Gemeinde einzusetzen, von nichts anderem. Außerdem: Wenn alle Politiker, egal ob die kleinen oder die großen so schlecht sind, dann müssen wir sie wohl abschaffen. Aber wie geht es dann weiter? @ Schlumpfina: Und wenn er versucht hat, wie versprochen, etwas zu ändern? Es aber nicht ging? Was dann? Auch ein Bürgermeister kann nicht hexen! Aber genau das sage ich auch den Leuten an der Haustür! Man kann sich für etwas mit aller Kraft einsetzen, versuchen, es zu ändern. Vieles ist aber eine Frage des Geldes. Und das wollen die Bürger nicht ausgeben. Aber haben wollen sie vieles! @ Inge: Nein, beirren lasse ich mich nicht. Aber es macht Spaß hier! LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.11.2007 |
Guten Morgen O,
dieser thread ist ja inzwischen sehr umfangreich geworden und es ist ein sehr guter Durchschnitt der gültigen Meinungen bezüglich der Politik im Allgemeinen, Kandidaten und Politikern (gilt auch für die weibliche Form) vertreten. Liebe O, lass die nicht abbringen und entmutigen und wenn ich deine Eingaben hier lese, wirst du es auch nicht tun. Es gehört schon einiges dazu die Anforderungen auf sich zu nehmen, in die Politik gehen zu wollen und Bundeskanzler/in kann man auch nur werden, wenn man von "ganz unten" kommt. Viele verkennen auch den Unterschied zwischen den Stationen 'Kommunal-', 'Landes-' und 'Bundespolitik'. Meist wird alles über einen Kamm geschoren und verkannt, dass es unterschiedliche Zuständigkeiten gibt. Den Satz "Wer nicht wählen geht, darf auch nicht kritisieren", ist in meinen Augen der falsche Ansatz, denn'kritisieren' muß jeder dürfen. Aber was haltet ihr von dem Satz: "Nur wer informiert ist darf wählen gehn"? Wenn ich höre oder lese "Die da oben machen doch eh nur was sie wollen", dann hat derjenige einfach keine Ahnung - wir befinden uns weder in einer Diktatur noch herrscht ein Kaiser. Den Satz von der O bezüglich der Nutzung "von Kontakten" ist doch genau das was nötig ist - Kontakte haben und diese überzeugen etwas mitzutragen, anzustossen oder zu vollenden. Kontakte sind auch im ganz "normalen" Berufsleben wichtig - aber da anscheinend kein 'ä-bäh' Wert ?!! Gruß pp |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
"Nur wer informiert ist darf wählen gehn"
ganz meine Meinung - und gerade deshalb missfällt mir dieses Haus-zu-Haus-Vorgehen... wer sich "informiert" hört verschiedenen Kandidaten zu, vergleicht, liest, guckt nach, was deren Partei (soforn sie parteigebunden sind) auf Landes- und Bundesebene für Programme hat...(auch wenn Lokalpolitik immer etwas anders tickt) in seinen eigenen 4 Wänden, im tête-à-tête mit dem Kandidaten, ist jeder sehr viel leichter zu überzeugen - es fehlt die Vergleichsmöglichkeit, man ist kritikloser...deshalb sind ja nun im Verkauf Haustürverkäufer so verrufen...da sie eben das ausnutzen... nun kann jeder seinen Wahlkampf so organisieren, wie er es für gut und richtig hält - man sollte aber offen zugeben, dass es in erster Linie um die Gewinnung von Wählerstimmen geht (was ich durchaus legitim finde), hier wird mir zu sehr betont, dass es ums Wohl der Wähler geht, deren Sorgen und Nöte man zu Hause erforschen will... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ Grisou: Du verkennst doch aber eines: KEINER muss zuhören, Keiner muss die Türe öffnen oder sich Zeit nehmen. Das ist doch nun wirklich die Entscheidung eines jedes selbst.
