beim bäcker alles frisch - aus der tiefkühltruhe !!!
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![]() Mitglied seit 29.10.2004 |
hallo leute, da wurde ich doch neulich meiner tollen Illusion beraubt, daß beim bäcker alles frisch gebacken wird. war bei einer großen kette K...s auf eine tasse kaffee und hatte nicht mal gemerkt, daß ich neben der tiefkühltruhe stand. da kommt doch einer von den mitarbeitern und holt ´ne riesige tüte croissants und ´ne riesige tüte brezeln da raus. alles ziemlich tief tiefgefroren. ich hab echt gedacht, ich glaub´s nicht ist das heutzutage bei großen ketten gang und gebe ???? ist das wegen der massenproduktion ??? bekommt man die hungrigen kunden anders nicht mehr in den griff ? also, dann kann ich mir ja genau so gut knack und back holen - un da ist der teig ja noch nicht mal gefroren.... fragende grüße sabine |
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![]() Mitglied seit 19.12.2004 |
Hallo Sabine,
ich glaube ich muss Dich enttäuschen: Gerade bei großen Backketten (so wie bei der genannten, ich glaube wir meinen die gleiche) kommt alles aus einer \"Fabrik\" und wird -wenn überhaupt- nur aufgebacken und dann viel teuer als beim \"normalen\" Bäcker verkauft. Die Inhaber sind i.d.R. nur Franchise-Nehmer und müssen alles (z.B. auch die Wurst für die belegten Brötchen) von der Kette abnehmen. Es sind meist auch keine gelernten Bäcker, sondern Kaufleute etc... Hat mir so jedenfalls eine Kundin erzählt, die wiederrum so einen Laden betreibt. Mein Fazit: Ich gehe lieber zum richtigen Bäcker mit Backstube, der meist auch noch um einiges günstiger ist... Liebe Grüße AnnKatrin |
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![]() Mitglied seit 29.10.2004 |
hallo AnnKatrin, das klingt ja nur noch gruselig.... nee, ansonsten halte ich auch nix von solchen ketten aber das war am flughafen da gibt´s eh nicht die wahnsinns auswahl... aber dann noch so in aller öffentlichkeit !!! danke für deine infos sabine |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hallo zusammen,
es ist schon einige Zeit her, da hatte ich Brötchen vom Bäcker geholt. Beim aufschneiden stellte ich fest, dass diese innen noch gefroren waren. Klar habe ich die umgehend zurück gebracht und der Bäcker meinte nur, er hätte verschlafen und es wäre eine Notlösung gewesen LG mediterana |
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![]() Mitglied seit 05.09.2004 |
Hallo!
Ja, stimmt........Croissants , Laugengebäck und Snacks werden meistens aus tiefgefrorenen Teiglingen gebacken. Habe Jahrelang beim Bäcker gearbeitet, aber nicht bei so einem Großen. Aber oft sind diese Teiglinge für die Filialen zum abbacken, weil es halt ne Menge Zeit spart. Nur da wo ich auch gelernt habe, haben wir wirklich frische Teiglinge bekommen. LG Sandra |
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![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
Hallo Sabine,
tja das ist leider so. Deshalb bin ich froh, dass wir einen Bäcker im Dorf haben der noch selber backt und das jeden Tag, wenn auch sonntags nur für Frühaufstreher geöffnet ist. Dann kauf ich lieber da ein paar Brote auf einmal und frier sie direkt frisch ein, das ist allemal besser als diese Fabrikbrote. LG Petra |
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![]() Mitglied seit 08.05.2005 |
hallihallo,
wo gibt es denn noch echte bäcker mit backstube??? lieben gruss aix |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Hallo,
naja, bei K...s haben sie doch die Backöfen deutlich sichtbar im Verkaufsraum, und ich hab das da schon öfter gesehen, wie tiefgefrorene Waren dort hineingeschoben werden. Das weiß man doch Was ich wirklich heftig fand: Ich habe mal beobachtet, wie eine K...s-Filiale eine Lieferung Brötchen etc. bekam, der Lieferwagenfahrer hat die Paletten mit Brötchen aus seinem LKW geholt mit so einer Art Sackkarre, und dann ist ihm ein Stapel umgekippt und die ganzen Brötchen lagen verteilt auf dem Boden des Hinterhofs, der bestimmt nicht gerade frisch geputzt war. Und was macht der gute Mann? Er sammelt die Brötchen wieder auf, packt sie zurück in die Transportkörbe und bringt sie in den Laden rein Viele Grüße, Jana Achja, auf den Dörfern haben Bäckereien in der Regel schon noch ihre Backstube, und hier bei uns in Köln gibt es auch nur ein paar Meter von unserer Haustür entfernt noch eine alte traditionsreiche Bäckerei, die alles selbst backt (mir schmecken deren Waren allerdings nicht besonders gut, ehrlich gesagt). Also, noch ist nicht ganz Deutschland monopolisiert in Sachen Brot und Brötchen. |
