Vorteile - Nachteile des Kunststoffkorkens
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![]() Mitglied seit 01.01.2006 |
ich habe gehört, dass die Weinkenner mittlerweile den Kunststoffkorken den, dem echten Korken vorziehen. Wie seht Ihr das? LG Ragazza |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Hallo,
Kunststoffkorken verabscheue ich - wennauch sie aus rationalen Gründen Vorteile bieten mögen - aus rein traditionellen Gründen. Die Hüter der Korkeichenhaine mögen mir das nachsehen... Noch schlimmer als Kunststoffkorken finde ich allerdings die immer häufiger eingesetzten Presskorken aus Korkbröseln, mit nur einer kleinen, gewachsenen Korkschicht am Ende - die kann man kaum aus der Flasche bringen, ohne den Wein mit Korkbröseln zu kontaminieren... Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 01.01.2006 |
@ Hias
Ich war bisher Deiner Meinung. Aber ich habe gehört, dass mittlerweile die Qualität der echten Korken immer mehr in den Hintergrund rückt, weil andere Märkte (Korkböden etc.) mehr Profit versprechen. Und sie Plasikkorken sollen qualitativ keinen Unteschied machen. LG Ragazza |
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![]() Mitglied seit 13.02.2008 |
Ich hasse Kunststoffkorken. Angebliche Vorteile hin oder her. Kunststoffkorken in Korkenfarbe womöglich noch mit Druck ist für mich ein Ersatz, der das Original vorspiegeln will.
Dafür liebe ich Schraubverschlüsse. Die ziehe ich jedenfalls Korken vor wann immer ich die Auswahl habe. Was leider immer noch viel zu selten ist. Viele Grüße vom Rand der Welt Manfred |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
Gegen Kunststoffkorken ist grundsätzlich sachlich erstmal nix einzuwenden, aber mein Nachbarwinzer sagte mir mal, dass die nach längerer Lagerzeit so fest oder hart würden, dass man mit dem Korkenzieher nicht mehr rein käme. Er würde die Kunststoffe nur noch für Weine verwenden wollen, die nicht lang liegen sollen (er nannte max 3 Jahre!) und da sind die Schrauber wohl die bessere Alternative.
Ich glaub ihm das jetzt mal so. Hört sich für mich bissi so an, als sei dies schon das Ende der sehr kurzen Kunststoffkork-Ära. lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Guten Morgen,
für mich hat das Öffnen einer Wein- oder Champagnerflasche auch immer etwas mit Ästhetik zu tun. Alleine schon die häufige Frage junger Menschen "Darf ich die Flasche öffnen?" zeigt mir, daß das Öffnen einer Flasche ein sinnlicher Akt ist. Äh... vielleicht klingt das jetzt zu ätherisch? Deshalb finde ich Schraubverschlüsse fast so schlimm wie die Tetra-Packs mit Plastikhahn - weiß gar nicht, ob's die noch gibt, aber eine Bekannte (Trinkerin) hatte immer so ein 3-Liter-Pack auf ihrem Designer-Couchtisch stehen... bis sie dann zu Flaschenwein zurückkehrte. Außerdem kann man an einem Plastikkorken oder Schraubverschluß nicht riechen. Gruß - Hias |
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![]() Mitglied seit 29.09.2006 |
Also in meinem Holzfass ist kein Korken...
weiß - blaue Grüße Cry aka Spider |
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Ich hasse diese Kunstoffkorken! Es geht damit eine Kultur zu Ende! Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - ich muss Hias recht geben - Kunststoffkorken oder Presskorken sind gruselig - aber was wirklich absolut gar nicht geht, sind diese ätzenden Schraubverschlüsse. Das ist so, als würde man eine Flasche Putzmittel aufdrehen.......
Ich habe deshalb schon zweimal das Weingut gewechselt - obwohl ich mit den Weinen durchaus zufrieden war. Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Oh mal wieder eine Verschlussdiskussion
Ich kann mich mit vielen Korkalternativen anfreunden, Schrauber, Vinolok aber niemals nicht mit Kunststoff und das nicht nur, weil mein Kellnermesser daran regelmäßig verzweifelt und ich mir einen Screwpull damit auch versemmelt habe. Ich weiß nicht, was die Weichmacher im Kunststoff mit meinem Wein anstellen. Solange man noch nichts gefunden hat, Korkschmecker zuverlässig und 100%ig zu vermeiden, haben die Alternativen alle ihre Berechtigung, wer das erste Mal einen Wein für mehrere 100€ die Flasche in den Ausguss befördert hat, sieht die Verschlussgeschichte wesentlich leidenschaftsloser. Ich liebe auch dieses Plopp, wenn ich eine Weinflasche öffne, aber für einfachere Weine, bei denen nicht so viel Magie mitschwingt, bin ich mit den Alternativen schon im Reinen. Und falls ich meinen ersten Cos im Schrauber bekomme (sie füllen bereits kleine Mengen mit Alternativverschlüssen ab), werde ich sicher erstmal schlucken, aber dann ....... ________________________________________________________________________ Nur garstige Weine können große Weine werden. Die schon schön geborenen sind verdächtig. (MS) |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
der echte Korken mit dem Wappen des Winzers.. das hat was. Schraubverschluß geht gar nicht, dann lieber Kunsttoff. Gruß, Nick ----------- There are 10 kinds of people who understand binary. Those who do, and those who don't. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Meine Sommerweine dieses Jahr haben fast alle Schrauber, da kann ich gut mit leben, vor allem, weil sie angebrochen damit endlich in das Seitenfach meines Kühlschranks passen, mit wieder reingedrehtem Korken sind sie immer zu groß.
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![]() Mitglied seit 13.02.2008 |
Vinolock für die besseren Qualitäten finde ich gut. Das macht so ein klein bißchen Plopp beim öffnen. Bei den einfachen Qualitäten ist Schrauber voll OK.
Und das schönste ist, es gibt Auswahl genug für jede Fraktion. Hab sogar schon Winzer gesehen, die den gleichen Wein mit unterschiedlichen Verschlüssen abfüllen. Viele Grüße vom Rand der Welt Manfred |
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![]() Mitglied seit 23.11.2007 |
...und wieso ist mir noch keine Flasche mit Schraubverschluß untergekommen?
