Schokolade mit 70 % Kakaogehalt und mehr soll gesund sein.
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Es regnet zwar in Strömen, aber trotzdem wünsche ich Euch einen schönen Tag. Liebe Grüße Martina |
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![]() Mitglied seit 17.05.1999 |
hab ich mal eben bei surfmed.de geklaut! "Brigit Jones vernascht sie schon zum Frühstück und Juliette Binoche verführt auf der Kinoleinwand ein ganzes Dorf mittels der süßen Sünde - Schokolade. Ihr pflanzlicher Ursprung ist der nur auf der Südhalbkugel in tropischen Regenwäldern wachsende Kakaobaum, oder wie es seit dem 18. Jahrhundert heißt: Theobroma cacao – Speise der Götter. Fest oder flüssig? Die Eroberer Amerikas wussten die schon seit Jahrhunderten von Azteken und Mayas verehrte und kostbare Kakaobohne zuerst gar nicht zu schätzen. Erst nachdem Spanier den Kakaobrei der Azteken statt mit kaltem mit heißem Wasser übergossenhatten, schmeckte ihnen das Genussmittel. Der Zusatz von Rohrzucker machte die Trinkschokolade dann Ende des 16. Jahrhunderts populär. Dies blieb auch so, bis zu den Erfindern des 19. Jahrhunderts. Coennraad van Houten bastelte 13 Jahre bis es ihm gelang, Kakaobohnen zu pressen und so Kakaopulver und Kakaobutter zu trennen. Einige Jahre später mischte die englische Firma J.S. Fry & Sons Kakaopulver und Zucker mit geschmolzener Kakaobutter und machte daraus die erste Tafelschokolade. Lindt & Sprüngli verfeinerten dieses Rezept Ende des 19. Jahrhunderts bis zum heutigen Edelprodukt. Mit allen Sinnen genießen Aber wer meint, Schokolade könne man nur essen oder trinken liegt falsch. Längst hat auch die Beauty-Industrie die "Speise der Götter" entdeckt. So kann der gestresste Hotelbesucher in Pennsylvania zwischen dem einfachen aber wohlriechenden Schoko-Schaumbad mit Kakaopulver, einem Schokoladen-Fondue-Wickel mit anschließender Massage oder einem Moor-Schoko-Sprudelbad wählen. Milch und Sahne runden das Angebot ab. Schokolade macht glücklich Schokolade soll aber nicht nur durch solch aufwändige äußere Anwendungen glücklich machen. Zwischen acht und zehn Kilo vernaschen die Europäer jährlich pro Kopf und fast jeder weiß: Nach dem Genuss eines Stückchens kann kaum einer der Versuchung widerstehen weiter zuzugreifen. Immer wieder untersuchen Wissensc Der Versuchung nachgeben haftler welcher Inhaltsstoff das Kakaos dafür verantwortlich ist. Eine dieser Substanzen ist das Phenylethylamin, das dem Hormon ähnelt, welches der Körper freisetzt, wenn der Mensch verliebt ist. Oder die Anadamide, die an die gleichen Rezeptoren im Gehirn binden wie die wirksamen Bestandteile von Hanf und Mohn (Opiate) und das Glücks- und Lustempfinden beeinflussen. Dazu kann Schokolade auch noch die Freisetzung von Endorphinen, den natürlichen Opiaten in unserem Körper, stimulieren. Allerdings scheint die Kakaobohne keine der Substanzen in solch großen Mengen zu enthalten, um diese Wirkungen spürbar auszulösen oder gar süchtig zu machen, so das European Food Information Council (EFIC). Wahrscheinlich gilt hier, ebenso wie bei vielen anderen pflanzlichen Inhaltsstoffen auch, dass erst die Mischung und das natürliche Zusammenspiel einen Effekt erzielt. Gesund fürs Herz? Mit der Frage, ob Schokolade gut für die Gesundheit ist, beschäftigte sich im letzten Jahr sogar die amerikanische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft (AAAS). Forscher der verschiedensten Disziplinen untersuchten die braune Götterspeise: Die glücklichen Teilnehmer dieser Studie über die Auswirkungen von Kakao durften 80 Gramm Schokolade essen oder einen Becher Kakao trinken, nachdem ihnen eine erste Blutprobe entnommen worden war. Im Anschluss untersuchten die Forscher nach zwei beziehungsweise sechs Stunden erneut das Blut der Probanden auf verschiedene Inhaltsstoffe. Bereits innerhalb von zwei Stunden nach der Nascherei fanden die Wissenschaftler was sie suchten. So fand Carl Keen, Ernährungswissenschaftler der University of California in Davis, heraus, dass Kakao die Bildung von Blutplättchen (Thrombozyten) bremst. Blutplättchen sind meist Teil der Pfropfen, die ein Gefäß verschließen und so zu einem Infarkt führen. Außerdem kontrollierten die Schoko-Forscher auch noch den Gehalt der sogenannten Flavonoide. Diese natürlichen Substanzen von Pflanzen finden sich auch in großer Menge in der Kakaobohne. Sie entspannen die Gefäßwände und wirken so der Gefäßverhärtung und deren Folge - dem Infarkt - entgegen. Der Rotwein Effekt Als weitere "gesunde" Bestandteile der Kakaobohne fand Keen im Blut der Probanden Polyphenole (Gerbstoffe). Diese antioxidativen Stoffe unterdrücken, ähnlich wie grüner Tee, Rotwein und roter Traubensaft, beispielsweise die Oxidation von Lipiden (Fetten) Gesunde Gipfel und machen so aggressive Nebenprodukte des Stoffwechsels, die zellschädigend sein können, unschädlich. Kakao kann, so vermutet Keen, die Bildung des so genannten "schlechten" Cholesterins LDL bremsen und Herzinfarkten oder gar Krebs vorbeugen. Kakaopulver enthält die meisten Polyphenole, gefolgt von dunkler Schokolade und dahinter Vollmilchschokolade. Verloren hat hier die weiße Tafel: Da sie kein Kakaopulver enthält, kann sie auch nicht mit dessen positiven Eigenschaften aufwarten. Trotz allem bleibt Schokolade ein Genussmittel und ist als solches in Maßen genossen weit weniger schädlich als vermutet. Die Gerüchte "Schokolade ist Fett und Fett begünstigt Infarkte!" Das Gegenteil scheint der Fall zu sein, wie obige Untersuchung zeigt. Ein weiterer "gesunder" Faktor der Schokolade: Die Kakaobutter enthält viel Stearinsäure, welche offenbar keine gefäßschädigende Wirkung zeigt. Reichlich Kalorien hat sie dennoch! (s.u.) "Schokolade enthält keine Ballaststoffe!" 100 Gramm Kakao enthalten gleich viel Ballaststoffe wie 100 Gramm Vollkornbrot. "Schokolade stopft!" Verstopfung ist keine Folge von Schokoladenverzehr. Dies war aber nicht immer so, denn in der Vergangenheit wurde der zarte Schmelz oftmals mit Tonpartikeln, Kalk oder ähnlichem gestreckt. "Schokolade verursacht Karies!" Eher das Gegenteil ist der Fall: Tannine im Kakao helfen, vermutlich über die Reduzierung der Plaque-Bildung, die Bildung von Karies zu verhindern. Unterstützt durch die in Schokolade enthaltene Oxalsäure, welche die Säurebildung im Speichel senkt. Außerdem scheint Milcheiweiß gegen Karies zu schützen. Aber auch hier gilt: Zahnhygiene ist wichtig und die Götterspeise sollte man nicht zu lange im Munde zergehen lassen. "Schokolade löst Migräne aus!" Dafür gibt es laut des European Food Information Council (EFIC) keinerlei Beweise. "Schokolade macht Pickel!" Klinische Untersuchungen zeigen das Gegenteil, so das EFIC. "Schokolade macht dick!" STIMMT! Mit rund 550 Kilokalorien oder 2310 Kilojoule reichen vier Tafeln Schokolade um den Kalorienbedarf eines leicht arbeitenden Menschen zu decken. Expeditionsteilnehmer und Soldaten haben daher immer den zarten Schmelz dabei. Leckere und kalorienärmere Alternative: eine Tasse Kakao. Susanne Holthausen" |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
hallo martina u. @ck-ler!!
ich habe gehoert dass kakao gegen herzprobleme und schlaganfaelle helfen kann.(in masen) gruss SABO!! |
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![]() Mitglied seit 06.07.2001 |
Juchuh!!!!
Habe mir gerade meine morgendliche Ration "Herbe Sahne" gegönnt und brauche jetzt überhaupt kein schlechtes Gewissen zu haben. Bekannt war mir lediglich, daß Schoki als Nervennahrung dient. Natürlich geniesse ich meine Herbe Sahne in Massen Gruß Sia |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@sia: Massen - Schreibfehler oder Absicht???
lg susa |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Sonja,
Danke für den ausführlichen Bericht über Schokolade, war sehr interessant Da ich gerne Schokolade esse, habe ich jetzt doch kein ganz so schlechtes Gewissen mehr mal eine Reihe zu naschen, natürlich nicht gleich 1 oder zwei Tafeln auf einmal. Habe mich wirklich über diese Information gefreut. Martina |
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![]() Mitglied seit 06.07.2001 |
@susa
Schreibfehler mit Absicht Nee, leider zu wahr, bin zur Zeit süchtig nach diesem Zeug. Ich versuche immer, an dem Schrank vorbeizukommen,aber es besteht wohl irgendein magnetisches Feld, daß meinen Willen ausschaltet und meinen sündigen Körper leitet. Also kann ich da gar nicht für Zum Ausgleich lese ich immer die fettarmen Rezepte gründlich. Gruß Sia |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo mwacker,
esse seit Jahren nur noch die Bittere ab 60 %, die meisten schmecken ja überhaupt nicht mehr wie Schokolade (so mit 30 % Kakao) Liebe die von Michel Cluizel ' Amer au Grué`mit Kokaosplittern. Habe mal 90 % ige probiert, aber die kann man solo kaum essen nur zum kochen geeignet. Da ich alles Bittere liebe kleine Empfehlung für Honigfans : Honig vom Erdbeerbaum- corbezzolo bzw. arbuse- Gruß grappola |
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