Blaufränkisch Burgenland
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
einer meiner guten Vorsätze fürs neue Jahr ist, bei Gelegenheit mal einen österreichischen Roten zu probieren (ganz im Sinne der Völkerverständigung). Hatte da an Blaufränkisch gedacht. Soll ja was taugen. Nun ist die Auswahl bei meinen lokalen Händlern bezüglich der gesuchten Ösis nicht so riesig, aber wegen einer Probierflasche wollt ich nun auch nicht groß bestellen. Bislang gefunden habe ich Blaufränkisch Hochacker von Iby und Blaufränkisch von Gernot Heinrich Beide um 11€ Kann mir jemand was zu den Winzern oder besser noch zu den konkreten Weinen sagen, empfehlen oder abraten? Was ist allgemein eure Meinung zu österreichischen Lembergern/Blaufränkisch? LG, AmO |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo AmO,
bei Heinrich kannst du nichts falsch machen, wir haben ein paar Flaschen im Keller und finden ihn sehr gut. Zweigelt und St. Laurent von ihm gefiel uns auch sehr gut. Selbst der 'einfache' alltagstauglich RED ist kein Fehlgriff. Gruß grappola |
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![]() Mitglied seit 04.12.2008 |
Hallo AmO,
Scheint so, dass der Weinhändler dV ein Gespür für Design hat. Beide Weingüter gehören zu den österreichischen Weingüter, die "den Mut zur Architektur" haben. 2006 zeigte das Architekturmuseum in Wien die Ausstellung Weinarchitektur. Hier wurden die 2 unter 60 Weingüter mit schmucken Vinotheken und begehbaren Kellern vorgestellt. Laut des Ausstellungskatalogs mit dem Ziel, die Kunden für den Weinkonsum durch Architekturinszenierung zu"sensibilisieren" Feine Cassisnase mit blättrigen Nuancen Rubinrote Farbe mit violettem Rand. Gruß Vivi |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Hallo Grappola,
vielen Dank. Der Name Heinrich ist mir schon in Weinabteilungen bei Karstadt u.a. untergekommen, was ja nicht schlecht sein muss .Um das Sortiment in irgendwelchen Geschäften grob zu beurteilen schau ich meist, was die an Pfälzern dahaben, da ich da viele Namen kenne, und da waren schon Anständige dabei. Hat schon den Anschein erweckt, als wäre das ein nicht ganz kleiner, renommierter Winzer. Anyway, mein hiesiger Händler hat ziemlich viele Rote von Heinrich zur Auswahl, auch der RED ist dabei. Werd ich mir mal für den nächsten Besuch merken. LG, AmO |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
@Vivi
Zur Weingutarchitektur: die EU hat ihr Füllhorn über Burgenland, Steiermark und Weinviertel ausgeschüttet und so haben viele Winzer verständlicherweise zugegriffen. Das Resultat: auch manche kleine Winzer haben sich moderne Architektur geleistet, vieles ist sehr gut gelungen und vieles sollte man wieder schnell vergessen. In der Euphorie haben einige Winzer ihren nachfolgenden Generationen ganz ordentliche Schuldenlasten aufgehalst und manche versuchen verzweifelt ihr Heil in Kapazitätserweiterung und Export. Es gibt da manchmal einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Weingutneubau und Qualitätsverlust bei den Weinen - Namen nenne ich jetzt nicht, die haben es eh schon schwer genug. Das Letzte trifft auf Gernot Heinrich keinesfalls zu, die Weine haben auch im einfachen Segment eine sehr gute Qualität, seine Spitzenweise sind wirklich top. Achtung: es gibt auch einen Namensvetter Johann Heinrich, der ist im Unterschied zu Gernot nicht in Gols sondern in Deutschkreutz zuhause. Ähnliches gilt für Iby: es gibt das WG Anton Iby und das WG Paul Iby (Iby-Lerner), beide in Horitschon. Und von beiden gibt es einen BF HochÄcker (nicht Hochacker). Ich hoffe, ich habe genug verwirrt .. Pastinake |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Dann sei die Frage erlaubt: Sind wir ein Forum für Winzer oder für Weintrinker? Winzer tun doch ohnehin schon sehr viel, wenn es ums Werfen von Nebelbomben und das "kreieren von Images" geht, sollten wir auch noch dabei helfen? Wenn mir ein Winzer mit fallenden Qualitäten auffällt, werde ich hier davon berichten. Auch wenn es meiner Meinung nach einen Zusammenhang zum Neubau seines Anwesens geben sollte oder auch nur zum neuen Q7 vor der Tür. |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Frank,
wenn es um einen konkreten Winzer geht und mich jemand um meine Meinung zu den Weinen fragt, werde ich ehrlich sagen, was ich von der Qualität halte. Aber ich will keine Negativliste aufstellen, dazu fühle ich mich nicht berufen. (U. a. auch aus diesem Grund habe ich auch immer alle Angebote abgelehnt, als Restaurantkritikerin zu arbeiten - das liegt mir nicht und würde mir die Freude an meinen Restaurantbesuchen verleiden.) Pastinake |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@frank
AmO hat doch konkret nach den beiden Winzern gefragt und ich + pastinake haben uns dazu geäußert. Was sollte also die Frage, ob das hier ein forum für Winzer ist. Was macht denn susa jeden Tag? Gruß grappola |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Chefpastinake klang ein wenig wie: "Ich kenne einige schlechten Winzer, sag aber nicht wehr's ist, weil die schon genug Probleme haben." Dazu klingt dann noch in meinem Ohr noch: "Kauf das Zeug von denen ruhig, taugt zwar nix aber es hilft ihnen ihre finanzielle Situation in den Griff zu bekommen." Es hat mir nicht gefallen, daß nicht Ross und Reiter benannt wurden. Dann lieber keine Andeutungen über das, was man alles so weiß. Und Susa schreibt zwar positiv über Wein und Winzer, aber doch nicht: "Ich kenne einen schlechter Winzer, verrate euch aber nicht wer es ist." Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, daß mir die User hier wichtiger sind als die Winzer. Und wenn Du mich nach einer Einschätzung zu einem Winzer fragst, werde ich nichts negatives für mich behalten, um die Einnahmen des Winzers nicht zu gefährden. Es ist also nix schlimmes geschehen. |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Es ist also nix Schlimmes geschehen.
