Wein des Tages 20.11.10
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Gartenarbeit macht nicht nur zufrieden sondern auch hungrig, nach der Gartenarbeit gibt es kräftigen Eintopf, Gemüse quer durch den Garten mit gekochtem Rindfleisch. Das ist so ein Essen, das muss man in großer Menge kochen und dann einfrieren und portionsweise aufwärmen; richtige Eintöpfe kann man nicht für 2 Personen kochen. Und dazu gibt es dann noch einen Rest von gestern, was den Wein angeht. Denn wir haben das Wochenende eingeläutet mit 2007 Myophorium Weingut Johann Ruck, Franken einem, man glaubt es kaum, Silvaner. Vielleicht ist der ein bisschen zu komplex für den Eintopf, mal sehen. Der Wein duftete sehr intensiv nach Weißbrot, nach Trockenobst, Kräutern, im Anfang auch ein wenig stallig, am Gaumen sehr schmeichelnd aber nicht weich, intensive Aromen nach Äpfeln, reifen Birnen, Beeren, Botrytisnote, Milchschokolade auch ein wenig Salzkaramell, dazu noch eine feine Mineralik, kräftiges Säuregerüst, angenehm trocken und ein langer Abgang. Der Wein ist in vielerlei Hinsicht besonders, er ist so ganz anders als die klassischen fränkischen Silvaner, die Aromatik ist wesentlich vielschichtiger, die Mineralik fein aber sehr präsent, das ist ein Wein, mit dem man sich gerne ein wenig länger beschäftigt. Ich bin mal sehr gespannt, wie er sich am nächsten Tag gehalten hat. Ganz preiswert ist er nicht, aber ich finde den Preis von etwas über 20.00€ in Ordnung. Prost! ________________________________________________________________________ Moi, je n’ai pas de message. (Zinedine Zidane) |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Hi,
am Wochenende hatte ich eigentlich aufgrund Deiner Anregung auch einen Myophorium geplant. Aber dann ist mir in der gleichen Ecke des Weinkellers noch der hier in die Hände gefallen Weingut Wirsching TriTerra 2006 Von dem hatten wir bei unserem vorletzten Besuch mal 3 Flaschen mitgenommen. Eine Cuvee aus Weiß- und Grauburgunder und Chardonnay, im Barrique ausgebaut. Also weniger fränkisch als eher burgundisch angehaucht. Und so schmeckt er dann auch. Aprikose, etwas Pfirsich, etwas Marillenlikör, dazu Honig und Butter, ein paar süße Gewürze, nach wie vor Holz- und Vanillearomen, eine eher zurückhaltende Säure, kräftig im Gesamteindruck aber nicht breit, ein schöner Wein. Beim Kaufen hatte noch ich meine Zweifel ob sich die damals noch sehr spürbare Holznote mal einbindet, aber das wird schon. Die letzten beiden Flaschen lasse ich aber noch liegen. Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ I can certainly see that you know your wine. Most of the guests who stay here wouldn't know the difference between Bordeaux and Claret. Basil Fawlty |
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Henglein
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