Aber leider bin ich auch auf Leute getroffen, die meines Erachtens froh waren, dass jemand zum Reden gekommen ist. Das waren auch oft ganz unpolitische Gespräche. Eine Frau hat mir von ihren beiden tödlich verunglückten Söhnen erzählt. Da bin ich in eine Situation hineingeraten, da ging es ihr einfach schlecht. Dann hab ich mich eine halbe Stunde zu ihr hingesetzt und hab ihr zugehört. Das Wort "Bürgermeisterkandidatin" fiel glaube ich ein einziges Mal! Ganz am Anfang. Dann nicht mehr. Das hat mich Zeit "gekostet", die ich eigentlich nicht habe. Und trotzdem habe ich mir die Zeit genommen, weil ich den Eindruck hatte, die Frau braucht irgendjemand, dem sie gerade in diesem Moment ihr Herzweh klagen kann! Wenn du so etwas als "Stimmenfängerei" ansiehst, dann tut es mir leid. Für mich war es in diesem Moment einfach nur Zuwendung an den Mitmenschen. Aber ich finde, auch das muss im Rahmen der Kommunalpolitik drin sein, gerade in einer so kleinen Gemeinde! Und - vielleicht lachst du jetzt - ich glaube sogar, auch ein Bürgermeister sollte für so etwas mal Zeit haben! Was die Informationen anbetrifft: Ich habe schon geschrieben, dass viele an der Haustür das auch nützen, sich von mir über die Wahl, also den Ablauf, Stimmvergabe, Stimmhäufelung, ect. informieren zu lassen. Den Vergleich zwischen den Kandidaten müssen sie selbst ziehen. Da kann ich niemanden helfen. Da muss sich am 2.3. jeder selbst entscheiden, wem er die Zukunft - zumindest für die nächsten 6 Jahre - in die Hände legen will! LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Liebe Osterhoferin! Deine Einstellung finde ich sehr gut!! Obwohl ich zuerst auch nicht so dafür war, Haushaltungen zu besuchen. Nicht jeder ist in der Lage Wahlveranstaltungen zu besuchen um sich dort zu informieren. Für mich wäre es sehr wichtig zu erfahren, was der jeweilige Kanditat für ein Konzept vorbringt und ich das Vertrauen haben möchte, dass er es auch in die Tat umsetzen kann. Denn nur solcher Kandidat wäre für mich wichtig, denn versprechen kann man vieles!!!! Liebe Grüße
Mary *Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen. *
Anaximander, (etwa 615 - 545 v. Chr.) *Mitglied im CdTS50+*
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 04.11.2007 |
ich glaube, ich hätte einen offenen Brief an die Bürger besser gefunden.
Wenn da plötzlich eine Bürgermeisterkandidatin vor meiner Tür stehen würde- ich glaube nicht, dass ich freudig reagieren würde, zu groß wäre leider mein Misstrauen. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ Anna: danke für die Anregung! Das muss ich mir glatt überlegen! Die Idee finde ich nicht schlecht!
Immerhin müssen wir bei 3 Kandidaten auch eine Stichwahl in Betracht ziehen. Dann braucht man auch Pläne, was man in der Zeit bis zur Stichwahl noch macht! Übrigens: Viele Bürger hier kennen mich persönlich, also als ganz Fremde stehe ich bei den wenigsten vor der Tür. Sie kennen mich nur in einer anderen Funktion. Aber gerade die, die ich wirklich nicht kenne, sind interessierter als manch andere, obwohl eine ganz Fremde vor der Tür steht. LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
...... und ich freue mich, dass hier so eine rege Diskussion entstanden ist!
Ich würde mir wünschen, das wäre öfter so! LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
also ich finde dieser Fred wird langsam sehr albern, eitel und gefallsüchtig. Dass ich dir kaum ein Wort glaube, muss ich dir wohl nicht extra sagen gwexhauskoch |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.02.2004 |
Ciao,
ich glaube schon, dass die Zutraulichkeit in den kleinen Orten ausgeprägter ist als in Großstädte. Vor allem nicht, wenn man die Kandidatene kennt, zumindest aus der Dorfpresse oder aus Plakaten. Schließlich kennt Jeder doch Jeden. Wenn man dazu in Begleitung hausieren geht, dann hat man Hemmungen ein Besuch zu verweigern, weil man später nicht als unhöfliche Person gelten will. Solche Tratschereien sind in kleinen Gemeinden eine wichtige Informationsquellen Trotz alle dem, auch wenn jemand seine Lebenshistorie erzählt, bedeutet nicht, dass er auch so wählt, wie es gewünscht wird. Er erzählt nur weil es sonst nie eine so gute Gelegenheit haben wird, mit jemand zu sprechen. Selten trauen sich Menschen, direktt ins Gesicht das zu sagen, was sie tatsächlich meinen, in politischen Fragen sowieso nicht. Kein Mensch, wird zugeben, dass er keine Ahnung von Politik hat und ein Kandidat nur wählen wird, weil er so schöne Haare hat. So, wenn momentan, alle zu dir freundlich sind und mit dir gerne erzählen, bedeutet nicht, dass sie dich auch wählen werden, ja über diese Tatsache bin ich überzeugt. Dir jedoch, wird die Zeit fehlen, über deine Programme richtige und wichtige Überzeugungsarbeiten zu absolvieren. Trotz dem wünsche ich dir viel Erfolg und hoffentlich wird dein Engagement belohnt. Alberto ------------------------------------------------------------------------------------- Sperre nie eine Tür hinter Dir ab, Du könntest zurückgehen wollen (alberto) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 04.11.2007 |
Naja, wenn ich bei so einem Gespräch aber merken würde, dass der Kandidat einen gesunden Menschenverstand besitzt, würde das meine Entscheidung sicher beeinflussen.
Stünde aber wirklich so jemand vor meiner Tür, würde er von mir auch auf Herz und Nieren geprüft. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.12.2007 |
"Also ich würde es gut finden, wenn ein Bürgermeister NACH der Wahl mal Hausbesuche machen würde."
Bravo ! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Hallo!!! Nach einer Wahl würde ich es nicht so befürworten: Ein Jahr danach schon!! Liebe Grüße
Mary *Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen. *
Anaximander, (etwa 615 - 545 v. Chr.) *Mitglied im CdTS50+*
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 20.11.2004 |
Naja, wie caralb es ja bereits geschildert hat...es ist sicherlich ein Unterschied ob ich mich in einer anonymen Großstadt als Stimmenhausierer auf den Weg mache oder in einem Dorf mit 2800 Einwohnern.
