Meine Mutter wurde von einem Hund gebissen ... Was beachten? In jeder Hinsicht?
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
bin noch ganz von den socken, meine mutter wurde von einem schäferhund angefallen und in die brust (!), den ellenbogen und die hand gebissen !!!!!! folgendes war passiert: sie unterwegs mit bekannten und wollten für diese in einem kleinem andenkenladen etwas kaufen ... es war nach 18 uhr, jedoch kein hinweis auf öffnungszeiten. meine ma in den laden (privathaus, erst hausflur, dann tür zu kleinem geschäft) alles offen, sie ruft die bekannten, das noch offen ist und plötzlich kommt ein schhäferhund durch eine andere geschlossene (!?) tür auf sie zu, springt sie an (tolle vorstellung) und beist sie an genannten stellen. der 16 jährige sohn des hauses kommt hinzu ... meint noch es wäre doch geschlossen und der hund wäre doch sonst \"achtung\" immer im zwinger ..... ruft dann seine mutter an, die bringt später wenigstens den imfpass (tollwut) vom hund (im krankenhaus) vorbei. die bekannten rufen den notarzt, ab ins krankenhaus, alles voll blut, klamotten kaputt (sogar der BH...) wartezeit in der rettungsstelle, schlaflosenacht usw. wieder beim arzt (der sehr gute hausarzt meiner ma selbst im KH)... also zum chirurgen nebenan wie nun verhalten ??????????? 1. keine entschuldigung seitens der besitzerin des hundes. 1.1. kann oder muß man etwas gegen den hund machen ... ist doch gemein gefährlich dieses tier .... 2. klamotten alle hin sogar schuhe und handtasche (wegen dem blut) 3. schmerzen und ggf. narben (wie siehts da rechtlich aus) 4. schlampige ärzte, ärztin hier meinte es hätte ausgeschnitten werden müssen, wegen der ggf. infektion durch den hund in den wunden (nun schon zu spät) 5. ärztin hier meinte \"wenn sie es wollen machen wir es noch, gibt aber narben\" (das ausschneiden der wunden ....) woher soll das meine mutter wissen ????? wir wissen da nicht so recht weiter. wir sind keine streitwütigen ... ganz im gegnteil !!!!! jedoch kommen hier einige dinge, wo wir ratlos sind (besonders meine geschockte mutter !!!!) welche rechte haben wir ????? welche pflichten ????? fragende wütende grüße moni übrigens bin ich sonst wirklich tierlieb und gegen gute ärzte habe ich gar nix |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Monika, hier ist sicher ein Rechtsanwalt hilfreich, der Euch wegen Anzeige und Schmerzensgeldforderung beraten kann.
Die Krankenkasse wird sich vermutlich wegen des Hergangs und der Haftungsfrage melden, da der Hundehalter möglicherweise in Regress genommen werden kann. Gute Besserung für Deine Mutter, ich stell mir sowas schlimm vor! Grüße von Regine |
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![]() Mitglied seit 19.02.2005 |
Tja Moni,
da ist guter Rat wirklich teuer Habt Ihr eine Rechtschutzversicherung? Ich bin bisweilen recht geizig und Anwaltskosten können nun mal sehr teuer werden Was haltet Ihr von einem kurzen formlosen Schreiben an den Besitzer des Hundes, in dem Ihr Schadenersatz fordert und auf die Tatsachen hinweist, dass die Haustür auf war usw. Hmmm, bin ich auch recht ratlos, wünsche aber Deine Mutter recht schnell gute Besserung Hoffe sie hat eine Teatanusimpfung oder zumindest im Krankenhaus eine bekommen? Ist auch ganz wichtig... LG Sandy |
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![]() Mitglied seit 14.04.2003 |
Also in puncto Hund würde ich mich an deiner Stelle an Polizei bzw. Ordnungsamt wenden. Die sollten solchen Fällen eigentlich nachgehen.
