Ich musste Abschied nehmen...
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![]() Mitglied seit 08.09.2002 |
traurige Grüße gaby |
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![]() Mitglied seit 01.12.2003 |
Hallo Gaby,
ich kann mit Dir fühlen - musste mich in den letzten 2,5 Jahren auf diese Weise (auch alle 46) von 3 Männern verabschieden. Mein Freund ist gerade auch 46 und es kommt immer wieder diese Panik im Kopf deswegen hoch. Auch der Schwager meines Freundes wäre heuer fast gestorben, ebenfalls 46 - die Ärzte haben gemeint - eine Woche später hätte man nichts mehr machen können. Alle hatten unerwartete Probleme mit dem Herzen. Mitfühlende Grüße Yvonne |
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![]() Mitglied seit 09.04.2004 |
Hallo Gaby! Ein schwieriges Thema, denn wer will sich schon mit dem Tod freiwillig außeinandersetztzen wenn man es nicht muß?Ein Trost könnte Dir vieleicht einwenig sein, daß Dein Bekannter seinen letzten Weg mitgeplant hatte. Das er also wußte was kommt , geplant und sich damit auch von seinen Lieben verabschieden wollte und Euch sagen wollte es ist so in Ordnung, es ist nicht zu ändern. Den schwierigsten Tod hatte ich bisher mit einem vor 5 Jahren gestorbenen besten Freund meines Sohnes. Der Junge war damals 18 Jahre alt, so voll Leben und Pläne für die Zukunft. Einmal kurz nicht aufgepasst und vorbei war sein Leben. Noch heute trauere ich um ihn, denn er war ein absolut liebenswerter Mensch. Dieser Tod macht auch meinem Sohn heute noch zu schaffen, obwohl man das ja, da cool nicht zugeben darf. Aber dein Bekannter hatte ein paar Jahre mehr , er hat Fußtritte hinterlassen und irgendwann wirst Du dich ohne Schmerzen,oder weniger Schmerzen an ihn erinnern können. Und so ganz wird er dann nicht gestorben sein. Solange ein Mensch noch im Herzen wohnt , solange ist er auch noch da. Solange Du ihn bei Dir hast, solange ist er auch noch da, denn er hat viele Fußtritte hinterlassen und daran kannst Du dich immer erinnern. Klingt nach Rosamunde Pilcher. Aber ,es war halt meine Art zu trösten. Es ist nicht leicht ein wirklich lieben Menschen zu verlieren. Und ich bekomme es auch immer mehr mit, das Menschen aus meinem, auch entfernten Umkreis sterben. Da muß man sich ,fürchte ich langsam drauf vorbereiten,und genauer drüber nachdenken will ich jetzt auch nicht. Sei nicht zu traurig denn nun schmerzt ihn nichts mehr und das kann ,auch vielleicht von Vorteil sein, wer weiß war ihn sonst noch zu erwarten hätte. LG Annette
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![]() Mitglied seit 08.09.2002 |
Danke für eure lieben Worte...Annette, das mit den Fußtritten, das ist wohl wahr...
