sommerliche Restposten - Teil III
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![]() Mitglied seit 21.06.2007 |
Eigentlich war zu den Steaks und Würstchen ein einfacher, süffiger (naja, fast schon saufiger...) Rosé aus dem Supermarkt (sic!) und Becks geplant. Aber irgendwie wurde der Abend immer länger und es kamen auch immer mehr Nachbarn. Plötzlich - oh Schreck - ging der Rosé aus. Mit so vielen Weintrinkern hatte ich nicht gerechnet. Also wurden aus Keller und Kühlschrank div. Schätzchen gehoben. Unter anderem musste einer meiner Restposten dran glauben, dabei war dieser Schluck für einen anderen Zeitpunkt geplant: Escherndorfer Lump, Sylvaner Kabinett trocken, von Horst Sauer. Ja, doch. War schön fruchtig, vordergründig Mirabellen und Aprikosen. Insgesamt hatte der Wein eine erstaunliche Restsüße. Schmelzig, fast schon ölig am Gaumen. Nachdem ich vor allem beim Grünen Veltiner gemosert hatte, dass er knalltrocken sei, hätte ich mir beim Escherndorfer Lump einen Husch mehr Säure als Kontrapunkt zur fruchtigen Üppigkeit gewünscht. Man kann's mir wohl nicht recht machen. Zur ganz späten Stunde gab's im kleinen Kreis dann noch als Absacker meinen heiß geliebten Cuveé "Tradition" von der Domaine Richeaume. Der geht immer. Selbst im Sommer. war ein schönes Fest. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo soßenbinder
danke für den Bericht. Bei uns geht das auch immer so zu; am End landen doch alle beim Wein und dann muss noch was aus dem Keller hoch. Ich hab nochmal den Viognier geholt, der ist immer eine Bank. ________________________________________________________________________ Einer Rebe und einer Geiß wird´s im August nie zu heiß! (Bauernregel) |
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![]() Mitglied seit 27.08.2007 |
tja, das sind wahrlich schreckliche Erfahrungen, aber wenn's gut für die Stimmung ist...
Den letzten Geburtstag von Madame PetiteFolle wollten wir in kleinem Kreis mit einem gemütlichen Sonntag-vormittag-Brunch feiern. Also hab ich ein paar Fläschchen Sekt kalt gestellt. Nun ja, nach 2 Stunden war der komplett weggesüppelt und ich musste notgedrungen meinen leckeren Cremant d'Alsace von Clement Klur g'schwind kühlen und öffnen. Von den 4 Flaschen, die ich MIR im Oktober vor Ort mitgenommen habe, wurden drei geleert Aber was soll ich sagen, meine Frau erwies sich als sehr nobel. Sagte doch tatsächlich danach, dass ich doch daran denken sollte, eine Bestellung bei Klur zu machen, schließlich wolle sie mir den Cremant ersetzen Ich freu mich schon auf den nächsten Geburtstag. Mal sehen, welches edle Tröpchen ich dann serviere Grüße PetitFou |
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![]() Mitglied seit 21.06.2007 |
Ach, so ein schöner Cremant steht auch auf meiner Unbedingt-mal-kennenlernen-Liste.
Clement Klur? Klingt, als wäre das eine gute Adresse? Leider hab dieses Jahr meinen Urlaub schon aufgebraucht - so ein paar herbstliche Tage im Elsass, das wärs. Muss wohl bis nächstes Jahr warten. Der Richeaume war übrigens von 2006. Vieeeel Kirsche, ordentlich Tannine und schöne Kräuternoten. Kraftvoll am Gaumen, mittellanger Abgang. Der schmeckt mir immer. Die Dame, die mir diesen Wein nahe gebracht hat, schwört ja auf den Cabernet Sauvignon aus dem Hause Hoesch. Hm, vielleicht probier ich den auch mal bei Gelegenheit. Allerdings, liebe susa, sind die Preise nicht gerade von Pappe. Da hast Du vollkommen recht. |
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![]() Mitglied seit 27.08.2007 |
Sossenbinder,
wir waren letzten Oktober im Elsass, rund um Colmar. EIN TRAUM!!! Hatten ein Gite de France in den Vogesen - und den ersten Schnee Clement Klur ist in Katzenthal, ca. 15 km von Colmar; ein Winzer der inzwischen komplett auf Biodynamik umgestellt hat. Sein Cremant de Clement ist einfach wunderbar //Link von Admin gelöscht// Grüße PetitFou |
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![]() Mitglied seit 21.06.2007 |
Danke sehr für den Tipp, Petifou.
Ich werde den Herrn Klur mit Deinen Infos wohl so finden. Gute Gewürztraminer stehen bei mir ganz oben auf der Lieblingswein-Liste. Und großzügige Degustation klingt nach einer Besuchspflicht... Salut, sosse |
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