Wann muß der Arbeitgeber das Gehalt überweisen??


miroferra

Mitglied seit 01.08.2003
1.716 Beiträge (ø0,39/Tag)

Hallo!!

Eine Bekannte von mir ist arg am Jammern.Das Geld ihres Mannes kommt immer seeehr unpünktlich.Und diesen Monat ist es wohl besoners schlimm,immer noch nichts.Am Geld liegt es nicht,der Arbeitgeber hat genug Na! ,es ist wohl so das die Buchhaltungstante im Urlaub ist und deswegen es mal wieder nicht klappt zum 1. des Monats.So wie es im Arbeitsvertrag steht.
Es macht sie ganz schön sauer,weil natürlich am 1.alle Rechungen zu zahlen sind ,das Konto dann bis zum Anschlag überzogen wird,es aber zum Leben nicht reicht.Jetzt ist der 3,bis vielleicht was kommt ,ist es Montag der 6.
Sie haben 5 Kinder und heute habe ich Ihnen erst mal Geld geliehen damit die Famlilie übers WE was zu essen hat.
Alle 15 Angestellen haben noch nichts bekommen und die Stimmung ist wohl am brodeln.
Nun wollte ihr Mann dort mal hinne zum Chef und Radau schlagen,aber ich meine da noch was im Hinterkopf zu haben wo es heißt das ein Arbeitsgeber noch ein paar Tage Zeit hat und spätestens bis zum 7 des neuen Monats Zeit hat ein Gehalt zu überweisen.Stimmt das??Ich fände es sehr unklug jetzt loszustürmen.Zumal noch Probezeit besteht.
Ich es aber schon sehr frech finde,ich will mein Geld auch pünktlich,bin ja schließlich im Gegenzug auch immer da und mache meine Arbeit!!
Was sagt Ihr??

lg miro

iris75

Mitglied seit 07.09.2003
13.632 Beiträge (ø3,12/Tag)

muß Arbeitgeber Gehalt überweisen 3934432094

wenn im Vertrag steht das das Gehalt zum 1. ausgezahlt wird, muss es dann auch spätestens da sein.

Hab mich da auch mal vor langer Zeit schlau gemacht das meine Chefin grundsätzlich erst am 5. gezahlt hat, aber sämtliche Abbuchungen (Miete, Versicherungen und Co) schon immer spätestens am 1. abgebucht wurden und ich es nicht eingesehen habe wegen ihrer Schlampigkeit Überziehungszinsen zu zahlen.

Die Frage ist nur was man macht, will man wirklich mit einem Anwalt vorgehen???

Liebe Grüße muß Arbeitgeber Gehalt überweisen 961663644

Raupe2012

Mitglied seit 10.01.2006
21.710 Beiträge (ø6,17/Tag)

Hallo Miro,

es gibt immer eine gewisse Toleranz-Zeit.... Ich hab mein Geld auch noch nicht... und ich bin im Büro für die Lohnbuchhaltung zuständig und auch für die Überweisungen, ich finde es auch nicht weiter tragisch.. ich weiß das, also haushalte ich so.

Mein Männe bekommt sein Gehalt immer zwischen dem 8. und 10. wir wissen das und haben uns darauf eingestellt.

Ich würde an der stelle des Bekannten nicht dahin gehen sonder abwarten... es wird schons eine Gründe habe warum das Gehlat noch nicht geflossen ist und gerade wenn man in der Probezeit ist sollte man seine Füße ziemlich still halten, besonders wenn man Verantwortung für 5 Achtung / Wichtig Kinder hat.

LG Daina

Raupe2012

Mitglied seit 10.01.2006
21.710 Beiträge (ø6,17/Tag)

Achja in meinem Vertrag steht zum 1. und in dem meines Männe auch..... also wie gesagt wir wissen es und stellen uns drauf ein

LG Daina

_Hase_

Mitglied seit 10.11.2006
415 Beiträge (ø0,13/Tag)

Hallo,

ich welcher Branche arbeitet dein Bekannter?

