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Die Tränen des Ozeans

Vom 06.01.2005 11:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Traudl Smutje


Mitglied seit 17.01.2002
36 Beiträge (ø0,01/Tag)
Die Flutkatastrophe ist einfach schrecklich, doch dieses Gedicht das ich heute
in einer österreichischen Zeitung gefunden habe sind auch meine Gedanken
zu diesen Thema.

Die Tränen des Ozeans

Viele Millionen Jahre
hat es vor uns schon gedacht,
hat die Melodie der Wellen
niemand aus dem Takt gebracht.
Überfischt und ausgebeutet,
stark verseucht mit Öl und Teer,
das Ergebnis uns`rer Rechnung
zahlt geduldig-oft das Meer.

Wisst ihr noch,als man uns sagte,
das es sich auch wehren kann,
welche Ketten, welche Seile
fesseln diese Mächte dann?

Doch wir spüren nicht sein Beben,
nicht den Zorn und nicht die Wut,
wenn es brüllend sich noch aufbäumt,
vor vernichtend starker Flut.

Und wir hören nicht das Heulen,
halten nicht ein bisschen still,
merken kaum, dass es nach Kräften
nur sein Leben schützen will.

Es erhält keine Beachtung
unser Meer- in seiner Not,
also schlugen seine Tränen
abertausend Menschen tot.

einige Zeilen zum Nachdenken.
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Vom 06.01.2005 11:32 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Gerd-Fisher Küchenjunge


Mitglied seit 12.09.2004
5.865 Beiträge (ø2,08/Tag)
es ist sicher ein schönes Gedicht, und sicher sollten alle darüber nachdenken, aber im Angesicht der zahllosen Toten scheint es eher eine Rechtfertigung zu sein........mfG ......Gerd
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Vom 06.01.2005 12:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ira Smutje


Mitglied seit 07.10.2004
929 Beiträge (ø0,33/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht



Auch mich hat es sehr nachdenklich gestimmt,

wer weiß was uns noch an Katastrophen erwartet !

Die Natur wird sich rächen !


L.G.
Ira
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Vom 06.01.2005 12:32 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

j_lau Hendlgriller


Mitglied seit 08.11.2004
13.241 Beiträge (ø4,8/Tag)
Hallo,

ich glaube nicht, daß ein Seebeben die Antwort der Natur auf die Umweltzerstörung durch den Menschen ist. So ein Beben hat doch mit dem, was sich auf der Erde so abspielt, nichts zu tun, es ist ein Resultat des Kräftespiels innerhalb unseres Erdballs.

Schöne Grüße aus Köln, Jana
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Vom 06.01.2005 12:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

solar55 Hendlgriller


Mitglied seit 20.12.2004
2.373 Beiträge (ø0,87/Tag)
hallo alle hier.

ist etwas prosaisch zu behaupten die natur will sich raechen.
das beben der erde, sei es nun der seeboden oder die landmasse, ist ein physikalischer vorgang der mit der abkuehlung unseres planeten zu tun hat.
seit jahrmillionen laeuft dieser prozess nun schon, und seit dieser zeit ist es so, das immer wieder erdbeben vorkommen.
das war so, das ist so, und das wird auch solange bleiben wie dieser planet besteht.
hier in peru leben wir in einem erbebenaktivem gebiet. ich selbst habe bereits unzaehlbare erdbeben mitgemacht.
bei solch einem beben wird einem die hilflosigkeit des menschen voll bewusst. der mensch ist dann nur noch statist.
den meisten hier ist es bweusst das wir in einem risikogebiet leben. aber - man nimmt es hin und denkt weder ueber moegliche folgen noch ueber gefahren nach.
noch heute sind die spuhren teilweise zu sehen, die das letzte grosse erdbeben von peru hinterlassen hat. 10 tausende sind dabei ums leben gekommen.
aber die menschen bleiben trotzdem hier. es ist ihre heimat und gehoert ebenso zum leben wie essen und trinken. das ist nun mal der lauf der welt, und wir werden ihn nicht bremsen und aufhalten koennen.