Der eine Teil wird mich an der Tür nicht direkt abweisen, weil er mich gut oder zumindest einigermaßen kennt (und mich wegen freundschaftlicher Kontakte, Verbindungen über die Kinder, oder weil ich ja sonst vielleicht nicht mehr die Brötchen in seiner Bäckerei kaufe Und ich denke auch ähnlich wie grisou, dass derjenige, der wirklich interessiert ist an der Politik, es nicht nötig hat, ausgerechnet und erstmalig an der Haustür davon überzeugt werden zu müssen. Haustürgeschäfte (und dazu gehört für mich indirekt diese Art der Wahlwerbung) sollen doch in erster Linie den zur Abgabe seiner Stimme überreden, der sich vorher eher wenig Gedanken gemacht bzw überhaupt keine Ahnung hat. Und mal ganz ehrlich...jemand, dem ich als Politikerin im Türrahmen erstmal erklären muss, wie man Wahlunterlagen ausfüllt, der ist auch eher geneigt, jemanden zu wählen, der so nett beim Kaffee bei ihm geplauscht hat...weil er doch damit sooooo bürgernah auftritt. Osterhoferin, ich will dir gar nicht absprechen, dass du eventuell zu denjenigen gehörst, die tatsächlich und sogar im politischen Bereich ehrenwerte Absichten verfolgt ;kommunalpolitisch ist da sicherlich auch einiges mehr oder anders machbar. Der allgemeine "Charakter" der Politik, die ja nun oft nicht unbedingt ehrlich sondern gerne verschleiernd daherkommt und die damit verbundenen Verbindlichkeiten der eigenen Partei gegenüber wird aber den einzelnen schnell an seine persönlichen ideellen Grenzen stoßen lassen. Ich spreche dir auch nicht ab, dass du ein netter Mensch sein könntest, den es ehrlich berührt, wenn jemand dir sein Herz ausschüttet, während du gerade auf Wählerfang bist. JEDER Politiker ist ja nun mal in erster Linie auch Mensch . Was mich stört ist, dass du hier so tust, als ginge es DIR an der Haustür NICHT in erster Linie um Wählerfang....DAS macht dich einfach unglaubwürdig! LG ...die ohne Zopf |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 04.11.2007 |
so etwas könnte aber auch dazu beitragen, der Wahlverdrossenheit etwas entgegenzuwirken. Also dass die Leute, die Politik eigentlich nicht interessiert, sich auch mal damit auseinandersetzen. Sei es nun zu Gunsten oder zu Ungunsten des "hausierenden" Kandidaten. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.06.2006 |
''Wählen darf nur, wer sich auch informiert hat'' ...
...klingt gut ... ist aber praktisch nicht umzusetzen. Wobei ... so ein kleiner Fragebogen am Eingang zum Wahllokal ... hmmm... ****** nein, ernsthaft: Man muss einfach davon ausgehen, das sehr viele Menschen immer noch wählen gehen, weil sie an einem bestimmten Tag dazu aufgefordert sind ... ohne das sie den Kandiaten, den sie wählen ''kennen'', noch sein Wahlprogramm. Großvater, Vater und alle Geschwister haben schon immer so gewählt, also wird auch weiter so gewählt... ODER ... Politik interessiert mich nicht, bleibe ich also gleich zuhause und mache mir einen gemütlichen Sonntag ****** Man kann die Leute weder zwingen, sich zu informieren, noch, überhaupt wählen zu gehen, das ist klar. Aber was Osthoferin hier macht, gefällt mir persönlich gut! Auch sie wird niemanden, der einfach keine Lust zum wählen hat, zur Urne bekommen, genauso, wie sie niemanden, der aus Gewohnheit immer das gleiche wählt, vom Gegenteil überzeugen können wird. ABER Jeder bekommt die Chance, sich zu informieren, wer da vor der Türe steht und ''was'' der als gewählter Bürgermeister/in für politische Schwerpunkte setzen will. Es ist nur eine Chance, nicht mehr und nicht weniger.... und die ''Wahl'', die Türe zuzumachen, hat jeder! Wenn jemand tatsächlich das Rückgrat nicht besitzt, zu sagen: ''Entschuldigung, Frau Osthoferin, aber Ihr Besuch ist mir lästig, verschwinden Sie mal ganz flott von meinem Grundstück!'' (was ja auch mit sensibleren Worten möglich ist) .... sondern sie anhört, nur weil Frau Meier oder Müller von Gegenüber sonst sehen könnten, das er sie weggeschickt hat ... nun ... der sollte vielleicht eher an seinem Rückgrat arbeiten als bedauert zu werden ob der ungewollten ''Belästigung'' ... Grundsätzlich finde ich es gut, das alle drei Kandidaten ihre Runde machen! Wäre nur ein einziger von 3 Kandidaten unterwegs könnte man wohl eher von ''Druck'' reden... ... und unterm Strich stimmt es nunmal ... wenn ich genug Courage habe, den Zeugen Jehovas die Tür vor der Nase zuzumachen, dann kann ich das mit einem ''Ich habe gar keine Zeit für Sie'' auch bei Politikern, wenn ich sie als störend empfinde. Ich habe doch die Wahl. Davon ab machen sich viele gar keinen Gedanken, wieviel Engagement es überhaupt verlangt, sich auf unterster (Kommunal-) Ebene für die Belange seiner Mitmenschen herzugeben ... in der Regel gibt es dafür unterm Strich mehr Schelte als Lob ... Gerade auf Kommunalebene beeinflusse ICH mit meiner Wahl ganz direkt, was ''die da oben so treiben!'' ... das wird immer wieder vergessen. Nirgends habe ich mit meiner kleinen Stimme soviel Einfluss auf die Politik, die mich als Bürger letztendlich direkt betrifft, wie bei den Kommunalwahlen... Lieben Gruß