...wahrscheinlich trinke ich die "falschen" Weine, denn weder das Burgund noch die Provence oder gar Spanien hat mir dieses Erlebnis bisher bieten können. Dabei muß ich sagen, dass die Kunststoffkorken weder meinen Screwpull noch dem Korkenzieher aus der Auvergne Schaden zugefügt haben ... ...mein erstes Erlebnis steht mir jedoch in Kürze bevor, da ich einige Flaschen eines befreundeten Moselwinzers (..ihr seht - ich bin flexibel...) demnächst mein Eigen nennen werde, da er inzwischen auf den Schraubverschluss schwört.. ..es ist KEIN Riesling! ..on va voire... Gruß pp |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Hallo,
ich fange allmählich an, mich mit den neuen Verschlüssen anzufreunden. Kunststoffkorken können ziemlich festsitzen, aber bisher habe ich alle ohne größere Schwierigkeiten herausbekommen. Allerdings habe ich keinen Wein mit Kunststoffkorken auf Lager, dazu kann ich also nichts sagen. Alle anderen Verschlüsse finde ich auch o.k. Ist doch schön, wenn der Wein nicht mehr nach Kork schmeckt. Eine Kultur geht da für mich nicht zu Ende, alles ist einem gewissen Wandel unterworfen, und wenn es etwas Besseres gibt, kann man sich doch auch ohne Bedauern von etwas verabschieden. Alles eine Sache der Gewohnheit. lg Salvy |
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![]() Mitglied seit 29.12.2004 |
Hört mir auf mit Kunststoffkorken (schon das Wort!
Ich habe auf der Spirale (Spindel?) meines Glockenkorkenziehers solch ein Exemplar zu sitzen, das sich weder hoch noch runterdrehen lässt, da der Korken an einer so ungünstigen Stelle sitzt, dass ich mit den Fingern nicht rankomme. Mit anderen Worten: Ich bekomme den Korkenzieher nicht frei vom Korken, so dass ich ihn im Moment nicht benutzen kann. Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich? Ratlose Grüße aus Berlin Christel Wein ist die Nachtigall unter den Getränken. - Voltaire - |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Oh das ist hart Christel, ich glaube, da bleibt im Zweifel nur der Ankauf eines neuen Korkenziehers.
DAS ist genau das, was ich den Plastikdingern so hasse ________________________________________________________________________ Nur garstige Weine können große Weine werden. Die schon schön geborenen sind verdächtig. (MS) |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
...und man kann Plastikkorken nicht in Form von Brennmaterial im Kachenofen weiterverwenden
Am Donnerstag kommt eine große Weinlieferung von einem Gut, bei dem ich seit vielen Jahren nicht mehr bestellt habe - bin ja sehr gespannt, was sich da in punkto Falschenverschlüsse getan hat... Ich habe auch teilweise schon Werkzeug gebraucht, um den Plastikkorken wieder vom -zieher zu pfriemeln... Gruß - Hias |
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![]() Mitglied seit 09.08.2005 |
Moin zusammen,
Dein Argument bzgl. der Restverwertung eines Plastikkorkens kann ich gut nachvollziehen Ich habe bisher noch keine Probleme gehabt, diese Korken vom Korkenzieher runterzubekommen. Liegt es daran, daß ich ein Kellnermesser benutze? LG theater |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Glaub ich nicht, wahrscheinlich bist Du einfacher geschickter als ich
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
Ich mag diese blöden Kunststoffdinger nicht.
Die sind außen meist so glatt, dass sich mein Screwpull bei öffnen durchdreht. Außerdem krieg ich das Ding nicht mehr in den Flaschenhals zuück. Und einschneiden - wie bei stärkeren Korken - geht auch nicht. Nein, wenn schon dann Schrauber - auch bei rot. Oder der gute (?), alte Kork ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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![]() Mitglied seit 23.10.2004 |
Hallo
@Christel mir ist das selbe passiert Falls du einen guten Tip erhällst und es schaffst...lass es mich wissen @susa ist schon passiert! Ich finde diese Kunststoffkorkendinger schlichtweg eine Zumutung. Also dann ist mir ein Schraubverschluss wirklich lieber! Grüsse pinocchio13 Fange nie an aufzuhören; höre nie auf anzufangen !! 113# ShgdBs |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
>>> Falls du einen guten Tip erhällst und es schaffst...lass es mich wissen <<<
Korken mit einer Zange festhalten und rausdrehen. Das funktioniert. ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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![]() Mitglied seit 16.06.2009 |
An dieser Stelle möchte ich mich jetzt auch mal einklinken - ich komme aus dem schönen Emsland, also ganz weit weg jeglicher "Weinzivilisation" und habe mich trotzdem in den letzten Jahren zu einer begeisterten Weintrinkerin "gemausert". Zum Thema möchte ich beisteuern, daß ich die guten alten Korken absolut bevorzuge. Neben Schraubverschlüssen (wie oben schon gesagt, paßt irgendwie nicht zum "Stil" des Weintrinkens), und Plastikkorken (bislang ist mein Kellnermesser noch heile..) sind mir neulich auch Glaskorken (-pfropfen) untergekommen, die ich nicht ganz so abscheulich fand.
Also für mich wirklich am liebsten richtige Korken. Für mich spielt da auch ein ganz praktischer Aspekt eine Rolle: Tomatenpflanzen im Kübel bekommen unten eine Drainage-Schicht aus alten Weinkorken, die hilft, Blumenerde zu sparen aber vor allem wird auch Ungeziefer ferngehalten, da diese überhaupt nicht auf die Ausdünstungen der Korken stehen. Liebe Grüße Anja |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich bin zwar auch irgendwo ein Korkromantiker aber ich denke nicht, dass der gute Rohstoff wirklich an alles verschwendet werden sollte, was in die Flasche kommt, aber sind Euch die Korkschmecker wirklich alle egal?
