Gewinnspanne bei Wein !?
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![]() Mitglied seit 21.10.2010 |
ich würde mal gerne wissen wie die Gewinnspanne beim Weinhändler an der "Ecke" ist. Wenn ich dort eine Fitou oder einen Madiran kaufe. So zwischen 8 und 15 Euro. Was bezahlt der Händler dann dafür? Natürlich ist mir klar das es davon abhängt in welchen Mengen er einkauft. Kann mann sagen er schlägt 100 % auf den Einkaufspreis? Gruß timo123 |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
nein, ganz sicher nicht
________________________________________________________________________ We live in an age when unnecessary things are our only necessities. (Oscar Wilde) |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
Ich schätze für die billigen Weine (bis 10.-) 1-2€
Für Teurere natürlich mehr - kommt natürlich auch auf die Menge an, die er kauft. Im Endeffekt macht wird er sein Geld über die Menge machen. ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
à propos Gewinnspanne, die durchschnittliche Gewinnspanne im LEH liegt bei etwa einem Prozent, vielleicht liegt sie beim Wein bisschen höher, aber wenn ich sehe, wie viele kleine Weinhändler noch einen Nebenjob haben bzw. den Weinhandel als Nebenjob betreiben, dann kann das schon hinkommen. Was der TE meint, ist wahrscheinlich die Handelsspanne.
lg susa ________________________________________________________________________ We live in an age when unnecessary things are our only necessities. (Oscar Wilde) |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
Ich kenn es nur von einem Resto, und dort nur von einigen Weinen: dort war der EK-Preis beim Winzer 1/3 des VK-Preises im Resto bei Weinen bis ca.30 Euro VK-Preis. In höheren Preisregionen glichen sich EK- und VK-Preis sukzessive an, eine Flasche die den Gast 50 Euro kostete war im EK ab Winzer für 30 Euro zu haben. Weiß nur grad nicht ob dem TE das weiterhilft. Gruß, Nick ![]()
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Restaurantpreise sind ja nun eine ganz andere Baustelle, da bezahlst Du ja auch für ein Glas Bier so viel wie anderenorts für zwei Flaschen, da ist kein Vergleich. Und der EK für Menschen beim Winzer ist ein anderer als die Abgabepreise an den Handel oder Großhandel.
Mich interessiert ja immer, warum jemand so was wissen will. lg susa ________________________________________________________________________ We live in an age when unnecessary things are our only necessities. (Oscar Wilde) |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
ich will ja niemanden nahetreten, aber bei so einer frage denke ich immer, ob der Betreffende sich nicht denkt: Ach, die Händler, die verdienen so viel daran, den Wein krieg ich doch woanders viel billiger. Wäre das eine professionelle Frage (einen angehenden Weinhändler würde das schon interessieren), so würde ich so eine Frage hier nicht einfach so stellen. Im Forum sind ja fast keine Händler unterwegs und wenn, dann werden solche Fragen auch nicht öffentlich disskutiert. ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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![]() Mitglied seit 10.06.2006 |
Gerhard ich glaube Du hast Recht!
Allerdings kann man mit „Direktkauf“ kein Schnäppchen machen. Die Händler haben meist ähnlich Preise wie die Direktverkaufpreise der Winzer; nur dass der Händler eben einen Händlernachlass erhält. Beim Bruder Jacob wurde mir schon von Frankreichreisenden berichtet, dass die Preise ab Werk dort manchmal sogar höher sind. Außerdem geben manche Erzeuger überhaupt keine Weine an den Endverbraucher ab. Gruß Gottfried _____________________________________________________________ "Ist er dafür oder dagegen?“ „Dagegen natürlich! Ist doch Vegetarier“ (Frau F) |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Das stimmt manchmal aber längst nicht immer. Ein Händlernachlass wird in Frankreich bei mittleren bis hochwertigen Weinen meist nicht gewährt. Die MWSt muß der Händler nicht bezahlen und da gibt es dann Möglichkeiten. Wird der sogenannte erzwungene Lieferantenrabatt angewendet, d.h. verspätete Zahlung, wird der Händler glatt aus der Kundenliste gestrichen, wenn er nicht zu den ganz wichtigen gehört. Einige Beispiele zu Händlerpreisen und Vor-Ort-Einkaufspreisen für Weine aus 2007: Clos du Caillou, La Réserve 79,50 / 55.- Clos des Papes 89.- / 43.- Da gibt es natürlich auch Ausreißer, wo die Händler nur einen geringen Aufschlag gegenüber dem Winzerpreis haben, das ist bei hochwertigen Weinen aber eher selten. Es lohnt sich immer noch, große Weine vor Ort zu kaufen, das <10.- Segment ist dabei nicht von Interesse, dafür ist der Sprit zu teuer. Gruß, Grenache |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
Es ist auch oft so, dass sie von dem Segment einiges kaufen müssen um überhaupt das Hochwertigere zu kriegen. ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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