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Wein aus Geburtsjahr einlagern

Vom 27.10.2010 17:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

_ctr_ Tellerwäscher


Mitglied seit 27.10.2010
2 Beiträge (ø0/Tag)
Dazu gibt es ja schon verschiedene Themen hier, allerdings meist überregional und ohne konkrete Hinweise wie man dann am besten lagert, deswegen nochmal von vorn:

Wir würden gern aus dem Geburtsjahr unserer Tochter (2010) Wein aus der Region (Rheingau, am liebsten Hochheim wegen Nähe zum Geburtsort, Main-Taunus-Kreis) kaufen und einlagern. Dieser sollte zu besonderen Anlässen (Einschulung, große Familienfeiern, etc) getrunken werden können und wenn bis zum 18. Geburtstag noch ein paar Flaschen übrig bleiben und trinkbar sind, wäre dies auch nicht schlecht Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Zu meiner Schande muß ich aber zugeben, dass ich ich keine echte Ahnung von Weinen (und schon gar nicht deutschen) habe. Wir trinken zwar sehr gern Wein, aber bislang hauptsächlich aus der neuen Welt, meist Gegenden die wir schon selbst besucht haben. Dementsprechend ist mein Weinkühlschrank mit Kalifornischem Cabernet Sauvignon, Australischem Shiraz oder Sauvignon Blanc für den "Alltagsverzehr" gefüllt. Deswegen würde ich diesen Weinkühlschrank auch nur ungern für die Lagerung nutzen, erstens viel zu klein für die geplante Menge und was ich sonst immer so "vorrätig" habe und zweitens sicher auch nicht für diese langen Zeiträume geeignet (zwar gut temperiert und vielleicht stimmt auch die Luftfeuchtigkeit, aber spätestens bei der Helligkeit scheidet er wohl aus).

Nun habe ich mal geguckt was in Hochheim so angebaut wird und bin auf vornehmlich Riesling und Spätburgunder getroffen. Nach ersten Recherchen wohl nicht unbedingt die schlechtesten Kandidaten für lange Lagerung. Wobei wohl eher die (süßen?) Spätlesen lange lagerfähig sind, das trifft aber nicht unbedingt unseren Geschmack...

In einem Thread hier habe ich auch gelesen, dass es im Rheingau durchaus üblich ist, Wein aus dem Geburtsjahrgang des Kindes einzulagern, heißt das die Weingüter bieten auch an, dass man den Wein dort "liegenlassen" kann? Zu Hause kann ich wie schon beschrieben nur schlecht für optimale Bedingungen sorgen (kein Keller, Dachboden nicht gedämmt -> starke Temp-Schwankungen).

Wann kauft/bestellt man denn am besten einen Wein aus einem jungen Jahrgang? Ich kann mir vorstellen, das Winzer über Vorbestellungen nur glücklich sein können, da sie dann Planungssicherheit haben, aber ist das auch üblich?



Viele Fragen und ich hoffe viele Antworten/Tips Lächeln
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Vom 27.10.2010 18:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cantate Hendlgriller


Mitglied seit 19.09.2007
1.695 Beiträge (ø0,99/Tag)
Wir sind damals zum Winzer hin und haben ihm das genauso gesagt *Wein, der lange Jahre bis Jahrzehnte halten soll*
Ein ordentlicher Winzer sollte dich da beraten und dir das Richtige anbieten können.
Die Weine unsrer Kinder wurden zum ersten Mal zur Konfirmation geöffnet und dann zum 18. Geburtstag, weitere Flaschen liegen noch (Hochzeit? Diplom?.....). Wir waren jeweils bei allen sehr positiv überrascht, wie jung und frisch die Weine nach so langer Zeit noch schmecken, obwohl die bei uns auch nur im Keller liegen.
Also trau dich! Einfach hin zum Winzer deines Vertrauens, vielleicht vorher einen Termin vereinbaren, damit er auch wirklich Zeit hat?
Allerdings würd ich bis ins Frühjahr hinein warten, dann sind die Weine abgefüllt und schon besser zu erkennen was draus wird.
lg Cantate
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Vom 27.10.2010 19:09 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sanamone Kaltmamsell


Mitglied seit 22.06.2006
1.210 Beiträge (ø0,56/Tag)
Hallo,

ich hänge mich mal hier dran... Wir suchen auch Wein aus den Geburtsjahrgängen unserer Kinder (2009 und 2010). Am liebsten hätten wir einen Württemberger - weil wir derzeit dort wohnen YES MAN Falls es also Tipps für uns gibt (gerne auch Winzer betreffend, hier auch noch gerne aus dem Remstal, da das die nächste Weingegend von uns aus gesehen ist) würden wir uns freuen.

