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Apfelwein selbst gemacht

Vom 22.08.2011 12:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

netsurfer2309 Tellerwäscher


Mitglied seit 20.10.2010
20 Beiträge (ø0,03/Tag)
Hallöchen, ich wollte dieses Jahr Apfelwein selber herstellen und suche ein passendes Gefäß für die Maische,
auf dem Baumarkt gibt es solche blauen Plastikfässer die man verschließen kann, kann ich die bedenkenlos nehmen für die Maischegärung???

MfG
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Vom 22.08.2011 12:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

HeikeBS Tellerwäscher


Mitglied seit 08.11.2008
2 Beiträge (ø0/Tag)
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Hallo,

ich würde dir die Plastikfässer nicht empfehlen. Bei der Gärung entstehen Gase, die entweichen müssen. Das ist in den Fässern nicht möglich. Wir nehmen immer Glasballons mit einem Gäraufsatz.
Bei Plastik bin ich mir auch nie so sicher ob die nicht doch "Geschmack" abgeben.

MfG Heike
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Vom 22.08.2011 12:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hinnerk1810 Sternekoch


Mitglied seit 26.10.2006
10.469 Beiträge (ø5,13/Tag)
Moinsen,

ist das Verfahren für Apfelwein denn anders als beim Apfelmost?

Der Most wird ohne die festen Fruchtbestandteile (die bleiben in der Presse) in den Gärbottich gegeben, d. h., dass der frisch ausgepresste Saft direkt in die entsprechenden Gärgefäße (Tanks, Ballons oder Fässer) abgefüllt wird.


BG Hinnerk
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Vom 22.08.2011 13:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

abra Hendlgriller


Mitglied seit 16.06.2004
4.675 Beiträge (ø1,61/Tag)
Hallo,

wir haben dafür Plastikfässer (unsere sind weiß mit orangen Deckeln), die speziell für Lebensmittel sind. Darauf musst du beim Kauf achten. Da schmeckt gar nichts nach Plastik.
Und einen Gäraufsatz brauchst du unbedingt.

LG abra
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Vom 22.08.2011 13:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

netsurfer2309 Tellerwäscher


Mitglied seit 20.10.2010
20 Beiträge (ø0,03/Tag)
wo bekomme ich solche fässer?
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Vom 22.08.2011 13:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

diemitdersonnekocht Kaltmamsell


Mitglied seit 05.08.2007
444 Beiträge (ø0,25/Tag)
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Hallo

Hier blubbern schon 75 Liter. Wir nehmen lebensmittelechte 30 l Plastikfässer mit Deckel und Gäraufsatz. Wieviel habt ihr vor?

Es wird der Saft abgepresst und vergoren. Maischegärung macht man nur bei Rotwein oder bei Obst (Pfirsiche, Kirschen )

VG
diemitdersonnekocht
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Vom 22.08.2011 13:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

diemitdersonnekocht Kaltmamsell


Mitglied seit 05.08.2007
444 Beiträge (ø0,25/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Wir haben sie bei ebay gekauft.
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Vom 22.08.2011 13:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schnurzelchen-aus-Landes Hendlgriller


Mitglied seit 18.01.2011
2.960 Beiträge (ø5,98/Tag)
Hallo


guck mal hier

speidels-hausmosterei.de/shop_content.php/coID/27/content/Sue-mostfass

natürlich mit dem Wehwehweh davor


LG
Sonja
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Vom 22.08.2011 14:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Piri Kaltmamsell


Mitglied seit 27.12.2005
3.638 Beiträge (ø1,55/Tag)
Hallo,
Apfelwein wird nicht aus Maische gemacht.
Aus gemaischten Äpfeln lässt man Schnaps brennen.

Für Apfelwein werden die Äpfel in der Mosterei gekelltert. Den Saft lässt man dann im entsprechenden Behältnis mit Gäraufsatz zu Apfelwein vergären. Aber den Saft, keine Maische.

LG Piri
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Vom 23.08.2011 09:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hinnerk1810 Sternekoch


Mitglied seit 26.10.2006
10.469 Beiträge (ø5,13/Tag)
@ Piri

Pfeil nach rechts Aber den Saft, keine Maische. Pfeil nach links

Sag ich doch!


BG Hinnerk
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Vom 25.08.2011 10:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Piri Kaltmamsell


Mitglied seit 27.12.2005
3.638 Beiträge (ø1,55/Tag)
Sicher und diemitdersonnekocht auch, nur kommt das bei netsurfer2309 anscheinend nicht an.
Soll er halt seine Maische ansetzten, er wird sich noch wundern.
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Vom 30.08.2011 19:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Buschwindröschen Smutje


Mitglied seit 04.12.2009
506 Beiträge (ø0,56/Tag)
Hallo!

Ich setze diesen begonnen Thread mal mit einer eigenen Frage zum Thema "Apfelwein selbstgemacht" fort. Oder sollte ich besser einen neuen Thread eröffnen?

Also, hier meine Frage:

Lohnen sich der Aufwand und die nicht so geringen Anschaffungskosten für eine Erstausstattung, wenn man aus den Äpfeln im eigenen Garten selber Apfelwein machen möchte? Mit "lohnen" meine ich, ob dabei ein wirklich trinkbares, leckeres Ergebnis entsteht, das man auch an Verwandte, Bekannte, etc. verschenken kann.

Können bei der Vergärung irgendwelche schädlichen Alkohole entstehen? Ich will ja niemanden vergiften..

Ich habe im Garten zwei große Apfelbäume, die in diesem Jahr so gut tragen, dass nicht alle Äpfel gegessen, eingekocht, verschenkt oder sonst wie verarbeitet werden können... Darum kam ich auf die Idee mit dem Apfelwein.