Wenn man alle Zutaten hat ist *gut kochen können* keine Kunst ***** Kunst ist, wenn man beim Kochen improvisiert und es *trotzdem* schmeckt |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ ohne Zopf: NATÜRLICH geht es mir in erster Linie um die Wählerstimme, wenn ich an einer Haustür klingle! Gar keine Frage! So unausgefüllt waren meine Tage bislang auch gerade nicht, dass ich es nötig hätte, HB zu machen, um den Tag herum zu bringen! - Aber das hindert mich doch nicht daran, den Leuten zuzuhören, wenn sie mir irgendwelche, auch nichtpolitische Sorgen erzählen!
@ gwexhauskoch, das gilt auch dir! Und NATÜRLICH ist mir klar - das sagte ich auch schon - egal wie freundlich die Leute an der Haustür sind, dass am 2. März jeder alleine in der Wahlkabine ist! Und ich bin regelmäßig entsetzt, auf wie viel Nichtwissen ich bei den Leuten stoße! Aber würdet ihr es denn besser finden, wenn entsprechende Nachfragen kommen, dass ich die Antwort verweigere?! Weil ein Antwortgeben ein Anbiedern als Kandidat darstellen könnte? Soll ich weghören, wenn mir jemand seine irgendwie gearteten Sorgen erzählt, weil ich auf "Stimmenfang" bin? Soll ich Wahlversprechen machen, bei denen ich schon mit Ausspruch des "Versprechens" weiß, dass es nicht zu realisieren ist, weil ich den Unterschied zwischen Realpolitik und Wunschpolitik kenne? Kann ich mehr als versprechen, mich mit aller Kraft für die Gemeinde einzusetzen, Ziele aufzuzeigen, die ich gerne verwirklichen möchte, aber auch dazu sagen muss, das das nicht morgen oder übermorgen geschehen kann? Dass ich aber diese Ziele hartnäckig verfolgen möchte? Das Versprechen von Einsatz würde ICH keinem abnehmen, der nicht im Wahlkampf bereit ist, für ein mögliches Gewählt-werden etwas zu tun! Übrigens, gwexhauskoch, glaubst du wirklich, dass das gerade alles ist, was ich für den Wahlkampf mache? Nur Hausbesuche? Da täuscht du dich aber gewaltig! Nur das hier hat mit den Hausbesuchen begonnen, weil ich wissen wollte, was ihr davon haltet, von den Hausbesuchen. Von meiner Tätigkeit für den Wahlkampf (wobei ich dieses Wort aber eigentlich gar nicht mag, das klingt wie Krieg) ist das nur ein - wenn auch etwas zeitraubender - Ausschnitt! Um Programm und Überzeugungsarbeit musst du dir keine Gedanken machen, Wahlkampf fängt eigentlich lang vorher an, bevor man an die Öffentlichkeit geht! Warum frägt eigentlich keiner, wie ICH es empfinde an den Haustüren zu läuten, mal abgesehen davon, dass ich viel Zeit darin investiere? Es sind zwar immer wieder nette Erfahrungen und nette Gespräche und freundliche Leute, aber glaubt ihr wirklich, ich finde das selbst so toll, jeden Tag an fremden Haustüren zu läuten? Da ist täglich ein Stück Selbstüberwindung mit dabei! Natürlich könnt ihr jetzt sagen: Dann lass es doch! Aber trotzdem glaube ich, jedenfalls in der Zwischenzeit, dass es nicht der schlechteste Weg ist, die Bürger/Wähler zu erreichen! Letztlich bin ich einfach der Meinung, wenn man sich ein Ziel gesetzt hat, dann muss man auch was dafür tun! Und ich tue etwas dafür! Ob gut, ob schlecht, das liegt wohl im Auge des jeweiligen Betrachters! Aber nun mal anders gefragt oder auch nochmals gefragt: WAS macht denn nun für euch einen guten Wahlkampf aus? Infostände und Wahlveranstaltungen haben wir schon gehabt, hier in der Diskussion wie auch hier vor Ort! Pressemitteilungen (reicht das zur Information? Ichglaube nicht!), Radiobericht, Leserbriefe. Hatten wir auch schon. Sich als Person und Persönlichkeit vorstellen. Hausbesuche werden von euch größtenteils abgelehnt, seht ihr negativ. Die Einsatzbereitschaft dabei seht ihr nicht. Gut. OK. Also was? Oder auch wie? Wie erwartet ihr, dass sich ein Kandidat euch bekannt macht oder überzeugt? Nein, ich muss noch anders fragen: Hat jemand von euch selbst schon mal Kommunalwahlen aktiv bestritten und kann seine persönlichen Erfahrungen mit einbringen? LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 25.07.2004 |
Hallo Osterhoferin !