Ich hab mal mit einem Winzer darüber geplaudert und ihn gefragt, ob er auch umstellen wird. Antwort, bei seinen Kunden sei der Leidensdruck noch nicht groß genug. ________________________________________________________________________ Nur garstige Weine können große Weine werden. Die schon schön geborenen sind verdächtig. (MS) |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
>>> aber sind Euch die Korkschmecker wirklich alle egal? <<<
Witzigerweise habe ich heuer noch keinen gehabt und letztes Jahr waren es auch nur 1 oder 2 Aber NEIN, natürlich nicht => Schrauber Das mit dem sparen von Blumenerde ... naja 2-3 C9P mit Kork und ich kann mir das Blumenbeet gleich vom Fachmann machen lassen. ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Beschrei es nicht Gerhard, aber ich hatte auch noch einigermaßen Ruhe, drei oder vier werden's aber schon gewesen sein
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Diese "Korkromantik" ist schwer totzukriegen
Klar, ich finds auch schön, mit meinem noblen Laguiole einen Korken unter zarter akustischer Begleitung *plopp!* aus der Flasche zu ziehen. Für hochwertige Rotweine kann ich mir auch nicht wirklich eine ähnlich ansprechende Alternative vorstellen. Allerdings: wenn wieder mal etliche Euro in den Ausguss rinnen, weil der Wein nach modriger Pappe stinkt, wünscht man sich auch den 'edelsten' Korken zum Teufel! Die Glasverschlüsse sind ganz nett (immer mehr Winzer verwenden die für die "bessere" Weißen), dürften auf Dauer aber zu teuer und damit nicht konkurrenzfähig sein. So superschön und toll sind sie dann auch nicht. Ich persönlich halte Schrauber für Weißweine für die Alternative der Wahl. Das macht zwar - wenig romantisch - nur *knack*, aber aus dem Glas kommen dann wengistens frische und fruchtige Düfte und kein Modermuff. Bei Rotweinen in "Alltagsqualität" kann ich mir Schrauber auch vorstellen (klar, der Traditionalist in mir weint Und: hört mir auf mit dem Plastikzeug! Grauslich!!! Meinetwegen im Discounter-Wein. Kauf ich eh nimmer Viele Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 29.12.2004 |
@Gerhard
Danke für den wertvollen Tipp mit der Zange. Btw, die Zange kann man auch gut für manche Schraubverschlüsse gebrauchen, nämlich für jene Exemplare, die die fatale Neigung haben, sich beim aufschrauben mitzudrehen. Oder aber man schneidet die Bruchstelle des Schraubverschlusses mit dem Messer nach. Beides ungeheuer romantisch. Viele Grüße aus Berlin Christel Wein ist die Nachtigall unter den Getränken. - Voltaire - |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
@Christel - an Dich hab ich auch gedacht beim Thema Schrauber - hast Du immer noch so viel Pech mit den Schraubverschlüssen Viele Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 07.07.2009 |
ich hasse schraubdeckel, da die einfach beschissen aussehen
und plastikkorken, da diese einfach nicht wie das orginal sind |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Nö, André, ich finde nicht, dass die Schrauber beschissen aussehen. Die gibts auch als Langversion (quasi wie Kniestrümpfe für Handballspieler
Ansonsten - lass mich raten - drinkst Du eh nur Bier oder Wodka-RedBull Gruß Monti |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Tin __________________________________________________________________ "Ich mag ja die französischen Rotweine nicht. Die sind mir zu kommerziell." (Gast eines Rheingauer Gutsausschanks) |
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![]() Mitglied seit 23.11.2007 |
...Bier mit Schraubverschluß - Niedergang der Kultur...
Gruß pp |
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![]() Mitglied seit 29.12.2004 |
Ja, Monti, leider.
Kennst du nicht diese Typen von Schraubverschlüssen, die sich gleich im Ganzen mitdrehen? Anscheinend benutzen die von mir bevorzugten Winzer für ihre Basisweine nur diese Type Schraubverschluss. Ich hatte auch schon andere, deren unteres Teil fest saß und der Schrauber sich dann sauber aufdrehen ließ. Aber letztendlich habe ich mit mehr oder weniger Fluchen bisher jede Flasche aufbekommen. Und die Romantik bewahr ich mir halt für besondere Stunden mit besseren Weinen und romantikkompatiblen Verschlüssen auf... Viele Grüße aus Berlin Christel Wein ist die Nachtigall unter den Getränken. - Voltaire - |
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![]() Mitglied seit 09.08.2005 |
LG theater |
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![]() Mitglied seit 27.01.2005 |
Das gibt es doch schon lange. Es sind Kronkorken, die man auch auch drehen kann. Die sind sogar romantikkompatibel. LG Madato |
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![]() Mitglied seit 09.08.2005 |
Kronkorken zum Drehen? Sind mir in meinem Leben noch nicht untergekommen.
Damit ich diese Wissenslücke für mich auch schließen kann: Könnte ich davon mal ein Bild bekommen? LG theater |
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![]() Mitglied seit 01.01.2006 |
Hallo,
ich danke für Eure vielschichtigen Antworten. Den Plastikkorken kann ich mir auch bei guten Weinen vorstellen. Aber Kronkorken oder Drehverschlüsse suggerieren doch, dass es sich um Billigfusel handelt? Gibt es denn hochwertige Weine mit solchen Verschlüssen? Ich habe noch keine gesehen. LG Ragazza |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Gibt es, zumindest im Experimentierstadium. Fast alle großen Güter in Bordeaux haben zumindest schon Testmengen mit Schrauber abgefüllt, manches davon kommt auch in den Verkauf, hauptsächlich nach Übersee, wo man gegen diese Art des Verschlusses keine besonderen Vorbehalte hat. Auch in Deutschland, PJ Kühn zB hat fast sein gesamtes Sortiment nur noch mit Schraubverschluss.
