Wein des Tages 16.11.10
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Mit Kochbüchern verhält es sich in unserem Haushalt, wie mit Weinflaschen. Grundsätzlich gilt die vom Finanzminister unseres Erhebungsgebietes (Herr susa) ausgesprochene Ankauf- bzw. Haushaltssperre. Praktisch werden vom Wirtschaftsminister (ich) zum Zwecke der Steigerung des Bruttogenussproduktes Investitionen getätigt, um den Wirtschaftskreislauf weiter anzuregen und die Arbeitslosenquote in Küche und Keller zu senken. Dazu arbeite ich ressortübergreifend und hebe per Sonderdekret die Haushaltssperre auf. Das Volk, also der Léo, schreibt Leserbriefe auf facebook. Mein neues Kochbuch heisst "Top-Winzer kochen" und es bedient im weitesten Sinne meine Etikettentheorie, will heißen, die Titelseitengestaltung wirkt pomadig und macht nicht gerade Lust aufs Kaufen. Auch habe ich ziemlich lange im Internet rumrecherchiert, bis ich herausgefunden habe, welche Top-Winzer denn da kochen, die Namen waren erst mal gar nicht so einfach herauszufinden. Schließlich und endlich hab ich's dann herausfunden, es handelt sich um 53 österreichische Winzer und es sind wirklich so ziemlich alle dabei, die Rang und Namen haben, den Hirtzberger, den Nigl und Schloss Gobelsburg hab ich vermisst, aber man will nicht meckern, irgendwo muss sich jedes noch so umfangreiche Werk ja begrenzen. Das Prinzip ist einfach, jeder Winzer stellt ein Gericht vor, viele regionale Spezialitäten sind darunter, und empfiehlt dazu einen seiner Weine. Die Rezepte machen Lust zum Nachkochen, es ist bei uns nun die Idee geboren, an einem Weihnachtstag eine Kombination aus diesem Buch zu versuchen. Am anderen Weihnachtstag wird mein momentanes Lieblinskochbuch "Grands crus classés, grands chefs étoilés : Bordeaux 1855" zum Zuge kommen, Herr susa darf sich ein Gericht aussuchen und da dort 87 Essen/Wein-Kombinationen vorgestellt sind, wird das wohl noch etwas dauern, bis er sich entschieden hat. Bei den Österreichern hab ich ja als erstes mal nachgeschaut, welche der vorgestellten Weine ich denn habe bzw. kenne und siehe da, direkt ein paar gefunden. Und beim folgenden Gericht hab ich sogar zusätzlich noch das auf dem Rezeptfoto abgebildete Geschirr, zur Hochzeit bekommen und inzwischen wegen nachhaltig gewandeltem Geschmack in den Keller verbannt. Eigentlich wollte ich es ja immer mal verkaufen, aber irgendwie - frisst ja kein Brot Bei dem Gericht handelt es sich um eine Fischsuppe von Neusiedlerseefischen. Da müsste, sollte das Rezept Weihnachten zum Zuge kommen, natürlich improvisiert werden, denn ich glaube, dorthin unterhält der Fischhändler mV keine Geschäftsbezieungen. Als Fische werden genannt Zander, Karpfen, Wels, Aal, Hecht, die wird es sicher in guter Qualität auch aus anderen Fanggründen geben. Und als Wein dazu wird empfohlen 2007 Traminer Umathum, Neusiedlersee den ich mal auf einer Österreichprobe entdeckt habe und leider ist die einzige mitgenommene Flasche schon ausgetrunken aber so ein Menü ist ja eine gute Gelegenheit, sich mal wieder mit diesem und anderen österreichischen (Wein)schmankerln einzudecken. Umathum gehört zu den ältesten, bekanntesten und seit einigen Jahren auch mit Ehrungen überschütteten Weingütern Österreichs. Seine Wurzeln reichen in die Zeit Maria-Theresias zurück, als es von einer fränkischen Einwandererfamilie gegründet wurde. Inzwischen wird die Familie aber wohl als voll integriert anerkannt und nicht mehr als zugereist gelten (denk ich mal Eigentlich ist Umathum hauptsächlich für kraftvolle und sehr elegante Rotweine bekannt, aber dieser Weiße (Untertitel: Gelber & Roter Der Wein ist von goldgelber Farbe mit leicht orangen Reflexen und duftet schwer nach Rosen und exotischen Früchten; von leichter Eleganz kann hier nicht die Rede sein, zum Abgang hin gewinnt der Wein an Kraft. Frucht, Gewürznoten, Honig diese Elemente bestimmen den Eindruck, der Abgang ist kräftig und hocharomatisch. Der Wein hat 13.5 vol% Alkohol und ist mit fast 10g Restzucker nun auch nicht gerade knochentrocken, was ihn sehr interessant macht als Begleiter für asiatische Gerichte, Fischgerichte aber auch zu Vorspeisen mit jeder Art von Leber. Kosten tut er um die 12.00€. Prost! ________________________________________________________________________ Moi, je n’ai pas de message. (Zinedine Zidane) |
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![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
Der Nachtisch von der Donau
