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Kürzlich verkostet: Blauschiefer und Frühburgunder 2007 (Meyer-Näkel)

Vom 24.08.2011 13:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

aemp Suppenkoch


Mitglied seit 02.02.2011
996 Beiträge (ø2,08/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

habe kürzlich zwei Weine vom Weingut Meyer-Näkel (Ahr) verkostet und möchte
euch kurz meine Eindrücke mitteilen:

2007er Frühburgunder QbA (17 € ab Hof):

hell in der Farbe, ganz leichter Braunton,
geschmacklich fallen mir Noten von Heidelbeere, Nelke (dezent),
Wacholder, leichte Vanille, Rübenkraut auf.
Schöne Gerbstoffe, mittelkräftiger Abgang.

2007er Spätburgunder Blauschiefer QbA (18 € ab Hof):

hellrote typische Farbe,
im Geschmack leicht rauchig, fruchtig (rote Früchte), wirkt ein
bißchen "herbstlich" (feuchter Waldboden).
Mittelkräftig, eher weich.

Am zweiten Tag wesentlich entwickelter!

Gruß aemp
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Vom 24.08.2011 16:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

arrigojazz Küchenjunge


Mitglied seit 28.12.2010
134 Beiträge (ø0,26/Tag)
Hallo aemp,

wir sind nächstes Jahr eine Woche in Dernau und werden dort dann ordentlich Weine verkosten. Was ist dein Fazit bezüglich der Weine? Das ist ja schon eine gehobene Preisklasse und meine Erwartungen wären dementsprechend.

Gruß
arrigo
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Vom 24.08.2011 17:35 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

aemp Suppenkoch


Mitglied seit 02.02.2011
996 Beiträge (ø2,08/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo arrigo,

War zunächst ein wenig enttäuscht, vor allem vom Frühburgunder.
Habe die Weine allerdings vorher nicht lange genug geöffnet bzw. dekantiert.
Das war bestimmt ein Fehler.
Jedenfalls waren sie am zweiten Tag gut da, das hat mich wieder versöhnt.
Also im Ganzen bin ich doch noch zufrieden.
Ich muss mich bei badischen bzw. Ahr Rotweinen immer erst "eintrinken",
da ich i.d.R. Pfälzer trinke.
Das ist mit einer Flasche (geteilt) halt auch schwer möglich.
Bekomme in diesem Preisniveau auch gute Rote z.B. aus
der Pfalz, Baden, Würtemberg.
Geht auch preiswerter, klar. Ist auch nicht mein Alltagswein.
Was ich noch gut in Erinnerung habe, ist der "us de la meng".
Hat mir (Jahrgang 2007) super geschmeckt.
Hab die aktuellen Jahrgänge nicht probiert.
Werde mir aber auf jeden Fall auch mal die Ahr für eine Weintour vormerken.
Würde auf jeden Fall die WG Dagernova besuchen.

Kannst ja mal deine Eindrücke schildern... Lächeln

Gruß und viel Spaß aemp
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Vom 15.09.2011 01:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mkbonito Suppenkoch


Mitglied seit 16.11.2003
837 Beiträge (ø0,27/Tag)
Hallo aemp,

Deine Verkostungsnotizen schließen auf deutliche Reife. Braunton ist schon kritisch, Rübenkraut auch. Feuchter Waldboden passt zu einem überreifen Bordeaux o.ä..

Man darf von Meyer-Näkel Weinen nicht zuviel erwarten.
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Vom 16.09.2011 16:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

aemp Suppenkoch


Mitglied seit 02.02.2011
996 Beiträge (ø2,08/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo, mkbonito

Ja stimmt, eine gewisse Reife war schon zu erkennen.
Die beschriebenen Eindrücke waren auch nicht vordergründig
ausgeprägt, am zweiten Tag waren die Weine deutlich klarer
und ausgeprägter.
Dekantieren hätte da bestimmt geholfen.
Waren leider meine beiden letzten Flaschen, kann die
Verkostung daher nicht mehr wiederholen...

Gruß aemp
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