LG,
Sanamone
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Vom 27.10.2010 20:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Swabe Tellerwäscher


Mitglied seit 15.02.2007
15 Beiträge (ø0,01/Tag)
@ctr

Ich würde mal mit Künstler, Hochheim sprechen. Empfehlenswert wäre das Gespräch erst nach dem " Hochheimer Markt ",
da dann wieder etwas Ruhe eingekehrt ist.

@ Sanamone

Ich habe höchste Bedenken für einen Württemberger mit der evtl. langen Lagerzeit. Die Weingüter Aldinger, Schnaitmann
und die Fellbacher Weingärtner liegen sehr dicht beieinander. Fragen kostet ja noch nichts. Die Weingärtner haben hin und wieder einen Eiswein gekeltert ( Aldinger, Schnaitmann in 2009 auch ), vielleicht ist dies eine Möglichkeit.

In Korb gibt es noch das kleine WG Albrecht Schwegler ( etwas Hochpreisig ) wo auch noch eine Nachfrage evtl. lohnenswert ist.
Ellwanger in Winterbach fällt mir auch noch ein.

Gruß
Swabe
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Vom 27.10.2010 20:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sanamone Kaltmamsell


Mitglied seit 22.06.2006
1.210 Beiträge (ø0,56/Tag)
Hallo Swabe,

ja, diese Bedenken hatten wir auch schon na dann... Es wäre halt nett, wenn es nicht geht, dann weichen wir natürlich auch auf eine andere Region aus... Aldinger, Schnaitmann und die Fellbacher kennen wir sogar schon, da können wir beim nächsten Besuch mal anfragen.

Vor Eiswein graut mir ja immer, aber für diesen speziellen Fall ist das vielleicht eine gute Lösung... Und da müssen wir für die Konfirmation auch nicht so viel einlagern YES MAN

LG,
Sanamone
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Vom 28.10.2010 09:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

gerwolf Chefkoch


Mitglied seit 11.10.2006
4.255 Beiträge (ø2,07/Tag)
Sanamone,
Weingut Beurer aus Stetten im Remstal habe ich bei den Weihnachtsdegus bei Ziereisen kennengelernt.
Die Riesling-Auslesen, Spätlesen, Eiswein müßten lange halten.
Die Trollingerflasche hält sicher auch- auch der Inhalt Wichtige Frage Lachen Lachen Lachen
LG
Gerwolf
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Vom 28.10.2010 15:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Trollmann Kaltmamsell


Mitglied seit 15.06.2007
1.053 Beiträge (ø0,58/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallole,

bei den Württembergern würde ich noch den Namen "Wörwag" (bei Stuttgart) in die Diskussion werfen.

lg
Trollmann
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Vom 28.10.2010 21:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

MatthiasH Hendlgriller


Mitglied seit 16.09.2004
2.799 Beiträge (ø1/Tag)
Offen gestanden fände ich es etwas gemein, den Kindern die Weine aus dem Geburtsjahrgang zur Einschulung oder Kommunion wegzutrinken, während sie noch zuschauen müssen Na! Aber 6-8 Jahre dürften die besseren Qualitäten der genannten Winzer wohl halten.

Aber mal abgesehen von den Süßweinen, dürfte es ziemlich schwierig sein einen Riesling oder Spätburgunder zu finden, der zumindest mit einer hohen Wahrscheinlichkeit am 18. Geburtstag des Sprößlings noch Spaß macht. Es sei denn, man findet an Riesling mit Firnnoten Gefallen. Das dürfte aber nicht soooo vielen Leuten liegen.

Wir haben am 18. Geburtstag mit einer gewissen Nostalgie und ohne viel Spaß an Rieslingen genippt und dann in großen Zügen einen Bordeaux aus der Magnum genossen Lachen

Viele Grüße
Matthias


._____________________________________________________________
I can certainly see that you know your wine. Most of the guests who stay here wouldn't know the difference between Bordeaux and Claret.
Basil Fawlty
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Vom 29.10.2010 09:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Marwe71 Suppenkoch


Mitglied seit 29.11.2006
1.041 Beiträge (ø0,52/Tag)
Schließe mich Matthias an, zumal 2010 in Deutschland wohl ein eher durchwachsener Jahrgang sein wird - ob da lagerfähige Weine rauskommen, insbesondere bei den trockenen, wage ich zu bezweifeln. Mit einer ordentlichen Auslese sollte man aber durchaus auf der sicheren Seite sein - ich hatte letztes Jahr eine phänomenale Mosel-Auslese aus meinem Geburtsjahr, aber das war eben auch einer der besten Jahrgänge in D überhaupt YES MAN

Viele Grüße
Markus
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Vom 29.10.2010 15:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Montsant Hendlgriller


Mitglied seit 19.02.2006
2.216 Beiträge (ø0,97/Tag)
So isses ... !