Vorab: Ich habe den ganzen Thread hier nicht gelesen, sondern nur die ersten paar Kommentare und deinen letzten hier habe ich nur überflogen. In meiner Heimat hat sich ein Bürgermeisterkandidat damals (vor gut 10 Jahren) genauso den Leuten vorgestellt. Es handelte sich um eine Verbandsgemeinde mit 20 bzw. 21 Ortsgemeinden. In 3-4 Ortsgemeinden war der Kandidat sehr bekannt, so dass er sich dort nicht vorgestellt hat, ABER: in abliegenden Gemeinden ist er damals hingefahren. Das kam bei den Bürgern sehr gut an. Aus unserer Gegend war der damalige Kandidat der erste, der "Klinken putzen" war. Auch bei meinen Eltern hat er sich damals vorgestellt, die ihn gar nicht persönlich kannten sondern nur aus meinen Erzählungen. Auch sie waren begeistert davon, dass das jemand macht. Ich finde es gut, dass du sowas machst und die Zeit investierst. Natürlich sollte man keine Versprechungen machen, die man nicht halten kann - das versteht sich von selbst, aber diesen persönlichen Eindruck den du hinterlässt, nimmt dir niemand mehr weg. Wünsche dir viel Glück ! LG _ Carmen
.-.-.-.- Leben und leben lassen -.-.-.-.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 25.07.2004 |
Ach ja - zur Uhrzeit: ich würde zwischen 16 und 19.30 Uhr gehen. Dann wirst du sicher einige Leute antreffen. Wenn du stören solltest, wird dir das sicher schon gesagt und man kann sich höflich zurückziehen. Nach 20 Uhr würde ich nicht mehr gehen.
Außerdem: ich würde mich nicht gestört fühlen. Und wenn doch, kann das ja jeder ordentlich sagen. LG - C.
.-.-.-.- Leben und leben lassen -.-.-.-.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.03.2006 |
Moin Osterhoferin,
warum dich keiner fragt, wie Du dich fühlst, ist leicht zu beantworten: Du hast es Dir ausgesucht für die Bürgermeisterwahl zu kandidieren und tust jetzt was Du für nötig hältst, um diese Wahl zu gewinnen. Du willst Bürgermeisterin werden, nicht die Masse der Leute will besucht werden - nur und allein deshalb ist (zumindest mir) die Befindlichkeit der Besuchten wichtiger als die Befindlichkeit der Besucherin. Und wenn bei mir jemand klingelte, um mir eine Politik zu verkaufen, passierte ihm oder ihr eben dasselbe wie es denjenigen passiert, die mir eine Religion, einen Staubsauger oder die Patenschaft für die straffällig gewordene Jugend in Form von Zeitschriftenabos zu verkaufen. Erstens fliegt er/sie raus - und zwar gleich wieder bis vor die Haustür. Soll doch jemand anders öffnen, wenn er sich dafür interessiert. LG Anne |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 04.11.2007 |
tolle Einstellung... den Versuch, bürgernahe Politik zu betreiben, mit einem Staubsaugervertreter zu vergleichen...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.03.2006 |
Sorry Anna, ich sehe im wesentlichen Oberhoferin-Nähe in dem Projekt, die potentiellen Wähler zu besuchen. Das ist ja auch in Ordnung - Oberhoferin will den Job und wenn ihre Vorstellungsgespräche gut laufen, wird sie ihn bekommen.
Ich kann mich allerdings nicht erinnern, daß hier mal derartig viel Unterstützung geflossen wäre, wenn sonst jemand sich um einen Job bewirbt. Insbesondere finde ich es höchst spannend wie hier die Daumen gedrückt werden und unterstützt - ohne daß irgendwer weiß, für welche Politik Oberhoferin steht! LG Anne |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Anna - im Moment wird noch gar keine Politik "betrieben", sondern Wahlkampf - kleiner Unterschied...ob die Politik bürgernah ist, wird sich dann im Fall einer Wahl zeigen...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 20.01.2007 |
Das frage ich mich auch schon die ganze Zeit, Anne (PuntaRasa). lg winterhexe |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ PuntaRasa - Anne: Es ist auch egal, für welche Politik ich stehe! Bürgermeisterwahl ist eine Persönlichkeitswahl, dabei bleibe ich. Die Politik für die ich stehe, ist reine "Ortspolitik", Parteipolitik ist da fehl am Platz. Welche Probleme unsere Gemeinde hat, ist individuell auf unsere Gemeinde bezogen. Eine andere Gemeinde wird logischerweise andere Probleme haben. Oder vielleicht ähnliche. Aber alle von irgendeiner großen Politik unabhängig.