Einen Kopf würde ich mir als Tierlibhaber deshalb nicht machen, denn wie du schon richtig schreibst, ist der Hund eine Gefahr. Dieses mal ist es ja noch \"glimpflich\" abgegangen, aber wer weiß was beim nächsten mal passiert... Übrigens krieg ich sowieso die Krise, wenn ich nur das Wort \"Zwinger\" lese... Ob du gegen die Ärzte vorgehst, würde ich mir gut überlegen, weil du da erstmal in der Beweispflicht sein wirst und man hört eigentlich selten von Prozessen wegen Kunstfehlern, die positiv für den Geschädigten ausgegangen sind, auch wenn der Fehler offensichtlich war. Ob man sich den Stress antun sollte kannst nur du entscheiden... Grüssle Lutz |
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![]() Mitglied seit 24.03.2004 |
Hallo Monika,
wie lange ist das denn schon her? Von Ausschneiden der Wunden habe ich noch nie etwas gehört. Aber was höchst wichtig ist, ist daß Deine Mutter Antibiotika bekommt. Und zwar hochgradig und für 10 Tage. Hundebisse sind extrem infektiös und müssen mit größter Vorsicht behandelt werden. Sonst kann es zu Blutvergiftungen kommen. Viele Grüße und alles Gute life_is_funky |
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![]() Mitglied seit 22.03.2005 |
Hallo Monika,
sofort Anzeige gegen den Hundebesitzer machen. Das heißt ab zur Polizei, die muss den Vorfall aufnehmen, und dann könnt ihr immer noch zum Anwalt gehen. Die Anzeige ist für euch sehr wichtig. Und ich hoffe es gab auch noch Zeugen dafür? Mehr kann ich euch zur Zeit nicht Raten. Nur eins weiß ich, auch wenn ihr keinen Streit sucht, nur so kommt ihr Später zu euerem Recht. Gruß Stella PS: Ich hoffe deine Mutter ist gegen Tetanus geimpft? |
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![]() Mitglied seit 18.12.2004 |
Hallo monika,
ich bin vor Jahren auch von einem großen Hund in den Arm gebissen worden. Da wurde nichts geschnitten. Nur desinfiziert und verbunden und dann bekam ich eine Tetanusspritze. Kleine helle Narben sind zurückgeblieben. Ich würde erstmal bei der Polizei Anzeige erstatten und mich dort beraten lassen. Deine arme Mutter hat mein Mitgefühl. Gruß Ulla |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
hi,
danke für diese tipps bin halt noch recht durch ... der anruf kam vorhin und es ist wohl schon 2 tag her, da sie mit den bekannten ferienmäsig in der gegend unterwegs und später immer noch unter schock stand... keinen \"nerven\" wollte ... hat es wohl in dem moment (schock) nicht sooo ernst genommen. nur heute der anruf war ganz schön heftig, was man so zwischen den worten heraus hören konnte .... nein, ärzte will ich nicht verklagen ... nur regt es einen auf .... wenn man manches im nachhinein hört, es ist ihr job ... manometer.... das mit der antibiotika ist ein guter tipp, denn sie hat mir erzählt sie solle die wunden nur beobachten, war aber wegen einem kreisrunden roten fleck an der brust bei dem chirurgen ... der hat neu verbunden und irgend welche tropfen (auf die wunden, jetzt verbunden und verklebt ... wie soll das denn gehen ...) verkauft (sorry... sarkasmus pur). tetanus-impfung hat sie bekommen ! danke euch liebe grüße moni |
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![]() Mitglied seit 29.09.2003 |
Hallo, moni, wir sind selbst jahrzehntelang schon Hundebesitzer. Ich weiß, dass der Hundehalter in jedem Fall haftbar gemacht wird für das Verhalten seines Hundes. Er hat u.a. zu verhindern, dass sein Tier Leute angreift und verletzt. (selbst Einbrecher darf er nicht beißen! Ich würde 1. Anzeige bei der Polizei machen und auf Schmerzensgeld klagen 2. einen Rechtsanwalt einschalten (die Kosten übernimmt ebenfalls der Hundehalter) Der stzt sich im namen deiner Mum mit den Hundehalter in Verbindung und regelt den Fall Normalerweise muß auch ein ärztliches Gutachten her und der Hund muß vom Tierarzt untersucht werden, dabei ist ebenfalls ein Gutachten erforderlich. So ist es jedenfalls hier in Sachsen. Deiner Mum wünsche ich, dass ihre Schmerzen bald vergehen und sie wieder schnell gesund wird! LG christina |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Moni,
