Hallo an alle Gastronomen. Erbitte Hilfe bei einem Aperetiv und begleitenden Wein bei einem Menü
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![]() Mitglied seit 10.06.2002 |
Ich stehe ein wenig auf dem Schlauch. Für ein 5-Gänge-Menü zum mitkochen für die Gäste benötige ich noch einen beleitenden Wein und ein Aperetiv. Es sind 25-30 Teilnehmer. Kochtechnisch zwischen Anfänger und gutem Hoppykoch anzzusiedeln . Alle wollen was erleben und einen schnellen Erfolg haben. Die Getränke sollten am besten aus der Flasche kommen ... ohne noch etwas mixen zu müssen. Hier das Menü in Kurzfassung: Kalbsrücken mit getrockneten Tomaten ,Himmbeervinaigrette * Fenchelcremesuppe mit geräuchertem Lachs * gebratenes Fischfilet (Dorsch oder Zander) mit Zwiebel-Honigmarmelade * Straußenfilet, Wirsing, junge Kartoffeln * Schokomousse mit Chili Als Wein hatte ich mir schon einen Rosé ht gedacht. Ist zwar etwas einfallslos , aber würde zu den Einzelkomponenten passen. Beim Aperetiv bin ich ganz aufgeschmissen. Es soll schon was besonderes sein. Aber auch jedem gefallen und schmecken. Mixen fällt auch flach da icgh dafür keine Möglichkeit habe und auf die Zeit achten muß. Würde mich echt freuen interessante Ideen von euch zu bekommen. Danke und schöne Grüße |
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![]() Mitglied seit 25.07.2006 |
Hallo,
bin zwar kein Gastronom, aber ich frage mich, ob Du nicht einen Weinhändler hast, der Dich hier beraten kann? Den Rose sehe ich bei keinem der Gänge. Grundsätzlich fände ich es schön, wenn Du deutsche Winzer bevorzugst, da ich der Meinung bin, daß wir uns in dem Bereich nicht verstecken müssen. Und ökologisch ist es sowieso sinnvoller. Deshalb würde ich an Deiner Stelle zum Apero ganz schlicht einen sehr guten deutschen Winzersekt reichen. Kalbsrücken und Fischfilet könnten gut mit Riesling, Weißburgunder oder Grauburgunder ergänzt sind. Nach der strengen Lehre gibt es zur Suppe keinen Wein. Und zum Straußenfilet einen schönen Roten aus der Pfalz - da gibt es ein reichliches Angebot. Beim Dessert kannst Du auch auf den Wein verzichten, ansonsten findet sich da sicher eine schöne Beerenauslese von Mosel, Nahe oder Pfalz. Kannst Du nicht mal schreiben, welche Erfahrungen bzw. Vorräte Du im Weinkeller hast? lg bushc Eine Weisheit der Dakota-Indianer besagt: Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab. |
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![]() Mitglied seit 10.06.2002 |
Noch eine kleine Ergängung:
beim begleitenden Wein soll es nur eine Sorte für alle Gänge geben. Das entspannt die Tischsituation und auch die Börse. |
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![]() Mitglied seit 07.07.2008 |
Bonsoir,
nur ein Wein ? Ziemlich langweilig… dann ein langweiliger Vorschlag…Champagner oder ein guenstigeres Aequivalent und als Aperitif Kir Royal… LG Ornellaia |
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![]() Mitglied seit 25.07.2006 |
Nur ein Wein finde ich nicht gut, da das Menü zumindest nach
Weiß und Rot verlangt. lg bushc Eine Weisheit der Dakota-Indianer besagt: Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab. |
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![]() Mitglied seit 20.04.2008 |
also klassisch gehts weintechnisch von leicht nach schwer... ob jetzt zur suppe n wein kann ich mich echt nimmer erinnern wie das genau war.