Das sehe ich auch so! Ich halte den Zusammenhang von Expandierung von einem regional agierenden baeuerlichen Kleinbetrieb zu einem modernen Exportbetrieb fuer interessant und nicht unwichtig fuer die Qualitaet des produzierten Weines. Im konkreten Fall Gernot Heinrich habe ich klar gesagt, dass das Ergebnis positiv ist. Zu Iby kann ich nichts sagen, weil ich nicht weiss, welches Weingut gemeint ist. Pastinake |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Hallo zusammen,
vielen Dank für die Antworten. Klingt fast so, als könnte man bei beiden nicht viel falsch machen. Beim Iby handelt es sich übrigens um Anton Iby. Kann man generell sagen, dass die Ösis teurer sind als zB Deutschland? Ich mein, bis auf ganz wenige Ausnahmen (zB RED) gehen die "einfachen" QbA-Qualitäten bei >10€ gerade mal los (bei allen in den betrachteten Läden geführten Winzern). Oder geben die das auch her, haben also gar keine ganz einfachen Qualitäten? LG, AmO |
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![]() Mitglied seit 11.06.2003 |
Hallo.
ich stell mir das so vor wie in Deutschland: 50% aller Weine sind QbA oder Trollinger - aber wenn du bei einem Internethändler reinschaust, dann siehst du von denen gar nix ... Mit einer kleinen Korrektur: "QbA" ist dem Österreicher ... ja, hm, wie sagt jetzt da der Österreicher?? "Paradeiser"? .. Ich glaub, (abgesehn von der Wachau) dort gibt's nocht nicht mal "**" Weine! "Große Gewächse"? Auch nicht! Mit ach und krach ein paar Lagenweine ... Ja, was bleibt da dem burgenländisch-steirischem Winzer übrig als aufs durchdesignte Bebberle zu setzen!? Begütigend: Im Endeffekt ist der Untaschied freilich ned so groß: Ob der Winzer jetzt 3 "*" draufschreibt und 15 EUR verlangt oder ob er bloß 15 EUR verlangt ... Was nun die Eingangsfrage betrifft: da würd ich mir ja von Pasti 1, 2 Winzer empfehlen lassen, vielleicht noch ein paar trinkbare Tipps (obwohl mit der Alterung hatte ich - heid samma pauschal - bei den Österreichern ganz selten Probleme), und neben dem Blaufränkisch noch unbedingt den Zweigelt in die Stichprobe aufnehmen, vielleicht noch eine Cuvee, einen Goldmuskateller, einen Morillon ... - und schon reicht's, um eine Kiste direkt beim Winzer zu bestellen! Wert war's des! Olafsson |
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![]() Mitglied seit 06.01.2009 |
Hallo zusammen!!!
als erstes möchte ich kurz die ehre der Österreicher retten und euch bitten das dämliche wort Ösis zu lassen wir schreiben ja auch nicht ihr "pifkes" Österreich hat nicht viel mehr Weinbaufläche wie Deutschland. Wer aber einen Österreichischen Rotwein kauft sollte darauf achten das er aus dem Burgenland kommt, weil es hier einfach die besten gibt, und man dabei fast nichts falsch machen kann. Das Mittelburgenland wird auch sehr gerne das Blaufränkischland genannt. Außerdem sollte auf die bezeichnung Qualitätswein geachtet werden. Leider sind die Weine die man im normalen Fachhandel bei uns oder auch in anderen Ländern bekommt meist abschnitte vom weit besseren Weinen, der aber meistens nur bei uns vertrieben wird und das fast außschließlich in der Gastronomie. Vielleicht sagt jemand der Name leo hillinger etwas er hat einen Roten (small hill red) und einen weißen (small hill white) zusammen gestellt, beide sind cuvee´s beide echt nicht schlecht und günstig zu haben, aber leider nur eine Produkt zum Exportieren. Kommt doch einfach einmal zum Wein trinken nach Österreich und überzeugt euch selbst. So wie ich mich in den Grauburgunder aus der Pfalz verliebt habe... lg magdalena |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
So wie man sich ja bestimmt nicht z. B. in "den" Berliner verliebt, sondern in einen bestimmten, welcher Grauburgunder isses denn
Von Leo Hillinger dürften hier die meisten schon was gehört haben, er scheint ja genug Aufhebens von sich zu machen und war zumindest schon in einschlägigen Weinsendungen zu sehen. Mich hat das, was ich dort gesehen haben, nicht animiert, seine Weine zu kaufen, auch nicht die jenseits seiner "small" Cuvées. Leider kam er bei mir ziemlich unsympathisch rüber und ich trinke und kaufe lieber Weine bei Winzern, die mir auch sonst sympathisch sind. Mag ja sein, dass der Eindruck getäuscht hat und wenn sich die Gelegenheit bietet, würde ich mich auch nicht weigern, seinen Wein zu probieren. Aber danach suchen würde ich nicht. Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Es werden mehr Ausreden als Reden gehalten. Aber die Ausreden sind meist brillanter. - Anonym |
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![]() Mitglied seit 29.11.2006 |
Hallo zusammen,
ja, der Leo Hillinger ist sowas wie der Markus Schneider des Burgenlandes Seine Weine sind aber gar nicht so schlecht, aber ich mag ja auch einige der Schneider'schen Gewächse Ansonsten sehr gut: Hans Nittnaus, Gols Krutzler, Deutsch-Schützen (insbesondere der Reserve ist super) Paul Kerschbaum Viele Grüße Markus |
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![]() Mitglied seit 06.01.2009 |
Leo hillinger kommt echt arrogant rüber ich mag ihn auch nicht.
