Tipps beim Besichtigungstermin.....
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![]() Mitglied seit 14.02.2002 |
ich bin total aufgeregt, mein Schatzi und ich haben im Internet in unserer Nähe eine Doppelhaushälfte entdeckt, die uns total gut gefällt. Und sie soll nur 210.000 Euro kosten bei 140 qm Wohnfläche, zur Zeit noch vermietet. Dieser Preis ist auffällig gering. Könnte daran liegen, dass es nur Holzbalkendecken gibt und das WC im EG ist und Dusche und Wanne im Dachgeschoss. 6 Zimmer, im Internet keine Fotos vom Inneren des Hauses. Wir wollen einen Besichtigungstermin vereinbaren - wissen aber nicht, worauf man besonders achten muss. Habt Ihr schon mal ein Haus gekauft? Wie läuft sowas ab und wo können Fallen lauern? Läuft über nen Makler - für uns fällt aber keine Provision an. LG Schnutzi |
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![]() Mitglied seit 12.02.2002 |
Hallo Schnutzi,
als wir vor Jahren unsere Immobilie kaufen wollten, haben wir zu dem einen oder anderen Besichtigungstermin einen befreundeten Architekten mitgebracht - der sah immer ganz genau, wo die \"Fallen\" lauerten!!! Auf jeden Fall sehen sechs oder acht Augen mehr als nur vier! Ich würde mir an Eurer Stelle auch vorher eine Liste der Sachen aufstellen, die Ihr unbedingt haben bzw. keinesfalls in Kauf nehmen wollt. Ansonsten kann ich auch nur so normale Tipps geben wie: unbedingt auf das Dach achten, nach dem Alter der Rohre bzw. der Elektrik fragen, unbedingt die Umgebung mit einbeziehen (wir hatten seinerzeit ein Objekt in die nähere Wahl gezogen, welches in umittelbarer Nähe einer noch geplanten Umgehungsautobahn liegt - das haben wir aber erst nach einem zufälligen Blick in eine Strassenkarte entdeckt!). Liebe Grüße und viel Glück scharly |
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![]() Mitglied seit 14.02.2002 |
Hat denn so ein Sachverständiger eigentlich Ahnung von allem? Oder muss man für alles jemand einzeln engagieren? Elektiker, Architekt, Gas-Wasser-sowieso-Installateur - habe halt von Tuten und Blasen Null Ahnung und eine panische Angst, mich für den rest emiens Lebens zu verschulden und am Ende auf einem Schrotthaufen zu sitzen - der Preis macht einfach nur misstrauisch.
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![]() Mitglied seit 26.09.2004 |
Ein Architekt reicht. Wenn Architekten eine Bauleitung übernehmen, sind die ja auch in der Lage, den Bau des Hauses zu überprüfen.
Aber schaut Euch die Umgebung genau an. Ist da vielleicht eine Bahnlinie? Könnte man direkt am Haus eine neue Bausiedlung machen? Evtl. nette Nachbarn höflich fragen. Bei uns fragte auch einmal ein Pärchen nach Macken. Wir haben sie dann aufgeklärt. Warum auch nicht? LG, Mic. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo!
