Das hat gepasst
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![]() Mitglied seit 06.01.2004 |
Barolo, Comm. Burlotto, Verduno, 1990 nach Hause gebracht. Heute habe ich die erste Flasche \"geköpft\" - als Begleiter zu Rehpfeffer mit Spätzle, Rotkraut, glasierte Marroni und Pfirsich mit Heidelbeerkonfitüre. Der Wein ist offensichtlich trinkreif. Immernoch vollrot in der Farbe. Intensives Bouquet mit Waldbeeren, Vanille und Holunder. Intensive aber harmonische Bestätigung im Mund mit feinen Kirschen-Leder-Schokolade-Aromen. Dezente Holz-Tanintöne. Verblüffend lang im Abgang. Burlotto gilt nicht unbedingt als \"allererste Adresse\" unter den Barolisti, aber der 90er ist offensichtlich perfekt gelungen. Ich freue mich auf die nächste Flasche. Der Wein harmonierte perfekt mit dem nicht sehr sauer marinierten Pfeffer. Gruss Gotthart |
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![]() Mitglied seit 16.11.2003 |
Hallo Gotthardt,
manchmal denke ich wirklich das die Franzosen es doch richtig gut haben, Die trinken fast nur Ihren eigenen Wein (ist wohl auch nicht mehr ganz so) und es ist keine Schmach wenn man die Weine aus anderen Ländern nicht kennt. Ich vermute mal bei Euch in der Schweiz ist es ähnlich wie bei uns in Deutschland. Man ist weltoffen, was ja auch gut so ist, und man kennt natürlich die Weine aus dem eigenen Land und dann noch die aus Frankreich, Italien, Spanien und Übersee. Ach und Österreich und ich vermute und hoffe das Dir die deutschen nicht unbekannt sind. Naja und selber auch als weltoffener Weingenießer lese ich hier oft und immer wieder von neuen Weinen und Gütern. Meine Güte, kann man das alles hinkriegen in einem Leben? Bis heute frage ich mich übrigens ob ich je Nuancen wie Leder oder ähnliches schmecken werde. Ich bin eigentlich optimistisch, obwohl ich eine Schwäche bei der Aromatik von Rotweinen habe. Ich vermute es ist wohl eine Blockade. Nunja wer weiß.- So und jetzt werde ich doch tatsächlich abgelenkt! Gruß, Bonito |
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![]() Mitglied seit 06.01.2004 |
Hallo Bonito,
Du hast recht, das \"Sezieren\" der verschiedenen Aromen eines Weins ist oft recht schwierig und braucht Erfahrung. Wenn man hin und wieder an Degustationen teilnimmt, die von Profis kommentiert werden, kommt man aber allmählich dahinter, das gibt dann so \"Aha-Elebnisse\". Ein Teil der Schwierigkeit liegt darin, dass man sich an Gerüche nur indirekt erinnern kann - im Gegensatz zu Farben, Formen und Geräuschen. Das hat zur Folge, dass man Probleme hat, den Geruch und Geschmack der Brombeeren in Abwesenheit von Brombeeren zu identifizieren. Hier liegt wohl auch die Ursache Deiner \"Blockade\". Manchmal machen sich die Weinfreaks aber auch selbst lächerlich, indem sie sich mit Analogien zu überbieten versuchen: \"Wie ein Damensattel nach einem scharfen Ritt\". Diese Aussage kann doch wohl nur jemand machen, der hin und wieder an Damensätteln schnuppert. Das ist nicht meine Welt. Gruss Gotthart |
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