Trotzdem hier sieht man wieder mal was marketing ausmacht, ich kenne den namen und deshalb trinke ich ihn. Grauburgunder im ganzen liebe ich (neben den ganzen Welschrieslingen und Grünen Veltlinern natürlich ) zum probieren: Vulcano vom Hans Igler Blaufränksich weingut Weninger lg magdalena |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Der Vulcano von Igler (wie auch sein Blaufränkisch) ist in der Tat kein schlechtes Weinchen
Gruß, frankophil -------------------------------------------------------------------- Es werden mehr Ausreden als Reden gehalten. Aber die Ausreden sind meist brillanter. - Anonym |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Olafsson
Wollte bloß mal meinen Horizont ein klein bissel erweitern. Muss gestehen, dass sich meine bisherige Österreich-Erfahrung (Menno, Ösi ist so schön kurz) auf nen Aldi-Zweigelt irgendwann vor Jahren beschränkt (Jugendsünden). Also werd ich demnächst mal zu meinem Händler gehen, der den Heinrich führt und den Blaufränkisch, den Red und evt noch den Zweigelt testen. Oder so. Wenn ich dann mal das ganze andere Zeug getestet habe, was noch so rumsteht. Also falls wer vorbeikommen will mohnstrudel, kennst du den Grauburgunder von Hensel? Eine Sünde wert, finde ich jedenfalls... Vielen Dank noch für die weiteren Tipps, werd die Augen offen halten. PS: A propos Schneider. ist ja Wahnsinn, zu was für Preisen seine Weine in pfalzfernen Gefilden im Handel verscheuert werden (Weinabteilungen von Hamburger Kaufhäusern zB). Ok, auch die anderen üblichen Verdächtigen (BJ etc.) sind dort mal 2 Euro etwa teurer, klar. Aber beim Schneider kam es mir extrem vor. Ein Wein, der hier 11€ kostet, geht da locker für 17€ weg. Normal? |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
PS:
Habe noch mal ein bisschen gesurft und einen deutschen online-Händler aufgetan... Was könnt ihr Gutes oder Schlechtes zu folgenden Winzern sagen: -Bayer -Markowitsch -Glatzer -Gsellmann -Johann Heinrich ? |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
So, jetzt habt ihr mich soweit
nachdem beim Aufräumen wieder eine kleine Lücke im Regal freigeworden ist, habe ich doch ein Probierpäckchen bestellt. Der Heinrich läuft ja nicht weg, gibt es vor Ort. Also geworden sind es Paul Kerschbaum Blaufränkisch Hochäcker 2007 Engelbert Prieler Blaufränkisch Johanneshöhe 2007 Leo Hillinger Blaufränkisch 2007 Leo Hillinger small HILL red 2007 Igler Zweigelt Classic 2006 Paul Kerschbaum Zweigelt 2007 Hoffentlich keine schlechte Wahl. Werde dann mal berichten... Tipps, welche am ehesten trinkreif sind (ich vermute mal, die Cuvée und die Zweigelts), und welche noch liegen können/sollen? Grüße, AmO |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Hallo AmO,
ich hätte dir den Vulcano von Hans Igler sehr ans Herz gelegt. Ich habe vor kurzem einen 2000er getrunken, der war gerade in vollem Saft und ein großer Genuss (er enthält bzw. enthielt in diesem Jahrgang 60 % Blaufränkisch, 25 % Cabernet Sauvignon. Hatte 16.- Euro gekostet. Vielleicht bei deiner nächsten Bestellung?!) Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Es werden mehr Ausreden als Reden gehalten. Aber die Ausreden sind meist brillanter. - Anonym |
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![]() Mitglied seit 29.11.2006 |
Hallo AmO,
die reinen Blaufränkisch würde ich tatsächlich noch liegen lassen. Die Johannishöhe hatte ich mal in Wien - feine Sache! Viele Grüße Markus |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
@AmO
Kerschbaum und Prieler sind sehr gute Wahl, Igler ist auch gut und Hill ist hinausgeschmissenes Geld. Zu den anderen von dir genannten Weingütern (die sind nicht alle im Burgenland, was beweist, dass nicht nur im Burgenland guter Rotwein gemacht wird. i. G. hat Carnuntum überaus elegante Rote zu bieten und im Kamptal gibt es ausgezeichnete PNs) -Bayer - ichnehme mal an, von den vielen Bayer ist Heribert Bayer gemeint. Ist ein Negotiant Eleveur. "In Signo Leonis" (BF/Z/CS) ist der bekannteste Wein. Mir ist er zu vordergründig üppig und zu teuer. Heribert Bayer hat grosse Verdienste um die Vermarktung burgenländischer Weine (Marke "Pannobile") -Markowitsch - wie immer bei uns Ösis, es gibt mehrere: Lukas und Gerhard. Gerhard ist der bekanntere und bessere. Beide sind in Göttlesbrunn, Carnuntum zuhause. Die Cuvee "Rosenberg" (Z/M/CS) ist was Feines, der PN Reserve auch.Ebenso die Weissweine. -Glatzer - Walter Glatzer ist ebenfalls in Göttlesbrunn zuhause. Sein Zweigelt und sein Weissburgunder sind sehr zu empfehlen. -Gsellmann - da gibt es jetzt wieder mehrere: Matthias oder Hans Gsellmann in Gols (von beiden kenne ich nichts) oder Adalbert Gesellmann in Deutschkreutz. Letzterer ist einer der besten Winzer Österreichs: Genial die Cuvee "G" aus BF und SL, aber auch Bela Rex (CS/M) und Opus Eximum sind Spitzenprodukte. -Johann Heinrich - wie schon oben erwähnt, kenne ich den nicht. Pastinake, die mit der Bezeichnung "Ösi" null Problem hat, diese sogar ausgesprochen witzig findet. |
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![]() Mitglied seit 12.01.2005 |
Hallo,
von Johann Heinrich habe ich vor einem Jahr einen Blaufränkischen genossen, 2005er, wenn ich mich richtig erinnere. Das war der beste Blaufränkische, der mir bislang untergekommen ist. Preisklasse war plus/minus 15 Euro (teurere Weine sind bei mir leider nicht drin, also mehr hat er sicher nicht gekostet, eher etwas weniger). Leider ist es zu lange her, als dass ich Dir jetzt Details sagen kann, welcher Wein das genau war (Heinrich hat mehr als eine Ausführung vom BF), aber ich bin selber gerade dabei, ihn wiederzufinden (leider nicht ganz einfach). Zu Hans Gsellmann (wenn Du wirklich Gsellmann meinst und eben nicht Gesellmann -> siehe Pastinake): da kenne ich ebenfalls den Blaufränkischen (2006er?) in der nämlichen Preisklasse, war ok, aber hat mich nicht umgehauen. Das alles ist jetzt aber von einer absoluten Laiin gesprochen... lg eorann |
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![]() Mitglied seit 06.01.2009 |
Hallo und guten Morgen!!
Albert Gsellmann hat eine neue Kreation: " ZB" ein cuvee aus Zweigelt, Blaufränkisch und Blauburgunder echt super zum trinken so nebenbei... Aber auch eine Sünde wert ist sicher ein Heideboden wie zb. der von Hans und anita nittnaus. Ein tip noch für süßwein und Prätikatsweinliebhaber: Sämling Spätlese oder eine Zweigeltbeerenauslese vom Weingut Münzenrieder(echt etwas gutes) den grauburgunder werde ich dann wohl mal suchen und kosten (danke ) lg magdalena |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
francophil,
ja, den Vulcano evt. bei der nächsten Bestellung, wenn ich Blut geleckt habe. Ich glaub, die wollten 18€ haben. Für meinen Einstiegskarton etwas zu ambitioniert. Pasti, wusste gar nicht, dass du Ösi bist. Und dass es hier überhaupt so viele Österreich-Kenner gibt. Faszinierend. Der Hillinger hat aber echt dekorative Flaschen, das Auge trinkt mit Der Gsellmann wäre übrigens Adalbert gewesen. Vielleicht auch beim nächsten Mal. Und der Bayer ist der Heribert. Gerhard Markowitsch. Auch nächstes Mal. LG, AmO |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
"Was genau ist so schlecht an dem" -
Er ist so dekorativ wie seine Flaschen Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Es werden mehr Ausreden als Reden gehalten. Aber die Ausreden sind meist brillanter. - Anonym |
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![]() Mitglied seit 06.01.2009 |
Guten Morgen!!
