Wein des Tages 02.10.09
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Aber das ist erst heute abend. Ansonsten hat sich Herr susa fürs Wochenende zum Essen Daube gewünscht, dieses Mal werde ich mein alt bekanntes Rezept noch mit schwarzen Oliven servieren und dazu wird es einen Bandol geben. Herr susa hat sich mal wieder das Buch von Herrn Faure-Brac vorgenommen, weil er für einen Bandol einen würdigen Begleiter suchte. Und wenn nun schon genau der im Hause ist, denn Monsieur le meilleur sommelier du monde (allerdings eines schon etwas länger vergangenen Jahres, ich glaube er war der Amtsvorgänger von Herrn del Monego und der wurde das doch bereits im vergangenen Jahrhundert Unsere Bandols liegen genau so lange wie die Bordeaux im Keller und im Gegensatz zu einigen anderen Weinen, deren Lebensdauer wir doch zu optimistisch eingeschätzt haben, haben sie uns noch nie enttäuscht, sie waren jahrgangsbedingt mal mehr oder weniger komplex und aromatisch, aber sie waren immer noch im bestem Sinne des Wortes lebendig. 2000 Domaine de Terrebrune Bandol in Erinnerung hab ich den Wein als für einen Bandol sehr duftig, in der Nase Beeren und rote Früchte, am Gaumen straffes Kirscharoma und straffes Tannin, etwas erdig-mineralisch, Lorbeer, Kräuter und im Abgang eine feine Bitterschokoladennote. Ich vermute inzwischen werden die erdigen und schokoladigen Noten etwas hinzugewonnen haben, die Fruchtaromen treten wahrscheinlich in der Hintergrund, vielleich ein feines Trüffelaroma, bei den alten St. Annes gab es das immer. Morgen abend weiß ich mehr. Die Basisweine der Domaine kosten um die 25.00€, in besonderen Jahren wird eine Réserve erzeugt, die liegt preislich um die 45.00€. Prost! ________________________________________________________________________ It seemed the world was divided into good and bad people. The good ones slept better... while the bad ones seemed to enjoy the waking hours much more. (Woody Allen) |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Moin!
Grad schlag ich die Zeitung auf und wundere mich, warum das Teil so dick ist. Wochenendbeilage?? Achgöttchen, morgen ist ja Feiertach Und: heute ist Freitag! Die Idee von der Susa´schen Daube erinnert mich auch wieder an den Schmortopf-Thread und die Dornfelders in meinem Kochweinregal. Da könnte man doch ein paar Beinscheiben.... Und dazu vielleicht auch was südfranzösisches? Bandol und Provence ganz allgemein fehlt leider im Keller (warum eigentlich???), aber vielleicht´n Madiran? Ist 2003 schon (wieder) trinkbar? Oder lieber was von Giocanti, Côtes Catalanes (wird immer mehr zu meiner Lieblingsweinregion), da dürfte 2006 noch nicht ganz im Rückzug sein...? Ich liebe es, mir einen ganzen Tag Gedanken über das Abendessen machen zu können Viele Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
2003er Madiran, ich wär mutig und tät mal probieren.
welchen hast Du denn? ________________________________________________________________________ It seemed the world was divided into good and bad people. The good ones slept better... while the bad ones seemed to enjoy the waking hours much more. (Woody Allen) |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
2003er Madiran, ich wär mutig und tät mal probieren.
Vorsicht Monti, das iss 'ne Falle! Schönes Wochenende Matthias _____________________________________________________________ "You have perhaps heard the phrase that hell is other people?" "Yes, yes, of course." Death nodded: "In time you will learn that it is wrong." T.P. |
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![]() Mitglied seit 24.01.2006 |
Gerschmort wurde bei uns heute auch, Rehragù mit adeneuerschem Literspätburgunder. Herrliche Steinpilze drin. Kam gut. K.
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![]() Mitglied seit 23.11.2007 |
..es ist Freitag, da darf ich auch mal...