Und ich finde es ziemlich fehl am Platz, das was ich tue, mit Staubsaugervertretern, Zeitungswerbern oä auf eine Stufe zu stellen! Wenn ihr das unter Kommunalpolitik versteht, na dann danke! Dann fange ich an, mich über vieles nicht mehr zu wundern!!! Jetzt stelle ich nochmals die Frage, oder zumindest eine ähnliche Frage wie oben: Wer von euch tut etwas für die Allgemeinheit, wer engagiert sich für ein Ehrenamt? Klar, für das Bürgermeisteramt hier gibt es Geld! Sicher aber auch Ärger! Und Geld verdiene ich jetzt schon, also deshalb müsste ich mich jetzt um diesen "Job" nicht reisen! LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - also ganz ehrlich - wenn ein Politker - oder jemand der das werden will, mich zu Hause belästigt und vollquatscht, würde ich den schon mal sehr deutlich fragen, ob möglicherweise der letzte Joint irgendwie nicht in Ordnung war.....
Glück Auf Bernd |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 20.11.2004 |
Osterhoferin, und was soll es dann aussagen, wenn sich hier diejenigen melden, die ein Ehrenamt bekleiden?
Es ging hier doch in erster Linie um die Frage, ob Wahlwerbung an der Haustür gern gesehen wird oder nicht. Sicher ist der Job, den du machen möchtest, auch mit Arbeit und ab und an Ärger verbunden...aber das ist doch deine freie Wahl. Niemand zwingt dich dazu, zumal du betonst, bereits anderweitig finanziell abgesichert zu sein. Würdest DU ihn machen wollen, wenn auch er nur ehrenamtlich wäre? LG ...die ohne Zopf |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ Lieber Bernd, dann komme ich allmählich zu der Erkenntnis, dass bei mir zu Hause ganz komische und seltsame Leute leben. Da frage ich mich doch allmählich, warum mir die Leute manchmal regelrecht ein Bein stellen, wenn ich komme und mich manchmal gar nicht gehen lassen, obwohl ich doch signalisiere, dass ich weiter muss. Denen muss allen furchtbar langweilig sein. Wenn sie doch mich brauchen, um den Tag rum zu bringen .....
LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - solche Leute gibt es hier mit Sicherheit auch - wollte damit nur deutlich machen, dass Du mit der Methode auch ziemlich in den Fettnapf treten und ein ganz anderes als das gewünschte Ergebnis erreichen kannst.
Glück Auf Bernd |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 02.03.2006 |
Hallo Osterhoferin!
Bei uns sind auch schon diverse Bürgermeister-Kandidaten zu "Hausbesuchen" unterwegs gewesen. Bis jetzt hat mich keiner von ihnen angetroffen, aber ehrlich gesagt, mich nervt sowas schon! Denn bei den letzten Bürgermeister-Wahlen war es auch so, dass die kamen und total nett und freundlich ihren Text vorgebracht haben und was sie alles ändern wollen und so weiter, und so fort. Als unser Bürgermeister dann gewählt war wurden viele seiner Versprechen, die er vor der Wahl gemacht hat, nicht eingehalten. Mir persönlich ist es lieber, wenn es diverse Veranstaltungen mit allen Kandidaten gleichzeitig gibt und man dort ausführliche Informationen erhalten kann... Hier bei uns am Ort stört es uns derzeit gewaltig, dass nur wenige Parteien Informationen geben. So haben wir z.B. von der SPD noch gar keine Wahlplakate oder sonstiges... Aber egal, ich habe bereits meine "Wahl" getroffen und weiß, wenn ich wähle bzw. wen nicht! Dir alles Gute und Erfolg! Lg, Küchenfee1976 Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann; und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.01.2005 |
Halo,
ich finde schon, daß es etwas anderes ist wenn ein Bürgermeisterkanditat meines Ortes vor meiner Haustür steht und sich bekannt machen will oder ein Bundes- oder Landespolitiker, der auf Stimmenfang geht. Bei dem letzteren würde ich auch etwas unwirsch reagieren und ihn höflich hinauskomplimentieren. Ich vertrete die Ansicht, daß das Amt des Bürgermeisters nicht unbedingt parteipolitisch zu sehen ist sondern eher als eine Personenwahl. Grüßle Inge
Die Neunte Muse heißt Pampel |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ ohne Zopf: immerhin bin ich kommunalpolitisch seit 12 Jahren ohne Bezahlung im Ehrenamt tätig. Und habe noch andere ehrenamtliche Aufgaben, neben der Kommunalpolitik, die teilweise zwar mit "Aufwandsentschädigung" dotiert sind, aber den reellen Aufwand nicht widerspiegeln.