Es findet allmählich ein Umdenken statt. Die Weinmengen steigen, damit der Bedarf an Verschlüssen. Die benötigten Mengen in exzellenter Qualität können aus Kork irgendwann nicht mehr sinnvoll befriedigt werden. Folge: nachlässige Verarbeitung, das lässt die Menge der TCA verseuchten Weine (vulgo Korkschmecker) steigen, das wird wiederum zu einem Gewährleistungsproblem der Hersteller und des Handels. Das perfide ist ja, dass nicht jeder Korkschmecker eindeutig als solcher zu schmecken ist. Der Wein schmeckt einfach nur dumpf und unangenehm und der Kunde schiebt es auf die Verarbeitung und das Unvermögen des Winzers, weil er nicht auf die Idee kommt, dass lediglich ein individueller Flaschenfehler vorliegt. Also kauft er den Wein nicht mehr. Das will natürlich kein Erzeuger. Inzwischen haben übrigens viele Sommeliers und Kellerner gelernt, auch Schraubverschlüsse mit ganz anmutiger Hand- und Oberkörperbewegung zu öffnen. ________________________________________________________________________ Nur garstige Weine können große Weine werden. Die schon schön geborenen sind verdächtig. (MS) |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Moinsen,
ein Treppenwitz dabei ist, dass diese Plastikkorken gerade für die Leute entwickelt wurden, die sich am meisten drüber beschweren und am lautesten über sie jammern, nämlich für die Korkromantiker, denen man den wesentlich praktischeren Schraubverschluss nicht "zumuten" wollte. Bei jung zu trinkenden Weinen, oder den Alltagstropfen ist es doch herzlich wurscht, ob man ein "plopp" hört, oder in Bochum eine Currywurst platzt. Da ist doch ein Schraubverschluss allemal einem zusammengeleimten Billigkorken mit Fremdaromen vorzuziehen. Die teuren echten Korken sind doch nur für Weine sinnvoll, bei denen er aufgrund ihrer langen Lagerfähigkeit eine echte Funktion erfüllt. Aber die Frage wird sich früher oder später von selbst erledigen. Gute Naturkorken werden nämlich stetig teurer. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Kauer, Keller, Ruck, Wirsching sind etwa Winzer, die längst mit Stelvin oder einfachem Schraubverschluss arbeiten - ich glaub, es gibt viel mehr ...
Das hingegen ist ein leider unausrottbares Vorurteil ... LG Clarissa |
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![]() Mitglied seit 23.10.2004 |
Hallo
DANKE Gerhard, hätte Frau eigentlich auch selber draufkommen sollen Hat aber funktioniert!! Grüsse pinocchio13 Fange nie an aufzuhören; höre nie auf anzufangen !! 113# ShgdBs |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Clarissa, dieses Vorurteil hatte ich bislang auch. Schon wieder etwas gelernt dank Euch
Herzlich - Hias (der mit Spannung der morgigen Weinlieferung entgegensieht) |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Vielleicht beruhigt Euch aber, dass die Franzosen noch viel größere Korkromantiker sind und es die Alternativverschlüsse dort sehr schwer haben, noch schwerer als bei uns.
Da hatten wir letztes Jahr im Urlaub ein nettes Erlebnis, wir bestellen einen Weißwein, der Kellner kommt und erklärt, der auf der Karte befindliche Jahrgang sei ausgetrunken, aber just vor ein paar Tagen habe man den Folgejahrgang geliefert bekommen. Ob wir den stattdessen wollten. Er selber habe noch keine Flasche davon geöffnet. Wir bejahten, der Kellern kommt mit der Flasche, zückt sein Kellnermesser, drückt und dreht und drückt und dreht und sein Gesicht läuft rot an und er drückt weiter. Dann schaut er sich die Flasche genau an, wird noch einen Tick roter ________________________________________________________________________ Nur garstige Weine können große Weine werden. Die schon schön geborenen sind verdächtig. (MS) |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Gerade in den Ländern, in denen Weintrinken absolut ungewöhnlich ist, wären Schraubverschlüsse sehr zu empfehlen. Eines Abends bestellten wir in Bangkok eine Flasche Wein. Leider wußte der Kellner nicht, wie er den Korken aus der Flasche bekommen soll. Es war offenbar auch kein Werkzeug im Haus, selbst der Geschäftsführer konnte nicht helfen, und ich hatte mein Taschenmesser mit Korkenzieher nicht dabei. Unter größter Kraftanstrengung gelang es Kellner und Geschäftsführer dann gemeinsam, den Korken IN DIE FLASCHE HINEIN zu drücken Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
... da lob ich mir einen der Herr-susa-Vorläufer, der beherrschte die Kunst, einen Korken mittels einer gespreizten Nagelschere aus der Flasche zu befördern. Und wer ein rechter Sendemausfan ist, der weiß, dass man die Flasche auch mit dem Boden gegen eine Serviette vor die Wand hauen kann.
Liebe Kinder, das ist aber nur Fernsehen, das dürft ihr nicht nachmachen, höchstens wenn Mama und Papa dabei sind und das ausdrücklich erlauben ________________________________________________________________________ Nur garstige Weine können große Weine werden. Die schon schön geborenen sind verdächtig. (MS) |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
wir haben mal einen Korken mit Hilfe eines Posaunen-Mundstücks in die Flasche reingedrückt...seitdem nie mehr ohne schweizer Messer auf Lehrgänge !
Gibts nicht auch irgendwo ein Buch/Büchlein mit dem Titel: die 100 besten /ungewöhnlichsten Methoden eine Bierflasche zu öffnen? Könnten wir entsprechend für Weinflaschen umschreiben dann lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Herren von Welt nehmen natürlich den Säbel
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Haben denn nicht nur Champagnerflaschen diese Säbel-Sollbruchstelle?
Grüße Monti - auf dem Weg ins Antiquitätengeschäft, Säbel kaufen |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Quatsch, richtig große Bordeaux und Burgunder haben das auch
Ansonsten kann man ja auch mal mit einer Gitarrensaite probieren (aber keine Nylonsaite) ________________________________________________________________________ Nur garstige Weine können große Weine werden. Die schon schön geborenen sind verdächtig. (MS) |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Cantate
OT im Weinforum: aber der originellste Bieröffner, den ich kenne und wie einen Schatz hüte, ist ein Stück Teakholz mit einer dreiviertel-hineingedrehten Kreuzschraube. Ist ein Geschenk einer Frau aus Burma und funktioniert bestens. Meine originellste Weinflaschen-Öffnung: ein roter Marzemino aus Venedig sollte im Zugabteil bei der Heimreise entkorkt werden (eine Art Sektkork aus Naturkork). Herr Pastinake und ich bemühten uns mit hochroten Köpfen, um den Kork aus der Flasche zu bekommen - umsonst. Eine im Abteil mitreisende, sehr voluminöse, echte Dame im knallrosa Kostüm betrachtete unsere Bemühungen mitleidig, nahm uns die Flasche aus den schwachen Händen und öffnete unter lautem Singen einer Arie die Flasche mühelos. Wir haben dann mit dieser amerkanischen Opernsängerin die Flasche gemeinsam genossen. Pastinake |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Gut, dass Oscar Matzerath nicht im Abteil saß
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Wäre schade um den Marzemino gewesen. Schade, dass ich sowas so selten in die Kehle bekommen.