Ich kann mich Scharly nur anschließen! Versucht einen Gutachter oder ähnliches mitzunehmen! Wir haben uns schon einige Immobilien angesehen und bei Gefallen einen 2. Termin ausgemacht, bei dem dann eine Baugutachterin dabei war (habe ich in der Familie Viel Glück noch! LG Andera |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ihr wollt die Immobilie selbst nutzen? Du sagtest, das Haus sei z. Z. vermietet. Passt auf, könnte sein, daß ihr die Mieter nicht loskriegt. Kenne einen Fall aus dem Bekanntenkreis, da hat es wirklich 5 Jahre gedauert bis die Mieter ausgezogen sind. In der Zwischenzeit mussten die neuen Besitzter sowohl das Darlehen abzahlen, wie auch weiterhin ihre eigene Miete zahlen. Wünsche euch viel Glück! LG - Stegi |
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![]() Mitglied seit 12.02.2002 |
Noch ein Tipp: bevor Ihr den offiziellen Besichtigungstermin macht, würde ich einfach mal so an dem Objekt vorbei fahren .... bissken Umgebung gucken .... auf mögliche Lärmbelästigung achten (z.B. durch Strassen/Bahngleise o.ä. in der Nähe) .... einfach mal einen ersten Eindruck bekommen ohne einen Makler, der u. U. versucht, Euch sofort auf alle möglichen liebreizenden Vorteile aufmerksam zu machen
Grüßchen scharly |
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![]() Mitglied seit 13.01.2004 |
Hallo Schnutzi,
vielleicht noch ein Tipp: - erkundige Dich, ob ALLE \"Anliegerkosten\" bezahlt sind oder ob noch welche anstehen. ____________________________________________________ Viele Menschen treten in Dein Leben - aber nur wenige hinterlassen Spuren in Deinem Herzen LG und viel Erfolg
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
habe gerade den Beitrag von stegi gelesen. Ihr solltet, wenn ihr das Haus selbst nutzen wollt, auf jeden Fall fragen, ob sie den auch ausziehen WOLLEN. Der Kauf der Immobilie bedeutet nicht gleichzeitig die Kündigung des bestehenden Mietverhältnisses für den Mieter. Wenn ihr das Haus kauft und die Mieter nicht ausziehen wollen, müßt ihr auf Eigenbedarf kündigen. Dies ist aber erst mit einer Frist von 3 Jahren möglich. Also aufpassen!!! LG llhusa |
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
hallo, es gibt drei dinge, die bei einem hauskauf wirklich wichtig sind: 1. die lage 2. die lage 3. die lage aber spass beiseite, man kann je nach bauordnung so ziemlich alles an einem haus aendern, aber die lage nicht. und noch ein persoenlicher tipp: achtet auch auf euer bauchgefuehl, mag sich komisch anhoeren, aber ich glaube fest dran, dass es gute und schlechte haeuser gibt. viel erfolg beste gruesse h. zu risiken und nebenwirkungen fragen sie ihren koch oder viktualienhaendler. |
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![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
Hallo Schnutzi,
ich denke was Illhusa schreibt, ist für Euch erst mal am wichtigsten: KAUF BRICHT NICHT MIETE. Insofern sehe ich das Haus als Kapitalanlage und das wollt Ihr ja wohl offensichtlich nicht. Was mir auch nicht klar ist, warum keine Maklerprovision anfällt da würde ich mich nochmal genau rückversichern. Mit einem Architekt würde ich das Haus nicht direkt besichtigen, das kostet mindestens 400,00 Euro und wenn Euch das Haus nachher gar nicht gefällt ist das Geld umonst ausgegeben. Ich würde an Eurer Stelle erst mal kurzfristig - am besten zu zweit - das Haus ansehen und erst mal schauen ob es gefällt. Wenn ja dann geht direkt danach nochmal durch alle Räume durch und schaut bewußt nach Mängeln bzw. Dingen die Euch auffallen und dann kann man immer noch überlegen einen Architekten zu holen. Bei einer DHH würde ich auch darauf achten, was mit dem Nachbar gemeinsam ist - Heizung z. B.? Evtl. einfach mal klingeln und höflich das ein oder andere fragen. Man sitzt sich ja nachher doch relativ nahe auf der Pelle und warum sollte man sich da nicht mal kurz kennen lernen. Wir haben uns im letzten Jahr eine ganze Menge Häuser angesehen. Falls es jetzt nicht das Richtige ist, sei nicht traurig, je mehr Häuser man schaut je mehr Gefühl entwickelst Du dafür und auf einmal wirst Du genau auf das Richtige stoßen. Das ist jedenfalls unsere Erfahrung. Man darf nur nicht die Geduld verlieren und manchmal muss man auch einfach ein klein wenig mutig sein. Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen. Liebe Grüsse und viel Erfolg Petra |
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![]() Mitglied seit 02.03.2002 |
Schaut euch auf jeden Fall ganz genau die Kellerräume an und achtet auf Hinweise von Feuchtigkeit!