vielleicht sind meine worte hier ein kleiner, bescheidener denkanstoss nicht unbedignt einen schuldigen fuer solche vorgaenge suchen zu muessen.
mit lieben gruessen
kalle aus peru
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Vom 06.01.2005 13:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

manon73 Smutje


Mitglied seit 25.07.2004
751 Beiträge (ø0,26/Tag)
Hallo Kalle,

Erdbeben hat es schon immer gegeben, sonst wären sich Wissenschaftler nicht einig, dass die Landmassen einstmals vor Jahrmillionen eine einzige Landmasse waren. Es sind rein physikalische Vorgänge. Und haben nichts mit einem oder zwei Grad Erwärmung der Luft zu tun. Diese minimale Erwärmung kommt nämlich z. B. niemals an die Platten, die sich beim Südseebeben verschoben haben, ran. Im Erdinnern, direkt unter diesen Platten sind mehrere tausend Grad am Werk, da machen ein oder zwei Grad nun überhaupt nichts aus.

Wir Menschen sehen uns wohl nur zu gerne in der Rolle desjenigen, der an der Erdkruste auch was drehen kann. Aber da können wir überhaupt nichts tun, auch wenn wir noch so stolz wären, auch das noch geschafft zu haben. Da hat unser Erdball schon noch sein Eigenleben. Und schließlich hat es Mutter Erde schon lange vor uns gegeben.

Grüße

Manon
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Vom 06.01.2005 14:00 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

j_lau Hendlgriller


Mitglied seit 08.11.2004
13.241 Beiträge (ø4,8/Tag)
Ich würde eher sagen, solche Gedichte stammen von Menschen, die keine Ahnung von den Naturgesetzen haben. Darüber, inwieweit und ob man Vorgänge in der Erdkruste als Mensch manipulieren kann, denken die nicht nach.

Gruß, Jana
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Vom 06.01.2005 18:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

solar55 Hendlgriller


Mitglied seit 20.12.2004
2.373 Beiträge (ø0,87/Tag)
hallo, ich noch einmal

solche gedichte haben schon ihren platz in der literatur, und es ist gut und wichtig das es immer noch menschen gibt die sich gedanken darueber machen wie frevelhaft wir mit der erde umgehen.
wenn dieses poem auch nicht geeignet war bei diesem tsunami als denkanstoss zu fungieren, ist es doch nicht von der hand zu weisen das viele der vergangenen katastrophen wirklich mit diesem gedicht zu erklaeren waeren.
denkt blos an die schlammfluten die bereits ganze ortschaften 50 meter hoch und mehr haben versinken lassen, denkt an die orkankatastrophen die ganze landstriche einfach ausradieren.
da koennen die menschen wirklich stolz sein, solange an der natur herumgebastelt zu haben bis sie sich raecht.
wenn ich dann hoere das bei den umweltkonferenzen laender wie nordamerika versprechen nicht vor ablauf der naechsten 50 jahre den fckw ausstoss zu verringern, oder andere laender die vertraege zur einstellung verklappung von abfaellen oder zur einstellung des walfanges nicht einmal unterzeichnen ( und wenn sie unterzeichnet haben wird durch gesetzesluecken genau in dem gleichen masse weiter gemacht wie vorher ), dann muss ich sagen, es geschieht uns recht wenn mutter erde eines tages beschliesst uns von diesem planeten herunter zu werfen.
der planet selbst kann ohne diese annehmilchkeiten wie sauerstoff und eine funktionierende ozonschicht leben.
wir die fauna und flora leider nicht.

mit vielen geruessen aus peru
kalle
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Vom 06.01.2005 19:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

magic1505 Smutje


Mitglied seit 06.11.2003
2.859 Beiträge (ø0,92/Tag)
Hallo!

Trotz alledem hat mich das Gedicht auch sehr nachdenklich gestimmt.


LG

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Vom 06.01.2005 19:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

maalche Smutje


Mitglied seit 12.10.2004
263 Beiträge (ø0,09/Tag)
Mich macht auch das Lied von Reinhard Mey immer nachdenklich in dem er vom Meer singt. Von dem, was wir ihm alles antun. Vor allem der Schluß : Wir brauchen das Meer, doch das Meer braucht uns nicht. maalche
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Vom 07.01.2005 09:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

manu13769 Kaltmamsell


Mitglied seit 17.01.2002
1.730 Beiträge (ø0,46/Tag)
Hallo,
mich hat das Gedicht auch sehr nachdenklich gestimmt und ich finde schon, das da Wahrheit bei ist.
Wir Menschen sollten doch mal besser nachdenken, was wir der- unserer Erde, sonalles antun.

Es werden noch mehr Unglücke passieren, ganz sicher.

Manu
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