fürs desssert fände ich einfach einen espresso super. mit dem schoko und chilli is des doch ein traum. Wenns wein sein muss dann doch mal echt n Eiswein. is natürlich nicht ganz billig aber mit ner herben schokolade im mousse kommt die süße bestimmt gut |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Moin
wenn Du wirklich nur einen einzigen Wein zu diesem Essen geben willst, ist es vollkommen egal was für einen, denn einen der zu allem passt und auch noch gut passt, gibt es nicht. In jedem Fall würde ich einen Weißwein bevorzugen, weil Rotweinessen geht eher mit Weißwein als Weißweinessen mit Rotwein. Und dann nimm keinen allzu ausdrucksstarken, also einen einfachen Gutsriesling oder eine Weißweincuvée. lg susa ________________________________________________________________________ Wine lovers are good looking, intelligent, sexy and healthy! Hugh Johnson |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Wie im Eingangsposting gefordert, sollen doch nur die Gastronomen angesprochen sein, die nur einen begleitenden Wein dazu empfehlen können.
Die machen sowas notfalls mit Dornfelder, auch als Apéritiv: eisgekühlt, vielleicht mit den Resten der Vorwoche hinter dem Tresen gemixt. Gruß, Grenache |
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![]() Mitglied seit 05.09.2008 |
Grenache,
das hört sich doch super an, und auch noch billig lg boss |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
In Anlehnung an den Kir médocain (Merlot mit Johannisbeerlikör) vielleicht Kir Hesse-Rhénanien (Dornfelder mit Aufgesetztem)
postfreitägliche Grüße susa ________________________________________________________________________ Wine lovers are good looking, intelligent, sexy and healthy! Hugh Johnson |
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![]() Mitglied seit 27.12.2009 |
hallöchen,
als Aperetiv würde ich einen Martini reichen, oder vielleicht auch einen Sherry. Als Begleitenden Wein sollte es zumindest 2 Sorten geben. Einen leichten Riesling und einen Rotwein Shiraz / Cabernet Sauvignon. lg hofa |
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![]() Mitglied seit 10.06.2002 |
Hallo Leute.
Als Gastronomen können sich natürlich auch alle die angesprochen fühlen die sich in diesem Bereich gut auskennen und was vom Gäste bewirten verstehen. "Hobbygastrononen" haben oft mehr auf der Kirsche als die lieben Kollegen die nur ihren Job machen des Geldes wegen. Sorry also. Wollte niemanden auf die Füße treten. Es ist natürlich richtig. Ein Wein ist langweilig. Zur Erklärung : Es ist so eine Art Dankeschönkochen für spezielle Leute die sich um unsere Haus kümmern und verdient gemacht haben. Das Haus ist eine Spezialpflegeeinrichtung in der unter anderem auch alkoholbedingte Krankheiten behandelt werden. Genau aus diesem Grund habe ich nicht einen Tropfen Alkohol im Haus. Alle Reste werden nächsten Tag "entsorgt"!!! Die Sache mit dem Riesling zum Essen finde ich nicht schlecht. Oder als Apetetiv ein Rieslingsekt? und dann aber noch einen schönen leichten Wein. |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
warum in einer Einrichtung mit Suchtkranken bzw. alkoholbedingten Krankheiten Alk ausgeschenkt werde soll habt ihr sicherlich hinterfragt!? Finde ich eine coole Motiation für die Angehörigen. gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich möchte gwexens Einlassung aufgreifen, denn Deine Argumentation erscheint mir nicht logisch. Entweder man verzichtet unter diesen Umständen komplett auf Wein (sprich Alkohol) oder man hat gute Gründe, es nicht zu tun. Wenn man sich nun entscheidet, Wein zum Essen zu reichen, dann kann er doch auch genausogut richtig zum Essen passen, denn wo ist der Unterschied ob Du zB 12 Flaschen Riesling oder 6 Flaschen Riesling und 6 Flaschen Blauburgunder kaufst?
lg susa ________________________________________________________________________ Wine lovers are good looking, intelligent, sexy and healthy! Hugh Johnson |
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![]() Mitglied seit 10.06.2002 |
Die Gäste sind KEINE Angehörigen und ganz sicher KEINE Bewohner. Die Bewohner bekommen davon natürlich auch nichts mit. Da hätte ich ja meine liebe Not un driesen Probleme !!!