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![]() Mitglied seit 22.03.2005 |
Hallo zusammen,
eine kleinere lokale Kette bei mir in der Region hat eine Plunderstraße, damit sie schnell und doch noch selbst ihre Plunder herstellen können - und die steht still, weil sie ihre Plunder aus Tschechien importieren! Viele Bäcker, die noch selber backen, nehmen allerdings Backmischungen, das ist auch kein deut besser, mit den ganzen Zusatzstoffen da drin. Ich hab mal so einer mit Bienenstichmasse gesehen Ich mach mein Zeug ja vorwiegend selber, da weiß ich was drin ist. Wenn ich allerdings zu faul bin In Ketten kauf ich gar nimmer, da geh ich gleich in den Dicounter, die werden von den Ketten auch beliefert und da krieg ich die gleiche Qualität zum Bruchteil des K...s-Preises! Im Zweifel kann man auch einfach mal fragen, wie der Bäcker das handhabt!!! LG Memelie |
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![]() Mitglied seit 25.02.2005 |
Hallo,
vor ein paar Wochen gab es im TV einen Bericht. Wenn man wirklich glaubt, alles sei frisch und käme direkt beim Bäcker aussem Rohr, dann glaubt man danach an gar nichts mehr. Selbst die Torten sind oft nicht mal mehr eigene Herstellung. Da kannst du letztendlich immer in den gleichen Laden gehen, weil die Torten dann überall gleich schmecken. Gruß Lily |
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![]() Mitglied seit 27.08.2005 |
Hallo.
Aber zum Teil sind wir doch selber Schuld, daß keiner mehr selber Hand anlegt. Das Handwerk stirbt aus, weil Geiz geil ist. Und weil wir das Ganze JAhr über Toamten haben wollen. Wenn keiner mehr bereit ist, mehr Geld auszugeben oder im Winter auf Tomaten etc. zu verzichten, dann schmeckt halt alles gleich und die Tomaten nur noch nach Wasser. Es muß sich etwas im Bewußtsein des KUnden änder, ansonsten gts immer so weiter. Gruß Molki |
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![]() Mitglied seit 29.03.2003 |
Hallo,
dass die großen Ketten ihre Waren in Massenproduktion herstellen und nur Fabrikware verkaufen, schockiert mich nicht. Ich finde, das liegt auf der Hand und muss niemanden überraschen. Wie schon gesagt, kann man ja die Mitarbeiter dabei beobachten, wie sie die Rohlinge in den Backofen im Verkaufsraum packen. Viel abstoßender finde ich kleine Bäckereien, die dem Kunden weismachen wollen, dass sie noch nach handwerklicher Sitte backen. Tatsächlich sind solche Läden aber die absolute Ausnahme. Der von Jana erwähnte Bäcker ist vermutlich der einzige in der Kölner Innenstadt (Fängt wohl mit Z... an, oder?). Mir ist jedenfalls kein weiterer bekannt. Ich selbst wohne in einem Vorort von Köln, wo es nur einen einzigen Bäcker gibt, der noch ohne Fertigmehle und Zusatzstoffe auskommt. (In sämtlichen Nachbarstädten gibt es keinen einzigen mehr!). Wenn der in ein paar Jahren in Rente geht, dann gibt es niemanden mehr, der diese Tradition fortsetzt. Bis dahin beschweren sich die Kunden, dass es zu wenig Auswahl gibt und daß das handwerklich hergestellte Brot zu teuer ist... Nee, wundern muss man sich darüber echt nicht! LG nata |
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![]() Mitglied seit 09.06.2005 |
Sabine, es gibt eine ganze Industrie, die sich auf Backautomaten spezialisiert hat - Automaten, die in jeder nur denkbaren Form die Brötchen etc. ganz, halb oder sonstwie fertigbacken, damit der Kunde alles \"frisch\" kaufen kann und zudem den Genuss des Backduftes in der Nase hat ... willkommen im 21. Jahrhundert!
