Wein des Tages 17.01.11
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Die nächste Herausforderung wartet auf mich "Argentinien, Weißwein" und das leider noch vor der ProWein, wo ich natürlich ausreichend Studien würde treiben können. Also, wenn mir jemand einen oder zwei passabel bis guten argentinischen Weißwein empfehlen könnte, mein Dank sei ihm gewiss. Ich kenne mich da eher bei den Rotweinen aus, also auskennen ist da eigentlich auch zu viel gesagt, mir ist das Sortiment von Fournier einigermaßen geläufig, hin und wieder auch mal andere Weine probiert, aber die muss ich nachschauen, da fallen mir die Details auf Anhieb nicht ein. Lange war ich davon überzeugt, dass es in Argentinien ein recht gutes Angebot im Basissegment und im Mittelfeld gibt, aber so richtige Spitzenweine, also solche, die es mit den großen Bordeaux oder auch den ambitionierten Kollegen aus USA aufnehmen können und welche auf dem Weg dorthin, da konnte man nicht viel zu lesen und noch weniger probieren. Wahrscheinlich lese ich dafür aber auch nur die falschen Publikationen Aber es wäre wirklich unsinnig anzumehmen, in Argentinien gäbe es weder ambitionierte Erzeuger noch die notwendigen geologischen oder biologischen Voraussetzungen. Und so war es auch nur eine Frage der Zeit, bis ich ihn mal probieren konnte, den 2008 Malbec Finca Altamira Archàval Ferrer, Mendoza Archàval Ferrer, der Name des Gutes setzt sich aus den Nachnamen der beiden Besitzer Manuel Ferrer und Santiago Archával zusammen. Vor gut 10 Jahren haben sie am Rand der Anden einen für argentinische Verhältnisse recht kleinen Betrieb gegründet, der auf eine Ausbringungsmenge von etwa 150.000 Flaschen ausgelegt ist, der Hektarertrag wird recht niedrig gehalten. Diese Menge ist für Ferrer und Archàval und ihre italienischen Önologen gut beherrschbar. Darüberhinaus lassen sie sich vom italienischen "flying winemaker" Roberto Cipresso beraten. Ihr Glück ist, dass sie über einige sehr alte und wertvolle vor allem wurzelechte Malbecreben verfügen, die ein einmaliges Traubenmaterial hervorbringen. Das Ergebnis kann sich riechen und schmecken lassen. Tiefes Dunkelrot, nach zwei Stunden Luft ein klarer und intensiver Duft nach dunklen Beeren, am Gaumen Kraft, Würze, Extrakt, Aromen von Eichenholz, Pflaume und Kirsche, Bitterschokolade, Rumtopffrüchten, mit 15 vol% Alkohol alles andere als ein Leichtgewicht, wuchtiges und noch recht adstringierendes Tannin, und dann ein sehr kraftvoller recht langer Abgang. Das ist schon entschieden mehr als Basissegment, ein Wein der durchaus noch ein paar Jahre Flaschenreife vertragen kann, kosten tut er um die 18.00€. Meines Wissens erzeugt das Gut keine Weißweine, schade, in dem Segment ein Weißwein, das wär genau das, was ich suche. Prost! ________________________________________________________________________ De toutes les qualités du cuisinier, la plus indispensable est l'exactitude. Jean Anthelme Brillat-Savarin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.07.2009 |
"Bundle Up trio of knit bottle toppers" sind ja wohl eher Schal und Mütze für die Flasche, aber keine Ganzkörperumhüllung. Hier hilft wohl doch nur selber stricken
Übrigens, hab´den oben beschriebenen Wein bei deutschen Händlern leider immer nur für um die 60 € gesehen Gruß, escargot |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
tschuldigung, verwechselt, Du hast recht, 18€ ist der einfache Malbec, da bin ich in meiner Liste eins zu tief gerutscht
der Altamira kostet in der Tat zwischen 50 und 60 € lg susa ________________________________________________________________________ De toutes les qualités du cuisinier, la plus indispensable est l'exactitude. Jean Anthelme Brillat-Savarin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.03.2004 |
Argentinischen Weißwein hab ich erst einmal probiert, die Argentinier haben´s auch eher mit Rotwein, oder? Zumindest hab ich mal irgendwo gehört, dass es da nicht viel Auswahl gibt.
Also der, den ich mal probiert habe (Don David Chardonnay, 2009 glaub ich), war jedenfalls ganz okay - aber mehr auch nicht |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.11.2007 |
Hi,
diene auch mit einem Chardonnay, allerdings von >Dona Paula< (gehört noch das ~ über das n). Ein 2007er, auch aus der Region Mendoza, von dem noch eine Flasche vorrätig ist, aber es ist ein wirklich fruchtiger und vollmundiger Chardonnay - kann ich empfehlen, und wird wieder in meinen Schrank wandern, wobei ich z.Zt. auch in Chile 'wildere'... Gruß pp |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
Um selbst an den Diskussionen teilnehmen zu können müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, so müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Henglein
Rama Cremefine



