Grüße

Hase

veilchen1958

Mitglied seit 03.04.2007
5.253 Beiträge (ø1,71/Tag)

Hallo miteinander,

also, eine gewisse "Toleranz-Zeit" gibt es sicherlich nicht. Nach dem Gesetz ist z.B. ein Monatsgehalt - wenn nicht anders vereinbart - zum 1. des Folgemonats zu zahlen (d.h., es hat dem Arbeitnehmer zur Verfügung zu stehen).

Es hat sich nur inzwischen oft "eingebürgert", dass der Arbeitgeber - wenn er etwas "klamm" ist - zunächst seine Lieferanten u.a. bezahlt und danach erst seine Mitarbeiter.

Tatsache ist auch, dass viele Arbeitnehmer sich - wegen der Arbeitsmarktlage - nicht trauen, auf eine ordnungsgemäße Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen des Arbeitgebers zu bestehen.

Es gibt für mich überhaupt keinen Grund, warum sich der Arbeitnehmer mit seinen fälligen Zahlungen nach einem unregelmäßigen Eingang der Gehaltszahlungen richten sollte.

LG Viola

Träume nicht dein Leben, sondern lebe Deinen Traum !

DanyG

Mitglied seit 05.12.2003
1.028 Beiträge (ø0,24/Tag)

Hallo,

das kommt darauf an, was im Arbeitsvertrag steht, viele bekommen ihr Geld ja erst am 15. des Monats.
Meine Angestellten bekommen ihr Geld erst am 3. Das wissen sie auch, haben sie ja mit dem Vertrag unterschrieben.

Wenn man weiß dass das Gehalt erst später als zum 1. kommt, muss eben immer noch etwas auf dem Konto darauf sein, so habe ich das auch immer gehandhabt. Miete, etc. wollen ja bezahlt werden.

Viele Grüße

Dany

Melanie11

Mitglied seit 06.01.2004
903 Beiträge (ø0,21/Tag)

Ich bekomme mein Geld meistens so, dass es am 26. da ist. Also sogar ein paar Tage vor dem 1. Mein Freund dagegen muss eher warten, aber ne Regelmäßigkeit ist da nicht drin. "Diesen" Monat war das Geld schon am 31. da, den Monat war es der 5.

LG,
Melanie

miroferra

Mitglied seit 01.08.2003
1.716 Beiträge (ø0,39/Tag)

Hallo!!

Genau das habe ich Ihr auch geraten!! Nur klar wenn man 5 Kinder hat,wir haben selber 4 ,kann man sich nur teilweise drauf einstellen.Wir hatten bis jetzt Gott sei Dank,immer beide Gehälter pünktlich.Aber ,ich rede jetzt mal nur von uns,können eventuell noch was weglegen ,noch mehr sparen und knapsen um für solche Fälle noch etwas in der Hinterhand zu haben(Für Lebensmittel z.b.).Doch häufig ist es doch so das am Monatsende wirklich ebbe ist.Wenn dann noch was zurück gelegt werden soll,weil ja am 1 .viele Rechungen fällig sind.Aaalso ich persöhnlich wüsste gar nicht woher BOOOIINNNGG.... BOOOIINNNGG.... BOOOIINNNGG.... . Nochmal eine Miete ,Hypothek ,Autoversicherung u.s.w. auslegen bis Geld da ist,puhh ich käme ganz schön ins Schwitzen,muss ich ehrlich zugeben *ups ... *rotwerd* .Da brauch man schon ein großes Dispo oder Erspartes (haben wir nich)
Und hingehen würde ich auf keinen Fall,was bringt es denn noch???Heute ist WE und deswegen kommt das Geld jetzt auch nicht schneller,hab ich Ihr gesagt.
Ich hoffe das kam an und fürs Erste haben sie jetzt ja erst mal was.Ich fands jetzt nicht schlimm was zu borgen.Naja wiedersehen macht freude Na! .

lg miro

castanea

Mitglied seit 31.05.2005
29.691 Beiträge (ø7,93/Tag)

@DainaM Pfeil nach rechts "....ich weiß das, also haushalte ich so"

Mit einigen hundert Euro Miete, die zum 01. eines jeden Monats abgezogen werden und fünf Kindern? Herzlichen Glückwunsch. Bei den meisten bleibt soviel allerdings nicht übrig, um entsprechend haushalten zu können. Da ist man auf pünktliche Gehaltszahlungen angewiesen und ich möchte gar nicht daran denken, wie ich mich fühlen würde, wenn mein Konto, und sei es nur für einen kurzen Zeitraum, überzogen wäre Sicher nicht! ....insbesondere, wenn ich Kinder zu ernähren hätte.