Und nochmals: Geld verdiene ich jetzt auch schon, und zwar nicht so wenig, dass ich mir dies rein aus finanziellen Gründen antun müsse. @ Bernd: habe ich vorhin schon gesagt, durch meinen Gegenkandidaten habe ich durchaus auch gesehen, dass man sich mit HB auch was verderben kann, kommt halt darauf an, wie man es angeht! LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.03.2006 |
Hallo Osterhoferin,
nein, wenn Du darum bittest, man möge Dir die Daumen drücken - also sozusagen Unterstützung erbittest - dann steht es denjenigen, die dich unterstützen sollen schon zu, zu fragen wofür Du stehst. Wenn Du hier um diese Art von Unterstützung fragst - ob sie nun wirklich hilfreich ist oder nicht - für ein Amt, daß eben nicht nur Ehrenamt ist, sondern auch zum einen mit finanziellen Zuwendungen zum anderen aber in einer kleinen Gemeinde auch nicht unerheblich mit Prestigegewinn verbunden ist, mußt Du Dir schon Rückfragen gefallen lassen. Übrigens, solange hier niemand sonst um Unterstützung für seine 'Ehren'ämter bittet, steht es Dir nicht zu, danach zu fragen, wer denn bitte überhaupt was für die Gesellschaft tut, zumal Dein Tonfall impliziert, daß nur wer selber in einem Sinne, den Du für ausreichend hältst, engagiert ist, dich auch kritisieren darf. Und Du willst mir doch nicht erzählen, daß die Parteizugehörigkeit gleichgültig sei dafür, wie Ortspolitik gemacht werde. Das würde heißen, das es gleichgültig ist, ob einer, der Ortspolitik macht, von ganz rechts oder ganz links kommt. Jemanden, der das vertritt, könnte ich beispielsweise niemals in irgendein Amt wählen. Oder ist mit Deiner Partei 'was nicht in Ordnung', daß Du behauptest, sie spiele bei Deiner Politik keine Rolle? Versteh mich bitte nicht falsch, mich interessiert Deine Parteizugehörigkeit nicht im mindesten. Aber Du willst hier angeblich Meinungen hören - ich unterstütze nicht einfach jemanden politisch weil er bzw. sie auch gerne kocht! LG Anne |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ Küchenfee: Deswegen bin ich auch ganz ganz vorsichtig mit dem, was ich "verspreche"!
LG osterhoferin - die jetzt erst mal für ihre Familie Abendessen macht! - nachdem sie von ihren nachmittäglichen HB nach Hause gekommen ist. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.04.2003 |
Und liebe Osterhoferin - wie ist das Ergebnis? kann man gratulieren?
Gruß, asterix |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.01.2006 |
Guten Morgen,
ich bin auch gespannt. Im Radio sprachen sie bei einigen Orten von anstehenden Stichwahlen. lg muuda Chant down Babylon Kaum macht mans richtig - schon gehts |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.01.2005 |
Wow, ein Klasse Ergebnis - sieht aber nach einer Stichwahl aus, oder ?
Wahlergebnis
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
Hallo!
Schön, dass Ihr an mich denkt! - Aber ihr braucht mir - leider - nicht gratulieren! Wahl verloren! @ Liebe Beate: mein "osterhoferin" hat nach wie vor nichts mit Osterhofen gemeinsam! Also keine Stichwahl hier, sondern einfach nur klar verloren! Aber zumindest dieser Wunsch von mir ist in Erfüllung gegangen: Keine Stichwahl! Dafür hat mir nämlich gegraut! Aber trotzdem nicht so schlimm: Jetzt hat dann in Zukunft der CK wieder mehr von mir! Und ich kann endlich wieder Brot backen. Mein ST wird nämlich doch allmählich sauer, dass ich ihn so lange schon versuche zu ignorieren anstatt ihn, wie es sich gehört, ab und zu mal Gassi führe. Gott sei Dank hat er den Wahlkampf aber doch unbeschadet überstanden. So ist das Leben und die Demokratie! Und viele haben gar nicht den Mut zu kandidieren! Ich habe dafür auf jeden Fall einiges an Lebenserfahrung dazu gewonnen. Es war eine interessante und ereignisreiche Zeit und mit mir und dem Wahlkampf bin ich wirklich zufrieden. Übrigens: an den oben diskutieren Hb kanns nicht gelegen haben, die hat nämlich jeder von uns 3 gemacht, auch der, der letztlich die Wahl gewonnen hat. LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.01.2005 |
Oh, sorry, da habe ich wohl voreilige Schlüsse draus gezogen.
Ich kann Deine Stimmung aber jetzt gut verstehen. Mein Mann wurde gestern Opfer des D´Hontdschen-Wahlverfahrens - Sprich: Ein kleines Dorf mit 12 Gemeinderäten. Von der Stimmenanzahl steht er an 6. Stelle. Kommt aber dennoch nicht in den Gemeinderat, weil eine andere Gruppierung mit 4 Personen einzieht, die allesamt weniger Stimmen haben als er. Die letzte hat sogar nur halb so viele Stimmen. Ich frage mich nur: Wo kommt da der Wählerwille durch ? Naja, so ist die Demokratie ....
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.09.2003 |
Hab mich in meiner Heimatstadt für meine Partei zur Wahl gestellt, auf Anhieb 5,3%, zwei Sitze im Stadtparlament.