als ich dein Posting gelesen habe, kamen bei mir unangenehme Erinnerungen hoch: Ich bin vor Jahren von einer relativ kleinen Promenadenmischung gebissen worde, höher als in meine Wade konnte der gar nicht beißen Der Hundehalter stand praktisch daneben, wir sind als Spaziergänger auf der anderen Straßenseite vorbeigelaufen. Der Hund hatte sich mit einem anderen Hund gefetzt, dort den Kürzeren gezogen und seinen Frust an mir ausgelassen. So. Das Problem war, dass ich im 3. Monat schwanger war, deswegen wollten die Ärzte keine Antibiotika geben. Es lief darauf hinaus, dass die ziemlich tiefe Bisswunde nicht von oben zuheilen durfte, sondern praktisch \"von innen heraus\" - sonst hätte ich einen dicken Entzündungsherd im Bein gehabt. Ich war ca 30mal beim A rzt, die Wunde wurde jedesmal gesäubert und oben auseinandergezogen. Sehr angenehm, Zuerst blieb eine hässliche Narbe, aber die ist im Laufe der Zeit fast verschwunden. Nachspiel: Es stellte sich heraus, dass der Hundehalter (entgegen seiner Behauptungen am \"Tatort\") keine Haftpflichtversicherung hatte. Er bot mir 50 DM an und meinte, das sei doch genug (allein die kaputte Hose war viel teurer!!). Daraufhin habe ich mich bei einem Anwalt beraten lassen. Ich wollte kein Schmerzensgeld, der Hundehalter sollte \"nur\" den Schaden zahlen (in dem Fall auch die Arztbehandlung). Daraufhin bekam ich ein Schreiben voller Beschimpfungen und Beleidigungen ... Da hab ich meinem Anwalt grünes Licht gegeben, jetzt auch Schmerzensgeld zu verlangen ...Ein weiteres Schreiben meinen Anwalts reichte ... Ich würde mich an deiner Stelle unbedingt beim Anwalt über die weiteren Schritte beraten lassen! Deiner Mutter drücke ich die Daumen, dass alles schnell heilt! LG marysue |
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![]() Mitglied seit 21.03.2005 |
tetanus!!!!! gruß silvia
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![]() Mitglied seit 23.02.2004 |
Hallo Moni, um es vorweg zu nehmen, auch wenn es einige wissen, ich habe selber einen Schäferhund. Was von ärztlicher Seite her falsch gemacht wurde, kann und will ich nicht beurteilen. Aber der Tierhalter hat dafür zu sorgen, dass sein Hund, keinen verletzt oder gefährdet. Wenn er nicht haftpflichtversichert ist, dann hat er Pech gehabt und muss zahlen. Deine Mutter wird wahrscheinlich von der Krankenkasse ein Formular bekommen, das sie ausfüllen muss, wer diesen \"Unfall\" verursacht hat. Da muss sie den Hergang genau schildern und dann tritt die Krankenversicherung an den Hundehalter heran und wird von ihm die angefallenen bzw. noch anfallenden Kosten zurückverlangen. Um Schmerzensgeld bzw. die Kosten für beschädigte Kleidung zurückzufordern, würde auch ich den Gang zu einem Rechtsanwalt empfehlen, da eine Einsicht von Seiten des Hundehalters anscheinend gar nicht vorhanden ist. Die Kosten für den Rechtsanwalt muss er auch übernehmen, da er (als Halter des Tieres) auch für ihn haftet und dabei ist unerheblich, ob der Zugang frei zugänglich war oder nicht. Es heisst doch auch \"Eltern haften für ihre Kindern\", genauso verhält es sich bei Hunden. Richtet ein Hund Schaden an, muss sein Halter dafür aufkommen. Es tut mir für Deine Mutter leid, denn ich kann mir durchaus vorstellen, wie das ist, wenn ein Schäferhund auf einen losgeht. Nur eine Bitte an alle. Macht bitte nicht aus einem Schäferhund der beisst, deshalb alle Schäferhunde zu \"Beissmaschinen\". Es gibt durchaus auch andere. Der Hundehalter hat unverantwortlich gehandelt, das ist Fakt ! Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren, da geb ich jedem Recht. Leider gibts es zuviele Menschen, die sich ein Tier anschaffen, es dann nicht richtig erziehen und solche \"Unfälle\" sind dann leider oft das Ergebnis daraus. Also mein Rat: Anzeige erstatten gegen den Hundehalter und einen Rechtsanwalt wegen Schmerzensgeld etc. einschalten. Der wird Euch dann weiter beraten. Ich wünsch Deiner Mutter gut Besserung und dass sie auch den Schreck und die Angst überwindet und verarbeiten kann.