Pastinake |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Hias |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
>>Quatsch, richtig große Bordeaux und Burgunder haben das auch<<
Siehste, woher sollte ich das dann wissen Ich werd nachher mal auf meine Riesling-Flaschen einprügeln |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
hey Monti, schon vom Antiquitätenhändler zurück, oder Opas von Leipzigeinundleipzig auf dem Dachboden gefunden ?
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Nee, die ollen Säbel sind mir zu teuer! Krieg ich ja kistenweise Van Volxem für! Und Oppas habbich keine mehr Ich bleib einstweilen beim Laguiole und den zwei gesunden Händen. Wenn mal gar nix mehr hilft steht da immer noch der Baseballschläger bereit (...wie kriegen wir jetzt eigentlich wieder die Kurve zum Kunststoff"kork"????) Viele Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
..... der vam Volxem hat jedenfalls keinen
________________________________________________________________________ Nur garstige Weine können große Weine werden. Die schon schön geborenen sind verdächtig. (MS) |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
"Kurvekratz"
Naturkorken kannman ja mit viel Geduld aus einer Flasche herausklopfen (zarte, aber bestimmte Schläge auch den Flaschenboden) - einen Kunststoffkork kriegt man so sicher nie aus der Flasche! Pastinake |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Da lob ich mir doch den von usbwine angebotenen Verschluß, der löst alle Probleme, auch unterwegs mittels Laptop.
Mal unter "usbwine" googlen. Schönen Feierabend in D, hier sind es noch über 38°C! Gruß, Grenache |
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![]() Mitglied seit 03.12.2007 |
Hallo,
also ich weiss, dass es in Neuseeland und Australien mittlerweile viele Weine mit Schraubverschluss gibt. Ich liebe diese Verschluesse, weil man so die Flasche z. B. auch mit zum Pick-nick nehmen kann und sich keine Sorgen machen muss wie man denn etwaige Reste wieder heim bekommt. Ich hasse Plastikkorken, weil ich die nie richtig gut aus der Flasche bekomme. Wenn ich eine Flasche mit Plastikkorken oeffnen muss habe ich immer Angst, die komplette Flasche zu zerstoeren. Das Argument, das lt. einigen mir bekannten Winzern fuer Platikkorken spricht, ist eindeutig der Preis. Anscheinend sind diese Korken die guenstigsten. Schoene Gruesse Sonrisa77 |
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![]() Mitglied seit 23.11.2007 |
...wer will den eine Flasche anschließend wieder verschließen...
Gruß pp |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Wenn ich mich recht erinnere, war diese Bemerkung bisher noch immer der Abschluss eines jeden Verschluss-Threads
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![]() Mitglied seit 23.11.2007 |
..ja hamma scho Freitag?
Gruß pp ...der i.d.R. eine Flasche austrinkt wenn Inhalt mundet (trinke meist mindestens zu Zweit |
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![]() Mitglied seit 29.12.2004 |
Da ich oft allein trinke, gelingt es mir nur selten, eine Flasche leer zu trinken. Andererseits lässt sich so auch ganz gut die Qualität eines Weines testen, wie auch Monti neulich so richtig bemerkte.
Viele Grüße aus Berlin Christel Wein ist die Nachtigall unter den Getränken. - Voltaire - |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Hallo!
So, im Schweiße meines Angesichts habe ich gerade 'ne halbe LKW-Ladung Wein und Sekt in den Keller gerackert *stirnabwisch* (bin besonders gespannt auf die beiden Eisweine: 04er Grauburgunder u. 02er Riesling halbtocken) und habe mit dem Winzer auch über die Verschlußthematik parliert. Er geht auch immer mehr auf Kunststoffkorken über (gerade bei den billigen 1-Liter-Flaschen Weißwein zu 2,60 bis 3,05, die besonders gerne von der Gastronomie gekauft werden), würde aber Schraubverschlüsse bevorzugen. "Und da gebbets sonne unn sonne...", also gute und schlechte. Leider lohnt sich eine Schraubverschlußanlage für ihn noch nicht, weil so eine Anlage komplett um die 100.000 kostet. Das will bei 80.000 abgefüllten Flaschen pro Jahr erst wieder hereinkommen. Glaskorken werden sich seines Erachtens nicht durchsetzen: Viel zu teuer, und letztlich dichtet nicht das Glas, sondern das Silikon die Flaschen ab. Herzlich - Hias P.S. Kann mir als Neuling in diesem Forum bitte mal jemand sagen, was hier immer von wegen "Freitag" durch die Threads geistert? |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Hias,
Freitag - steht als Symbol für Narrenfreiheit im Weinforum, weil einige User am Freitag im Büro oder auch Zuhause gerne schon mal eine Flasche öffnen, in Vorfreude auf das Wochenende. Und dann wird manchmal mehr oder weniger heftig und OT "geplaudert". So gab es mal einen Freitag, an dem ein überaus gelungener, gemeinsam geschriebener Winzerkrimi entstand. Manche User ärgert das, manche freuen sich darüber. Susa schaut streng darauf, dass wir nicht über die Stränge schlagen. Pastinake |
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![]() Mitglied seit 29.12.2004 |
Das wirst du an einem Freitag bestimmt ganz schnell mitbekommen
Viele Grüße aus Berlin Christel Wein ist die Nachtigall unter den Getränken. - Voltaire - |
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![]() Mitglied seit 13.02.2008 |
warte nur ein Weilchen... |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Dankeschön für die Hinweise - werde mir also für morgen schonmal einige Fläschchen aufs Eis legen
Der Winzerkrimi würde mich auch interessieren, werde mich mal auf die Suche machen... Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 13.02.2008 |
Manchmal fängt der Freitag schon Donnerstagabend um 23:59 Uhr an.
Manchmal allerdings auch jetzt! Viele Grüße vom Rand der Welt Manfred |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Also, mein Freitag läuft (hatt ichs nicht weiter oben schon erwähnt
@Hias, das mit dem 'halbtrockenen' Eiswein musst Du mir nochmal erklären - gibts sowas??? Freitag! Monti |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Und bei uns wäre auch schon seit 15 Uhr Freitag (siehe Nebenthread zu FX Pichler), aber die Kunden sind lästig ...
