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(Wein?)-Bücher in Restaurant?

Vom 18.08.2009 10:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sylviab Kaltmamsell


Mitglied seit 20.07.2007
1.391 Beiträge (ø0,78/Tag)
Hallo,
ich hätte mal eine Frage an Euch.
Wir waren vorige Woche gut essen und da fiel mir auf, dass in einem Sideboard mehrere dicke Bücher lagen (aber kein einziges mit dem Rücken nach vorn, so dass ich keinerlei Titel sehen konnte). Ich vermute mal, das sind vielleicht irgendwelche Weinverzeichnisse oder sowas in der Art, da sich an diesem Sideboard eigentlich nur der Sommelier aufgehalten hat. Benutzt wurden die Bücher während unseres Aufenthaltes nicht.

Was macht man denn mit diesen Büchern? Sind es überhaupt Weinverzeichnisse oder liege ich da völlig falsch? Wann kommen die in einem Restaurant zum Einsatz? Ich mein, der Sommelier wird doch wohl wissen, was er in seinem Keller hat?

Sorry, dass ich Euch mit dieser Frage belästige und mir nicht getraut habe, einfach den Sommelier zu fragen.

LG Sylvia
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Vom 18.08.2009 11:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

susa_  Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
45.635 Beiträge (ø12,07/Tag)
Ich könnte mir vorstellen, dass es die Weinkritiken von Parker etc. sind. Es gibt viele Leute, die so genannten Punkte oder Etikettentrinker mal als Negativbeispiel, die trinken einen Wein nur, wenn er mindestens 90 PP hat und wollen das im Zweifel gerne nachlesen. Da gibt es einige Häuser, die die entsprechenden Nachschlagewerke zur Hand haben.

Aber auch andere Menschen interessieren sich bei einem Wein, den sie vielleicht vorher nicht kannten, was die Kritiker so drüber geschrieben haben.

Die Kellerbücher sind wohl heute eher alle im PC des Unternehmens und viele gute Keller haben so viele Weine drin, da ist es verzeihlich, wenn der Sommelier mal nicht alle auf Anhieb erinnert (das passiert ja selbst mir hin und wieder ;)).

Vielleicht hatten diese Bücher aber auch gar nichts mit Wein zu tun.





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Nur garstige Weine können große Weine werden. Die schon schön geborenen sind verdächtig. (MS)


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Vom 18.08.2009 11:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

roemerle Chefkoch


Mitglied seit 29.07.2008
4.535 Beiträge (ø3,25/Tag)
Hallo,

in dem Restaurant, wo wir öfter sind, steht auch ein ganzes Regal voller Bücher: Kochbücher, Weinbücher etc. Und wenn ein Gast Interesse hat, darf er darin auch gern mal stöbern.

LG
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Vom 18.08.2009 11:39 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sylviab Kaltmamsell


Mitglied seit 20.07.2007
1.391 Beiträge (ø0,78/Tag)
Hallo Susa,
das hört sich gut an, ich denke, das könnte hinkommen.
@roemerle: ich glaub Kochbücher oder normale Weinbücher sind das eher nicht, das hat schon eher so was in Richtung "Fachliteratur/Verzeichnis".

Der Sommelier ist ein Perfektionist, ich könnte mir schon vorstellen, dass er sich dann prophylaktisch für solche Punktetrinker wappnet, auch wenn die in dem bewußten Restaurant sicher eher selten vorkommen, denn eigentlich vertrauen sich fast alle Gäste bedingungslos Herrn Pattas an (und sie wissen auch warum sie das tun).

Pfeil nach rechts Aber auch andere Menschen interessieren sich bei einem Wein, den sie vielleicht vorher nicht kannten, was die Kritiker so drüber geschrieben haben. Pfeil nach links
Das wiederum kann ich mir so gar nicht vorstellen. Wenn der Sommelier mir einen Wein empfiehlt, dann schau ich vielleicht am nächsten Tag, wie der Wein woanders bewertet wird. Gibt es da wirklich Leute, die dann direkt zum Sommelier sagen, gib mir mal das Buch, ich will mal bei Herrn X nachlesen, wie der den Wein bewertet? Ist das nicht ein Affront, sozusagen ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber den Ausführungen/der Kompetenz des Sommeliers?