Wie gesagt mir ist herr hillinger auch nicht sehr sympathisch aber kann ihm keinen schlechten Wein nachsagen. Komisch für mich sind seine englischen bezeichnungen, Gäste denken oft es handelt sich um californischen Wein oder so. Hob mich gerade auf seiner Homepage schlau gemacht: Alleine sein Weingut ist ein Highlight moderner architektur ...passt halt alles zusammen. Aber ich denke es gibt auch noch viele hervorragende Weine die nicht so bekannt gemacht werden. lg magdalena |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Super. UPS war heute da, ich aber nicht. Das mit den Lieferoptionen (Neuterminierung oder Abholung) auf der Homepage klappt nicht. Mist, vielleicht wird es ja Samstag was beim letzten automatischen Zustellversuch. Können die das nicht einfach so machen wie die Post?
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Kleiner Tipp, Öhrlein: Bestell lieber in Manubach am Mittelrhein, das klappt problemlos
Okay, da kriegste jetzt eher weniger Blaufränkisch, dafür ist aber auch echter Wein drin und kein 'Hill' mit linksrummen "L"s Nur nicht verzetteln Monti |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Monti, hast mich beim Fremdgehen ertappt. Aber Mittelrhein ist nun auch nicht wirklich Pfalz. Ich mein ja nur, von wegen verzetteln und so.
Ich habe halt was für ordentliche Rote übrig, und die gibt es in Österreich vielleicht ein bisschen häufiger als in der Pfalz, ohne jetzt eine Grundsatzdiskussion anzetteln zu wollen. Ansonsten geh ich auch schon nach Südfrankreich fremd. Da gefällt mir einiges echt gut. Na ja, und du im Priorat, oder? |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Ha, dank Nachbarin hat mich das Paket endlich erreicht.
Aufgemacht wird aber noch nichts (trotz unbändiger Neugier...), hab noch ne angebrochene Pulle da. Als erstes ist der Zweigelt von Igler fällig. Das ist als einziges noch ein 06'er und halt Zweigelt (jünger zu trinken als BF, oder?). Hm, die grünen Veltliner klingen ja auch spannend. Na ja, beim nächsten Mal dann. |
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![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
Guten Abend zusammen. Das ist eigentlich nicht so meine Baustelle.
Ein Dentist hier am Ort kam mit 2 Architekten für seinen Häuslebau, die auch bei Hillinger tätig waren und wohl eine Reihe Preise geholt haben. Weinmäßig hatte ich 2008 notiert: Hill 1 2005 Burgenland, Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon, Zweigelt Cassis, Kirsche, Zimt, schöner langer samtiger Nachhall, sehr schöner Wein, 36E 2005 St. Laurent alte Reben, Reserve, Thermenregion Johanneshof Reinisch, 15E Brombeeren, Schoko, ätherische Noten. Schöner mittellanger Nachhall 2006 Jois Scheiblhofer, Andau, Blaufränkisch 26E Cassis,Kirsche, ätherische Noten, komplex, langer wunderbarer Nachhall, super Wein irgendwie zwischendrin 2006 Charming Grüner Veltliner, Kamptal, Laurenz V. 16,30E Mirabelle, flach, na ja "offizielle" Notiz hellgelb, aromatisches Aprikosen- Ananasbouquet,Mirabellen und Mandelblütenduft, Stachelbeere und Grapefruit im saftig-frischen Gaumen. Bis am Schluß zartcremig und mineralisch Grüße Gerwolf |
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![]() Mitglied seit 29.11.2006 |
Den Hill1 hatte ich mal bei einer Möpi-Verkostung. Ganz ordentlich, aber eher "international" (wen wunderts?) und dafür zu teuer.
Die St. Laurents und auch die Pinots von Reinisch sind dagegen eine sichere Bank. Danke für den Hinweis, damit muss ich mich mal wieder beschäftigen. AmO: wenn du genug von kratzigen BF hast, versuche mal, was von Reinisch zu kriegen! Auch der Chardonnay "Lores" ist absolute Klasse. Viele Grüße Markus |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
In einem anderen Thread habe ich meine favorisierten Winzer in NÖ aufgelistet. In dieser Liste fehlt der Hillinger, dafür ist der Johanneshof (Reinisch) dabei:
Carnuntum - bei Weissen und Roten auf einem sehr guten Weg (Grassl, Glatzer, Markowitsch) Thermenregion - völlig unterschätzte, eigenständige Weissweine (Rotgipfler, Zierfandler) und elegante Rote (St. Laurent, PN) zu sensationellen Preisen. (Weiss:Biegler, Alphart, Stadlmann, Spaetroth: Rot: Johanneshof, Fischer, Auer) Traisental - Neumayer (Weissburgunder) Wien - die Winzer rund um Wieninger haben sich toll entwickelt (Pfaffl, Zahel). Weisse Burgundersorten sind hervorragend. Kamptal - die Zuverlässigen: Bründlmayr, Loimer, Schloss Gobelsburg, Hirsch Kremstal - eigenständig: Malat (Lagenveltliner) , Mantlerhof (Roter Veltliner) , Proidl (Riesling) Wachau - stagniert auf hohem Niveau (Alzinger, Prager, Gritsch (Mauritiushof), Jamek, Nikolaihof) Weinviertel - Graf Hardegg (Viognier), Setzer (Veltliner, Chardonnay, tolles PLV) Donautal - das klassische Veltlinerland (die Weine aus Feuersbrunn a la Ott sind nicht so mein Fall) Pastinake |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Schöne Liste, Pasti. Mir fehlen: Nigl und Jurtschitsch. Aber die Fachfrau vor Ort bist natürlich Du
Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Nein, das sind keine Fachurteile sondern rein subjektive Trinkerfahrungen! Nigl hätte ich von 3 Jahren noch auf der Liste gehabt, jetzt aber nicht mehr. Jurtschitsch: da muss ich mangels Trinkerfahrung passen. habe seit mindestens 10 Jahren keinen Jurtschitsch mehr getrunken, da mich die Weine im Gegensatz zu Bründlmayr und Loimer nicht überzeugt haben. Habe aber gehört, dass die Qualität inzwischen besser sein soll.