Pastinake |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Ah, Monti hat's gemerkt
Das ist also ein ganz kurioser Wein, den ich sonst noch nirgends gesehen habe: Restsüße nur 13,7g, 17% Alkohol. Während normaler Eiswein nur etwa bis zur Hälfte vergoren wird, wird dieser bei höherer Temperatur soweit wie möglich vergoren, wobei natürlich besonderes Fingerspitzengefühl notwendig ist. Wir haben vor vielen Jahren einen - ich glaube 92er Silvaner - getrunken. Es war ein ungewöhnliches Geschmackserlebnis (das sicher nicht jeder teilen würde): Von der Süße kaum noch etwas spürbar, bei dem hohen Alkoholgehalt geht er etwas in brandige Geschmacksrichtung. Man muß es wohl mögen. Habe mal eine Flasche auf Eis gelegt und werde - nachdem ich oben gelesen habe, man dürfe auch donnerstags schon Wein trinken - das Fläschli köpfen. Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Abgefahrn
Zuhause liegt was ähnlich Außergewöhnliches, ein 2008 Chardonnay "Auslese" von Michel, Achkarren. Ich hab ihn noch nicht getrunken, ist aber auch was Freakiges mit ordentlich Alkohol (>15%) und viel Restzucker (deutlich "halbtrocken", mindestens Im Moment hätte ich eher Lust auf nen schlanken, eiskalten Riesling mit 11% (max.!)... Aber hinter mir im Büroschrank steht nur ne Buddel Kirschwasser (für Notfälle Viele Grüße Monti - gespannt auf den Bericht vom halbtrockenen Eiswein |
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![]() Mitglied seit 29.07.2006 |
hi,
warum nehmt ihr nicht wein aus dem karton oder aus dem schlauch? dann bleiben euch diese unerwünschten diskussionenerspart. |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
@ Monti, habe den Eiswein mittlerweile probiert, würde ihn ja gerne beschreiben, aber da ich ohnehin Schwierigkeiten habe, mich auszudrücken, erst recht in einem Weinforum, kann ich nicht weiterhelfen - es sei denn, Ihr würdet mir meinen Laienslang zugestehen!
@ Kleinjosef, weil die Kartons bzw. Tetrapacks ebenso wie die Schläuche meist mit Plastikverschluß versehen sind Gruß - Hias |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hias, trau Dich bitte - Ich kann auch nur den Laienslang
Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
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![]() Mitglied seit 23.11.2007 |
..na Hias,
ein Mann der Literatur wird möglicherweise neue Formulierungen in die Feinheiten einer Beschreibung dieses göttlichen Saftes einbringen... Gruß pp |
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![]() Mitglied seit 01.01.2006 |
Ich bin doch sehr erstaunt, was meine einfache Frage an Diskussionen ausgelöst hat. Ich habe sie an einem Sonntag gestellt
Habe aber heute, nein es war gestern, eine gute Flasche Wein geköpft, mit Kunststoffkorken. Ich wünsche allen noch eine angenehme Nacht, mit oder ohne Wein. LG Ragazza |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Guten Morgen,
jetzt kommen wir natürlich vom Thema ab, aber nun gut, wo wir schon mal so nett beisammen sind... Ich hatte gefürchtet, daß mir der halbtrockene Riesling-Eiswein (nachdem ich seit 10 Jahren keinen mehr getrunken hatte) nicht mehr schmecken könnte, doch er hat nach meinem Geschmack nach wie vor Bestand. Die Farbe ist wesentlich heller, als der übliche Honigton von Eiswein oder Sauternes. Er riecht ganz eindeutig nach Eiswein und schmeckt auch so, das Aroma wird durch den hohen Alkoholgehalt nicht überdeckt. Schade, daß ich niemandem von Euch ein Gläschen zumailen kann, dann könntet Ihr - wozu ich nicht befähigt bin - schreiben, an welche Aromen der Wein erinnert. Ich kann halt nur sagen "schmeckt", "schmeckt nicht", "paßt schon" oder "interessant". In diesem Fall "schmeckt - interessant" Der Winzer, der - wenn überhaupt - jeweils ein paar hundert Flaschen p.A. herstellt, hat diesen Wein für diejenigen gemacht, die den Geschmack, nicht jedoch die große Süße schätzen. Einige Jahre lang war er ein "Renner" (falls man bei so niedrigen Stückzahlen von "Renner" sprechen kann), doch ist das Interesse an Eiswein in den letzten Jahren allgemein rapide zurückgegangen, so auch an diesem. Schade, daß der Wein zwar immer noch in sehr schlanke, hohe Flaschen abgefüllt wird, jedoch nicht mehr in weiße, sondern in türkisgrüne. Die Flaschenkappe (seht Ihr, ich weiß noch nicht einmal, wie man zur Umhüllung des Flaschenhalses sagt) ist nicht mehr, wie früher bei diesem Weingut, aus dicker Zinnfolie, sondern aus Plastik. Die Korken sind echt. Einen Plastikkorken überhaupt als "Korken" zu bezeichnen, ist - nebenbei gesagt - ein Widersinn, schließlich leitet sich das Wort vom Material, der Unterrinde der Korkeichen ab. Soviel, um wenigstes am Rande am Thema zu bleiben Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
...aber Plastik*stopfen* klingt doof.....
freitägliche Grüße Cantate |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Hias,
trau dich ruhig mal, ein paar mehr Worte zu dem Wein ins www zu rufen! Anfangs ist es vielleicht ganz hilfreich, sich durch ein paar Weinführer / Bücher / Foren zu blättern, um das entsprechende Vokabular zusammenzuklauen. Wenn ich zB an deinen Wein denke, fallen mir spontan getrocknete Früchte ein, Nüsse, Honig, Rosinen, vielleicht braune Butter und so´n Kram... Am End gehen die Eindrücke meist in die gleiche Richtung, nach einer gewissen Zeit merkt man, dass die alle nur mit Wasser kochen. Und die Beschreibungen sich ähneln. Außer bei JordiTin, die riecht und schmeckt Obst und Kram und Zeug, von dem ich im Lebtag noch nix gehört hab Und irgendwann versteht man sogar, quatsch: meint man zu verstehen, was mit mineralisch gemeint sein könnte - und benutzt das Wörtchen selbst Viele Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 09.08.2005 |
Ich erinnere mich noch sehr genau, wie ich das erste mal "mexikanischen Reitsattel" geschmeckt habe LG theater ___________________________________________ Eingeladen macht nicht dick (L.B.) |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Ich bin eh der Meinung, dass man sagen darf - besser: sollte, was einem spontan einfällt. Und wenns Melkfett oder Autoreifen ist
Damit kann man zumindest etwas anfangen - ob man die Wahrnehmung teilt, ist dann eine andere Frage. Viele Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Aber unter vielen Aromen kann ich mir gar nichts vorstellen, z.B. "Salzkaramell"... Würde ja sehr gerne mit Euch zusammen ein Weinseminar machen, um den Geschmack zu sensibilisieren und das notwendige Vokabular zu erlernen, habe sogar schon überlegt, ob man das nicht aus der Ferne machen kann, indem jeder Teilnehmer jeden Monat ein Kartönsche verschiedene Weine zugeschickt bekommt und man dann hier im Forum über die Weine diskutiert... Monti, ich dachte, hier im Forum kochen alle nur mit Wein? Theater, ob ich nun wirklich mexikanische Reitsättel in meinem Glas habe möchte? Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Du kennst keine Salzkaramellen? Na die Bildungslücke muss aber geschlossen werden, das sind Butterkaramellbonbons die mit Salzbutter hergestellt werden. Sehr köstlich.
