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"Schulweine"

Vom 04.02.2011 18:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

nick67  Sternekoch


Mitglied seit 12.09.2004
13.561 Beiträge (ø4,82/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Moin!

Gemeint sind Tropfen die Anfängern bestimmte Attribute der Weinbeschreibung ausgesprochen zugänglich machen.
Beispielhaft sei der Pfeil nach rechts Rebholz, Riesling „NatUrsprung L” trocken 2009 Pfeil nach links genannt, den hatte meine Frau aus dem Keller geholt dieser Tage, und die Attribute "mineralisch" und "salzig im Nachhall" konnte sogar ein Blinder erschmecken, ohne zuvor die Verkaufsprosa gelesen zu haben. Daneben ist der noch ein Beleg dafür dass "trocken" (0.7 Gramm Restzucker/Liter) mit "sauer" niix zu tun hat.

Ihr kennt doch bestimmt Weine, die ähnlich typisch gebräuchliche Weinumschreibungen (ruhig überdeutlich) erschmeckbar machen?!


Gruß, Nick

------- Lala Jeder kann kochen! Lala ----------
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Vom 04.02.2011 22:29 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bender Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
15.098 Beiträge (ø3,99/Tag)
Nimm dir einfach irgendeinen billigen aus der neuen Welt, bei dem auf dem Etikett z.B. was von Cassis oder Eichenholz oder sowas steht. Das schmeckt man garantiert raus ...
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Vom 04.02.2011 23:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ornellaia  Chefkoch


Mitglied seit 07.07.2008
5.045 Beiträge (ø3,56/Tag)
Bonsoir Nick,

vermute es geht Dir erstmal um den typischen Geschmack einzelner Rebsorten... ich bin da der Etappenfan... z.B. Viognier... man faengt mit einem simplen Wein von Gérard Bertrand  an... ( knapp 7 Euro, typisch und wirklich lecker), dann greift man tiefer in die Tasche und goennt sich einen Condrieu (z.B.Guigal) und die Kroenung waere dann Château-Grillet... falls der Eleve die Aehnlichkeiten zwischen dem Bertrand und dem Guigal nicht schmeckt und keinen Unterschied bemerkt, dann sollte man das Thema nicht weiter verfolgen oder intensiv ueben....so gibt ist fuer andere Rebsorten natuerlich auch viele Beispiele...
Ich hab es kurz und extrem ungenau beschrieben...


LG aus NL

Ornellaia
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Vom 05.02.2011 09:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

offally Tellerwäscher


Mitglied seit 14.06.2010
39 Beiträge (ø0,05/Tag)
Hallo Nick,

ich kann Dir zu diesem Thema ein Buch empfehlen:

"Die Hallwag Weinschule" von Koelliker / Kreis

Wir hatten vor Jahren mit Freunden ein ähnliches Thema.

Es wurde angefragt, wie man sich am einfachsten und effektivsten in die Materie einarbeitet.

Die Standardantwort lautet ja meistens: Probieren, probieren, trinken, trinken.

Das Buch haben wir als Vorlage genommen und haben einen anderen Weg beschritten.

Einmal im Monat haben wir ein Essen mit den entsprechenden Weinen für diese Freunde zubereitet.
Ziel war es, die verschiedenen Weinstile mit dem passenden Essen zu kombinieren.
Es wurden immer vier Weinstile näher unter die Lupe genommen.

Bsp: vier Rotweinstile.
- Bardolino Classico
- Merlot del Friuli
- Cabernet Sauvignon
- St-Emilion Grand Cru

Dies verbunden mit dem passenden Essen, der anschließenden Diskussion, was riecht und schmeckt man und dem Nachschlagen in dem Buch war für alle ein Erlebnis.

Das Buch ist für mich eines der besten Einstiegsbücher in die Weinwelt, besonders wenn man ein paar Freunde hat, die sich an solch einem Projekt begeistern.

Liebe Grüße,
offally
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Vom 05.02.2011 19:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ornellaia  Chefkoch


Mitglied seit 07.07.2008
5.045 Beiträge (ø3,56/Tag)
Bonsoir,

bin ja fuer die Praxis...wenn es um Buecher geht... Michael Broadbent z.B.: Weine pruefen, kennen, geniessen...

Achja, den WineSpectator sollte man auch nicht ignorieren... lese den schon seit seinen Anfangstagen...gibt auch eine Ecke “Learning Wine”....

LG aus NL
Ornellaia
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Vom 06.02.2011 11:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

nick67  Sternekoch


Mitglied seit 12.09.2004
13.561 Beiträge (ø4,82/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
"Guten Morgen",

und vielen Dank für eure Beiträge.
Ornellaia, Du haste genau erfaßt (im 1. Posting) was ich meinte, aber Dein Vorschlag gefällt mir auch, @offally!
Bei letzterem mangelt es allerdings an ähnlich wißbegierigen "Mitzechern"... na dann... ich stoße mit meinem rel. neuen Interesse für Wein auf viel Unverständnis (Wein ist gut wenn er schmeckt und keine Kopfschmeerzen macht...) bzw. Desinteresse.
Für den "Wine Spectator" spräche außerdem dass ich meine fremdsprachkompetenz mal wieder reanimieren könnte. Mit Ausnahme von 2-3 Wochen Urlaub/Jahr komm ich nicht in Verlegenheit English zu parlieren Lächeln


Gruß, Nick

------- Lala Jeder kann kochen! Lala ----------
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Vom 06.02.2011 11:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

offally Tellerwäscher


Mitglied seit 14.06.2010
39 Beiträge (ø0,05/Tag)
Lieber Nick,

mit der Empfehlung von Ornellaia bin ich ausnahmsweise nicht ganz einverstanden.
Broadbent ist zwar eine Institution, steigt aber meines Erachtens zu hoch ein und sein Schreibstil ist auch gewöhnungsbedürftig.
Wine Spectator ist als Zeitschrift viel zu teuer und online sehr viel blabla.
Alles natürlich nur meine subjektive Erfahrung.
Liebe Grüße,
offally
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