Pastinake |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Ok, nächste Frage
Nervige Grüße, Stephan |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Angerers Weine sind nicht mein Geschmack. Die anderen beiden kenne ich nicht.
Ahnungslose Grüsse Pastinake |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
folgende Ösis Markowitsch Pfaffl Loimer Schönberger Grenzhof Fiedler Soellner Bründlmayr (weiß) und alle haben ein gutes Preis/Leistungsverhältnis. Gruß grappola |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Ohoh grappola,
Markowitsch und gutes PLV? Das finde ich eine mutige Aussage, auch wenn die Weine natürlich klasse sind. Ansonsten: schöne Auswahl. Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
Naja, dass die österreicher ein gutes PLV haben (zumindest die o.a.) halt ich überhaupt für etwas gewagt.
Aber PLV ist natürlich auch sehr subjektiv. ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Ich finde schon, dass die von Grappola genannten Weine ein gutes PLV haben, auch Markowitsch (Söllner, Fiedler, Schönberger kenn ich nicht gut genug).
Gutes PLV heisst doch nicht, dass es ein billiger Wein sein muss - ich suche ja gerade nebenan auch bei Burgundern Weine mit gutem PLV, das kann trotzdem mehr als 50 EUR pro Flasche bedeuten. Pastinake |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Ich finde schon, dass die von Grappola genannten Weine ein gutes PLV haben, auch Markowitsch (Söllner, Fiedler, Schönberger kenn ich nicht gut genug).
Gutes PLV heisst doch nicht, dass es ein billiger Wein sein muss - ich suche ja gerade nebenan auch bei Burgundern Weine mit gutem PLV, das kann trotzdem mehr als 50 EUR pro Flasche bedeuten. Pastinake |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
Dass meine ich ja Pastinake,
€50 und mehr ist mir kein Wein Wert, so gut kann er gar nicht sein. Alles subjektiv. ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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![]() Mitglied seit 06.01.2009 |
das habe ich auch einmal gedacht das wein der 50 euro kostet auhc nihct besser schmeckt als einer mit 10 euro...
ma merkt aber doch einen unterschied aber wie gesagt alles subjektiv1!!! lg magdalena |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Gerhard,
das versteh ich ja, wenn man sagt, einen Wein um 50 EUR will ich mir nicht leisten. Trotzdem kann er ein gutes PLV haben, schliesslich gibt es auch qualitativ vergleichbare Weine um 150, die diesen Preis aber auch einem Liebhaber nicht wert sind. Pastinake |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Wow, hier geht es ja ab.
Ja, einen Unterschied schmeckt man bestimmt. Aber besser? Bis zu einem gewissen Grad sicher. Aber für mich ist das so >15€ auch sehr subjektiv. Vielleicht trimmt man sich unbewusst auch darauf, diese "besseren" Weine besonders zu schätzen, in denen man Aromen entdeckt, von denen man irgendwann weiß, dass sie in teuren Weinen häufiger anzutreffen sind, egal ob man diese Aromen nun mag oder nicht. Diese Aromaprofile assoziiert man dann mit hochpreisigen Weinen und lernt sie deshalb wertschätzen. Ich mein ja nur, ein Stück weit ist das auch Konditionierung... Mir haben durchaus schon einfache Südfranzosen besser geschmeckt, als Burgunder, die das Zehnfache gekostet haben. Wie gesagt, bis zu einer gewissen Grenze korrelieren Preise und Qualität sicher eng miteinander, besonders wenn man sich mal durch eine Reihe desselben Weinguts testet. Aber letztendlich führt die Diskussion eh zu nix. AmO, die auch keine 50€ für eine Flasche ausgeben will, weil sie die Verhältnismäßigkeit zum Genuss (zumindest noch) nicht erkennt (egal was für ein Schnickschnack bei Lese und Vinifizierung betrieben wird) und noch andere Hobbies hat... Zum Thema: "Mein" Internethändler führt aus Wachau zB Alzinger und Gritsch. Die Smaragd (=Spätlese) haben durchaus GG-Preise. GG würde ich mir unter normalen Umständen auch nicht kaufen. Auffällig viel Alkohol (z.T. 14%). Weiß ja nicht. Würde meine Veltlinere-Karriere glaub ich eher mit nem Federspiel beginnen (=Kabinett? Wer hat sich diese bescheuerten Namen ausgedacht?). Der Kalmuck wird zB als "typisch" ausgewiesen. Um zu sehen, wie mir die Sorte liegt, dürfte das ok sein. Markus, wieso kratzige BF? Sind die solche Tanninbomben? |
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![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Mit den 50 Euro geht es mir ähnlich - finde es schon schlimm genug, dass ich meinem Auto mit schöner Regelmäßigkeit für so viel Geld etwas zum Trinken anbieten muß, das hält dann aber wenigstens länger als drei Tage
Viele Grüße Dodo |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
So ist es, jeder wie er/sie will. Unser Auto kommt mit einem durchschnittlichen Aequivalent eines GG (ca. 28 EUR) rund 2 Monate aus. Ich nicht!
Pastinake |
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![]() Mitglied seit 06.01.2009 |
ganz klar das ein smaragd 14% hat muss auch so sein weil sonst dürfte er keine smaragd sein...also ab 12,5 ist es ein smaragd das hängt mit dem Mostgewicht zusammen und das wiederum wird halt dann in KMW(öchsle) umgerechnet...