Meine beste Freundin arbeitet auch in der Lohnbuchhaltung eines großen Unternehmens und sie kann keinen Urlaub nehmen, der in den Zeitraum der Bearbeitung fällt, weil alles pünktlich fertig zu sein hat.


Cas

miroferra

Mitglied seit 01.08.2003
1.716 Beiträge (ø0,39/Tag)

Hallo nochmal!


Branche ist die Gastronomie.Mein Mann hat dort auch mal gearbeitet und ich kenne das noch,aber zum 3 hatten wir immer Geld.Wir haben uns damals auch drauf eingerichtet,wir haben einfach der Bank (Hypothek-) bescheid gegeben und unsere Versicherungen so gelegt das wir Mitte des Monats bezahlt haben.Geht auch!
Das rate ich Ihr auch.Ich hoffe nur er hält die Füße still ,ist doch ein seeehr aufbrausender Typ na dann...
Naja ich muss ja nicht mit Leben

lg miro

veilchen1958

Mitglied seit 03.04.2007
5.253 Beiträge (ø1,71/Tag)

Hallo Dany,

also solche Arbeitsverträge kenne ich überhaupt nicht (wenn am 15. des Folgemonats erst die Arbeit des letzten Monats vergütet wird):

In manchen großen Firmen oder z.B. im öffentlichen Dienst gibt es (nicht überall) noch die Regelung: Zum 15. e.M. wird die Hälfte gezahlt, und zum Ende d.M. die andere Hälfte. Für mich übrigens die fairste Lösung, weil dann Arbeitnehmer und Arbeitgeber das gleiche "Risiko" tragen.

LG Viola

Träume nicht dein Leben, sondern lebe Deinen Traum !

Frankengirl

Mitglied seit 01.02.2007
2.008 Beiträge (ø0,64/Tag)

Hallo,

doch es gibt freilich Arbeitsverträge, wo erst am 15. des Folgemonats das Geld überwiesen wird. Maßgebend ist aber, was man in seinem Vertrag stehen hat und danach muss man sich einfach richten können. Wenn der 1. vereinbart ist, muss das Geld auch bis dahin überwiesen sein.

Ich hab selbst lange Zeit Lohnbuchhaltung gemacht und ich habe das Geld rechtzeitig überwiesen. Da muss ich DainaM widersprechen. Von Toleranzzeit in dieser Beziehung habe ich noch nie was gehört. Und wenn Urlaub angesagt war, habe ich die Überweisungen vorbereitet und bei der Bank hinterlegt.

Gruß Frankengirl

grisou

Mitglied seit 16.12.2003
36.413 Beiträge (ø8,52/Tag)

...einen Arbeitsvertrag, bei dem ich quasi 6 Wochen vorarbeiten muss, bis ich mein erstes Gehalt bekomme, würde ich nicht unterschreiben...ist mir auch noch nie begegnet...ich kenne Zahlungstermin 15. auch nur in den Fällen, in denen das Gehalt des laufenden Monats schon am 15. bezahlt wird...aber gut, die Situation auf dem Arbeitsmarkt lässt ja inzwischen so einige Undinge "durchgehen"...

der Gehaltstermin steht im Arbeitsvertrag...wenn ein Arbeitgeber da bewusst und regelmässig mit jongliert, würde ich - sofern vorhanden - den Betriebsrat informieren, sollte Protest nichts nützen, würde ich intensivst einen alternativen Arbeitgeber suchen - in manchen Branchen bestehen aus einem ungekündigten Verhältnis heraus durchaus Chancen darauf, anderswo unterzukommen...

was nun die Häufung der Zahlungstermine zum 1. betrifft - da kann man bei einigen Posten schon etwas dran drehen - zumindest die Hypothekentermine kann man sich zT aussuchen, ebenfalls die Daten, zu denen die Versicherungen, Strom etc abgebucht werden - bei mir liegen die alle in der Monatsmitte...

und in meinen Mietverträgen hatte ich immer 5 Werktage Zeit - vielleicht lässt sich im vorliegenden Fall mit dem Vermieter reden ?

