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Medallienregen bei der Weinprämierung

Vom 10.11.2010 11:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

gerwolf Chefkoch


Mitglied seit 11.10.2006
4.255 Beiträge (ø2,07/Tag)
Hallo Forum. Kleine Info anbei Lachen Lachen
Bei der badischen Gebietsweinprämierung des Jahrgangs 2009 haben 2586 Weine goldene oder silbernen Medaillen erhalten. 100 Sekte wurden zudem prämiert.
Man muß mit steigenden Preisen rechnen. . Der Grund: Die Traubenernte ist nicht nur in Baden deutlich eingebrochen, auch in ganz Deutschland und Europa ist sie kleiner als gewohnt. In Deutschland ging sie auf sieben Millionen Hektoliter zurück, üblich sind zehn bis elf Millionen Hektoliter. Als Ursache gilt der weitgehend verregnete Sommer in diesem Jahr.

In Baden bleibt die Mostmenge unter 70 Hektoliter pro Hektar. Das ist seit 1985 die kleinste Ernte. Weinreserven aus den vergangenen Jahren gebe es nicht, . Der Geschäftsführer des Verbandes, Peter Wohlfahrt, riet, die Praxis zu überdenken, die Weine möglichst jung zu verkaufen. Einigen Weißweinen und vor allem auch Rotweinen würde es nicht schaden, wenn sie etwas später auf den Markt kämen.

Es gibt Zweifel, ob die gestiegenen Kosten mit höheren Preisen aufgefangen werden können. In den vergangenen Jahren sei das der badischen Weinwirtschaft nicht gelungen. Ein Trost für Winzer wie Weinfreunde: Die Weinqualität wird gut bis sehr gut sein. Lachen

Gut bis sehr gut sind die Weine, die am Freitag in Offenburg bei der Gebietsweinprämierung des badischen Weinbauverbands ausgezeichnet werden. 123 Betriebe haben 2838 Weine angestellt, die bei sieben Terminen verkostet wurden. Mit goldenen oder silbernen Medaillen versehen wurden 2586 Weine. Das sind etwas über neun Prozent des badischen Weins, also zehn Millionen Liter. Außerdem wurden 100 Sekte prämiert. Zum siebten Mal wurden auch die Top-Ten-Weine in den Kategorien Rot-trocken, Weiß-trocken und Edelsüß ermittelt. Dabei fällt vor allem auf, dass sieben der zehn roten Weine von zwei Betrieben kommen: der Winzergenossenschaft Sasbach und dem Weingut Schwörer in Durbach.

Der Betrieb, der die meisten Punkte erhielt, wird mit dem Ehrenpreis des Badischen Weinbauverbandes ausgezeichnet. In diesem Jahr ist das die Durbacher Winzergenossenschaft. Darüber hinaus werden die besten Betriebe in den einzelnen Weinbaubereichen Badens mit Ehrenpreisen versehen. Das sind am Bodensee der Winzerverein Hagnau, im Markgräflerland die Winzergenossenschaft (WG) Laufen, im Kaiserstuhl die WGs Oberbergen, Sasbach und Jechtingen, am Tuniberg das Weingut Alfred Hercher in Waltershofen, im Breisgau das Weingut Siegfried und Georg Moosmann in Waldkirch-Buchholz, in der Ortenau die WGs in Durbach und Rammersweier sowie die Weingüter Schwörer, Andreas Männle und Andreas Laible, alle in Durbach, im Kraichgau die WG Weingarten, an der Badischen Bergstraße die WG Schriesheim und in Tauberfranken das Weingut Hubert Benz. Der Ehrenpreis für Sekt ging an die WG Buchholz-Sexau.

Von so vielen Preisen schwer gezeichnet grüßt ganz schwach
Gerwolf Lala

Der Dackelpreis geht an Otello vormals Guido von der Seewiese BOOOIINNNGG.... BOOOIINNNGG....

Wildzeit, noch einen badischen Rehrücken als Zugabe OH TANNE...
8 Personen

1 Rehrücken enthäuten
3/4 l badischer Rotwein
1 Zwiebel schneiden
10 Wacholderbeeren
10 Pfefferkörner
6 Scheiben frischer Speck
Salz
Pfeffer
60 g heiße Butter
3/8 l Wildfond
1 Tasse saure Sahne
4 gekochte Birnen
Johannisbeergelee