Smaragd darf nur in der Wachau verwendet werden(geschützt) sowie auch noch federspiel und steinfeder das wurde von der Winzergenossenschaft viena Wachau geschützt!!! aus der wachau würde ich z. b von den domönen wachau den Riesling smaragd kellerberg 2006 vom sighard donabaum einen grünen veltliner smaragd 2007 vom weingut holzapfl einen grünen veltliner Steinfeder 2007 probieren lg magdalena |
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![]() Mitglied seit 08.09.2004 |
Moin zusammen
manche Fragen lassen sich innerhalb der Community einfach beantworten. http://www.chefkoch.de/forum/2,20,265742/Wein-des-Tages-19-10-2006.html Und die Auswahl von Grappola ist übrigens sehr schön, insbesondere Söllner! Uwe Schiefer würde ich noch ergänzen! Übrigens, viele der genannten, bekannten Namen lassen sich ihre Popularität in Form von überzogen Preisen auch bezahlen. Einen Blaufränkisch "Basiswein", der ja auch Alltagswein sein sollte, geht bei mir ab 7 EUR Verkaufspreis in D los und da sind mir allemal Winzer der sogennanten 2 Garnitur lieber, die beileibe keine schlechtere Qualität machen, als die allerorts genannten. 2006 war übrigens im Burgenland eines der besten jahre der jüngeren Vergangenheit, da sollte man im Bereich um 7-9 EUR so manches Schnäppchen machen können. Beste Grüße Bernd |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Moin,
bei den von mir genannten Weinen bzw. Weingütern bewege ich mich bis an die 20 € Grenze d.h. die höherpreisigen leiste ich mir gar nicht. Damit wollte ich nur sagen, dass auch die 'einfachen' Weine dieser Winzer mir sehr gut munden. Gruß grappola |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
mohnstrudel, wenn die ab 12,5% smaragd heißen dürfen, müssen sie ja wohl nicht zwangsläufig 14% haben. Deine Logik verstehe ich nicht. Wir wäre es lieber, sie hätten tatsächlich nur 12,5(1)% oder so.
So, jetze noch die Rest-Erkältung auskurieren, und am Wochenende ist der Zweigelt von Igler fällig. Wahrscheinlich kommen zwei Freunde vorbei. Muss mir jetzt nur noch überlegen, was ich Unkompliziertes und dazu Passendes kochen könnte. Betonung auf unkompliziert, wir sind vorher noch unterwegs... |
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![]() Mitglied seit 06.01.2009 |
naja von 12,5% aufwärts ist es ein smaragd(so bis 14,5) denn bei 15% ist es dann schon ein prädikatswein...
is halt ein wenig verwirrend... Hab heute eine gute Flasche geköpft: Verentina 2002 weingu Weniger Horitschon/Mittelburgenland.... haben ihn in einem leckern restaurant getrunken gut das ich eingelanden wurde denn er kostete 61 ,00 €! lg magdalena |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
"naja von 12,5% aufwärts ist es ein smaragd(so bis 14,5) denn bei 15% ist es dann schon ein prädikatswein..."
Magdalena, kannst du das noch etwas genauer erläutern? Im Wein-Plus-Glossar (für das ein Österreicher verantwortlich zeichnet) finde ich zum Thema Prädikatswein in Österreich folgende Zeilen: "Prädikatswein: Muss allen Qualitätswein-Bestimmungen entsprechen. Ein Restzucker darf nur durch Gärungs-Unterbrechung erzielt (Rest nach vollendeter Gärung). Der Alkohol-Gehalt ist zumindest 5% vol. Spätlesen dürfen nicht vor dem 1. März, die anderen Prädikate nicht vor dem 1. Mai nach dem Lesejahr verkauft werden. Ab der Auslese muss es sich um Traubengut mit entsprechend steigendem Anteil an überreifen, edelfaulen und eingetrockneten Beeren, hervorgerufen durch Botrytis (Edelfäule) handeln." Von 15% steht da nix... Und zwischen 12,5% und 14,5% können für meinen Geschmack Abgründe liegen, nämlich vor allem beim Weißwein die Abgründe zwischen Harmonie und Brandigkeit (wobei ich nicht behauptet haben will, daß jeder weiße 14-Ender brandig schmeckt - das ist sicherlich so eindeutig nicht der Fall). Und noch etwas: Der spätere Alkoholgehalt hängt, soweit mir bekannt ist, nicht nur mit dem Mostgewicht zusammen, sondern auch (zu einem kleinen Teil) mit der Art der Vergärung. Bei der in Österreich leider eher selten praktizierten Vergärung mit natürlichen Hefen ist die Alkoholausbeute normalerweise geringer. Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
>>> naja von 12,5% aufwärts ist es ein smaragd(so bis 14,5) denn bei 15% ist es dann schon ein prädikatswein <<<
Prädikatsweine sind doch Spät & Auslesen, Ausbrauch, BA und TBA Das hat doch nichts mit dem Alkoholgehalt zu tun. Doch mind. 5% ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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![]() Mitglied seit 06.01.2009 |
da gehts um restzucker... werd mich schlauer machen...
lg magdalena |
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![]() Mitglied seit 04.12.2008 |
Hallo,
was in Deutsland Oechsle ist, ist in Österreich KMW - Klosterneuburger Mostwaage ): Maßeinheit für das Mostgewicht (Gehalt an vergärbaren Extraktanteilen im unvergorenen Most) In Frankreich heißt es Baumé, hier gibt es noch keine EU-Harmonisierung, ist aber in Planung, soweit ich weiss. Qualitätswein: Mostgewicht mindestens 15 ° KMW = 75° Oechsle Kabinett: Mostgewicht mindestens 17 ° KMW = 85° Oe Prädikatsweine sind Spätlesen: Mostgewicht mindestens 19 ° KMW = 95° Oe Auslesen: Mostgewicht mindestens 21 ° KMW = 105° Oe u.s.w................ kann man im Internet finden Die Umrechnung der Maßeinheit KMW in Oechsle ist nur als grobe Bestimmung zu lesen. Ein Mostgewicht von 15° KMW ist also ein Qualitätswein. Der erste Direktor des Önologisch-Pomologischen Institutes in Klosterneuburg, August-Wilhelm Freiherr von Babo, hat die KMW-Waage entwickelt. Diese ist auf eine Temperatur von 20 °Cel geeicht (wie bei Oechsle) und gibt den im Traubenmost enthaltenen Zucker in Gewichtsprozenten an. Gruß Vivi |
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![]() Mitglied seit 06.01.2009 |
Danke vivi für die auflistung so hab ich sie mir erspart!!
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![]() Mitglied seit 04.12.2008 |
ging aber ein bisschen schnell, Mohnstrudel,
weil die Stunde muss-jetzt-Kochlöffel-schwingen überfällig war. ): = : und mit Harmonisierung war nicht nur Baumé gemeint, sondern die Harmonisierung der Mostgewicht Maßeinheiten |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Hi,
aus aktuellem Anlass grabe ich mal den Österreich-Thread raus. Hab heute bei meinem Händler spontan eine Flasche GV gekauft, und zwar von Weingut Hutter, Federspiel Alte Point 2007. Kann mir jemand sagen, ob man den trinken kann und geeignet ist, einen Eindruck von der Rebsorte zu bekommen und was das Weingut taugt? Habe mit der Suche bislang nichts gefunden, was ein schlechtes Zeichen sein könnte... LG, AmO |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Ich kenne den Hutter leider nicht. Federspiel ist so eine Sache. Ist meist sehr trocken und säurebetont. Das muss man mögen.