Ich habe auch nicht einfach so einen kompletten Monatslohn "auf Vorrat", aber da ich "knappe" Situationen hasse, versuche ich die Zahltermine soweit wie möglich zu verteilen...wir hatten bei Arbeitgeberwechsel auch schon das Problem, dass Überweisungen im Nirwana des Bankenverkehrs versemmelt waren - Na!

slts
Grisou

DieKalimera

Mitglied seit 28.01.2002
3.987 Beiträge (ø0,8/Tag)

Huhu,
kann es nicht aber auch an der Bank deiner Bekannten liegen?

Ich bin in einem Hotelkonzern tätig und habe mein Gehalt meistens schon am 28. auf dem Konto, niemals aber später als am monatsletzten Arbeitstag. Meine Bank ist NICHT die gleiche wie die gleiche wie die meines Arbeitgebers, von daher habe ich also keinen Zeitvorsprung. Ich habe Kollegen, die ihr Gehalt erst 4 - 5 Tage später als ich erhalten - obwohl alle Gehälter auf einmal überwiesen werden. Von daher könnte es doch auch mit der Bank zusammenhängen, die das Girokonto verwaltet.

LG
kalimera

miroferra

Mitglied seit 01.08.2003
1.716 Beiträge (ø0,39/Tag)

Hallo!!

Ich habe vorhin mit ihr telefoniert und sie sagt das alle Kollegen heute Geldeingang hatten.Selbst die beim gleichen Institut .Nur die beiden nicht.
Ich glaube da ist was schief gelaufen.Wir haben auch immer in der Regel unser Geld 1 bis 2 Tage später wie einige Kollegen,das liegt wirklich an der Bank.Ich habe die Erfahrung gemacht das es von Volksbank zur Sparkasse z.b. ziemlich lang dauert.Kollegen bei der Hausbank des Arbeitgebers haben das Geld immer früher.Damit kann ich aber leben.
Ich werde ihr vorschlagen doch die Bank zu wechseln,dann haben sie es auch schneller drauf.

lg miro

spatz-nbg

Mitglied seit 25.04.2003
5.370 Beiträge (ø1,19/Tag)

Hallo

Es gibt keine Regelung wann das Gehalt überwiesen werden "muss". Was soll der Arbeitgeber auch machen, wenn er es nicht hat? Allerdings kann man, wenn das Gehalt eine gewisse Zeit später als vertraglich festgelegt (nagelt mich nicht fest, aber ich glaube es sind vier Wochen) oder überhaupt nicht gezahlt wird fristlos kündigen und ist dann auch nicht fürs Arbeitslosengeld gesperrt. Aber erst muss man das Prozedere durchhecheln. Also schriftliche aufforderung mit Fristsetzung usw.

Gruß Spatz

liberal

Mitglied seit 27.09.2005
6.015 Beiträge (ø1,66/Tag)

Hallo Spatz,

natürlich muss der Arbeitgeber das Gehalt pünklich überweisen. Gegebenenfalls eben ein paar Tage zu früh. Genau so wie er auch Rechnungen pünktlich begleichen muss. Du musst Deine Miete schließlich auch überweisen, auch, wenn Du das Geld nicht hast.

lg
liberal

spatz-nbg

Mitglied seit 25.04.2003
5.370 Beiträge (ø1,19/Tag)

Hallo liberal

Das ist die Theorie. Bei uns in der Gegend war ein Altenheimbetreiber drei Monatsgehälter im Rückstand. Richtig dagegen vorgehen kann man nicht, außer halt anmahnen und gegebenfalls kündigen. Bei der anschließenden Insolvenz sind einige auch auf ihren Restforderungen sitzengeblieben.
Und klar muss ich meine Miete pünktlich zahlen, aber wenn ich das nicht tue, kann mich der Vermieter nicht einfach rausschmeißen.
Ein schwieriges Thema, rechtlich irgendwie auch nicht richtig klar.

