Mein Wein zum Monatsende: RIESLING -S- trocken (Nahe)
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![]() Mitglied seit 02.02.2011 |
na, da hab´ ich zum Monatsende doch was Schönes geöffnet: 2009er Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling -S- trocken 12 %Vol. Alkohol, Flaschenpreis (Schraubverschluß) 11,90 € Weingut Weber, Monzingen Bin sehr angenehm überrascht: hellgrün, leicht gelblicher Farbton, in der Nase gelbe Früchte (Mirabellen, reifer Pfirsich) sehr aromatisch und würzig, nachhaltig Kräftiger Riesling, saftig, eignet sich sehr gut zum einfach-so-trinken Ich mag diese kräftigen Rieslinge nicht immer (wäre mir im Hochsommer zu kräftig), aber heute abend finde ich ihn absolut passend. Sehr schön. So liebe ich das... Gruß aemp |
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Ich finde es schlimm, daß der gute alte Kork - Korken fast verschwunden ist! Und Weinflaschen mit Schraubverschlüssen würde ich nie kaufen. Da fehlt einfach ein Stück Kultur. Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 19.08.2009 |
Emmy-Ly, da bin ich doch mal gespannt, ob Dein Beitrag länger stehen bleibt als meiner ( oder der von efa....) gestern.
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Warum? Darf man keine Kritik äußern? Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 19.08.2009 |
Scheint so.
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Guten Morgen,
klar ist der gute alte Naturkork ein Stück Kultur ... und für Weine, die für eine längere Reifezeit ausgelegt sind, auch sicher nach wie vor der optimalste Verschkuss ... aber viele, auch sehr ambitionierte Weinfreunde und -kenner sind dem Schraubverschluss für Weine, die schneller getrunken werden müssen, gar nicht mal so abgeneigt, wie man den Beiträgen in diversen Weinforen entnehmen kann ... vor allem minimiert er die Gefahr von "Korkschmeckern" auf 0 Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
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![]() Mitglied seit 20.07.2010 |
Offen gesagt ich kann bei meinem gestrigen Post nichts kritisches erkennen. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass ich keinen Zusammenhang zwischen dem Monats- Ende und dem Konsum von Tetra-Pack-Weinen erkennen kann. Also nichts besonders kritisches. Wenn der Webmaster denkt ich möchte hier möglicherweise beleidigen sage ich : Nichts liegt mir ferner.
@Emmy-Ly Sie haben schon recht, aber bei einen wie @aemp schreibt einfach-so-trinken Wein sehe ich das nicht so eng. Bei Spitzenweinen ist der Korkverschluss natürlich ein MUSS. Zum Schluss danke @aemp für Ihre wunderbaren Verkostungs-Notizen, ich lese diese immer gerne und immer mit großen Vergnügen. Sie sind sachkundig und eine große Inspiration für mich. @Webmaster : Ideal wäre es (sofern möglich) die Verkostungs-Notizen in einer eigenen Rubrik zusammenzufassen. Auch an Sie beste Grüße. |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
Und Weinflaschen mit Schraubverschlüssen würde ich nie kaufen. Da fehlt einfach ein Stück Kultur. Servus, Da hast du aber noch nie einen Korkschmecker gehabt. Den Wein vielleicht über Jahre gelagert und dann wenn du ihn trinken möchtest => Kork ! Ich find's gut, daß es mittlerweile alternative Werschlüsse gibt. Australien zB. verwenden fast ausschließlich Schrauber. ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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![]() Mitglied seit 28.12.2010 |
... also ich habe auch kein Problem mit einem Schraubverschluss. Insbesondere bei Weißweinen hat man ihn immer öfter.