Guten Mutes Gruß hörmen Ein Abend, an dem sich alle einig sind, ist ein verlorener Abend. Einstein |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Hallo Hörmen! Da waren aber doch mehr Leute sich einig als Du vielleicht gedacht hast, oder? Und es war dann bestimmt kein verlorener Tag und Abend. Darauf einen Sch..... Weizen! Liebe Grüße
Mary *Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen. *
Anaximander, (etwa 615 - 545 v. Chr.) *Mitglied im CdTS50+*
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Liebe Osterhoferin Leider ist es immer noch so, dass die Weiblichkeit es sehr schwer hat, sich gegen die Männerwelt durch zu setzen. Aber es hat ja, wie Du es hier schreibst, auch für Dich eine positive Seite. Du hast mehr Zeit für Deine Familie und kannst wieder mehr Deinen Hobbys nachgehen. Wenn ich hier bei uns sehe, was die Bürgermeisterin alles für Termine hat, ohne ihre Arbeit im Gemeindeamt, dann sträuben sich bei mir die Haare. Sie dürfte eigentlich kein Privatleben mehr haben. Aber ganz wirst Du ja bestimmt nicht aus der örtlichen Politik verschwinden, oder?? Liebe Grüße
Mary *Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen. *
Anaximander, (etwa 615 - 545 v. Chr.) *Mitglied im CdTS50+*
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ Mary: Nö, Mary, natürlich nicht! Im Gemeinderat bin ich trotzdem. Im Mai geht es dann ja dort um den 2. Bürgermeister. Mal sehen, immerhin habe ich da nach dem siegenden Bürgermeisterkandidaten die meisten Stimmen, und das Kreistagsergebnis steht ja noch aus. Auch hier gilt: Mal sehen.....
Außerdem bin ich gerade dabei, mir zu überlegen, ob ich nicht bei www.patient-informiert-sich.de intensiver einsteige. Auch eine sehr interessante Sache......!!!!! LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Osterhoferin Da würden Dir die Patienten bestimmt dankbarer sein, als wenn Du als 2. Bürgermeister gewählt würdest. Bei uns nennt man das: Stellvertretender Bürgermeister Würde mir fast wünschen, wenn Du Dich allgemein für die Patienten mit einsetzen würdest, denn da liegt einiges im Argen, oder??? Liebe Grüße
Mary *Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen. *
Anaximander, (etwa 615 - 545 v. Chr.) *Mitglied im CdTS50+*
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.11.2005 |
Ich finde die Parteienfinanzierung aus Steuergelden reine Geldverschwendung. Warum soll ich für Parteienwerbung zahlen ?
In den USA gibt es keine staatlich geregelte Finanzierung der dortigen Parteien. Stärker als in Deutschland geht daher dort der Wahlkampf mit der Suche nach finanzieller Unterstützung durch Unternehmen (Lobbying) einher. Dies führt zu einer größeren Abhängigkeit der Parteien von privaten Geldgebern, andererseits werden diese Verbindung auch eher offengelegt als das z.B. in Deutschland der Fall ist. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Hallo! Das mit der Finanzierung aus Steuergeldern für Wahlkämpfe bringt mich auch sehr auf die Palme und ich würde mir da auch das amerikanische System wünschen. Liebe Grüße
Mary *Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen. *
Anaximander, (etwa 615 - 545 v. Chr.) *Mitglied im CdTS50+*
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
@ Mary: Natürlich lasse ich das Amt des 2. Bgm. nicht außen vor, wenn es an mich herangetragen werden sollte, keine Frage (traditionell würde es eh "uns", d.h. meiner Fraktion als größte nach der Fraktion des gewählten 1. Bgm. zustehen und konkret dann mir, weil ich die meisten Stimmen im Gemeinderat habe. Aber den 2. Bgm. wählt trotz aller Traditionen der neue Gemeinderat aus seiner Mitte, wie es so schön heißt.)
Übrigens: was die "kleinen" Wahlkämpfe angeht: da hat ein jeder Kandidat seine Werbung aus eigener Tasche zu finanzieren, auch bei den großen Parteien. So also auch ich. Und das Engagement in der Kommunalpolitik, auch wenns am Schluss ein 2. Bgm-Posten sein soll, wird mich nicht hindern, mich für die Patienten ein zu setzten. Denn was hier läuft, ist schlicht und einfach gesagt eine Sauerei!! Hat jemand den Film "Sicko" gesehen? - UNBEDINGT anschauen, wenn sich die Gelegenheit bietet! LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.02.2006 |
Hallo!
Um das Thema Kommunalwahl in Bayern abzuschließen: Im Kreistag bin ich übrigens auch! Und von meiner neuen Kreistagsfraktion für einen der stellvertretenden Landratsposten vorgeschlagen. Ob es klappt mit dem 2. Bürgermeister und/oder mit dem stellvertretenden Landrat (äh, natürlich alles in weiblicher Form!), kann ich erst im Mai berichten, wenn die neue Wahlperiode angeht. LG osterhoferin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
Um selbst an den Diskussionen teilnehmen zu können müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, so müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Henglein
Rama Cremefine






