Gruß Spatz

(Wenn du davon richtig viel ahnung hast, darf ich Dir mal eine PM schreiben?)

liberal

Mitglied seit 27.09.2005
6.015 Beiträge (ø1,66/Tag)

@Spatz: das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Und da sieht es, wie Du selber schreibst, eher schlecht für den Arbeitnehmer aus. Aber dennoch sollte man im Auge behalten, wie es sein sollte. Sonst macht nachher jeder Arbeitgeber, was er will.

lg
liberal

Doreen123

Mitglied seit 31.05.2013
1 Beiträge (ø0/Tag)

Verdammt nochmal - bin stocksauer hallo uns geht es genau so mein mann ist allein Verdiener und wir sind 6 personen nun ist das so mein mann bekommt am 1. und am 15 sein lohn und das geld ist immer unterschidlich drauf mal am 29 mal am 30 und auch mal erst am 8 das eigentlich am 1 da sein müsste da wir nichts auffen konnto lassen können sind wir immer im rückstand mit der zahlungen denn in denn letzten monaten kommt das gelt immer zwischen den 5und 8 denn die meisten wollen es am 1 haben und leben müssen wir ja auch ich vinde schon das man den chef ruhig mal auf die füße treten sollte

Schnone

Mitglied seit 07.02.2008
8.581 Beiträge (ø3,11/Tag)

BOOOIINNNGG.... ..Doreen schau mal auf das Datum Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen


LG Simone

"Leben und Leben lassen"

puschel13407

Mitglied seit 28.03.2007
836 Beiträge (ø0,27/Tag)

Pfeil nach rechts ...einen Arbeitsvertrag, bei dem ich quasi 6 Wochen vorarbeiten muss, bis ich mein erstes Gehalt bekomme, würde ich nicht unterschreiben...ist mir auch noch nie begegnet...ich kenne Zahlungstermin 15. auch nur in den Fällen, in denen das Gehalt des laufenden Monats schon am 15. bezahlt wird...aber gut, die Situation auf dem Arbeitsmarkt lässt ja inzwischen so einige Undinge "durchgehen"... Pfeil nach links

Das ist bei mir z.B. der Fall, allerdings werden bei mir die genauen Arbeitsstunden abgerechnet. Diese Zahl liegt nun mal erst am Ende des 31ten vor, erst dann kann die ganze Abrechnung beginnen. Es gibt z.B. auch eine Prämie von 100.- brutto, wenn kein Krankheitstag im Monat lag.....da muss die Firma schon erst den 31ten abwarten, logisch, nicht? Heute war z.B. ein 31ter...und ein Kollege hat mittendrin Dienstabbruch gemacht, weil es ihm schlecht ging. Ärgerlich, denn die Prämie ist futsch.

Vom Prinzip her weiss ich zwar das ganze Jahr im voraus, an welchem Tag ich Frühdienst oder Spätdienst habe, aber meine genaue Uhrzeit und Einsatzort erhalte ich auch immer erst am Vortag oder letzten Arbeitstag vor den freien Tagen vom Teamleiter. Auch hier können die abzurechnenden Nacht- oder Tagstunden erst abgerechnet werden, wenn die Planung für den letzten Tag im Monat steht und entsprechend gearbeitet wurde. Fange ich am letzten Tag um 04:30 Uhr an, dann sind's anderthalb Nachtstunden, fange ich erst um Fünf an, nur genau Eine abzurechnen.

Das Gehalt kommt dann aber superpünktlich. Liegen Wochenenden oder Feiertage im Weg, dann ist es eben entsprechend vorher drauf. Lediglich die Gehaltsabrechnung selbst kommt auf den allerletzten Drücker per Post.

Uniqe1337

Mitglied seit 29.01.2015
1 Beiträge (ø0/Tag)

Tagchen, same problem here...