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![]() Mitglied seit 02.12.2004 |
Hallo,
wird hier jemand von einem Hund gebissen, brauch man keine Anzeige aufgeben. Der Hundebesitzer bekommt automatisch eine Anklage und muss fuer alle Arztrechnung oder Krankenhaus aufkommen. Der Hund wir automatisch weggenommen und ( kann jetzt nicht genau sagen, wie lange, untersucht ob er Tollwut hat, egal ob behauptet wird er ist dagegen geimpft. Meistens werden die Hunde, wenn es mehr als nur ein kleiner Biss ist, sogar getoetet. Hunde Eigentuemer sind voll verantwortlich was immer auch passiert und ich finde das gut. Sie duerfen nicht ohne Leine auf der Strasse sein und das Grundstueck muss entsprechend eingezaeunt sein, so dass der Hund keine Moeglichkeit hat unter oder ueber den Zaun entkommen kann. Und, ja, Einbrecher darf ein Hund hier anfallen und beissen. Vor Jahren hatten wir selber eine schwarze Dogge. Sie war ein grosses Baby, so gentle mit allem. Die Katze schlief auf ihren Beinen, unser Nymphensittich konnte auf ihrem Kopf landen, aber waere jemand eingebrochen und haette meine Kinder oder mich bedroht er waere nicht lebend aus dem Haus gekommen. LG Caldwell |
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![]() Mitglied seit 14.09.2003 |
Hallo!
Das muss ja echt furchtbar sein, wenn man ahnungslos von einem Hund gebissen wird. Hier haben die Besitzer eindeutig versagt. Der Hund ist nur, wie schon gesagt, seiner Pflicht zum Aufpassen nachgekommen. Wie leichtsinnig Tierhalter ihre Pflichten vernachlässigen, so etwas muss geahndet werden. Aber bitte nicht am Tier. Hinweisschilder mit der Warnung vor einem Hund und durch sorgfältige Massnahmen den Hund von ungewollten Begegnungen ausschliessen. Wenn man mal überlegt, man will bei Leuten einkaufen und es endet so. Unfassbar. Unsere Tochter wurde vor 11 Jahren mal auch von einem Schäferhund angefallen und in den Rücken gebissen. Die Halter waren auch absolut neben der Spur. Ich habe mich dann selber beim TA gekümmert, ob die Tollwutimpfung i. O. war. Da die Leute mittellos waren, haben wir von rechtlichen Schritten abgesehen. VG Jürgen und Nancy Machen Sie sich erst mal unbeliebt, dann werden sie auch ernst genommen. Konrad Adenauer |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo, so weit ich weiß, hat jeder Hundebesitzer eine Haftpflichtversicherung. Die müsste ja auf jeden FAll in Kraft treten. Oder ist die Haftpflichtversicherung freiwillig???
Viele Grüße Ingrid_R |
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![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Hallo lb. Moni,
muss Pascha in allen Fakten Recht geben auch in Bezug auf \" Schäferhund \" @ Pascha, hast übrigens einen ganz \" süssen \" Schäferhund \" habe mal ein Bild von ihm im CK gesehen. Aber was die Ärzte im Krankenhaus betrifft, kann ich nur folgendes dazu schreiben, wie die Diagnosen manchmal auseinander gehen. Mein Sohn hatte mit 11 Jahren einen Schulbusunfall, wobei er mit seinem Fuss zwischen die Zwillingsreifen des Busses gekommen war. Die erste Diagnose des zuständigen Chefarztes der Ambulanz war: Amputieren !!!!! Ein damaliger Assistenzarzt weigerte sich aber dies zu tun und hat meinem Sohn mit seiner Einstellung, die er auch durchgestzt hat den Fuss gerettet. War zwar eine viel langwierigere Sache aber mein Sohn konnte den Fuss behalten Soviel meine Meinung im Falle \"Diagnosen\". Liebe Moni, ich wünsche Deiner Mutter von Herzen gute Besserung und dass sie den Schock überwinden wird. Aber bitte jetzt nicht zum \" Hundehasser \" werden. Alles Liebe Zilles |
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![]() Mitglied seit 24.03.2004 |
@ Ingrid
Leider ist die Hundehaftpflicht keine Pflichtversicherung. Die ist rein freiwillig. Und viele Hundehalter sparen sich die Kosten, obwohl die Versicherung sehr günstig ist. Viele Grüße life_is_funky |
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![]() Mitglied seit 08.12.2002 |
Hallo,
die Tierhalterhaftpflichversicherung ist freiwillig. Wer sie aber nicht abschließt, ist unglaublich leichtsinnig! Der Hund hat gewacht, wenn da aber ein Laden im Haus ist, muss entweder eindeutig geschlossen sein, d.h. zugesperrt, oder der Hund einen Maulkorb tragen oder eingesperrt sein. Der Käufer kann nicht ahnen, dass nach 18 Uhr geschlossen ist, selbst wenn ein Hinweisschild über die Öffnungszeiten da gewesen wäre, muss bei einem Ladengeschäft davon ausgegangen werden, dass ein Käufer schaut, ob vielleicht noch jemand da ist. Ich rate auch, einen guten Rechtsanwalt aufzusuchen. Liebe Grüße, Schasti |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo, danke für die Info. Eine Hundehaftpflicht müßte ja wirklich gesetzpflichtig sein! Es gibt so viele Dinge, die passieren können ... er muß noch nicht einmal bissig sein. Er könnte vor ein Auto laufen und einen Unfall verursachen. Mensch, wie leichtsinnig, so etwas nicht abzuschließen.