Das sind Leute vom Förderverein und so... . |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
selbst in diesem Fall würde ich keinen Alk ausschenken um diese Leute zu sensibilisieren! Aber das weisst du sicher besser als ich. gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 09.08.2005 |
Moin,
zum Aperitiv Aperol mit Sekt/Prosecco oder einen leichten Weißwein mit einem Schuß Picon. Zum dem Essen nur einen durchgehenden Wein halte ich für kaum durchhaltbar, aber das wurde ja schon beschrieben. Und ich hoffe, daß das Essen nicht in der unterstützten Einrichtung stattfindet, schon aus Rücksicht auf die Bewohner. LG theater ___________________________________________ Eingeladen macht nicht dick (L.B.) |
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![]() Mitglied seit 05.09.2008 |
mhmm
dann ist es ja wurscht, wieviel Flaschen bzw Sorten du kauft, wenn du sie nur einmalig benötigst( wie Susa schon schrieb). Wenn du dann nur eine Sorte kaufst, ist das doch nur bequemlichkeit,oder?? lg boss |
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![]() Mitglied seit 10.06.2002 |
Bequemlichkeit und so würde ich das nicht nennen.
Versuche natürlich auf Kommision zu kaufen. Anbruchkarton kann ich nicht mehr retounieren. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Das Risiko ist doch lediglich, dann zwei Anbruchkartons zu haben anstatt eines einzigen.
Ich denke, das ist immer noch besser, als ein Dankeschönessen zu geben, bei dem so offensichtlich geknausert wird. Außerdem bedenke auch, dass es sowohl Leute gibt, die keinen Rotwein mögen/vertragen als umgekehrt, schon deswegen solltest Du wenigstens einen Weißwein und einen Rotwein anbieten. Übrigens wirst Du neben unangebrochenen Flaschen auch noch jede Menge angebrochene übrig halten, so genau kann der Service das nicht timen, dass immer nur genau so viel Flaschen geöffnet werden, wie auch wirklich geleert werden. lg susa ________________________________________________________________________ Wine lovers are good looking, intelligent, sexy and healthy! Hugh Johnson |
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![]() Mitglied seit 05.09.2008 |
Grüße
zu Not, wenn es unbedingt sein muß, kann man den angebrochenen Karton auch selber trinken lg boss |
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![]() Mitglied seit 26.05.2006 |
Hallo,
ich bin zwar weder Gastronomin noch Weinexpertin, aber ich wollte zu dem Thema Riesling nochmal kurz meine paar Pence dazu werfen: Riesling ist meines Erachtens nicht unbedingt eine gute Wahl für so ein Menü, da der ja meist recht säurehaltig ist und ich mir den insofern zu einigen der Gänge gar nicht vorstellen kann. Weiterhin kenne ich in meinem Bekanntenkreis (fast alles Weintrinker) ziemlich viele Leute, die höchstens mal ein Glas Riesling trinken, zu einem Gang, weil er ihnen zu Säurelastig ist. Insofern würde ich, wenn Du schon nur eine Weinsorte anbieten willst, etwas milderes nehmen. (Oder etwas kräftigeres, was trotzdem mild ist, also voller Geschmack, satte Farbe, Schlieren am Glas. Als Aperitiv würde ich auch zu einem schönen Winzersekt tendieren, oder vielleicht einen Noilly Prat, oder sowas in der Richtung? Die moralische Frage musst Du Dir auf jeden Fall alleine beantworten. Ich fände es auch etwas seltsam, aber ich schätze mal, dass die Fördervereinsleute auch so Wein trinken, oder? Viele Grüße, Lalaithwen "Wenn Dein Pferd tot ist...- steig ab!" - altes, indianisches Sprichwort |
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