Was soll da noch drüber kommen?


Freitach!
Monti
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Vom 31.10.2010 11:39 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Rinquinquin Kaltmamsell


Mitglied seit 16.10.2008
402 Beiträge (ø0,31/Tag)
Ich verstehe einfach nicht, wo dabei der Hintergedanke ist, für die Nachkommen Weinflaschen aus dem Geburtsjahrgang zu bunkern. Bis die nachfolgende Generation in dem Alter ist, die Weine zu wirklich zu schätzen (wenn die Weine es denn wert sind), sind sie längst weggetrunken. Ich finde, selbst ein Dreissigjähriger ist im Normalfall noch nicht so weit, einen guten Wein seines Geburtsjahres richtig zu würdigen. In dem Alter fängt das Interesse an Wein doch erst langsam an zu erwachen.

Aber lasst Euch von meinen Gedanken nicht zu sehr irritieren, es ist einfach egal, welche "Erinnerungsstücke" Ihr für Eure Nachkommen ins Auge fasst, sie werden vermutlich nie den Anklang finden, den Ihr Euch vorgestellt habt.

Gruss von Rinquinquin
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Vom 31.10.2010 12:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

_ctr_ Tellerwäscher


Mitglied seit 27.10.2010
2 Beiträge (ø0/Tag)
Wenn Du Dir die Mühe gemacht hättest den Artikel zu lesen, wärst Du evtl über folgenden Satz gestolpert:
Dieser sollte zu besonderen Anlässen (Einschulung, große Familienfeiern, etc) getrunken werden können und wenn bis zum 18. Geburtstag noch ein paar Flaschen übrig bleiben und trinkbar sind, wäre dies auch nicht schlecht.

Der Wein soll also nicht dem Kinde geschenkt werden, sondern von uns, bzw der restlichen Familie zu entsprechenden Feiern getrunken werden...
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Vom 01.11.2010 11:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cantate Hendlgriller


Mitglied seit 19.09.2007
1.695 Beiträge (ø0,99/Tag)
Dazu kann ich nur sagen: zur Konfirmation ja, stimme ich zu! Da ist der Wein wirklich mehr für die Familie und nicht für das *Kind*, der Jugendliche kann in diesem Alter noch nichts mit Wein anfangen und die Geschichten *ja damals....* sind ihm/ihr eher peinlich.
Aber schon zum 18. Geburtstag sieht das ganz anders aus, dann wird sowohl der Wein als auch die *Vorsorge* der Eltern gewürdigt, und so auch zum Abi, da honorieren sogar die Freunde das Unternehmen *schade, dass meine Eltern das damals nicht gemacht hatten*
(Zu weiteren Anlässen kann ich noch kein statement abgeben Na! )
lg Cantate
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Vom 01.11.2010 13:35 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sanamone Kaltmamsell


Mitglied seit 22.06.2006
1.210 Beiträge (ø0,56/Tag)
Hallo Rinquinquin,

wir wollen das machen, weil unsere Eltern es auch bereits getan haben. Ich komme aus einer Weingegend, unsere Familie hat einen Weinberg und von daher war der Bezug bei mir bereits vor meinem 30. Geburtstag da und ich konnte es durchaus schätzen. Natürlich hoffe ich, dass ich mich (nicht nur) in Bezug auf Wein auch jenseits der dreißig noch weiter entwickeln werde... Aber soll man bis zum 30. Geburtstag nur Plörre trinken? Ich glaube, damit zögert man das Verständnis für einen ordentlichen Wein doch nur nach hinten raus...

Unabhängig davon, natürlich weiß ich nicht, ob meine Kinder den Wein dann schätzen werden - aber zumindest wir Eltern werden uns daran erfreuen können YES MAN
Grüße,
Sanamone
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Vom 01.11.2010 13:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sanamone Kaltmamsell


Mitglied seit 22.06.2006
1.210 Beiträge (ø0,56/Tag)
Hallo,

wir werden jetzt übrigens wohl tatsächlich nach einem Eiswein aus der Region ausschau halten (Danke für die Tipps! Ich werde wohl demnächst Kontakt zu Hans Haidle (Weingut Karl H.) und Jochen Beurer aufnehmen... Mal sehen, was die beiden mir raten). Ergänzend dazu werden wir uns wohl bei den Franzosen umsehen und auf die Regionalität pfeifen Na!

LG,
Sanamone
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