VG und schon mal vielen Dank,
Buschwindröschen
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Vom 30.08.2011 20:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

diemitdersonnekocht Kaltmamsell


Mitglied seit 05.08.2007
444 Beiträge (ø0,25/Tag)
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Hallo

Es lohnt sich nicht, aber es schmeckt besser als gekauft und ich weiß was drin ist.

Es gibt keinen unschädlichen Alkohol. Die Menge macht das Gift.

Es passen 20 * 500 ml Bügelverschlussflaschen in meinen Backofen. Der Saft mit Dampf eingekocht ist gesünder. Lächeln

Apfelmus und Apfelgelee sind auch schon fertig und an den Bäumen hängt es immer noch.

Morgen werden Apfelchips gemacht. Das wird der Erstversuch.

VG
diemitdersonnekocht
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Vom 30.08.2011 21:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Lion_of_Alexandria Kaltmamsell


Mitglied seit 24.07.2004
1.611 Beiträge (ø0,56/Tag)
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Hi,

wir haben auch schon öfters Apfelwein gemacht. Lohnen, naja, aber Spaß macht es.

Bezüglich der Ausstattung kann ich mich meinen VorrednerInnen nur anschließen. Am besten sind die Kunststoffbehälter (es gibt sie in Faß-Form, aber auch kastenförmig, die einen breiten Einlass haben, damit man sie nach Gebrauch gut reinigen kann und auf die man das unverzichtbare Gärrohr aufsetzen kann. Du bekommst sie im Weinbedarfshandel oder bei den Raiffeisen-Märkten (in der größten Auswahl natürlich in Weinbaugebieten).

Hier im Hessischen ist es so, daß man seine Äpfel in eine Lohnpresserei bringen kann, wo sie gepresst werden. Meistens werden sie dort mit den Äpfeln anderer Kunden gemischt, was dem Saft sehr guttut. Es wird beim Lohnpressen vereinbart, wieviel Liter Apfelsaft es pro Zentner Äpfel gibt.

Mit dem Saft (am besten schon in die Gärbehälter gefüllt) zieht man nach Hause und fügt ggf noch Gärhefe dazu. Wir haben es immer so gemacht, daß wir den Saft erst mal 3-5 Tage ohne Gärrohr gären haben lassen, da die erste Gärung so wild ist und so viel Dreck aus dem Apfelwein rausgeschleudert wird (am besten das Faß mit Zeitungspapier abdecken, sonst wird es eine Riesen-Sauerei. Danach das Gärrohr aufsetzen und weitergären lassen. Ein freundliches "klapp-klapp-klapp" zeugt von lebhafter Gasentwicklung im Gärbehälter.

Zum 1. Advent sagt man, ist der junge Apfelwein fertig zur ersten Verkostung. Du wirst sehen, du hast bald sehr vielen Bekannte, die dich gern besuchen.

Nach Weihnachten solltest du den verbleibenden Apfelwein (wenn noch etwas verblieben sein sollte) "von der Hefe ziehen", d.h. die Hefen haben sich am Boden zu einer dicken Schicht abgesetzt und wenn der Apfelwein noch lange darauf liegt, nimmt er einen eigentümlichen Geschmack an. Also, sauberein Schlauch rein, anziehen und in ein anderes Gefäß umleiten, immer darauf achten, daß die toten Hefen unten bleiben.

Viel Erfolg und viel Spaß!

Gruß Lion
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Vom 31.08.2011 15:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Buschwindröschen Smutje


Mitglied seit 04.12.2009
506 Beiträge (ø0,56/Tag)
Hallo!


Pfeil nach rechts diemitdersonnekocht: Danke für Deine Antwort. Klar, jeder Alkohol ist bei entsprechender Dosierung giftig. Ich meinte aber Alkohole wie z. B. Methanol, die bei unsachgemäßer Gärung entstehen können und ja erheblich gefährlicher sind, als das angestrebte Ethanol.

Pfeil nach rechts Lion: Danke für Deine ausführliche Antwort. Bislang habe ich immer gelesen, dass wilde Gärung nicht so einfach und vor allem nicht so ganz für Anfänger geeignet ist, da ihr Verlauf schwer zu kontrollieren ist. Was hast Du für Erfahrungen damit gemacht? Ist es wirklich einfacher, mit Gärhefe zu arbeiten? Meinst Du, man kann auch mit einem Entsafter genug Apfelsaft zusammenbekommen? Auch nach intensiver Suche habe ich in meiner Gegend keine Lohnpresserei gefunden.

VG und danke!

Buschwindröschen
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Vom 31.08.2011 15:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

diemitdersonnekocht Kaltmamsell


Mitglied seit 05.08.2007
444 Beiträge (ø0,25/Tag)
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Hallo

Ich nehme in Gärung stehende Reinzuchthefen. Einen Teil nehme ich ab und fülle mit gekauftem Saft wieder auf.

Reinzuchthefen sind daraufhin optimiert, möglichst wenig unerwünschte Nebenprodukte, wie z.B. Schwefelwasserstoff oder Methanol, zu produzieren. Außerdem wird die Vermehrung von Bakterien und Schimmelpilzen gehemmt.

Wieviel Äpfel willst du entsaften.

Wir haben vor ein paar Tagen mit dem Musermax Äpfel zerkleinert und im 100 l Edelstahltank mit Schwimmdeckel und Vaselineöl mit großem Tauchsieder eingekocht. Schreddern und pressen 2 Stunden Arbeit. Einkochzeit 4 Stunden.

VG
diemitdersonnekocht
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