Liebe Grüße gaby |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Liebe Gaby,
ich kenne das Gefühl zur Genüge, als mein Vater starb, ging es mir genauso - nur mit dem Unterschied, dass damals ich mein komplettes Augenmerk meiner Mutter gewidmet habe und etwa 8 Monate danach der \"verlorene Bruder\" mich \"abgelöst\" und sich nach langer Abszinenz auch um sie gekümmert hat. Dann erst ist es mir erst so richtig schlecht gegangen, denn dann hatte ich so richtig Zeit, es für mich zu verarbeiten! Der Tod ist etwas Schlimmes, wenn es nahe Vertraute trifft - auch eine kleine ganz süsse schwarze Katze tut SAU-weh; Hab nun Tränen in meinen Augen trotzdem unbeding BLICK VORAUS !! Manfred Grüsse aus Wien |
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![]() Mitglied seit 10.06.2004 |
@ annette
Auf dem Friedhof, auf dem meine Schwiegermutter begraben liegt, ist ein Grab an dem ich nie vorbeighen kann ohne es mir zu betrachten, es ist so liebevoll gepflegt , es existiert nunmehr seit 12 Jahren und begraben ist dort ein Junge der auch erst mal 18 Jahre alt war. Auf dem Stein steht \"Morgenglanz der Ewigkeit\". - @ Gaby ich bin auch männlich und 46 Jahre alt, man kommt schon ins Grübeln. LG momu17
-Meine Mutter sagen, legen Messer unter Bett zerschneiden Schmerzen !- |
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![]() Mitglied seit 29.11.2002 |
Hallo Gaby,
stelle Dir vor, woran er gedacht hat, als er seine Beerdigung mitgeplant hat. Frage Dich, was er euch sagen wollte und tu das zusammen mit allem Wertvollen, was er Dir/Euch gab. Sein Lachen, sein Herz, seinen Rat und seine Stärke und Liebe. Denn er muß stark gewesen sein. Und er muß geliebt haben, denn sonst wäre er an dem verzweifelt. Unter welchen Umständen auch immer ein Mensch geht, das Wissen um seine Vergänglichkeit, seine Endlichkeit macht entweder stark oder verzweifelt. Wie Du schreibst, war er nicht verzwifelt. Auch wenn es ein Allgemeinplatz ist, so ist es doch wahr: Erst wenn keiner mehr an einen Menschen denkt, ist der gestorben. Laß ihn einfach weiterleben. In Dir. LG m2k |
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![]() Mitglied seit 21.10.2003 |
Liebe Gaby,
>erfahrungsgemäß sind es oft die Lieben, die so krank werden, weil sie sich nicht wehren!!!??? Dazu fällt mir das Buch von Thorwald Detlevsen \"Krankeit als Chance\" ein, in dem es eben um solche Verwicklungen geht< Das hat mir unsere Mit-Userin Kalmia einmal geschrieben. Und was für die Krankheit gilt, gilt leider auch für den Tod. Dein Freund war warmherzig, lieb und humorvoll ... hat es ihn <b>deswegen</b> oder <b>trotzdem</b> getroffen? Frage Dich nicht! Trauere um ihn und denke an ihn ... ganz ohne jegliche Beschränkungen und Hemmungen. Er hat ja wohl gewusst, wie es um ihn steht ... hat seinen Abschied noch selbst geplant. Das ist bewundernswert und stark. Deine Tränen sind nur allzu verständlich. Nur sollten die, die zurückbleiben jetzt ebenfalls stark sein - so abgedroschen das klingen mag. Denkt an ihn ... auf seiner Wolke ... er sitzt da oben, lächelt ... und schaut zu Euch hinunter: \"Na, habe ich\'s richtig gemacht? Ich habe alles überstanden ...!\" In ehrlichem Mitgefühl für Dich und seine Familie Petra |
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![]() Mitglied seit 08.09.2002 |
Vielen lieben Dank nochmal für euer Verständnis und Mitgefühl...mittlerweile gibt es mir auch Trost, dass er ein tiefgläubiger Mensch war. In der Trauerrede hieß es unter anderem:\"...dort oben war ein Zimmer frei...\" Das ist eine schöne Vorstellung, nicht wahr? Und das mit meiner Traurigkeit, das wird wohl so bleiben, aber es wird schon besser. Ich kann schon wieder ein wenig lachen...
Liebe Grüße gaby |
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![]() Mitglied seit 28.07.2004 |
Hallo Gaby!!
Tut mir echt leid für dich, ich habe in 2 Jahren 5 Leute aus der Familie verlohren unter anderem auch meine Mutter, ich habe gedacht ich könnte nie wieder in Leben lachen, aber ich habe es wieder gelernt, als ich das erste mal wieder herzhaft gelacht habe war ich über mich selber erschrocken und dann habe ich mir gedacht sie haben es alle so gewollt, also Kopf hoch, es wird wieder werden ganz bestimmt, Goldy |
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