Viel interessanter wäre doch die Frage, wo gibt es noch einen Bäcker, der nachts um 2 Uhr aufsteht, um seinen Kunden früh um sechs oder sieben frisches Brot und Brötchen bieten zu können. Und ... wo wachsen die Lehrlinge und Lehrlinginnen, die das mitmachen? Ich kenne keine! gruß hans-peter |
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![]() Mitglied seit 01.11.2003 |
hallo molki,
genau wie du sehe ich das auch.Die ganze Geiz ist geil-Mentalität,dadurch kommt es halt zu so einer Massenproduktion.Um als kleiner Bäckerbetrieb noch überleben zu können,muss man sich doch teilweise verbiegen,bis zum erbrechen. Jeder möchte alles billig,aber bitte auf hohem Qualitätsniveau haben.Da wird gejammert,das die Brötchen ca. um ein Drittel teurer sind,als beim Billigbäcker um die Ecke.Um halbwegs vernünftige Kalkulation betreiben zu können sind Kleinbäcker doch gezwungen,auch Fertigprodukte zu verwenden.Trotzdem würde ich eher bei einem Kleinbäcker kaufen,wo noch eine gewisse Individualität im Handwerk herrscht und der ein paar Fertigprodukte verwendet,als bei einer Billigkette. Ich denke eine gesunde Mischung aus beidem macht es,denn sonst können die Kleinbäcker heutzutage nicht mehr Konkurrenzfähig bleiben. Wer wirklich glaubt,das bei Billigbäckern noch mit der Hand ausgerollt wird ist in meinen Augen einfach naiv. Gruss Elbra |
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![]() Mitglied seit 21.11.2004 |
Hallo, ihr Lieben,
dieses Thema macht mich ziemlich traurig Naja, mal schauen wie es weitergeht, aber man sollte auch immer an Kunden denken die warme, frische Backwaren wollen egal wie lange sie schon gefroren sind...die machen nämlich das Handwerk kaputt. Liebe Grüße Anja Glück ist wie das Meer..die Wellen kommen auch immer wieder!!!!
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![]() Mitglied seit 19.12.2004 |
Hallo,
also hier auf dem Land (ich wohne in S.-H.) gibt es noch viele Bäcker, die auch selbst backen. Ein Freund von mir ist auch Bäcker und mit dem möchte ich echt nicht tauschen, den wer möchte schon 6 Tage/Woche ab zwei in der Backstube stehen... Aber an der Qualität der Brot/Brötchen/Kuchen etc. merkt man das schon, die schmecken teilweise einen Tag später noch frisch.. Und günstiger ist es allemal, nach meiner Erfahrung ist K...ps einer der teuersten Bäcker. Aber so etwas scheint es wirklich nur noch auf dem Land bzw. in kleineren Städten zu geben, in HH wo ich mich berufsbedingt in der Woche aufhalte, gibt es nur noch Ketten...furchtbar... LG AnnKatrin |
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![]() Mitglied seit 29.03.2003 |
@ elbra: Bei den \"Kleinbäckern\" kaufe ich zu allerletzt. Kann wirklich nicht verstehen, wieso es besser sein soll, wenn der Betreiber eines kleinen Ladens eine Tüte mit Fertigmehl aufreißt. Nee, dann schon lieber gleich das Brot aus der Fabrik! Da komme ich mir wenigstens nicht so vera****t vor!
@ AnnKatrin: Über die Namen/Adressen von Deinen Bäckern (per KM) in S-H würde ich mich sehr freuen! In Hamburg gibt es wie in anderen Großstädten tatsächlich nur Ketten. Der einzige Lichtblick ist dieser Vollkornbäcker mit der Backstube zum Zuschauen, der seine Waren in der ganzen Stadt vertreibt. Sogar die Franzbrötchen schmecken dort besser als anderswo :o)) Wenn ich in HH bin, kaufe ich mein Brot eigentlich nur dort. @ Hans Peter: Und was die Lehrlinge angeht: Soweit ich weiß, hat es Tradtion, dass die Lehrlinge in der Backstube besonders mies behandelt werden und die Bäcker sind auch noch stolz darauf. Nachdem, was ich über die miese Ausbildung im Bäckerhandwerk gehört habe, kann ich gut verstehen, dass niemand Lust darauf hat und dass die jungen Leute lieber eine Ausbildung beim Großbäcker anfangen. LG nata |
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![]() Mitglied seit 02.01.2005 |
@marsipilou
ich habe so einen Lehrling hier zu Hause und heute morgen durften wir um 4.15 !! Uhr aufstehen, morgen hat er ebenfalls Dienst in der Backstube und am Montag dann natürlich auch gleich wieder. Gottseidank lernt er Konditor, da ist dann nicht gleich Aufstehen um Mitternacht angesagt. Nach dem, was ich bisher gehört habe, wird zwar auch die Tiefkühltruhe benutzt, aber nur um die fertig hergestellten Torten zu frosten. Sein Freund lernt Bäcker und der fängt wirklich nachts um 2 Uhr an und sein Ausbildungsbetrieb legt ganz besonderes Augenmerk auf alte Handwerkskunst. Da stehen die Kunden samstagsmorgens in Viererreihen vor dem Thresen und um 17.30 Uhr sind dessen regale leergefegt. Aber auch bei meinem Sohn werden die z. B. die Marziparosen wirklich noch handgemacht, ebenso die Pralinen, das Eis usw. Habe ich vergessen zu erwähnen, dass beide gerade erst 16 Jahre alt sind??? Und dass das Ausbildungsgehalt wirklich nicht berühmt ist? Ich persönlich denke, dass die es bald wieder eine Umkehr geben wird zum traditionsbewußten Herstellen von Backwaren und dass es dafür auch Kunden geben wird, die gute Ware schätzen, auch wenn diese etwas teurer ist. Liebe Grüsse Marion |
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Rama Cremefine

