@ Monika, ich hatte das vorhin ganz vergessen zu schreiben in der Eile: Gute Besserungsgrüße an deine Mutter! Das ist eine ganz schreckliche Sache, die da passiert ist, Hundebisse sind ja wirklich kein Pappenstil, und dazu noch der Schreck! Ganz schrecklich ... Liebe Grüße Ingrid_R |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
hollo,
danke für die guten tipps und die besserungs wünsche für meine ma ... es ist halt auch doof, das ich ca. 80 km weg wohne, sie noch nicht gesehen habe ..... alles geht per telefon ... gestern habe ich noch mit dem polizeirevier hier in der stadt telefoniert (sehr nett, mal ein gruß an alle gestreßten polizisten ich hoffe sie macht es liebe grüße erstmal moni |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
vergessen ....
ich habe nix gegen hunde, aber ich haben VIEL gegen hundehalter !!!!!! ich meine das so, das viele falsch erzogen werden (die hunde, naja wie das bei den halter ist ....?????). sogar unser katerchen moritz macht manchmal bis oft, was ich will ... und bei katzen soll es viel schwieriger sein ... liebe grüße auch an alle tierliebhaber ... auch die mit hunden .... ehrlich !!!! moni |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Caldwell50,
deine Aussage ist schlichtweg falsch. Meine Mutter wurde vom Hund eines Nachbarn gebissen und ist zum Arzt gegangen, um die Wunde behandeln zu lassen. Wieder zu hause, hat sie auf dem Ordnungsamt angerufen und die Sache geschildert. Der Mitarbeiter fragte sie dann, ob sie Anzeige erstatten möchte oder nicht. Wenn sie nur Meldung macht, bekommt der Hundebesitzer einen Besuch vom Ordnungsamt mit der Auflage, besser auf den Hund aufzupassen. Im Falle einer Anzeige durch meine Mutter hätte der Besitzer ein Bußgeld zahlen müssen und der Hund einen Wesenstest. Da der Biß bei meiner Mutter nicht ganz so schlimm war, hat sie es dieses Mal bei einer Meldung belassen. Leider. Der Besitzer hat sich hinterher nämlich auch nicht entschuldigt, sondern meinte nur: \"Der Hund wollte ja schließlich nicht Sie beißen, sondern Ihren Hund!!!\" Meine Mutter hatte damals ihren kleinen Yorkie auf dem Arm, als der Hund sie angesprungen hat und in den Arm gebissen hat. LG llhusa |
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![]() Mitglied seit 22.03.2005 |
Hallo Monika,
auch wenn die Krankenkasse eine Unfallbericht anfordert, hat das aber nichts mit einer Anzeige zu tun. Wäre mir zu mindestens neu ! Ich würde auf jeden Fall die Polizei darüber informieren. Die leiden eine solche Anzeige dann an die zuständige Behörde weiter. Zu den Hundebesitzern die sich hier zu Wort gemeldet haben, muss ich sagen, euer Verhalten hier finde ich einfach Klasse. Ein dickes Lob von mir. Ihr gibt hier Tipps und findet das Verhalten des Besitzes und des Hundes genauso schlimm, wie alle anderen die sich hier zu Wort gemeldet haben. Ob der Hund getötet wird, überlassen wir doch besser der zuständigen Behörde. Es hängt mit Sicherheit davon ab, ob der Hund vorher schon den Behörden gemeldet wurde und wie schlimm die Verletzungen bei deiner Mutter eingestuft werden. Deine Mutter soll am besten zu ihrem Hausarzt bzw. zu dessen Vertretung gehen. Er/Sie wird deiner Mutter weiterhelfen, und auch wissen, welcher Arzt für solche Gutachten zuständig ist, wenn er/sie es nicht selber machen darf. Deine Mutter soll auch am besten darauf achten, das alle Berichte, vom Krankenhaus und auch von anderen Ärzten, dem Hausarzt zugeschickt