Die Ösis tun es, Federspiele sind inzwischen schneller ausverkauft als Smaragde. Das hat sicher was mit den extremen Ausbauweisen, hohen Alkoholprozenten (und Preisen!) bei den Smaragden zu tun. Beim GV mag ich Federspiel im Sommer manchmal (besonders vom Weingut Holzapfel, Joching), die Rieslinge Federspiel lasse ich alle links liegen seit ich alkoholarme deutsche Rieslinge kenne. Pastinake |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Oooch, für mich war u.a. ein Federspiel auch der (sehr überzeugende) Einstieg in die Welt der Veltliner! Bei mir wars der 2005er Terrassen Federspiel von den Freien Weingärtnern Wachau.
Mit "trocken und säurebetont" dürften man dann auch bei einer (Wahl)Pfälzerin nicht sehr daneben liegen, Pasti - in der Pfalz haben die inneren Organe eine besonders säureresistente Beschaffenheit, musst Du wissen Viele Grüße Monti ...aach, AmO, sag Bescheid, wenn der Wein was taugt (und wo Du ihn her hast)! Danke! |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Habe ihn von der diesseitigen Kellerei für 8€
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![]() Mitglied seit 06.01.2009 |
Wenn ihr keine federspiele mögt probierts doch mal mit steinfeder.. ist leichter im alkohol als der ferderspiel....
zb. grüner veltliner steinfeder 08 holzapfl lg magdalena |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Monti,
der genannte GV ist gestern geköpft worden zur Vesper (mit würzigem, cremigem frz Käse und sowas). Hat mich ehrlich gesagt nicht so vom Hocker gehaun, ist jedenfalls nicht mein Typ. Knochentrocken war er nicht, und die Säure etwas milder als unser Riesling. Na ja und sonst fett und gefühlt alkoholisch bis sprittig bei 12,5%. Wenn das "normal" ist, bleib ich bei unseren Rieslingen... LG, AmO |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Wenn ein Federspiel etwas im Normalfall nicht sein ist, dann ist es alkoholisch oder gar sprittig. Da hast du ein schlechtes
Beispiel erwischt. Sowas ist mir bei deutschem Riesling auch schon untergekommen Pastinake |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Jau,
klingt eher nach einem schwachen Federspiel-Beispiel Viele Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Bründlmayer
Pastinake |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Dankeschön
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Von Bründlmayer kann man übrigens wirklich alles mit Begeisterung trinken, aus jeder Preisklasse, jedem Jahrgang, ob leicht oder schwer!
Pastinake |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Am 2. Tag machte der Hutter sich schon besser, zum indonesischen Hähnchen-Curry mit ordentlich Curry und Kokosmilch. Aber immer noch nicht so, dass ich ihn mit Begeisterung wieder kaufen würde.
Monti, rechte Rheinseite im Refugium? Werd mal schaun. Ist Federspiel so ein Kabinett-Pendant ungefähr?? LG, AmO |
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![]() Mitglied seit 29.11.2006 |
Hallo AmO,
im Normalfall sollte ein Federspiel einem Kabinett trocken entsprechen. Allerdings scheint es in der Wachau einen Tick wärmer zu sein als in den meisten deutschen Anbaugebieten. Das könnte erklären, dass viele Federspiele über 12% haben. Der von dir genannte Wein würde mit 12,5% auch die Kriterien an einen Smaragd-Wein erfüllen. Bründlmayer kann ich auch empfehlen, ich habe sogar mal einen guten aus 2003 getrunken Viele Grüße Markus |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
Guten Abend Forum,
Ich mach jetzt keinen eigenen Thread auf, sondern häng meine Erfahrungen mit Iby nur dran: Im Urlaub getrunken Iby; Quintus 2005 Dabei handelt es sich um ein Cuvee von Blaufränkisch und Zweigelt. Eigentlich beides keine Sorten, mit denen ich recht klarkomme, aber das Hotel hat nunmal eine sehr große Österreich-Abteilung gehabt. Dunkle Beeren in der Nase, ganz leicht Karamel, am Gaumen mild, gefällig, rote Beeren, leichte Süße, kaum Säure, Tannine nicht vorhanden, schwacher Abgang. Also für 27.- (Preis von Iby) ein schlechtes PLV und ich bin auch nicht begeistert. Mein Fazit: zu wenig druckvoll, schwacher Abgang und zu teuer. Wir haben im Hotel 36.- bezahlt, was eigentlich ein super Preis ist. ---------------------------------- Beste Grüße Gerhard aus Wien |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Ich finde die Weine von Anton Iby auch nicht sehr aufregend.
Pastinake |
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![]() Mitglied seit 29.11.2006 |
Hallo.
schön, dass Gerhard den Thread wieder hochholt - dann kann ich ein wunderbares Weinerlebnis vom Wochenende einfügen: Nachdem wir die letzten Tage damit verbracht haben, unsere Küche mit dem Esszimmer zusammenzulegen, um den wachsenden Kinderzimmerbedarf zu decken, habe ich in der (fast) fertigen Küche für die beste aller Gemahlinnen, die zu 90% für die Planung und zu 99% für die Realisierung zuständig war (ich bin besser am Kochlöffel als am Bohrer Blaufränkisch Neckenmarkter 2006 von Moric. Perfekt trinkreif, intensiver Duft nach Kirschen und Blaubeeren, feinste Tannine, kein schmeckbares Holz. Langer Abgang und völlig ausgewogen mit einer angenehmen Säure. Einer der "klarsten" Blaufränkisch, die ich bisher getrunken habe - nur knapp hinter dem Perwolff. Und auch toll: während manche Wachauer in 2006 15% in ihre Veltliner geprügelt haben, kommt der BF mit 13% aus. Leichtwein also. Abschweifend: davor gab es einen Riesling mit einer Lagenbezeichnung, die wohl sämtliche nicht-deutschsprachigen Weinfreunde vom Kauf abhält: Mosbacher Deidesheimer Riesling Kieselberg "Große Hohl" Großes Gewächs 2007 (der Name kann locker mit dem Volxem'schen Pergamentskopf mithalten Viele Grüße Markus |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Markus,
beim Moric stimme ich mit dir überein. Im Vergleich dazu ist der Perwolf allerdings ein international "gemachter" Wein, allerdings ein sehr guter. Klarheit finde ich in ihm weniger. Die ganz frühen BF Marienthal von ET (Ernst Triebaumer) waren so klar wie der Moric, das ging dann aber auch zugunsten immer dichterer Struktur und Mächtigkeit verloren. Den Pergamentskopf Pastinake |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Habe heute beim Sortieren den Karton mit den Österreichern wiedergefunden.