Viele Grüße
Sylvia
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Vom 18.08.2009 11:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

roemerle Chefkoch


Mitglied seit 29.07.2008
4.535 Beiträge (ø3,25/Tag)
Hallo Sylvia,

so genau hab ich mir die Wein"bücher" in meinem Restaurant auch noch nicht angeschaut.
Ich würde glaub bei meinem nächsten Besuch in diesem Restaurant einfach mal nachfragen, was denn das für Bücher sind und wofür. Vielleicht fühlt sich der Sommelier ja auch geschmeichelt!??

LG
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Vom 18.08.2009 11:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schnuggel1980 Suppenkoch


Mitglied seit 02.08.2007
726 Beiträge (ø0,41/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

die Weinbücher, die ich aus unserem Urlaub kenne, sind die Weine, die der Hotelier im Weinkeller hat. Er kann ja schlecht jeden einzelnen Wein auf die Tages-Empfehlungs-Karte schreiben. Somit gibt er dann das Weinbuch an den Tisch, und man kann sich von dort einen Wein aussuchen. Dort steht die Geschmacks-Beschreibung, das Weingut, die Traube und der Jahrgang drin.

LG
schnuggel1980
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Vom 18.08.2009 11:59 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sylviab Kaltmamsell


Mitglied seit 20.07.2007
1.391 Beiträge (ø0,78/Tag)
Hallo roemerle,
da muss ich aber 361 Tage auf die Antwort warten, das Restaurant ist nicht so ganz preiswert, das leisten wir uns nur zum Hochzeitstag. Lächeln

LG Sylvia
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Vom 18.08.2009 12:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sylviab Kaltmamsell


Mitglied seit 20.07.2007
1.391 Beiträge (ø0,78/Tag)
Hallo Schnuggel,
nein, die Weinkarte kenne ich. Die hat zwar mehr als 100 Seiten und ist damit auch ein Buch, aber ganz so dick, wie die Bücher im Sideboard ist sie dann doch nicht.

Ich hab mir das von Susa genannte Parker-Buch im Internet angeschaut, das könnte von Größe und Dicke schon hinkommen, nur dass es eben mehrere solcher Bücher waren (es war auch nicht das gleiche Buch mehrfach).

Grüße
Sylvia
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Vom 18.08.2009 12:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

susa_  Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
45.635 Beiträge (ø12,07/Tag)
Da die Parker-Bücher alle paar Jahre bzw. einmal im Jahr neu erscheinen und ältere Weine so nach und nach aus den neuen Ausgaben verschwinden, stehen oft mehrere Ausgaben herum (bei mir im Schrank auch Na!). Desgleichen Johnson, Broadbent, Robinson, Gabriel etc. etc. etc.

Ich weiß nicht, ob die Frage nach einem Weinbuch grundsätzlich so aufgenommen wird, dass sie als Misstrauensvotum gegen den Sommelier gedeutet wird; je nachdem wie das Gespräch verläuft, kann es auch eher als Interesse wahrgenommen werden. Viele Weinfexe tun nichts lieber als mit Sommeliers zu fachsimpeln. Das ist ja nun zuerst mal nix Schlechtes.




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Vom 18.08.2009 12:26 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

susa_  Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
45.635 Beiträge (ø12,07/Tag)
Außerdem kenne ich einige Häuser, die ihre alten Reservierungsbücher irgendwo m Gastbereich aufbewahren (das geht zwar auch per PC, aber viele haben doch noch eine dicke Handkladde, wo sie schon mal nachsehen, ob der Gast schon mal bei ihnen war oder was weiß ich).




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Vom 18.08.2009 12:32 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sylviab Kaltmamsell


Mitglied seit 20.07.2007
1.391 Beiträge (ø0,78/Tag)
Nein, nein, kein Reservierungsbuch oder sonstiges handgeschriebenes, sondern definitiv dicke, gedruckte Bücher.

Mit den verschiedenen Ausgaben der Parker-Bücher das kann hinkommen, denn ich hatte den Eindruck, dass das Papier bei einigen verblichener war als bei anderen.

LG Sylvia
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