Bin derzeit 16, hab nen Nebenjob angefangen dann schön Samstags Gearbeitet.
Ich also voller Vorfreude so zwischen 29. Dez. bis 1. Jan (2015) am vorm PC sitzen und durch Facebook surfen.
Kam nix zwischen 29 und 31 also dachte ich mir, joa, kommts wohl morgen. Tja falsch gedacht... ich also direkt mein Chef angerufen, und der so joa eigentlich müssten sie ihr Geld schon haben. (Um den Chef in Schutz zu nehmen, er ist dort auch erst seit nem Monat Stellv. Chef). Ich also gesagt, nö ist nix drauf..., Komm ich also am Samstag darauf wieder ins Geschäft und frage was denn jetzt Sache sei?... Meint mein Chef halt: Jo, also das ist hier anscheinend so geregelt, das das Geld das man sich wie bei mir, also im Dezember erarbeitet hat, erst am ende des folgenden Monats Überwiesen bekommt, ich also erstmal BOOOIINNNGG.... und ganz verdutzt gefragt wieso denn das? Ja das weis ich selber nicht genau... (Es ist jetz nicht so das ich Miete, Unterhalt oder sonstige Nebenkosten habe, jedoch ist es immer noch mein verdientes Geld das ich hier nicht kriege) jedenfalls dachte ich mir ok, warteste halt, ich also schön am warten, nichts passiert, kein wunder ist ja auch mitte des Monats. So wo wir nun am 29. Januar sind und der Absolute höhepunkt der Geschichte erst eintrifft (ist ja nicht so das man da abgezockt wird wie schwein, aber hey "Who Cares, right?"), ich also heute, Donnerstag, 29. Januar im Geschäft angerufen, geht die Oberchefin ran, ich also in freundlichem Ton (Obwohl ich so angepisst war) "Guten Tag, Mein name ist Stoll ich rufe an um zu fragen wie es mit meine Gehalt aussieht? Meinte sie so, ja das Geld von Dezember kriegen sie Jetzt... Ich also wieder also zwischen 29. und 1. Richtig? Ja... Alles klar danke, Tschüss.

Um das nun mal Kurz zu fassen: Man arbeitet dort um das geld des gearbeiteten Monats erst 1 Monat später zu bekommen... Ergo: Kommen wir zur frage, wenn sich da jemand mit auskennt.

1. Ist es dem Arbeitgeber gestattet das Geld erst 1nen Monat später zu überweisen? (Ich kann mir denken das es das nicht ist, aber auf'n Anwalt hab ich kein Bock weil ich da meinen ganzen Gehalt direkt aus dem Fenster werfen könnte.

2. Kann man da Beschwerde einreichen?



PS: Ich arbeite dort nun auch schon nicht mehr, seit 3. Januar... Nur um das anzumerken, aber es gibt dort leider noch Mitarbeiter denen es genau so geht, selbst der Chef dort kriegt schon die Kriese damit..

Auf jeden fall Danke schonmal für die Antworten

Wünsch euch noch nen Schönen Tag

-Uniqe

grisou

Mitglied seit 16.12.2003
36.413 Beiträge (ø8,52/Tag)

was steht in deinem Vertrag ? dort muss stehen wann der Lohn ausgezahlt wird...

ny2810

Mitglied seit 04.11.2008
975 Beiträge (ø0,39/Tag)

Hallo Uniqe,

wenn die Mitarbeiter jeden Monat die gleiche Stundenzahl arbeiten, und keine Zuschläge o.ä. gezahlt werden, und der Arbeitnehmer am 1. des Monats angefangen hat, sollte er einen Monat später auch sein Gehalt für den abgeleisteten Monat erhalten.

Hat er am 1. angefangen, die Firma zahlt aber immer Mitte des Monats (oder am 8. oder wann auch immer), kann es sein, dass der neue Arbeitnehmer noch nicht in die Buchung eingegangen ist, und deshalb sein Gehalt später bekommt - aber da hängt es davon ab, was vereinbart wurde - wenn nicht nachgefragt wurde, wird wahrscheinlich nicht unbedingt darüber geredet, da das für so eine Buchhaltung selbstverständlich ist, wenn das so gehandhabt wird, und der Arbeitnehmer steht da...

Bei einem Aushilöfsjob wie Deinem ist es sogar üblich, dass erst einen Monat später bezahlt wird! Schliesslich muss der Arbeitgeber erstmal schauen, wie viele Stunden tatsächlich gearbeitet wurden, und sie dann auszahlen.

ICh habe lange in einem Job mit Zuschlägen je nach Schicht gearbeitet, die Zuschläge habe ich auch immer einen Monat später bekommen, da der Arbeitgeber ja erst schauen musste:

z.B. wenn ich im Januar 2 Sonntage und viermal nachts gearbeitet habe, habe ich die Zuschläge safür erst am 01.03. bekommen.