Für den Fall auch mal die Außenfassade ab Unterkante Erdboden inspizieren. Sollten einige Stellen in Putz oder Verklinkerung einen Hauch dunkler erscheinen, könnte das schon ein Hinweis sein. Ebenfalls bezüglich Feuchtigkeit mal an der Terrasse (wenn vorhanden) auf die Dichtigkeit der Fugen zur Hauswand hin achten! Sind Kellerräume gefliest, auch bitte dort auf die Fugen achten!!!!! Erscheinen sie an einigen Stellen dunkler, ist das auch kein gutes Zeichen! Sind sanitäre Einrichtungen und/oder Waschbecken im Keller, bitte hinterfragen, auf welchem Wege das Wasser in die Kanalisation gelangt. Rückstau bei starken Regenfällen könnte dir u.U. den gesamten Keller überfluten. Ist das Haus so gebaut, dass ihr Hinterlieger sein würdet, achtet auf Grundbucheintragungen bezüglich ein Wegerecht. Mal sehen, was mir noch so einfälllt Gruß Brigitte |
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![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
Guten Morgen Schnurzel,
mir ist noch was wichtiges eingefallen, der Grund für den Hausverkauf, das könnte nämlich auch den günstigen Preis erklären: Grund A: Scheidung - dann ist der Kaufpreis meist sehr niedrig, falls eine Zwangsversteigerung droht und da kommt meist dann für die Parteien nicht mehr viel raus, also besser unter Preis verkaufen Grund B: Verkäufer ist das Geld ausgegangen oder in Not gekommen und muss jetzt deshalb verkaufen. Das ist eigentlich für Käufer genauso gut wie Grund A Grund C: Ortswechsel Verkäufer aus beruflichen oder ähnlichen Gründen Da kommt es drauf an wie dringend es dem Verkäufer ist. GANZ SCHLECHT Grund D: irgendwas ist faul an dem Haus, dann ist es zwar bestimmt billig aber eben feucht oder ähnlich wie Brigitte schon geschrieben hat. Letzteres ist natürlich am schwersten rauszukriegen. Wir sind damals auf so ein Haus gestoßen und waren irgendwie skeptisch, obwohl es uns gut gefallen hat und beim Rausgehen trafen wir auf dem Kuhdorf zufällig Nachbarn von gegenüber und die haben uns dann genau aufgeklärt. Was wir da erfahren haben war so schlimm, dass wir das Haus auch nicht für einen günstigeren Preis wollten und da waren wir richtig froh drüber. Liebe Grüsse Petra |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Schnurzel,
wir sind genau in der gleichen Lage wir ihr. Nach 1 1/2 Jahren Suche nach einer Eigentumswohnung ist das jetzt die erste, die uns beiden 100 % gefällt. Als wir das erste Mal dort waren, haben wir einfach nur die Wohnung auf uns wirken lassen. Die Umgebung ist supertoll - es ist eine Wohnung in einem Zweifamilienhaus, in einem reinen Wohnviertel mit Ein-und Zweifamilienhäusern und direkt hinter unserem Haus fangen dann die Weinberge an. Zuhause haben wir uns dann hingesetzt und eine Pro/Contra Liste angefertigt. Das hat uns sehr geholfen. Wir waren jetzt noch 2 weitere Male dort. Einmal haben wir einfach nur die Umgebung erkundet und beim zweiten Mal sind wir noch einmal durch die Wohnung gegangen und haben auf alles geachtet, was uns beim ersten Besuch aufgefallen ist, was da z.B. Heizung, Gartennutzung, Bebauungsplan, Kellerräume und Aufteilungsplan waren. Aber es hat sich alles klären lassen und daher haben wir jetzt nächsten Montag einen Banktermin. ich drück euch die Daumen und LG Katie |
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![]() Mitglied seit 14.02.2002 |
Jetzt sind wir schlauer - es handelt sich um eine Zwangsversteigerung - eine Besichtigung vorab ist wahrscheinlich nicht möglich!!!!!!!!!!