Habe jetzt mal den "small hill red" von Hillinger aufgemacht. Nicht fürchterlich aufregend, aber durchaus gut gemacht. Schöne Frucht, vielleicht etwas kitschig. Etwas Würze, wohl vom Holz (soll 2 Monate gebrauchtes Barrique sein), aber nicht so aufdringlich, gerade richtig. Habe schon Schlechteres getrunken. |
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![]() Mitglied seit 23.07.2009 |
Hallo
bin ja erst kürzlich in eine wahrliche Weingegend durch meinen Freund gezogen. Ich hab hier Wein so kennen gelernt, wie man Wein auch sehen soll. Es bedarf mE keiner besonderen Architektur und auch keines besonderen Namens..... Ich werde keinem "werbemäßig" tollen Namen mehr hereinfallen, sondern wirklich dir ortsansäßgen - oftmals auch - kleinen Winzer mit ihren Heurigen, wo auch immer sie sind, besuchen. Da bekommt man den Wein, die Qualität, die man doch auch haben möchte, alles Andere würde ich eher in Richtung PR-Gag einordnen. LG Hannes |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Hallo,
nur weil jemand sich professionell vermarkten kann, muss er nicht automatisch schlechten Wein machen. Vor dem Gaumen sind alle gleich, jeder bekommt eine Chance LG, AmO |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Habe jetzt mal einen ungewöhnlichen Vergleich gemacht - Starwinzer gegen Starwinzer.
Hillinger vs Schneider Small Hill red 2007 vs Ursprung 2007 Small Hill red = 50% Merlot, 25% St Laurent, 25% Pinot Noir Ursprung = Cab Sauv, Merlot, etwas Portugieser und Cab Mitos Unterschiedliche Rebsorten, aber ähnliche Preisklasse, gleicher Jahrgang und ähnliches Konzept (?). Beides keine großen Weine, sondern als Alltagsweine gedacht. Hillinger: weicher (klar, fehlt halt der Cabernet), gefälliger, trinkiger, fruchtiger, dezenter Holzeinsatz (2.-Belegung), Alkohohl gut eingebunden (13%) Schneider: intensive Nase, fast streng, etwas grün, Geschmack hält nicht, was die Nase verspricht. Holz ist mir nicht aufgefallen, mehr Tannine, mehr Säure, bitzelt immer noch etwas, mehr Alkohol (14% !!) Beiden fehlt in der Mitte irgendwo was. Der Schneider ist schon nicht uninteressant, aber irgendwie nicht harmonisch. Zu viel Alkohol, fand ihn aber besser, als ich den 2006 in Erinnerung habe. Erinnert mich an irgendwas - einen modernen Südfranzosen? Alles in allem würde ich mir nicht zutrauen zu sagen, welcher objektiv besser ist. Den Zweck als Alltagswein erfüllt m.E. nach besser der Hillinger, ich finde ihn besser gemacht, er macht mir mehr Spaß. Für mich interessanter und deutlich trinkanimierender. Sicher gut tauglich für Wein-Einsteiger und Nicht-so-die-Weintrinker, zum vor-der-Glotze-süffeln, verschenken usw. |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Starwinzer? Na ja, nur weil ein Winzer lautes Marketing macht, ist er noch kein Starwinzer. Aber vielleicht ist das wie bei den Fernsehköchen, die sind auch alle Starköche
Schneider kenn ich gar nicht, das heisst aber noch nichts, da ich viele österr. Winzer nicht kenne. Was ist Cab Mitos ? Pastinake |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Leider hat sich das bei den Winzern noch nicht herumgesprochen. Aber das laute Marketing scheint sich zu rechnen. Mir ist in den letzten Jahren besonders in der Steiermark aufgefallen, dass viele - mehr oder weniger namhafte - Winzer ziemlich teure, architektonisch fragwürdige (sie verschandeln meist die schöne Landschaft Wundersam ist für mich, dass diese, zugebenermaßen nicht schlechten, Weine so reißenden Absatz finden. Nach meiner Ansicht ist das Preis-/Leistungsverhältnis etwas verrutscht. Einfacher ausgedrückt: ich habe schon gleichgute Weine zu wesentlich geringeren Preisen getrunken. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Eine Kreuzung aus Blaufränkisch x Cabernet Sauvignon. WddWnb Gruß, Grenache |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Hinnerk:
"Wahrscheinlich müssen sie die Gewinne aus ihren überteuerten Produkten irgendwo verbraten." Nein, sie verbraten EU-Fördergelder und -kredite und hoffentlich nicht die Zukunft ihrer Nachkommen. Ich überleg mir immer, Wieviele Flaschen Wein muss man verkaufen, um diese Paläste zu finanzieren? Mehr als die eigenen, ursprünglich ja kleinen Weinberge hergeben. Daher wird auch so viel zugekauft. Grenache: BgdM = bin ganz deiner Meinung Pastinake |
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![]() Mitglied seit 29.11.2006 |
Hallo Pasti,
Schneider kannst du nicht als österreichischen Winzer kennen - der ist Pfälzer. Einige seiner Weine finde ich gut gelungen, andere sind selbst mir Wirkungstrinker zu wuchtig. Der Ursprung gehört dazu, der ist mir zu konzentriert. Der Portugieser Alte Reben und der Steinsatz (BDX-ähnliche Cuvee) sind dagegen nicht zu verachten; der Steinsatz 2004 gehört zu den besten deutschen Rotweinen, die ich getrunken habe. Viele Grüße Markus |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Na, wenn du einen Pfälzer in den Burgenland-Thread schwindelst Jetzt kenn ich ihn zumindest dem Namen nach! Pastinake |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Mit Starwinzer meine ich nicht, dass wir sie dafür halten müssen, aber sie haben durch die aggressive Vermarktung zweifelsohne einen hohen Bekanntheitsgrad, und ihre Produkte sind gefragt. Deshalb können sie sie ja auch überteuert verkaufen. Das sagt nichts über die objektive Qualität aus. Oder macht ein Popstar zwangsläufig gute Musik? Es ist doch eher das Drumherum. Manchmal können Popstars auch gut singen...
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![]() Mitglied seit 29.11.2006 |
und manchmal machen bekannte Winzer sogar gute Weine...Und unbekannte machen schlechte Weine... Die Welt ist ungerecht!
Viele Grüße, Markus |
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