________________________________________________________________________ Nur garstige Weine können große Weine werden. Die schon schön geborenen sind verdächtig. (MS) |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Hias,
Salzkaramell = Butterscotch. Ob dir das mehr sagt? Ich finde es nicht so wichtig, ob man das "wein-politisch korrekte" Volabular drauf hat, im Gegenteil, mir sind diese Moden im Verkostungsdeusch suspekt. Vor einigen Jahren kam plötzlich "feingestrickt" oder "feinmaschig" als Modewort in den diversen Fachzeitschriften auf - und plötzlich strickten sich alle ihren Wein fein oder grob. Und am doofsten finde ich "die schöne Nase" ... Pastinake |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
>>> Butterkaramellbonbons die mit Salzbutter hergestellt werden <<<
Erinnert mich jetzt irgendwie an Yak-Butter, diese Butter aus Tibet mit Salz drinnen ... naja ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
>>> die schöne Nase <<<
Also ich verwende das sehr oft. Das gibt es doch, einen offenen Bouquetwein, der einen guten Duft hat. Andere riechen halt nach nix. ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Gutgutgut, werde also mal wieder die Backstube anschmeißen und vorher die DB konsultieren...
Aber man sollte in kleinen Schritten lernen: Wie sagt man, wenn sich die Aromen im Nullkommanichts im gesamten Mundbereich ausbreiten - so geschehen bei o.g. Eiswein? Bitte, Susa, für uns Lernbegierige ein Weinvokabelseminar auf CK! Gruß - Hias |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
>>Wie sagt man, wenn sich die Aromen im Nullkommanichts im gesamten Mundbereich ausbreiten...<<
"Booouuuuuummmmmmmm!!!" oder auch "Boah, ey!" @Gerhard, ich kenn die Salzkaramellen aus der Bretagne, da machen die allerlei Süßkram aus gesalzener Butter. Wahrscheinlich kommt dort die Milch schon salzig aus den Kühen... Viele Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Monti, sei mir nicht böse, aber ich bin mir momentan nicht 100%ig sicher, ob Du nun der von mir präferierte Lehrmeister im Weindeutsch sein wirst, der mir erlauben würde, nach zwei oder drei Jahren harten Lernens Fug & Recht zu besitzen, in diesem Forum so mitzupalavern, daß die Leser vor lauter Lachen nicht ihre Weingläser ausschütten...
Salzbutter wird aus Milch der Kühe gemolken, die auf Salzwiesen grasen. Gruß vom Hias! P.S. Ich bin ja nicht ganz unschuldig, aber könntet Ihr bitte wieder zur Thematik der Weinverstöpselung zurückkehren, bevor wir in die PE verschoben werden? |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
>>> aber könntet Ihr bitte wieder zur Thematik der Weinverstöpselung zurückkehren <<<
grad ned, heut' is freitag ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Gegen guten Duft ist ja nix einzuwenden, aber schöne Nasen rieche ich nicht, ich sehe sie vielleicht am Winzer oder der Winzerin oder an einem Nasenbären
Pastinake |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
@Hias - hattest du schon gesagt, von wem der Eiswein war? hab ichs überlesen, oder war das der bereits bekannte Lieferant?
Übrigens finde ich es leichter, eher markante Sachen zu erkennen (wie Autoreifen oder Gummi, Stall und Leder) als verschiedene Blüten auseinanderzuhalten (Akazie zum Beispiel von Lindenblüten) zu unterscheiden. Das find ich schon in der Natur schwer, aber im Wein ... manchmal habe ich auch nur den Eindruck einer bestimmten Blüte, weiß aber gar nicht, ob es das Pendant wirklich in der Natur gibt (was aber wohl eher daran liegt, daß ichs nicht kenne) LG Clarissa |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Ich sag dann halt "weiße Blüten" oder auch "Pfirsich" oder so... Es gibt aber halt Kori...dings... naja
Und Reineclauden Freitach (heut aber echt Monti |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Akazie und Lindenblüte zu unterschieden, fällt mir nicht schwer,weil ich ein Pflanzennarr bin. Dafür bin ich bei allem rund um das Pferd (Sattel, Leder, Pferdeschweiss) nicht so firm - aber Stallgeruch kann ich schon nach den Tieren unterscheiden.
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![]() Mitglied seit 13.12.2005 |
hallo ihr Lieben,
mittlerweile finde ich die Glaskorken klasse. Anfänglich hatte ich Zweifel, aber einen schönen Weißwein mit einem Glaskorken ist klasse. Plastikkorken sind widerlich und wirklich sehr schwer aus der Flasche zu kriegen. Und Schraubverschluß bitte nur auf leichten Sommerweinen..... liebe Grüße clusterhase |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
@ Pastinake - Komischerweise find ich es in der Natur manchmal schwerer, weil es da immer auch von der Umgebung abhängt und den sonstigen Geruchseindrücken - neulich hab ich Tage gebraucht, um endlich den würzigen Geruch von Bergwiesen als Lavendel zu identifizieren. Gut, es gibt vielerlei Lavendel, aber trotzdem ...