Da die Buchhaltung Gehälter meist nur einmal im Monat verbucht, ist das meist so mit der Wartezeit.

LG

Dein Chef, bzw. die Buchhaltung der Firma, hat in Deinem Fall also absolut recht....

Elphi

Mitglied seit 28.01.2010
7.033 Beiträge (ø3,45/Tag)

Hallo!

Geld für geleistete Arbeit gibt's immer erst im Nachhinein. Sprich, das, was man jetzt beispielsweise vom 1.-31. Januar durch Arbeit verdient hat, gibt's erst am 1. Februar. Gehälter/Löhne sind Zahlungen im Nachhinein, im Gegensatz zu beispilelsweise Renten und Transferleistungen, die es im Vorfeld gibt. Das iist einfach so und völlig in Ordnung.

In deinem Fall gibt's da jetzt aber eine Häufung von Spezialfällen ;). Du hast eine Aushilfstätigkeit gemacht, anscheinend ja auch einmalig, wenn ich das richtig verstehe. Hattest du dafür irgendeine Form von Arbeitsvertrag unterschrieben? Wenn ja, schau mal dort rein, was wegen des Zahlungstermins darin steht.

Was dann noch hinzu kommt: Arbeit am Jahresende zum Jahreswechsel. Das ist eine Zeit, wo viele - auch Lohnbuchhalter ;) - Urlaub haben. Lohnbuchhaltung ist aber schon eine ganze Menge mehr als das Eingeben der Zahlen und Buchstaben bei der Überweisung ;). Da müssen diverse gesetzliche Vorschriften beachtet sowie An- und Abmeldungen bei diversen Stellen gemacht werden. Und auch in den Betrieben, wo in der Weihnachtszeit Aushilfen benötigt werden, ist genau in diesem Zeitraum eine Menge zu tun, inklusive Nachbereitung (von Aufräumen bis Papierkram, da bleibt genug für die ersten Januarwochen übrig ;)). Es kann also sein, dass gerade bei einmaligen Aushilfstätigkeiten über diese Urlaubszeit im zuständigen Steuerbüro oder so deine Abrechnung einfach liegen geblieben ist und sich somit auch die Zahlung verzögert.

Wahrscheinlich werden in diesen Tagen die Überweisungen der Gehälter durchgeführt. So, dass die festangestellten Mitarbeiter dann pünktlich Anfang Februar ihre Gehälter für Januar bekommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch deine Überweisung dann in diesem Zahlungslauf mit drin liegt (alles in einem Rutsch zu überweisen ist einfach üblich, nicht mal hier was und dann da wieder was). Also schau einfach mal, ob es im Laufe der nächsten Woche auf dem Konto eingeht. Wenn nicht, dann kannst du dann noch mal schimpfen und nachhaken :).

GLG, Elphi

Cleo13

Mitglied seit 04.09.2006
6.767 Beiträge (ø2,06/Tag)

Hi, Du!

Erstmal gilt das, was in Deinem Arbeitsvertrag steht. Wenn da nix steht, gilt: Das Gehalt ist bis zum letzten Bankarbeitstag des NÄCHSTEN Monats (also tatsächlich für Dezember Ende Januar) zu überweisen - jedenfalls nach seit 1.1.15 geltendem MiLoG. Ob das für Dezember 2014 bereits gilt, entzieht sich meiner Kenntnis.

LG
Cleo

Es gibt 10 Arten von Menschen: die, die Binärcode verstehen und die, die ihn nicht verstehen.

Neu_Lollo

Mitglied seit 24.03.2008
11.141 Beiträge (ø4,11/Tag)

§ 2 Fälligkeit des Mindestlohns
(1) Der Arbeitgeber ist verpflichtet, der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer den Mindestlohn
1.   zum Zeitpunkt der vereinbarten Fälligkeit,
2.   spätestens am letzten Bankarbeitstag (Frankfurt am Main) des Monats, der auf den Monat folgt, in dem die
Arbeitsleistung erbracht wurde,


Du müsstest das Geld also morgen auf dem Konto haben

.
LG Lollo
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