Und der Zwangsversteigerungstermin ist bereits am 29.04.05...... Ich bin so unsicher, ich kann gar nicht mehr schlafen. Hat jemand Erfahrungen mit Zwangsversteigerungen? |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Au, wenn auch noch Mieter im Haus sind, ist eine Zwangsversteigerung eine heikle Sache, die werden kaum freiwillig gehen. Und ohne das Haus vorher von innen gesehen zu haben - ICH würde kein Haus, in dem ich selbst wohnen will, auf die Art und Weise kaufen
Schöne Grüße aus Köln, Jana |
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![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
Hallo Schnutzel,
so fit bin ich im Zwangsversteigerungsrecht nicht, aber ich meine mich daran zu erinnern, dass es da eine Möglichkeit gibt den Mieter besser rauszubekommen. Ihr geht am besten erst mal zum Gericht und fragt mal ob Ihr trotzdem besichtigen könnt. Versucht mal mit dem zuständigen Rechtspfleger zu sprechen, auf jeden Fall bekommt Ihr Einsicht in das Gutachten, sofern schon eines vom Gericht in Auftrag gegeben wurde, aber das müsste eigentlich bei so kurz anstehendem Termin der Fall sein. Dann geht ihr am besten Mal zu Eurer Bank und holt dort so viel wie möglich Informationen ein. Wichtig wäre auch zu wissen, welche Bank die Zwangsversteigerung betreibt, dort müsstet ihr auch weitere Informationen bekommen. Jedenfalls einen eigenen Architekt braucht Ihr mit Sicherheit nicht, da ein öffentlich-bestellter Gutachter bei einer Zwangsversteigerung vorher begutachten muss. Wenn mir noch was einfällt, schreib ich Dir. LG Petra |
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![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
so ich hab das Sonderkündigungsrecht gefunden, ob das aber bei Euch anwendbar ist kann ich nicht sgen, wichtig wäre auf jeden Fall, dass dann sofort gekündigt wird. Das steht alles hier:
www.svz.de/recht/miete/miete18_01_2005_3884.html Gruss Petra |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Schnutzel
aus eigener Erfahrung kann ich das. was Petra schreibt nicht bestätigen. Mieter und Eigentümer müssen einen Gutachter nicht ins Haus lassen, wenn sie nicht wollen. Ich hab ein Gutachten gelesen, wo der Gutachter nicht drin war, im Haus. Inwieweit der Gutachter versteckte Mängel entdeckt hat, ist auch unklar. Eine persönliche Besichtigung ist aus meiner Sicht unabdingbar. Ein eigener Sachverständiger ebenfalls. AUch wenn der Preis passt, muss im Gutachten nicht unbedingt drinstehen. dass zBsp die Stromleitungen nicht mehr uptodate sind etc. Ein Sachverständiger kann sich dann auch überschlägig zu den Kosten für geplante Änderungen bzw erforderliche Erneuerungen äussern. Das will die Bank normalerweise auch etwas genauer haben. Ich würd sagen: ohne Besichtigung lasst es sein. Gruss Hfis |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Man sollte die Darlegung in dem von Petra genannten Aufsatz allerdings nicht falsch verstehen: Wenn dort steht, daß bis zum Ende des dritten Monats usw. gekündigt werden darf, dann heißt das, daß man die Kündigung bis zum 3. Werktag des auf den Zwangsversteigerungstermin folgenden Monats erklären muß, in Eurem Fall müßt Ihr also bis zum dritten Werktag des Monats Mai kündigen. Diese Kündigung ist dann zum Ende des dritten Monats wirksam. Wenn die Mieter aber nicht freiwillig ausziehen wollen, selbst wenn Ihr die Kündigung korrekt erklärt, dann dürft Ihr sie nicht einfach am Schlafittchen packen und raussetzen, sondern Ihr müßt eine Räumungsklage anstrengen, die dauern kann. Deshalb - überlegt es Euch!
Grüße, Jana |
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