@Montsant - "weiße Blüte" sag ich dann auch ... *gg* - aber es gibt auch in der Parfümherstellung Blütendüfte, die es in Wirklichkeit nicht gibt, das könnte beim Wein theoretisch sogar auch so sein - spekulier ich mal ... oder? Freitäglich Clarissa |
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![]() Mitglied seit 09.08.2005 |
Moin Hias,
ich wollte den Sattel auch nicht im Glas, aber er war auf einmal drin! Thank God, it's Friday LG theater ___________________________________________ Eingeladen macht nicht dick (L.B.) |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Clarissa, bist du gerade im Süden, weil die Bergwiesen nach Lavendel duften ?- bei mir duften die nach Bergwiesenkräutern und -gräsern
Pastinake |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Genau im Süden, Pastinake, jüngst im Schwarzwald, als der Lavendel anfing zu blühen, umwerfend ...
LG Clarissa |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Clarissa, Kilianshof Heinz & Stephan Leber, 2002 Riesling Eiswein halbtrocken, Bodenheim/Rheinhessen
Weiße Blüten finde ich ja originell, das changiert dann also irgendwo zwischen Hollunder, Jasmin und Schneeball, oder? Erste Lektion also hiermit gelernt, man kann schreiben, was man will, es muß nur hochgestochen klingen Darf man dann auch transzendieren und schreiben, wenn ein Wein - um bei den Bergen zu bleiben - nach Alpenrosen schmeckt, daß dem Glase Jodlermelodien entsteigen? Gruß - Hias |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Na, es peitscht dich hier keiner aus, wenn Du Hollerblüten und Schneeball auseinanderhalten kannst, Hias ...
LG Clarissa |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Hias, von mir aus schreib was vom jodelnden Bergbauern, wenn das für dich den Wein ausmacht! Why not?
Lies mal VKN von Stuart Pigott. Der hats auch oft mit "trotzigen" Weinen zu tun und mit Punk-Rock und so´n Kram im Glas... Entscheidend ist doch, dass der Leser weiß (oder ungefähr einschätzen kann), was der Autor damit sagen will. Also, hat dein halbtrockener Eiswein nun gejodelt oder nicht Viele Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Geissblatt??
"duckundweg" |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Ich bezog mich natürlich auf Clarissas "Wurz"-Strauch und nicht auf den jodelnden Eiswein.
Pastinake |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Moment, ich lausche mal am Kühlschrank, gleich wieder da....
... ....nööö, keinerlei Jodelgeräusche aus der Eisweinflasche vernehmbar! Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
nee, Geißblatt finde ich sehr typisch, was wie Bleiwurz, aber ich denk, es ist schnöder ... ich glaub es heißt Knöterich oder Architektentod ...
LG Clarissa |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Ah, du meinst den Schlingknöterich - der heisst bei uns aber AchitektenTROST, weil er so schnell auch das hässlichste Haus überwuchern kann. Wie dessen Blüten riechen, habe ich jetzt nicht in der Nase ...
Pastinake |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
"Schlingknöterich" - faszinierend, wohin uns die Frage nach Kunststoff"korken" führen kann
Gespannt wie´s weitergeht, Monti |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
bei dem *Punk im Glas* überkommen mich aber Zweifel: diese sind ja eher für billiges Dosenbier bekannt - und außerdem musste dann schwer aufpassen, dass sie dir nicht das Glas zerdeppern, wenn die anfangen zu pogen
C. (thank god it's friday) |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
LG Clarissa |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
@ Hias,
wenn Du das allererste Mal die Nase über´s Glas hälst, dann riechst du was ... und da dürften Dir doch ganz sicher ganz automatisch und spontan ein oder zwei Dinge einfallen, an die Dich diese Düfte erinnern. Und mit dem Schmecken geht´s ganz genauso: der allererste Schluck - was kommt Dir dabei ganz spontan in den Sinn ? Meistens sicher irgendwelche Früchte ... Und damit hast Du schon Deine erste Weinbeschreibung beisammen Fortgeschrittene denken dann noch ne Weile länger darüber nach, was sie da wohl eben gerochen und geschmeckt haben mögen und beobachten das im weiteren Verlauf der Weinverkostung immer auf´s neue - denn sowohl der Wein als auch die Wahrnehmung verändern sich in der Regel im Laufe eines oder auch mehrerer Gläser Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Wenn ich mal abschweifen darf...
Hallo beisammen, vor allem Allegro, das finde ich ja wirklich rührend, welche Mühe Ihr Euch gebt, mich an die hohe Kunst des Weinbeschreibens heranzuführen Geht es hier nur um das Beschreiben, also das In-Worte-Fassen eines Geschmacks - oder auch um den Versuch einer Definition, warum dieser Wein schmeckt und jener nicht? Ist der Genuß eines Weines dem Gefühl oder dem Verstand geschuldet? Bisher habe ich mir über solche Dinge schlichtweg keine Gedanken gemacht. Habe keine rationale Begründung gesucht, warum mir etwas schmeckt oder nicht. Habe nicht analysiert, warum mir bei der Lektüre eines Buches die Augen feucht wurden. Habe Gänsehaut oder Schweißausbrüche bei mancher Musik bekommen - und habe dies als Geschenk angenommen. Habe nie analysiert, vielleicht, weil ich glaube, daß ratio und emotio, Kopf und Bauch, einander zwar bedingen, im Grunde aber die größten Widersacher sind. Oder schlichtweg, "weil ich ein rechter Dummkopf bin" (Rostand, Cyrano de Bergerac) Ob ich all das ändern möchte? Vermutlich aber werde ich fortan Wein nicht nur genießen (oder eben auch nicht), sondern mich bemühen, auf das Brachland meiner olfaktorischen Kenntnisse Buchstaben und Worte zu säen. Wenn dieses mein Gesumps nun mal nicht eine ganz arge Themaverfehlung bezüglich des Threadtitels war Schönen Abend allerseits - Hias |
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![]() Mitglied seit 23.11.2007 |
...den Satz habe ich mir auf der Zunge zergehen lassen und festgestellt, dass es mir eigentlich genauso geht, wobei meine Holde und ich uns immerhin in gewissen ausschweifenden Beschreibungen eines Weines ergehen, die sich in Richtung: "..man schmeckt Früchte...", bis hin zu: "..riecht wie unterm Arm..." bewegen können... ...wobei wir den so genannten"langen Abgang" meist mit "Nachhaltig" beschreiben... ..auf den mexikanischen Sattel warte ich dennoch immer noch... Gruß pp |
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Henglein
Rama Cremefine





