Donauwellen Für 16-20 Stücke Für den Teig: 200 g Butter o. Margarine 200 g Zucker 1 Pck. Vanillezucker 5 Eier 300 g Mehl ½ Pck. Backpulver 1 EL Kakao Fett für das Blech 1 Glas Sauerkirschen Außerdem: 1 Pck. Vanillepudding 3 EL Zucker 500 ml Milch 250 g Butter 100 g Vollmilch oder Halbbitterkuvertüre 1 Die Butter oder Margarine mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen und die Eier nach und nach einrühren. 2 Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, darüber Sieben und unterrühren. 3 Ein Backblech ausfetten und die Hälfte des Teiges daraufstreichen. Den restlichen Kakao- pulver verrühren und auf den hellen Teig streichen. Nach Belieben mit einer Gabel ein Marmormuster einarbeiten. 4 Die Sauerkirschen gut abtropfen lassen, auf dem Teig verteilen und den Kuchen im auf 180-200°C vorgeheizten Backofen 30-40 Minuten backen. Anschließend herausnehmen und erkalten lassen. 5 Aus dem Vanillepuddingpulver, dem Zucker und der Milch einen Pudding kochen, vom Herd nehmen und unter gelegentlichem Rühren erkalten lassen. 6 Die Butter schaumig rühren, den Vanillepudding esslöffelweise einrühren und die Creme auf den Kuchen streichen. Im Kühlschrank gut durchkühlen lassen. 7 Die Kuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen, in ein Pergamenttütchen füllen, eine feine Spitze abschneiden und in feinen Linien über die Donauwellen ziehen. 8 Die Kuvertüre vollständig fest werden lassen, den Kuchen in Stücke schneiden und servieren. Lg Otti Der Korkensammler |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Otti, nun gehts Du uns auch noch fremd, das gehört doch ins Kuchenforum
was trinkst Du denn dazu (abgesehen vom oa Traminer lg susa ________________________________________________________________________ Moi, je n’ai pas de message. (Zinedine Zidane) |
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![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
Ich weiß es noch nicht, Scheffe hat gestern gebellt
2009 Riesling trocken, Wütz, Rheihessen 2009 Elbling trocken, Margarethenhof-Ayl, Mosel und vom gleichen Gut 2009 Grauer Burgunder Classic wenn ich was vor die Nase kriege werde ichs durchbellen LG Otti |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
WüRtz heißt der Kerl; und auch das Weingut
Und, naja, Wein zur Donauwelle? Port? Schönen Gruß Monti |
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![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
alla gud Würtz Rhei-n-hessen
Monti hast Du schon wieder Freitag? Einen 3 Gläserwein hat er noch bestellt 2007 Montepulciano d´Abruzzo, Fratelli Barba, (nixe Barbara LG Otti |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Ich hab jeden Tag Freitag, was die gute Laune anbelangt. Nur, dass es nicht jeden Tag so viel Wein gibt...
Würtz-Weine tät ich ja auch gerne mal antesten, irgendwie ging das immer an mir vorbei. Aber ich habe bezüglich Weißweinen eh eine absolute Ankauf- bzw. Haushaltssperre ausgerufen. Und da ich (zumindest weintechnisch) der alleinentscheidende Finanz-, Wirtschafts- und Premierminister in Personalunion bin, wird das auch eingehalten. Ich "kämpfe" immer noch mit zahlreichen 2007er Rieslingen Das Investitionsbudget für Rotweine wird von der Ministerin für innerfamiliären Frieden und Kellerkapazitätsangelegenheiten leider auch gerade ein klein wenig zurechtgestutzt Schöne Grüße aus der herbstlich-verregneten Kurpfalz Monti |
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![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
Pst. Monti, der Würtz 5,25€
der Einkauf ist ohne Budget erfolgt. Eigentlich keines da LG von Kellermeister Otti |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Tzjaaaa; das ist ja schön und gut, dass das Weinsche nur 5,25 Öre kosten soll. Nur: a) bleibts ja bekanntermaßen nicht bei einer Flasche und (vor allem!) b) irgendwann muss irgendeiner das ganze Zeug halt trinken. Und da isses bei mir ein ganz klein wenig anders als bei Dir, lieber Gerwolf - ich hab nicht alle Nas´ lang die Bude voll mit trinkwütigen Gesellen Ich bleib dabei: Es wird nix Weißes gekauft So. Und jetzt wird noch was gschafft, fürs Rotwein-Budget Monti |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
Monti, du brauchst dich nicht so beeilen, die Dinger halten länger als gedacht. Gerade im Glas Dehesa la Granja 1998 Erstlingsjahrgang Woher A. Fernandez die Trauben für seinen 1. Jahrgag her hatte, hat er ja bis heute nicht verraten. In Würde gereift; als Fazit für den Wein. Er war groß, momentan ein klein bischen über den Zenit - ist natürlich Kritik auf hohem Niveau; aber sagen wir mal es ist gut so, dass es meine letzte Flasche ist. Rumtopf, leicht speckig, rauchig, sehr viel Schmelz, immer noch ansprechende Säure, die dem Wein ein Gerüst gibt, hintennach schmecke ich noch ein bischen Holz, was dem Wein aber gut tut - mittellanger Abgang. Zum Glück hab ich ja noch eine Magnum, auf die bin ich wirklich gespannt ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
Otti was meinst Du? den Hammer oder den Klopfer? |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
..... die schönen Koteletts
auf die Magnum wär ich auch gespannt, Gerhard, ich denke Du lässt uns sicher virtuell daran teilhaben lg s ________________________________________________________________________ Moi, je n’ai pas de message. (Zinedine Zidane) |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
Na selbstverständlich ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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