Rehrücken in Wein mit der Zwiebel, 4 zerdrückte Wacholderbeeren und den Pfefferkörnern über Nacht marinieren. Dann abtrocknen und auf beiden Seiten entlang dem Rückenknochen einschneiden. Die Hälfte des Speckes in Streifen schneiden, in 4 zerdrückten Wacholderbeeren wälzen und in die Einschnitte stecken. Rücken mit restlichen zerdrückten Wacholderbeeren, Salz und Pfeffer bestreuen; Gewürze eindrücken und 1 Stunde wirken lassen. Rehrücken in eine flache Form setzen, mit der heißen Butter übergießen und in den auf 250 °C vorgeheizten Ofen schieben. Nach 5 Minuten die Hitze auf 190 °C verringern, restliche Speckscheiben auflegen und weitere 30 Minuten garen. Dabei mehrmals mit Bratfond übergießen. Rehrücken herausnehmen und etwa 10 Minuten in Alufolie warm halten. Bratensatz mit wenig Marinadenwein loskochen und zusammen mit dem Wildfond und der Sahne verrühren. Abschmecken, Fleisch in zwei Stränge vom Rückgrat und den Rippen losschneiden, schräg in dicke Scheiben tranchieren, die wieder auf den Rücken gesetzt werden. Mit gekochten Birnenhälften umlegen, die an Stelle des ausgestochenen Kernhauses mit Gelee gefüllt sind. Dazu reicht man in Butter gedünstete Pfifferlinge und Spätzle oder Kartoffelkroketten. wo bleibt das ... wo bleibt das ...
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Vom 10.11.2010 14:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

susa_  Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
45.635 Beiträge (ø12,07/Tag)
Das grenzt ja an Schwerstarbeit Na!, und bei der Goldenen Kammerpreismünze denke ich, dass die doch eher ein wenig inflationär verliehen wird Na!. Dafür klingt der Rerücken aber sehr verführerisch.

lg
susa


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We live in an age when unnecessary things are our only necessities. (Oscar Wilde)
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Vom 10.11.2010 15:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

gerwolf Chefkoch


Mitglied seit 11.10.2006
4.255 Beiträge (ø2,07/Tag)
Contra-Re-Bock Lachen Lachen
LG
Gerwolf
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Vom 10.11.2010 15:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

susa_  Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
45.635 Beiträge (ø12,07/Tag)
*PÖH* Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen



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Vom 10.11.2010 15:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

gerwolf Chefkoch


Mitglied seit 11.10.2006
4.255 Beiträge (ø2,07/Tag)
BOOOIINNNGG.... Küsschen
100% Nero D´Avola
wunderbares Weinchen. Kirsche, Pflaume, ätherische Noten, schöner langer Nachhall~ 22€

Versöhnungsetikett für Susa

LG
Gerwolf

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Vom 10.11.2010 18:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

gottfriedstutz  Suppenkoch


Mitglied seit 10.06.2006
1.502 Beiträge (ø0,69/Tag)
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Moin,

der Gerwolf tut wieder so, als gäbe es nur badischen Rehrücken. Auch schwäbische können entzücken Na! :

\"\"

Dazu ein Herbst im Park 2006 (Adelmann, Württemberg), ohne Kammerpreismünze aber schon mal richtig gut!

Gruß
Gottfried YES MAN


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"Denken ist die Arbeit des Intellekts, träumen sein Vergnügen.“ (Victor Hugo)
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Vom 10.11.2010 20:24 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

14faber06 Suppenkoch


Mitglied seit 17.05.2009
675 Beiträge (ø0,61/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo gerwolf,

gibt es auch eine Statistik oder zumindest eine Schätzung, wieviele Winzer mit wievielen exzellenten Weinen sich an der Kammerprinzmeisenjagd nicht beteiligen, wiel sie mit den Prämierten nicht in einen Topf geworfen werden wollen? Weiter nördlich und links vom Rhein ist solches Verhalten seit Jahrzehnten bei Insidern ein zunehmend wichtigerer Indikator für beste Qualität. Nach der Probe von rund 200 Goldenen kann ich das wieder nur bestätigen. Die Prämierungsgeilheit der letzten Jahre ist eine Zumutung

meint
Faber
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Vom 10.11.2010 20:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

JordiTin  Sternekoch


Mitglied seit 06.06.2002
19.390 Beiträge (ø5,32/Tag)
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Hallo,

DICKUNDFETTUNTERSCHREIB.


Gruß

Tin


Wenn Katzen Pferde wären, könnte man die Bäume hoch reiten.
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Vom 10.11.2010 20:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

gerwolf Chefkoch


Mitglied seit 11.10.2006
4.255 Beiträge (ø2,07/Tag)
Es ist jedes Jahr dasselbe. WG sowieso 45 Medaillen ect. Welt zusammengebrochen Welt zusammengebrochen
Ich kaufe nicht nach diesen Kriterien.
Und immer doppelseitig in der Zeitung Lala
LG
Gerwolf
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Vom 11.11.2010 06:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

susa_  Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
45.635 Beiträge (ø12,07/Tag)
..... in der Zeitung, aber seltsamerweise niemals in Vinum, Falstaff etc. Na!

lg
susa



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We live in an age when unnecessary things are our only necessities. (Oscar Wilde)
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Vom 11.11.2010 07:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

charlycastello  Chefkoch


Mitglied seit 01.03.2010
10.966 Beiträge (ø13,42/Tag)
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@ susa - jetzt hab ich kapiert, was du meintest! Na! Na! Na!

Dass da so heftig geschoben wird, war mir nicht wirklich bewusst.

LG Ute



Ein Tag ohne zu lachen - ist ein verlorener Tag!
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