werden. Wird heutzutage nämlich auch nicht mehr einfach so vorausgesetzt, und deine Mutter erspart sich anschließend (ich hoffe es zu mindestes) die ganze Lauferei, wenn es hart auf hart kommen sollte. Ich mag Tiere sehr gerne und ich kann euch Hundebesitzer von meiner Seite beruhigen, es wird auch in Zukunft so bleiben. Ich mag kleine Hunde, genauso wie die großen. Die einzigen Hunde die ich nicht mag, sind die Bullterrier, wobei das nichtmögen mehr auf die meisten Besitzer bezogen ist, als wie auf die Hunde. Und wie ja auch schon geschrieben, liegt das Verhalten von Hunden oft an den Besitzern. Leider. Und wenn diese Besitzer auch noch nicht einmal den Anstand Anstand ist etwas, was mir meine Oma noch beigebracht hat. Immer höflich sein. Bitte und danke sagen, und auch eine Entschuldigung, wenn es angebracht ist. Und ja, das mit einem Hinweisschild –Vorsicht vor dem Hund -- denke ich ist auch so eine Sache für sich, da es sich hierbei ja nicht um ein normales Wohnhaus gehandelt hat. Und war ein Schild überhaupt angebracht? Wenn in einem Geschäft die Türen noch offen sind, muss man doch auch davon ausgehen, man ist als Kunde auch nach Geschäftsschuss noch erwünscht. So sehe ist das. Oder warum war die Tür sonst noch offen? Im Bezug auf Ärzte, schreibe ich besser nichts dazu. Es gibt nichts Schlimmeres als Ärzte die sich selbst untereinander nicht einig sind. Und vor allem wenn die auch noch beim Patienten Wissen voraussetzen. Deine Mutter stand in diesem Moment doch wohl noch unter Schock, selbst wenn sie es gewusst hätte. Haben die Ärzte auch daran mal gedacht? Nach dem was du geschrieben hast bestimmt nicht. Schade, sollte man als Arzt eigentlich wissen. Wo weit ist von meiner Seite alles geschrieben und ich hoffe auch deine Mutter unternimmt dagegen etwas. Schreib es uns doch auf jeden Fall. Ich denke ich bin nicht die einzige die sich dafür interessiert. Wünsche deiner Mutter gute Besserung und gute Nerven für die Zukunft. Ich glaube die kann sie nach all dem Erlebten gut gebrauchen. Alles Gute wünschend grüßt dich Stella |
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![]() Mitglied seit 24.03.2004 |
@ llhusa
Caldwell wohnt in den USA, da ist die Rechtsprechung schon ein wenig anders. Ich war auch erst irritiert, habe mir jetzt aber angewöhnt immer erstmal ins Profil zu schauen. Viele Grüße life_is_funky |
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![]() Mitglied seit 18.12.2004 |
@ Silvia
Ja, ich habe eine Tetanusspritze bekommen. Wo ist das Problem ? @ Monika Hier ein Urteil vom Amtsgericht: Hundebiss Bleibende Narben an Ober- und Unterschenkeln - 4000 Euro. AG Bad Liebenwerda, 11 C 502/98 Gruß Ulla |
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![]() Mitglied seit 11.10.2003 |
Hallo
wünsche dir , bzw deiner mutter gute genesung zitat pascha Nur eine Bitte an alle. Macht bitte nicht aus einem Schäferhund der beisst, deshalb alle Schäferhunde zu \"Beissmaschinen\". Es gibt durchaus auch andere. zitat ende siehste genauso sehe ich das auch bei den anderen hunden ..... nur das der deutsche schäferhund in keiner hundevorordnung erwähnt wird ..... ich sehe den als genauso gefährlich, durch falsch- und über-züchtung , wie die anderen an nur er wird nicht erwähnt ..... das gibt mir zu denken .... auch bei dieser rasse sollte ein wesenstest und gegebenenfalls eine maulkorb pflicht eingeführt werden ... |
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