Gerade im Glas : 2010er Silvaner Kabinett Eschendorfer Lump Juliusspital. Hat einen Schraubverschluss. Der Wein liegt bei 11€. Gestern hatte ich einen Riesling von Alexander Laible, auch mit Schraubverschluss, auch um 12€. Ich denke der Schraubverschluss ist längst etabliert und das nicht nur in der Billigklasse. Beim Rotwein findet man ihn zwar noch seltener, aber auch dort ist er auf dem Vormarsch. Gruß arrigo |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
@jüsial, Dein (gelöschter) Beitrag war nicht mal das Ignorieren wert, ich frag mich echt warum der gelöscht wurde @efa, Dein Beitrag wurde gelöscht, weil er ohne den Sermon von jüsial keinen Sinn mehr ergab. Mir stellt sich die Frage, warum man Kork nicht durch Glasstopfen ersetzt und die mit Siegellack odgl fixiert. Schraubverschlüsse sind mir wurscht. Die blöden Kunststoff-Korken find ich viel widerlicher Gruesse, nick67 those that understand binary - and those that don't! -- |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
@jüsial, Dein (gelöschter) Beitrag war nicht mal das Ignorieren wert, ich frag mich echt warum der gelöscht wurde @efa, Dein Beitrag wurde gelöscht, weil er ohne den Sermon von jüsial keinen Sinn mehr ergab. Mir stellt sich die Frage, warum man Kork nicht durch Glasstopfen ersetzt und die mit Siegellack odgl fixiert. Schraubverschlüsse sind mir wurscht. Die blöden Kunststoff-Korken find ich viel widerlicher Gruesse, nick67 those that understand binary - and those that don't! -- |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
Unser Leckerchen dieser Tage: Dönnhoff Riesling trocken "Tonschiefer" (Lage: Oberhäuser Leistenberg) Gruesse, nick67 those that understand binary - and those that don't! -- |
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![]() Mitglied seit 20.07.2010 |
Der Glaskorken u.a. auch Vino-Lok genannt ist etwa seit 1994 im Gespräch und wird auch von Weingütern genutzt. Einer der "Pioniere" ist Becker aus Walruf/Rheingau. Nach Aussage eines befreundeten Weingutsbesitzers kommt er aber nur für gehobene Weine in Frage, er ist recht teuer und - das größte Problem- viele bestehende Abfüll-Anlagen können nur mit hohem finanziellen Aufwand umgerüstet werden. Daher sind wohl Drehverschlüsse oder Caps der günstigere Weg mit geringeren Kosten für die Umrüstung der Anlagen.
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
irgendwie hat meine Internetverbindung gestern gesponnen: erst ist der Browser eingefroren, dann stand nach nem Refresh mein Beitrag 1x hier, nu steht er 2x hier... na egal. Danke Dir für Deine Auskunft bzgl Glaskorken, @efa4444. Noch was zum Thema: Ursache der Korkmisere ist ja nu mal die begrenzte Ressource Korkeichenrinde. Werden gebrauchte Korken eigentlich recycled oder ist das ein Märchen, das ich irgendwo mal aufgeschnappt hab? Gruesse, nick67 those that understand binary - and those that don't! -- |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
Kannst du das bitte genauer erklären ? ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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![]() Mitglied seit 21.02.2006 |
Hallo,
die Plastikdinger werden wohl eher verwendet, weil sie deutlich billiger sind. Das mit dem Mangel halte ich fuer ein Geruecht, denn hier in Frankreich haben nur sehr wenige - meist billige - Weine einen Plastikkorken. Und im Supermarkt gibt es massenweise echte Korken zu kaufen, aber fast doppelt so teuer wie die Platikkorken. LG Youtas _____________________ "Quod licet Iovi, non licet bovi." |
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![]() Mitglied seit 20.07.2010 |
Nun, der Kork ist ein Naturprodukt und nicht unendlich verfügbar. Deshalb sehen wir auch gelegentlich den sogen. Presskork, der aus gemahlenen "Rückständen" der Kork-Produktion - mit Binder gemischt und im Form gepresst- hergestellt wird. Der Plastik-Kork ist wirklich keine Alternative daher nur bei Billig-Weinen in Verwendung. Deshalb sehe ich auch in dem Nutzen des Drehverschlusses oder des Caps kein Problem bei "normalen" Weinen. Diese Alternative schont die natürlichen Ressourcen.