..bei Bandol ist bei mir immer ein Rosé auf dem Tisch - komisch - und M.susa krümmt sich bereits - gut, aber war heute mal wieder in Richtung Spanien unterwegs und dank eines Mitglieds dieses Forum, der mir zu dem entsprechenden Händler in der großen Stadt den Weg wies, habe ich auf Empfehlung einen PLÁCET aus dem Riocha erstanden, der morgen zu dem entsprechenden Mahl seine Aromen verströmen darf - ach ja, 2007 steht drauf... ..bin gespannt... Gruß pp |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
@Susa,
ich hab deinen Aufruf zum 'Babymord' zu spät gesehen, deswegen bin ich nicht in die Falle getappt... Es wäre ein 2003 Clos Basté von Philippe Mur gewesen, wurde es aber nicht, sondern die jugendhafte 2006 'Grande Cuvée' von Giocanti. Ich hab davon schon mal Anfang des Jahres berichtet; dunkelSTrot, fast schwarz, auch was die Fruchtaromen betrifft, etwas Garrigue, und viiieeeeeel schwarzblaue, tintig/lackige Mineralität. Wow, was für´n Wein! War perfekt zu den geschmorten Rinderbeinscheiben in Dornfelder (von dem man am Ende nix mehr geschmeckt hat dank viel Zeit, Gewürzen, etwas Balsamico und dem extra Schuss Portwein zum Schluss Während des Kochens gabs einen herrlich trinkanimierenden ( Schöne Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 29.11.2006 |
Meinen einzigen Bandol lasse ich noch im Keller - da müssen noch ein paar Minusgrade dazukommen, da es sich um einen 2001er Domaine La Suffrène, Cuvée Les Lauves, handelt. Der hat solide 16% - da muss es kälter werden.
Terrebrune kriege ich hier, sogar die Reserve 1999. Der Wein des Abends gestern war mal wieder ein Überflieger: Barbara Fores, Coma d'en Pou 2001, Terra Alta (Spanien) . Intensives Kirsch- und Holunderaroma, ewige Länge, einfach super. Die beste Gattin war hin und weg, und nach Monaten der weitgehenden alkoholischen Enthaltsamkeit vor allem weg Viele Grüße Markus |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Der Wein ist genial, genau auf dem Punkt, in der Nase viel intensiver geworden, und die schwarzen Oliven sind das Tüpfelchen auf dem I
und wenn jetzt die richtige Borussia noch gewinnt, dann haben wir einen perfect day ________________________________________________________________________ It seemed the world was divided into good and bad people. The good ones slept better... while the bad ones seemed to enjoy the waking hours much more. (Woody Allen) |
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![]() Mitglied seit 23.11.2007 |
Hallo,
eine kleine Nachbemerkung zu meinem Posting vom 2.10.: Es war ein >Bodegas Palacio Remondo, Rioja Blanco PLÁCET, 2007< er war an dem Abend der erste Begleiter zu Involtini mit safranisiertem Blumenkohl und Bouillonkartoffeln an einer Pflaumen-Feigen Sauce. Als definitions ungeübter Weintrinker schicke ich vorweg, dass ich einige Flaschen nachkaufen werde, da sowohl die Holde mit ihren besser ausgeprägten Geschmacksnerven, als auch meine Wenigkeit als erstes meinten einen Duft von Honigmelonen und Limetten aufzunehmen. Wir hatten dann das Gefühl, dass der Wein zusätzlich noch den Geschmack von Pfirsichen frei setzte und einen langen, aber nicht säurelastigen Abgang hatte. Es war erstmal ein Testkauf, aber wie bereits angemerkt werden dieser Ersten noch einige Flaschen dieses hervorragenden Weines den Weg über unsere Geschmacksnerven folgen. Gut, die Flasche hatte auch mit 24€ ihren Preis, aber sie war jeden Cent wert. Gruß pp |
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