Versuche "gebrauchte" Korken zu recyclen etwa nach der Press-Kork-Methode sind gescheitert, da der Kork ja auch Aromen des Weines annimmt und sich überträgt. Und eine chemische Entfernung der Aromen ist nicht sinnvoll. Problematischer sehe ich aber die Herstellung minderwertiger Kork-Qualitäten die dann mit Silikon überzogen werden. Hier sollen mit minderwertigem Material "Korkschmecker" angeblich vermieden werden. |
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![]() Mitglied seit 02.02.2011 |
Hallo,
Die Diskussion um den "richtigen" Verschluß für Weinflaschen ist ja nicht neu und wird immer gespalten bleiben. Sicher geht mit der Einführung alternativer Weinverschlüsse ein Stück "Weinromantik" verloren (aber: wie ist das eigentlich im heutigen Weinbau noch mit der Romantik? Vielleicht macht sich der Verbraucher da mehr was vor, als es tatsächlich ist - ist aber wieder eine ganz andere Frage!). Ich habe Weine mit ganz unterschiedlichen Verschlußarten in meinem Keller. Jeder Winzer verfolgt da sein eigenes Konzept, letzendlich entscheidet die Kundschaft über die Akzeptanz des Verschlusses. Nicht nur für den Weintrinker, auch für den Winzer ist der Ärger wegen vielleicht sogar häufiger auftretenden Korkreklamationen (wenn z.B. bei einer bestimmten Korklieferung gehäuft Korkschmecker auftreten) groß. Ich habe kein Problem mit neuen Verschlußmöglichkeiten z.B. per Schraubverschluß oder Vino-Lok (Glasstopfen). Jedenfalls für meine "Alltagsweine" bzw. für die, die ich in absehbarer Zeit (etwa 1 - 2 Jahre) zu Trinken gedenke. Ich habe allerdings dann ein Problem, wenn ein naturverkorkter Wein einen Korkgeschmack hat: Du öffnest, aus welchem Grund auch immer, spontan eine Flasche Wein, vielleicht die letzte der Sorte, und - die hat Kork. Das kann den ganzen Abend verderben. Selbst wenn du die Flasche beim Winter umtauschen kannst (was nicht immer geht und oft auch logistisch schwierig ist), bleibt da immer so ein ungutes Gefühl. Korkschmecker kann man durch alternative Weinverschlüsse ausschließen. Plastikkorken oder Presskorken (auch hier kann es zu Korkgeschmack kommen) sind für mich persönlich kein Ersatz, da wird lediglich was vorgetäuscht, was mit dem Naturkork auch nichts zu tun hat. Meine eingelagerten Weine, fast allesamt Rotweine, sind mit Naturkorken verschlossen. Da ich die (normalerweise) lange vor dem Genuß öffne bzw. dekantiere, kann ich auf evtl. Korkschmecker reagieren, sprich, eine andere Flasche öffnen. Und dann versuchen, den Wein umzutauschen (s. oben). Ist mir bei hochwertigen Weinen allerdings erst zweimal passiert, da die Winzer für diese Weine i.d.R. sehr hochwertige Korken verwenden, die natürlich dementsprechend teuer sind und die sich daher nur im gehobenen Preisbereich finden. Ich würde aber auch bei höherwerigen Weinen zumindest den Vino-Lok Verschluß akzeptieren (die Flaschen allerings wohl des öfteren einer optischen Kontrolle unterziehen) Zum Glück kann der Verbraucher zwischen ganz vielen Varianten wählen. Ausprobieren - und sich über gute, fehlerfreie Weine freuen... Gruß aemp |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
@Gerhard, Dein Wunsch nach Erklärung, spät aber dennoch: Korkeiche darf nur alle 12 Jahre gescchält werden. Gruesse, nick67 those that understand binary - and those that don't! -- |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
Servus,
Das ist mir schon klar - trotzdem verstehe ich nicht, warum das Korkschmecker erklärt. Die kommen bei unterschiedlichen Flaschen vor, jung & alt, billig & teuer. Nur weil ein Rohstoff begrenzt verfügbar ist; ist das für mich noch keine ausreichende Erklärung. ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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![]() Mitglied seit 28.12.2010 |
Hallo,
habe gestern in der Sendung W wie Wissen einen interessanten Beitrag über das Thema "Korkschmecker" gesehen. Dieser gefürchtete "Muffton" kommt durchaus auch in Flaschen mit alternativen Verschlüssen vor. Das war mir bisher so nicht bekannt. Hier der Link zu dem Bericht: W wie Wissen Gruß arrigo |
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